Donnerstag, 27. November 2014

ditt un datt

Obwohl sich die meisten der Frauen …heute nicht wirklich … auf das Wesentliche beschränken in der sehr knappen Zeit, wird einiges an geplantem Stoff / Arbeitseinheiten nicht geschafft. So geht es „erst“ nächste Woche mit einem - wie ich finde - wichtigem Thema weiter. Zum Glück kann ich mit dem genannten Thema / Stickpunkt etwas anfangen und mir am Wochenende ein paar Gedanken machen.

Eine Motivation für mich ist nach den drei Wochen im Gemeindehaus, dass ich nicht nach Jahren des „nicht Arbeitens“ und mit H*arz vier schlichtweg nicht weiß, was ich will und was möglich ist. Den Bezug zur Arbeitsrealität / Berufwelt verliere. Die andere Motivation ist, dass ich meine A*bfindung für sinnvolle Dinge ausgeben möchte. Ich empfinde sie als Sch*merzensgeld. 
Und ich möchte unabhängig sein vom J*obcenter und meine Energien nicht vergeben in „Wie kann ich mich noch mehr einschränken“.

Später war ich zum Kaffeesieren mit einer früheren Kollegin in der Innenstadt. Sehr schön! Grüße an Dich, liebe B. :O) 

Heute hat der Weihnachtsmarkt aufgemacht. Es lässt sich nicht mehr verdrängen. Ich habe eine echte Bienenwachskerze käuflich erworben und einen traumhaft schönen Ring überlies ich einer anderen Finderin. Der war aber auch schön.... *seuftzt*

Morgen zur Friseurin. Dann sitzt die Frisur zu Silvester prächtig. Das „graue“ Haar hat sich mittelscheiteltechnisch in den Vordergrund gedrängt. Ansatz find ich Schiete. Schon immer. Mittlerweile müsste ich alle 5-6- Wochen zum intensiven Tönen mit Wasserstoff. Die Friseurin macht es schon so, dass es trotzdem „natürlich“ aussieht. Mit einer D*rogeriemarkt-Tönung bekomme ich das nicht so hin. Selbstfärben? *quängelwuckelsträub* Nö. Anthrazitgrau werden vor 50 will ich auch nicht. Tja. Da finde ich keinen Griff dran.

Was gibt es noch?? Kaufe keine TV-Zeitschrift für vier Wochen für lumpige 79 Cent, denn in der letzten Woche stimmt das Programm öfter nicht mehr. 
Nur damit ihr das wisst. *lach* 

Mittwoch, 26. November 2014

Mosaiksteinchen meines Alltages



Jemand hat draußen die Heizung abgestellt. Welche war das??? :O) Menno war das um 8.20 Uhr frisch an der Haltestelle. Trug aber auch keine meiner wärmenden, schönen Schurwolle-Strickjacken unter dem Mantel. 
Weil es im Gemeindehaus doch nicht so kalt ist wie befürchtet und wenn ich mich in die Nähe der Heizung setze, werde ich mich morgen trauen einen meiner Röcke anzuziehen. Bisher habe ich es geschafft an den Seminartagen jedes Mal etwas anderes zu tragen. Das macht mir Freude. Obwohl ich wenig Kleidung besitze und zurzeit meine wenigen Hosen verflixt eng sitzen. Schluck. Irgendwas ist immer…
Besonders freue ich mich, dass ich jeden Tag ein anderes meiner schönen Schmuckstücke trage. Fühlt sich gut an. 

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Heute wurde es im Seminar zentrierter und „handfester“. Schöne und anstrengende (positiv) Stunden. Danach bin ich noch einkaufen, zur Bank und noch zum Geflügelladen meines Vertrauens. Zu Hause war ich weiterhin so voll mit allen Eindrücken, Erkenntnissen und so, dass ich mir überlegte welche meiner Freundinnen ich heute mit einem Anruf beglücken darf / kann. So erwischte ich Sudda und wir schnackten über dieses und jenes und überhaupt.  
Schaute Guido. Nee. Macht kein Spaß. Ich steig da aus.

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Nach der Stunde „abschalten“ machte ich mich an die „Hausaufgaben“, welche es dieses Mal in sich hatten. Finde ich. In hoher Konzentration und handschriftlich habe ich die Fragestellungen und Aufgaben abgearbeitet. Zwei Stunden vergingen wie im Flug.
Ich war froh, dass mich später eine Freundin auf einen Spaziergang durch die dunklen Straßen abholte. Frische Luft und Bewegung. Noch etwas später kochte ich mein Essen für zwei Tage. 

Jetzt (fast 22 Uhr) bin ich erschöpft und vor allem muckelt mein Arm so richtig doof. Der ist übrigens seit gestern Nachmittag getapt. Mein erstes Tape überhaupt :O) Hat die Heilgymnastin einfach gemacht, obwohl ich ja wegen anderen Dingen zu ihr gehe. Ich selbst habe noch einen anderen Ansatz gefunden. Eine Woche gebe ich mir dafür. Dann überlege ich mir den nächsten Schritt.

Ich will früh zu Bett und der Arm braucht JETZT WIRKLICH RUHE !! Kommt gut durch die Nacht… oder durch den Tag. 

ganz was anderes

Gestern sah ich den Guido auf V*OX. Zweite Folge in dieser Woche zum Thema: "Kleide dich nach dem angesagten Streetstyle in den Metropolen der Welt." Tja... *hüst* 
Dabei sind nur M*odebloggerinnen und ein M*odeblogger  dabei. !!! Hauahaua... So macht das keinen Spaß.
Wie sagte meine Kollegin J. oft: "Manchmal bekommste Bilder in Kopp, die wirste nicht wieder los."  
Heute soll es um Tokio gehen. Ich ahne es schon und nach der Vorschau bin ich gespannt, ob die Dame es noch toppen kann. 
Natürlich ist das mein ganz persönliches Empfinden. Wahrscheinlich sind die Damen und der Herr ansonsten megagut. Bestimmt. 
Und Guido wird sich auch wieder gefangen haben... *lächel*
 

Dienstag, 25. November 2014

abwarten

Ab - warten. Das Lieblingswort meiner Mutter und ich hasse es kann es nicht leiden. Manchmal trifft es jedoch den Punkt.

Ob am Ende des Seminares etwas wesentlich Anderes rauskommt als das, was ich ohnehin schon weiß? Und was mich bisher auch nicht weiter gebracht hat? Ich lerne. Stimmt. Aber wenig, was mich beruflich aus dem Quark haut. Wahrscheinlich sind meine Erwartungen zu hoch. Er - wartungen.

Morgen ist ein neuer Tag und es ist Halbzeit. Wo ist die Zeit hin? 
Schön ist, dass ich mich auf den nächsten Tag mit den Frauen freue. Ganz zart habe ich die Hoffnung mich mit zwei oder drei Frauen nach dem Kurs (und den Anschlußterminen im Frühjahr) zu treffen, um weiter dran zu bleiben. Einmal im Monat. Ähm... das werde ich ... tja.... abwarten. 
Die neue Leiterin ist "knackiger". Auch gut!



Montag werde ich mich a*rbeitslos melden. Obwohl es womöglich verrückt klingt, aber ich freue mich darauf, dass ich ab 9.12.2014 bis Ende des Jahres nichts machen muss an (sinnlosen) Bewerbungskram und so. Urlaub! Ich hoffe, dass ich es schaffe abzuschalten. In der Adventszeit will ohnehin niemand Vorstellungsgespräche führen. Dann die "Feiertage". Ich kann Kraft sammeln für die Zeit mit der A*gentur für A*rbeit.
Und ich freu mich auf den Moment, wenn ich Anfang Januar zur Bank gehe und meinen Kontoauszug ziehe. Vermutlich rahme ich mir das Papier ein.   

Heute habe ich am Vormittag mit meiner Lache die Arbeitseinheit gesprengt. Sie kommt wieder. Mein ganz tiefes Glück. Meine Lache. Hach... 
Später habe ich vor Freude mitten in der Innenstadt laut aufgeschrien als mir eine Freundin etwas sehr Schönes erzählte.


Wenn mich eines heute begleitet, dann ist es die Wahrheit: 

Wege entstehen beim gehen!  

*

P.S. Womöglich das Gegenteil von abwarten???? :O) 
 

Montag, 24. November 2014

es bringt nicht wirklich was

oder doch? Wenn einer plötzlich die Hutschnur reißt - scheinbar aus dem Nichts heraus - und in der Wohnung herumbrüllt und wütet. Um in einem brüllend lauten Weinanfall zu landen? Den schmerzenden Körper beschimpft und .... eine grottentiefe Trauer sich nach gefühlt mehreren Wochen einen Weg nach draußen sucht. Am Ende die ohnehin anfälligen Stimmbänder vor Schreck durchhängen ... und eine hustend im Raum steht.
Begossene Königspudeldamen sehen nicht weniger schiete aus. 

Hilf nur abtrocken, aufrichten, Krönchen richten und ... ähm... stumm weit ausschreiten. Mit der Trauer im Herzen und der Angst, dass der Arm nie wieder gut wird. 
Jetzt geht das Weinen wieder los. 

Moment !!! 

kruschel, wisch, zonk, klapp, such, polter, hä?, ruschelraschel... irgendwo ist die Erste-Hilfe-Liste...  


* atmen! 
* raus an die Luft
* mich selbst in die Arme nehmen
* Schultern küssen (Tipp von Luisa)
* stumpf einfach was zum Ablenken suchen
* lieb zu mir sein
* innerlich zurücktreten und sehen was ist
* "Rita" lesen 
* ins Licht gehen und Sonne tranken 
(scheint gerade volle Lotte vom blauem Himmel)  

Es heißt ja "Erste-Hilfe" und deswegen zieh ich jetzt die Klamotten an, setze meine Mütze auf  (denn meine Haare gleichen heute eine Königspudeldame im Ausnahmezustand)  und nichts wie wech ins Licht. 

Sonntag, 23. November 2014

manchmal

denk ich, lass sie fallen. Alle Pläne, alle Überlegungen, alle Vor-Sorge, selbstaufgestellte (Maß-)Regeln, alle Ideen und das ewig viel zu feinfühlige Sein. 
Hau rein, Frau Oona, mach und fertig. Wo gearbeitet und gelebt wird, da fallen Späne und da geht auch schon mal was daneben. Wie sagte Karl L*agerfeld in der Doku über ihn selbst: "90 % der Dinge, die ich mache, sind für den Papierkorb." 

Manchmal denke ich einfach so: Ess waste willst und bleib wiede bist. Die zehn Kilo weniger machen den Kohl auch nicht fett... urghs. 

Boahr... einfach loslassen und das Leben genießen. Schietegal, ob die Nachbarn blöd sind oder die Eltern abbauen. Ob mich andere nun verstehen oder mögen oder eben nicht. Egal, ob ich im Moment grad nicht weiß, wie es beruflich so weitergehen soll, kann und wird. Schietegal, dass der Körper täglich schmerzt. Was ich im Leben verpaßt habe, dass kann ich eh nie mehr erleben oder wiederholen. Leben geht eben nur JETZT. 

Ha, manchmal denke ich: Ich machst mir bunt, wild und lustig.  

 

Manchmal denke ich: Lass den alten Kram einfach hinter dir. 
Das gelingt mir in den letzten drei Wochen erstaunlich und befreiend gut. Spürbar. Etwas ändert sich. Reiki sei Dank. 
Der Weg zu bunt, wild und frei liegt in der Vergebung.  

Samstag, 22. November 2014

Freitag, 21. November 2014

die Stadt

Beim Blick raus sehe ich heute nur tiefen Nebel und eingehüllte Baumkronen, die noch erstaunlich buntgefärbt sind. Im November. Und wieder hatte ich den Satz im Kopf: "Der Nebel drückt die Dächer schwer..." 
Hmm. Wo habe ich diesen Satz her? Plötzlich fiel es mir ein. Von der CD "Meer Lieder" der Gruppe Hafennacht eV. Bei meiner Suche nach schönen alten CD´s, welche ich hören kann statt Radio(werbung), habe ich sie vor einiger Zeit wiedergefunden. Neben anderen Schätzchen. Auch die zwei CD´s mit Weihnachtsmusik. Öhm... Warten wir zusammen auf George Micheal. Hihihi... 

Jedenfalls habe ich im Internet gesucht nach : "Der Nebel drückt..." und siehe da. Theodor Storm "Die Stadt". Guckst Du HIER. Bestimmt habe ich das Gedicht schon vorher gehört. Gedichte mag ich. Ich freu mich, dass ich nun ein paar Hintergrundinformationen im Internet gefunden habe. 

Die Musikgruppe "Hafennacht" hat das Gedicht von Herrn Storm sehr schön vertont, wie ich finde. Hat der nicht auch das mit dem Gaul geschrieben? *hüst* Lese ich nach. Später.

Am grauen Strand, am grauen Meer
Und seitab liegt die Stadt;
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
Und durch die Stille braust das Meer
Eintönig um die Stadt.

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
Kein Vogel ohn' Unterlass;
Die Wandergans mit hartem Schrei
Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
Am Strande weht das Gras.

Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
Du graue Stadt am Meer;
Der Jugend Zauber für und für
Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
Du graue Stadt am Meer.


Übrigens habe ich früher oft vertonte Texte und Gedichte gehört. Darüber schreibe ich ein anderes Mal, denn ich will jetzt an die Luft. Vielleicht läuft mir ein Stück Kuchen über den Weg. Später soll es Guido geben. Dazu könnte ich jetzt auch noch Romane schreiben. Und über den Wunsch vieler Frauen dann doch Schriftstellerin zu werden. Und mein Impuls durch eine Gespräch... und ich könnte schreiben über Kiel, Karl Lagerfeld, Bücher, Mode und ... 
Abschließend nun dies: ich bin weiterhin Hörerin des Kultursenders und echt angetan. Das Angebot an Informationen und Musik ist vielfältig und angenehm. Merke: Veränderungen sind gut. 

Der Nebel drückt die Dächer schwer und Frau Oona auf den Auslöser der Kamera...