Donnerstag, 30. Oktober 2014

Zuhause

Gestern war ich ja auf dem Lande. Mit B. und P. ging ich auf den Friedhof, um kleine Herbstpflänzchen auf dem Grab von I. einzusetzen. Der alte Dorf-Friedhof liegt am Ortsrand und dahinter kommen die Felder und Wälder. Die vielen Bäume sahen wesentlich kahler aus als in der Stadt. Nebel hing tief über der Landschaft. Leichter Nieselresen. Zu fein für einen Schirm. Die Nässe und die Kälte krochen uns durch die Kleidung in den Körper. P. half ordentlich mit und buddelte mit vollem Körpereinsatz tiefe Löcher in die nasse, dunkle Erde. Was wohl in seinem Kopf umher geht?
Der kleine, gelbe Keramikvogel an einem Kupferstab, welchen ich I. vor ein paar Wochen über ihren Stein gesteckt habe, der leuchtete ganz schön. Ich hoffe, er bleibt über den Winter heil. 
Ein Schwarm Wildgänse flog (nur) hörbar über unseren Köpfen in Richtung Süden. Das graue Grau so um ums herum. Stille. "... der Nebel drückt die Dächer schwer...". Hinter und neben uns die Weite. Ach... November. Richtig schön. 
Danach in nur wenigen Minuten zurück ins warme Wohnzimmer mit hübschem Kerzenlicht. Leckeren Cappuccino und ein wenig Kuchen. Von den Terrassenfenstern aus konnten wir die Dunkelheit sehen, wie sie geräuschlos den Nebel und den Nieselregen verschluckte. 
Neben mir ein kleiner Junge, der sich dicht an mich drängte und einen besonders kuscheligen Tag hatte. 

Da ist Zuhause.
Ist Vertrauen.
Liebe.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

geschnitzt

Ich möchte euch das Schnitzwerk von P. nicht vorenthalten und auch nicht die Info, dass ich heute einen vollen, warmen und emotionalenTag hatte. VIEL Schönes. Nährend. 


Allerdings war ich am Morgen etwas neben der Spur. Ich habe die Fahrkarte nicht abgestempelt und im Zug kann eine das nicht nachholen. Der Kontrolleur war gnädig und ich kurz gestreßt. Das ist mir noch nie passiert. Das wären unsinnige 40 Euro gewesen, die ich zum Fenster hinausgeschmissen hätte. 
Meine Ausrede hätte besser sein müssen als diese hier: 


Dann hatte der Zug einiges an Verspätung. Ich stehe an der Tür. Sie geht auf und gerade als ich aussteigen will, denke ich: "Hat der grad Mübberstedt gesagt?" Tatsächlich. Fast wäre ich eine Haltestelle zu früh aus dem Zug ausgestiegen.

P. hat mir dann ein paar Funktionen am Smartphone erklärt / gezeigt. Jetzt gibt es bei mir auch ä, ü und ö´s in den Texten, die per Wh*atsApp hin - und herfliegen. Weltweit. Heute bekam ich ein Foto und Grüße von Kreta. Die Freundin saß mit der Reisebegleitung am Strand, Sonne, lesend und - schwupps - mit Wlan. So ist die Welt. 

der frühe Vogel

kann mich mal. Steht auf meinem Kalender, welchen eine in der Tasche trägt. Definitiv ein Fehlkauf. Der Kalender für das nächste Jahr ist klein, handlich und schlicht. Und günstig erworben. Im Gegensatz zu meiner "neuen" Brille, welche ich gestern beim Optiker abholte. Seit heute Morgen trage ich sie. Den Bäcker habe ich gefunden und meinen Briefkasten auch. Prächtig. 

Als ich wieder in die Butze komme und das Radio anmache, da habe ich irgendwie den alten Sender drin. Nach 10 Minuten war ich so genervt... den Kultursender gesucht. Ach... schön. Einzig die Morgenandacht ist etwas anstrengend. Dieses Pastorengerede im Radio klingt genauso gestelzt wie im Fernsehen. Gibt es das noch im TV? Nun ja. Das Radio ist kein Wunschkonzert... 

Seltsamerweise habe ich überhaupt nicht im Bewußtsein, dass ich mit dem Smartphone nun auch ständig eine Kamera mit mir herumtrage. Ich hoffe, dass wird mehr mit dem Fotografieren. Der Blog ist so ohne Fotos doch ein wenig fad.


Übrigens habe ich gestern noch einmal mit meinen Nachbarn gesprochen. Wir haben eine riesige (!) Kommode im Schlafzimmer als Übeltäterin überführt. Wenn die zig Schubladen zurück in die Kommode "rollen" und dann anschlagen. Klack. Genau so ein Möbelstück hatte ich visualisiert. Dabei erfuhr ich, dass der Nachbar nach dem ersten Besuch die Schlafzimmerschranktüren mit Stoppern versehen hat. Schönes Gefühl, wenn eine mit ihrem Anliegen wahrgenommen wird. 

So. Ab unter die Dusche und lecker Frühstück.

Dienstag, 28. Oktober 2014

vor sich hindümpeln

Morgen fahre ich zu meinen Freunden auf´s Land. Dafür werde ich heute Abend einen Kuchen backen. Die Sonne scheint. Es kostet ein wenig Kraft... so innerlich..., dennoch fahre ich jetzt in die Stadt auf den großen Wochenmarkt. Ich faules Söckchen könnte das Rad nehmen. *kopfnicken zum selbstaufmuntern*

Seit Sonntag dümpel ich so vor mich hin. 
Flaute auf´m Meer ... fast .... aber bei weiterhin inneren blaugrauen Himmel

Doch irgendwo ist immer Wind und klare Sicht! 
Wenn die Haare eine bestimmte Länge nicht überschreiten...



 

Sonntag, 26. Oktober 2014

grüne Bohnen & Aal

Letztens las ich bei  Ilse  etwas über Bohnen. Keine grünen Bohnen, aber ich erinnerte mich daran, dass es früher bei uns das Essen „Birnen, Bohnen und Speck“ gab. Besonders oft in der Zeit als meine Großmutter bei meinen Eltern in Pflege war. Da waren meine Schwester und ich gerade ein Jahr ausgezogen. Als meine Großmutter die Krebsdiagnose bekam, war sie 87 Jahre alt. Mein Vater hatte seiner Mutter immer versprochen, dass sie niemals ins Pflegeheim muss. So kam sie für die letzten Monate ihres Lebens zu meinen Eltern. Meine Mutter übernahm die 24 Stunden Pflege für viele Monate. Sie hat das so liebevoll und gut gemacht. Bis heute ziehe ich vor ihr tief meinen Hut.

Oma hatte ihren Raum in meinem alten Zimmer. Von dort konnte sie bei offener Tür den „Knoten-Umschlagplatz“ der Wohnung bestens sehen. Genau gegenüber war die Küche und nach rechts weg die Eingangstür. Links über den Flur ins Wohnzimmer.

Meine Eltern hatten einen Schrebergarten ungefähr 10 Minuten mit dem Auto entfernt. Dort wurden auch Bohnen angepflanzt, welche meine Mutter zu Trockenbohnen und Schnibbelbohnen verarbeitete. Meine Oma mochte besonders gern das Gericht „Birnen, Bohnen und Speck“.  Nicht gerade fettarm und recht deftig. Also brachte mein Vater häufig aus dem Garten grüne Bohnen mit und Speck vom Schlachter. Irgendwann war es wohl so, dass auch meine Oma das Gericht über hatte. Sehr zur Freude meiner Mutter, die bei dem ganzen Essen tatsächlich einen schweren Gichtanfall bekam.

Eines Tages, so erzählte es uns meine Mutter, ging mein Vater morgens aus dem Haus zur Arbeit. Kaum war die Haustür hinter ihm zugeklappt, da hörte meine Mutter meine Oma ihr in die Küche zurufen. „Er wird doch wohl nicht schon wieder Bohnen mitbringen??“ Das wusste meine Mutter nicht. Der Tag ging dahin und als mein Vater irgendwann am Nachmittag zur Haustür herein kam, da rief sie ihm fragend freudestrahlend entgegen:

„Junge, hast Du auch Bohnen mitgebracht?“

Das ist heute ein „geflügeltes“ Wort in der Familie, wenn eine etwas nicht haben will. „Er wird doch wohl keine grünen Bohnen mitbringen!.“

Das Rezept für Birnen, Bohnen und Speck fand ich in dem Buch „He*imweh-Küche“ im D*K-Verlag erschienen von Birgit Ha*mm und Linn Sch*midt. Lieblingsessen aus Omas Küche. Ich habe es abfotografiert.  





Irgendwann konnte meine Großmutter kaum noch etwas essen. Ab und an brachte mein Vater frisch den geräucherten Aal mit von einem der besten Fischläden der Stadt. Wir machten den Fehler, die Oma als erstes an den Tisch zum Abendbrot ins Wohnzimmer zu setzen … und dazu den Teller mit dem Aal. Als wir mit dem gewuseltem aufdecken, Tee kochen (natürlich losen ostfriesischen Bünting-Tee für die Oma) und ähnlichem fertig waren und uns an den Tisch setzten, da war der Aal verschwunden. Sie hatte ihn einfach so inhaliert. Wech. Der ganze fette Aal
Erstaunlicherweise hat sie die Mahlzeit bei sich behalten und war sehr glücklich.

Danach kam der Aal nur noch auf den Tisch, wenn alle saßen und es wurde übersichtlich portioniert… 

*

Samstag, 25. Oktober 2014

erinnert

Am Freitag hatte ich erneut eine berührende und mich weiterbringende Stunde bei "meiner" Al*exander-Technik-Lehrerin M. im Viertel. Es passiert so viel in den 60 Minuten, dass könnte ich ohnehin nicht zu Papier bringen. Selbst wenn ich es wollte. Es geht viel tiefer und trägt sich in inneren Wellen weiter als vieles anderes, was ich in meinem Leben schon gemacht bzw. ausprobiert habe.
Durch die langen „Reise“ der Heilung scheine ich an die Orte und Menschen zu kommen, die alles Bisherige von dem Weg zusammenführen. Alte Erkenntnisse tauchen aus der Tiefe auf. Gefühlt das, was ohnehin nur von Bedeutung ist. 
Ich erinnere mich hin und wieder an die Zeit zusammen mit dem Pferd Kessy und der Trainerin A.. Das war und ist kostbar. 

*** 
Da habe ich mich mit dem Kürbisbrot ja fein ausgetrickst. Verflixt noch eins. Lerne: Unterschätze nie die Tendenz zu fliehen. *hüst*
Fakt ist: Ich habe ganze vier Wochen ohne Kekse, normalen Kuchen oder Torte, Schokolade und andere Süßigkeiten relativ leicht geschafft. Interessanterweise habe ich kurz abgenommen und das dann wieder zu. Ich esse mehr fette Lebensmittel.
Mit dem Kürbisbrot habe ich den Zucker wieder reingeschummelt. Dazu das Dinkelmehl, welches sich im Körper zu Zucker verwandelt. Ich weiterhin Vollkornbrot und Müsli mit Banane esse. Interessante Auswirkungen hat das!
Tja. Ausgetrickst würde ich sagen. Fast unbemerkt von mir selbst. Die Eß*störung ist halt eine fiese Möpp.

Deutlich bewusst wurde mir das als ich am Freitagnachmittag (mit guter Laune und entspannt) in die Stadt fuhr. Thermo-Unterhemden sollten es werden. Tja. Die muss eine auch anprobieren…  Ich sage nur „Umkleidekabinen“. Schluck. Nach drei Geschäften und deren Umkleidekabinen plus der Erkenntnis, dass ich mir hübsche Thermohemdchen im nächsten Jahr nicht mehr leisten kann ... und dies und jenes nicht mehr ... und Buchläden keine Freude mehr machen, wenn ich nicht auch etwas kaufen kann.... meine Gedanken drehten sich von Viertelstunde zu Viertelstunde mehr und mehr um Schokolade. Dazu die kaum erträglichen Schmerzen im linken Ellenbogen.
Rein zu McDoof. Kaufte mir eine Tüte Pommes zum Mitnehmen. Das machte ich bisher nie. Schlicht, heiß und nur mit Salz. 
Hmm... eben kein reiner Zucker. Das war mein Gedanke dahinter. Glaub ich. Später fühlte ich mich deprimiert. Mir wurde mein „ausweichen“ bewusst, was an der "Ursache" des Essens ohne körperlichen Hunger nichts ändert.  

***
Ich ahne eine Phase von anthrazit auf mich zukommen
Nach doch vielen Tagen hellgrau bis beige. (Sehr erholsam)
Interessanterweise sehe ich der Phase relativ entspannt entgegen. 
Sollte ich es endlich angenommen haben?  

Der Be*werberheini von der Tr*ansfer sagte am Dienstag zu mir: 
"Ihre dämliche De*pression wird verschwinden, wenn Sie endlich richtig arbeiten." 
Ich erzählte diese Aussage einer Frau, die selbst mit der Erkrankung lebt und sie sagte freundlich zu mir:
"Ja, warum hast Du Dir nicht eine  kluge  De*pression ausgesucht, Oona?" 
Da gab ich ihr Recht. 
Sie fügte noch hinzu: 
"Oder zumindest eine  charmante ??" 


**

Freitag, 24. Oktober 2014

Pah...

Eine kommt ja leicht an alle Anbieter so im Netz. Wehe, Du willst was löschen. Das ist immer eine elende Sucherei. I*nstagram habe ich fast gleich wieder gelöscht. Bei Y*ouT** habe ich meine zwei alte Videos rausgehauen. Aber ich kann ums verrecken zwei überflüssige Goo*gle-Konten nicht löschen, weil ich nicht weiß, wie die miteinander verbunden sind. Mein Konto für den Blog hängt da irgendwie mit drin. 
Das haben sie aber auch geschickt so blöd geschrieben, dass eine lieber nüscht löscht. Sicherheitshalber. Ich habe - das wenige - rausgelöscht und lasse die ohnehin selten genutzen Konten einfach im Off stehen. Aber gefallen tut mir das nicht. Jetzt lösche ich noch alte g*mx-Accounts. Da blicke ich bald nicht mehr durch mit den zig Pa*sswörtern. Was sich so in den letzten Jahre angesammelt hat. Da haste was bei A*mazon oder ´nen Photoladen oder dieses und jenes.

Geschichtensammlerin

Gerade kommt eine gute Idee für eine Geschichte nach der anderen in meine Gedankenwelt. Über Bohnen, Großmütter, Englandreisen und über die Bestellungen im Universum. Mir juckt es in den Fingern... doch gerade bin ich so was von tiefenentspannt nach meiner Alexander-Technik-Stunde und innerlich wunderbar bewegt und glücklich. Das genieße ich noch ein wenig. 
Ich kann die Geschichten ja auch "pö a pö" als Text aufschreiben und dann veröffentlichen. Gern mag ich mich da an Worten entlang hangeln und schöne Sätze schreiben. Das braucht ein wenig Zeit und Muße. 

Die Natur ist doch die perfekte Vorlage für alles. Auch für französische Bauwerke. Oder? 


AHOI, 

liebe Leichtmatrosinnen und Leichtmatrosen draußen an den Geräten. Es ist fast Wochenende. Es ist Herbst. Das Leben lacht... 

*   

Birkel´s Kürbisbrot

Zutaten für zwei Brote: 
 
1 kg         Mehl      (ich verwende feines Dinkelmehl)
175 g       Zucker   (beim letzten Brot 120 gr. genommen)
2 TL        Salz  (gestrichen)
150 g      weiche Butter
2 P.         Trockenhefe
500 ml    Kürbisbrei, lauwarm (!) 


Wenn feines Dinkelmehl verwandt wird, dann ca. 800 gr. Kürbis, gewürfelt mit etwas Wasser weich kochen, dann zerdrücken oder pürieren und abkühlen lassen bis er lauwarm ist. 
Bei Dinkelmehl mehr Kürbismus. Lauwarm sollte er sein wegen der Hefe und wenn er zu heiß ist, dann verbrennt eine sich beim Kneten die Hände. Ich weiß wovon ich spreche... *pust*

Mehl und Hefe mischen in einer großen Schale, alle anderen Zutaten dazu geben und gut verkneten bis ein glatter (nicht zu fester) Teig entsteht. 20 – 30 Minuten gehen lassen bis sich der Teig deutlich vergrößert hat.

Erneut kneten. Brote in (leicht gefettete) Backformen legen. Die Form sollte allenfalls bis zur Hälfte gefüllt sein, weil der Teig sehr hoch aufgeht. Erneut kurz gehen lassen (leicht abgedeckt) an einem warmen Ort. Brote mehrfach schräg einschneiden und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad (180 Grad bei Umluft) backen.

3 Brote ca. 25 – 30 Min. und bei 2 Broten ca. 50 Minuten. Mit einem Holzstäbchen reinpieken. Je nach Teigkonsistenz kann das länger oder kürzer dauern. Das Brot ist auch innen schön satt gelb. 

Das Kürbisbrot kann gut eingefroren werden. In Scheiben schneiden, eintüten und ab in den Gefrierschrank. Besonders lecker schmeckt es nach dem Auftauen, wenn es leicht getoastet wird.
Übrigens kann eine auch frisch geschnitten Kürbis - z.B. eben 800 gr. - einfrieren und somit jeder Zeit frisches Brot backen. Das Kürbismus einzufrieren ist nicht so günstig. Sagt die Freundin:O)
Gutes Gelingen wünscht euch Oona!

Donnerstag, 23. Oktober 2014

andere Frösche

Wie ich genau an die Tüte von Ha*ibo-Colorado gekommen bin, dass kann ich nicht mehr sagen. Sie war einfach da. Eine riesige Tüte. Gibt es ja in xxl-Formaten zu kaufen. Ich fischte mir meine Lieblingsteile als erstes heraus. Die Schoko-Kokos-Lakritz-Vierecke. Die liebe ich. Viele waren wie immer nicht in der Tüte. Obwohl so groß. In mir ein Kampf. Zucker ist nicht gut. Aber die Frösche leuchteten so schön in der Tüte. Stattt der von mir sehr gemochten grünen Frösche fand ich zu meinem Erstaunen ganz andere Frösche in anderen Formen. Sie hatten ein breites Grinsen aus Lakritze im Gesicht. Dann noch einer, der ganz anders aussah. Wann haben die denn die Frösche verändert??? Ein paar Frösche habe ich gegessen. Und dann sah ich diese riesige Tüte. Oje... weg damit. Das ich bloß nicht noch mehr esse. Nein, nein.... Also habe den ganzen Inhalt ins Klo geschmissen. Wieso da im Klo meine leeren Bio-Ziegenmilch-Jogurtbecher schwammen, dass weiß ich nicht. Die bekomme ich nie weggespült, fiel mir ein. Ich griff durch das im Wasser schwimmende Ha*ribo-Konfekt und versuchte die leeren Jogurtbecher einzufangen. "Was machst Du hier?" sagte ich zu mir und wachte auf.

Es dauerte mehrere Minuten bis ich realisierte, dass ich den ganzen Zucker nicht gegessen habe und das alles gut ist. Puh... *schweißvonderstirnwisch* Ansonsten habe ich unfassbare zehn Stunden am Stück geschlafen. Wie klar mein Geist ist und wie gut ich sehen kann. Genial. 

Nur ein kleines Frühstück, weil ich um 9.30 Uhr bauchlings auf der Massageliege meiner Heilgymnastin zu liegen kommen sollte. 
Die Heizung wärmte meine Küche und ich trank leckeren Tee. Ich las ein wenig. Ich stutzte und lauschte. Was war das? Dann erkannte ich das Geräusch. Wildgänse, welche in langer Formation und in großer Menge in Richtung Süden flogen. Ich mag ihr Rufen und ihre "Einheit". Also schnell auf den Balkon gegangen. Leider hat das Smartphone gerade was gedownloadet :-( und so habe ich nur noch den Rest der Vögel aufnehmen können, weil die Kamera im Phone nicht anging. Das wäre mit meiner Kamera nie passiert. Grumph...


(von links nach rechts : Gudrun, Liesel, Hans-Peter, Meta, Greta, die Zwillinge der Anne, Frieda, Anne, Sabine, Peter, Mirko, Liesel II, die Schwestern der schönen Susanne, Nils, Lilo, Marianne...)  

Guten Flug, ihr Schönen !!

Es gab übrigens Kürbisbrot zum Frühstück. Gestern gebacken. Sehr achtsam den wunderschönen Bio-Hokaido geschält, gekocht und dann alles zusammen gerührt. Liebevoll geknetet. Das aufgehende Brot "bereikt" und... der Arm bliebt fast ruhig.

Nachtrag: Rezept für das Brot folgt im nächsten Post. 



Seit einiger Zeit höre ich einen anderen Radiosender. NDR Kultur. Das ist wirklich klasse. Ich kann das nicht ständig hören, obwohl es wesentlich besser ist als dieser Werbekram auf den anderen Sendern. Wenn ich Musik hören will oder dem "Lärm" draußen etwas entgegen setzen möchte, dann mache ich jetzt endlich wieder meine alten CD´s an. Die habe ich schon Jahre nicht mehr gehört. Warum weiß ich gar nicht. 
In meiner Butze ertönt dann der Boss,  Tom Waits,  Sting, Bob Geldorf, Janis Joplin, Phil Collins, Barbra Streisand, Eric Clapton, Chris de Burgh (die alten Platten) und natürlich Simon & Garfunkel. Da geht mir das Herz auf. Auf alten Kassetten habe ich im Keller die Stones, Pete Seeger oder "Peter, Paul and Mary". Also alles in allem richtige Musik :O) Ich vermute, dass die heute nicht mehr funktionieren, selbst wenn ich einen Kassettenrecoder besäße. Aber wegschmeißen mag ich sie nicht. Auch nicht den großen Kartom mit den ganze LP´s meiner Jugend. 

Jedenfalls lerne ich bei dem Kultursender im Radio stets was Neues. Nur wenn die "dicken" Frauen singen (Operette oder so), dann mache ich aus. Kommt eher selten vor. Was ich toll finde: Keine Werbung im üblichen Sinn. Dafür bekomme ich Bücher vorgestellt, Hinweise auf Konzerte, Kino und Ausstellungen oder erfahre etwas über Künstler und Kultur. Weniger Nachrichten. Kein Fußball. Alles unaufgeregt und bei der Musik aus ganz verschiedenen Richtungen, die meistens für mich neu klingt und interessant, kann ich wunderbar meinen Kram erledigen. Mein Denken wird dabei nicht zugedröhnt. 

Jetzt kühle ich erneut meinen Arm. Dabei kann ich gut lesen. Bevor ich mich später ans Putzen machen. Achtsam. Langsam und mit Maß. Vielleicht fällt mir ein, was ich mir heute zu essen kochen möchte. 


Ich freu mich, wenn ich noch was alt Hergebrachtes im "Straßenverkehr" finde. Das Foto ist nur gerade gerückt und etwas geschärft. Die Farbe ich original. Gefunden auf dem Weg zu dem Büro der T*ransfer. 


Gestern war ich mit meiner Lieblingscousine zum Frühstücken im Viertel. Das Wetter war scheußlich und wir sind quasi in das Café gepustet worden. Mein Zeitlimit für Cafébesuche habe ich einhalten können. Nach zwei Stunden sind wir weiter zum shoppen. Über den Kleidungsmüll, denn die einer in den 0815 - Läden anbieten, will ich heute nicht mehr schreiben. Wahrscheinlich müßte ich tatsächlich nur mal so zum shoppen in andere Städte fahren, wo die Vielfalt größer ist. Amsterdam fände ich schnuckelig. Nur fürs Wochenende. Gibt es da andere Klamottenläden? 

Zum Frühstück im Café gab es gestern bei mir Rühreier mit Speck. Das von mir doch sehr gemochte Weißbrot mit Butter lies ich liegen. Geht!

Und ganz besonders freut mich, dass sich die Zeit um Silvester mit immer mehr und sehr schönen Aktivitäten füllt. 
  

Dienstag, 21. Oktober 2014

Frau Oona und die Ahnungen

Eine könnte es auch Erfahrungen nennen. Nur ein Tag ohne Brot und am nächsten Tag dreht die Eß*störung fein auf. Als wenn sie sich einmal gerade aufrichtet und laut raunzt: "So geht das aber nicht!!" Irgendwie habe ich das befürchtet. Ich kenn mich :O)  

Außerdem habe ich - was ich sonst fast nie hatte - körperlichen Hunger. Mir ist es (noch) nicht möglich, dann man eben ´nen Apfel oder schnell ein rohes Gemüse zu essen. Meine Gedanken fangen an - immerhin erst nach fast vier Wochen - um Kuchen zu kreisen. Also rudere ich wieder ein wenig zurück. 
So wie es bis Sonntag lief, habe ich schon sehr viel gewonnen. Wenn ich damit weiter mache, dann ist es sehr super
Ich denke an etwas, dass Geneen Ro*th geschrieben hat. Wenn man Pferde auf eine viel zu kleine Weide sperrt mit fast keinem Futter, dann werden sie unruhig und gierig. Haben sie Auslauf und die MÖGLICHKEIT viel zu fressen, weil saftiges Gras überall wächst, dann grasen sie entsapnnt, ihren Bedrüfnissen entsprechend und in aller Ruhe.

Ich trinke ständig heißen Tee, weil meine Hände und Füße eisig sind. Brrhhh... dann noch im Regen rumgestanden nach dem Termin beim Be*werbungsberater. Es ist einfach verblüffend, wie sehr manche von denen darauf geeicht sind, alles grau und hässlich aufzuzeigen. Das der Arbeitsmarkt nicht gerade supi ist, dass weiß ich. Mir zwei Stunden anzuhören, was alles nicht geht und wie dä*mlich die bei der A*rbeitsagentur sind. Dazu hört der sich einfach wahnsinng gern reden. Dabei plauderte er heute aus, das er auch nur in die Selbstständigkeit gegangen ist, weil er nüscht kann. 
Wie krank ist das denn? Seuftzt. Also, Frau Oona. Was lernen wir daraus? Rein ins Ohr und wieder raus. Nach dem 3.12. sehe ich den nicht mehr.
Der andere Berater der Transfer (bzgl. Ar*beitsagentur und was geht und was vor allem nicht) sagte, dass ich gut als Klofrau enden werde. Das sagte er vor anderen Menschen zu mir. 
Nichts gegen die Frauen auf den Toiletten. Gut, dass jemand diesen wichtigen Job macht. Das meine ich ernst. 
Aber es war ein Schlag in mein Seelenkontor. Das kann ich euch verraten. 

Jetzt geht es gestärkt auf zum Treffen mit einer Freundin und danach zum Optiker. Bei dem Sauwetter habe ich vielleicht Glück und es ist nicht so voll. 

Horido, eure Oona
 

Montag, 20. Oktober 2014

Versuch macht kluch

Es war ein Versuch wert. Das mit den Glasbrillengläsern. Aber ich gebe auf. Bei Minus 6 und Gleitsicht komme ich um Kunststoffgläser nicht umhin. Schiete. Schon nach kurzem Tragen der Brille habe ich ´nen roten Streifen auf der Nase und es drückt noch immer hinter den Ohren. Obwohl ich die Bügel erneut habe verändern lassen. Morgen mache ich den Optiker so richtig froh.

Als ich nach Hause kam stand der Heizungsmann vor der Tür. Der mag mich :O) und deswegen war der ganz aufmerksam und bemüht. Hat irgendwas an den Rohren in allen Kellern gehämmert und Dichtungen (?) ausgetauscht. Wenn es nicht besser wird, dann soll ich mich melden. Bisher höre ich nüscht. 

Meine Freundin aus Bayern hat für März die Flüge gebucht und kommt für sechs Tage auf meine Hacienda. Da freut sich mein Herz ganz mächtig. 

Sonntag, 19. Oktober 2014

gut untergebracht

Meine mit Herzblut ausgesuchte Massage-Liege hat ein gutes Zuhause in Hamburg gefunden. Jetzt ist in dem Zimmer mit dem Gästebett viel Raum entstanden. Hm... aber es ist gut, dass die Liege nun fort ist. 
Obwohl ich das Gefühl hatte etwas "unrund" zu walken, bin ich erstaunliche 56 Minuten gelaufen bei herrlichstem Wetter. Es war um 10 Uhr unglaublich warm und sehr viele SportlerInnen waren unterwegs. 
Später habe ich mit den nächsten Krimi aus der Bretange angefangen. Ich kam schnell rein und ich kann gut verstehen, warum soviele Menschen sich aufmachen ans Ende der Welt. 
Ansonsten bin ich verblüfft, was mein erstes Smartphone alles so kann. Ist ehrlich geschrieben auch ein wenig unheimlich. 
Trotz meiner Bedenken bin ich nun ins soziale Netzwerk hier und da eingstiegen. Hoffentlich nicht ausversehen bei Fatzebuk. 
Aber ganz sicher ist eine ja nie... 

Samstag, 18. Oktober 2014

morgens raus geguckt

kann eine am Himmel ein wunderbares Schauspiel sehen. Sonnenaufgang über meiner Stadt. Der Aufgang ist mir eben so lieb wie der Sonnenuntergang. 


Das Rührei mit Tomaten drinnen geht gar nicht. Habe es dennoch aufgegessen, weil ich Bio-Eier verwendet habe. Die Tomaten machen das Rührei süß. Bah... Tomaten dazu müsste gehen. 

Seit ca. zwei Wochen habe ich eine echt unglaublich gute Idee. Ich habe es meiner Freundin auf dem Lande mitgeteilt. Sie fand die Idee zumindest be-merkenswert und war dem offen gegenüber. Die Zeit wird eine evtl. Umsetzung mit sich bringen. Mir wabbert das im Hinterkopf umher und setzt schöne Bilder im Inneren frei. 

Sehr früh zum Optiker. Ja. Mich nervt es auch. Der Optiker, welcher mich u. a. betreut, war sichtlich nicht erfreut mich schon wieder zu sehen. So ist das Schicksal. Hart und Frau Oona. :O) 
Er ließ sich am Anfang nicht gern auf meine (bzw. die Idee seiner Kollegin) ein, die vorhandenen Gläser aus Glas in ein etwas kleineres Gestell umzuarbeiten. Ich merke gerade, dass ich das hier abkürzen will: ich habe das neue Gestell mit den umgeschliffenen Gläsern auf der Nase. Das ging fix. Die haben ja auch eine Werkstatt in der Filiale. Einen Bügel muss ich doch noch etwas verändern lassen, weil es hinter dem Ohr drückt. Ich kann gut sehen und vor allem finde ich dieses Gestell viel schöner und vorteilhafter. Es kostet knapp 100 Euro mehr, weil es von M*arco P*olo ist. Mir ist das Humpe. Der ersten Brillenversuch war ein Fiel*mann-Gestell.Was wirklich sehr toll ist: ich kann einfach alles lesen. Wie oft ich schon unter der alten Brille drunter geschaut habe oder sie abgesetzt habe, dass bemerke ich jetzt, wo ich alles dichter an die Augen ziehe und dann bemerke, dass ich das nicht mehr brauche. Es wurde höchste Zeit für die gleitende Sicht.

Heute habe ich trotz allem wieder einen Apfelkuchen gebacken. Die Vorstellung am Wochenende ohne Süßem bzw. Kuchen zu sein, dass hat mich unruhig gemacht. Diese Mal habe ich alles achtsam verfolgt. :O) Statt mich nach dem Essen „besser“ zu fühlen, hatte ich das Gefühl einen Klotz im Bauch zu haben und ich fühlte mich noch weniger kraftvoll. Hm… später las ich weiter in dem Buch über Zucker und ich kam echt mies drauf. 
Mir scheint, dass ich Jahrzehntelang einen wichtigen Punkt der Gesundheit übersehen habe. Zu mühsam das aufzuschreiben. Vielleicht habe ich u. a. die Antwort gefunden, warum ich z.B. seit über 20 Jahren einen „unerklärlichen“ massiven ! Eisenmangel habe, welchen ich mittlerweile einmal im Jahr durch Infusionen versuche zu beheben.

Blogger.com ist heute sehr langsam. Das tönt nach nichts Gutem. Oft kommen ungewollte Änderungen auf die Seite. Wie ich das bei Fl*ickr. nicht leiden konnte. Ich überlege ohnehin mir eine eigene Webseite zuzulegen. Dann kann ich meine Bilder bei I*nstagram hochladen und verlinken. Mit ein Grund, warum ich mir Smartphone gekauft habe.

Mir ist nach herbstlichen Genüssen. Kürbisbrot, Rotkohl und nach deftigen Suppen. Nach Kerzenlicht, „Laterne laufen“ und warmen Räumen. Herbstspaziergänge im Wald. Nebelbänke über dem Land. An die frische Luft Frau Oona!! Jetzt ist meine Zeit. 
Bei mir laufen oft die Live CD´s von Reinhard Mey, die mich schon seit vielen, vielen Jahren durch jeden Herbst begleiten.
Manchmal muss ich arg schlucken, wenn es in den Liedern um seine Kinder geht. Mein ganzes Mitgefühl gilt dann der Familie Mey. Und es ist irgendwie ... hm... es ist gut - so glaube ich - das sein Sohn Maximilian nun frei ist. 
Irgendwie ist mir gerade arg nach einem Zuhause, welches ich manchmal in der Kindheit hatte. Und wie immer kann mein Freund Reinhard dieses Gefühl schöner in Worte fassen als ich es zu beschreiben in der Lage wäre. Ich werde nicht müde, es hier immer wieder zu verlinken. 


Freitag, 17. Oktober 2014

ans Herz gefasst und los...

Ich habe es gesagt. Gerade eben, Ganz ruhig, freundlich, reflektiert und .... der Nachbar war ganz verständig. Er versucht rauszufinden, was die Geräusche am Morgen auslöst. Auch will er seiner Frau sagen, dass sie das Schlafzimmerfenster leiser schließt. Wenn noch was ist: Bitte sprechen Sie uns an. 
Moahh.... Frau Oona... 
Jetzt fällt mir nüscht mehr ein. Wenn eine sich das Leben schwer macht, dann ja wohl ich.  mimimi...

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Wie genial ist das denn?

Wenn eine so richtig was erledigt und aufgrund der Nachbarn schon um 6 Uhr damit beginnen kann… Also, wie war das noch… zuerst was gepostet. 
Beim Frühstück um 8.30 Uhr eine weitere Folge von dem Hörbuch  „Der G*arten über dem Meer“  gehört von Roger W*illemsen vorgelesen. Genialerweise kann eine die Folgen einen ganzen Tag lang „nachhören“. Ich bin davon ganz angetan.

Früh fuhr ich in die Stadt. Erst ging ich zur Bank und dann gleich zum Optiker rein. Alles schön leer. In Ruhe mehrere Brillengestelle ausgesucht. Eine Optikerin geschnappt. Es gäbe die Möglichkeit die Gläser der neuen (zu schweren und zu großen) Brille in ein kleineres Brillengestell reinschleifen. Kleinere Gläser = weniger Gewicht. Das wäre super. Das Glas bliebe aus Glas. Denn mit Kunststoffgläser ist mir nicht wohl. Sie werden zudem dicker (bei minus 6 Dioptrien nicht unerheblich) und vor allem kosten die Kunststoffgläser locker noch mal 200 Euro mehr. Puhh... Ich habe zwei Gestelle mit nach Hause genommen zum Ausprobieren und zum Nachfühlen.
Nach Hause. Viele Telefonate geführt. Heilpraktikerin. Kann jetzt mit der Einnahme von einem Medi beginnen.
Termine mit der Heilgymnastin gemacht für die nächsten vier Wochen.
Etwas im Internet gefunden, was mich – wenn es klappt – ziemlich froh macht. Erfahre ich morgen, ob es so geht.

Die Krankenkasse nach Zuschüssen für Heilpraktikerin-Besuche gefragt. Wollte ich schon lange. Zahlen nüscht. War klar. 
Aufgeräumt. Unterlagen sortiert. 
Den alten Arbeitgeber an Unterlagen erinnert.
Den Verwalter angerufen. Ich blieb ruhig und versuchte mich klar auszudrücken. War ein mir bisher unbekannter Mann am Telefon. Der hörte sich das in Ruhe an. Er meldet sich wieder. Nun war mein Telefon heute ständig besetzt. Abwarten.

Neues Bettzeug aufgezogen. Meine Wäsche gewaschen und eingekauft. Keinen Zucker, obwohl mir heute nach Schokolade war. 
Mit Annika (Sudda) am Nachmittag telefoniert.
Abendessen gekocht. Kartoffelpü mit Bacon-Streifen. Die letzten Kartoffeln mussten weg. Aber sach ma: Wie genial ist das denn? Annika gab mir den Tipp, den Speck auf einem Backblech mit Backpaier auszulegen und im Ofen zu garen. Toll!!! Nüscht spritzt, kaum Geruch und die Streifen waren perfekt. Außerdem habe ich sie zum Abkühlen auf zwei Zewatücher gelegt. Sie waren geradezu knusprig. Normalerweise habe ich keinen Speck zu Haus, weil ich Schweinefleisch so gut es geht meide. Ich hatte die Packung für den Frühstücksbesuch gekauft, die ihn jedoch nicht wollte. Das war die einzige Sorte, wo kein Zucker auf der Inhaltsangabe stand. Jetzt werde ich schauen, ob ich das auch in Bio bekomme.

Die Nachbarn haben heute Besuch und bauen irgendwas in der Wohnung um. Da will ich nicht auftauchen. Morgen.
Evtl. kann ich meine neue R*eiki-Liege an eine Bekannte verkaufen. Das wären frische 100 Euro für meine Geldbörse. Falls das so nicht klappt, habe ich einen Aushangzettel mit Foto fertig gemacht. Den hänge ich in einem Laden in der Nähe auf. Praktisch, wenn eine zwei Handynummern hat. So muss ich die neue Nummer und auch meine Festnetznummer nicht rausrücken!
Gestern Abend habe ich rausgefunden, warum manchmal die SMS nicht rausgehen. Prächtig. Das ging ja einfach.

Post von der Bank für die I*kea-Kundenkarte bekommen. Die wollen meine Daten erneut. Soll denen eine Kopie vom Ausweis schicken. Umgehend angerufen. So nicht. Die Kündigung der Karte liegt schon im Briefkasten.
Die Laune steigt spürbar, wenn ich das Gefühl habe etwas zu bewirken und zu schaffen. Klare und ruhige Ansagen. Allerdings muss ich kleine Pausen einbauen. 

Jetzt ! setze ich mich auf das Sofa (irgendwie gefühlt verdient und das fühlt sich gut an) und lege mir eine Wärmflasche in den Nacken. Später noch leichte Körper- und Dehnungsübungen. Ein wenig lesen in dem Zuckerbuch. Das wird ja „immer besser“. Du liebes Lottchen. 


Ich wünsche euch allen einen guten Abend und eine Nacht voller schöner Träume!! 


Eure Oona


für sich selbst einstehen

Im Zuge der inneren Entwicklungen heißt es Stück für Stück dann doch Farbe bekennen. In meinem Leben und in meinem Alltag. Sich den Tatsachen stellen. Rückgrat haben. Mir nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Mehr Biss oder etwas mehr Grundaggression, die jeder Mensch braucht, um artgerecht zu überleben. Vor allem in der Seele. Von den Eiern in der Hose mag ich mangels (zum Glück) nicht vorhandener eben solcher nicht schreiben :O)

Aus einer inneren Sicherheit in sich Selbst heraus, dass eigene Leben gestalten. Das kann ohne Aufgeregtheit, Unsachlichkeit und Aggressionen passieren. Wie heißt es so schön? In der Stille liegt die Kraft. Es geht darum meinen eigenen inneren und äußeren Raum zu schützen bzw. zu verteidigen. Ihn selbst nach meinen Vorstellungen zu gestalten. Was zu gestalten geht. Und ich darf das. Ich bin erwachsen.

Wenn da nicht die doofen Konsequenzen wären *lach*.

Doch jetzt (er)trage ich auch Konsequenzen. Von Dingen, die ich entschieden habe (ob nun günstig oder ungünstig) und von den Dingen, die ich nicht entschieden habe. Aus Bequemlichkeit, Unwissenheit, Versäumung und oft, weil ich nicht erkenne, dass ich mich entscheiden muss oder jetzt für mich einstehen. 
Häufig suche ich lange den „Fehler“ bei mir oder erkläre mir etwas solange, bis ich erst einmal damit leben kann. Das es gar nicht so schlimm ist. Oder ich scheue mich die Dinge anzusprechen, weil ich die Konsequenzen nicht abschätzen kann bzw. ich mich fürchte, dann mit den „neuen“ Konsequenzen / Situationen nicht leben zu können. Mir fast unbewusst (irgendwie geht das) die evtl. Konsequenzen schon mal vorzustellen und dann würde ich mich elend fühlen und denken: „Warum habe ich nur was gesagt bzw. warum habe ich dieses oder jenes bloß gemacht?“
Vergesse dabei die Möglichkeit weiter eine Situation zu optimieren, in dem ich weiter für mich sorge und einstehe. Bis es besser ist. Was sich dann irgendwann wieder verändert. So ist eben das Leben. Das einzig Beständige ist die Unbeständigkeit. Auch wenn ich oft das Gefühl habe, dass sich ungute Situationen nie auflösen und ich nichts tun kann. Ist so ´ne Kindheitsgeschichte.

Was auch bei meinem bisherigen Verhalten aus meinem Blick fällt ist die Tatsache, dass ich Unmengen (!) … ich wiederhole: Unmengen !!! von Energien, Zeit sowie Kraft verbrauche und es macht mich krank, dass ich viel zu selten für mich einstehe und /oder Dinge anspreche.

Z.B. meine Nachbarn :O) direkt unter „meiner“ Wohnung. Ich werde das nicht alles aufführen, was mir dazu (negativ) einfällt. Damit es nicht noch mehr an Festigkeit zunimmt. Fakt ist aber, dass ich mir ständig vornehme mit denen in Ruhe zu sprechen. Ihnen zumindest zu vermitteln, dass manches ihrer Verhaltensweisen in ihrer Wohnung dieses und jenes bei mir auslösen. Ob sie dann was ändern, das ist ihre Sache. Aber ich hätte es zumindest gesagt und versucht etwas zu verändern. Womöglich ändert sich ja was. Das wäre schön.

Oder ein Gespräch mit dem (zugegeben merkwürdigen und unfreundlichen) Verwalter. Der zudem offensichtlich mit Frauen ein Problem hat. Diese Heizungsgeräusche sind für MICH inakzeptabel. Aber ich gehe dem Gespräch schon lange aus dem Weg, weil ich mich scheue mit dem zu reden bzw. ich Angst habe, dass der mich niedermacht. Was er schon getan hat, aber ich mich gut wehren konnte. Oder - mal wieder - meine hohe Sensibilität belächelt wird (bzw. ich belächelt werde). Oder der was an der Heizung machen läßt und es dann nur noch schlimmer wird mit den Geräuschen. Ja. So denke ich.

Doch es geht so nicht weiter. Punkt.

Egal, wo mich das Leben hinträgt, ich werde für mich und meine Bedürfnisse einstehen müssen. Und es wäre so viel günstiger, schöner und klüger, wenn ich mit den Konsequenzen lebe -wahrscheinlich viel besser -,  wo ich selbst in der Gestaltung meines Lebens mitgewirkt habe.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

konzentriert sein

geht anders. Sind das Ent*zugserscheinungen oder der Vorläufer von etwas? Ich bin arg müde und komme wegen der Unruhe im Haus nicht zum Ausruhen. Zurzeit kann ich mich nicht ganz so leicht wie gewünscht konzentrieren bzw. bin ich arg vergesslich. Finde ich. Vermutlich habe ich mich die letzte Woche übernommen. Das versuche ich mir zu verzeihen. Das Wochenende habe ich fast gar nichts auf dem Plan. Außer viel bewegen und sehr viel frische Luft.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Zuckerketten

Das ist doch ein lustiges Wort. Der Inhalt der ersten 30 Seiten in dem Buch „Zucker – der heimliche Killer“ ist nicht wirklich lustig. Ich versuche die Fakten zu lesen, die hoffentlich stimmen und so gut es geht wissenschaftlich fundiert sind. Die einen meinen das und die anderen dies. Am Ende muss eine sich selbst auf den Weg machen ihren eigenen Weg zu finden. In dieser Welt der Gegensätze. Dem Überfluss sowie in vielen Ländern der Erde der heftigste Mangel.

Jetzt lerne ich also etwas über Zucker. Also gründich :O) Das ist spannend und vor allem habe ich den einen und anderen Wiedererkennungsfunken wahrgenommen, welcher eben mal so durch mein Gehirn huscht. Seit ich auf Industriezucker verzichte – mit Ausnahme der drei Apfelkuchen, die ich gebacken habe mit fast keinem Zucker- bemerke ich Veränderungen.
Das Negative vorweg: zurzeit ist mein Konzentration echt unterirdisch. Das ist fast wie in den stärksten Zeiten der Erkrankung und mir macht es etwas  Sorge. Zum Glück habe ich begriffen und es wurde mir bestätigt, dass es „normal ist“, wenn eine Stück für Stück vom Zuckerpegel runter kommt. Ich gehe davon aus, dass es ein vorübergehendes Symptom ist. 

Was mir heute beim Lesen klar wurde: bisher habe ich immer mal wieder auf alles Mögliche eine Zeitlang verzichtet. Verzichten müssen wegen der Unverträglichkeiten. Was weiterhin auf dem Essensplan stand – und das in großen Mengen -  war Brot (meistens ohne Weizen), Getreideflocken, Kuchen (Weizen/Fett/Zucker) und Kartoffeln. Hm… ich verstehe jetzt, dass Industriezucker und Weizen zu vermeiden nur ein Teil des Ganzen ist. Vorerst werde ich keine fast zuckerfreien Kuchen mehr backen. Denn mit dem Teig (= Getreide = Stärke = Zucker) ziehe ich mir weiterhin viel Zucker rein.

Was ich positiv bemerke ist, dass ich ruhiger werde. Kann auch an dem Zink liegen. Nun ja. Außerdem fühle ich mich weniger „aufgeschwemmt“.

*
Meinen neuen Ring mit dem schönen Aquamarin hatte ich zur nochmaligen Bearbeitung gebracht und nun ist er schön und passend.

Die Gleitsichtbrille geht zurück. Ich kann tatsächlich besser da durchschauen und es ist echt klasse, einfach so ein Buch zu lesen. Aber ! die Brille ist ja größer und mit den Gläsern aus Glas zu schwer. Abends schmerzt mir der Nasenrücken. Da das Gestell aus Kunststoff ist, kann es nicht anders angepasst werden. Weiterhin finde sie zu groß und ich habe mich beschwatzen lassen. Sie ist nicht vorteilhaft. Finde ich. Das gerade so viele mit einem Uhu-Gestell rumlaufen… ich will die Brille mehrere Jahre tragen und dann ist die Brille für 530 Euro schon wieder „altmodisch“.

Die Tage versuche ich ein anderes Gestell für leichtere Gläser zu finden. Ansonsten bekomme ich mein Geld zurück.

Am Laptop etwas zu buchen ist wirklich aufregend. Damit habe ich gestern Abend eine Zeit verbracht und ich hoffe, ich habe nicht ausversehen ein halbes U-Boot gekauft.

Morgen habe ich einen Termin bei der Tra*nsfergesellschaft. Mir bzw. uns erklärt einer, wie man sich beim A*rbeitsamt zu verhalten hat und gibt Tipps zum Arb*eitslosengeld. Da lasse ich mich doch gern überraschen.

Damit ich morgen frisch und klar im Kopf da auftauche, werde ich nun geschmeidig abtauschen. Dabei murmle ich wie ein Mantra meine neuen Handynummer. Um mir die letzte Nummer zu merken habe ich nur 13 Jahre gebraucht.  :O). Das geht jetzt schneller. Bis auf die letzten drei Zahlen habe ich sie gespeichert. Ach ja. Morgen versuche ich rauszufinden, wie ich die Bilder von meinem Smartphone auf mein Laptop bekomme. Dann gibt es hoffentlich demnächst wieder mehr Fotos hier im Blog.  


Ahoi !

Montag, 13. Oktober 2014

was es nich alles gibt

So ein Smartphone hat ja Möglichkeiten... hui... :O) Da gibt es viel zu entdecken. Dann lese ich begeistert dieses und jenes. Die letzte Woche war voll mit Terminen, Treffen, Entscheidungen und so. Was gerade unter den Tisch fällt ist Bewegung, sind Be*werbungen, das an der frischen Luft sein, tägliche R*eiki-Behandlungen und Dehnungsübungen sowie ausreichend Schlaf. 

Die Ernährung ohne Zucker (also den offen sichtbaren) und Weizen scheint tatsächlich Wirkung zu zeigen. Dazu nehme ich seit ca. zwei Wochen Zinktabletten ein, weil ich da einen argen Mangel hatte. Irgendwie verändert sich was. 

Außerdem habe ich vor ein paar Tagen meine tickende Küchenuhr von der Wand genommen. Unterbewußt habe ich die ständig gehört, denn als die Batterie schwächelte habe ich das fast umgehend wahrgenommen. Dabei saß ich im Wohnzimmer! Es ist eine Wohltat, dass die Uhr weg ist. 

Der Wohnungsverwalter kann sich auf die ständig klackernde Heizungskörper kümmern.  

Die Menge macht das Gift. Deswegen werde ich versuchen mir vorher Gedanken zu machen, was ich an einem Tag im Fernsehen schauen möchte. Ziel ist es die Reizüberflutung einzudämmen. 

Seit vier Tagen habe ich den Radiosender gewechselt. NDR Kultur. Wenn die Frauen so leidend vor sich hinjaulen singen, dann muss ich schon mal abschalten. Ansonsten bin ich interessiert an der Musik. Keine Werbung alle 15 Minuten, keine ständigen Nachrichten, keine Fußballgeschichten, keine dämlichen Liedtexte und dazu !! lerne ich was im kulturellen Bereich. Gestern hörte ich z.B. einen Text von dem Herrn Lenz. Vormittags in der Woche liest Ro*ger Willemsen 30 Minuten lang aus einen Roman. 
Jetzt muss ich es nur noch schaffen, dass die Tageszeitung auf ein Wochenend-Abo umgeändert wird. 
Ich denke, dann habe ich schon eine Menge geschafft. 

Ab in die Federn...