Samstag, 25. Juni 2016

so siehts aus


Heute morgen habe ich im Bett gelegen und darauf gewartet, dass die Schmerztablette wirkt. Dabei habe ich mir auf Annikas Blog den Podcast über das gesunde Fett angehört. Ich schaute aus dem Fenter in den Himmel, aus dem das Wasser wieder wie aus Eimern kam. Und ich hatte mich gerade mit dem Kopf weggedreht, als ein unfassbar greller Blitz das Zimmer erhellte und es fast gleichzeitig so dermaßen donnerte, dass ich vor Schreck fast aus dem Bett geplumpst bin. Gut, dass ich nicht gerade in den Himmel geschaut habe als es blitzte. Puh...

Freitag, 24. Juni 2016

tatsächlich

Als ich es heute morgen hörte, da konnte ich es schlichtweg nicht glauben. Die Bri*ten gehen aus der E*U. Ich bin zu unpol*itisch, um mich dazu klug zu äußern. Ich stelle mein Ungläubigkeit fest. Das Gefühl von "die Welt bricht aus den Fugen". Natürlich denke ich das nicht nur wegen dem Austritt eines Landes aus der E*U. Mein Gefühl ist, dass es nicht das einzige Land sein wird, dass sich verabschiedet.

Vor einem mega-heftigen Unwetter bin ich gegen 18 Uhr nach Hause gekommen. Die Straßen waren für ein paar Stunde deutlich überschwemmt. Zumindest ist es nicht mehr so drückend-schwül-backig. 
Wochenende! Sehnsüchtig schaue ich auf die Uhr. 20.55 Uhr. Bis 21.30 Uhr will ich durchhalten und dann ins Bett. Ausschlafen. Kein Wecker klingelt. Ich freue mich auf mein Frühstück in aller Ruhe und das ich Zeit für mich habe. Einzig das schlechte Gefühl, meine Eltern "hängenzulassen", das trübt meine Freude an zwei freien Tagen.

Donnerstag, 23. Juni 2016

winziges G*lück am Weges-Rand

Auf dem Weg zur Arbeit saß eine junge Frau mit ihrem Hundewelpen auf einer Häusertreppe. Der Hund hatte ganz schwarzes Fell. Ich fragte, ob ich ihn anfassen darf. Die junge Frau war freundlich und ließ mich das weiche Fell streicheln. Das winzige Glück an diesem Tag. 
Die schwülheiße Luft ließ mich kaum atmen als ich um 18.15 Uhr aus dem Büro kam. Unerträglich. Vorhin kam eine Unwetterwarnung für Niedersachsen und B*remen im TV. Es grummelt draußen. 
Ich legte mich gegen 19.30 Uhr etwas hin. 
Dabei schaute in den Himmel...hmm... ab Herbst suche ich erneut.

Mittwoch, 22. Juni 2016

das war knapp

Heute war es ein unguter Tag im B*üro. Gegen Mittag kam es so dicke... habe nur kurz meinen Jogurt mit Banane gegessen und bin dann raus in die Mittagspause. Ins Café. Ich war viel zu unruhig. Arge Kopfweh. Also nach dem Cappuccino weiter. Nirgends das, was ich hätte essen wollen. 
Zurück - bei gefühlten 30 Grad - bin ich in einer Seitenstraße stehen geblieben und haben geweint. Der Streß, der Druck und eine - für mich bedrohliche Situation - waren einfach zuviel. Zumindest die Kopfweh wurden beim Weinen besser.
Ich habe es geschafft wieder in die Firma zu gehen. Fühlte mich wie ge*schlagen und es hat nur ein Hauch gefehlt (!) und ich hätte meine Jacke und Tasche genommen und wäre kommentarlos einfach gegangen. 
Nach einer Stunde hatte ich mich soweit im "Griff"- aber auch nur, weil die Kolleginnen alles weitere megastressige  von mir fernhielten. Denen ist es nicht entgangen, dass es mir gar nicht gut ging. 

Als ich um 18 Uhr nach Hause kam, rief ich meine Mutter an. Sie sagte schon am letzten Sonntag, das ich am nächsten Sonntag nicht kommen muss. Und da nehme ich sie jetzt beim Wort. Morgen rufe ich meinen Vater an und bestätige noch einmal, dass ich ihn nicht in der Reha besuche. Das fällt mir schwer. Die erwachsene Oona weiß, dass es das einzig Richtige ist. Zwei Tage zum Ausruhen und um die nötigsten Dinge im Haushalt zu machen. Zumal ich am Wochenende bei der Schwüle und Hitze vermutlich unfit bin. 
Außerdem zeigen meine Fingernägel deutlich an, dass ich eine Mangelernährung habe. Ich MUSS regelmäßiger und vor allem ausgewogener essen. Mehr trinken! 

Jetzt muss ich die nächste zwei Arbeitstage schaffen. Die sind - wie fast alle Tage - bis Oberkanteunterlippe knackevoll. Und sehr vieles erfolgt aus zuwenig Struktur und Klarheit innerhalb der Firma. 

Dafür habe ich gestern auf dem Weg zum St*adtamt (ich hatte um 18 Uhr dort einen Termin) bei K*arstadt auf dem D*VD-Tisch einen Film ergattert - letzte D*VD auf dem Stapel - der mich so erfreute, dass ich ihn heute gleich noch einmal anschaute. 
"Man l*ernt nie aus" mit dem de N*iro und der Anne Hata...dingenskirchen. Bisher hat der Film satte 13 Euro gekostet und ich bekam ihn gestern für 6 Euro. Ach... zwei Stunden das Gute, das Schöne, das Kluge und die heile Welt.

Montag, 20. Juni 2016

214 für die Katz

Oh nein... gerade wollte ich meine Fotos von gestern Abend  auf das Laptop übertragen. Ich habe alle Fotos aus "P" statt auf "Auto" fotografiert. Nicht mehr rettbar. 214 Bilder .... und es waren ein paar gute Fotos dabei... alles für die Katz... schnief... 

Hm... die Eisen-Infusion hat nicht gut geklappt

Überhaupt... ich vermute ich habe PMS .. :O) 
 

E*lemente

Gestern lief ich am späten Vormittag in Br*emerhaven am Deich entlang. Der Himmel grau und tief und wolkenreich. Der Wind blies ordentlich von vorn und das Wasser war "auflaufend". Ein Getöse von Wind und dem Anklatschen der Wellen an den Deich aus Steinen. Kaum Menschen unterwegs und es war dazu recht frisch. Ich bin viel länger gelaufen (über eine Stunde) als ich mir das so gedacht hatte. Über eine Schleuse kam ich noch gerade so bevor sie sich öffnete und bei der Hebebrücke musste ich ein paar Minuten warten. 
Die Zeit bei meiner Mutter war gut. 
Zurück fuhr ich noch einen Zug früher als sonst. So konnte ich mich um 17.45 Uhr auf das Rad schwingen und kam endlich wieder auf den R*iensberger Friedhof. Um Stille zu tanken und auch um mit der Makrokamera viele, frische Bilder zu machen. Nach einer guten Stunde im "flow" und des "Kräftesammelns" bin ich auf mein Sofa für zwei Sunden. Um 22 Uhr  ging ich ins Bett und fiel wie jeden Tag in einen tiefen, traumlosen Schlaf.

Samstag, 18. Juni 2016

das kleine Glück

ist für mich, wenn ich etwas "abgefressen" gegen Mittag aus der Firma laufe und hin zum kleinen Café. Natürlich geht das aus Kostengründen höchstens zwei Mal in der Woche. Ich bin froh, dass ich recht frühzeitig dieses wirklich sehr lütte Café entdeckt habe. Es ist zudem sehr schön, dass C. sich ab und an auf ihr Fahrrad schwingt und wir unsere Mittagspause zusammen dort verbringen können.

Am Donnerstag war ich allein dort im Café und schaute raus. Ein Mann hatte sich kurz vorher einen Espresso aus dem Laden geholt. Kaum das ich bestellt hatte und mich an die Fensterfront stellte, da war der Mann schon weitergezogen... Mittagspausen sind stets zu kurz. 


 (Oona) 
 
Ab nächster Woche will ich meine Pausen "draußen" verbringen. Das ist die einzige Chance eine Stunde lang abzuschalten. 
Es gibt weitere Neuigkeiten in der Firma. Hm... sie unterstützen meine Entscheidungen. 
Vor Monaten fand ich diese Postkarte und ich finde sie einfach gut. 

 (Image: Andrew Rich/postcard.info) 

Ab nächster Woche will ich erneut mit dem Rad fahren. Das Wetter ist nicht mehr ganz so gruselig wie in den letzten drei Wochen. Morgens in der Straßenbahn - und das nur für sechs Minuten - ist es mir häufig zu anstrengend. Diese ganzen Gerüche... zuviele Menschen. 

Geplant ist, dass meine Schwester mich heute gegen 12.30 Uhr hier abholt (sie wohnt eine Auto-Stunde von mir entfernt) und wir dann zusammen zu unserem Vater in die Reha fahren. Möge die Fahrt gut verlaufen. Ich freue mich darauf, dass ich einmal nur zu zweit mit meiner Schwester etwas Zeit verbringen kann. 

Jetzt ab unter die Dusche und einkaufen, putzen, aufräumen, Wäsche aufhängen... 
Gestern mußte jemand in der Firma längere Zeit im Flur sitzen. Als sie sich bei mir verabschiedete fragte sie mich, ob ich von der Firma Kilometer-Geld bekäme... 


Mittwoch, 15. Juni 2016

mit der Hand vor dem Mund

kann ich nicht schreiben... aber das tut Not. Heute in der Mittagspause mit C. dann doch irgendwie und so ... ähm.. gejammert. Ein kleines Büschen ?? Moooah... 
Zum Glück habe ich mit C. eine Gesprächspartnerin, mit der auch tatsächlich ein Gespräch stattfindet und der Raum zum Denken sich wieder öffnet. Nachdem eine - lt. Frau Vera F. B*irkenbihl - in das "Re*ptiliengehirn" gerutscht ist. Wo das Denken nicht mehr so möglich ist und es nur An*griff oder F*lucht gibt.

Ich hoffe, dass ich euch bald etwas Neues berichten kann und es hier wieder mehr Fotos gibt.