Dienstag, 4. August 2015

Zeit vergeht - alles andere bleibt




Liebe Barbara, 
auf den Tag genau ist es 30 Jahre her.

D*epression ist eine schwere Erkrankung. 
Du bist den Weg gegangen, 
welchen Du nur noch sehen konntest. 

Für mich einer der größten Verluste. 

Mehr Worte finden nicht den Weg auf das Papier. 
Es ist so geblieben. 
Alles in allem 
sprachlos 


*

Montag, 3. August 2015

Freitag, 31. Juli 2015

un - heimlich

Wo es mich wohl hinführt? Dieses seltsame, neue Verhalten. „Das Wichtigste passiert in den Pausen.“ sagte vor Jahren eine kluge Frau zu mir. Vielleicht schlafe ich deswegen gerade so viel? Ich kann mich kaum bewegen etwas zu tun. Es ist aber irgendwie anders als in der De*pression. Eher ist es so als gäbe ich meinem inneren Zeit für etwas.  
In mir scheinen sich existenzielle … Grundlagen… Fragen… Antworten...tiefes Wissen neu zu formieren. Scheinbar aus dem Nichts schwappen neue Gedanken und verwirrende Gefühle in meine Wahrnehmung.  

Teilweise kann ich im Bruchteil einer Sekunde weit zurückschauen. Kann das Wahrgenommene oder Gesehene nicht fassen/greifen/behalten. Ich spüre: das sind u.a. die Grundladen und Ursachen für meinem Leben. So wie es jetzt ist. Daraus können sich die Handlungsmöglichkeiten der Veränderung ergeben. 


Ich versuche absichtslos und offen wahrzunehmen, was sich zeigt.
Manche Bilder aus den Kindertagen, welche mir plötzlich in die Gedanken / Kopf kommen, scheinen völlig aus jeglichem Zusammenhang zu sein. Sie sind un- heim - lich (interessantes Wort)  klar und farbintensiv. Bisher sind sie fast alle "harmlos".  
Ob sie einen „Sinn“ haben? Oder ob sie einfach nur als winzig kleine Teile aus meinem Unterbewusstsein an der Oberfläche aufblitzen.... während der spürbaren innerlichen Umbaumaßnahmen. 

Donnerstag, 30. Juli 2015

Mittwoch, 29. Juli 2015

Wege

Die eigenen Schritte auf neue Wege lenken… 
wenn ich nicht den Tag verschlafe. Heute fühle ich mich entschuldigt, weil ich am Morgen während der M*agenspiegelung eine kurze Narkose hatte und es doch eine Zeit dauerte, bis mich der nette Taxi-Fahrer nach Hause fahren konnte. 
Mein Magen sieht wie vor zwei Jahren aus. Obwohl der Magen "angegriffen" ist durch die A*utoimmundingenskirchen ist quasi alles in Ordnung. Relativ betrachtet. 

Am Nachmittag legte ich mich hin, obwohl um das Wohnhaus herum Baustellen und Gerüst-Aufsteller über Stunden ordentlich Lärm machten. Aus 45 Minuten „kurz hinlegen“ wurden Stunden und nur mit Mühe konnte ich mich dazu bewegen wieder aufzustehen. 

Später ging ich spazieren. Und umgehend ging es mir besser. Frische und klare Luft, kühle Temperatur, ordentlich Wind und die Blumen und Pflanzen waren so farbintensiv. Zwischen den Regenschauern und in dem starken Wind tat das "einfach gehen" sehr gut. Erstaunliche Gedanken und Gefühle kamen auf. Das Seminar und die Erfahrungen/ Erkenntnisse schwingen deutlich nach und ich versuche anders zu handeln als bisher. 

Was weiterhin einen Raum in mir einnimmt ist das Wissen, dass ich nicht allein bin. Es gibt so unfassbar viele Menschen auf der Welt, die sich mit S*üchten / Krankheiten / Tr*aumata aller Arten mehr oder weniger gut durch das Leben bewegen.

Draußen peitscht gerade der Regen an die Fenster und es stürmt. Das mag ich sehr. Es ist in der Wohnung fast schon kühl. Es wäre schön, wenn ich diese Nacht traumlos und erholsam schlafen könnte.

Dienstag, 28. Juli 2015

nach acht Stunden




tiefen Schlafes
sieht die Welt am morgen klarer und heller aus


Montag, 27. Juli 2015

an die Ursprünge gehen

In vielerlei Hinsicht. Drei intensive Tage liegen hinter mir. 
Ich bin sehr dankbar und zutiefst erleichtert, dass ich noch weiter in der Erholungszeit bin und das dies Seminar in mir nachklingen kann. Ich somit das erlernte „Handwerkzeug“ einsetzen kann. 
Auch fühlt es sich gut an, dass ich - wenn ich es möchte – weitere Unterstützungen verschiedener Arten auf meinem Weg bekommen kann. 


Es war eine gute Entscheidung nach über einem Jahr zögern (und jahrelanger Beschäftigung mit dem Thema) nun doch das Wochenende in Hamburg zu erleben. Noch besser war es der Anregung von einer zu folgen, dass ich evtl. das Wochenende jetzt mache statt im Oktober. Tatsächlich konnte ich das schon gebuchte Seminar nach vorne ziehen. Es waren noch Plätze frei. Glück! *schmunzel* Gerade richtig bevor ich mich nach Jahren einer ruhigen Phase aus jeglicher Form gefressen gegessen hätte.

Was ich als Bereicherung empfinde ist, dass ich fühlen – sehen – hören – erleben konnte, dass ich nicht allein bin. Außerdem konnte ich erfahren, dass es dann doch erstaunlich viele Frauen (und wahrscheinlich auch Männer) gibt, die es geschafft haben aus den verschiedenen Formen der E*ss-Störungen herauszukommen. (M*agersucht wurde dort nicht bearbeitet.) Das die Be*gleiterinnen gehbare Wege aufzeigen und vermitteln konnten. Mit einem enormen Wissen durch Ausbildung und langer Selbsterfahrung und dazu mit einem unfassbar großen Mit-Gefühl für jede/jeden der anwesenden Menschen.

Möge mich dieses Wissen weiter auf meinem Weg unterstützen. Auf dem ich sehr große Schritte vorangehen konnte.
Danke.

Dienstag, 21. Juli 2015

reisende Sehnsucht

Gestern telefonierte ich mit einer Freundin und wir sprachen über ihre früheren Aufenthalte in den U*sa. Ach, da wäre ich auch gern einmal gewesen. San Francisco oder im Herbst nach Neuengland. Leuchtendes Herbstlaub. Oder endlich nach Cornwall. Zur Rosenzeit. Südtirol. Im Herbst an die Ostsee zum Bernstein sammeln. Juist. Norwegen. Istanbul. Schottland.
Jetzt ist Urlaubszeit. Mit ein Grund den Sommer nicht zu mögen. Die Menschen um mich herum fahren mit FreundInnen oder mit der Familie an die schönsten Orte
Das Hauptproblem nicht zu reisen sind meine Ä*ngste, welche sich auch an Lebensmittel/ Essen gekoppelt haben. Schleichend. 
Im Gespräch mit der Freundin wurde mir wieder einmal bewusst, wie unglaublich stark mich dieses massiv eingeschränkte Essen/ essen am Leben hindert. Welche sich nicht bewegt, die spürt halt ihre F*esseln nicht. 

Vor kurzem zeigte mir meine Lieblings-Cousine etliche Fotos von ihrer Urlaubsreise im Juni. Mit ihrem Mann und ein paar ihrer Familienmitglieder war sie in Irland. Da muss eine ja Sehnsucht im Herzen bekommen! Ich war im Sommer 1997 mit B. zwei Wochen in Irland. Der heißeste Sommer seit 33 Jahren. Nichts mit glücklichen Schafen auf Wiesen mit Nieselregen… *schmunzel* ... doch die Menschen so freundlich und das Meer so gewaltig und lebendig! Eine wunderbare Landschaft und das ganze Grün überall. Es hat uns beiden sehr gut gefallen. Wir fuhren ohne festen Plan an der Küste entlang. Überall fanden wir ganz entzückende B&B´s.

Heute Mittag treffe ich mich mit C. zur Pause. Das ist prima, weil dann kann ich gleich noch ein paar Besorgungen machen. 
Wie kann es sein, dass an zwei Paar Schuhen gleichzeitig die Schnürsenkel reißen??

Montag, 20. Juli 2015

Vorfreude & Grundeis

Ich freue mich auf das Seminar und gleichzeitig geht mir der Mors - schon vier Tage vorher - ordentlich auf Grundeis.

Ansonsten beobachte ich meine Gedanken. 
Schnatternde Gänse sind nichts dagegen...

Samstag, 18. Juli 2015

geschafft

* Bad geputzt * gleich koche ich mir ein Abendessen* in einem Fach-Buch gelesen * mich mit Reiki behandelt * nach einer Wohnung gesucht * einen langen, aufbauend Text geschrieben, um die Tatsachen und die guten Dinge in meinem Leben mir selbst klar zu machen * Wäsche gewaschen * mich doch für das fast Bestmögliche entschieden. Vertrauen, Oona *Ich werde noch das Bett frisch beziehen nach dem Abendessen. Also... "nichts gemacht" sähe nämlich anders aus.... *lächel*

u.s.w.

Tja. Wenn eine keinen Job hat, bekommt sie dann überhaupt eine neue Wohnung? Außerdem ist es erstaunlich zu wann viele W*ohungsanbieter ihre Wohnung vermieten möchten. Im Grunde muss eine schon letzte Woche eingezogen sein. Ohne die eigene drei monatige Kündigungsfrist zu beachten. Is klar. Sonst wäre es ja auch pippieinfach. 

Ach, ich könnte hier noch zwei bis zehn Stunden rumjammern. So über alles und jeden. Das putzigwindungsfreudige Existenz-Ängste an die Oberfläche drängen. Meine Drama-Queen feiert rauschende Feste. 
Oder von meinen Magenschmerzen könnte ich schreiben, die mich mackig machen und ich so froh bin, dass die mir in zwölf Tagen in den Magen schauen. 
Statt zu jammern und einen weiteren Tag mehr oder weniger zu verschlafen könnte ich meine de*pressiv gestaute Engerie umwandeln / benutzen, um meine Wohnung zu säubern, zu bügeln oder um mal ordentlich durchzuwischen. Es ist ein Kampf zwischen tätig werden und schlafen gehen. 

Gefühlt müßte ich die nächsten Wochen viel tun, um die Wohnung so "fertig zu machen", damit ich fixer umziehen könnte. Andererseits: die Hälfte der Möbel entlasse ich ohnehin in ein anderes Leben, eine große Wagenladung geht in die M*üllverbrennungsanlage (noch kann eine da unsortiert alles ungiftige verbrennen lassen) und wenn die Räume leer sind, dann hoffe ich, dass ich zwei - vier Menschen finde, die jeder einen Raum in knallweiß streichen und eine die Küche putzt. Welche nicht viel hat, die hat nicht allzuviele Kartons zu packen. Die zwei Keller sind in einer Stunde ausgeräumt. Fertig!

Freitag, 17. Juli 2015

Zwei an einem Tag!

Früh am Tag bin ich am Mittwoch in die Innenstadt, um bei der Kr*ankenkasse meinen Zettel abzugeben. Außerdem brauchten meine  zwei  Armbanduhren neue Batterien. Sie hatten fast zeitgleich :O) ihre Arbeit eingestellt. Auf dem Weg in der Stadt fiel mein Blick zufällig in die leere Schalterhalle einer W*ohnungsbau-Gesellschaft. Ich kam umgehend dran. Eine freundliche Dame nahm meine Daten auf. Der Markt ist jedoch mehr als flau und in meinen bevorzugten Wohnvierteln gibt es nur große Wohnungen, die natürlich auch dementsprechend kosten. Kleine Wohnungen gibt es überhaupt nur noch wenige und der Markt „steht“.

Als ich da so saß und wartete, während die Dame im Internet nach Wohnungen suchte, hörte ich eine mir bekannte Stimme. Nö nech?! Nennen wir sie Ingeborg. Ingeborg aus dem Kurs, welchen ich mehrere Wochen im Dezember bei der Kirche gemacht habe. Ingeborg. Eine der nervigsten Frauen, die ich bisher kennengelernt habe. Und natürlich hat sie auch in der Schalterhalle etwas zu motzen gehabt und da ich ja hochsensibel bin, konnte ich Teile ihres Gespräches mit ihrer (fast schlagartig unfreundlich gewordenen) Bearbeiterin mithören. Au weia! 
Zum Glück saßen wir im weitesten Sinne Rücken an Rücken.

Auf dem Weg nach Hause fiel mir ein, dass eine andere riesige W*ohnungsbau-Gesellschaft in meiner Stadt nur ein paar Straßen weiter ihr Hochhaus hat. Ein fast leerer Empfangsraum. Eine freundliche Sachbearbeiterin nahm meine Daten auf... und tja: eine kann halt überall lernen. Diese WBG vermietet nach Gehalt. Meine Wohnung dürfte demnach prozentual xy Euro kosten. Das ist das, was das J*obcenter zahlen würde, würde ich ab Mai 2016 in die S*ozialhilfe abrutschen. Hm… und damit müsste ich – zumindest bei dieser WBG – dann in Stadtteile ziehen, wo eine nach 19 Uhr besser nicht mehr auf die Straße geht. WOW. Das war ein Schlag ins Kontor. 
Ich fand es schon unangenehm zwei Mal an dem Tag zu erzählen, dass ich im A*LG1 bin. Das fühlt sich so Schiete an, doch so ist es. Nach wenigen Minuten bin ich raus in die schwüle Luft. Welche Frau steht gegenüber auf der anderen Straßenseite an der Ampel? Ingeborg. Nichts wie weg. Ich bin einen kleinen Umweg gegangen. Dabei sah ich dies. Ich finde das Foto ziemlich gelungen.



Am Mittwochabend bin ich zu einer I*nfoveranstaltung gegangen. Ich wollte mich informieren, was dieser 8 wöchige M*BRS Kurs ab September genau beinhaltet. Und gerade als der Vortrag beginnen sollte, kam die achte Frau in den Raum. Nennen wir sie Lisa. Die  zweite  Frau aus dem Dezember-Kurs an einem Tag! Ein mir unangenehmer Mensch. Ich versuchte freundlich zu gucken und hörte dann der Rednerin zu. Natürlich sagte Lisa während des Vortrages in der Fragezeit genau das, was ich erwartet hatte. 
Ich fühlte mich nicht wohl. Die Kursleiterin sagte mir nicht zu und ich spürte deutlich: ich habe so gar keine L*ust auf eine neue, weitere P*sycho-Gruppe für acht Wochen. Abgeharkt! 

**
Dafür habe ich einen Wochenendkurs gebucht, welcher zeitnah in Hamburg stattfinden wird. Weil das mit dem Pendeln zwischen meiner Stadt und H*amburg zu viel Zeit kosten würde bzw. auch nicht entspannt wäre, habe ich gerade ein Zimmer in einem Hotel gebucht. Wie ich das nicht leiden kann, wenn die "Internetseite" während des Suchens dauernd anzeigt, wie viele Leute gerade das Hotel / das Zimmer anschauen und das es das letzte Zimmer ist. Ich habe ein Hotel dicht bei dem Seminarort gefunden. Abends will ich vermutlich einfach etwas essen und dann ab ins Bett. 

Hier noch ein Hund in fremdbestimmter Bewegung. Die ältere Dame hatte einen Schritt drauf. Zackig und zügig. Da hätte Waldi mit seinen kurzen Beinchen ganz schön traben müssen. Ich hatte zumindest zu tun, dass ich die beiden noch ins Bild bekam... 


 

Mittwoch, 15. Juli 2015

aufatmen


Heute ist der erste Tag meiner Erholungszeit.


Seit fünf Stunden habe ich es schwarz auf gelb. 
Es ist noch nicht bei mir angekommen, 
dass ich nun eine längere Zeit für mich habe. 

Dienstag, 14. Juli 2015

HÖR AUF SSU DENKN!





(Klick drauf, wenn Dir das Bild zu klein ist.)

*

Montag, 13. Juli 2015

eine Handbreit Wasser unter dem Kiel

Heute bin ich in der kurzen Pause im leichten Regen zum Bäcker gelaufen. Ich sah den flachen Betonsockel eines Sonnenschirms vor dem Laden nicht. So bin ich mit dem linken Schuh bzw. meinem Fuß mit ordentlich Schmackes gegen den Betonsockel gelaufen. Da habe ich womöglich länger was von. 
Und ich dachte noch: es wäre entspannender, wenn ich nicht zur Schule gehen müßte. Was eine eben so denkt, dass kriegt sie evtl. dann auch. 

AHOI und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !
 
P.S.:  Ich würde lieber über etwas Schönes schreiben. Das Leben und von den Alltags-Abenteuern. Von der Schönheit der Natur. Von dem Glück der kleinen Dinge und der Kinderhand in meiner. Davon, dass ich mein Leben ... das ich einen Sinn fühle. 

Wäre der Blog dann so langweilig, wie diese "heile Welt - und schöner Leben-Blogs" mit Werbetäfelchen? Wovon könnte mein Blog gefüllt sein, wenn nicht dauernd von der D*rama-Queen? 

(Welche übrigens gerade mit ihren pinken Flip-Flops und der Zigarette im Mundwinkel im Türrahmen steht. Ihren Kopf - mit den bunten Lockenwicklern im Haar - genervt schüttelt. Ich hasse es, wenn sie die Augenbraue hochzieht und ich weiß: gleich nimmt sie Anlauf und begräbt mich unter ihr. Ich rudere und schreie am Boden, aber sie sitzt feste auf mir drauf und macht sich fein die Nägel... )

Wo war ich? Richtig. Wovon könnte mein Blog handeln? Wenn ich die Schmerzen aller Arten und die - langweilige - Erschöpfung und all das andere Gejammere und das wahre Leid unterschlage nicht aufschreibe. Was bleibt von Frau Oona übrig? Wenn ich nicht die schmerzkranke, alleinlebende Frau ohne Job bin. Das wäre eine Antwortsuche wert. Sach ich ma.

Manchmal nehme ich mir vor einfach nicht mehr viel zu sprechen. Nichts zu planen oder mir auszumalen. Nicht anderen und mir selbst zu erzählen, immer und immer und immer wieder, was alles nicht läuft, wo es schwierig werden könnte oder was ich plane zu tun, wenn der Mond richtig zur Erde steht. Mir und anderen nicht zu oft sagen, was ich alles nicht kann. Stattdessen mich auf das konzentriere, was ich alles kann und was ich geschafft habe. Oft würde ich dann nämlich nicht an meinen eigenen Ideen und an meinen Vorhaben und an den eigenen Ansprüchen scheitern. 
Denn was niemand weiß, dass ... weiß halt niemand. 
Auch nicht ich selbst. :O) 

*

Freitag, 10. Juli 2015

Vorzeichen

Sind das die Vorzeichen der wechselnden Jahre? Seit ein paar Monaten kommt zu der "48 Stunde vorher Migräne" eine kurzfristigeheftige de*pressive Verstimmung. Ich kann dabei zusehen und fühlen, wie ich scheinbar ungebremst in die Schwärze falle. 
Das ist furchtbar und beängstigend. 



"Es sind die Hormone." sage ich mir selbst und versuche so mich zu beruhigen. 

Mittwoch, 8. Juli 2015

formtreu





Gestern gab es zum Beginn des Tages 
einen Cappuccino mit Mütze...



... denn das große Glück mag die kleinen Dinge.


Dienstag, 7. Juli 2015

Massive Lernresistenz!

Lernen, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. Nirgendwo. Was hat mich diese ständig neu aufkommende Diskussionen über das Trennen der Gruppe bzgl. des Unterrichtsniveaus etc. an Nerven, innerer Arbeit und Kraft gekostet! Frau Oona kocht hoch und rödelt rum. Meine Kraft und zuviel von meiner Zeit verbraucht. 

Wann lerne ich es ?? Abwarten! Atmen. Offen bleiben. So gut es eben geht. Die Situation anschauen. Verschiedene Sichtweisen oder Sichtmöglichkeiten wahrnehmen. Meinen Standpunkt finden. Erst dann reagieren - für mich einstehen, mich abgrenzen, klar meinen Standpunkt vertreten - wenn es aktuell, zeitlich passend ist bzw. etwas tatsächlich passiert.

Was verschwende ich ständig meine Kraft, meine Energie, meine Zeit und schädige meine Gesundheit, weil ich manchmal / öfter nicht abwarten und „einfach“ nur zuschauen kann. 

Erneut (und immer wieder) kann ich feststellen/erkennen, dass das was ich in all den Jahren im / über den B*uddhismus gelernt habe (dann doch tatsächlich :O) stimmt. Es ist meistens (fast immer)  besser zu beobachten und nur zu handeln, wenn es nötig ist oder es einen Sinn macht. 
Oder wie ich bei  Luisa  vor Jahren las, dass Gesetz der Magie: wenig Energie für die größtmögliche Wirkung.  
Natürlich bedeutet beobachten und abwarten nicht, dass eine nicht handelt. Wenn ein Mensch im See am ertrinken ist, dann handle ich. Klar.  

***
In der Sendung „Ve*rmisst“ mit Julia sah ich kurz in einer Szene, dass sie einen größeren Ring trug mit dem Wort „trust“. 
Hm…. das geht mir nicht aus dem Kopf. 


VERTRAUEN 


*  in die eigene Stärke * in das Leben * 
in meine Fähigkeit stets handlungsfähig zu sein 
* das alles vorbei geht  *
das ich so in Ordnung & vollkommen bin, wie ich bin 
* das immer was geht *   



Sonntag, 5. Juli 2015

Nebel & schön

Als ich heute mit B. durch das B*remer Bl*ockland fuhr (Naturgebiet), da fuhren wir tatsächlich mittags durch Nebel. Dann fing es an zu regnet. Sommerregen. 
Schön. 
Überhaupt ein angenehmer Tag. Am Nachmittag rief noch M. an und wir redeten eine lange Zeit. 
Schön. 
Meine Lieblingsspeise ist zurzeit ein aufgetoastes Roggenbrötchen und darauf ein kleiner Berg mit Sahnequark. Einen Klacks von der Marke des Pflaumenmus meiner Kindheit darauf verstreichen. Das ist so unfaßbar lecker. Im Fühjahr habe ich festgestellt, dass ich Sahnequark (40 %) vertrage. Als Kind habe ich Quark so geliebt. Das Pflaumenmus hat heute bis zur letzten Brötchenhälfte gereicht. 
Schön. 
Der Cappuccino im Straßencafé heute Vormittag wurde in echt kleinen Tassen serviert. Dafür schmeckte er ausgezeichnet! 
Schön.
Es regnet hin und wieder. Die Luft wird etwas erträglicher und die nächste Woche soll es meistens unter 30 Grad bleiben. 
Schön. 
Die bisher ungesehene Staffel 6 von "C*astle" wiederentdeckt. So saß ich gestern und heute immer etwas kichernd auf dem Sofa. Ich mag den etwas durchgeknallten Schriftsteller und die so  gutaussehende und kluge Kommisarin. 
Schön.