Mittwoch, 20. August 2014

Wo ist die Zeit geblieben?

Heute vor einem Jahr bin ich in die Reha gefahren. Manchmal ist es ein Vorteil, wenn eine früh gelernt hat im Grunde Grauenhaftes zu verdrängen. Wenn ich nun heute an die Reha-Wochen denke, dann schüttelt es mich. Kein Vorteil ist es nämlich, wenn eine nicht gelernt hat zeitnah auf den Tisch zu hauen und zu gehen. Bis heute kann ich mir wenig verzeihen, dass ich diesen Mist nicht nach drei Wochen abgebrochen habe und der einen und andere Person gehörig die Meinung gegeigt habe. Wie geschrieben. Was eine nicht gelernt hat zur rechten Zeit. 
 

Ich hätte mir vieles ersparen können, hätte ich einfach meine Koffer gepackt und wech. Hätte Konsequenzen gehabt. Hatte es so auch. Anderseits sind vorallem die letzten drei Wochen in der Reha zum inneren Mahnmal für mich mutiert. Wie meine Kollegin J. sagen würde: "So goes it not!!" 

* Der neue Ring paßt leider nicht auf den Mittelfinger und muss ein weiteres Mal bearbeitet werden. Was lange währt wird ... wunderschön.  

* Wo ich mich gerade durchgerungen habe zur Frisörin zu gehen, da bekomme ich auf dem Anschluss nur die Mailbox. Sie ist im Urlaub. Ein büschen kann ich noch warten. Derweil wachsen die Haare in die Länge, was mir gut gefällt. Mit dem höher werdenen Anteil von weißen Haaren machen meine Haare seit einiger Zeit in Locke. 
Schon lustig. Als kleines Mädchen hatte ich lange, blonde Haare mit Korkenzieherlocken. Irgendwann hatte meine Mutter die langen Haare ihrer Töchter satt und wir bekamen beide vom Vater einen 1a-Pisspott-Haarschnitt. Mit über die Jahre gleichbleibenden Zacken in der Mitte des "Ponys". Eben genauso lang, wie die Küchenschere meiner Mutter ihre Schnitttfläche hatte.
Nur mir einer sauteueren Haarschneideschere und der richtigen Technik (für Haar und um das Kind still zu halten) bekommt eine Kinderhaare anständig geschnitten. 

* Morgen bin ich den Tag unterwegs. Ich nehm die Kamera mit, damit ihr auch was zu sehen bekommt.  

Dienstag, 19. August 2014

wozu Gespräche nützlich sind

Am Vormittag telefonierte ich mit einer Freundin. Auf ihre Frage nach der "Arbeitsfront" konnte ich nur das sagen, was ich stets sage. "Nichts." Sie bemerkte, dass es wohl bedeuten könnte, dass ich einen Job in einer anderen Stadt bzw. Bundesland suchen müßte.
Das stimmt. Denn bevor ich ab 2016 H*artz dingenskirchen bekomme, ziehe ich woanders hin. Wenn ich wo eine Arbeit finde, von der ich leben kann. Ich bin 45 Jahre. Also zwanzig Jahre muss ich noch. 
"Entweder ziehe ich weiter hoch an die Küste", sagte ich zur Freundin, "oder nach Bayern". In die Nähe meiner Freundin E.. Da ist zwar die Küste weit weg, aber wie oft komme ich jetzt schon ans Wasser?  
Weil mir das gerade wieder so bewußt wird, dass meine berufliche Situation auch bedeutet, dass ich evtl. nächstes Jahr dahin ziehen muss, wo ich Geld verdienen kann... Wäre es doch reine Geld- und Kraftverschwendung mich jetzt auf die Suche nach einer besseren Wohnung zu machen. Günstigere Wohnungen als meine jetzige Wohnung sind in meiner Stadt nicht mehr zu finden. Das wird bei der Suche auf dem Wohungsmarkt sehr schnell deutlich. Nur das die Wohnungen für das gleiche oder mehr Geld dann 20 m2 kleiner sind. So will ich es als Vorteil sehen, dass ich mir nie Eigentum angeschafft habe. Weil das einfach nicht in mein Leben paßt. Wegen dem Job woanders hinzumüssen und dafür Haus oder ETW zu verkaufen... das wäre doch recht bitter. Habe ich aber schon des öfteren mitbekommen. Es ist gut, dass an dieser Wohnung und an der Nachbarschaft nicht mein Herz hängt. Ich hier gefühlt nur "auf Halde" hänge. 
Wie gut, dass ich kein Instrument spiele und keine Haustiere habe. Prächtig geradezu, oder? Ich besitze kein (teures) Auto. Das was es mir schwer machen würde wegzuziehen, sind meine vier Freundinnen in meiner Stadt und Umzu. E. wohnt ja eh in Bayern. Und meine Cousine K. würde mir fehlen.
Deswegen - weil das dran denken ja nichts ändert - versuche ich nicht dran zu denken. Manchmal frage ich mich, ob ich einfach einfältig bin. Ich versuche diese Zeit bis zum 31.12. weiter als "Auszeit" zu sehen und zu nutzen. Und ich nutze sie, auch wenn kaum jemand begreift oder sieht. Das ist letztlich egal, weil es reicht das ich weiß!


Und mir geht der Tod von R*obin W*illiams nicht aus dem Kopf. Das beschäftigt mich sehr. 
Wie ich das alles schaffen soll mit dieser Erkrankung, die - so fürchte ich - mich mein restliches Leben lang weiter begleiten wird.

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Montag, 18. August 2014

so war das nicht abgesprochen :O)

Herbst im August. Da hört sich ja wohl alles auf! Als ich nach fast zwei Stunden R*eiki-Behandlung um 8 Uhr von der Sonne aus dem Bett gekitzelt wurde, da wußte ich noch nicht, das es nur 13 Grad hat und für den Tag heftiger Wind und dicke Schauer angekündigt sind. Als wenn die Sonne das mit mir zusammen im Radio gehört hatte, drehte sie nach 20 Minuten den Hahn ab. Nun aber fix, dachte ich mir und bin losgelaufen. Brauchte meine Herbst-Winter-Laufjacke! Mooah... war das frisch. 

Gut, dass ich gelaufen bin. Denn auf dem letzten Stück des Weges hatte ich plötzlich ´ne Erkenntnis. Da bin ich glatt aus der Bewegung gekommen. Nicht das ich darüber nachgedacht hätte. Beim walken versuche ich meine positiven Affirmationen ununterbrochen zu wiederholen. Das klappte heute ausgesprochen gut. Wald sehen, aufatmen, nichts denken außer meine Sätze und diese auch ausfüllen und walken. Atemen... und dann zack die Erkenntnis.

Gerade schwitze ich etwas ab und schaufelte ein Müsli aus Banane, Bio-3-Korn-Flocken und Ziegenmilchjogurt rein. Hatte so einen Kohldampf. Jetzt wird mir kalt und ich freu mich auf die heiße Dusche. Also: Reiki erledigt. Walken erledigt. Frühstück erledigt. Dusche und ein paar Körperübungen folgen. 

Meine Lavendelpflanzen biegen sich im Wind und die Baumkronen tanzen wilde unbekannte Tänze. 
Also ehrlich. Herbst im August. So war das nicht abgesprochen! 

Habt ´nen schönen Tag und 
immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !   

Sonntag, 17. August 2014

Was war das denn jetzt?

Am Samstagmorgen schaute ich aus den Fenstern und war doch etwas unentschlossen, ob ich mich in meine Laufschuhe begeben sollte oder nicht. Weil ich ja noch nicht aus Zucker bin, habe ich mich um 7.30 Uhr auf den Weg gemacht. Je eher dahin, desto eher davon. Oder so. Vorher noch in die Bäckerei rein und ein Ciabatta-Baguette zurücklegen lassen.
Der B*ürgerpark war nach den Regengüssen feucht und erfrischend. Von den großen Baumkronen kam manchmal ein Schauer wie Regen von den Blättern, denn wir hatten etwas mehr Wind. Ich lief eine Minute schneller als sonst. Über die 7,2 km denke ich nicht nach. Einfach loslaufen. 56 Minuten.

Zu meinem getoasteten und herrlich duftenden Ciabatta gab es Milchkaffee aus einer Bowl. Die vorgestern auf dem Markt gekaufte „Ziegenrolle“ war köstlich. Tatsächlich war der Himmel mittlerweile so zugezogen, dass ich mir ein Teelicht auf den Küchentisch stellte.

Danach bin ich mit der Elektrischen in die Stadt gefahren. Seit einiger Zeit suche ich nach einem neuen, besonders schönen Ring. Er soll mir eine ständige Erinnerung an etwas sein, dass ich mir selbst versprochen habe. Irgendwie zog es mich ganz ans Ende der Einkaufsstraße im „Viertel“. Mir fiel ein, dass ich irgendwann dort ein Schmuckgeschäft wahrgenommen hatte. Der Laden hatte noch geschlossen. Viele Läden machen erst um 11 Uhr auf. Ich sah ganz hübsche Ringe hinter dem Glas liegen als hinter mir eine dicke Maschine mit ordentlichem Getöse einparkte. Natürlich schaute ich hin. Womöglich genervt?? Aber ich hatte da schon eine Ahnung… Es war der Ladeninhaber.   

Er schloss die Tür auf und ging dann noch einmal vor den Laden und sagte: „Sehen Sie die Libelle da?“ Und tatsächlich saß an der Fensterschreibe weiter oben eine Libelle. „Die hat was abgekriegt und sitzt da schon seit gestern.“ Wir gingen in den Laden. Er (Ende 40, groß, glatzköpfig, über und über tätowiert) ging nach hinten durch ins Geschäft und kam fast umgehend wieder nach vorne. Ich fragte, ob ich die Tür schließen sollte. Er sagte: „Nein. Ich muss noch mal raus. Da ist gerade jemand in die (Straßenbahn-)Schienen gefahren und schwer gestürzt.“ 

Tatsächlich ging er raus und auf der Straße lag ein älterer Mann und um ihn rum Leute. Ich dachte: „Oona, du bleibst jetzt schön hier und wartest.“ Tja… der Mann wurde hochgezogen und von dem Ladeninhaber – nennen wir ihn der Einfachheit halber I. – mit in seinen Laden genommen. In dem sehr kleinen Laden voller Edelsteine, Buddhas, Schmuck etc. und einer riesigen Schlangenhaut an der Wand, stand auch ein altes Sofa. Der Mann hatte eine riesige Beule an der Stirn. Weil er auch keine Haare auf dem Kopf hatte, konnte man der Schwellung zusehen wie sie sich ausdehnte. Die Finger waren blutig und die Hose war an den Knien beschädigt. Ich stand da so im Laden rum. Unentschlossen etwas zu tun. Eine Frau die bei dem Mann auf der Straße gestanden hatte und Unfallzeugin war, fragte nach dem Fahrradschlüssel. Das teure Elektrorad sollte besser nicht unabgeschlossen vor der Tür stehen. Die Frau schloss das Rad ab und ging des Weges. Derweil besorgte I. dem Mann etwas Wasser und ein Taschentuch für den blutenden Finger.

Also habe ich mich neben den etwas geschockten Mann auf das Sofa gesetzt und meine Hand auf seinen Rücken gelegt. Die andere Hand legte ich auf seinen Arm. R*eiki hilft in Schocksituationen gut. Ich versuchte den Mann zu beruhigen. I. gab ihm dann neben Bachblüten im Wasser aufgelöst noch drei flache, größere und runde lilafarbene Steine. Die sollte er sich auf die wachsende Beule am Kopf legen. Es war wirklich erstaunlich, dass die Beule unter den Steinen nach 10 Minuten kleiner wurde. Der Finger bekam ein Pflaster und dazu beruhigende Worte.
Der Unglücksrabe hoffte, dass seine beiden neuen Kniescheiben heile geblieben sind. Und wieso ihm das passiert sei. 


I. sagte, dass er ständig schwere Unfälle vor seinem Laden hat. Deswegen hat er schon Bachblüten und Pflaster da… zudem sei er Heilpraktiker. Ach nee... 
Ich sagte zu dem sich sichtlich beruhigenden Mann: „Na, da haben Sie ja eine Rundumversorgung.“  :O)  Der Mann wollte dann weiter, weil seine Frau allein zu Hause war und dazu mit einem Bandscheibenvorfall bewegungsunfähig. Vorher hat der Inhaber des Ladens noch die Brille in Form gebogen (ist ja ein Schmuckladen) und gesäubert, da auch die voller Blut war. Ich hätte es besser gefunden, wenn der Mann zu einem Arzt gegangen wäre. Aber er war so besorgt wegen seiner Frau.
Leider hat das kleine, urige Sofa (über 100 Jahre alt mit Originalbezug, wie mir I. stolz erzählte) etwas vom Blut abbekommen und der Fußboden auch. 

Ich habe I. noch ´ne kleine Verschnaufpause gegeben und kam dann zu meinem Wunsch mir verschiedene Ringe anschauen zu wollen.
Dann folgte ein 45 minütiges, anregendes und lustiges Gespräch, welches mich letztlich aber doch etwas überforderte. 
Jedenfalls gab es sehr viele Infos zu Heilsteinen, Ring-Variationen und Möglichkeiten und was weiß ich, dann sprachen wir auch über die Fotografie. Wegen der Libelle an der Scheibe, welche er mit einem Makroobjektiv aufgenommen hatte. Ich erzählte von meiner Kamera. Ist ja eher selten, dass eine jemanden trifft, der auch eine Olympus hat. An seinem PC sah ich dann Bilder von ihm z.B. der Libelle und Portraifotos. Im ersten Beruf war er Fotograf. 
Seine Kamera, welche er mal eben aus den hinteren Räumen holte, war schon der Hammer. So klein und doch unfassbar weiterentwickelt. Den Namen habe ich mir aufschreiben lassen. Olympus OMD-E-M5. Er sagte voller Begeisterung: „Und die ist so leicht und absolut unverwüstlich. Die habe ich einfach so (machte er mir vor) an meinen Gürtel gehangen als ich durch Indien unterwegs war.“ Wir sprachen über V*ivian Maier und die schwarzweiß-Fotografie an sich und überhaupt.

Insgesamt kam ich eher weniger zu Wort. War der Mann doch ein wunderbarer Spiegel für etwas, was ich nicht mehr machen will. Danke!

Ehrlich geschrieben fiel es mir schwer auf mein Bauchgefühl bzgl. des Ringes zu hören, weil ich so überflutet war an Informationen und Schwingungen. Ich brauche bald einen Ring und entschied mich dann für einen Aquamarinstein in silberner Fassung. Er war ein Tuck zu eng und so wird er vergrößert. Das kostet mich nichts extra, weil es der hauseigene Goldschmied macht. Ich hoffe, dass ich mich richtig entschieden habe.

Zu Hause habe ich in meinem Buch über Heilsteine nachgesehen. Zusätzlich zu den ganzen Infos von I., der staatlich gepr. Gemmologe ist. Las ich auf der Visitenkarte. Ich vermute, dass der auch tätowiert *.O)  Seine Freundin ist jedenfalls Sch*amanin... 

Doch. Aquamarin jedenfalls passt zu mir. Ich habe einige Ringe mit Steinen (vorallem Bernstein), aber einen hellblauen Stein habe ich noch nicht. Den werde ich einfach zu jeder Klamotte tragen. Der schlichte Rosenquarz-Ring war auch wunderschön, aber zu unauffällig. Ein Ring mit einem Labradorit oder mit einem Larimar standen zu Auswahl. Erster Stein hatte eine "Sprunglinie", die nicht zu einer "Erinnerunghilfe" paßte und der Larimar war zu blau.  Ich werde mir davon allerdings einen Stein für die Hosentasche besorgen. 

Jetzt warte ich darauf, dass mein Handy verkündet: „Ihr Ring ist fertig!“ Bis dahin habe ich auch meine Hände und die Fingernägel schön...

Als ich aus dem Laden kam hatte es ziemlich geregnet. Ich ging die Straße runter und dachte bei mir: Was war das denn jetzt für eine seltsame Stunde? 

Einer meiner Lieblingsringe kaufte ich im September 2001. 
Das Foto trägt den Titel:

"Heim zu Mama" 

  



**

Freitag, 15. August 2014

Weisheit to go



Wir können nur dann 
tiefes Mitgefühl empfinden, 
wenn wir auch in der Lage sind, 
Liebe und Achtung 
für uns selbst zu entwickeln. 

(Dalai Lama) 






*

Mittwoch, 13. August 2014

nichts & lösung

Wenn ich genau hinschaue, dann zerfällt mein bisschen Leben gerade Stück für Stück. Nicht, dass es erstrebenswert wäre in der Vergangenheit kleben zu bleiben. Nach vorne hin erscheint es trost-los und der Weg … so lang. Lohnt sich das noch? Was bleibt am Ende übrig von diesem „Weg“ oder meinem „Ich“. Nichts.

Ich werde sprachlos. DAS ist eine erstaunliche Veränderung. Mangels der Gelegenheiten und weil ich tief in mir spüre, dass es letztlich keinen Sinn macht zu sprechen bzw. mich zu erklären oder mich so zu zeigen.



Hinter mir bricht die Vergangenheit weg. Auch das ich seit 16 Monaten nicht mehr arbeite… Da habe ich kein Zeitgefühl. Aber das etwas endgültig abgeschlossen ist, dass begreife ich jetzt. 
Nach vorne hin kann ich – wenn ich ehrlich bin – nicht wirklich irgendwas ausmachen, dass mir in irgendeiner Form tragbar, erstrebenswert und zukunftssinnvoll erscheint. 




Hm… welche nicht mit sich verbunden ist, die kann auch nicht mit anderen verbunden sein. Doch die Verbindung geht anders als bisher gedacht und gemacht. Mit diesen Erkenntnissen, die seit ein paar Monaten mehr Raum einnehmen und „handfest“ greifbar werden, da löst sich das reden und schreiben „müssen" auf.

Ich mag kaum noch über mich schreiben, weil es sich zunehmend ungut anfühlt. Mehr noch als früher. Deswegen lösche ich hier dauernd Textinhalte und Posts. Aufmerksamen LeserInnen ist das nicht entgangen. Es nervt mich und zeigt doch meine Unentschlossenheit. Es ist ein hin- und herschwingen.


Ja, ich suche eine Lösung. Wo ich das Wort „Lösung“ gerade sehe und den Text im Kopf noch einmal höre. 
Lösung. Lösen. Abnabeln. Befreien. Loslassen. Auseinander gehen. Eigenständig. Frei für andere Verbindungen.

Mein Schreiben aufgeben? Wenn ich ´nen Blog schreibe, dann brauche ich keinen Verlag, der dann ein Buch oder das eigene Gedichtband rausbringt. Ich schreibe los und es wird gelesen. 
Einseitig konsumiert könnte eine auch schreiben. 
Ungeschützt gebe ich mich raus. Das ist gegen alles, was ich brauche. Dazu noch konserviert im Netz. Wenn ich darüber nachdenke... erfaßt mich wieder einmal die leichte Panik. Was machst Du hier, Frau Oona???

Das, was hauptsächlich bei meinem bloggen passiert, passt nicht (mehr) zu meinen Entwicklungen. Nicht zu dem, was ich will. Ich weiß nur noch nicht, wie es ohne bloggen gehen soll am inneren Druck nicht einzugehen. Der wird weniger.


Einen heile Welt-Blog kann und mag ich nicht schreiben. Einen Kochblog habe ich versucht und es nach ein paar Rezepten gelassen. Reisen tut mir nicht gut. Vor Kurzem habe ich erkannt, warum ich mir das immer wieder "angetan" habe. Seitdem kann ich den Wunsch zu verreisen fallen lassen, sobald er hochgespült wird. 
Für ´nen Gartenblog fehlt mir der Garten.
 

Grundsätzlich mache ich was „verkehrt“ in meinem Leben.
In den letzten Wochen begreife ich, was das ist. Begreife die grundlegenden Folgen und uralten Muster aus den T*raumatisierungen und auch wo mein Weg entlang führt. 
Zudem gehe ich raus aus der inneren und äußeren Haltung: 
„Ich habe keine Lösung (!), aber ich bewundere das Problem!“ 


  **

Montag, 11. August 2014

Weisheit to go


Wenn du vergnügt sein willst,
umgib dich mit Freunden, 
wenn du glücklich sein willst,
umgib dich mit Blumen.


(Japan)













*

Nachtrag: 
ein weiterer Mensch
der das Überleben mit De*pressionen
nicht geschafft hat

R.I.P.  
Robin

*

Freitag, 8. August 2014

fr*anzösisches Frühstück

Das gab es bei mir nach einem 57 Minuten Walk durch den leicht diesigen Bürgerpark. 


Beim Bäcker kaufte ich mein erstes Ciabatta-Baguette. Heißt das so? Ich mag es ja gern etwas getoastet. Dazu den sehr leckeren Ziegenfrischkäse, Baguette-Salami von "Du kannst" (die ist echt super lecker und mit Olive) und ein wenig Pflaumenmus. Das Brot war sehr schmackhaft. Mein erster selbstgemachter Milchkaffee. Ach, war das so... gemütlich und schön.

Donnerstag, 7. August 2014

dies und das

* Bei meinem ersten Kauf einer Baguette-Stange sah ich im Eingangsbereich des Marktes frisch hingestellte Lavendel-Pflanzen, die eine käuflich erwerben kann. Habe ich. Drei Pflanzen. Ich hoffe, dass sie in der Sonne (heute regnet es endlich mal) dann duftend leuchten. Heute Morgen gab es also Baguette, Ziegenrolle, Aprikosencreme und dazu Lavendel... ich kam mir mächtig französisch vor :O) Leider habe ich vergessen mir einen Milchkaffee zu machen und ihn aus einer Bowl-Tasse zu trinken. Im Laptop hätte ich womöglich noch ein paar Chansons gefunden... morgen ist ein neuer Tag.  
Seit heute "darf" ich auch wieder Cappuccino. 

*  Ich lausche seit ein paar Tagen hin und wieder Hans-Peter Ker*keling, wie er sein Buch "Ich bin dann mal weg..." vorliest. Obwohl ich das bestimmt schon 4 -5 x gehört habe. Das war eine gute Entscheidung vor Jahren, dass ich mir sein Buch als Hörbuch gekauft habe. Das er mehrere Sprachen fließend spricht ist schon beeindruckend. So ist die Möglichkeit sich auf dem Jakobsweg mit vielen Menschen tiefergehend zu unterhalten recht umfangreich. Es macht einfach richtig Spaß ihm durch die spanische Landschaft zu folgen...und ich bin wieder angefixt von dem Gedanken zu wandern. 

* der Regen, welcher in der Nacht einsetzte, und die etwas kühlere Temperatur entspannen meine Seele. 


Dienstag, 5. August 2014

Augustmüdigkeit

Mich ermüdet dieses Sommerwetter über Wochen ein wenig. Seit dem 29. Juni ist es warm. Sehr warm. Heiß geradezu. Diese schwüle Luft. Neee... kaum ein Lüftchen bewegte sich gestern und ich war den ganzen Tag mehrfach unterwegs. 




Wie auch immer. Es ist schon der fünfte Tag vom August. 
Ehe eine sich versieht ist scho wieder Weihnachten.... 

Samstag, 2. August 2014

neulich im Bäckerladen

Am Freitagmorgen war ich mit A. im „Ambiente“ an der Weser zum Frühstücken. Die Außenterrasse des Café war brechend voll, aber A. hatte den perfekten Tisch unter einem großen Schirm ergattert. Ich kann zehn Minuten zu spät… ähm… ja. Also wir schauten beide auf die Weser. Die Trauerweide im Blick. Easy Sommer. Licht. Freude. So muss das sein. Nach vier Stunden saßen wir immer noch im Schatten. Klasse. :O) Sonst hätten wir die Kuh, welche öfter vorbei kam, für echt gehalten. Sonnenstichtechnisch. Quasi. Guckst Du hier:



Als wir da so saßen, hörten wir gegen Mittag viele Feuerwehrautos. Nach 10 Minuten kam wieder eines und dann etwas später noch eines usw.  An die sechs bis acht Feuerwehrautos und Löschzüge hörten wir. A. hatte den Blick nach oben auf die Straße. Ich sagte, dass es zwar heiß ist, aber diese Menge an Einsätzen wegen der Hitze ist doch schon ungewöhnlich. 


Später sah ich zu Hause beim Nachrichtensender, dass ein kleines Flugzeug in meiner Stadt über der Halle eines Autohändlers abgestürzt ist. Übungsflug der LH. Nicht weit ist der Flughafen. Beide Insassen (Lehrer und Schüler) sind gestorben. Die Ursache ist noch unbekannt. Man vermutet, dass sie das Flugzeug noch auf eine eher leere Halle lenken konnten. Es ist mitten in der Stadt abgestürzt!

A. und ich trennten uns nach dem langen Frühstückstreffen und ich fuhr mit dem Rad nach Hause. Dabei kam ich an einen der wenigen Bäckerläden vorbei, die meinen Lieblingsblechkuchen haben. „Spanische Vanille“. Wie der schon klingt, oder? Tatsächlich hatte ich im Laden gleich den freien Blick auf die Auslage und mein Kuchen war da. Super! Den gibt es nur im Sommer und ich liebe Vanillepudding mit Schokoladenstücken auf Boden. Sooo schlonzig lecker.

Meinen Kuchenwunsch tat ich der Verkäuferin kund und wartete bis sie den Kuchen eingepackt hatte. Während dessen kam eine schlanke, eher sportliche Frau um die 60 in zügig in den Laden. Schaute sich um und fragte in den Raum hinein: „Ich habe hier nicht zufällig meine Geldbörse liegen lassen, oder?“ Die beiden Bäckereifach-Verkäuferinnen verneinten freundlich. Da sagte die Frau: „Dann habe ich blöde Kuh die wohl wieder woanders liegen lassen.“ Sie lachte und ging aus dem Laden.
Ich sagte zu den beiden jungen Frauen hinter dem Tresen: „Na, wenn eine dabei so entspannt bleibt, dann ist es ja gut. Ich würde leicht panisch, wenn ich mein Portemonnaie verloren hätte.“
Die Verkäuferin sagte mir, dass die Frau dement sei. Upss… Die Verkäuferin erzählte, dass sie schon bemerkt hätten, dass die Frau irgendwie anders geworden ist. Eines Tages kam der Sohn mit und erzählte, dass seine Mutter dement wird bzw. ist. Sie kauft dort Unmengen von Kuchen ein, weil sie glaubt, dass sie am Nachmittag Besuch bekommt. Der Sohn weiß schon nicht mehr wohin mit dem Kuchen.
Ich sagte, dass sie der Frau ja schlecht keinen Kuchen verkaufen könnten, wenn sie darum bittet und bezahlt. Das bestätigte die andere Verkäuferin. Aber sie versuchen die Frau nicht auch noch zu ermuntern mit Fragen wie: „Darf es noch etwas sein?“ Oder würden sie auf Angebote hinweisen.  Sondern sie sagen ihr oft, dass es schon viel Kuchen ist oder dass es für den Besuch reicht, wenn sie vier Stücke kauft. Statt täglich (!) 11 Stücke.
Als ich zu meinem Fahrrad ging, sah ich die Frau um den Bäckerladen herumlaufen. Sie wirkte etwas desorientiert… suchend.

Heute Morgen um 7.15 Uhr in die Laufschuhe. Es war schon da warm! Später ein erhellendes Frühstückstreffen in der "Lilie" mit einer lieben Freundin. Wunderbar.

Freitag, 1. August 2014

dem Fluß vertrauen





Ich suche nach der Ruhe. Genauer geschrieben nach der Stille. 
In mir und im außen.Wie sich jede vorstellen kann ist das in der Stadt unmöglich. Seltsamerweise halte ich an vieles fest, was unmöglich ist. 
Selbst wenn ich auf dem Lande wohnen würde ... also nicht in einem Dorf, sondern wirklich ländlich, dann gäbe es keine Stille und Ruhe. Würde ich in der Arktis leben, dann würde mich wahrscheinlich das Wasser stören und der Wind. Pfeifft der doch über das Eis. 

Vor einiger Zeit hörte ich eine CD von E*ckhart T*olle. Da ging es um die Tore zum Jetzt. Spannende Geschichte... *lach*. Jedenfalls hört eine ja jedes Mal was anderes bewußt vom Text. Je nachdem, was eine gerade hören kann oder will. 
Es ging darum dem Klang eines Mediationsglöckchens zu lauschen. Das habe ich in meinem Leben schon gemacht und ich mag den Klang. Je tiefer, desto schöner. Der Eckhart hat angekündigt, was gleich kommt und so saß ich entspannt auf dem Sofa und wartete. Da. Der Ton.... und wie lange nach geklungen ist! 

Ich habe ein ausgesprochen gutes Gehör. Am Ende waren es eher Schwingungen, die ich wahrgenommen habe. Er erzählte etwas und erneut erklang der Ton. Und tatsächlich. Der Ton kam aus der Stille. War da in hoher Präsenz. Ging in weichen Schwingungen zurück ins Nichts. 
Alles kommt aus der Stille und vergeht in der Stille. Das ist unabänderlich. Diese Erkenntnis sage ich mir seit dem öfter selbst, weil mich das irgendwie beruhigt.

Ich versuche seit ein paar Tagen nicht mehr den "Lärm" und die Geräuschen auszuschließen, sondern lade sie ein. Ich lüfte und wenn die Nachbarn weg sind, dann lege ich mich ins Bett. Bei offenen Fenstern. Oder ich mache das morgens um 4 Uhr, wo es so frisch ist. Da höre ich natürlich auch die ersten Laster vor dem Haus, die Güterzüge in der Ferne (die mich nicht stören) und die ersten Straßenbahnen. Den Zeitungsausträger und die dämlichen Tauben im Baum nebenan. Seltsamerweise schlafe ich wieder ein. Nicht lang und nicht wirklich tief, aber unter dem "Geräusche-Teppich" ist es still.

Am Mittwoch bin ich nach meiner "Stunde" - die sehr anstrengend war - zu Fuß zum "Café Ambiente" an der Weser gelaufen. Draußen unter dem Sonnenschirm war es auszuhalten trotz der Wärme. Ich bestellte einen Cappuccino und aß ein Stück ihres sehr guten Zupfkuchens. Schaute auf die Weser. 
Die Dinge fließen dahin. Sich dem Fluß des Lebens anvertrauen. Von außen auf den Fluß der inneren Gedanken und Gefühle schauen und nur beobachten. Keine Wertung. In ihrer Natur sind sie unbeständig. Mich an etwas festzuhalten macht keinen sind. Vom Ufer aus kann ich still und entspannt betrachten....
Wo war ich? Ach ja.
Mittlerweile habe ich mir angewöhnt billige Schreibhefte aus dem Supermarkt zu kaufen, die ich in schönen Cafe´s voll schreibe. Später schmeiße ich die Hefte mit meinen aufgeschriebenen Gedanken, Erkenntnissen und Gefühle zeitnah weg. Es geht mir ums Schreiben und um Zentrierung. Und ich kann so oft die "gleichen" Dinge schreiben wie ich will. Liest ja niemand mehr. Ist immer alles frisch und neu... *lächel*

Der Wind, leicht und schwankend, war so wohltuend auf der Haut. Um mich rum unterhielten sich die BesucherInnen des Café. Ein Baby quengelte. Schiffe fuhren über die Weser. Menschen kamen und gingen. Tortenstücke auf weißen Tellern liefen an meinen Augen vorbei zu entspannten GenießerInnen. Ein Kellner kam nicht zum Feierabend und in der Küche ging ein Tablett zu Boden. 
Auf der größeren Grünfläche zwischen dem runden und terrassenförmig angelegten Café und der Weser gibt es eine größere Grünfläche. Da sitzen meistens Menschen. Machen Picknick, spielen mit dem Ball, üben Kunststücke oder haben einfach eine gute Zeit. Mütter mit ihren Babys sitzen oder liegen unter der sehr großen und dickstämmigen Trauerweide, welche in der Mitte der Grünfläche steht. Ihr Schatten ist der wahre Luxus an heißen Sommertagen wie diesen. 

Ich liebe Trauerweiden. Schon der leichteste Windhauch wird sichtbar. Über zehn Jahre hatte ich meinen Balkon in der alten Wohnung unter einer großen Trauerweide. Die habe ich geliebt! 
Jedenfalls saß ich da im Café unter dem großen weißen Sonnenschirm und um mich das Leben. Geräusche, Unruhe mit Ruhe gepaart, Unterhaltungen, leise Musik aus den Innenräumen ... Weiße Wolken am blauen Himmel, die der Wind vor sich herschiebt. Ich schaue von meinem Papier auf und nehme einen Schluck von meinem Cappuccino. 
Ich bemerke, dass es hinter den Geräuschen und dem "Lärm" tatsächlich still ist. Mein Blick fiel auf die Trauerweide, wie sie ganz majestätisch im Wind steht und von der Sonne beschienen wird. Unter ihr tobt das Leben. Der Fluß zieht in einer großen Geschwindigkeit an ihr vorbei. Die Weide selbst ist in Stille. Unbewegt im Kern. Kraftvoll. Lebendig. Unerschütterlich. 
In ihrem Kern - wie alles - schwingende Energie. 

Diese Wahrnehmung ging auf mich über. Ganz seltsam schön. 
Ich saß da und war still. Zentiert. Um mich das Leben. Ich lebendig... und dennoch diese Ruhe in mir und auch Stille. Wahrnehmen. Mehr nicht. Das machte so eine Lust auf mehr davon. Seelennahrung vom Feinsten. 




Der Wind, der leichten Fluges

                        aus fernen Ländern kam,

                        sich verfing in meinen Haaren;

                        in den Ästen der Trauerweide über mir,

                leise eine Stimme fand in wehenden Ranken.



                  Weiter zog 
und mir zurücklies die wenigen Blätter,

                        die taumelnd gegen Boden sanken,

                      um mir zu bereiten
ein warmes, weiches Bett.                     

           
*

Donnerstag, 31. Juli 2014

Tomätchen

Tja, also das sind nicht die Tomaten, die ich mir vorgestellt habe. Es könnte eine spezielle Sorte von Tomaten sein.
  



Auf jeden Fall sehen sie niedlich aus. Meine Minzpflanze hat zarte Blüten bekommen. Sie will nicht scharf aufgenommen werden und um lange rumzuprobieren ist es zu kalt. Ich bin noch in Schlafzeug und auf dem Balkon hat es im Moment erfrischende 13 Grad. Also ziehe ich jetzt ein langarmiges T-Shirt an zum Walken.  

Manche Blogs, die ich gern lese, schwächeln oder sind seit Wochen unbewegt. Andere lese ich nicht mehr. So bin ich erfreut, wenn ich einen "neuen" ansprechenden Blog entdecke. Da gibt es Allerlei zu sehen. Das paßt gerade zu meinen Interessen.

Vor ein paar Tagen sah ich eine Doku auf ndr über eine Hofgemeinschaft  Klostersee (drei Ehepaare und viele Angestellte), die es seit 25 Jahren an der Ostsee-Küste gibt. Da war auch nicht alles heile Welt. Das hat mir an dem Film gefallen. 
Schön zu sehen wie so ein De*meterhof wirtschaftet. Der Umgang mit den Tieren war gut und respektvoll. Was die Hofgemeinschaft alles herstellt! Allein an die 300 Brote an einem Tag oder Käse. Dazu gab es ein winziges Büschen was an Informationen zur Landwirtschaft. Das fand ich spannend. 

In meiner wenigen über Jahre gesammelten "st*ern Gesund"-Zeitschriften, die ich gerade "auflese", fand ich mehrere Artikel zu gesunder Ernährung. Dort wurden z.B. die Unterschiede der verschiedenen Bio-Zertifikate erklärt. Jetzt weiß ich besser, warum ich - wenn möglich - De*meterware kaufen möchte. Neuerdings kaufe ich mein Gemüse beim Bio-Laden in der Nähe. :O) Allein schon deshalb, weil ich viel Paprika verwende. 
Zudem überlege schon etwas länger, wie ich meinen Fleischkonsum weiter reduzieren kann bzw. wo ich gutes ! Bio-Fleisch herbekomme. Wurst esse ich ja schon seit Jahren sehr selten, weil es da vor Zusatzstoffen nur so wimmelt. Allerdings habe ich gerade die Salami für mich wiederentdeckt. Die gibt es garantier auch Bio und in kleinen Mengen käuflich zu erwerben. 

Vor vielen Jahren war ich einmal in einem Bio-Fl*eischladen in meinem (teuren) Stadtviertel. Da hat es mich so geschüttelt. War das ekelig!  Ja. Ich mag es sauber verarbeitet und ansprechend aussehend. Muss das den bei Bio weiterhin ein Widerspruch sein? 
Ich meine nicht, dass mein Gemüse (und neuerdings auch wieder Obst) der Euronorm entsprechen müssen bzw. sollen. 
Als eine vor zwanzig Jahren in einen der kleinen Bio-Laden ging, da war das Gemüse oft hin und schrumpelig und bah... Der Kuchen sah aus wie alte Schuhsohle. Dafür dann soviel mehr Geld zahlen. Nö! Heute sieht es auf den Bio-Märkten anders aus. Klar, da sind z.B. die Äpfel nicht genormt und auch mal ein wenig unförmig. Aber das finde ich natürlich und gut. 

Einiges kaufe ich schon lange Bio. Mal mehr und mal weniger. Ich gestehe, dass ich damit angefangen habe seit es Bio-Supermarkt-Ketten gibt. 
Es gibt da bei mir jede Menge an Veränderungspotenzial bzgl. der Lebensmittel und gesunder Ernährung. Und zwar ohne, dass mir das irgendjemand aufdrückt. 
Mir wurde bewußt, dass es gut ist etwas für meine Seele und mein Herz zu tun. Mache ich ja mehr als genug. Doch meinen Körper lasse ich außer acht. Es sei denn er schmerzt. Beides hat seine Gründe. Es heißt nicht umsonst Körper, Geist & Seele. 

Ab in die Laufschuhe...



Nachtrag um 11.45 Uhr: 
Ich war vorhin in einem der Einkaufsmärkte in meiner Stadt und plötzlich war mir nach Heringssalat. Seltsam und schön, was da gerade so bei mir passiert. Wie bin ich denn nun auf den gekommen?? Als ich allerdings auf die Zutatenliste schaute (aus reiner Gewohnheit) bei teuren und weniger teuren Heringssalaten... du liebe Güte. Das geht ja gar nicht :-(

Dienstag, 29. Juli 2014

Pluspunkt für den Sommer

Eine kann schon um 6.45 Uhr zum Walken in den Park gehen und die Natur genießen. Das ist etwas, was ich am Sommer sehr mag! Die Stunden von Sonnenaufgang bis ca. 11 Uhr. Oder die Abendstunden ab 19 Uhr. Ein anderer Pluspunkt ist: eine muss sich nicht in mehrere Kleidungsschichten rein wühlen. 
So. Ab unter die Dusche und dann fix gefrühstückt. Um 10 Uhr habe ich einen Termin beim meinem Bewerbungsheini auf der anderen Weserseite. Zum Glück treffe ich mich gleich im Anschluß daran mit C. zu Mittagspause in der Stadt.

Montag, 28. Juli 2014

sumsum

Jemand sagte einmal zu mir:  "Das Wichtigste passiert in der Pause."



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Sonntag, 27. Juli 2014

diesig

Die Hin- und Rückfahrt nach Bremerhaven war erstaunlich gut auszuhalten. An der Küste war es diesig und die Geschäfte machten gerade auf. So war es weder am Deich noch in der Marina besonders interessant. Und irgendwie habe ich das "Fest" vom Umfang her mit der Sail verwechselt, die 2015 in Brhv. stattfindet. Deswegen kaum Fotos. 






Ich war gerade eine Stunde laufen. Es war schon relativ spät am Morgen und ich habe ordentlich geschwitzt. 
Während des Laufens bekomme ich meine innere Unruhe besser in ruhige Gewässer und kann klarer schauen. Wobei ich weiterhin versuche nur gute und positiv Dinge zu denken. Das klappt sehr gut. 
Also werde ich nach dem "abschwitzen" eine erfrischende Dusche genießen und mich dann an meinen Küchentisch setzen. Ein gutes Frühstück werde ich mir gestalten, einen Cappuccino kochen und dazu die Zeitung von gestern und heute lesen. Jetzt habe ich ´nen Mordskohldampf. Bewegung ist goldwert :O)

Freitag, 25. Juli 2014

dies und das


Auf dem Weg von der AT-Stunde nach Hause machte ich einen Umweg über einen kurzen Café-Besuch mit Cappuccino an der Weser. Ich saß auf der Außenterrasse und schaute in den blauen Himmel. Später fuhr mit dem Rad bei Sonnenschein dann nach Hause. Sehr zentriert und (noch immer) froh im Herzen und präsent im Körper. Der Wind war angenehm frisch und so war die Hitze gut auszuhalten.
Der Regen draußen hört sich super an. Natürlich regnet es heute zum ersten Mal seit Tagen richtig Bindfäden, denn ich fahre am Nachmittag zu meiner Cousine und ihrem Mann. Da regnet es fast immer!