Mittwoch, 26. Juli 2017

missverständlich

Hmm.... ich habe nicht gemeint, dass ich das haben möchte, was andere Menschen besitzen. 
Unter jedem Dach gibt es ein "ach".  Das weiß ich. Schaue ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis herum, dann scheinen sich die Schwiergkeiten und Herausforderungen in den letzten Jahren eher zu vergrößern. 

Ich schrieb von realen Menschen in meinem Umfeld, die ein Haus, eine Wohnung, Beziehungen, sehr viel Arbeit und Kinder etc. haben. Es ging mir darum, wie Menschen es schaffen verhältnismäßig viele Aktivitäten in 24 Stunden unterzubringen. Ob sie das nun wollen oder müssen. Ob nun entspannt oder gestresst.  
Es ist der Vergleich von mir, was ich in der mir zur Verfügung stehenden Zeit schaffe und was bei anderen möglich ist. Hauptsächlich ist es eine Feststellung.... und rätselhaft. :-)

Wobei ich noch einmal drüber nachgedacht habe und erstaunt zu dem Schluß gekommen bin, dass ich nicht viel freie Zeit habe. Mein Bewußtsein scheint nicht begriffen zu haben, dass ich nach acht Monaten Pause wieder arbeite.
Seit 1 1/2 Jahren fehlen mir die Samstage. Die freien Samstage kann ich an einer Hand abzählen. Da bin ich von 8 bis 19 Uhr unterwegs und mit der Unterstützung meiner Eltern / meines Vaters beschäftigt. In den Zeiten ohne Arbeit konnte ich alles an den freien Werktagen erledigen. 

Jetzt komme ich von der Arbeit zwischen 18 und 19 Uhr nach Hause. Dann telefoniere ich jeden Tag mit meinem Vater, weil er mir sonst total abschmiert. Es geht ihm seelisch sehr schlecht. 
Er wartet den ganzen Tag auf diese 15 Minuten. Es ist für mich kaum zu ertragen. Ich suche nach Lösungen, aber das ist allein mit einem schwerkranken Mann schwer. 

Bis ich abends etwas essen kann - wenn ich etwas da habe - ist es 19 / 20 Uhr. Einzig der Sonntag ist "frei" um etwas zu schaffen.
Ich hätte nicht die Zeit zurzeit :-) zu Ikea oder in den Baumarkt zu fahren, um nach neuen Jalousinen zu suchen. Oder nach Herbst-Kleidung. Die Aktivitäten wie E*iseninfusionen, Optikerbesuche, Friseur, Bank, Finanzamt, AT-Stunden, Einkaufen, Waschen, putzen, Termine machen für meinen Vater oder mit ihm telefonieren, das Essen am Wochenende für ihn besorgen und und und... dass mache ich in den zwei Stunden bevor ich zur Arbeit muss oder in Eile nach der Arbeit. 

Kurz: Es bleibt schlichtweg keine Zeit für dieses oder jenes. Nach einer Wohnung auf dem Lande zu suchen, AT, Reiki, Einkäufe auf dem Wochenmarkt, Essen kochen, Fotografieren gehen, Freundinnen treffen oder einfach nur ein Buch lesen. Es sei denn, ich kürze meinen Fernsehkonsum am Abend. Die einzige Zeit am Tag, wo mein Kopf zur Ruhe kommt und ich "abschalten" kann. Ungesund, aber Ruhe. 

Ist doch fein, dass mir das - wenn eine GANZ GENAU hinschaut - endlich klar wird. Das entstresst mich gerade sehr. Und die Leserinnen dürfen an diesem Weg teilhaben. *zwinker*  

Ich danke den Schreiberinnen der Kommentare für ihre Rückmeldungen. Was sicherlich oft aus meiner Erinnerung fällt ist, dass ich mit meinen vorhanden Kräften und Fähigkeiten auskommen muss und seelische Gesichten, chronische Schmerzen und ein paar Tr*aumata in meinem Leben einfach schlichtweg meine Energie zieht/verbraucht. Körperlich und geistig. Da bleibt eben oft nicht viel mehr übrig als das Nötigste zu schaffen. 
Und da ist tatsächlich Selbstfürsorge, Wertschätzung und loslassen eine bessre Wahl als Ent-täuschung und Perfektionismus. 

Tja.... und schon ist der Tag rum. 

Mit meiner Freundin C. in der Mittagspause an der Weser gesessen, gearbeitet, Rückenübungen gemacht, Wäsche ist gewaschen und nun muss ich ins Bett, denn um 06:00 Uhr geht der Wecker...




Dienstag, 25. Juli 2017

rätselhaft



Ich verstehe es nicht. Es bleibt mir ein Rätsel. Wieso ich gefühlt kaum etwas schaffe, was über das absolute Minimum zum alltäglichen Leben gehört. Minimum. Mehr geht nicht. Dabei arbeite ich „nur“ 32 Stunden… wenn ich das so aufschreibe… nun ja. Dennoch gibt es diese realen Menschen, die ich persönlich kenne, die neben dem Job noch den Mann/die Frau, die Kind(er), Haus, Haushalt, einkaufen, Wäsche waschen und Essen kochen erledigen. Den Garten schön haben und womöglich noch Tiere, es schaffen einer anspruchsvollen Freizeitbeschäftigung nachzugehen und oder sich ehrenamtlich zu engagieren. Die womöglich noch zwei Mal im Jahr in den Urlaub fahren – natürlich megacool – und natürlich ! schöne Kleidung tragen und sich ausgewogen ernähren. Wenn es ganz dicke kommt, dann sind sie auch noch kreativ und lesen Berge von Büchern. In der heutigen Zeit posten sie ihre Leben bei Instagram, denn bloggen kommt scheinbar aus der Mode.

Tja. Und ich? Nun. Das habe ich hier schon öfter notiert.
Es bleibt mir ein Rätsel.
Es ist gleich 23 Uhr, ich bin müde und nichts, aber auch gar nichts habe ich für mich getan, meine schmutzige Wohnung gesäubert, was Anständiges gegessen oder was von der elend-langen Liste geschafft.

Meine Kolleginnen wohnen alle ca. 60 Minuten (für einen Arbeitsweg) entfernt auf dem Land. In schönen ruhigen Häusern in der Natur. Sie arbeiten 39 Stunden. Sie segeln, reiten oder haben im Garten zu tun. Ehemänner. Pferde. Meine Chefin geht jeden Tag gleich nach der Arbeit entweder schwimmen, laufen oder sie fährt mit ihrem Rad. Hat einen großen Garten. Mann.

Wie um alles in der Welt schafft sie das??   

Natürlich könnte mir das alles humpe sein, wenn ich mit meinem Leben zufrieden wäre.

Ahoi

Sonntag, 23. Juli 2017

für den August ein neues Blog-Desgin

Also das sind die Zitronen im Hintergrund. Das Sommerliche.  :-) 

Ich liebe so ziemlich alles rund um die Zitrone. Die Form, den Geruch, den Geschmack, die Farbe und das Leuchten ansich. Die Erinnerung an Sommer, Helligkeit und gute Laune. Z.B. komme ich an keinem Geschirrhandtuch mit Zitronenmotiven drauf vorbei. Auch nicht an einer Zitronen-Tarte. 
Seit ich neuerdings - nach über 10 Jahren ohne Eis - ab und an ein frisches Eis in verschiedenen Eisdielen in der Stadt kaufe, weiß ich wieder um meine Liebe zu gutgemachtem Zitroneneis. Dazu ist es eine meiner kost-baren  :-D  Kindheitserinnerung. Eis essen!

Ich sah eine Doku über die Zitronen an der A*malfi-Küste. Was sie dort alles aus dieser schönen Frucht machen, die dort ganz besonders schmecken sein soll, ist schon ein Grund nach Italien zu reisen. Die Landschaft so wunderschön. Träumen kann ich ja.

Gestern sprachen mein Vater und ich über einen unserer die Familien-Urlaube in den 1970 ´iger Jahren an der Mosel. Als das Leben - zumindest für uns Kinder - leicht war und der Sommer eine der schönsten Zeit des Jahres.

Dabei fielen mir gestern die hellen, warmen Sommer meiner  Kindheit ein. Die Tagesfahrten mit der Familie an den Strand von Cuxhaven und Dunen. Die Watt-Wanderungen. 
Vorallem erinnere ich mich an die Wochenenden im Sch*rebergarten meiner Großeltern hier in Bremen. Der Bruder meines Vaters und seine Frau haben vier Kinder, welche allerdings damals schon :-) älter waren als meine Schwester und ich. Aber Eis geht bekanntlich in jedem Alter.

In den Sommern kam am Nachmittag - mit einer tönenden Glocke - ein kleiner Eis-Wagen zu den Schrebergärten. Wir Kinder liefen auf den Hauptweg und hatten die kleine Auswahl von Eis-Glück. 

Das war noch ein großer Schrebergarten - ich schrieb schon darüber - mit hohen Bäumen. Ob der Garten letztlich wirklich so groß war, dass will ich heute nicht mehr durchdenken. Für mich war er groß und ein schöner Ort. An den Bäumen hingen Äpfel, Birnen und Pflaumen. Dazu gab es alle möglichen Sorten von Beeren-Sträuchern und natürlich Kartoffeln, Erdbeeren, Möhren usw. Rosensträucher und viele Blumen. So ist es auf meinen inneren Bildern zu sehen. 
Zwei Häuschen standen zudem in dem Garten. Ein Haus für die Gartendinge und eines zum drin sitzen. In denen roch es eben nach Garten-Häuschen. Sie waren eher funktional als schön eingerichtet. Dort konnten wir bei Regen zusammen gequetscht auf einer großen Eckbank sitzen und Kaffee trinken. Drinnen stand auch ein gußeisener Ofen. Da kamen manchmal die Bratäpfel raus. 
Mit am Schönsten war im August das Lampion-Fest in dem Schrebergarten-Viertel. 
Auf dem folgenden Foto sieht man nicht meine Cousine D. , meine Schwester und mich. Vermutlich ist meine Schwester das Licht in der Mitte...



Ach, ich wünschte, dass meine Erinnerungen besser und umfangreicher wären. Ich kann bei Gelegenheit meine Schwester fragen, die eine bessere Erinnerung an unsere Kindheit hat als ich. Zumindest gibt es Fotos aus der Zeit, die ich retten konnte. Die Kamera meines Vaters hatte kein Blitzlicht. Darum sind viele Bilder sehr dunkel.

Die angenehme Wärme flirrte über den Gärten und auf den angrenzende brachliegende Felder auf der anderen Seite des Hauptwegses. Da wurde kaum etwas gemacht, weil diese Felder zu nah an den Gleisen der Züge lagen. Die fuhren auf einer Art Erdwall an den Schrebergärten vorbei.

Wenn es am späten Abend nach Bremerhaven zurück ging, mussten wir einen (gefühlt) längeren Weg zu den Parkplätzen laufen. Der Boden des Wegses war festgefahrende Erde. Rechts und linke davon kamen ab einem bestimmten Bereich erneut "nur" Felder mit wilden Pflanzen darauf. Beim Nachlassen der Sonnenbestrahlung fingen die Blüten der wilden Kamilie an zu duften. In der Luft hing ein verzückender Duft von Blüten, Licht, Sommer und Glück.

Samstag, 22. Juli 2017

so im Kopf durchgehuscht

An dem einem Tag denke ich, dass es auf der Arbeit gehen wird bis Mai 2018. An einem anderen Tag frage ich mich, warum ich nicht in dem Vor*stellungsgespräch nach dem Ar*beitsplatz gefragt habe. Gr*oßraumbüro? Natürlich – und das weiß ich ja - geht für mich ein solches Büro nicht. Im VG klang das auch anders.
Fakt ist: Ich bin nicht „falsch“ (sondern h*ochsensibel) und die müssen nichts ändern. Eben nicht kompatibel. Punkt.

Da ich jetzt verstanden habe, dass nach Ablauf meines V*ertrages kein Platz in dem Büro in den nächsten zwei Jahren frei wird, stelle ich mich innerlich und entspannt drauf ein, dass ich ab Januar etwas anderes suche. In einer anderen Ab*teilung in der Firma oder woanders. Das fühlt sich nicht „schlimm“ oder „negativ“ an. Es beinhaltet für mich die Möglichkeit nach etwas zu suchen, dass mehr zu mir passt.
Zudem ich nicht bereit bin alle 3-4 Wochen für 7 Tage am Stück - und das 24 Stunden am Tag !! - das Be*reitsschafts-Handy und das dazugehörige schwere Laptop rumzuschleppen. Ohne zusätzliche Bezahlung. DAS kann und das will ich nicht. Punkt! Aus verschiedenen Gründen muss ich das in meinen zehn Monaten nicht machen. Sollte ich in der Ab*teilung weiter arbeiten, würde daran kein Weg vorbeiführen.

Ich finde sechs Stunden am Tag auf der Arbeit sein ausreichend. Vor oder nach der Arbeit schaffe ich nur wenige Dinge. Freitag wurde mir bewusst, dass ich nichts (mehr) mache, um mir einen Ausgleich zu schaffen zu dem „lauten“ Job mit seinen unendlich vielen Sinnes-Eindrücken. Meine AT-Übungen, die Rückenübungen oder meine Behandlungen mit Reiki sind versandet. Komme so gut wie gar nicht mehr in die Natur und an die frische Luft.

Den größten Zeitr*äuber in meinem Leben kenne ich. Der Fernseher. Unklug zu glauben, dass mich 3 – 5 Stunden fern-sehen am späten Nachmittag und Abend  „erholen“ würden. Es ist ein eingefahrenes Verhaltens-Muster

Vor Müdigkeit und geistiger Erschöpfung bin ich heute Vormittag im Zug und auch im Bus – an sich für mich gefühlt eher „ge*fährliche“ Orte - eingeschlafen.

Morgen habe ich einen Tag für mich. Zeit und Raum, um mich auszuruhen.

Wie sagte jemand zu mir:
„Es gibt nie den perfekten Zeitpunkt, um mit etwas aufzuhören, was einer definitiv nicht gut tut. Nie ist der Augenblick passender als genau Jetzt.“

So ist es.   

Habt einen geschmeidigen Sonntag!

Montag, 17. Juli 2017

Leben ist Veränderung


Dinge kommen 

das Leben ist 

Dinge gehen 


Prioritäten werden neu oder anders gesetzt 

Bedürftigkeiten verlagern sich

Menschen ändern sich



für das eine oder andere 

im Lebensfluss

ist früher oder später 

die Zeit abgelaufen


was vergeht oder verschwindet

das macht Platz 

für Neues


*


AHOI 

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel 


Sonntag, 16. Juli 2017

verpennt / erfreulich

Heute Morgen bin ich um 02:00 Uhr ins Bett gekommen. Das passiert so gut wie nie. Spät ins Bett zu gehen empfinde ich nicht als Berechtigung meinen kostbaren freien Sonntag zu verschlafen. Schiete. Um 12 Uhr wurde ich wach. Ist das zu fassen! 

Die Waschmaschine läuft im Schleudergang ... ständig ist der Wäsch-P*uff voll :-) ... und obwohl mein Körper etwas steif ist nach dem a) starken Zuckerkonsum der letzten Tage und wegen des b) viel zu langen liegens, will ich heute einiges erledigen. 

Gerade habe ich meine Überlegungen für die insgesamt 39 Tage Urlaub bis 3*0.04.2018 aufgeschrieben. Geht das morgen in der T*eam-Besprechung durch, habe ich im Oktober drei Wochen am Stück frei. 

Am letzten Freitag hatte ich den ersten gefühlt "guten" Tag in der Firma. Mein jetzt fester Ar*beitsplatz ist endlich richtig eingestellt (Stuhl, Bildschirme und Tischhöhe) und auch die benötigten PC-S*ysteme/P*rogramme und Be*rechtigungen sind eingepflegt. Einiges wird auf verschiedenen Ebenen und Bereichen verständlicher und die Abläufe klarer. Meine Chefin kann die Arbeiten - die in ihren und meinen Zuständigkeitsbereich fallen - gut, ruhig und sachlich erklären. Das ist wirklich ein großer Vorteil.

Mich interessiert alles, was in dieser Firma erstellt, bearbeitet und präsentiert wird und ich arbeite gern für sie. 

Das konnte ich von meinem letzten Ar*beitgeber wahrlich nicht behaupten. Eine Kollegin aus meiner vorherigen Firma hat mir erzählt, dass sie ihren A*rbeitgeber so lange es geht anderen Menschen gegenüber verschweigt. Ähm... ja. 

Wo war ich?

Auch wenn sich in meinem privaten Umfeld kaum jemand für meine Arbeit interessiert und ich von meiner Begeisterung kaum wem erzählen kann, so ist es vorallem wichtig, dass ich morgens gern zur Arbeit fahre und das die Dinge, die ich jeden Tag lerne und erlebe, mich interessieren und begeistern. Vermutlich lernen grundsätzlich Menschen so schneller und besser.

Wenn ich mich bewähre und viel lerne, dann gibt es vielleicht größere Möglichkeiten in einer anderen Firma - die im gleichen Metier tätig ist - in einer anderen Stadt einen Job zu finden. Wenn eine erst einmal in diesem Bereich tätig ist. Sollte sich in der jetztigen Firma keine An*schluss-Anstellung ergeben. Das wird sich wohl Anfang Februar herausk*ristallisieren.


Zeit für einen Cappucino. Vorher leichte Dehnübungen. 

Ich hoffe sehr, dass das Wetter endlich beständiger wird und ich täglich mit dem Rad zur Arbeit fahren kann. Es ist echt an der Zeit viel fitter zu werden, denn im Oktober habe ich einiges auf dem Zettel. 

Ahoi 

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel 

wünscht euch Oona  

Montag, 10. Juli 2017

so winzig

Wenn ich die Chance habe ein Kleidungsstück für ein neues Erdenkind zu kaufen, dann schwelge ich in der Auswahl von süßen und winzigen Stramplern, Mützchen und flauschigen Nuckeltüchern. 
Weil mir heute Nachmittag spontan in den Kopf kam, dass ich mich bei der mich einarbeitenden Kollegin bedanken möchte für die letzten drei Wochen, habe ich dem im September ankommenden Säugling eine kleine Kleinigkeit gekauft. Einen Body für Säuglinge mit einem blubbender Fisch drauf. Ganz entzückend und natürlich in einem Bio-Laden gekauft.  :-D Dazu bastelte ich gerade eine Karte.

Gestern war das beste Wetter - etwas zu warm - und ich blieb an meinem "heiligen" Sonntag zu Hause. Mir läuft gefühlt die Zeit davon. Samstags schaffe ich seit 1 1/2 Jahren nichts. 
Ich hatte am Ende des gestrigen Tages vier "Maschinen" Wäsche gewaschen, welche hervorragend an der Luft auf dem (maroden :-) Balkon trocknete. Also werde ich gleich eine Runde bügeln. Watt mutt, datt mutt. 
Außerdem habe ich gestern lange an den Unterlagen für meine neue Arbeit gebastelt. Ich kann so am besten lernen und mit den Unterlagen in der Firma "schneller" arbeiten. Aber ich könnte mich auch für ein oder zwei Stunden während der Arbeitszeit in einen "R*uhearbeitsraum" zurückziehen. Den haben sie sich extra angeschafft, weil es Arbeiten in der Abteilung gibt, die eine nur ungestört und hochkonzentriert erledigen kann. 

Morgen kommt die Chefin nach drei Wochen Urlaub zurück. Da wird sich - so habe ich das Gefühl - das A*rbeitsklima im Raum erneut verändern. Ich hoffe, dass ich am Mittwoch zwei Dinge mit ihr abklären kann. Meine Arbeitszeiten und ob bzw. wie viel Urlaub ich dieses Jahr nehmen darf. 
Verreisen ist nicht drin, weil ich heute eine teure Brille in Auftrag gegeben habe, nachdem die Brille von Fiel*mann falsch war und ich sie zurückgegeben habe. Die Geschichte ist ermüdend... 
Das Gute ist, dass wenn diese Brille "funktioniert", ich endlich besser gucken und auch besser lesen kann. Manchmal sind es tatsächlich die Augen, die sich verändert haben.
Drückt mir die Daumen, dass diese Brille und ich umgehend kompatibel sind und das sich diese Geldausgabe gelohnt hat. 

Weil ich an jedem Tag - seit dem 19.06. - eine andere Arbeitszeit hatte, komme ich bisher nicht in eine Art Routine. Ab nächstem Montag wird es klarer und ich kann die Dinge angehen, die mir seit einiger Zeit im Kopf umher gehen.

Ran an den Wäscheberg!

Freitag, 7. Juli 2017

klar wie Kloßbrühe

Nach einer Woche im neuen Job habe ich das Gefühl nur Bruchstücke der neuen Aufgabenbereiche zu begreifen. Die Anzahl der Dinge, die ich mir merken und erlernen muss, erscheint gerade nicht schaffbar. Zum Glück sagte mir die Frau, die mich bis Dienstag noch einarbeitet, dass dies bisher allen so gegangen ist. Es IST sehr umfangreich. Ab Mittwoch lernt mich die Chefin weiter an. Sehr viel werde ich lernen müssen/können beim "machen" und "ausprobieren". 
Ich mag diesen Übergangszustand nicht, wenn eine nur wenig begreift und auch beim vierten Mal nachfragen die Arbeiten am PC aussehen wie b*öhmische Dörfer.  
Heute war kein Wetter um zu lernen. Als ich um 10.30 Uhr aus dem Haus bin, war es schon sehr warm und vor allem "drückend". Im Büro hatte mein Kollege ein Parfüm drauf, das mega doof ist. Weil alle Türen und Fenster weit aufstanden war es auszuhalten. Dazu noch singende KollegInnen das Radio begleitend... 
In meinem Kopf war wenig abzuspeichern für diesen Tag. 
Ich befürchte, dass ich vieles erneut erfragen muss. :- ( 

Möge die Züge morgenfrüh gut fahren. Da der gesamte Hauptbahnhof wegen einem P*owerbauwochenende gesperrt ist, muss ich mit dem Rad zum Bahnhof auf Umwegen. Sonst fahre ich fix mit der Straßenbahn in 9 Minuten hin. 
Hoffentlich schmeckt meinem Vater die Pizza, die ich für uns backen will. 

Donnerstag, 6. Juli 2017

zwei Wochen früher als geplant = 29 Tage

Es hat etwas gedauert. Seit heute weiß ich, wie viele Tage Urlaub ich in diesem halben Jahr habe. Da ich am 19.06. mit meiner Arbeit begonnen habe - also noch im ersten Halbjahr - und ich in diesem Jahr noch keinen Urlaub in einer anderen Firma erwirtschaftet habe... tataaaa... habe ich 29 Tage Urlaub im kommenden Halbjahr. Dazu noch zwei Feiertage im Oktober. Ich bin gespannt, wann ich die Tage nehmen darf, da ich bis zum 19.12. in der Probezeit bin.

Ansonsten fuhr ich heute mit dem Rad zur Arbeit. 
Über die Hälfte der Strecke von 22 Minuten fahre ich durch den großen Park der Stadt. Eine Wohltat für meine Seele!

Mittwoch, 5. Juli 2017

hin und wieder

überrollt mich die pure Verzweiflung. 
Das dauert nicht lang, denn ich versuche mich umgehend auf den Augenblick zu konzentrieren. Ich habe niemals mehr als das Jetzt.  



Die Trauer ist hauchdünn unter der Oberfläche. 

Mein Gefühl mit nur einem Viertel meiner Kraft zu leben, ist im Untergrund deutlich zu spüren.

Dienstag, 4. Juli 2017

nicht T*ubba, aber ähnlich

Am ersten Tag ging es mit diesem Essen zur Arbeit. 


Heute gab es eine Banane, ein paar z*uckerfreie Kinderkekse und zwei Scheiben Pumpernikel mit dick Ziegenkäse druff. Am Abend habe ich gekocht, wenn auch etwas spät. Hühnchen mit Paprika und Hirse. Für morgen Abend habe ich eine zweite Portion im Kühlschrank. Die ist auch nicht in Tubba verpackt, weil ich nur noch ein paar Erbstücke meiner Mutter habe. 

In der Minipause das mit Überlegung und Liebe "eingepackte" Essen zu verspeisen, das ist schon irgendwie cool. Vor allem ist es praktisch, schnell und kostengünstig!
Wie ich allerdings an einen guten Cappuccino komme... Diese To go-Becher sind um*weltschädlicher Müll. Seit ich weiß, wie mies diese Becher sind, habe ich keine Lust mehr auf den Kaffee für unterwegs. Selbst wenn ich einen "kleinen" wieder-verwendbaren Kaffeebecker kaufe, um ihn in einem Laden befüllen zu lassen, so gibt es a) nicht wirklich guten Kaffee für unterwegs und b) ist das einfach unfassbar teuer. 
Morgen versuche ich mir meinen Cappuccino von zu Hause in den oben zu sehenden Thermobecher mitzunehmen. Denn Tee hält der sehr lange sehr heiß. Habe mir am Montag erneut ordentlich den Mund verbrannt. 

Ich habe meine Schwester angefunkt und sie hat mir geantwortet, wie unsere Mutter ihre leckeren F*rikadellen gemacht hat. Sie meint sich noch an die Zutaten für Mutti´s weltbesten K*artoffelsalat zu erinnern. Den könnte ich auch gut mit zur Arbeit nehmen, wenn es draußen nicht zu warm ist. 
Im Internet suche ich auf einer Seite mit gesammelten deutschen F*oodblogs nach Inspirationen. Ich komme wirklich schleppend aus dem Quark, aber ich bleibe dran. 

**
Die Arbeit, die neuen Kolleginnen, das Büro und die Firma. Dazu könnte ich viel schreiben/erzählen. Doch wenn ich es kr*yptsich schreiben muss, damit ich nicht zu viel bzw. nur "un*gefährliche" Dinge formuliere, ist es unverständlich und sinnlos.

Ich kann die für mich seltsamen "Schwingungen" in dem G*roßraumbüro nicht gut erfassen. In mir arbeitet es stark und ich versuche meine innere Balance zu halten. Da ich seit Wochen nur selten mit jemanden außerhalb der Arbeit spreche, bin ich mit meinen Gedanken und Gefühlen allein. Auf jeden Fall habe ich seit heute auf meinen alten Modus "Hab acht" geschalten. 

Und ganz wichtig! Mir selbst treu bleiben und - auch wenn das unfassbar anstrengend ist - stets die Haltung bewahren.
Wie sagte einer in einer Doku: "Freundlichkeit wird von vielen Menschen oft als Schwäche missverstanden."

Meine Erfahrung nach 32 Jahren in Arbeit: 
Zeige keine Schwäche, sei nur bedingt freundlich und zeige nicht dein wahres Selbst. Andere Mitmenschen.... viele KollegInnen ... nutzen das aus. Es fällt leicht Menschen schlecht zu behandeln, die man als schwächer und unsicherer einschätzt als man es selbst ist.

Sei freundlich und interessiert und es gibt Menschen, die Dich ohne für dich erkennbaren Grunde, ignorieren oder dich ungut behandeln. Und diese Menschen gibt es erstaunlich oft.

Irgendwann - bisher dauerte es zu lange bis ich an diesen Punkt kam - und ich habe die Nase voll. Nett zu sein und unfreundlich und abweisend behandelt zu werden. Ich harke diesen Menschen ab. (Sehr befreiendes Gefühl.) Ich schaue die dann auch mit dem Mors nicht mehr an und bin in meinen Augen total unfreundlich. Genau dann - und das werde ich nie begreifen - wenden sich die Leute dir zu. Versteh einer die Welt...

Was ich aber - warum auch immer - erst heute voll erkenne: 
in diesem Büro und dem angrenzenden Büro sind mehr versteckte "F*ettnäpfchen" verteilt als es gesund ist.  
Bauchgefühl und Wissen. 

Ahoi !

Sonntag, 2. Juli 2017

neue Abläufe

Wenn ich innerlich und äußerlich einen Schritt "zurück gehe", dann kann ich gut erkennen, dass meine bisherige Art und Weise, wie ich versuche mit den vielen Veränderungen in meinem Leben klarzukommen, irgendwie gut funktioniert. Mein relativ neues M*antra "einen Schritt nach dem anderen, Frau Oona" und danach wirklich handeln, ist sinnvoll, stimmig und beruhigend. 

Der Aus*hilfsjob liegt nun hinter mir. Wie schnell sind die vier Wochen vergangen. Und alles, was ich weitsichtig vor diesem Aus*hilfsjob erledigt, gemacht und überlegt hatte, war gut, klug und sinnvoll. Wichtig für mich, mir dies im Nachhinein bewußt zu machen. 
Vieles habe ich in den vier Wochen über mich selbst und über andere Menschen, neue/andere Arbeitsabläufe gelernt und im Miteinander auf der Arbeit gelernt. Sehr angenehm und überraschend. So geht das also auch. *staun* 
Natürlich habe ich mitbekommen, dass auch da nicht alles Gold ist, was glänzt. Aber der Umgang damit war in den vier Wochen meines Einblicks interessant und anders.

Erst ab Montag beginnt gefühlt meine Zeit bei der Firma, wo ich in den letzten zwei Wochen am Nachmittag eingearbeitet wurde. Ohne letztlich alles überblicken zu können nach den paar Stunden, würde ich meinen, dass mir der Job - mit dem Aufkommen der eigenen (Arbeitss-) Sicherheit - doch Freude machen könnte / wird. Das ist die halbe Miete. 
Ich spüre, wie soll ich das schreiben... hm... dass ich mich auf die neue Firma und deren "Arbeit" gut einlassen kann. Der Bereich hat mich stets sehr interessiert und so fällt es mir leicht, mich für diese Vielzahl neuer Arbeitsbereiche - mit denen ich nun zu tun haben werde - zu interessieren oder mich gar zu begeistern. Und ein ungeahntes Wissen taucht auf. Das finde ich putzig. Wenn ich das meiner Mutter noch erzählen könnte... *schmunzel*

Ganz erfreulich war die Aussage der mich einarbeitenden Kollegin am Freitag, dass in zwei Jahren mehrere meiner dirketen Kolleginnen in den Ruhestand gehen. Achwas...   :- ) 

Was mir gerade fehlt ist die Zeit zu bloggen und die Sinnhaftigkeit meines Tuns hier in der Bl*oggerwelt. 

Alles ändert sich und ich beobachte die Entwicklungen. Die neuen Abläufe im Blog/der Bloggerwelt, wie auch das "Einschwingen" und die Einarbeitung in meine neuen Arbeitswelten, neuen Arbeitszeiten (!) und die Entwicklung meiner Ernährung oder meines Aussehens. Klamottentechnisch. 
Auf dem neuen Arbeitsplatz ist die Kleidung "privat". Obwohl mich die Klamottensituation der letzten vier Wochen im Vorzimmer des G*eschäftsf*ührers nicht gestört hat, so spüre ich doch eine Erleichterung. Interesssant.
Auch in der Familie und in meinem Freundschaften verändern sich die "Abläufe", die Inhalte und / oder die Art der Verbindung. 
In diesem Falle heißt es für mich beobachten und nachspüren.

Jetzt gehe ich zur B.K. ( huui... bin spät dran... ) und wir hoffen zumindest mit den Regenschirmen einen Spaziergang machen zu können. 
Danach nöchte ich ein wenig lernen, weil es mir während der Arbeitszeit schwer fällt die "Grundlagen" meiner Arbeit zu erlernen. Informationsfluß, Telefonate, Gespräche, Musik und ... Möwengeschrei. hihihihi.... 
Da ich sehr viele Fakten, Namen, Bestimmungen im Grunde für die Arbeit "auswendig" können muss (und die Zeit dafür von der Firma auch bekomme), finde ich es für mich persönlich in Ordnung das einwenig und wo möglich in meiner "Freizeit" zu machen. 

Das geht einfach viel entspannter, freier, kreativer und vor allem schneller !! *lach*

Donnerstag, 29. Juni 2017

* * *






Achtsamkeit strebt nichts an. 

Sie sieht einfach, 
was bereits da ist. 




Mahathera Gunarantana 

Montag, 26. Juni 2017

M*osaik-Teilchen 2

* Für mein 50. Lebensjahr habe ich mir überlegt, dass ich eine schöne Reise unternehmen möchte. Südengland. Mir fiel nicht die passende Reisepartnerin ein, denn auf alleine reisen habe ich grad gar keine Lust mehr. Sie sollte sich an Pflanzen erfreuen und natürlich im Juni/Juli 2019 Urlaub bekommen können. Ganz unverhofft haben meine Lieblingscousine K. und ich eine lockere Verabredung für die Gärten in Südengland zur Rosenzeit. Ist das fein! 

* In der neuen fl*ow habe ich von einer Frau gelesen, die Sätze, welche sie im Alltag aufschnappt hat, aufschreibt und mit selbst gemalten Bildern auf I*nstagram veröffentlicht. Wunderbare Idee.


* Demnächst habe ich Arbeitszeiten, mit denen ich mich erst einmal vertraut machen möchte. Täglich sechs Stunden am Stück.
Mittwoch ist der lange Tag. Ich habe mir überlegt, dass ich vor der Arbeit in Ruhe einkaufe. Ich kann sogar am Freitag auf einen Wochenmarkt gehen. Morgens einkaufen, abends direkt nach der Arbeit mein Essen kochen und in Ruhe esse. Außer am Mittwoch habe ich keine Pause. An den anderen Tagen kann ich zwischendrin mein Brot essen. Welches ich selbstverständlich morgens liebevoll zubereitet habe …  *LOL*  Zumindest bin ich motiviert.  :- D

*Außerdem freue ich mich schon jetzt darauf mir neue Kleidung für den Herbst zu kaufen. Denn dieses Gefühl, welches ich morgens habe, bevor ich aus dem Haus gehe, ist ziemlich klasse. Ich freu mich total, dass ich mittlerweile Kleidung habe, um mit Freude verschiedenen Versionen durchzuprobieren. Es ist toll mich endlich in meiner (neuen) Kleidung wohlzufühlen und mir einfach den Rest des Tages keinen Gedanken mehr darüber zu machen.

Sonntag, 25. Juni 2017

M*osaik-Teilchen 1


In den letzten drei Wochen habe ich vormittags in der einen Firma als Vertretung (Aushilfe) gearbeitet. Eine Woche liegt noch vor mir.

Seit dem letzten Montag bin ich bei einer anderen (T*ochter)- Firma für zehn Monate angestellt. Diese Firma sitzt zwei Häuser weiter. Dort habe ich am Mo., Mi. und Fr. in der letzten Woche am Nachmittag mit der Einarbeitung angefangen. 

Montag also nach der Arbeit am Vormittag und einer winzigen Pause dann hin in Büro zu meiner neuen Arbeit. Die Frau, die ich wegen ihrer kommenden E*lternzeit vertreten werde – nennen wir sie hier Susi – ging mit mir gleich raus in den Hof des Hauses. Dort war es ruhiger. Im Schatten unter dem großen Sonnenschirm konnte ich die 30 Grad geradeso aushalten. In dieser ersten Stunde bekam ich eine sehr grobe Beschreibung meiner zukünftigen Tätigkeiten. Dazu den Plan, wie die nächsten zwei Monate die Ein*arbeitung für mich angedacht ist. Im Anschluss wurde mir von Susi ein großer Teil des Hauses gezeigt – weil ich für den Job wissen muss, wo welche R*äumlichkeiten sind - und ich habe „unterwegs“ auf den Fluren und in den Büros viele KollegInnen „kennengelernt“. Dutzende von Namen und Berufsbezeichnungen.

An dem Tag war es sehr heiß, dass ich ohnehin schon etwas „angeschlagen“ war. Davor bereits vier Stunden im ersten Job gearbeitet. Als ich um 18 Uhr zu Hause war… Menschenskind, war ich fertig mit der Welt.
Zuhause auf dem Sofa sitzend fragte ich mich: „Was brauchst Du jetzt?“ Ich hatte viel zu wenig gegessen und getrunken. Erst einmal habe ich ordentlich Flüssigkeit nachgefüllt. In Ruhe ausreichend gegessen. Danach ab auf die Matte! Während der 25 Minuten auf dem Boden, wo ich meiner AT-Lehrerin von einer CD lauschte, konnte ich entspannen und loslassen. Einen kleinen Moment schlafen. Der dringend benötigte Cappuccino danach war pures Glück. Im Anschluss fühlte ich mich gegen 20.30 Uhr etwas erholt.

Am Freitag vor dem Montag, wo mein erster Tag in der neuen Firma war, wurde ich ja ganz kurz nur und so zwischen Tür und Angel den neuen direkten KollegInnen in meinem nächsten Büro vorgestellt. In dem Raum standen zwei große Vasen mit H*yazinthen. Der Duft ist unschön und ich bekomme von diesen schönen Blumen u. a. starkes Kopfweh. Am Wochenende sprach ich mir Mut zu. Ich habe immer eine Lösung gefunden. Und das werde ich auch jetzt. Immer einen Schritt nach dem anderen Schritt.
Nun waren an dem Freitag auch wie an meinem ersten Nachmittag dort in dem Raum alle Türen in jegliche Richtungen auf wegen der Wärme bzw. Hitze und auch die große Fensterfronten (im Schatten) standen weit offen. Die Ventilatoren waren zudem an. Also habe ich die Blumen zum Glück nicht gerochen. Vermutlich waren die langsam aufkommenden Kopfweh eher den vielen Eindrücken, der Überlastung und der Hitze geschuldet.

Als Susi und ich am Montagnachmittag erneut im Haus unterwegs waren – eine Viertelstunde vor dem Feierabend - nahm ich meinen ganzen Mut zusammen. Ich fragte sie so entspannt wie möglich, wie ich wohl am klügsten bei den KollegInnen die duftenden Hyazinthen im Raum anspreche. Oder überhaupt meine D*uftstoff-Ü*berempfindlichkeit. Susi blieb stehen und schaute mich an. Sie sagte dann etwas erstaunt und freundlich: „Aber die sind doch aus Plastik.“

 *