Samstag, 27. August 2016

hatte ich erwähnt

das ich seit Wochen immer am Freitagnachmittag in irgendeinerweise "krank" werde? Pünktlich gegen 20 Uhr ging es gestern mit den Magenschmerzen los. Mooahh... das ist doch nicht zu glauben! Als ich noch Kind war, da wohnte neben uns eine Frau um die 30, die jedes Wochenende arges Kopfweh hatte. Montag war das verschwunden. Das, was in der Woche nicht sein kann/darf, dass holt sich seinen Raum und ver-rückte Aufmerksamkeit am Wochenende. Wird schon werden...

Hatte ich erwähnt, dass in den nächsten Wochen die Ge*schäftsstelle, in der ich arbeite, umziehen muss? Für 3 - 4 Monate muss die gesamte Ge*schäftsstelle in andere Büroräume, weil die jetzigen Räume saniert und umgebaut werden müssen aufgrund eines älteren Wa*sserschadens. Irgendwo in der Stadt. Noch ist das nicht bekannt wohin. Das bedeutet für uns alle u.a. packen während der Geschäftszeit und neben der normalen Arbeit. Die schon so kaum zu schaffen ist. Also umziehen. Für vier Monate einrichten. Allein die EDV und Telefone und dann noch den ca. 700 Mit*arbeiterInnen ständig erklären warum, wieso und wo sie nun hin müssen. Nach vier Monaten alles wieder zurück. Das bedeutet neue Büroaufteilungen und vorallem: der "Gestank" des neuen Teppichs usw. 
Dazu müssen Hunderte von Verträgen im Herbst neu geschrieben und unterschrieben werden. Es werden einige Mit*arbeiterInnen nicht ins neue Jahr übernommen. Das finde die bestimmt mehr als ärgerlich. Welche würde den Frust als erste Person abbekommen?? Na... ? Richtig.

Hatte ich erwähnt, wie froh und zufrieden ich bin, dass ich es geschafft habe rechtzeitig und ordentlich die bestmöglichen "Ausfahrt" zu nehmen??  Bevor ich von dem Umzug wußte.

Hatte ich erwähnt wie unglaublich sehnsüchtig ich auf meinen ersten Urlaub nach 12 Monaten warte? Und das im September. Meine Zeit. Ein freier Oktober. Ist das genial, oder was?!?
Wenn meine Eltern jetzt ein Vierteljahr etwas "stabiler" sind, dann kann das eine richtig gute Zeit werden. 

Hatte ich erwähnt, dass ich spät dran bin.... upps... nun aber flott.... 

Habt ein schönes Wochenende !!! 
 

Freitag, 26. August 2016

Tag 12

bisher der schwerste Tag ohne Zucker. Mein Denken dreht sich viel um S*üßigkeiten und Kuchen. Heftig. Sucht halt. Ich versuche Stunde um Stunde zu überstehen. Tag für Tag. 
 
Morgen fahre ich zu den Eltern. Meine Muttern möchte mir (uns) K*önigsberger Klopse kochen. Die schmecken eben nur bei Mama. Darauf freue ich mich schon jetzt. 

Wenn ich am Abend wieder zu Hause bin, ist endlich Wochenende. Morgen habe ich das F*irmen-Handy, falls ab 5.30 Uhr sich M*itarbeiterInnen krank melden müssen. Weil das mein zweiter "Handy-Samstag" ist, darf ich am nächsten Mittwoch einen Tag zu Hause bleiben. Das ist fein. 

Donnerstag, 25. August 2016

Tag 11

... ohne Industriezucker... und dazu noch diese schiet Hitze... arges Kopfweh... ich bin nicht amüÜsiert :-) ... aber der September rückt näher... 
 

Mittwoch, 24. August 2016

kurz geflutet

Für einen sehr kurzen Moment habe ich heute Nachmittag kurz meine Augen und das Herz geflutet. Eine Pr*aktikantin geht morgen nach sechs Monaten in der Firma.
Es geht um die Ab*schiedvorbereitungen. Ein hübsches Geschenk wurde besorgt, Schokolade und dieses und jenes überlegt. 
Da wurde mir kurz bewußt, dass ich in drei Wochen gehe. All das Gute, Fröhliche und Positive  - davon gab und gibt es reichlich - geht zu Ende. Die lieben Kolleginnen, die mich so warmherzig und wohlwollend aufgenommen haben, auch sie sehe ich dann nicht mehr neun Stunden am Tag. Das nach fünf Monaten immer noch Neue und doch auch Vertraute wieder loszulassen, dass wird womöglich etwas arg in mir "arbeiten". 
Wie es im April eine massive Umstellung war nach der langen Zeit ohne Arbeit wieder jeden Tag mit Kolleginnen und "Kunden" zusammen zu sein, so wird es erneut eine Umstellung, wenn von heut auf morgen die große Menschen-Leere und Ruhe (hoffentlich) zurückkommt. 

Ich habe über "Verlust" einiges gelernt in meinem Leben. Mir ist bewußt, dass es wichtig ist diese Zeiten / Augenblicke bewußt zu erleben, auszuhalten und letztlich sie zu versuchen von ganzem Herzen loszulassen. Lebenssituationen oder Menschen. 

Wenn ich mit dem Urlaubsbeginn richtig liege, dann ist mein letzter Arbeitstag der Todestag von  Ina . Ich kann schon jetzt erkennen, dass die Gefahr bestehen könnte, dass sich da "Dinge" ... Gefühls-Ursprünge .... vermischen. Am 14. September 2009 war auch mein erster Urlaubstag, als mich meine Freundin B. auf dem Handy anrief, um mir zu sagen, dass am Tag davor ihre Tochter mit acht Monaten gestorben ist.
Ich saß gerade im Zug nach Sylt. Bis heute ist mir nicht klar, warum ich in Hamburg nicht sofort ausgestiegen bin und nach Hause zurückfuhr. 

Jedenfalls werde ich versuchen bewußter den Abschied von den Frauen, der Firma und der Arbeit als solche entgegen zu gehen und nachzuspüren, wenn sich etwas in mir rührt.  
Alles darf und kann nebeneinander bestehen und hat mehr als genug Raum. Traurigkeit, Erleichterung, Dankbarkeit, Verlustgefühle, Er-Lösung, Sorge und Freude. 
Wo "Unpassendes" endet, da kann etwas Neues kommen. Für diese Erkenntnis habe ich sehr lange gebraucht. 

Dienstag, 23. August 2016

Farbe wieder frisch

Meine Friseurin war heute ordentlich am Farbe draufschmieren. Das war dringend nötig. Die Haare wurden formschön geschnitten und nun dufte ich am Kopp.  :O) Leider war denen am Samstag im Salon die Kaffee-Maschine abgeschmiert. Keinen Cappuccino für Frau Oona um 17:30 Uhr. Mit dem Erfolg, dass die Friseurin ab und an meinem nach unten sinkenden Kopf folgen musste...

Montag, 22. August 2016

über´s Meer zu neuen Ufern

Sonntagsgedanken…so im Bett rumdümpelnd am Tage. Mal wieder. Zwischen schlafen und „wach sein“, schaue ich meinen Gedanken zu, welche an dem Bewußtseinsguckloch vorbeiziehen. Solange bis ich nicht mehr liegen kann und aufstehen muss, um dem Schmerz an einer anderen Stelle im Körper … oder in der Seele … einen Platz zu geben. 

Irgendwann hatte ich im Internet doch wieder auf eine Seite geschaut, wo es mich eher schmerzt statt freut. Die junge Frau hat einem Sohn im Sommer das Leben geschenkt. Von außen betrachtet ein helles, glückliches Leben. Ich gehe zurück in mein Bett und möchte weinen. Zum Glück wird mir schnell bewusst, dass das Selbstmitleid ist und das Leid des Vergleichens.

Mindestens die Hälfte meines Lebens ist gelebt. Ich bin in einer anderen Zeit geboren und ich habe die Gene, die ich nun einmal habe. Eben diese Eltern, die manches gut gemacht haben und vieles nicht so gut. Warum auch immer. Mit 47 Jahren und nach zig Jahren Therapien ist das gefühlt abgeharkt. Das, was hätte sein können. 

Meine Lebensvorgaben kann ich nicht ändern. Die Seele, die PTBS, die körperlichen „Schwachstellen“ oder die H*ochsensibilität. Daraus für mich ganz persönlich das Beste zu machen, das ist die Herausforderung …. und letztlich die einzige Möglichkeit. 

Als ich im Bett lag – aus Gründen wie Schmerzen, Erschöpfung, Langeweile und Ideenlosigkeit neben so ein Bisschen Sinnlosigkeitsgefühlen, wurde mir klar, dass diese junge Frau… oder andere Menschen im vollen Leben mit mehr glücklichen als unglücklichen Momenten… sehr wahrscheinlich auch etwas dafür getan hat oder dafür tut, dass so ist, wie sie es braucht und haben will. Das was eben zu gestalten ist. Das eigene Leben, dass eine braucht und sich wünscht, dass fällt eben nicht vom Himmel. Bei diesem Gedanken drehte ich mich vorsichtig im Bett auf die andere Seite und schaute auf die weiße Raufasertapete vor meiner Nase...

….um das eigene Leben zu leben hilft halt nichts anderes als aus dem Quark zu kommen!! 

Soll das nun so weiter gehen? Nach einem Bürojob suchen, der mich immer an meine Grenzen bringt mit der Hochsensibilität? Welche Wohnung in der Stadt würde das sein, was ich suche? Bleibt mein Leben eintönig und langweilig... gleichförmig?

Meine Freundin E., welche mich seit dem 13. Lebensjahr gut kennt, sagt oft zu mir, dass ich eine sehr kreative, warmherzige und inspirierende Frau bin. Doch, sagt sie auch, ist davon nur noch ein Bruchteil zu sehen. 
Darüber dachte ich dümpelnd auf meinem Kahn nach. Mit der Erkenntnis, dass eine mit so einem Leben wie dem meinigen, entweder die Kreativität nutzt, um sich auszudrücken oder aber alle Impulse/Ideen/innere Bilder/Geschichten permanent überschwemmt werden von der beruflichen Arbeit, dem Alltag, jetzt noch mehr den Eltern, den depressiven Verstimmungen und vor allem von dem täglichen körperlichen Schmerz.
Dieser macht mich und mein Leben klein, müde und starr.
Der körperliche Schmerz, welcher sich seit Wochen massiv verschlimmert, ist zum Großteil ein Ausdruck des inneren Schmerzes. Ausdruck eines öfter kaum erträglichen Lebens. Schmerz aus alten Zeiten und aus der aktuellen Situation. Schmerzen, die mir zu groß erscheinen als dass ich mich trauen würde, sie endlich offen und klar zu zeigen und zu sagen. Nirgendwo finden sie zum Beispiel einen Ausdruck und damit vielleicht ein Stückweit auch eine Er-Lösung. 

Seltsamerweise bin ich bisher verblüffend ruhig, dass ich ab November tatsächlich abgenabelt bin. Vom Staat, gefühlt von der Gesellschaft und von wasweißich.

Mit dem Beginn meines Urlaubs werde ich meine beiden Keller leeren. Später renoviere ich die Wohnung. Einen Raum nach dem anderen. Ich schmeiße absolut alles von meinem Kahn, was mich aufhält und mich schwer und unbeweglicher macht. 
Dabei steure ich den Kahn in merkwürdige Gefilde. Vielleicht wartet am Ende dieses bekannten Meeres etwas ganz anderes? Etwas, das meiner tiefen Seele entspricht. 



„Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher. 
Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut.“ 



Habt einen guten Start in diese Woche. 


Ahoi

liebe Leichtmatrosinnen und Matrosen,  

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel ! 



*

Sonntag, 21. August 2016

pünktlich

Heute morgen kam pünktlich die Aufräumaktion im Unterleib in Gang. Ich persönlich glaube ja zu merken, dass bei mir "die wechselnden Jahre" seit 2013 begonnen haben. Verschiedenes lässt in den letzten Monaten darauf schließen, das ich richtig liege. Immer zwei Tage vorher legt "die Mensis" los als in dem Monat davor. Kommt fast immer so hin. Weil ich heute mich eh kaum vor Schmerzen bewegen kann, habe ich mich entschlossen vor dem Frühstück eine Schmerztablette zu nehmen. Drückt mir die Daumen, dass sie mir hilft. Je weniger Zucker ich im Körper habe, desto besser wirkt das Schmerzmittel. Diese erstaunliche Erfahrung habe ich aus der Zeit als ich fast ein halbes Jahr gar keinen Industriezucker/Weizenmehl zu mir nahm. 

Gestern buk ich mir einen kleinen Apfelkuchen. Im Teig waren "nur" 24 gr. Zucker. Natürlich haben die anderen Zutaten auch KH und dazu der Fruchtzucker. Was soll ich sagen? 



Das erst kleine Stück schmeckte mir... und dann lief es aus dem Ruder. Am Ende hatte ich fast den ganzen Kuchen aufgegessen und hatte das Gefühl noch viel mehr essen zu müssen. Was ich gerade noch so abbiegen konnte. 

Ich versuche verständisvoll mit mir selbst zu sein. Erneut ganz bewußt zu erleben, was Zucker und der Geschmack von süß bei mir auslöst, dass ist doch zumindest eine gute Erfahrung. 
Seit vielen Jahren habe ich immer wieder Phasen, wo ich wochen- oder monatelang keinen Zucker esse. Sogar zwei Monate mit LCHF im Februar 2015. Womit ich aufhörte, weil ich ständig schlimme M*agenschmerzen hatte. Kann am "fetteren" Essen gelegen haben oder aber es war p*sychischer Natur. :-) 

Sobald ich in dieser Phase des zuckerfreien Essens auch nur etwas Zucker bzw. "süß" esse, weil ich denke, dass muss doch gehen... nur ein ganz kleines Büschen, dann gibt es kein "halten" mehr.
Ich finde, dass ähnelt dem A*lkoholismus. Ein Mensch muss keinen Alkohol trinken um rein körperlich zu überleben. Das ist jetzt meine persönliche Meinung. 
Jedoch muss jeder Mensch essen, aber keinen Zucker und das ist zudem wissenschaftlich bewiesen. Alles, was der Körper an "Zucker" benötigt - und das einzig und allein für das Gehirn- , das kann er sich aus einer guten Ernährung selbst herstellen. 
Was bedeutet das?  Zuckersucht?!?
Ja. Ich weiß natürlich, dass es um Kohlenhydrate geht. KH = Zucker. Und ich weiß auch, was für Auswirkungen Zucker/KH auf den Körper haben. Kann das spüren. 
Ich weiß auch, dass man davon ausgeht, dass Zucker etwas mit De*pressionen zu tun hat. Macht für mich auf jeden Fall Sinn.  

Tja... ähm... da steh ich nun mit meinem kurzen Hemd... *lach*. 

Ich weiß, wo ich hin möchte und das scheint mir klug und machbar. Der einzige Plan ist, dass ich mir von Mahlzeit zu Mahlzeit bewußt mache, was mein Ziel ist. Eine Mahlzeit nach der anderen. Einen Tag nach dem anderen.

**
Bis heute weiß ich nicht, wann mein Urlaub beginnt. Natürlich habe ich mir das ausgerechnet und eine Fachfrau gefragt. Auf Nachfrage bzgl. meines Urlaubes konnte ich den "einreichen", aber die C*hefin bestätigt den Antrag nicht. Warum auch immer... loslassen... mein letzter Tag vor dem Urlaub, welcher mir zusteht und den ich dringend benötige, ist am 13. Se*ptember.
Interessant ist, dass ich bisher nicht mitbekommen habe, dass man für mich Ersatz sucht. 
Was schließt eine daraus? 
So wichtig kann meine Arbeit nicht gewesen sein, dass sie es sich leisten können bis nach meinem Arbeitsende mit der Suche nach einer neuen MA zu warten. Hm... spannend.

Jetzt gibt es Frühstück. Der Tag kann beginnen. 

Freitag, 19. August 2016

Tag 5

Ein weiterer Tag ohne Industrie-Zucker und ohne Weizenmehl. Am Nachmittag spürte ich so eine Unruhe... hm...  aber ich sagte mir, dass auch das vorbei geht und ich viel viel zufriedener bin, wenn ich keinen Kuchen esse. Meiner Bauchspeicheldrüse zuliebe. 
Mein Cappucino ist das Glück des Tages. Auch ohne Kekse möglich. 
Für diese Woche habe ich mir in der Mittagspause im "Viertel" eine weitere meiner perfekten Cappuccino-Tasse gekauft. 

Am Abend gab es selbstgemachte Mini-Pizza mit Dinkelmehl, Olivenöl, Artischockenherzen und so. Also Tag 5 erreicht.

Mich satt zu essen, wenn ich hungrig bin, dass ist ein Schlüssel zum Glück. Da ist es wirklich hilfreich - wenn auch schwer - so langsam zu essen, wie es für mich möglich ist. Dann kann ich erstaunlich gut spüren, wenn ich satt bin. Spannend.
Jetzt ins mein Bett und morgenfrüh ohne Wecker in den Tag...

Donnerstag, 18. August 2016

neulich beim A*mt

also heute Morgen. Ich bin sehr früh vor dem A*mt für A*rbeit gestanden und war dann überall die erste Kundin an diesem Tag. Hm...  die Information, dass ich noch 33 Tage Anspruch auf A*L*G1 habe, das war schon ein kleiner Schreckmoment. Wie auch gestern Vormittag, als ich die K*ündigung überreicht bekam. Alles okay und doch habe ich im ersten Moment fast angefangen zu weinen. 
Aber ich bin auch sowas von am Limit. Dienstag war schlicht und unbeschreiblich ein grauenhafter Tag. Ich möchte das hier nicht noch einmal aufleben lassen. 

Also gemeldet bin ich und am Abend wollte ich gerade den O*nline-A*ntrag für das Geld stellen. Ich habe mich durch die Seiten gearbeitet und eine darf nicht drüber nachdenken, dass die das fast alles schon längst wissen. Da mir noch zwei Dokumente fehlen, wollte ich den Kram in der Ausdruckversion haben... und leider ließ sich die pdf nicht öffen... moah... Nun ja. 
Zum Glück habe ich mir rauskopiert, was für Dokumente sie benötigen. Ich werde die morgen beantragen, später einspeichern und dann alles noch einmal ausfüllen. Dann direkt verschicken. Fertig. Geld bekäme ich ja ohnehin erst Ende Oktober und dann nüscht mehr. 
Derweil war mein Auflauf fertig, denn ich habe *bitte einen Tusch* an vier Tagen warmes und selbstgeklöppeltes Bio-Essen zu mir genommen. Jawoll. Keinen Industriezucker oder Weizenmehl seit dem Wochenende. Weniger Brot. Mehr getrunken. Ich versuche einen Tag nach dem anderen zu schaffen. 

Beim Telefonat vor einer Stunde sagte mir meine Mutter, dass ich dieses Wochenende bitte zu Hause bleiben soll und mich ein wenig erholen. Sie kriegen das schon hin. 
Das ist super, denn ich werde am Sonntag wohl wieder Schmerzen haben, wenn die Mensis "pünktlich" ist. Da ohnehin alles schmerzt... Was würde ich für ein paar Tage ohne Schmerzen geben!
Ich arbeite jetzt daran, dass es zumindest vieles besser wird.

Nächste Woche soll die Hitze kommen. Das ist nicht lustig oder schön. Dabei hatten die beiden letzten Tage am frühen Morgen schon etwas leicht Herbstliches und mich tief Beglückendes. 

Etwas spät, aber ich koche mir jetzt einen Cappuccino. Ach ja. Am Wochenende möchte ich mir einen kleinen Obstkuchen backen mit fast keinem Zucker im Teig. Die zwei freien Tage werde ich versuchen zu nutzen und zu genießen.

Dienstag, 16. August 2016

sieben Jahre "Irgendwas ist immer..."

und was soll ich schreiben... all die Jahre, jeden Monat und jeden Tag war halt immer irgendwas. 


Ich bin dankbar, dass ich sieben Jahre lang meine Gedanken aufschreiben konnte. Das ich meiner Freude an Worten, Bilder gestalten und dem "Geschichten erzählen" so ausleben konnte und kann und ich bin dankbar, dass ich LeserInnen habe. :O) 
Mir ist also das Schicksal erspart geblieben, einen langen Roman zu verfassen, welcher womöglich ewig ungelesen in einem Keller verstaubt. Meine Gedanken, Bilder und Gefühle kann ich jeden Tag und sofort in die Welt senden. 
Und ich werde - und das bleibt weiterhin ganz erstaunlich schön wunderbar - von Menschen "gesehen" und begleitet. Von Menschen, die ich persönlich kenne. Von denen ich "weiß" und von Menschen, von denen ich keine Ahnung habe. 

Über diese lange Zeit haben interessierte, aufmerksame Leserinnen - und wohl auch ein paar Leser - mir ihre kostbare Zeit geschenkt und häufig täglich an meinem Leben teilgenommen. Auf verschiedenen Ebenen habe ich von euch Rückmeldungen, Tipps, Informationen bekommen. Auch erreichten mich Zeilen, die mir Trost, Mut und Kraft gaben. Überlegte Worte und freundlich - warme Zuwendungen, die mich berührten und zutiefst erfreut haben. 

Das ist ein wichtiger Teil in meinem Leben. Meine Schreibe & mein Blog. Ein Halt in turbolenten Zeiten. Und welche hätte das wissen oder glauben können, als ich vor genau sieben Jahren mit klopfendem Herzen meinen ersten Post veröffentlicht habe.

Ich danke euch LeserInnen dieses Blogs für eure Aufmerksamkeit & für eure Unterstützung.


Das nächste Blog-Jahr beginnt jetzt.  
Ich freu mich drauf.


Ahoi

und immer eine Handbreit Wasser 
unter dem Kiel 
wünscht euch von Herzen
eure Oona

*

Sonntag, 14. August 2016

Sch*uss vor den Bug

Gestern Morgen wachte ich mit argen Schmerzen im Oberbauch und Rücken auf. Am Bahnhof überlegte ich, ob ich meine Eltern anrufe und kurzvorknapp absage. Tja… ich bin gefahren. Das war nicht liebevoll mir selbst gegenüber. Es gab einiges zu erledigen und ich hatte meine Mutter seit vier Wochen nicht gesehen. Am Freitag hatte sie eine ambulante OP an einem Finger und war sehr mitgenommen. Dazu fällt meine Schwester für ca. acht Tage aus wegen einer OP.

Auf dem Trockenboden meiner Eltern wurde mir am gestrigen Vormittag klar, woher die Schmerzen in meinem Bauch kamen. B*auchspeicheldrüsenentzündung. Diese Entzündungen hatte ich früher häufiger … mit Notarzt und so… und nun viele Jahre nicht mehr. Deswegen bin ich nicht sofort darauf gekommen, obwohl mir diese wellenartigen Schmerzen bekannt sind. Und ich wollte diesen Kram nie wieder haben! Weil das fürchterlich schmerzhaft ist. 

Meine ständige Zuckerfresserei (seit zwei Wochen noch mehr) plus die fettreiche Nahrung hatte zur Folge, dass meine arme B*auchspeicheldrüse Unmengen von Insulin im Akkord produzieren musste. Zu viel ist dann eben zu viel. Da kann eine Drüse sich auch schon aus Protest und als H*ilferuf entzünden…

Als ich am späten Nachmittag mit dem Zug nach Hause fuhr, wusste ich: Diese weitere Entzündung in meinem Körper ist der letzte Sch*uss vor den Bug. Interessanterweise habe ich gerade am Donnerstag bei „meiner D*iabetologin“ für Mitte September einen Termin ausgemacht. Ich habe das Gefühl, dass mir was entgleitet.

Was gibt es sonst noch Neues?
Nichts. Meine Energie und Zeit geht (noch) völlig drauf für die Arbeit, die Eltern und um irgendwie den Kopp über Wasser zu halten. Für heute steht ausruhen, schlafen, etwas O*lympiade gucken, lesen, wenig essen und zwei Maschinen Wäsche waschen auf dem „Plan“.

Ich hoffe sehr, dass sich Vieles zum Guten entwickelt und mein Körper sich gut erholt, wenn ich in einem Monat wieder Zeit für mich und das wirkliche Leben habe... 

AHOI !!!

Montag, 8. August 2016

unter Strom

Dabei war gestern so ein schöner Tag... und heute bin ich "unter Strom". Verärgert. Übermüdet. Deprimiert. Erschöpft.Wütend. arrggh... und es gäbe unglaublich viel, was ich endlich "schaffen" müsste. Damit es mir besser ginge. Ich habe Kopfweh und alles fühlt sich falsch an. Die Gedanken sind dunkel und wieder einmal weiß ich nicht, wozu ich mich durch diesen ganzen Schiet hindurch quäle. 

Ich habe das Gefühl mich hier ständig zu wiederholen. 

Vielleicht muss eine "einfach mal die Fresse halten", um es mit Herrn N*uhr zu sagen. Am besten ich gehe um 21 Uhr ins Bett und hoffentlich bleiben diese Nacht die Alpträume aus... hm... ich befürchte, die letzten Wochen werden sich arbeitstechnisch "ziehen".

Nachtrag: MEMO an mich: 
Ich kann nicht gut leben in Überforderung, Lärm und Stress. Das macht mich depressiv, müde und stumpf.
Ändere was. Die Zeit rennt....