Dienstag, 21. Oktober 2014

Frau Oona und die Ahnungen

Eine könnte es auch Erfahrungen nennen. Nur ein Tag ohne Brot und am nächsten Tag dreht die Eß*störung fein auf. Als wenn sie sich einmal gerade aufrichtet und laut raunzt: "So geht das aber nicht!!" Irgendwie habe ich das befürchtet. Ich kenn mich :O)  

Außerdem habe ich - was ich sonst fast nie hatte - körperlichen Hunger. Mir ist es (noch) nicht möglich, dann man eben ´nen Apfel oder schnell ein rohes Gemüse zu essen. Meine Gedanken fangen an - immerhin erst nach fast vier Wochen - um Kuchen zu kreisen. Also rudere ich wieder ein wenig zurück. 
So wie es bis Sonntag lief, habe ich schon sehr viel gewonnen. Wenn ich damit weiter mache, dann ist es sehr super
Und lieber esse ich weniger gutes Bio-Vollkornbrot statt gar kein Brot bzw. Getreide. Bis jetzt habe ich das "Brot" von gestern nicht probiert. Ich mag einfach nicht. Alles in mir sträubt sich. Okay. Die Botschaft habe ich verstanden.
Ich denke an etwas, dass Geneen Ro*th geschrieben hat. Wenn man Pferde auf eine viel zu kleine Weide sperrt mit fast keinem Futter, dann werden sie unruhig und gierig. Haben sie Auslauf und die MÖGLICHKEIT viel zu fressen, weil saftiges Gras überall wächst, dann grasen sie entsapnnt, ihren Bedrüfnissen entsprechend und in aller Ruhe.

Ich trinke ständig heißen Tee, weil meine Hände und Füße eisig sind. Brrhhh... dann noch im Regen rumgestanden nach dem Termin beim Be*werbungsberater. Es ist einfach verblüffend, wie sehr manche von denen darauf geeicht sind, alles grau und hässlich aufzuzeigen. Das der Arbeitsmarkt nicht gerade supi ist, dass weiß ich. Mir zwei Stunden anzuhören, was alles nicht geht und wie dä*mlich die bei der A*rbeitsagentur sind. Dazu hört der sich einfach wahnsinng gern reden. Dabei plauderte er heute aus, das er auch nur in die Selbstständigkeit gegangen ist, weil er nüscht kann. 
Wie krank ist das denn? Seuftzt. Also, Frau Oona. Was lernen wir daraus? Rein ins Ohr und wieder raus. Nach dem 3.12. sehe ich den nicht mehr.
Der andere Berater der Transfer (bzgl. Ar*beitsagentur und was geht und was vor allem nicht) sagte, dass ich gut als Klofrau enden werde. Das sagte er vor anderen Menschen zu mir. 
Nichts gegen die Frauen auf den Toiletten. Gut, dass jemand diesen wichtigen Job macht. Das meine ich ernst. 
Aber es war ein Schlag in mein Seelenkontor. Das kann ich euch verraten. 

Jetzt geht es gestärkt auf zum Treffen mit einer Freundin und danach zum Optiker. Bei dem Sauwetter habe ich vielleicht Glück und es ist nicht so voll. 

Horido, eure Oona


 
 

Montag, 20. Oktober 2014

Versuch macht kluch

Heute versuchte ich mein erstes kohlehydratarmes Brot zu backen. Nun ja. Das Rezept hatte mir C. per Handy als Foto geschickt. Also war das nicht die beste Lesequalität. 
Buchweizenflocken. Eine Tüte 3.99 Euro bei Alnatura. Nee... da habe ich eben 4 Eßl. Haferflocken genommen. Ein "Brotgewürz" habe ich mir auch geschenkt. Ich kenn mich. Fenchelsamen, Koriandersamen etc. Benutze ich sonst nie und dann kaufe ich eine Dose für 5 Euro nicht. Ich habe mehr Mandelmehl genommen als Leinsamenschrot. Habe ich bewußt noch nicht gegessen. Wahrscheinlich ist das in meinen Bio-Broten von Alnatura eh immer drin. Aber ich muss die "neuen" Lebenmittel in einem Versuch kleinhalten. Ich kenn mich. Auch das ich gestreßt bin, wenn ich neues ausprobiere. Hey. So bin. Sieht ja niemand. :O) 
Tatsächlich habe ich relativ schnell rausgefunden, wie ich die Fotos vom Smartphone auf dem Laptop bekomme. Stolz auf die Schulter klopfend sitze ich hier. Ha! Geht doch. 
Material guckst Du hier: 


Die Tomaten haben sich einfach ins Bild geschummelt...

Weil ich noch über eine Angabe im Rezept grübelte, ist mir nicht aufgefallen wie bescheuert es ist, nur den Formboden mit Olivenöl auszu"pinseln". Schwerer Fehler. Und das mir, wo ich lange Zeit gute, schöne Vollkornsauerteigbrote gebacken habe. Tsstsseeee. 
Das Brot hat sich im Ofen nach oben bewegt. Sicherheitshalber habe ich einen guten Beobachtungsposten eingenommen. 


Am Ende sah es dann so aus. 



Nur aus der Form wollte das Scheißerchen ums verrecken nicht mehr raus. Hätte ich die Mama gefragt. Sie sagte mir später am Telefon, dass in kaltes Wasser stellen wohl geholfen hätte. 
Jetzt habe ich eine Hälfte (die obere) von dem "Brot". Ob es schmeckt, das weiß ich noch nicht.

Es war ein Versuch wert. Das mit den Glasbrillengläsern. Aber ich gebe auf. Bei Minus 6 und Gleitsicht komme ich um Kunststoffgläser nicht umhin. Schiete. Schon nach kurzem Tragen der Brille habe ich ´nen roten Streifen auf der Nase und es drückt noch immer hinter den Ohren. Obwohl ich die Bügel erneut habe verändern lassen. Morgen mache ich den Optiker so richtig froh.

Als ich nach Hause kam stand der Heizungsmann vor der Tür. Der mag mich :O) und deswegen war der ganz aufmerksam und bemüht. Hat irgendwas an den Rohren in allen Kellern gehämmert und Dichtungen (?) ausgetauscht. Wenn es nicht besser wird, dann soll ich mich melden. Bisher höre ich nüscht. 

Meine Freundin aus Bayern hat für März die Flüge gebucht und kommt für sechs Tage auf meine Hacienda. Da freut sich mein Herz ganz mächtig. 

Sonntag, 19. Oktober 2014

gut untergebracht

Meine mit Herzblut ausgesuchte Massage-Liege hat ein gutes Zuhause in Hamburg gefunden. Jetzt ist in dem Zimmer mit dem Gästebett viel Raum entstanden. Hm... aber es ist gut, dass die Liege nun fort ist. 
Obwohl ich das Gefühl hatte etwas "unrund" zu walken, bin ich erstaunliche 56 Minuten gelaufen bei herrlichstem Wetter. Es war um 10 Uhr unglaublich warm und sehr viele SportlerInnen waren unterwegs. 
Später habe ich mit den nächsten Krimi aus der Bretange angefangen. Ich kam schnell rein und ich kann gut verstehen, warum soviele Menschen sich aufmachen ans Ende der Welt. 
Ansonsten bin ich verblüfft, was mein erstes Smartphone alles so kann. Ist ehrlich geschrieben auch ein wenig unheimlich. 
Trotz meiner Bedenken bin ich nun ins soziale Netzwerk hier und da eingstiegen. Hoffentlich nicht ausversehen bei Fatzebuk. 
Aber ganz sicher ist eine ja nie... 

Samstag, 18. Oktober 2014

morgens raus geguckt

kann eine am Himmel ein wunderbares Schauspiel sehen. Sonnenaufgang über meiner Stadt. Der Aufgang ist mir eben so lieb wie der Sonnenuntergang. 


Das Rührei mit Tomaten drinnen geht gar nicht. Habe es dennoch aufgegessen, weil ich Bio-Eier verwendet habe. Die Tomaten machen das Rührei süß. Bah... Tomaten dazu müsste gehen. 

Seit ca. zwei Wochen habe ich eine echt unglaublich gute Idee. Ich habe es meiner Freundin auf dem Lande mitgeteilt. Sie fand die Idee zumindest be-merkenswert und war dem offen gegenüber. Die Zeit wird eine evtl. Umsetzung mit sich bringen. Mir wabbert das im Hinterkopf umher und setzt schöne Bilder im Inneren frei. 

Sehr früh zum Optiker. Ja. Mich nervt es auch. Der Optiker, welcher mich u. a. betreut, war sichtlich nicht erfreut mich schon wieder zu sehen. So ist das Schicksal. Hart und Frau Oona. :O) 
Er ließ sich am Anfang nicht gern auf meine (bzw. die Idee seiner Kollegin) ein, die vorhandenen Gläser aus Glas in ein etwas kleineres Gestell umzuarbeiten. Ich merke gerade, dass ich das hier abkürzen will: ich habe das neue Gestell mit den umgeschliffenen Gläsern auf der Nase. Das ging fix. Die haben ja auch eine Werkstatt in der Filiale. Einen Bügel muss ich doch noch etwas verändern lassen, weil es hinter dem Ohr drückt. Ich kann gut sehen und vor allem finde ich dieses Gestell viel schöner und vorteilhafter. Es kostet knapp 100 Euro mehr, weil es von M*arco P*olo ist. Mir ist das Humpe. Der ersten Brillenversuch war ein Fiel*mann-Gestell.Was wirklich sehr toll ist: ich kann einfach alles lesen. Wie oft ich schon unter der alten Brille drunter geschaut habe oder sie abgesetzt habe, dass bemerke ich jetzt, wo ich alles dichter an die Augen ziehe und dann bemerke, dass ich das nicht mehr brauche. Es wurde höchste Zeit für die gleitende Sicht.

Heute habe ich trotz allem wieder einen Apfelkuchen gebacken. Die Vorstellung am Wochenende ohne Süßem bzw. Kuchen zu sein, dass hat mich unruhig gemacht. Diese Mal habe ich alles achtsam verfolgt. :O) Statt mich nach dem Essen „besser“ zu fühlen, hatte ich das Gefühl einen Klotz im Bauch zu haben und ich fühlte mich noch weniger kraftvoll. Hm… später las ich weiter in dem Buch über Zucker und ich kam echt mies drauf. 
Mir scheint, dass ich Jahrzehntelang einen wichtigen Punkt der Gesundheit übersehen habe. Zu mühsam das aufzuschreiben. Vielleicht habe ich u. a. die Antwort gefunden, warum ich z.B. seit über 20 Jahren einen „unerklärlichen“ massiven ! Eisenmangel habe, welchen ich mittlerweile einmal im Jahr durch Infusionen versuche zu beheben.

Blogger.com ist heute sehr langsam. Das tönt nach nichts Gutem. Oft kommen ungewollte Änderungen auf die Seite. Wie ich das bei Fl*ickr. nicht leiden konnte. Ich überlege ohnehin mir eine eigene Webseite zuzulegen. Dann kann ich meine Bilder bei I*nstagram hochladen und verlinken. Mit ein Grund, warum ich mir Smartphone gekauft habe.

Mir ist nach herbstlichen Genüssen. Kürbisbrot, Rotkohl und nach deftigen Suppen. Nach Kerzenlicht, „Laterne laufen“ und warmen Räumen. Herbstspaziergänge im Wald. Nebelbänke über dem Land. An die frische Luft Frau Oona!! Jetzt ist meine Zeit. 
Bei mir laufen oft die Live CD´s von Reinhard Mey, die mich schon seit vielen, vielen Jahren durch jeden Herbst begleiten.
Manchmal muss ich arg schlucken, wenn es in den Liedern um seine Kinder geht. Mein ganzes Mitgefühl gilt dann der Familie Mey. Und es ist irgendwie ... hm... es ist gut - so glaube ich - das sein Sohn Maximilian nun frei ist. 
Irgendwie ist mir gerade arg nach einem Zuhause, welches ich manchmal in der Kindheit hatte. Und wie immer kann mein Freund Reinhard dieses Gefühl schöner in Worte fassen als ich es zu beschreiben in der Lage wäre. Ich werde nicht müde, es hier immer wieder zu verlinken. 


Freitag, 17. Oktober 2014

ans Herz gefasst und los...

Ich habe es gesagt. Gerade eben, Ganz ruhig, freundlich, reflektiert und .... der Nachbar war ganz verständig. Er versucht rauszufinden, was die Geräusche am Morgen auslöst. Auch will er seiner Frau sagen, dass sie das Schlafzimmerfenster leiser schließt. Wenn noch was ist: Bitte sprechen Sie uns an. 
Moahh.... Frau Oona... 
Jetzt fällt mir nüscht mehr ein. Wenn eine sich das Leben schwer macht, dann ja wohl ich.  mimimi...

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Wie genial ist das denn?

Wenn eine so richtig was erledigt und aufgrund der Nachbarn schon um 6 Uhr damit beginnen kann… Also, wie war das noch… zuerst was gepostet. 
Beim Frühstück um 8.30 Uhr eine weitere Folge von dem Hörbuch  „Der G*arten über dem Meer“  gehört von Roger W*illemsen vorgelesen. Genialerweise kann eine die Folgen einen ganzen Tag lang „nachhören“. Ich bin davon ganz angetan.

Früh fuhr ich in die Stadt. Erst ging ich zur Bank und dann gleich zum Optiker rein. Alles schön leer. In Ruhe mehrere Brillengestelle ausgesucht. Eine Optikerin geschnappt. Es gäbe die Möglichkeit die Gläser der neuen (zu schweren und zu großen) Brille in ein kleineres Brillengestell reinschleifen. Kleinere Gläser = weniger Gewicht. Das wäre super. Das Glas bliebe aus Glas. Denn mit Kunststoffgläser ist mir nicht wohl. Sie werden zudem dicker (bei minus 6 Dioptrien nicht unerheblich) und vor allem kosten die Kunststoffgläser locker noch mal 200 Euro mehr. Puhh... Ich habe zwei Gestelle mit nach Hause genommen zum Ausprobieren und zum Nachfühlen.
Nach Hause. Viele Telefonate geführt. Heilpraktikerin. Kann jetzt mit der Einnahme von einem Medi beginnen.
Termine mit der Heilgymnastin gemacht für die nächsten vier Wochen.
Etwas im Internet gefunden, was mich – wenn es klappt – ziemlich froh macht. Erfahre ich morgen, ob es so geht.

Die Krankenkasse nach Zuschüssen für Heilpraktikerin-Besuche gefragt. Wollte ich schon lange. Zahlen nüscht. War klar. 
Aufgeräumt. Unterlagen sortiert. 
Den alten Arbeitgeber an Unterlagen erinnert.
Den Verwalter angerufen. Ich blieb ruhig und versuchte mich klar auszudrücken. War ein mir bisher unbekannter Mann am Telefon. Der hörte sich das in Ruhe an. Er meldet sich wieder. Nun war mein Telefon heute ständig besetzt. Abwarten.

Neues Bettzeug aufgezogen. Meine Wäsche gewaschen und eingekauft. Keinen Zucker, obwohl mir heute nach Schokolade war. 
Mit Annika (Sudda) am Nachmittag telefoniert.
Abendessen gekocht. Kartoffelpü mit Bacon-Streifen. Die letzten Kartoffeln mussten weg. Aber sach ma: Wie genial ist das denn? Annika gab mir den Tipp, den Speck auf einem Backblech mit Backpaier auszulegen und im Ofen zu garen. Toll!!! Nüscht spritzt, kaum Geruch und die Streifen waren perfekt. Außerdem habe ich sie zum Abkühlen auf zwei Zewatücher gelegt. Sie waren geradezu knusprig. Normalerweise habe ich keinen Speck zu Haus, weil ich Schweinefleisch so gut es geht meide. Ich hatte die Packung für den Frühstücksbesuch gekauft, die ihn jedoch nicht wollte. Das war die einzige Sorte, wo kein Zucker auf der Inhaltsangabe stand. Jetzt werde ich schauen, ob ich das auch in Bio bekomme.

Die Nachbarn haben heute Besuch und bauen irgendwas in der Wohnung um. Da will ich nicht auftauchen. Morgen.
Evtl. kann ich meine neue R*eiki-Liege an eine Bekannte verkaufen. Das wären frische 100 Euro für meine Geldbörse. Falls das so nicht klappt, habe ich einen Aushangzettel mit Foto fertig gemacht. Den hänge ich in einem Laden in der Nähe auf. Praktisch, wenn eine zwei Handynummern hat. So muss ich die neue Nummer und auch meine Festnetznummer nicht rausrücken!
Gestern Abend habe ich rausgefunden, warum manchmal die SMS nicht rausgehen. Prächtig. Das ging ja einfach.

Post von der Bank für die I*kea-Kundenkarte bekommen. Die wollen meine Daten erneut. Soll denen eine Kopie vom Ausweis schicken. Umgehend angerufen. So nicht. Die Kündigung der Karte liegt schon im Briefkasten.
Die Laune steigt spürbar, wenn ich das Gefühl habe etwas zu bewirken und zu schaffen. Klare und ruhige Ansagen. Allerdings muss ich kleine Pausen einbauen. 

Jetzt ! setze ich mich auf das Sofa (irgendwie gefühlt verdient und das fühlt sich gut an) und lege mir eine Wärmflasche in den Nacken. Später noch leichte Körper- und Dehnungsübungen. Ein wenig lesen in dem Zuckerbuch. Das wird ja „immer besser“. Du liebes Lottchen. 


Ich wünsche euch allen einen guten Abend und eine Nacht voller schöner Träume!! 


Eure Oona


für sich selbst einstehen

Im Zuge der inneren Entwicklungen heißt es Stück für Stück dann doch Farbe bekennen. In meinem Leben und in meinem Alltag. Sich den Tatsachen stellen. Rückgrat haben. Mir nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Mehr Biss oder etwas mehr Grundaggression, die jeder Mensch braucht, um artgerecht zu überleben. Vor allem in der Seele. Von den Eiern in der Hose mag ich mangels (zum Glück) nicht vorhandener eben solcher nicht schreiben :O)

Aus einer inneren Sicherheit in sich Selbst heraus, dass eigene Leben gestalten. Das kann ohne Aufgeregtheit, Unsachlichkeit und Aggressionen passieren. Wie heißt es so schön? In der Stille liegt die Kraft. Es geht darum meinen eigenen inneren und äußeren Raum zu schützen bzw. zu verteidigen. Ihn selbst nach meinen Vorstellungen zu gestalten. Was zu gestalten geht. Und ich darf das. Ich bin erwachsen.

Wenn da nicht die doofen Konsequenzen wären *lach*.

Doch jetzt (er)trage ich auch Konsequenzen. Von Dingen, die ich entschieden habe (ob nun günstig oder ungünstig) und von den Dingen, die ich nicht entschieden habe. Aus Bequemlichkeit, Unwissenheit, Versäumung und oft, weil ich nicht erkenne, dass ich mich entscheiden muss oder jetzt für mich einstehen. 
Häufig suche ich lange den „Fehler“ bei mir oder erkläre mir etwas solange, bis ich erst einmal damit leben kann. Das es gar nicht so schlimm ist. Oder ich scheue mich die Dinge anzusprechen, weil ich die Konsequenzen nicht abschätzen kann bzw. ich mich fürchte, dann mit den „neuen“ Konsequenzen / Situationen nicht leben zu können. Mir fast unbewusst (irgendwie geht das) die evtl. Konsequenzen schon mal vorzustellen und dann würde ich mich elend fühlen und denken: „Warum habe ich nur was gesagt bzw. warum habe ich dieses oder jenes bloß gemacht?“
Vergesse dabei die Möglichkeit weiter eine Situation zu optimieren, in dem ich weiter für mich sorge und einstehe. Bis es besser ist. Was sich dann irgendwann wieder verändert. So ist eben das Leben. Das einzig Beständige ist die Unbeständigkeit. Auch wenn ich oft das Gefühl habe, dass sich ungute Situationen nie auflösen und ich nichts tun kann. Ist so ´ne Kindheitsgeschichte.

Was auch bei meinem bisherigen Verhalten aus meinem Blick fällt ist die Tatsache, dass ich Unmengen (!) … ich wiederhole: Unmengen !!! von Energien, Zeit sowie Kraft verbrauche und es macht mich krank, dass ich viel zu selten für mich einstehe und /oder Dinge anspreche.

Z.B. meine Nachbarn :O) direkt unter „meiner“ Wohnung. Ich werde das nicht alles aufführen, was mir dazu (negativ) einfällt. Damit es nicht noch mehr an Festigkeit zunimmt. Fakt ist aber, dass ich mir ständig vornehme mit denen in Ruhe zu sprechen. Ihnen zumindest zu vermitteln, dass manches ihrer Verhaltensweisen in ihrer Wohnung dieses und jenes bei mir auslösen. Ob sie dann was ändern, das ist ihre Sache. Aber ich hätte es zumindest gesagt und versucht etwas zu verändern. Womöglich ändert sich ja was. Das wäre schön.

Oder ein Gespräch mit dem (zugegeben merkwürdigen und unfreundlichen) Verwalter. Der zudem offensichtlich mit Frauen ein Problem hat. Diese Heizungsgeräusche sind für MICH inakzeptabel. Aber ich gehe dem Gespräch schon lange aus dem Weg, weil ich mich scheue mit dem zu reden bzw. ich Angst habe, dass der mich niedermacht. Was er schon getan hat, aber ich mich gut wehren konnte. Oder - mal wieder - meine hohe Sensibilität belächelt wird (bzw. ich belächelt werde). Oder der was an der Heizung machen läßt und es dann nur noch schlimmer wird mit den Geräuschen. Ja. So denke ich.

Doch es geht so nicht weiter. Punkt.

Egal, wo mich das Leben hinträgt, ich werde für mich und meine Bedürfnisse einstehen müssen. Und es wäre so viel günstiger, schöner und klüger, wenn ich mit den Konsequenzen lebe -wahrscheinlich viel besser -,  wo ich selbst in der Gestaltung meines Lebens mitgewirkt habe.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

konzentriert sein

geht anders. Sind das Ent*zugserscheinungen oder der Vorläufer von etwas? Ich bin arg müde und komme wegen der Unruhe im Haus nicht zum Ausruhen. Zurzeit kann ich mich nicht ganz so leicht wie gewünscht konzentrieren bzw. bin ich arg vergesslich. Finde ich. Vermutlich habe ich mich die letzte Woche übernommen. Das versuche ich mir zu verzeihen. Das Wochenende habe ich fast gar nichts auf dem Plan. Außer viel bewegen und sehr viel frische Luft.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Zuckerketten

Das ist doch ein lustiges Wort. Der Inhalt der ersten 30 Seiten in dem Buch „Zucker – der heimliche Killer“ ist nicht wirklich lustig. Ich versuche die Fakten zu lesen, die hoffentlich stimmen und so gut es geht wissenschaftlich fundiert sind. Die einen meinen das und die anderen dies. Am Ende muss eine sich selbst auf den Weg machen ihren eigenen Weg zu finden. In dieser Welt der Gegensätze. Dem Überfluss sowie in vielen Ländern der Erde der heftigste Mangel.

Jetzt lerne ich also etwas über Zucker. Also gründich :O) Das ist spannend und vor allem habe ich den einen und anderen Wiedererkennungsfunken wahrgenommen, welcher eben mal so durch mein Gehirn huscht. Seit ich auf Industriezucker verzichte – mit Ausnahme der drei Apfelkuchen, die ich gebacken habe mit fast keinem Zucker- bemerke ich Veränderungen.
Das Negative vorweg: zurzeit ist mein Konzentration echt unterirdisch. Das ist fast wie in den stärksten Zeiten der Erkrankung und mir macht es etwas  Sorge. Zum Glück habe ich begriffen und es wurde mir bestätigt, dass es „normal ist“, wenn eine Stück für Stück vom Zuckerpegel runter kommt. Ich gehe davon aus, dass es ein vorübergehendes Symptom ist. 

Was mir heute beim Lesen klar wurde: bisher habe ich immer mal wieder auf alles Mögliche eine Zeitlang verzichtet. Verzichten müssen wegen der Unverträglichkeiten. Was weiterhin auf dem Essensplan stand – und das in großen Mengen -  war Brot (meistens ohne Weizen), Getreideflocken, Kuchen (Weizen/Fett/Zucker) und Kartoffeln. Hm… ich verstehe jetzt, dass Industriezucker und Weizen zu vermeiden nur ein Teil des Ganzen ist. Vorerst werde ich keine fast zuckerfreien Kuchen mehr backen. Denn mit dem Teig (= Getreide = Stärke = Zucker) ziehe ich mir weiterhin viel Zucker rein.

Was ich positiv bemerke ist, dass ich ruhiger werde. Kann auch an dem Zink liegen. Nun ja. Außerdem fühle ich mich weniger „aufgeschwemmt“.

*
Meinen neuen Ring mit dem schönen Aquamarin hatte ich zur nochmaligen Bearbeitung gebracht und nun ist er schön und passend.

Die Gleitsichtbrille geht zurück. Ich kann tatsächlich besser da durchschauen und es ist echt klasse, einfach so ein Buch zu lesen. Aber ! die Brille ist ja größer und mit den Gläsern aus Glas zu schwer. Abends schmerzt mir der Nasenrücken. Da das Gestell aus Kunststoff ist, kann es nicht anders angepasst werden. Weiterhin finde sie zu groß und ich habe mich beschwatzen lassen. Sie ist nicht vorteilhaft. Finde ich. Das gerade so viele mit einem Uhu-Gestell rumlaufen… ich will die Brille mehrere Jahre tragen und dann ist die Brille für 530 Euro schon wieder „altmodisch“.

Die Tage versuche ich ein anderes Gestell für leichtere Gläser zu finden. Ansonsten bekomme ich mein Geld zurück.

Am Laptop etwas zu buchen ist wirklich aufregend. Damit habe ich gestern Abend eine Zeit verbracht und ich hoffe, ich habe nicht ausversehen ein halbes U-Boot gekauft.

Morgen habe ich einen Termin bei der Tra*nsfergesellschaft. Mir bzw. uns erklärt einer, wie man sich beim A*rbeitsamt zu verhalten hat und gibt Tipps zum Arb*eitslosengeld. Da lasse ich mich doch gern überraschen.

Damit ich morgen frisch und klar im Kopf da auftauche, werde ich nun geschmeidig abtauschen. Dabei murmle ich wie ein Mantra meine neuen Handynummer. Um mir die letzte Nummer zu merken habe ich nur 13 Jahre gebraucht.  :O). Das geht jetzt schneller. Bis auf die letzten drei Zahlen habe ich sie gespeichert. Ach ja. Morgen versuche ich rauszufinden, wie ich die Bilder von meinem Smartphone auf mein Laptop bekomme. Dann gibt es hoffentlich demnächst wieder mehr Fotos hier im Blog.  


Ahoi !

Montag, 13. Oktober 2014

was es nich alles gibt

So ein Smartphone hat ja Möglichkeiten... hui... :O) Da gibt es viel zu entdecken. Dann lese ich begeistert dieses und jenes. Die letzte Woche war voll mit Terminen, Treffen, Entscheidungen und so. Was gerade unter den Tisch fällt ist Bewegung, sind Be*werbungen, das an der frischen Luft sein, tägliche R*eiki-Behandlungen und Dehnungsübungen sowie ausreichend Schlaf. 

Die Ernährung ohne Zucker (also den offen sichtbaren) und Weizen scheint tatsächlich Wirkung zu zeigen. Dazu nehme ich seit ca. zwei Wochen Zinktabletten ein, weil ich da einen argen Mangel hatte. Irgendwie verändert sich was. 

Außerdem habe ich vor ein paar Tagen meine tickende Küchenuhr von der Wand genommen. Unterbewußt habe ich die ständig gehört, denn als die Batterie schwächelte habe ich das fast umgehend wahrgenommen. Dabei saß ich im Wohnzimmer! Es ist eine Wohltat, dass die Uhr weg ist. 

Der Wohnungsverwalter kann sich auf die ständig klackernde Heizungskörper kümmern.  

Die Menge macht das Gift. Deswegen werde ich versuchen mir vorher Gedanken zu machen, was ich an einem Tag im Fernsehen schauen möchte. Ziel ist es die Reizüberflutung einzudämmen. 

Seit vier Tagen habe ich den Radiosender gewechselt. NDR Kultur. Wenn die Frauen so leidend vor sich hinjaulen singen, dann muss ich schon mal abschalten. Ansonsten bin ich interessiert an der Musik. Keine Werbung alle 15 Minuten, keine ständigen Nachrichten, keine Fußballgeschichten, keine dämlichen Liedtexte und dazu !! lerne ich was im kulturellen Bereich. Gestern hörte ich z.B. einen Text von dem Herrn Lenz. Vormittags in der Woche liest Ro*ger Willemsen 30 Minuten lang aus einen Roman. 
Jetzt muss ich es nur noch schaffen, dass die Tageszeitung auf ein Wochenend-Abo umgeändert wird. 
Ich denke, dann habe ich schon eine Menge geschafft. 

Ab in die Federn...  

Freitag, 10. Oktober 2014

wenn´s flutscht

Die Tage innerlich ziemlich vorangeschritten. Mit Freude, Würde und Erstaunen. So ganz nebenbei.
Am Morgen zur vierten A*lexander-Technik-Stunde gewesen, die so hilfreich, wegweisend und einfach heilend war (ist). Mit dem Rad wieder zurück und nach kurzem Taschenumbau in die nächste Straßenbahn. Zum ersten Mal war ich in dem recht großen Einkaufszentrum im Überseehafen. Weil ich recht früh da war, habe ich leere Handy-Verkaufsstände vorgefunden. Eine junge Frau vom Elektromarkt habe ich ein paar Dinge gefragt und dann ein nigelnagelneues Smartphone gekauft. So! Das ist endlich erledigt. Jetzt arbeite ich mich Stück für Stück an das Teil ran. Aufgeladen ist es und morgen kaufe ich die passende Karte beim Anbieter meiner Wahl. Hui... das wird spannend. 
Später habe ich ein weiteres Mal meinen Apfelkuchen mit fast ohne Zucker gebacken, um ihn zu einer Feier mitzubringen. Dann sitze ich nicht so ohne alles an der Kaffeetafel. Duftend steht der Kuchen jetzt in der Küche. Ich habe mich gut beherrschen können und so geht er im Ganzen morgen mit auf´s Land.
Vielleicht finde ich demnächst einen Kuchen mit einem anderen Obst, welchen ich umwandeln kann. Birnen mag ich sehr gern. Einen schokoladigen Teig ohne Zucker. Ob das geht? 

Die Tr*ansfergesellschaft übernimmt die Kosten von 70 Euro für mein fünfwöchiges (!) Seminar ab Mitte November. Prächtig!

AHOI und gute Nacht!

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Ein Zeichen !

Ich sitze am Schreibtisch und esse meine unfassbar leckere Quiche. Dazu ein anderes Mal mehr. Z.B. wie Frau Oona unglaubliche 2 1/2 Stunden braucht um eine Quiche herzustellen. :O) Dafür ist sie mir perfekt gelungen. *schulterklopf*

Jedenfalls schaue ich raus auf die Baumkronen vor meinem Wohnzimmerfenster und plötzlich sehe ich christliches Kreuz. Wie ein kleines Altarkreuz. Begreife, dass ich es in der Fensterscheibe sehe. So plastisch. Irgendwie. Ich schaue noch mal. Es sieht aber aus, als ob es frei zwischen den dicken Ästen hängt. Ganz deutlich zu erkennen. 
Ich sage zu mir: "So. Frau Oona. Jetzt ist es soweit. Du hast ´ne Erleuchtung oder hörst den Ruf Gottes." Leise lege ich das Besteck weg. Es ziehmt sich nicht in solchen Momenten zu essen. Glaub ich. Schaue noch einmal ganz genau. Im meinem Kopf wird es still. 
Auf einmal erkenne ich, dass es die Spiegelung des goldenen Türgriffs meiner Schlafzimmertür ist, welche irgendwie in einem Lichtkegel steht. Dann erkenne ich auch die weiße Tür um den Griff herum. 
Ach so. Doch nicht erleuchtet. Auch gut. Esse ich lieber weiter, bevor die Quiche kalt wird....