Mittwoch, 25. März 2015

aufatmen können

Gegen Mittag fuhr ich zu "meiner" TCM-Ärztin J. in die Stadt. Ich ziehe jetzt alle Register. 
Die vertrauten Stufen hoch in ihre Praxis. Ein warmer Empfang. "Komm an und entspann Dich. Wir starten in Kürze." 
Ich mag die Atmosphäre der Praxis. Im Warteraum ein dicker Teppisch, angenehme Farben, mich beruhigende Musik und dazu angenehm natürliche Materialien um mich herum. Meine Seele atmet auf. Mein ganzer Körper atmet auf. Ankommen. Sein dürfen. Das ist mein Empfinden. 
Mein Ohr, mein Magen und der Kiefer. Aufmerksames Zuhören. Puls- und Zungenbetrachtung. Achtsames Miteinander. Auf der Liege entspanne ich mich, obwohl ein paar Nadeln in meinem Körper sind. Der Kiefer zieht fast augenblicklich in Richtung Nacken. Will loslassen. Mein Magen gluckert irgendwann. 
"Wertschätzen und loslassen. Das was wichtig ist, das passiert von ganz allein." Sinke ab in einen erholsamen Schlaf.

Alles in mir sehnt sich nach diesen Momenten. Nach einem achtsamen Miteinander und nach Ruhe. Nach aufatmen.

Es ist erfreulich, dass J. sich gern in ihrem Ort umhören wird bzgl. eines angenehmen Wohnraumes für mich.
In dem vorherigen Gespräch zur A*kupunktur wurde mir noch mehr klar, dass meine Ohr"problematik" nicht "nur" eine Folge von massiven Kiefer-Nackenverspannungen und Haltungsfehlern ist. 
Es zeigt etwas an. Deutlich. Schmerzhaft. Und ich bin zu ängstlich endlich auch Taten / Veränderungen folgen zu lassen. 
Mein linkes Ohr macht schon seit Jahren ! auf sich aufmerksam. Die Firma inkl. all dem Unguten habe ich zurückgelassen. Über künftige Arbeit mache ich mir Gedanken und weiß, was auf keinen Fall mehr geht. Meine Wohnsituation habe ich mehr als genug durchdacht. Ich weiß seit ein paar Monaten schon, was die schlußfolgerichtige Veränderung ist. Ich trau mich nicht...

Doch ich komme nicht aus dem Quark und aus alten Erwartungsmustern. Nicht jammern, Oona. Tu etwas! Zeitnah.  
Ich kann mir meinen eigenen Raum schön und sicher gestalten. 
Ankommen und aufatmen. 
Das steht mit zu. 
Ich darf so leben. 

Dienstag, 24. März 2015

ein wenig Q*uantenphysik für alle

Gestern habe ich ein wenig über die Q*uantenphysik gelernt. Das ist das Praktische, dass ich sei einiger Zeit in meinem "Arbeitszimmer" schlafe. Der Raum ist nicht so groß. 
Auf dem Schreibtisch lief also im Laptop der Vortrag von Frau Vera F. B*irkenbihl  (knapp zwei Stunden) und ich legte mich nach zwanzig Minuten in mein schönes Gästebett. Das entspannte meinen Bauch, der schon wieder heftige Magenkrämpfe hatte. 
Jedenfalls sah ich Frau B. zwar nicht, aber dafür hörte ich um so besser zu. 
Ich weiß. Entweder findet eine sie genial oder man findet sie gauenhaft. Für mich ist ihr Witz sehr angenehm und so, wie sie die Dinge erklärt, kann eine ruhig ein büschen was über die Q*uantenphysik lernen. Hätte ich als Schülerin gewußt, wie spannend Physik sein kann... es wäre womöglich ein Lieblingsfach geworden.
Bass erstaunt hörte ich zu. Ab und zu mußte ich lachen. Die Vera hatte es faustdick hinter den Ohren. Es ist einfach weiterhin eine Freude für mich ihr zuzuhören und von ihr zu lernen. 

NACHTRAG: Gerade habe ich über sie im Internet gelesen und dabei fand ich die Information, dass Frau Bi*rkenbihl ein Mensch mit A*sperger Syndrom war. 

Hui ... ist es schon wieder später als gedacht. Die Heilgymnastin wartet nicht... 

Montag, 23. März 2015

ein Zufalls-Drache

Beim Gestalten des Schreibbuches entstand auf einmal ein kleiner Drache.... 




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Sonntag, 22. März 2015

Espresso in Vorrat

Damit ich nicht plötzlich ohne Nachschub bin, falls völlig unvorhersehbar mein Espressopulver alle ist, habe meine bisherigen liebsten Sorten jeweils einmal in Vorrat im Regal (dekorativ also) abgelegt. 


Die neue Woche beginnt in wenigen Stunden. Noch immer habe ich mein neues "Tagebuch" nicht angefangen zu verschönern. Dafür habe ich endgültig und gründlich alles an Geschreibsel in den letzten Heften / Ordnern / Tagebüchern / Laptop der letzten Jahre vernichtet. Ganz seltsame Anwandlungen, die mich hin und wieder überfallen. Vergangenes ist vergangen. 
Das neu gekaufte Schreibbuch hat einen klaren und tieferen Sinn und ich möchte jeden Abend bestimmte Dinge notieren. Festhalten.  
Es ist gut, dass ich meine Schubladen / Regale aufräume. Leider ist es noch zu kalt, dass ich mich an meinen Keller wage. Ich habe vor dieses Mal wirklich ALLES zu entsorgen, was ich im letzten Jahr nicht gebraucht oder benutzt habe. 
Im Anschluß versuche ich jemanden zu finden, welchen den ganzen Kram zur M*üllverbrennungsanlage nach Br*emerhaven fährt. Mein sehr altes Rennrad... es fällt mir schwer mich davon zu trennen. Doch es ist nicht mehr verkehrstüchtig. Außerdem gibt es das eine oder andere, dass ich zu Geld machen könnte. Eine dieser orangefarbenden Stein-Lampen (die grauselig einstauben) und die Getreidemühle. Die viertelvollen oder fast leeren Farbeimer müssen fachgerecht entsorgt werden. Gefühlt drei Zehntner Schrauben, Halterungen, Metallkram und Mal-Sachen. Dazu eine instabile Leiter und eine Kiste voller LP´s, die heute wohl weder etwas wert sind noch gut erhalten. 
Die über 25 Jahre alte Sterioanlage gibt gerade den Geist auf. Was praktisch ist, denn dieses schwarze Monster ist eh im Weg.   

Wenn ich evtl. kurzfristig ein Zuhause finde, brauche ich mich mit solchen Arbeiten nicht mehr aufhalten. Vermutlich wird mein Zuhause etwas kleiner. Es lohnt sich schon zu überlegen, was ich wirklich brauche und was nur Staub einfängt. Meine Freundinnen finden diese Gedanken sicherlich... spannend. Denn viel habe ich bisher nie besessen. Wozu auch? Das letzt Hemd hat keine Taschen. 

Zur reinen Inspiration für mein neues Zuhause schaue ich mir meine über die Jahre gesammelten Bildbände zum Thema "Frauen und ihre Refugien / Räume" u.s.w. an. Das macht mir Freude und hiflt mir beim mich einschwingen. :O)



Jetzt kommt das Frühjahr und hoffentlich mein Mut mich ernsthaft ins Suchen und Finden zu begeben.

Wege entstehen beim Gehen... 

Samstag, 21. März 2015

das andere Rückentraining

Bei meiner Suche nach Bastel-Sachen fand ich in einem Laden tatsächlich einfache Spielkarten. Mir fiel ein, dass ich als Kind und Jugendliche bei meiner Oma mit Vorliebe einfache Patiencen gelegt habe. Ohnehin hat die ganze Familie sich gern mit Kartenspielen die Zeit vertrieben. 
Meine Großmutter konnte (wie ich schon schrieb) mit den Karten auch andere Dinge machen. In die Zukunft schauen. So erzählt es die Sage. Jedenfalls war es lustig als ich vor ein paar Tagen am Morgen die Karten von der Folie befreite. Was für ein vertrautes, schönes Gefühl in meinen Händen. Der große Küchentisch ist etwas „glatt“, aber ich bekam es hin. In meinem Hirn habe ich etwas durchforsten müssen bis mir die Spielregeln und Abläufe wieder einfielen. Sehr lustig. Und es ist ein gutes Training für die oberen Rücken- und Oberarmmuskeln. Weil ich die Arme die meiste Zeit über dem Tisch schweben habe. Zumindest hilft es dann, wenn die Muskeln bei einer noch so schwach sind wie bei mir. Ich arbeite daran, dass das besser wird!

Es macht mir eine Freude, wenn ich nach meinem Frühstückstee und der Lektüre der „fl*ow“ dann zu den Karten greife. Leider mische ich 112 Karten wie ein Kleinkind. Das übe ich nun. Nach zwei Runden bin ich im Kopf entspannt und ausgeruht. Weil ich versuche meine Gedanken nur beim Kartenspiel zu halten. 
 

In einem anderen Bastelladen sah ich kleinere Karten. Mit dem Muster auf der Rückseite, welches die kleinen Karten meiner Oma hatten. Stolze 15 Euro waren mir zu teuer. Ich werde meine Eltern fragen, ob sie zufällig noch die alten Karten meiner Oma in der Spiele-Schublade liegen haben.

In der neusten Ausgabe der „fl*ow“, welche ich jetzt tatsächlich lese, fand ich einen spannenden Artikel über eine Portugiesin, die wegen der Liebe in die Niederlande gezogen ist. 



Um die Sprache besser zu lernen, hat sie die niederländischen Vokabeln in schöne Fotos gepackt. Eine ganz tolle Idee, wie ich finde. Weil ich nicht weiß, wie das rechtlich ist, wenn ich die Bilder hier abfotografiert zeige, dann schaut doch bei Interesse auf den Blog von Inés. Denn glücklicherweise bloggt sie ihre Fotos öffentlich ... und zum mitlernen.

Ab ca. November habe ich zwei Monate lang jeden Tag intensiv Englischunterricht. Bis dahin könnte ich jeden zweiten Tag etwas an Vokabeln lernen. Denn abgesehen davon, dass mir bisher die englische Grammatik weiterhin ein Rätsel ist, so fehlt es auch an einem englischen Wort-Schatz. 
Ich könnte diese Cluster-Idee wieder aufgreifen, welche uns der Englischlehrer bei meinem letzten Versuch englisch zu erlernen  beigebracht hat. Sich ein Thema aussuchen und erst einmal aufschreiben, was einer schon in der englischen Sprache dazu einfällt. Z.B. zum Thema „Reisen“. Überall, wo eine so rumwarten / rumsitzen muss, könnte sie neue Worte aufschreiben. Nachlesen und lernen. Wenn ich dann etwas zum Thema „Reisen“ schreiben oder sagen möchte, dann kleben in meinem Hirn die passenden Vokabeln zusammen. :O) Wenn es gut abgespeichert ist.
Ich überlege mir nun doch das Buch „Lassen Sie Hirn nicht unbeaufsichtigt“.

Zum Thema Hirn: nachdem ich im Buch (warum Kohlehydrate dumm machen) ein weiteres Mal über das Omega 3 – Öl gelesen habe, bin ich losgegangen und habe ein paar Kapseln käuflich erworben. 

Die habe ich vor Jahren eine Zeit lang genommen, um die Ent*zündungswerte in meinem Körper zu minimieren. Mit dem Fisch essen klappt es bisher nicht und ich weiß nicht, wo ich das wertvolle Leinöl reinmischen soll. Bei den wenigen Lebensmitteln, die ich zurzeit esse. An Salat traue ich mich weiterhin nicht. Obwohl ich jetzt weiß, dass die früheren Magenprobleme (weil chronische Gastritis) eindeutig an dem Essig oder der Zitronensäure in den Dressings lagen.

Upps… meine Zeit zum Schreiben ist abgelaufen. Bevor ich zur Familienfeier aufs Land fahre, werde ich mir eine warme Mahlzeit kochen. Schon früh war ich unterwegs, um Bio-Paprika auf dem Wochenmarkt und mein weltbestes Hühnerfleisch zu kaufen. Im „R*ewe“ habe ich zufällig für 6.20 Euro ein 213 gr. Bio-Hühnchen in der Kühltheke entdeckt. Noch Fragen???

Dafür hat T*schibo ein paar brauchbare „Bastel-Saschen“. Bei Gelegenheit werde ich mir einen neuen Füllfederhalter kaufen. Meine alten sind fast alle hinüber und verbogen. Damit ich meine Post wieder fein mit der Hand schreiben kann.
Habt einen feinen Samstag!!
AHOI

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

Donnerstag, 19. März 2015

Café-Weisheiten

Jeden Monatg freue ich mich, wenn ich im Flur den wöchentlichen Kalender von der Wand nehmen kann und ein neues Foto sich mir zeigt. 


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Mittwoch, 18. März 2015

Licht im Tunnel

Butter bei die Fische... Frau Oona macht eine W*eiterbildung bis Januar 2016 in Teilzeit. Bedeutet ab Mitte April von Mo.-Fr. bis mittags fleißig lernen. Morgens immer zur gleichen Zeit aufstehen, Sachen packen, mit dem Rad zur Schule und am Nachmittag evtl. nacharbeiten/vorbereiten. Ich habe offiziell Ferien. Ach, ich habe also wieder ein "Wochenende" und "hab zu tun". 
Ein wenig bin ich stolz auf mich, dass ich mir eine W*eiterbildung organisiert habe. Das ich letztlich gut für mich gesorgt habe. Es ist für mich auch die Möglichkeit zurück ins ein "normales" B*erufsleben zu finden. Denn ich bin bei Unterrichtsbeginn fast auf den Tag genau zwei !!! Jahre raus aus der Arbeit. Neun Monate war ich aufgrund der inneren Schwärze a*rbeitsunfähig und ein Jahr anschließend in der Tr*ansfer. 

Heute morgen lag ich im Bett und im Halbschlaf dachte ich, dass Montag, der 1.2.2016 doch ein wunderbares Datum ist, um in einer freundlichen, überschaubaren Firma / Betrieb anzufangen zu arbeiten. Den Ortsteil habe ich auch schon im Kopf. 

Doch. Langsam sehe ich das Licht im Tunnel. Viel später hätte das auch nicht auftauchen dürfen.

Blick auf die Uhr. 7.30 Uhr. Die Bauarbeiter vor "meinem" Haus beginnen mit ihrer Arbeit. Zeit um unter die Dusche zu gehen. Um 10 Uhr bin ich mit A. in F*indorff in einem kleinen, süßen Café verabredet. Natürlich nehme ich bei diesem wunderbaren Wetter das Rad. In dem Ortsteil gibt es auch einen tollen Wochenmarkt und ich meine mich an einen B*astelladen zu erinnern. 

Jetzt genieße ich meine freien Vormittage... 

Montag, 16. März 2015

alles an einem Tag

Heute hatte ich spontan gegen Mittag ein weiteres Be*ratungsgespräch. Danach zwei Telefonate mit meiner Be*raterin von der Ar*beitsagentur, denn es eilte. Sie rief nach meinem Anruf in der H*otline fast umgehend zurück.
Ich glaube, ich stehe etwas unter "Schock". Etwas postives (so hoffe ich) hat sich innerhalb von fünf Tagen entwickelt. 
Mir ist etwas blümerant und weiß grad nicht so richtig wohin mit mir. Vor lauter Aufregung, dem massiven Einsatz von diplomatischen Überlegungen und einigen Telefonaten habe ich es vergessen, mir rechtzeitig etwas Vernünftiges zu essen zu kaufen. 
  
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Meine Freundin E. war doch erstaunt, was ich an Kleidung zur Verfügung habe. Sehr wenig. Jetzt werden meine Kleidungsstücke zudem zu groß. Voller Tatendrang habe ich heute ein paar Kleiderläden aufgesucht. Immerhin fand ich ein hellbraues langärmeliges Basis-Shirt und einen Pullover im marinegestreiften Look mit "U-Boot"-Ausschnitt. Bei Charme und Anmut. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Natürlich gibt es in den Läden nur den grauseligen Einkeitskram. Seuftz. Dennoch werde ich morgen noch eine Runde durch die Läden im "Viertel" laufen.

Apropöchen laufen: am Morgen bin ich nach drei Monaten endlich wieder in meine Laufschuhe. Erst einmal "nur" 35 Minuten gewalkt. Das brachte sofort gute Energie und gute Laune. Die Tage versuche ich eine weitere Sporthose und neue Laufschuhe zu finden. Bis zum 25.7. will ich die Schuhe gut eingelaufen haben. W*omansRun in Köln.