Donnerstag, 31. Juli 2014

Tomätchen

Tja, also das sind nicht die Tomaten, die ich mir vorgestellt habe. Es könnte eine spezielle Sorte von Tomaten sein.
  



Auf jeden Fall sehen sie niedlich aus. Meine Minzpflanze hat zarte Blüten bekommen. Sie will nicht scharf aufgenommen werden und um lange rumzuprobieren ist es zu kalt. Ich bin noch in Schlafzeug und auf dem Balkon hat es im Moment erfrischende 13 Grad. Also ziehe ich jetzt ein langarmiges T-Shirt an zum Walken.  

Manche Blogs, die ich gern lese, schwächeln oder sind seit Wochen unbewegt. Andere lese ich nicht mehr. So bin ich erfreut, wenn ich einen "neuen" ansprechenden Blog entdecke. Da gibt es Allerlei zu sehen. Das paßt gerade zu meinen Interessen.

Vor ein paar Tagen sah ich eine Doku auf ndr über eine Hofgemeinschaft  Klostersee (drei Ehepaare und viele Angestellte), die es seit 25 Jahren an der Ostsee-Küste gibt. Da war auch nicht alles heile Welt. Das hat mir an dem Film gefallen. 
Schön zu sehen wie so ein De*meterhof wirtschaftet. Der Umgang mit den Tieren war gut und respektvoll. Was die Hofgemeinschaft alles herstellt! Allein an die 300 Brote an einem Tag oder Käse. Dazu gab es ein winziges Büschen was an Informationen zur Landwirtschaft. Das fand ich spannend. 

In meiner wenigen über Jahre gesammelten "st*ern Gesund"-Zeitschriften, die ich gerade "auflese", fand ich mehrere Artikel zu gesunder Ernährung. Dort wurden z.B. die Unterschiede der verschiedenen Bio-Zertifikate erklärt. Jetzt weiß ich besser, warum ich - wenn möglich - De*meterware kaufen möchte. Neuerdings kaufe ich mein Gemüse beim Bio-Laden in der Nähe. :O) Allein schon deshalb, weil ich viel Paprika verwende. 
Zudem überlege schon etwas länger, wie ich meinen Fleischkonsum weiter reduzieren kann bzw. wo ich gutes ! Bio-Fleisch herbekomme. Wurst esse ich ja schon seit Jahren sehr selten, weil es da vor Zusatzstoffen nur so wimmelt. Allerdings habe ich gerade die Salami für mich wiederentdeckt. Die gibt es garantier auch Bio und in kleinen Mengen käuflich zu erwerben. 

Vor vielen Jahren war ich einmal in einem Bio-Fl*eischladen in meinem (teuren) Stadtviertel. Da hat es mich so geschüttelt. War das ekelig!  Ja. Ich mag es sauber verarbeitet und ansprechend aussehend. Muss das den bei Bio weiterhin ein Widerspruch sein? 
Ich meine nicht, dass mein Gemüse (und neuerdings auch wieder Obst) der Euronorm entsprechen müssen bzw. sollen. 
Als eine vor zwanzig Jahren in einen der kleinen Bio-Laden ging, da war das Gemüse oft hin und schrumpelig und bah... Der Kuchen sah aus wie alte Schuhsohle. Dafür dann soviel mehr Geld zahlen. Nö! Heute sieht es auf den Bio-Märkten anders aus. Klar, da sind z.B. die Äpfel nicht genormt und auch mal ein wenig unförmig. Aber das finde ich natürlich und gut. 

Einiges kaufe ich schon lange Bio. Mal mehr und mal weniger. Ich gestehe, dass ich damit angefangen habe seit es Bio-Supermarkt-Ketten gibt. 
Es gibt da bei mir jede Menge an Veränderungspotenzial bzgl. der Lebensmittel und gesunder Ernährung. Und zwar ohne, dass mir das irgendjemand aufdrückt. 
Mir wurde bewußt, dass es gut ist etwas für meine Seele und mein Herz zu tun. Mache ich ja mehr als genug. Doch meinen Körper lasse ich außer acht. Es sei denn er schmerzt. Beides hat seine Gründe. Es heißt nicht umsonst Körper, Geist & Seele. 

Ab in die Laufschuhe...



Nachtrag um 11.45 Uhr: 
Ich war vorhin in einem der Einkaufsmärkte in meiner Stadt und plötzlich war mir nach Heringssalat. Seltsam und schön, was da gerade so bei mir passiert. Wie bin ich denn nun auf den gekommen?? Als ich allerdings auf die Zutatenliste schaute (aus reiner Gewohnheit) bei teuren und weniger teuren Heringssalaten... du liebe Güte. Das geht ja gar nicht :-(

Dienstag, 29. Juli 2014

Pluspunkt für den Sommer

Eine kann schon um 6.45 Uhr zum Walken in den Park gehen und die Natur genießen. Das ist etwas, was ich am Sommer sehr mag! Die Stunden von Sonnenaufgang bis ca. 11 Uhr. Oder die Abendstunden ab 19 Uhr. Ein anderer Pluspunkt ist: eine muss sich nicht in mehrere Kleidungsschichten rein wühlen. 
So. Ab unter die Dusche und dann fix gefrühstückt. Um 10 Uhr habe ich einen Termin beim meinem Bewerbungsheini auf der anderen Weserseite. Zum Glück treffe ich mich gleich im Anschluß daran mit C. zu Mittagspause in der Stadt.

Montag, 28. Juli 2014

dies und das

Im September habe ich einen Termin zum Erstellen meiner ersten Steuererklärung. Aus verschiedenen Gründen muss ich damit nun doch anfangen. Mir sind wichtige Unterlagen abhanden gekommen! Ich vermute, dass ich sie irgendwann in den Keller geschleppt habe. Auf jeden Fall habe ich die zig Schreiben, Quittungen und Papiere - die ich über Wochen in eine Schublade stecke - langsam durchgesehen, aussortiert, abgelegt und weggeschmissen. Dafür ging erstaunlich viel Zeit drauf und ganz fertig bin ich noch nicht.

Gleich geht es für eine einstündige R*eiki-Behandlung ins Bett. 

Gestern habe ich meinen beiden R*eiki-Meisterinnen geschrieben, dass ich mich aus verschiedenen Gründen gegen das nächste Seminar im Oktober entschieden habe. Alles was ich bisher mit R*eiki machen kann, dass ist für mich oder für Behandlungen an andere Menscchen ausreichend. Die nächste Stufe im R*eiki würde innere Prozesse mit sich bringen, die ich b.a.w. so in meinem Leben nicht möchte. Abgesehen davon spare ich viel Geld... :O)

Wie schon geschrieben sind meine "Siebenmeilenstiefel" ausgezogen. Eine Zeit barfüßig und achtsamer zu gehen fühlt sich gut an. Sobald ich anfange zu "arbeiten", versuche ich den Impuls fallen zu lassen. Gelingt gerade ganz gut. 

Jemand sagte einmal zu mir: 
"Das Wichtigste passiert in der Pause."



*

Sonntag, 27. Juli 2014

diesig

Die Hin- und Rückfahrt nach Bremerhaven war erstaunlich gut auszuhalten. An der Küste war es diesig und die Geschäfte machten gerade auf. So war es weder am Deich noch in der Marina besonders interessant. Und irgendwie habe ich das "Fest" vom Umfang her mit der Sail verwechselt, die 2015 in Brhv. stattfindet. Deswegen kaum Fotos. 






Ich war gerade eine Stunde laufen. Es war schon relativ spät am Morgen und ich habe ordentlich geschwitzt. 
Während des Laufens bekomme ich meine innere Unruhe besser in ruhige Gewässer und kann klarer schauen. Wobei ich weiterhin versuche nur gute und positiv Dinge zu denken. Das klappt sehr gut. 
Also werde ich nach dem "abschwitzen" eine erfrischende Dusche genießen und mich dann an meinen Küchentisch setzen. Ein gutes Frühstück werde ich mir gestalten, einen Cappuccino kochen und dazu die Zeitung von gestern und heute lesen. Jetzt habe ich ´nen Mordskohldampf. Bewegung ist goldwert :O)

Freitag, 25. Juli 2014

dies und das


Auf dem Weg von der AT-Stunde nach Hause machte ich einen Umweg über einen kurzen Café-Besuch mit Cappuccino an der Weser. Ich saß auf der Außenterrasse und schaute in den blauen Himmel. Später fuhr mit dem Rad bei Sonnenschein dann nach Hause. Sehr zentriert und (noch immer) froh im Herzen und präsent im Körper. Der Wind war angenehm frisch und so war die Hitze gut auszuhalten.
Der Regen draußen hört sich super an. Natürlich regnet es heute zum ersten Mal seit Tagen richtig Bindfäden, denn ich fahre am Nachmittag zu meiner Cousine und ihrem Mann. Da regnet es fast immer!



Mittwoch, 23. Juli 2014

mit der Kamera unterwegs

Den kühlen und sonnigen Morgen habe ich genutzt und bin mit dem Rad zum R*iensberger Friedhof gefahren, um ein paar Fotos zu machen. Ach, meine Seele atmete auf. Lange bin ich umherspaziert ohne die Kamera zu benutzen. Das laue Lüftchen auf der Haut genießen und die Ruhe. Die großen Bäume spenden so wohltuenden Schatten und irgendwie erzeugen sie bei mir das Gefühl von „behütet“ sein.
(Um die Fotos größer zu sehen: Klick drauf!! auch zwei Mal ist möglich! :O)



Auf einer der Linden-Alleen hatte es Samenkapseln „geregnet“ und ich lief über einen leise knackenden Weg einfach immer der Bewegungslaune folgend. Ein paar GärtnerInnen waren unterwegs, um an verschiedenen Stellen im großen Parkfriedhof großzügig Wasser zu verteilen. 

(Grabstein von oben / mit Bepflanzung) 


Ich sah ein paar Menschen, die an den Gräbern ihrer Lieben standen. Mit großen Gießkannen in den Händen. Ich lief wie meistens eine Zeit lang quer über die Gräberflächen. Da sehe ich mehr und es ist spannend, was ich alles über die Jahre an Gräbern und Pflanzen entdeckt habe.

Später habe ich etwas die neuen Fotos bearbeitet als A. anrief. Wir klönten eine Zeit und das war schön.


Für eine gute Stunde R*eiki bin ich ins Bett. Das war so gut, dass ich es endlich geschafft habe mein Bad gründlich zu putzen und auch die Fliesen am Boden richtig abzuschrubben. Das wollte ich schon länger. Wo ich gerade die Schrubberbürste in der Hand hatte, habe ich auch die Küche gesäubert. Mittendrin rief mich B. an. 



Anschließend habe ich mich selbst noch geputzt. So verschwitzt gehe ich ja nicht in mein frisch bezogenes Bett.




Meine „Tomaten“ auf dem Balkon sind gelb/orange und sehen aus wie zu große Johannisbeeren und die Schale ist recht …tja… ähm… schalig. Die kann ich nicht einmal für mein nächstes Koch-Experiment verwenden. Es soll gefüllte Zucchini geben.



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Dienstag, 22. Juli 2014

hinter jeder Ecke

Um 7.30 Uhr bin ich los gewalkt und es war eine Wohltat. Das ist ein Pluspunkt für den Sommer. Nach der Dusche zum Einkaufen los. Danach gab es ein Frühstück und dazu las ich die Zeitung. Ja. Ich mache einfach, was ich will... egal, ob das gut ist oder nicht. Mit der Tasse Tee in der Hand las ich in der sonnigen Küche die letzte br*igittewoman zu Ende. Schön.

Auf dem Sofa sitzend las ich in meinem aktuellen Buch. Das Ohr war etwas ruhiger und ich ging ins Bett. Mit leiser Musik auf den Ohren konnte ich mich zwei Stunden mit R*eiki behandeln.
Bei gefühlten 35 Grad bummeligen 30 Grad muss ich nicht raus gehen. Ich gab mir R*eiki und sah ein paar Serien. Dazu gab Cappuccino und leider ... egal... ein paar Kekse. Schrieb ich schon, dass ich so zunehme?? 
Einatmen / ausatmen. Eine kleine Runde mit dem Rad gefahren und dabei in meinem Lieblingsbuchladen gelandet. Also das Rad habe ich fein davor abgestellt. Sie hatten dort ein tolles Poster im Schaufenster hängen. Da stand schon dran, dass das Poster nicht verkäuflich ist. Aber die Grundlage des selbstgemachten Posters konnte ich als Postkarte käuflich erwerben. 
Es war wieder so nett bei denen im klimatisierten (!) kleinen Buchladen. Und immer finde ich da mindestens 2 - 3 Bücher oder anderes Schönes, das ich umgehend haben möchte. Natürlich kaufe ich nichts.... *hüst*

Jetzt habe ich mir das Poster eben selbst zusammen gezimmert (schreibt eine das zusammen??) mit der Postkarte (S*empé) und dem Text. Wo der Spruch herkommt, dass wußten sie dort nicht. 




AHOI !! 

.... und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel 
wünscht euch eure dicke Oona

Montag, 21. Juli 2014

zweiter Versuch


Ausstieg aus dem Hamsterrad. 
Mein zweiter Versuch. 


(aus dem Buch: Tolles Tierleben von E. Tolle und P. McDonnell)


„mir fliegt hier alles um die Ohren“

War ich knapp zwei Stunden bei einem neuen Arzt. Der orthopädische Chirurg (?) betrachtet nach der manuellen Untersuchung meiner Halswirbelsäule dann meine frisch gemachten Röntgenbilder von eben dieser HWS. Wie auch schon meine LWS ist auch meine HWS fast makellos. Rein skeletttös. Das nehme ich mal ganz positiv zur Kenntnis und freue mich darüber. Was nun die Ursache für meinen momentanen Ohrschmerz ist, dass kann er nicht sagen.

Beim Mittagessen in meiner Küche sagte ich zu mir, dass mir hier alles um die Ohren fliegt. Ich hielt inne. Die Sprache ist ja verblüffend. „Das mir alles um die Ohren fliegt.“ Ohren. Chaos. Rauschen. Überlastung. Seelisch gesehen fliegt mir seit Tagen - und heute besonders – „alles“ um die Ohren. Ideen, Konzepte und Pläne fallen wie ein Kartenhaus zusammen.
Meistens gehe ich in Siebenmeilenstiefeln und manchmal überholt mich locker jede Schecke mit einem entzückenden Häuschen drauf. Wie in „Schöner Wohnen“. Das Häuschen. Nur schöner.

Ich mache zu viel. 
Gefühlt mache ich nichts. 
Sehr seltsame Wahrnehmung.  





Sonntag, 20. Juli 2014

nicht so einfach nichts zu tun

Nichts zu tun ist gar nicht so einfach! Am Freitag bin ich am Morgen vor der Hitze des Tages ins „Viertel“ gefahren. Ich hatte meine erste Einzelstunde bei meiner neuen Lehrerin für die A*lexander-Technik. Also neu ist die Lehrerin S. nicht wirklich. Ich habe bei ihr den  Bildungsurlaub  im November 2012 gemacht. Damals war sie so voll mit SchülerInnen und Kursen, dass sie niemanden mehr aufnehmen konnte. Ich bin dann zu einer anderen Lehrerin gegangen, aber so richtig hat die Chemie nicht gepasst. Nach ein paar Wochen habe ich wieder aufgehört mit dem Unterricht. Mit der Technik habe ich noch etwas gearbeitet, aber dann ist die Krankheit gänzlich ausgebrochen.

Meine Begeisterung für die A*lexander-Technik ist geblieben und nach der ersten Behandlung und Arbeit damit am Freitag, da bin ich arg schön in Schwingung gekommen. So muss das sein! Zudem mag ich die Art und Weise, wie S. mit Menschen umgeht.

Die Stunde war bewegend, berührend, Wissen erweiternd und ein starker Impuls „nach vorn“. Meine Idee war ja, dass ich mir ein paar Stunden gönne, um mich bei den R*eiki-Behandlungen für andere Menschen besser halten bzw. gut mich hinstellen zu können. Ohne die Schmerzen im Oberkörper. Soweit die Theorie und ein im Ansatz guter Gedanke… es kam anders als gedacht. Mein Bauchgefühl war wieder einmal stimmig.

Mein nächster Termin bei S. ist nächste Woche und dann sind Sommerferien. Danach versuche ich mich in einem Kurs bzw. an einer weiteren Bewegungsform, welchen S. in ihrem Tanzstudio anbietet.
Ich kann spüren, mit welchen neuen Begegnungen / Handlungen ich in eine gute und erfüllende Resonanz gehe. Bewegt. Berührt. Nährend. Resonanz. Mein neues Lieblingswort! :O) Da tun sich gerade kleine Welten auf. Hier und da ein: Ach, so ist das!   

Am Donnerstag und Samstag war ich um 7 Uhr im B*ürgerpark laufen. Jeweils 57 Minuten. Die Zeit im Grünen und im Licht ist wie eine Tankstelle für Geist, Körper und Seele. Mit "Licht duschen", viel frische Luft und Bewegung, ausreichend Schlaf, gute Ernährung und das schöne & gute Tätigkeiten sich abwechseln mit den Tätigkeiten, die eine eben machen muss. Achtsamkeitsübungen und Gedankenkontrolle. 

Ansonsten tue ich nichts.... *lächel*