Freitag, 29. Mai 2015

sauber

Heute habe ich es endlich geschafft und meinen Balkon geschrubbt. Da ich kein Dach darüber habe, sammelt sich da so über den Herbst und das Frühjahr doch einiges an Dreck an. Jetzt ist der Boden des Balkons strahlend hell. Schon mag ich mir doch noch was auf den Balkon stellen. Es könnte ja doch noch der Sommer kommen. 

 
 Es ist so kalt, dass ich heute schon wieder die Heizung anmachen musste. Zumindest in der Zeit vor dem Fernseher. Meine eiskalten Hände kühlen wunderbar meinen glühenden Kopf. Bis 22 Uhr bleibe ich auf und dann erhoffe ich mir erholsamen Schlaf.

 


Am Wochenende heißt es lernen für die erste Prüfung übernächste Woche. R*echnungswesen. Und tatsächlich habe ich im Unterricht richtig etwas gelernt. Das ist erfreulich. 

 

Seltsamerweise ist es hier in der Stadt so, dass es seit gefühlt Wochen meistens bedeckt ist oder es sogar nach fetten Regen aussieht, aber die Natur trocknet immer mehr aus. Sagen die im Radio. Es regnet einfach nur sehr selten und das sehr kurz. Ständig schleppe ich ´nen Schirm mit, aber nüscht! Schon seit dem Winter. Welcher auch sehr trocken war. So komme ich kaum zu meinen "nach dem Regen"-Fotos. :O)

Macht euch ein schönes Wochenende - notfalls mit Wärmflasche und einem leckeren Tee und ´ner Kerze - und vielleicht lest ihr ein gutes Buch? Was lest ihr zurzeit? Ich vertiefe mich gerade in einen kulinarischen Krimi. Die Geschichte spielt in Luxemburg und Italien. Obwohl ich kaum das Essen könnte, was da immer genau erklärt wird, muss ich nach dem Lesen etwas essen... Das Buch macht quasi dick! Ha! 


 Am Donnerstag hatte ich den Termin bei der Ärztin für Sehfehler. Es ist unglaublich, dass es nie jemandem vom Fachpersonal aufgefallen ist, dass meine Augen in der Nähe die Tendenz haben zu "schielen". Was rückwirkend doch einiges in meinem Leben in einen anderen Blickwinkel erscheinen lässt. 

Die passende Sehhilfe für mich zu finden, wird evtl. eine etwas längere und womöglich kostspieligere Geschichte. Doch entspannt ein Buch lesen zu können und gelesenen Text besser begreifen zu können, dass ist es mir schon wert. Auf jeden Fall gibt es nun einen Plan. Schritt für Schritt zum Lese-Glück. 

Donnerstag, 28. Mai 2015

Blütenpracht am Wegesrand


Bevor ich mich daran mache 
mir ein nahhaftes und schmackhaftes Abendessen zu kochen, 
da überlasse ich euch 
ein paar Blümengrüße im Mai.

 


 gleich und gleich gesellt sich gern





 Hummel-Bienen-Schmetterlings-Paradies mit großer Landebahn....




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Mittwoch, 27. Mai 2015

zehn Jahre sind keine Zeit

Ich vermute, dass meine lotter-leichte D*rama-Queen mit ihren liliafarbenen Lockenwicklern im Haar und in ihrem klimpernden Glitzerkleidchen (Guido würde sagen, dass das Kleid so gar nichts für sie tut) noch eine Schwester hat. 
Die ist wie so eine unsichtbare Person in amerikanischen Spielfilmen. Nur eine Ahnung von einer flirrenden Silhoulette. Eine bemerkt nur, dass sie da ist, weil sich das Stück Torte von ganz allein auf dem Teller bewegt... 

Tja... und dann telefonierte ich am Pfingstmontag mit einer lieben Kollegin von früher. Irgendwann fragte ich sie: "Kennst Du das? Eine schaut auf ein Datum und sie weiß, dass irgendwas war an dem Tag?"  
So ging mir das seit Tagen vor dem letzten Montag. Plötzlich fiel es mir ein. "Uschi´s Geburtstag ist morgen!" sagte ich. 

Unsere gemeinsame Kollegin und meine zudem herzensliebe Freundin Uschi wäre gestern unglaubliche 66 Jahre alt geworden. 
Ihren 55. hatte sie um drei Monate nicht geschafft. Schlaganfall. Keiner fand sie dieses Mal rechtzeitig, um sie ins Leben zurückzuholen. Ein Tag später hat sie sich im Krankenhaus selbst erlöst. Hat aus dem Koma heraus die Seiten gewechselt. 

Uschi, liebste Freundin, an deinem Todestag im März habe ich feste an dich gedacht. Deinen Geburtstag hatte ich all die Jahre kaum im Blick. Seltsam.  
Und im Grunde sind zehn Jahre keine Zeit, meine Liebe. Gerade heute, hier und jetzt, da vermisse ich so arg deinen schwarzen Humor, deine rauchige Lache und die Möglichkeit für weitere lustige Abenteuer. Ich sach jetzt ma nur Berlin ... 






    *

Montag, 25. Mai 2015

nachgereicht


Wolkenspiele, wie ich sie liebe...



Essen, welches mir schmeckt...






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zu viel Kopf

Am zweiten Tag bei den Pferden bemerkte ich später, dass es etwas zu viel Kopf-Arbeit war. An einem Sonntag war zudem - für mich eher unerwartet - mehr los auf dem Reiterhof. Die "Unruhe" spürte ich deutlich. Gestern spürte ich noch deutlicher :O) meinen Körper als ich nach Hause fuhr. Heute Morgen jaulen vor allem meine Knie. Geht vorbei.

Nur mit Mühe kann ich heute meinen Geist davon abhalten dumme Sachen zu denken, die mich aufregen oder traurig machen. 
Hm... und es ist kaum hilfreich woanders hinzuziehen, wenn ich es nicht auch hier schaffe "anzukommen" und meinen Raum einzunehmen. Wenn das "Außen" so sehr in meinem SEIN herumpoltert. Ich könnte auch irgendwo allein in der Wildnis leben. Wenn mein Kopf weiterhin überflüssigen, belastenden Blödsinn denkt, dann werde ich keine innere Ruhe finden. 

Sicherlich wäre es hilfreicher eine gute und befriedigende Aufgabe zu haben, wo meine Energie hinfließen kann und ich meinen Aufmerksamkeit auf bestimmte Dinge richte.





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Samstag, 23. Mai 2015

von Ponys und Pferden

Am Freitag war ich zur Frisörin und irgendwie hat sie wieder vergessen, dass ich im Grunde doch Locken und Wirbel habe. Tja. Vor dem Besuch bei ihr hatte ich einen „Pony“, jetzt mutet es mehr an wie eine „“Prinz Eisenherz-Frisur“. Seufzt. Dabei waren die Haare gerade so schön. Nur einen Tucken zu lang und das graue Haar war am Ansatz zu sehen. Das ist nun wieder unsichtbar und es gibt … ähm… mehr Gesicht zu sehen.Dafür hatte ich heute keine Haare vom „Pony“ im Gesicht, als ich mir auf dem Reiterhof den Helm aufzog. Luftig rundum. Klare Sicht. Ha!

Leider ist Kessy seit Wochen krank und ich hatte somit die Wahl zwischen drei anderen Pferden. Bauchgefühl. Ich entschied mich für einen hellbraunen Wallach mit dem Namen Aladin.

Für mich ist bei dem Besuch auf dem Reiterhof einfach alles ein Geschenk und schön. Aladin war sehr entspannt und mir von Anfang an zugetan. „Das ist er nicht immer.“, sagte die Trainerin. Pferde striegeln ist schön. Ich mag den Geruch und den warmen Pferdekörper. Die langen glatten „Flächen“, über die ich mit der Hand streichen kann und die Muskeln. Das Fell mit seinen Wuchsrichtungen und den Farbverläufen. 
Die Ohren drehten sich. Süße flauschige Ohren. So aufmerksam und auch lustig. Weitere Kontaktaufnahme. Achtsam und ruhig ging es daran die Hufe auszukratzen. Wenn ich an meine ersten Stunden denke und an jetzt. Ich mache Fortschritte!

Meine „Körperarbeiten“ des letzten Jahres zahlen sich aus. Mein Bein schwang leicht und gezielt über den Pferderücken. Zum ersten Mal saß ich auf einem Sattel. Sonst immer auf dicken Decken.  Der Sitz war logischerweise ganz anders und mir gaben die Steigbügel ein gutes Gefühl. Es war gut, dass ich an diesem Tag die Füße fest in den Bügeln hatte und die Hände hielten sich am Sattel fest. A. führte das Pferd während der „Arbeit“ im Kreis über den Paddock.

Fast gegen Ende der Zeit auf dem Paddock ging Aladin ohne Vorwarnung vorne in die Knie. Er war irgendwie gestolpert. Wir fingen uns beide und er kam wieder in den Stand. Ich blieb oben im Sattel sitzen. Herzrasen bei ihm und bei mir. Doch wir blieben alle ansonsten ruhig. Ich machte mir Sorgen um das Pferd. A. forderte mich auf das Pferd zu beobachten. Wie steht es? Was machen die Ohren? Wie geht es mir? Alles gut. Nach ein paar Minuten ging es weiter. Einzig mein Becken fühlte sich etwas verspannt an. Locker lassen. Atmen.
Nicht im Ansatz könnte ich jemanden erklären, was ich bei diesem "Vorfall" :O) alles gespürt, gelernt und erkannt habe. Wie auch bei folgendem Geschehen: beim Absitzen bin ich dann vom Sattel direkt auf den Boden gerutscht. Schwupps. *lach* Der Sand war weich und nass. Es hatte zuvor ja länger geregnet. Ich lachte und stand umständlich auf. Es scheint alles gut gegangen zu sein. Aladin schaute interessiert und schnupperte an mir. Das mag ich so. 
Dann hing sein Kopf nach unten und er kaute. Ein Zeichen für Entspannung. Wir gingen zum Unterstand, wo ich ihm den Sattel und das Halfter (?) abnahm. 
Von Anfang an habe ich „meinem“ Pferd zum Abschluss einen saftigen Demeter Apfel zu fressen gegeben. Aladin mag Äpfel gern und das Obst gibt es eher selten für die Pferde. Es war eine Freude zu sehen, wie er genüsslich den Apfel auffraß. 
Ungewöhnlich entspannt - körperlich wie seelisch - bin ich innerlich gestärkt und glücklich dann eine Stunde quer mit Bus und Bahnen nach Hause gefahren. 

Nach einer kleinen Mahlzeit und einem Cappuccino bin ich tatsächlich ins Bett. Nach 90 Minuten bin ich aufgestanden und konnte mir eine leckere Pizza zubereiten. Jetzt bin ich nur kurz zum Schreiben im Internet und das Handy machte ich für eine Nachricht kurz an. Sonst bleibt es aus. Zentrierung an den freien Tagen bis Mittwoch.  

Morgen geht es erneut zu den Pferden und das Wetter soll gut werden. 

Mittwoch, 20. Mai 2015

a tatsch tu matsch

Der Tag war etwas zuviel. 
Ein Lichtblick des Tages war eine kurze, schöne Pause mit C. und gleich im Anschluß eine gute Stunde mit der S*eelenbegleiterin. Wir befinden uns im Endspurt. 

Hier noch zwei Himmel-Bilder der letzten Tage




Wunderschönes Naturschauspiel! 


Ich hoffe, dass ich mich gleich ins Bett legen kann. Mir ist so kodderich im Kopp, dass es vorhin nicht möglich war. Dabei bin ich wie meistens schlafbedürftig. 

Zug um Zug

Na, da habe ich ja alles richtig gemacht. :O) Meine Mutter und meinen Vater jeweils zu ihren "Tagen" besucht. Nun kann ich Pfingsten entspannt zu Hause bleiben, wenn wieder keine Züge fahren. 

Heute Morgen scheint die Sonne. Immerhin. Es ist zwar unglaublich kalt draußen, aber eben schon früh hell. So kann ich bei Tageslicht meinen frisch angebrachten Sichtschutz an den Fenstern in Küche und im "alten" Schlafzimmer bewundert. Kleine Handwerkerinnen-Arbeit und große Wirkung. Das ich da nicht schon früher draufgekommen bin... tssttsseee...

Am Nachmittag sind Gewitter angesagt. Also fahre ich zu meinen Terminen mit der Elektrischen und hoffe, dass meine geplanten Zeitabläufe wie ein Rädchen in das nächste Rädchen fassen. 

Die Heilgymastin war gestern nach 14 Tagen  - ungewollter Pause der Behandlung - sehr angetan von meinem Nacken und meiner Kiefermuskulatur. Und das, obwohl es gerade wenig entspannt ist. Da zahlt es sich aus, dass ich fast täglich meine Übungen mache. Ja, da habe ich ja wieder alles richtig gemacht. *lach*

Ich scheine schneller aus den Zuckere*ntzugerscheinungen zu kommen als in der ersten Februarwoche. Das wäre wunderbar, denn der Tag gestern war schon echt hart. Doch ich habe durchgehalten. 

Zudem lerne ich. Wenn ich eine zeitlang ganz heftig in etwas verstrickt bin und letztlich kein Ende abzusehen ist, dann kommt irgendwann der Punkt, wo ich "plötzlich" loslasse. Ich fühle mich ruhig und kann schauen, was als nächstes passiert. Manchmal ein wenig unheimlich, aber wohltuend. So ist es jetzt auch. 
Entweder arbeite ich am 01.06.2015 oder eben nicht. 

ahoi 

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !!
 
 

Montag, 18. Mai 2015

warten

Ich kann "warten" und in der "Schwebe" sein schlecht aushalten. Den ganzen Tag habe ich nichts geschafft. Kopfweh und anderes sind keine Hilfe. Ein weiteres Gespräch wird stattfinden. Wann ist noch nicht klar. Und wieder warte ich auf einen Anruf. Nach 11 Tagen schwindet langsam meine Kraft und meine Geduld. 
Und die Woche ist voll mit Terminen und Treffen. 
Außerdem habe ich mich heute morgen umsonst aufgebrezelt... :O) 
Solche Tage wie diese kann ich nicht leiden. 
Motz! 

Das Positive ist: ich habe ein weiteres Gespräch.  


Sonntag, 17. Mai 2015

Das K*rümel-Monster hätte sich gefreut!

Wenn ich heute Menschen neu kennenlerne oder zumindest mit ihnen zu tun haben muss, dann frage ich mich, warum früher Menschen und KollegInnen meinten, das ICH ... hm.... anstrengend und seltsam bin. Was ich - so denke ich - nicht mehr oder weniger bin als andere Menschen. 

Ein winziges Beispiel von heute: 
Frau M. kam in den vollen, großen und lauten Raum eines Restaurants/Cafés. Sie kam an den Tisch, wo Frau P. mit mir zusammen schon sitzt und wir unterhielten uns angenehm. Frau M. bemerkte lautstark wie fürchterlich der Raum ist. Es wäre ja so laut und viel zu warm. Sie wollte sich setzen und bemerkte unter dem Tisch ein paar Kuchenkrümel und ein Salatblatt. Lautstark tat sie kund, wie ekelig sie das findet. Sie wuckelte am Stuhl rum und prüfte das Sitzkissen. Will sich nicht setzen. Blieb stehen. Dann ging sie um den langen Tisch und setzte sich neben mich. 
Frau P, Frau U und Frau M führten eine kleine Diskussion über die Kuchenkrümel unter dem Tisch. Der Stuhl blieb eben leer und zurückgezogen stehen. 

(Ich hätte normalerweise schon da freundlich eine Bedienung gebeten mir kurz einen Feger zu besorgen. Aber ich bin ja nicht für alles mehr zuständig. Das bleibt spannend. Dachte ich so. N*aives Ding ich, pööhh.) 

Die nächste Frau kommt. Nennen wie sie Frau A. Sie steuerte logischerweise den freien Stuhl an und sah direkt die Krümel unter dem Tisch. A. empörte sich, wie denn soetwas angehen kann! Verzog angewidert das Gesicht. (Da kommt Laune auf und entspannt so ein Treffen kolossal!) A. setzte sich auf den Stuhl daneben. Angezickt. Die Bedienung wurde genötigt die Reste zu entfernen. Mehrfach hörte ich, wie ekelig das ist. 
Ich schwieg fein und staunte. 

Die Bedienung bemerkte beim Beseitigen der Krümel, dass soetwas passieren kann. 
Der Laden war über Mittag brechend voll gewesen und Frau P. hatet erzählt, dass sie sich sofort als erste an den freigewordenen großen Tisch gesetzt hatte. Die Bemerkung der Bedienung wurde mit verzogenem Mund und murrend zur Kenntnis genommen. 
Die zuletzt angekommene Frau A. rückte aber nicht auf an unseren "Kreis". Ich fragte mich innerlich warum. Ein paar Minuten später  - derweil warten "wir" in geekelter angespannter Haltung - bis eine andere Bedienung mit einem Bündel nasser Servietten kam und sie wischte gründlichst !! den Boden. 
Jetzt setzte sich A. endlich auf den Stuhl über dem frisch gewischten Boden. Fand es aber immer noch irgendwie unschön. 
Ähm...tja... worauf dann Frau Oona (und das ist im Grunde untypisch, aber ich will ja auch was lernen :O) schlicht und ruhig bemerkte:  "Was heißt hier "ekelig"? Das ist einfach ein wenig Kuchen. Wenn wir mit den Füßen in Kuhscheiße stehen würden, DAS fände ich ekelig!" 

Frau Oona, Frau Oona.... *kopfschüttel* 

Worauf die erste Stuhlverweigerin Frau M. meinte, mich maßregeln zu müssen. Sie teilte mir mit, wenn SIE das ekelig findet, dann ist das so. Doch. Frau M. war mehr als angespannt. 

Ich persönlich finde es überflüssig, wenn es unfassbare 25 Minuten kostet einen Platz einzunehmen. Außerdem, mal so unter uns, was machen sie, wenn sie an die wirklich "ekeligen" Dinge im Leben geraten? Z.B. den künstlichen Darmausgang bei der Oma wechseln? Im Ferienhaus das verstopfte Chemieklo reinigen u.s.w.?
Es waren nur ein paar trockene Kuchenkrümel und ein welkes Salatblatt. 

Leider hat mich diese "Zurechtweisung" von M. getroffen. Blöd. Natürlich war ich mir schon beim Aussprechen bewußt, dass meine Anmerkung eine feine Spitze beinhaltete. 
Da wurde mir bewußt: Welche austeilt, die muss auch einstecken können. Ich bin ja eher  keine , die "austeilt". Ich schlucke und versuche mir die Dinge passend zu reden. Aber was hat mir das bisher gebracht? Also. 
Ich werde an meiner Direktheit arbeiten. Schlicht erwähnen, wie unschön ich das Verhalten der zwei Frauen finde und wie unverhältnismäßig ich die ständigen "Ekel-Aussagen" finde. Und ich werde lernen müssen mit "Gegenwind" zu rechnen. Aber diesen wohl in den meisten Fällen an mir vorbeiziehen zu lassen.

Und das ist ja igendwie ständig die Herausforderung im Leben. Was ist erwähnenswert und was sollte ich ....ähm... unter den Tisch fallen lassen.   
*lach*
Wie auch immer das Gespräch morgen mit der Firma verlaufen wird, so bin ich mir noch nicht klar, wie ich am Klügsten begründe, warum ich die W*eiterbildung abbreche. Sag ich die Wahrheit und handel mir evtl. etwas Ärger ein oder erzähle ich denen und dem K*ostenträger einen vom Pferd?

Apropo Pferd. Der Kurs am kommenden Wochenende findet wegen mangelnder Teilnehmerzahl nicht statt. Die Trainerin hat mir an beiden Tagen jeweils zwei Einzelstunden angeboten. Das ist klasse. Ich kann mich ganz auf meinen Unterricht mit Kessy *freufreufreu* konzentrieren, und ich habe die Trainerin für mich allein. Das wird sicherlich noch viel intensiver als gedacht, aber ich freue mich sehr.

Mai

C. holte mich nach dem "Kaffee trinken" von der Feier ab, u.a. weil mir der feierliche Trubel mit anschließender Übernachtung zu viel gewesen wäre. Nach drei Stunden war ich - wie ich es mir gedacht hatte - an meine Grenze gekommen.
Zurück ging es mit dem Auto ein Stück über Land. Das der Mai ein besonders schöner Monat ist, dass zeigt die Natur in aller Deutlichkeit. Dieses GRÜN überall und diese Blütenpracht am Wegesrand. Flieder in wunderschönen Tönen. Dazu ein Himmel voller größerer Wolkenberge, welche unter blauem Himmel lautlos dahinflogen.

Obwohl ich weiß, dass dringend jemand mit mir telefonieren möchte, habe ich mich die letzten 2 1/2 Stunden des abends für "nichts tun" entschieden. Recht früh bin ich ins Bett gegangen.
Es fällt mir weiterhin schwer in manchen Bereichen klare Grenzen zu setzen und diese auch einzuhalten. Doch meine Gesundheit und meinen klaren Geist stelle ich jetzt über alles andere. Das braucht Übung und es ist ja bekanntlich noch keine Meisterin vom Himmel gefallen.  

Heute bin ich schon früh wach. Ich schreibe ein wenig und bemerke dabei, dass ich weiterhin sehr müde bin. Also geh ich jetzt noch eine Runde schlafen. :O) 
Am Nachmittag treffe ich mich mit meinen "K*affeekränzchen-Frauen" in einem schönen Café mitten in der Natur. Ich will etwas früher mit dem Rad hinfahren und vorher noch einen Spaziergang machen. Das Grün des Wonnemonats Mai ist einfach zu schön und zu verlockend. 

Morgen habe ich ein wichtiges Gespräch. Drückt mir die Daumen! 

7.37 Uhr... gähn... ab ins Bett... 

Samstag, 16. Mai 2015

erledigt

Trotz der D*rama-Queen auf dem inneren Sofa, habe ich gestern das eine oder andere erledigen können. 

* ausgeschlafen * Bett neu bezogen * Annika zum Geburtstag gratuliert * Bad geputzt * eingekauft * Wäsche gewaschen, trockene Wäsche gebügelt * Fingernägel schön gemacht  * Reiki * 2 x 10-Finger-Übungen gemacht * Quiche gekocht * abgewaschen * Funktionsgymnastik * Telefonat mit den Eltern * Karte gebastelt * MS Office 2010 geübt * geduscht * versucht nicht an Montag zu denken * Krimi gelesen * Küche aufgeräumt und geputzt * zu spät zu Bett gegangen, weil zuviel gegessen. 

Gleich geht es unter die Dusche und ich mach mich fein. Um die Mittagszeit werde ich mit dem Auto abgeholt und es geht auf das Land zu einer großen Familienfeier der B*remer Verwandtschaft. 
Einige der Verwandten habe ich zuletzt vor vielen Jahren gesehen.