Mittwoch, 28. Januar 2015

Was macht Dich glücklich?



Zufrieden geht auch. Oder einfach froh. 
:O) 

Also, liebe Leserin oder Leser, 
was macht DICH glücklich? 

Wenn Du mir das schreiben magst...

Eure Oona



*


Dienstag, 27. Januar 2015

Fragestellung

Es ist leichter zu sagen, was eine alles nicht will oder nicht kann.

Spontan schrieb ich vorhin auf einen weißen Zettel die Frage:
Was macht mich zufrieden, glücklich und was ist heilsam? 
Mir fielen ein paar Dinge / Orte / Sachen ein. Nichts davon ist schwer umzusetzen oder zu bekommen. Es gibt bestimmt noch viel mehr. Eine muss es nur finden (wollen).

Worauf warte ich? Warum sich nicht mit dem Schönen beschäftigen und jeden Tag ein bißchen was an Glück / Zufriedenheit / Freude einatmen?

Die Fragen sind nicht neu. Die Antworten sind schlüpfrige, kleine Scheißerchen. Ich hoffe morgen Nachmittag den Dingen auf den Grund zu gehen. 

ahoi 


*

Sonntag, 25. Januar 2015

sinnloses M*öhrensterben

Gestern hat es in meiner Stadt geschneit. Dicke Flocken kamen vorrübergehend aus dem Himmel getänzelt und machten alles so schön rein weiß. Meine drei Lavendelpflanzen in den Tontöpfen haben sichtbar gekämpft, die Köpfchen oben zu behalten. Doch der Schnee war schwerer. Am Nachmittag kamen natürlich die kleinen Kinder auf die Grünanlagen und kugelten kleine und größere Schneemänner ins Leben. Als ich heute Mittag einen pseudo-gesundheits-frische-luft-Spaziergang machte – direkt beim Café mit langer Kuchentheke vorbei – da sah ich überall in den Gärten tote Möhren in schmälzenden Schneehaufen liegen. Es war erschütternd. :-) Da mich über Mittag eine sportbegeisterte (Blogger-) Freundin aus der Nähe von Köln mit den Worten „Es schneit!!“ anrief, vermute ich, dass auch dort Möhren in den Gärten liegen. Statt in leckeren Speisen veredelt worden zu sein.

Um den Sonntag abzukürzen bin ich bis 9 Uhr im Bett geblieben. Bis eine so mit duschen, frühstücken und etwas lesen fertig ist, kann sie raus an die frischen Luft.

Zurzeit lese ich in einem meiner bu*ddhistischen Bücher von Marie M*annschatz. So mit der Tasse voll mit Frühstückstee und ´ner schönen Kerze, ist das eine entspannte Sache. Um mich auf den Text zu konzentrieren lese ich ihn jetzt langsamer und stets nur ein paar Seiten. Manchmal versteht eine den Inhalt eines Textes erst beim zweiten oder dritten Mal lesen. Oder die Wertigkeit des Inhalts verschiebt sich. Das finde ich interessant. Gerade heute meine ich etwas Wesentliches verstanden zu haben.  

Samstag, 24. Januar 2015

Durchblick

Heute morgen habe ich meine alte Brille aufgesetzt und kann gut sehen und lesen. Wie auch immer: es muss eine andere Lösung geben als das gleitende Sehen, dass bei mir irgendwie nicht funktioniert. Das bedeutet für meine "neue" Gleitsichtbrille wohl "... und Tschüß" und "Hello" zu 850 Euro. 

Übrigens scheint die Problematik mit meinem Telefon nicht am Telefon gelegen zu haben. Das "neue" Telefon hat die Macke gestern auch ausgeführt. Na Bravo! Wenn sich das noch einmal zeigt, dann brauche ich evtl. eine neue Box. Die Leitung in die Wohnung soll ja in Ordnung sein. 
Als ich gestern morgen das vermeintlich kaputte Telefon bei S*aturn zurückgeben wollte, weil es darauf eine Garantie gab, da haben die das Telefon für 59 Euro zur Reparatur eingeschickt. Grumph. Wer repariert denn heute noch das Plastik? 
Dann habe ich ZWEI Telefone. Gebe ich mein neues Telefon nun zurück? Aber welche weiß, wann das andere zurückkommt? Ich brauche mein Telefon, weil ich mit den Handy nur sehr sehr selten telefoniere. Ich mag nicht mit Handy telefonieren.

Freitag, 23. Januar 2015

was es bringt

Obwohl es kein gutes Ende genommen hat mit meiner Be*werbung und das nach dem guten Vors*tellungsgespräch, so hat die Landung in der Realtität dann eben doch etwas gebracht. 
Schon lange Zeit habe ich mich nicht mehr auf mein Sofa gesetzt und einfach drauflos geschrieben. Wie ich schon einmal erwähnte, habe ich es mir vorerst abgewöhnt in "Kladden" oder in schöne Tagebücher zu schreiben, weil ich a) alles, was ich je auf Papier tagebuchtechnisch aufgeschrieben habe wegschmiss und b) es einfach zu schade um die schönen, teuren Schreibbücher ist. 

Ein paar einfache Blätter glattes, unliniertes Papier von einem College-Block reichen mir. Ich schreibe wieder mit Bleistift, weil mich das am wenigsten anstrengt. Denn ich schreibe viel, schnell und lang. Obwohl ich gern mit Füller schreibe. Leider hat es meine schönen Füllfederhalter über die Jahre dahingerafft... da fällt mir ein: dass ich von meinen Eltern wieder Geld zum Geburtstag bekommen habe für etwas, dass ich mir sonst nicht kaufen würde.

Der Beinahe-Job hat u. a. einen schönen Impuls ausgelöst. Gegen-Bewegung ist alles :O) Ich habe erneut angefangen zu meditieren (10 - 20 Minuten am Tag) und ein paar meiner "alten" bu*ddhistischen Lehrbücher habe ich aus dem Regal genommen. Lese darin mit Freude. Mein B*uddha, welchen ich nicht zur Deko hier stehen habe, wurde entstaubt. 

Ansonsten hatte ich mal wieder  *lächel*  gestern eine kleine entzückende Sinnkrise. Doch ich kenne meinen Geist. Das ist ein Spielchen, dass eben zur Sicherung (seeehr verquere Angelegenheit und im Grunde nicht erklärbar) des Selbst einmal fix durchgespielt werden muss.

Beim Schreiben kam ich wieder ins Lot und auf ein paar gute Ideen. Ich liebe es zu schreiben. Habe ich schon immer geliebt! Meine Schulaufsätze waren ellenlang und auch der Inhalt top. Nur mit der Rechtschreibung hat es da schon nicht so funktioniert.

Heute Vormittag war ich zu meiner ersten Stunde "F*unktionstraining". Sinnigerweise fuhr ich bei Minusgraden mit dem Rad dorthin. Die nagelneuen Praxisräume sind in einem anderen Stadtteil. Eine gute Atmosphäre und alles so mit Bedacht und Schönheit gewählt. So wie ich das mag. Die neue Gruppe waren die sehr aparte Trainerin und ich. Quasi ein P*ersonaltraining. Eine Stunde lang "Kör*perarbeit". Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht. Wie es mir "bekommt", dass werde ich am Sonntag wissen. 

Gleich fahre ich ins Viertel, um mich mit C. zur Mittagspause zu treffen. C. hat gleich Anfang des Jahres ein ganz entzückendes Café dort im Stadtteil entdeckt, wo eine wunderbar aussehendes und köstliches Mittagessen einnehmen kann. Ja. Auch Kuchen. Alles selbstgemacht von einer ganz entzückenden Inhaberin. 

ahoi  !!

Donnerstag, 22. Januar 2015

harter Aufschlag

Mit einem S*martphone kann eine auch in der Straßenbahn ausversehen lesen, dass sie die Stelle nicht bekommen hat. 
Meine Gedanken fahren Achterbahn. Ich versuche alten Glaubensmustern den Saft abzugraben. Es geht darum die Balance zu finden zwischen "einfach weiter machen" auf dem schwammigen Boden des Nichts und dem Gefühl der Enttäuschung gleichermaßen Raum zu geben. 
Mir ist nach ins Bett gehen, die Decke über den Kopf ziehen und heulen. Vor einer entsteht aus dem Nichts ein Krater des "ich werde nie mehr einen Job finden und irgendwie "normal" sein". Ein Teil von mir will da rein springen und sich dem Frust, der Sorge und der Enttäuschung hingeben. Ein anderer Teil möchte mich nicht in Gedanken verletzen. Durch dumme Mantras der Vergangenheit. Es geht darum mich zurückzulehnen und die Dinge so zu betrachten wie sie sind. 

Die Stelle wäre schon sehr gut gewesen und ich glaube meinem Bauchgefühl, dass ich nah dran war. 
Jedoch ein kleiner Teil von mir ist -  erstaunlicherweise und auch wieder nicht -  erleichtert, weil etwas dann doch Wesentliches an dem Job wäre letztlich nicht wahrhaftig gewesen. Und der Anteil nimmt sich interessant fix den Raum, dem ich ihm vorher hätte zugestehen müssen. Aber wenn eine ernsthaft und auch seelisch nötig einen Job braucht, dann fällt manches auch aus dem Blickfeld. Gerade noch so erahnt und bewußt verdrängt, bleibt es eben doch da.

Jetzt bin ich wieder in der Realität. Das was ist. 

In zehn Tagen muss ich sieben Bewerbungen schreiben. Und finde nicht eine Stelle, die auch nur im Ansatz etwas für mich wäre bzw. wo ich eine Chance habe. Das ist nicht lustig.
Ich sag nur "Ponyhof" und so. Jetzt gehe ich ´ne Runde heulen. Danach aufstehen, Hose abklopfen, das Krönchen richten und weiter geht´s...
ahoi !

Blume im Frost




Doch, eine könnte es gestern Morgen als sehr frisch bezeichnen. Minus 5 Grad. Bbrrrrhhhh.... deswegen bin ich "erst" zur Mittagszeit aus der Wohnung, weil mir ein büschen langweilig war. Leider hat meine Kompaktkamera ganz fiese Tricks drauf. Tut so als ob sie einen vollen Akku hat und dann nach dem ersten zwei Fotos rot blinken. Ttssseeee...

Übrigens habe ich einen neuen Wandkalender zum Thema "Café" in meinem Wohnungsflur hängen. Jede Woche kann ich nun lesen, was von AutorInnen aller möglichen Schreibstile zum Thema Kaffee und Kaffeehäuser geschrieben wurde. 
Ich schaute beim Kauf nur hinten auf die kleine Kalendervorschau, um zu sehen, wie groß die Fotos auf den jeweiligen Seiten sind und ob mir die Gestaltung gefällt. Solche Kalender sind für mich eher Wandschmuck als Tageszähler. 
Ich mag die Spannung, wenn ich ein neues Foto mit Text entdecken kann. Mir gefallen die Bilder bisher sehr. Diese Woche schaut es so aus: 


Diese Kaffeemaschinen haben schon eine ganz eigene Schönheit, wie ich finde. Bei I*nstagram schaue ich mir Fotos von Hamburger Kaffeeläden / Cafes an. Langsam kommt eine kleine Liste zusammen von Cafés (und anderen Läden), welche ich im Frühjahr/Sommer/Herbst gern aufsuchen möchte. Um den für mich perfekten Cappuccino (und Käsekuchen :o) zu finden. 
In meiner Stadt habe ich bisher erst einen Laden gefunden, wo der Cappuccino wirklich gut schmeckt. Nein. Der kommt nicht von einer a*merikanischen Super-Kette. Wo die Auswahl an K*affeesorten und Zubereitungsmöglichkeiten ja ... ähm... unfassbar riesig sein soll, wie wir seit dem Film "E*mail für Dich" wissen. Als M*eg Ryan noch aussah wie ... M*eg Ryan. 
Wo war ich? 
Richtig. Meine Sp*iegelreflexkamera möchte ich entstauben und endlich wieder losgehen. Auf Fototour gehen. Wie früher. Hamburg ist dafür natürlich eine tolle Stadt. 




Eine Freundin hat mir einen Ausflug nach Hamburg geschenkt. Kaffee, Kuchen und shoppen in den wirklich schönen Läden. Das wird fein. 


(Hamburger Michel mal anders)


ahoi ! 

Mittwoch, 21. Januar 2015

hätte sein können

 Heute wäre Dein 6. Geburtstag.


Vielleicht mit einer Schatzsuche im Garten (liegt ja kein Schnee), jeder Menge Kuchen und vielen bunten Luftballons. Ein Haus voller deiner FreundInnen und richtig viel Aufregung, Geschenke und Spaß. Was hätte ich Dir geschenkt? Wie Du wohl heute aussehen würdest?  
Gern wäre ich Deiner Mama zur Hand gegangen, um Dir einen richtig schönen Geburtstag zu bereiten. P. wäre der stolze, große Bruder. Bestimmt.  
Sechs Jahre.  
Und doch ist kaum Zeit vergangen. Seit ich Dich gehalten haben.


 

Hab´ Dich lieb.

*