Donnerstag, 24. April 2014

Frau Oona und die Riesenwelle


Moaah… also manchmal… Es ist gut, dass ich vor Jahren gelernt habe über mich selbst zu lachen. Ohne diese Fähigkeit könnte eine doch am Rad drehen.
Gestern bekam ich mit der Post eine Information, dass sich meine Aus*landsreise-Kostenversicherung um 2 Euro erhöht hat. Ich wusste gar nicht, dass ich die noch laufen habe. Warum kann ich diese Abbuchung nicht auf dem Kontoauszug sehen? Dabei habe ich bei denen im Januar fast alles gekündigt. Worauf mir mein „Sachbearbeiter“ einen bösen Brief schrieb. Jedenfalls setzte ich mich heute Morgen an den PC um zu kündigen. Dann fiel mir ein, dass ich ja alle Aktionen über meine neue V*ersicherungsmaklerin laufen lassen soll. Die rief ich gerade an. Dann die Ve*rsicherung. Ähm…tja… das ist eine andere Versicherung als die, wie ich dachte… die ist zudem noch günstig und wird nur einmal im Jahr abgebucht. Da ich vielleicht im Herbst ins Ausland fahre... seufzt… ich lach dann mal über mich. 
Frau Oona, immer man ruhig mit den jungen Pferden… 

Jetzt folgt ein gefühlt meterlanger Text  :O) unter anderem zum Thema Fernsehen und S*ucht. Welche das lesen möchte, die klicke bitte auf die rotfarbenen Worte: weitere Informationen. 
Allen anderen Leserinnen wünsche ich einen satten Donnerstag... im Regen. *lach*

Mittwoch, 23. April 2014

grüne Landschaften & Herzensfreude

In den hellen Monaten kann ich schon früh zum Walken aufbrechen, was mir gut gefällt. Nach meiner einstündigen R*eiki-Behandlung, direkt nach dem Aufwachen um 7 Uhr, kann es nun gleich losgehen. Um 8. 30 Uhr sind im B*ürgerpark schon viele Menschen unterwegs und ich fühle mich sicher.
Jetzt im Frühling, mit dem vielen Regen, ist der B*ürgerpark morgens noch etwas dunstig und das frische Grün von Bäumen und Sträuchern wirkt fast schon grell. Es war einfach wunderschön und vor innere Freude hatte ich fast Tränen in den Augen. Aaahh… meine Seele atmete auf. Satte 61 Minuten später bin ich in meine Wohnung rauf. Das fühlte sich sehr gut an. Mein Körper liebt es sich zu bewegen. Diese Erkenntnis ist weiterhin so erstaunlich für mich. Eine erfrischende Dusche und ein Frühstück, so wie ich es mag. Mein Magen hatte schon auf der Hälfte der Laufstrecke angefangen zu knurren, obwohl ich vorher eine halbe Banane gegessen hatte. Mit nüchternen Magen traue ich mich nicht loszulaufen.

Gegen Mittag fuhr ich auf das Land. Nachdem ich vor meinem Kleiderschrank fast verzweifelt bin. Ich habe kaum Kleidung im Schrank, und ich bin nicht eine, die einen vier Meter langen Schrank hat und behauptet nichts zum Anziehen zu haben. Wie ich eine Woche im Büro überstehen soll, dass ist mir schleierhaft. Ich würde ja mehr einkaufen, wenn ich gute Kleidung finden würde…

Es war eine wahre Herzensfreude meine Freundin E., ihren Freund, die Tochter P.  und ihre Eltern zu sehen. Die Lütte ist einfach nur entzückend. Ich bedauere es sehr, dass ich sie nicht so aufwachsen sehe, wie ihren älteren Bruder. Der ist schon erwachsen. Damals habe ich meine Freundin mindestens einmal im Jahr in Bayern für eine Woche besucht.
Im Zug nach Hause war ich sehr glücklich. Schaute in eine vorbeifliegende Landschaft, wo der leichte Landregen alles in ein seltsames grau-blau hüllte.
*
Kennt ihr das, wenn eine etwas gar nicht braucht oder nutzen kann, und sie das dennoch haben möchte? So geht das mir mit einem englischen Kochbuch. Weil ich den Blog von Beatrice schon länger folge. Leider schreibt sie gerade an einem neuen Buch und vernachlässigt ihren Blog. Tssstestesseeee...

Samstag, 19. April 2014

zurückgeblickt


Heute, auf den Tag genau, habe ich vor einem Jahr aufgehört zu arbeiten. Anders ausgedrückt: ich wurde aufgrund der schon jahrelang andauernden De*pression krankgeschrieben. Für 5 ½ Monate inkl. der Zeit in der Reha, wo ich 6 Wochen meines Lebens verschwendete. Ab September war ich für vier Monate bis Ende des Jahres von der Firma freigestellt, weil mein Arbeitsplatz nicht mehr vorhanden war, und ab dem 1.1.2014 meine Zeit in der Tr*ansfergesellschaft – wie geplant – beginnen würde. Ein Jahr lang. 
Für diese Möglichkeit, in eine Transfergesellschaft zu wechseln, habe ich mich bereits im November 2012 entschieden. Bevor an die 100 andere KollegInnen und ich zehn Monate später ohnehin entlassen worden wären. Was zu diesem Zeitpunkt niemand gewusst hat. Vielleicht macht das den Unterschied zu den oft sehr „nieder - geschlagenen“ Gefühlslagen früher KollegInnen, die ich hin und wieder zufällig treffe. Ich habe mich entschieden die Firma zu verlassen. Für meine Seele ist das sehr gut und auch für meine Selbstachtung. Ich habe endlich selbst unerträgliche Zustände beendet.

Wie schnell ist dieses Jahr vergangen!? Und mit allen meinen Wegen und Heilungsversuchen bin ich rückblickend einverstanden. Das Einzige, was ich mir wirklich hätte sparen können und was mir kaum etwas gebracht hat, dass war diese vermaledeite Reha. Ich hätte mir so gewünscht, ich hätte noch den klaren Gedanken fassen können und die Kraft gehabt diesen H*orror spätestens nach drei Wochen abzubrechen. Ich denke nur selten an diese Zeit im letzten August/September. Vor allem kriege ich da die Wut.

Ganz sicher habe ich gelernt. Nur nicht das, was eine glaubt oder sich erhofft in einer "Spezial-Klinik" zu lernen. Vielleicht musste ich das noch ein letztes Mal durchleben, wie grausam und fahrlässig Menschen miteinander umgehen. Wie sehr es mich Kraft kostet destruktive Muster und Ursachen für mein seelisches Leid zeitnah zu unterbinden. Wieso bin ich genau an diese eine Gruppe von Menschen geraten… 
Es ist vorbei, Oona. Entspannt Dich, mein Herz... 
Hm... vielleicht wäre es eine Überlegung an die Wunden, die mir die Menschen dort geschlagen haben, heilendes R*eiki zu schicken. Werde das mit einer meiner R*eiki-Meisterinnen besprechen. Rückwirkend hat mich nur die Kunsttherapeutin positiv beeinflusst. Ich bin zudem einer Mitpatientin dankbar, die mich ermutigte endlich meinem lang gehegten Wunsch nachzugehen und eine R*eittherapie zu beginnen.

Eben diese Zeiten mit einem Pferd und der Trainerin haben mich seit November 2013 wirklich voran gebracht. So wie eine viermonatige sehr intensive Phase (seit  November) in meiner T*herapie. Meine Freundinnen und Cousine haben mich unterstützt, weil sie sich in all den Monaten meiner inneren Dunkelheit nicht haben abschrecken lassen. Im Grunde haben sich auch diese Freundschaften verstärkt und teilweise verändert. Darüber bin ich sehr glücklich.


Und ich habe zwei Freundinnen im letzten Jahr „verloren“. Die Art und Weise, wie sie sich verhielten, war sehr bitter. Und obwohl es zumindest bei der langjährigen Freundin weiterhin schmerzt, habe ich das Wissen, dass es gut so ist, wie es nun ist. Dafür kamen gerade in den letzten Monaten neue Menschen in mein Leben. 

Mit meiner frischen Entscheidung – nach Jahren des Zögerns – nun im Herbst das R*eiki 3a Seminar zu machen, werden ohnehin mehr Menschen in mein Leben treten. Möge sich alles zum Besten aller Beteiligten entwickeln.

Erst seit ein paar Wochen habe ich das Gefühl, dass ich mich nach vielen Jahren aus dieser schweren Dunkelheit und Ohnmacht herausgearbeitet habe. Aufgrund verschiedener schwerwiegender Grundlagen in meinem Leben, werde ich wohl lebenslang ein Auge darauf haben (müssen), womöglich auftauchende „de*pressive Verstimmungen“ zeitnah zu bemerken und umgehend Gegenmaßnahmen zu aktivieren.



Gerade dann, wenn ich wieder einer beruflichen Aufgabe nachgehe. In den fast vier Monaten, wo ich bei der T*ransfergesellschaft xy angestellt bin, durchlief ich verschiedene Phasen. Lustig, wie deutlich ich das heute erkennen kann.

Es ging und geht darum, wie ich damit umgehe bzw. umgehen kann, nach 27 Jahren in durchgehend festen Anstellungen, mit nun 45 Jahren, nach einer neuen beruflichen Tätigkeit zu suchen. Wohlwollend erheiternd und spannend, wo mein Verstand und mein Herz in den letzten Wochen versucht hat sich in Sicherheit zu bringen. Oft ist aber doch so, dass die Zeit die innere Ruhe mit sich bringt, nach der eine sich sehnt.

Ich schicke viel R*eiki an meine perfekte berufliche Aufgabe. Interessanterweise habe ich seit Kurzem das zarte Gefühl, dass es darum geht zu vertrauen. Das ich die für mich perfekt passende berufliche Arbeit finde und ich davon gut leben kann. Es gilt offen zu sein für das, was kommen mag. 


Ach, die Uhrzeit erinnert mich an einen satten Cappuccino zum schönen Kinofilm auf meinem sonnigen Sofa. Prächtig! *lach* 


Danke, lieber Leserin und lieber Leser, dass Du mir ganz erstaunlicherweise :O) bis hierhin gefolgt bist. 

Ich wünsche allen 
entspannte, sonnige & freundliche Ostertage!

Herzlichst 

Oona 




*

Freitag, 18. April 2014

schöner toter Tag

Ich glaube, dass war der schönste K*arfreitag überhaupt! Sonst ist es ja ein sehr toter Tag, welchen ich mit viel fernsehen und essen überlebt habe. Wo es mir letztes Jahr um Ostern herum so schlecht ging wie selten zuvor. In dieser getr*iggerten Schleife hing ich unfassbare drei Wochen fest. 

Diese Jahr hatte ich das Glück, dass meine Freundin B. einen ganzen Tag für mich Zeit hatte. So sind wir um 11 Uhr mit der Elektrischen in die Stadt gefahren und haben uns unglaubliche 2 1/2 Stunden lang die B*remer Kunsthalle angesehen. Die wurde schon im letzten (oder vorletzten ? ) Jahr nach langer Umbauphase wieder eröffnet. Eine Sonderausstellung habe ich dort gesehen von Paula Becker-Modersohn, aber die gesamte Kunsthalle haben B. und ich noch nicht wieder gesehen im neuen Glanz. Die Sonderausstellung von Pi*casso sind wir nur durchflogen (so langweilig). Sie war zudem sehr gut besucht während der Rest der Kunshalle fast leer war. Ein paar Bilder von Paula Becker-Modersohn hängen immer, aber auch Liebermann, Overbeck und viele andere bekannte und weniger bekannte Künstler sind zu sehen. 
Zugern würde ich eine Ausstellung von Frida Kahlo besuchen. Doch wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dürfen ihre Bilder Mexiko nicht verlassen, und ich werde wohl in diesem Leben kaum über den großen Teich kommen. Obwohl mich auch da einige Städte und Museen interssieren würden. 

Natürlich durfte ich in der Kunsthalle nicht fotografieren und draußen war der Wetter so kalt und trüb. Sorry. Keine Fotos. Den Schokoladenkuchen, welchen meine Freundin gebacken hatte und den wir genüßlich bei ihr Zuhaue verspeisten haben, habe ich vergessen abzulichten. Später kochte ich bei mir zu Hause für uns einen sehr köstlichen Hähnchen-Möhren-Kartoffelbrei-Parmesan-Auflauf.

Das Kopfweh ist noch nicht ganz weg, aber erträglich. Danke für die lieben Kommentare. Ein wenig Mitgefühl tut gut.

Donnerstag, 17. April 2014

isch habe Kopp

statt Rücken. Bin heute Morgen mit brummendem Kopf und leichtem Nasenbluten aufgewacht. Bis auf zwei gute und schöne Telefonate mit M. und später mit B. war der Tag eher mau. Selbst diese Gespräche waren ein wenig getrübt durch die argen Kopfschmerzen. Weil Schmerzmittel bei mir nur bedingt wirkt, habe ich mich gegen eine Tablette entschieden. Gestern hatte ich schon einen Tag mit Schmerzen satt. Andere Baustelle. Das ist ... ich wiederhole mich... sehr sehr ermüdend und nicht gut für meinen Geist und meine Stimmung.
Über den Tag wurde ich mauliger, und weil ich wieder eine Nacht nicht geschlafen habe, war ich zudem noch müde. Kein Wunder also, dass ich seit Stunden mit dem Gedanken kämpfe, mal eben runter zu laufen und Süßigkeiten zu kaufen. Berge von Zucker. Was nur als erstes inhalieren? Haribo? Schokolade oder doch lieber Kekse?? Wäre in 5 Minuten erledigt. Das Einkaufen und das Aufessen. 
Aber ich kämpfe. Heute ist der erste Tag seit 17 Tagen wo ich arg kämpfe. Überhaupt an Süßes denke. Ums verrecken will ich keine Schokolade essen. Weil: sie würde ja nicht helfen. 
Meine Selbstachtung vor mir will ich behalten. Im Kühlschrank steht ein Schokoladenpudding, denn ich bekomme morgen zum Abendessen eine Freundin zu Besuch und er ist als Nachtisch gedacht. 

Moahh... mein Kopf... möge der Tag bald zu Ende sein und ich trotz der Schmerzen in einen tiefen, erfrischenden Schlaf fallen. Denn morgen habe ich einiges vor... ich mache Fotos! 




Samstag, 12. April 2014

Ham*burch

M. und ich hatten einen schönen Tag in Hamburg. Zuerst besuchten wir das Museum für Kunst und Gewerbe. 


Die  Coco Ch*anel  -Auststellung und noch anderes. Z.B. die Figuren, die in ein Nadelöhr passen. Nein. Ihr habt euch nicht verlesen. Ein Mann - Wil*lard Wi*gan - schafft es tatsächlich klar erkennbare Figuren in ein Nadelöhr zu bauen. Das ist natürlich nur unter Mikroskopen zu sehen. Ich war sehr verblüfft und begeistert. In einem Video konnte eine Herrn W*igan sehen wie er erzählt, wie es als kleiner Junge angefangen hat sich für die winzigen Welten zu interessieren. Sein Pinsel ist eine Wimper und er bearbeitet die Figuren mit der Kraft seines Herzschlages. Nachdem er einmal seine Figur "Alice im Wunderland" eingeatmet hat, achtet er auch auf seinen Atmen.  :O)

Das Café Herr M*ax im Sch*anzenviertel hat mir gut gefallen. Die Kuchenauswahl war gut und die vielen kuchenlastigen Kleinigkeiten sahen so verlockend aus. Überhaupt nicht "diätisch" gemeint. Einfach lecker und gut. Überhaupt habe ich in den Schaufenstern ein schönes "Stück Kuchen" nach dem anderen gesehen. Es wird Zeit, dass ich lerne alles zu probieren und zu essen. Frau braucht Ziele! 




Ich hatte einen ganz leckeren Baiser-Rharbarber-Kuchen. Er hatte etwas zu viel weichen Basier. Sieht der Kuchen meiner Begleitung nicht auch gut aus?? Später sind wir noch in ein anderes Café eingekehrt. Statt des angesagten Schauerwetters hatten wir gutes Wetter und am Ende sogar richtigen Sonnenschein. Wunderbar!  

Noch ein paar Bilder von dem, was mir so auffiel:   


 



Zurück bekam ich noch gerade meinen Zug, der 5 Minuten Verspätung hatte. Kaum war ich drinnen, da ging es auch schon los. Am Ende habe ich von Hamburg Hbf bis auf mein Sofa nur ganze 90 Minuten gebraucht.

Donnerstag, 10. April 2014

dies und das

Morgen bin ich in Hamburch unterwegs. Drückt mit die Daumen, dass die Sonne sich ein büschen durchsetzen kann. 
M. und ich wollen uns mehrere Ausstellungen in einem Museum anschauen. Die Kamera nehme ich natürlich mit. Damit es hier etwas Abwechlung zu Kuchen- und Blumenbildern gibt.

Danach wollen wir ein Café aufsuchen, wo ich schon immer einmal hinwollte. In irgendeinem Blog über / aus Hamburg wurde es vorgestellt. Ich hoffe sehr, dass es nicht so eine Pleite wird, wie das hochgelobte Café welches meine Freundin E. und ich vor ein paar Wochen in Hamburg aufsuchten. In den Zeitschriften sieht das so nett aus und vor Ort fragt sich eine, wie haben die das für die Zeitschrift bloß fotografiert?? Der Kuchen bzw. das Essen (welches ich eh nicht essen könnte) sah zugegeben äußerst verlockend aus, aber das Ambiente. Nee, dass geht gar nicht!

Ich glaube, ich habe es heute Morgen mit dem Hanteltraining übertrieben. Das Handgelenk mault. Also schreibe ich die Bewerbung später. Ab in die Küche und los geht es! Es gibt ganz frisch gemacht eine Paprika-Zucchini-Hackfleisch-Soße verfeinert mit Ziegenfrischkäse und dazu Hirse.

Ach übrigens: ich nehme auch Schokoladen-Kuchen. Geht ohne Mehl. Den habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Fällt mir gerade ein...


 (Klick auf das Bild, dann wird es größer. Der Appetit evtl. auch :O)

Dienstag, 8. April 2014

aufregend schön

Heute war ich mit einem anderen Pferd unterwegs. Kessy. Auch schwarzbraun und sehr lieb. Sie ist ein ganzes Stück kleiner als Virginia und während des Trainings stellte ich fest, dass es gut ist für mich mit einem Pferd zu arbeiten, welches nicht so groß ist. 
Das Wetter war launisch, aber bis auf ein paar Minuten im leichten Hagelschauer war es fast trocken. Es war auch nicht mehr ganz so stürmisch wie am frühen Morgen und kurz schaute sogar die Sonne hervor. 
Nach der Stunde war ich ganz erfüllt und zufrieden. Es ist wesentlich besser "gelaufen" als die fünf Stunden davor und ich bin dankbar, dass ich die Zeit mit dem Pferd und mit A. verbringen kann. Das die Transfer so viel Geld zahlt, dass ich mir das eine Zeitlang noch einmal im Monat leisten kann. Außerdem habe ich jetzt die Zeit am Tag dort hinzufahren. Entspannt und frei im Herzen.

A H O I, liebe LeichtmatrosInnen! Habt einen geschmeidigen Mittwoch und jede Menge kleiner, feiner Glücksmomente im Alltagstrubel!  

die Dinge kommen

Die Zeiten, wo zügig neue und interessante Posts bei meinen lieben Bloggerland-Nachbarinnen auftauchten, scheinen vorbei zu sein. Hin und wieder ein Aufflackern und dann wieder nüscht. Der eine oder andere Blog ist seit Wochen un*berührt. Sie verebben. Das ist das Leben und es ist egal, wo eine hinschaut: die Dinge kommen, sind da und sie gehen wieder. Der Zeitraum - in dem Dinge kommen und gehen - ist unterschiedlich lang.


Es ist ein wenig schade, dass "meine" Bloggerwelt sich langsam auflöst, weil es irgendwie ja auch eine Gemeinschaft ist und eine das Leben anderer Menschen gern verfolgt. Was sie preisgeben möchten. Ich frage mich schon, wie geht es xy mit ihren drei Kindern. Alle wohlauf? Ist das Kind gesund und munter zur Welt gekommen bei vx? Schließlich hatte ich oft auch hinter den Kulissen Email-Kontakt und wir schrieben einander persönliche Dinge. Nicht, dass ich es nicht kennen würde, dass Kontakte auslaufen oder ohne Grund "abbrechen". Auch das ist das Leben. Das kann ich annehmen. Wenn oft für mich kurzfristig verwirrend. 

Andererseits habe ich selbst gemerkt, dass wenn das Leben brummt, eine weniger Zeit zum Schreiben hat. So wie letzte Woche. Würde ich täglich wieder von 8 - (jetzt wohl mind.) 17 Uhr in einem Büro arbeiten, und nicht auf der Arbeit auf die Blogs gehen bzw. meinen eigenen schreiben, dann noch walken, Freundinnen treffen, Spaziergänge, Haushalt machen, lernen, mit R*eiki arbeiten, lesen, Essen kochen und einkaufen etc. Der "normale" Alltag halt, dann wären meine Prioritäten anders gesetzt und das eine oder andere schlichtweg nicht mehr möglich. Das kann ich verstehen. Und ich lebe allein und habe sonst keine Verpflichtungen. Kein Lebenspartner, Kinder, Hund und Jacht...

Heute geht es trotz starkem kaltem Wind und etwas bedrohlich wirkenden Wolkenbergen zu Virginia und A. auf die Koppel. Reiten geht heute nicht, weil ich weiterhin nicht entspannt im Rücken bin. Kein Wunder, aber nicht schön. Nun ja. Drum will ich gleich noch einen Demerter-Apfel für das Pferd kaufen.

Montag, 7. April 2014

fertig

Wenn eine an einem Montag um 11 Uhr Besuch bekommt, dann hat das einen schönen Vorteil: die Wohnung ist sauer und aufgeräumt. Nun läuft die Waschmaschine und ich freue mich auf meinen nachmittaglichen Cappuccino gegen drei Uhr. Nachdem ich gerade ein Müsli gegessen habe - mit Hunger - habe ich nun das Gefühl von angenehm gesättigt und zufrieden.  

Ich bin wieder ein Schritt weiter gegangen. Zu Besuch kam die R*eiki-Meisterin bei der ich vor ein paar Wochen eine Wiederholung gemacht habe. Das Gespräch war angenehm und hilfreich. Das Gespräch war zwingend notwendig, wenn ich mich entscheiden sollte im R*eiki weiter zu machen. Obwohl sich eine neue "Hürde" aufgetan hat, bin ich fast entschieden :O). Das mehrtägige Seminar wäre im zweiten Halbjahr und bis dahin müsste ich auch noch das eine oder andere erarbeiten.

Samstag, 5. April 2014

"Es werden keine Ge*fangenen gemacht !!"

Als ich am Freitag die eine Wand in meinem neuen Arbeitszimmer in apricot streichen wollte, war das wirklich anstrengend. Am Vortag habe ich die Wand zwei Mal !! weiß streichen müssen, um ein grauenhaft-beständiges Blau zu übertünchen. Was hat mich da nur letzten November geritten blaue Kreise an die Wand zu pinseln? Für das "Unsichtbarmachen" gingen schon satte vier Stunden drauf. 

Nun war das Weiß gestern Morgen durchgetrockenen und das Blau verschwunden. Erneut klebte ich die Steckdose ab wie auch den Bereich, welchen ich streichen wollte. Den Fußboden legte ich mit alten Zeitungen aus und ich habe die Fußleisten mit Kreppstreifen zugeklebt. Los ging es. 
Erst die Umrandungen. Ging erstaunlich gut mit dem "Hochgucken" und dem "nicht an die Decke kommen." :O) Dann weiter mit der Rolle für die gesamte Fläche. Die Wand schien die Farbe zu trinken und ich rollte mir fast ´nen Wolf. Rauhfaser hat den Nachteil, dass eine bei fabrigen Malerarbeiten auch die kleinen, weißen Löcher nach- und zutünchen muss, die überall geradezu hintertückisch entstehen. Ich habe die Farbe quasi an die Wand gedrückt. Von oben nach unten und schräg. Was eine ja nicht machen soll. Rauf auf den Stuhl (ich kann nicht auf Leitern stehen) und wieder runter. Rauf und runter. Immer rückwärts, weil das am wenigsten auf den Rücken geht. 
Als ich die Hälfte der Wand gestrichen hatte und mir der Schweiß unter meinem "Pony" klebte (verflixt, ich muss dringend zum Frisör), da schaute ich in den Farbeimer. Wo ist die ganze Farbe hin?? Plötzlich kam in meinem Kopf ein Satz hinein gepoltert. Energievoll. "Es werden keine Ge*fangenen gemacht !!!"
Also keine weiteren Farbeimer mit Resten im Keller stapeln. Wenn die Farbe nicht reicht: Shit happens. Daraufhin habe ich die Farbe großzügig und mit viel weniger Kraft an die Wand gedrückt. Ha! Geht doch. G*efangene habe ich dennoch gemacht. Es hat sich gelohnt, dass ich stets darauf achte gute und al*lergiker-freundliche Farben zu kaufen. Die ist noch teurer als die normale Farbe, aber ich behielt einen klaren Kopf.

Heute hat es den ganzen Tag geregnet oder genieselt. Das ist gut. Die Natur freut sich und ich mich auch, denn die Luft wird klarer.
Meine Cousine brachte mir am Mittwoch einen wunderschönen, großen Topf mit rose-weiß farbenden Margariten mit. Die vielen Blüten leuchten im leichten Regen geradezu prachtvoll. Dazu habe ich eine Topf mit Pfefferminze gestellt. Sie schwingt in kraftvollem Grün vom Regen bewegt.

Dienstag, 1. April 2014

Blumen & Schnecken & die Selbstachtung

Die Tage habe ich einiges geschafft. Das fühlt sich gut an. Dazu habe ich in der letzten Nacht gut geschlafen und hatte einen sehr interessanten Traum. Solche Träume mag ich, denn sie kann ich deuten und empfinde sie als hilfreich.

Mein Frühstück zur Zeit: 


Gestern bin ich in der Mittagszeit mit meiner Freundin C. bei herrlichstem Wetter durch die Wallanlagen spaziert. 
Später sind ein paar Emails sind rausgegangen und ich führte mehrere Telefonate. Eines mit der R*eiki-Meisterin, mit der ich nun Anfang nächster Woche mein „Interview“ habe, bevor ich evtl. dann meine R*eiki-Ausbildung fortführe.

Am Nachmittag bin ich mehrmals mit dem Rad los, um Blumen und Blumenerde für meinen Balkon zu besorgen. Irgendwo muss ich ja anfangen. In der Nähe habe ich ein paar Friedhofsgärntereien, wo ich u.a. eine K*amelie in pink rosa kaufte. Sie ist mehr rosenartig und einfach schön. Dazu noch sechs Töpfe mit lila Blümchen. Alles umgetopft und *freu* !
Bis ich meinen Balkon so habe, wie ich ihn mir vorstelle, wird das etwas an Zeit dauern und vor allem erstaunlich ins Geld gehen. *verblüfftguckend*




Aber das, was ich bezwecken will, dass habe ich schon jetzt erreicht. Mein Blick aus dem Wohnzimmer heraus erfreut sich an etwas Schönem. Mein „Raum“ wird sich um einen mittelgroßen Sonnen-Balkon mit „grün, einzigartig und schön“ erweitert. Ich beabsichtige nicht auf dem Balkon zu sitzen. Außer vielleicht an Sonn- und Feiertagen. :O)

Am Abend kommt kurz B. vorbei und wir schleppen meinen Schreibtisch versuchsweise ins kleine Zimmer. Das soll mein „Schreib- und Arbeitszimmer“ werden. Wenn es platztechnisch klappt, hätte es vor allem einen sehr großen Vorteil: die Heizung wäre in meinem Rücken. 
Zum Glück geht es morgenfrüh mit C. zu Ikea und in den Baumarkt. Endlich! Meine Liste ob der Einkäufe wird täglich länger. Leider ist die Zeit nach hinten raus begrenzt. Um 16 Uhr will ich meiner Lieblingscousine K. leckere, frische Zimtschnecken und Cappuccino servieren und darauf freue ich mich sehr! 
Das „Schnecken machen“ habe ich gestern nach längerer Zeit erneut geübt. Es gab kleine Mini-Pizzen mit sehr lecker duftenden Baguette-Salami, Artischocken-Böden (aus der Dose) und Ziegenmilch-Gouda. Das ist war saulecker und seit langer Zeit hatte ich das Gefühl wirklich nahrhaft und warm satt geworden zu sein. Guckst Du hier:





Unabhängig von der Erwähnung der Pizzen ist es so, dass meine Ess*störung nun die letzten Tage endgültig aus dem Ruder gelaufen ist. Nach mehreren Versuchen (in den letzten drei Monaten) in alten Mustern „Hilfe“ zu finden, habe ich mich gestern entschieden. Dazu vielleicht irgendwann mehr.

Am Samstag war ich ja bei dem Workshop „Sel*bstbewusstsein und Ch*arisma“. Da ist vieles in Bewegung gekommen. Ganz interessante Sichtweisen haben sich aufgetan. Für mich als Frau und für mich als eine, die eine neue berufliche Heimat sucht.

Zudem habe ich meine R*eiki-Schickung verändert. Vielleicht ist meine bisherige „an meinen neuen, perfekten Arbeitsplatz“ eine R*eiki-Sendung, die sich nicht erfüllen kann. Ich öffne mich für das, was kommen mag und schicke deswegen ab sofort „an meine perfekte berufliche Arbeit“. Wir werden sehen, was nun passiert… *lächel*

Aus verschiedenen Gründen habe ich mich entschlossen, mich nicht weiter mit dem „Englisch lernen“ zu quälen und mich damit … hm… in meinem Energiefluss zu stoppen. Mir wurde klar, dass es um andere Dinge geht, in die ich nun meine Energie fließen lasse. Meine Stärken, Talente und Kraftquellen erkennen und stärken. Mich auf das im Leben (und überhaupt) zu konzentrieren, was mich tatsächlich weiter bringt und wo ich das Gefühl habe eigen-mächtig zu sein. 
Ich habe mir vorgenommen aus meinem Leben das leichten Herzens wegzugeben, was meine Selbstachtung untergräbt und für mein Selbstbewusstsein nicht förderlich ist. Ich will beides nicht mehr untergraben! Sei es, um z.B. etwas zu lernen, dass mir noch nie gelegen hat, oder wenn ich esse, obwohl ich keinen körperlichen Hunger habe. Meine eigene Würde wahrnehmen und mich selbst achten. Ganz egal, was passiert.

L*uisa F*rancia hat vor Jahren in ihrem genialen Buch „Starke Medizin“ ein Gedicht vorangestellt, welches mich seit dem begleitet. Ich habe es irgendwann für mich umgeschrieben.

  
Wo ich nützlich bin, werde ich benutzt.
Ich bin Königin in meinem eigenen Reich. 
So werde ich auch wie eine Königin behandelt. 
Ich achte mich selbst. Achte auf mich selbst. 
Deshalb werde ich geachtet.
Ich verzeihe mir selbst.
Alles kommt ins Gleichgewicht.
Ich bin eigen-mächtig  –
und niemand hat Macht über mich.


Die Zeit rast heute dahin. Ein paar Dinge habe ich heute Morgen schon erledigt. Ansonsten ist heute etwas putzen der Butze angesagt und evtl. (je nach Fund) ein oder zwei Bewerbungen schreiben. Mit einem anderen, klareren Bewusstsein und einer anderen Energie.
Wenn eine weiß, was sie nicht will, ist das schon einmal wesentlich besser als das zu tun, was andere Menschen von ihr erwarten, fordern oder wollen.

 
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