Samstag, 30. August 2014

Meine Fidibus ist zurück !

Die Tage habe ich eine kurze Doku (14 Minuten) gesehen über die Musikerin M*arietheres, die mit ihrem (wesentlich älteren) Mann vor vier Jahren in die Eifel ins Grüne gezogen ist. Neben ihrer Arbeit mit SängerInnen hat sie einen großen Gemüsegarten, Hühner, Schafe und 40 Obstbäume. Sie arbeitet viel und hart in ihrem Garten (weil sie das so will) und ist mittlerweile, was die Lebensmittel betrifft, fast autark.
Als ich sie so am Anfang des Films im Garten sah, da dachte ich: „Da muss eine aber auch einen gesunden Körper haben, um die Arbeit jeden Tag viele Stunden lang machen zu können.“ Sie erzählte von dem Leben im Moment, denn sie hatte drei Situationen in ihrem Leben, wo sich alles änderte. Wo sie begriff, dass das Leben in jedem Moment zu Ende sein kann. Deswegen will sie das Leben jetzt erfahren und nicht irgendwann in der Zukunft.
Dann sehe ich sie bei ihren Yoga-Übungen in einem kleinen Raum. Ein kraftvoller und schlanker Körper, denke ich, und es wird erzählt, dass sie vor neun Jahren einen schweren Reitunfall hatte und sich fast nicht mehr bewegen konnte. Ohne ihre Übungen wäre sie schwerstbehindert. Mir geht durch den Kopf: Was alles geht, wenn eine nur weiß, was sie will. Im Internet meine ich herausgefunden zu haben, dass sie Yoga-und Pilates unterrichtet. Kann mich aber auch irren.

Mich hat es sehr angesprochen, was ich in dem Film sah. Es wirkte auf mich in Vielem durchdacht und zielstrebig. Ist natürlich das, was ich sehen kann oder will. Ist mir klar. Was mich daran am meisten berührt ist, wie in allen Dokus / Berichten, wo Menschen hart und viel arbeiten und dabei zumeist zufrieden sind, dass sie einen Sinn haben in ihrem Leben. Das sie oft erstaunlich vielen Interessen nachgehen und weitgefächerte Aufgaben habe. 
Mir ist total schleierhaft, wie diese Menschen es schaffen. Ich vermute, sie denken nicht so viel Unsinniges bzw. haben für soetwas schlichtweg keine Zeit. Sie haben Aufgaben, sind in Beziehungen zu Mensch und Tier, sie haben Ideen, Bewegung und finden darin etwas wie Zufriedenheit und Balance.
In der Doku löste auch der Keller mit den selbst hergestellten Vorräten eine innere Begeisterung aus. Ich erinnere mich daran, dass - als wir früher auf dem Land lebten - meine Mutter öfter eine von uns in den Keller schickte, um Kartoffeln für das Mittagessen hochzuholen. Oder eingemachte Lebensmittel wie Bohnen, Rote Beete, Birnen, Pflaumen, Apfelmus, Marmelade und vieles anderes. Weil wir einen kleinen Gemüsegarten hatten und kein Geld. Vor dem Abendbrot noch kurz in den Garten, um frischen Salat, Tomaten, Gurken und Zwiebeln zu ernten. Am liebsten mochte ich den Tomatensalat meiner Mutter. Oder den schlichten und ganz einfachen Kopfsalat mit einer Soße aus Jogurt, etwas Zucker und Zitronensaft. Dass ich mich daran erinnere.

Meine Eltern hatten später ein weiteres Mal einen Schrebergarten. Nach dem sie ihn aufgeben mussten aus gesundheitlichen Gründen, hat meine Mutter das kleine Stück Erde hinter ihrem Miethaus zu ihrem Reich erklärt. Ohne kann sie einfach nicht und es ist ihr kleines Glück.

In meiner Stadt gibt es übrigens mehrere Gebiete mit Schrebergärten, wo eine Gärten - oder auch Parzelle genannt - pachten oder kaufen kann. Wenn ich so an meine Begeisterung für meine einzige Tomatenpflanze denke und die Freude am Duft von meinen Lavendelpflanzen und der Minze auf meinem Balkon. Der Duft von Rosen. Wo bin ich immer (!) in meinem Leben im Inneren weit und glücklich? In der Natur. An der Küste. Im herbstlichen Wald. An der frischen Luft.
Wenn ich weiß, dass ich in meiner Stadt wohnen bleibe, dann wäre das doch eine ernsthafte Überlegung wert. Oder ich ziehe ins landliche Umland.

Die Pferde Virginia und Kessy haben mich von November bis Juni etwas gelehrt. Das schwingt bis heute nach und ich spüre innere Bewegungen, die mich erstaunen. Ich frage mich, wie sich wohl Hühner oder Ziegen anfühlen. Bei meinem letzten Spaziergang mauzte mich eine Katze am Wegesrand an. Ich habe sie fast gestreichelt und war begeistert von ihren Augen. Eine Annäherung scheint möglich zu diesen schönen Geschöpfen.

Vor ein paar Tagen sah ich ein Interview mit der sehr erfolgreichen blinden B*iathletin Verena B*entele, die heute in der P*olitik ist. Die Frau ist sehr beeindruckend und hat – wie ich finde – viel Kluges zu sagen. Unter anderem erzählte sie, dass es wichtig ist stets gute, positive Erfolgserlebnisse zu haben. Sich des eigenen Wertes und Könnens bewusst zu werden und zu sein, um den Mut zu haben Neues zu probieren und zu wagen.

Da werde ich versuchen anzusetzen. Ein Punkt ist, dass ich lerne für mich besser zu sorgen. Auszubalancieren Körper, Geist und Seele. Wo soll zum Beispiel die Kraft und Lebensenergie herkommen, wenn eine sich einseitig, ungesund und langweilig ernährt wie ich das mache? Okay. Die Ess*störung ist so eine Herausforderung :O) Nun ja.

Je mehr ich zurzeit über gesunde und biologische Ernährung lese oder im TV sehe, was für einen Schrott oder fast schon Gift die L*ebensmittelindustrie uns V*erbraucherInnen zumutet, desto mehr habe ich das Gefühl mich noch einmal von einer anderen Seite mit dem Thema Essen, Lebensmittel, Tierhaltung und anderes zu beschäftigen. Wozu kämpfe ich mich durch mein Leben, um in ein paar Jahren an den folgen schlechter Ernährung zu leiden? Diabetes ist bei mir ein Thema.

Schon öfter habe ich überlegt, ob ich meine Getreidemühle Fidibus verkaufen soll. Die stand die letzten zwei Jahre im Keller, weil ich schon länger kein eigenes Brot mehr backe. Die Mühlen sind richtig teuer und im Keller wird so ein Gerät ja auch nicht besser. 

 

Nun bin ich ganz froh, dass ich sie nicht verkauft habe. Sie steht nun wieder in meiner Küche. Erst einmal ist die Frage, wie ich so eine Getreidemühle nach längerem nicht gebrauchen reinige.  Aus dem ersten Mehl werde ich einen schönen Mehlkreis in der Natur machen.

Mir fallen noch massenhaft Dinge ein, die ich hier aufschreiben könnte. Wichtig ist mir, dass ich nicht immer nur vom Leben auf dem Land oder an der See träume und mir wünschte, mein Leben wäre anders. 
Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt… 
…deswegen habe ich mir u.a. als Inspiration und "Erste-Schritte-Möglichkeiten" aus vorhandenen Büchern eine kleine Auswahl zusammengestellt. 


Welche findet den „Fehler“ im Bild ??

 


AHOI


und immer eine Handvoll Wasser unter dem Kiel 

wünscht euch Oona 

*

Essen wie bei Oma

Ich habe ein Kochbuch, wo eine die Rezepte von Oma finden kann. 




 

Als ich es erneut durchgeblättert habe, fand ich wirklich viele Gerichte, die ich essen könnte. Vielleicht schaffe ich es ein paar neue Gerichte für mich zu entdecken oder ich schaue gezielter in den Kochblogs nach Gerichten, die ich tatsächlich auch kochen oder backen kann bzw. will. 

Mittwoch, 27. August 2014

nicht aus dem Sinn

Was mir nicht aus dem Sinn geht: 

* Robin W*illiams
* ein Job außerhalb von meiner Stadt = Umzug ?
* das Kätzchen gutschkgutschkgutschk
* das frisch entdeckte Zwiebel-Baguette beim R*ewe 
   (genial lecker !) und leider überhaupt nicht Bio und mit Weizen
* Habe ich wirklich zuviel Geld für den Ring gezahlt?
* nun kommen die Herbstklamotten auf den Markt und ich schau aus...
* meine Anfälle von plötzlicher Müdigkeit
* das vorausliegende "leere" Wochenende 
* Was bedeutet das Gekrakel unter Punkt 6 auf meiner "zu tun-Liste" ? Firmament, Gesäß und Nähgarn !!

gestern erledigt

* das Bad geputzt  (Grüße an meine Leserin Grit)

* die Job*börsen durchforstet (wo rein gar nichts drin steht seit Wochen) und zwei Bewerbungen geschrieben & abgesandt 

* mit dem Rad (!) ins Viertel gefahren, um meinen Ring endlich abzuholen. Ich stand vor dem Laden, welcher am Samstag halb ausgebrandt ist. Innen alles verräuchert und verbrannt. 
Mein Ring war in der Werkstatt und hat es überstanden. Der Inhaber stand meiner Meinung nach immer noch ein wenig unter Schock. Es sagte, er wäre reingerannt und habe versucht im Büro noch was zu retten. Immer diese "Helden". Danach mußte er zwei Stunden an das Sauerstoffgerät. Was passiert ist? Der Drucker im Büro ist durch Überhitzung in Brand geraten. Gut, dass ich meine Sachen wenn möglich vom Netz nehme. 

Mein neuer Ring ist sehr schön. Wie ich finde ist er nicht ganz super bequem. Habe ihn nur kurz "anprobiert, ob die Größe nun stimmt. Zur Zeit liegt er schön da und bekommt immer wieder R*eiki. Im Moment habe ich nicht die innere Ruhe für das geplante kleine Ritual. 

* rechtzeitig Gesundes gegessen

* mit dem Rad zum Büro meiner Versicherung wegen der Rente. Schon länger will ich da was ändern lassen und etwas erfragen. Jetzt fühlt es sich gut und richtig an.

Die Tage werde ich meine P*atientenverfügung neu schreiben und anderes schriftlich notieren. Wenn mein Hausarzt zurück aus dem Urlaub ist, dann werde ich das mit ihm durchsprechen und er bekommt eine der Kopien. Meine bei der anderen Ärztin hinterlegte Verfügung ist bei ihrer Praxisaufgabe verloren gegangen. Die anderen Ausführungen bekommen meine beiden Freundinnen, die sich vor Jahren schon bereit erklärt haben für mich zu entscheiden, wenn ich es nicht mehr kann. In meiner alten P*atientenverfügung habe ich zwei Sachen stehen, die ich geändert haben möchte. Es ist gut, wenn ich das endlich zeitnah erledigt habe. 

* im Altenheim angerufen, aber leider die Ansprechpartnerin nicht erreicht

* bei der Zahnärztin einen Termin ergattert für heute Mittag. Wegen der Schmerzen im Ohr, die ich seit acht Wochen habe. Vielleicht ist da was am Kiefer? Das Rauschen ist zumindest weg.
Interessanterweise habe ich das Gefühl, dass es seit heute Morgen anders bzw. besser wird. Vorführ-Effekt.

* im Bio-Laden eine "Bonuskarte" erworben und hoffentlich habe ich alles durchgestrichen und nicht angekreuzt, was ich alles nicht will.  :O) 

* mir ein gesundes Essen mit Bio-Produkten gekocht

Jetzt ist es ein kalter, sonniger Morgen und ich habe gewartet, dass es 8 Uhr wird. Nun kann ich los in den Bürgerpark.

Wünscht mir Glück, dass mein Ohr endlich einen Weg gefunden hat zu gesunden!!  

**   

Sonntag, 24. August 2014

gutschkgutschkgutschk....

Das mit der K*atzenhaar-Allergie muß ich mir noch mal schwer überlegen :O). Früher hatten wir zu Hause immer Katzen. Irgendwann wollte meine Mutter keine Tiere mehr. Zuviele Verluste dicht beieinander. Schade.
Gerade sah ich dieses  hier . Ich warne vor. Das Herz schmilzt so dahin!
   

Samstag, 23. August 2014

was Hänschen nicht lernt...

Ich wußte gar nicht, dass Hamburg einen Botanischen Garten hat.




Überhaupt habe ich ´ne Menge Impulse bekommen. Zum Beispiel ist es schon gefühlt ewig so, dass ich wo hinfahre für´n Tag und dann nüscht zu Essen dabei habe. Selten schaffe ich es für mich zu sorgen - eher notdürftig, denn ich kann Laugenstangen nicht mehr sehen- , aber häufig bringe ich mich in eine Blutzucker-Schieflage. Mir wird kotterich, ich fange an zu zittern und meine Beine scheinen aus Pudding zu sein. Gerade in Zeiten, wo mein Zuckerkonsum grauenhaft ist, kommt das wieder häufiger vor. Dieses Erleben ist für mich schlimm und hat meistens zur Folge, dass ich manchmal zwei Tage danach esse wie´n Scheunendrescher. 
Da passiert im Inneren etwas, wenn ich mich so grauslig fühle, weil ich stundenlang nichts gegessen habe und dann auf die Schnelle nichts finde. Oder lange danach suchen muss und dann irgendwas esse (was bei mir ja nicht gerade einfach ist) und was, wenn es ganz schlecht läuft, auch noch völlig überteuert ist.
  



Dabei bin ich stets angetan von Frauen, die sorgsam und weitsichtig sind. Die in der Pause ihre feinen Brote, den Tee oder das passende Obst aus Tasche oder dem Rucksack hervorzaubern.
Diese Weitsicht fehlt mir total. Besser gesagt die eigene Fürsorge. 
 





Nachdem es irgendwann im botanischen Garten ziemlich eng wurde und es mir rasend schnell schlecht ging, habe ich den einzigen essbaren Kuchen und eine Bockwurst (naja) in einem Kaffeeausschank inhaliert. Während meine Begleiterin sich im "Bauerngarten" von den Blumen und Pflanzen betören lies. 







Auf einer Bank in diesem Bauerngarten mit wundervollem Licht, da habe ich mir geschworen, dass ich das einfürallemal ändere. Nur um heute in Oldenburg es wieder nicht zu tun. Okay. Mir ging es die letzten 24 Stunden einfach grauenhaft. Da noch weiträumig denken... 




Zumindest habe ich mich gestern und heute auf die Suche nach einem perfekten Rucksack gemacht. Das ist gar nicht so einfach. Abgesehen vom Preis. Meinen guten Trekkingrucksack haben sie mir vor Jahren bei einem Einbruch in meinen Keller geklaut. Der war super. Mein anderer "normaler" Rucksack ist ein etwas lieblos gekauftes Teil, welches ein erstaunliches Eigengewicht hat. Wie das mit "mal eben gekauft-Teilen" so ist. 



Meine frühere Schmerzärztin bekam 1999 die Krise als sie einmal meine Hängetasche in die Hand nahm. "Frau Oona, dass ist Gift für ihren Nacken und ihre HWS." Recht hatte sie und eben daraufhin trug ich jahrelang schwere Rucksäcke durch die Gegend. Seuftz. Immer in Regenjacken bzw. Allwetterjacken, mit Rucksack und in schweren Schuhe. Bei Wanderungen oder bei echt schlechtem Wetter (an der Küste) unabdingbar, aber alle Tage mag ich nicht mehr.  

 

Jedenfalls werde ich weiter suchen nach ´nem guten Rucksack. Der nächste Tagestrip kommt bestimmt und dann bin ich vorbereitet! Irgendwann habe ich mir vor Jahren eine kleine, gelbe Thermoskanne gekauft... und jetzt wieder gefunden. Prächtig!


Dann habe ich mich durch das gesunde Essen von M. inspirieren lassen. Am nächsten Tag habe ich endlich beim Bio-Laden um die Ecke etwas Hackfleisch gekauft, Paprika und Zucchini. Das Fleisch hatte erstaunlich viel Wasser. Außerdem habe ich Bio-Eier gekauft. Bei dem Preis (der ja okay ist) werde ich meinen Konsum an Eiern reduzieren. 
Irgendwo las ich von einem Buch, dass eine Ernährung mit Bio-Produkten etc. auch für eine mehrköpfige Familie mit wenig Einkommen möglich ist. Dazu braucht eine Köpfchen. Das habe ich. Es ist meiner Meinung nach vor allem eine Frage der Menge und der Prioritäten. In Phasen, wo ich nur bei körperlichem Hunger esse, brauche ich erstaunlich wenig Lebensmittel am Tag. 


Und Ha! Wenn ich allein den scheiß Zucker (Kuchen, Weißbrot = Zucker, Schokolade, Kekse, Schokoriegel und die Marmelade) weglasse, spare ich im Monat ziemlich viel Geld. Und meine  Bauchspeicheldrüse gewinnt an Jahren und meine Nerven an Ruhe.


*

zugezogen

Meinen Ausflug mit dem Zug nach Oldenburg musste ich heute nach 2 Stunden abbrechen. Mein Kiefer ist wie zugezogen. Schraubstockartig. Kopfweh. Seit Stunden fühle ich mich krank und fiebrig. Dazu schmieren erneut Geist und Seele ab. Fühle mich unendlich traurig. Dieses hin und her macht mich mackig! 

Wie soll ich so je wieder arbeiten gehen, wenn ich Arbeit finde? 


Freitag, 22. August 2014

flott hin und dann verweilt

Gestern fuhr ich nach Hamburg und für Stunden ging es in den großen botanischen Garten. M. und ich fuhren mit der S-Bahn hin und stiegen hier aus


Wenn ein paar der Fotos was geworden sind, dann seht ihr sie hier demnächst. Gerade bin ich einfach zu müde und dumpf im Kopf. Trotz ausreichend Schlaf. Deswegen werde mir nun ein Baguette holen und dazu gibt es einen Milchkaffee. 
Habt einen wunderbaren sonnigen 22. August und liebe Leute: es ist schon fast Wochenende. *lächel*

Mittwoch, 20. August 2014

Wo ist die Zeit geblieben?

Heute vor einem Jahr bin ich in die Reha gefahren. Manchmal ist es ein Vorteil, wenn eine früh gelernt hat im Grunde Grauenhaftes zu verdrängen. Wenn ich nun heute an die Reha-Wochen denke, dann schüttelt es mich. Kein Vorteil ist es nämlich, wenn eine nicht gelernt hat zeitnah auf den Tisch zu hauen und zu gehen. Bis heute kann ich mir wenig verzeihen, dass ich diesen Mist nicht nach drei Wochen abgebrochen habe und der einen und andere Person gehörig die Meinung gegeigt habe. Wie geschrieben. Was eine nicht gelernt hat zur rechten Zeit. 
 

Ich hätte mir vieles ersparen können, hätte ich einfach meine Koffer gepackt und wech. Hätte Konsequenzen gehabt. Hatte es so auch. Anderseits sind vorallem die letzten drei Wochen in der Reha zum inneren Mahnmal für mich mutiert. Wie meine Kollegin J. sagen würde: "So goes it not!!" 

* Der neue Ring paßt leider nicht auf den Mittelfinger und muss ein weiteres Mal bearbeitet werden. Was lange währt wird ... wunderschön.  

* Wo ich mich gerade durchgerungen habe zur Frisörin zu gehen, da bekomme ich auf dem Anschluss nur die Mailbox. Sie ist im Urlaub. Ein büschen kann ich noch warten. Derweil wachsen die Haare in die Länge, was mir gut gefällt. Mit dem höher werdenen Anteil von weißen Haaren machen meine Haare seit einiger Zeit in Locke. 
Schon lustig. Als kleines Mädchen hatte ich lange, blonde Haare mit Korkenzieherlocken. Irgendwann hatte meine Mutter die langen Haare ihrer Töchter satt und wir bekamen beide vom Vater einen 1a-Pisspott-Haarschnitt. Mit über die Jahre gleichbleibenden Zacken in der Mitte des "Ponys". Eben genauso lang, wie die Küchenschere meiner Mutter ihre Schnitttfläche hatte.
Nur mir einer sauteueren Haarschneideschere und der richtigen Technik (für Haar und um das Kind still zu halten) bekommt eine Kinderhaare anständig geschnitten. 

* Morgen bin ich den Tag unterwegs. Ich nehm die Kamera mit, damit ihr auch was zu sehen bekommt.  

Dienstag, 19. August 2014

wozu Gespräche nützlich sind

Am Vormittag telefonierte ich mit einer Freundin. Auf ihre Frage nach der "Arbeitsfront" konnte ich nur das sagen, was ich stets sage. "Nichts." Sie bemerkte, dass es wohl bedeuten könnte, dass ich einen Job in einer anderen Stadt bzw. Bundesland suchen müßte.
Das stimmt. Denn bevor ich ab 2016 H*artz dingenskirchen bekomme, ziehe ich woanders hin. Wenn ich wo eine Arbeit finde, von der ich leben kann. Ich bin 45 Jahre. Also zwanzig Jahre muss ich noch. 
"Entweder ziehe ich weiter hoch an die Küste", sagte ich zur Freundin, "oder nach Bayern". In die Nähe meiner Freundin E.. Da ist zwar die Küste weit weg, aber wie oft komme ich jetzt schon ans Wasser?  
Weil mir das gerade wieder so bewußt wird, dass meine berufliche Situation auch bedeutet, dass ich evtl. nächstes Jahr dahin ziehen muss, wo ich Geld verdienen kann... Wäre es doch reine Geld- und Kraftverschwendung mich jetzt auf die Suche nach einer besseren Wohnung zu machen. Günstigere Wohnungen als meine jetzige Wohnung sind in meiner Stadt nicht mehr zu finden. Das wird bei der Suche auf dem Wohungsmarkt sehr schnell deutlich. Nur das die Wohnungen für das gleiche oder mehr Geld dann 20 m2 kleiner sind. So will ich es als Vorteil sehen, dass ich mir nie Eigentum angeschafft habe. Weil das einfach nicht in mein Leben paßt. Wegen dem Job woanders hinzumüssen und dafür Haus oder ETW zu verkaufen... das wäre doch recht bitter. Habe ich aber schon des öfteren mitbekommen. Es ist gut, dass an dieser Wohnung und an der Nachbarschaft nicht mein Herz hängt. Ich hier gefühlt nur "auf Halde" hänge. 
Wie gut, dass ich kein Instrument spiele und keine Haustiere habe. Prächtig geradezu, oder? Ich besitze kein (teures) Auto. Das was es mir schwer machen würde wegzuziehen, sind meine vier Freundinnen in meiner Stadt und Umzu. E. wohnt ja eh in Bayern. Und meine Cousine K. würde mir fehlen.
Deswegen - weil das dran denken ja nichts ändert - versuche ich nicht dran zu denken. Manchmal frage ich mich, ob ich einfach einfältig bin. Ich versuche diese Zeit bis zum 31.12. weiter als "Auszeit" zu sehen und zu nutzen. Und ich nutze sie, auch wenn kaum jemand begreift oder sieht. Das ist letztlich egal, weil es reicht das ich weiß!


Und mir geht der Tod von R*obin W*illiams nicht aus dem Kopf. Das beschäftigt mich sehr. 
Wie ich das alles schaffen soll mit dieser Erkrankung, die - so fürchte ich - mich mein restliches Leben lang weiter begleiten wird.

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