Samstag, 20. September 2014

Welche sich nicht bewegt,

die spürt ihre "Fe*sseln" nicht. So könnte eine es auch begreifen, wenn sie zu einem Bewegungstraining geht. Gestern Abend. Bin schon leicht aufgeregt mit dem Rad hingefahren. Ich war noch nie in einem Tanzstudio. Hui...
Mehrere Frauen bewegten sich dann also auf dem Boden liegend wie ein Baby. Du liebes Lottchen! Ist das teilweise anstrengend. Meine Bewegungen sind unentspannt und harkelig. Manches geht nicht. Anderes nur so ... naja. Wenn eben der eigene Körper außerhalb des sehr kleinen Bewegungsradius - in Alltag-  versucht sich "anders" zu bewegen. Überhaupt die Ansagen der Übung zu verstehen! Das ist anders als meine bisherigen Versuche mit Qi Gong, Yoga, Feldenkrais, Autogenes Training, Muskelentspannung nach Jacobsen oder oder oder... 
Aus dem Liegen in kindlichen Bewegungsabläufen ins Stehen zu kommen. Nach 50 Minuten war ich nicht gerade entspannt und nach der hohen Konzentration doch erschöpft. 
Die Überlegung und das System hinter diesen Übungen kommt mir einleuchtend und gut vor. Wenn ich meine Empfindungen von Unfähigkeit und leichter Trauer beiseite schiebe (ich habe gerade das Gefühl, dass ich das schon einmal getippt habe) und der Sorge um meine Knie weniger Beachtung schenke, dann schaffe ich es hoffentlich am Montag erneut hinzugehen.

Übrigens habe ich weiter in dem Buch "Füße gut, alles gut" gelesen und komme zu der Erkenntnis, dass auch meine Füße bzw. mein Gehen eine Ursache für die Schmerzen im gesamten Körper sind. 
Wie Puzzelsteine fügt sich ein Bild zusammen von Ernährung, dramatischen Tr*aumafolgen, ungünstigen Bewegungsabläufen, der inneren und äußeren Haltung zu mir und dem Leben, den Füßen/meinen Schuhe/ Einlagen und .... die geistige Haltung. ACHTSAMKEIT !! Das ist alles spannend und es macht mir Freude.

Morgen bin ich denTag mit C. unterwegs und ich kann soviel verraten: Es hat etwas mit Ratten zu tun. 


Freitag, 19. September 2014

festgetackerte Ballerinas


am Baum





So geht schöner Wohnen für Schnecken heute.

*

( für mm aus HH ) 

Aufwendung von Kraft

Nur gut, dass es nach dem Kalender noch kein Herbst ist. Sonst wäre ich mucksch. Da hat es an einem 18. September eben fette 26 Grad mit Sonnenschein und wenig Wind. Was früher Wetter war, dass ich heute Klima. Im Wandel. 
Wie auch immer: ich war froh, dass ich meinen ersten Termin nach der langen Sommerferienpause zur A*lexander-Technik morgens um 9 Uhr hatte. Es war geradezu frisch und die Luft klar. Mit dem Rad ins Viertel gefahren und es genossen. Bewegung ist sooo wichtig. 
Was 60 Minuten intensiver Arbeit an Körper, Geist und Seele mit mir machen, ist schon sehr sehr bemerkenswert und schön. Die Lehrerin ist gefühlt ein Geschenk. Das bedeutet auch tägliche "Arbeit" und Achtsamkeit. Ständige Optimierung meiner Körperhaltung. Entspannen und loslassen. Andere Muskelgruppen zu anderen Tätigkeiten ermutigen. 
Im restlichen September werde ich evtl. mehrere Kurse von ihr besuchen.

Die Dinge fügen sich zusammen. Ich stöberte im Café der Buchhandlung - so wie ich es geplant hatte - am letzten Samstag in einigen Büchern zum Thema gesunder Ernährung bzw. vegetarisches Leben. Später stand ich vor den Regalen mit Kochbüchern und Gesundheitsratgebern. Mein Blick fiel auf das Buch "Füße gut, alles gut". Nach längerem Überlegen habe ich es käuflich erworben.
Erst jetzt kam ich dazu mit dem Lesen zu beginnen. Das sind doch Informationen, die mich aufhorchen lassen. Passen perfekt zu meiner Schulung in der AT. Ich überlege, ob ich mir mit dem jahrzehntelangen Tragen von Einlagen die Füße nicht eher geschwächt habe. 

Mit dem Rad war ich am Donnerstag allein im Blogland unterwegs. Bei dem Wetter! Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung! Endlich habe ich mir (mittags im Viertel) einen neuen Fahrrad-Sattel zugelegt. Vielleicht mache ich mit B. eine längere Tagestour mit dem Rad nach Worpswede. Dafür wäre ein besserer Sattel gut.

Dienstag, 16. September 2014

noch ´ne Runde Bauch

Ungejammert! Eher eine Feststellung möchte ich schreiben.
Heute nach dem Termin beim Be*werbungscoach eine weitere Runde doofes Bauchweh. Alle paar Tage bekomme ich Bauchweh für ein paar Tage. Gefühlt ist das mein Angst-Bauchweh. Nun frach ich mich, was mich so ängstigt. Das muss schon was mit volle Lotte sein. Ich scanne im Inneren und ich glaube, es sind die Gedanken an: Wenn ich ein Vorstellungsgespräch habe... hui. 

Ansonsten ist es ja verblüffend, wenn eine sich ein winziges Büschen in die zurzeit hippen Ernährungsformen und neusten Erkenntnisse einliest. Was eine dann nicht alles weiß, was sie evtl. gar nicht wissen wollte /sollte. *hüst* In mir kommt der Verdacht auf, dass wir schon sehr lange mit dem Rücken an der Wand stehen. 
Ich sah ein Interview mit einem Autor, welcher 2005 an MS erkrankte. Nachdem er dem Tod schon am Rocksaumen gehangen hat, entschied er sich sein Leben umzustellen. In jeglicher Hinsicht. Heute kann er sich wieder bewegen und Sport treiben. Ist seit Jahren schubfrei. Nachdem er in der "scharfen" Form von MS von Schub zu Schub stolperte. Eine Umstellung ist die Ernährung. Das finde ich immer spannend. Ich habe mir aus verschiedenen Gründen die gerade entstehende Informationsseite  (klick) von S*ven B*öttcher angesehen.Wirklich interessant.

Stück für Stück entwickelt sich in mir mein eigenes Verständnis über meine Ernährung, Lebensmittel, Bio, Tierhaltung und wie ich das bezahlen will / kann. Was mir wichtig ist und was nicht. Neben meinen weiter andauernden Prozeß mit den Störungen bzgl. des Essens klarzukommen. Es ist hilfreich für mich, dass ich beginne alles als einen fließenden Prozeß zu sehen. Das die Aufgabe in diesem Leben nicht ist, am Ende - wann immer das ist - "fertig" zu sein. 

Heute Morgen in der Straßenbahn war ich gefühlt unachtsam. Ich saß da und fühlte mich ungut. Ach, dass ist ja interessant, dachte ich mir. Wenn ich ständig achtsam bin und versuche anderen Menschen zu helfen, dann denke ich: "Warum immer ich?" oder "Ich bin doch nicht Mutter Theresa." Oder ich mich darüber empöre und wundere, dass sehr viele Menschen um mich herum so unfassbar stumpfsinnig sind. Ja, dann fühle ich mich oft verantwortlich und habe die Erwartung, andere müßten weitsichtiger oder anders handeln. Wenn ich - was selten vorkommt - denke: Sollen doch die anderen machen. Oder ich den alten Mann am Bahnautomaten absichtlich nicht höre, obwohl er um Hilfe bittet... dann fühle ich mich richtig schiete. Das geht irgendwie gar nicht. In mir sträubt sich alles. Denn für mich ist vieles ein Leichtes. Der alten Frau mit dem Rollator zu helfen. Dem Ehepaar mit den dicken Koffern den Platz an den Freiflächen im Bus anzubieten oder mit dem Kind an der Ampel zu warten, weil es unsicher scheint. Es einfach tun und fertig. 

Huch, mein Marmor-Rote-Grütze-Kuchen muss aus dem Ofen... 


Wo war ich? Richtig. So saß ich im sonnendurchfluteten Bus und mit wurde auf einmal klar: Ich muss gar nichts. Ich muss nicht achtsam sein. Ich kann. Ich muss nicht perfekt und fehlerfrei sein. Vorallem: ich muss nicht alles verstehen oder wissen. Es reicht einfach Frau Oona zu sein. Nicht weniger und nicht mehr. Das war so mega entspannend. Denn wenn ICH so in Ordnung bin, wie ich bin (und das bin ich tatsächlich), dann kann ich allen anderen Menschen leichten Herzens die "Erlaubnis" geben auch so zu sein wie sie sind. 
In Gedanken entschuldigte ich mich bei dem alten Mann, den ich so ungünstig behandelt hatte und ich dankte ihm. 

Hm... im Buch von E. Tolle "Jetzt" fand ich vor Jahren den wahren Satz, dass Angst in dem Vakuum entsteht zwischen dem, was jetzt ist und dem, was kommen könnte. So sehe ich das auch. Habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich im Augenblick bin, ich keine Angst habe. 
Nur wie mache ich das meinem zitterigenmimosigen *lächel* Bäuchlein verständlich? Hm... ? 
"Häslein. Entspann Dich."

Das sind nun zehn Tage Schmerzen aller Arten und das am Stück. Vielleicht muss ich mir noch ein paar Interviews z.B. von dem Herr Bö*ttcher anschauen und kluge Bücher lesen, wo ich lerne dieses Leben mit Schmerzen anzunehmen, aber ihnen auch die Erlaubnis gebe, sich bei anderweitigen Aufenthaltsoptionen - außerhalb meines Körper - gern zu verabschieden. 

AHOI !!! Jetzt gibt es Gemüse mit Kartoffelpü. Ganz mit ohne Fleisch und die glückliche Kuh macht Muh! 

**

P.S. Schön die Daumen drücken, dass ich zu einem Vor*stellungs-Gespräch eingeladen werde....

Montag, 15. September 2014

eine Runde durchs Bl*ockland

Das bedeutet wir fuhren am Sonntagmittag von mir aus los und waren nach 10 Minuten schon in der Natur. Meine Freundin B. hat einen anderen Weg durchs "Bl*ockland" gefunden und so fuhr ich ebenfalls eine neue Strecke. Die erstaunlich lang war :O) Während einer winzigen Pause fotografierte ich dies. 


Und je länger wir fuhren, desto besser wurde das Wetter. Wenig Wind, große Wolken und viel Sonne. Auf dem "Deich" fuhren wir entlang von Wiesen, Feldern und kleinen Wasserläufen. Immer mit dem weiten Blick über das Land. Die Bio-Bauernhöfe entlang des Weges hatten draußen oft kleine Stände stehen mit Kürbissen, Keksen, eingemachtes Gemüse, Säfte oder eben die verschiedensten Marmeladensorten. B. hat das eine oder andere Glas käuflich erworben. Entweder beim Bauern direkt bezahlt oder in eine "Kasse" aus Glas gesteckt. Auf der anderen Seite eines Hofes liefen frei herum ganz besonders hübsche Hühner und mehrere prächtige Hähne. 



Wir fanden wunderschöne Kastanien :O) Ein älteres Ehepaar - sitzend auf einer der Bänke am Wegesrand - sah einen Eisvogel auf dem Wasser. 

Bei dem Bio-Eis-Hersteller von B*remen machten wir einen Halt. 


Tatsächlich habe ich dort mein erstes Eis seit sehr langer Zeit gegessen. Ich kann mich an besseres Eis erinnern, aber es war erfrischend, denn mittlerweile war es richtig warm geworden.



Später sahen wir noch ein schönes Café. Ein anderes Mal werden wir bei bestem Wetter dort einkehren. Mein Fahrrad habe ich hier mit auf das Bild geschmuggelt...


Nach fast drei Stunden Rad fahren kamen wir bei meiner Freundin zu Hause an. Es gab leckeren Pflaumenkuchen mit Mürbeteig gebacken. Also alles in allem ein sehr schöner Nachmittag.

Sonntag, 14. September 2014

Ansammlungen von "Zufällen"

Heute ist der Himmel ein einziges Grau und dazu eine ungewohnte Windstille. Das bemerkte ich erst gegen 9 Uhr. Als mich ein unschöner Traum in den Tag starten lies. In den letzten Tagen bin ich sehr lange in der Nacht auf. Vorgestern wegen der Doku (siehe vorletzten Post) und gestern habe ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen können. Obwohl der Uhrzeiger nur so über die Zahlen flog. 


Seit ich wieder die Ohren "verschließen" kann, schlafe ich endlich aus. Was im Gegenzug die nächtlichen Träume erneut erinnerbar macht. Das finde ich gut, weil sie mir - trotz ihrer Unart oft unschön zu sein - eine gute Hilfe sind.

Es bleibt verwunderlich. Das ich vor ein paar Tagen ausgerechtnet das obige Buch aus meinen Regal der ungelesenen Bücher zog. Und erst am Ende des Buches begreife, worum es im Grunde geht. Mir hat der Roman gut gefallen, obwohl er gegen Ende doch sehr ...hm... 
Wie geschrieben. Verwunderlich was mich alles zu dem Thema De*pressionen und deren Folgen auf allen Ebenen erreicht. Ich habe nicht das Gefühl, dass es "Zufälle" sind. Eher etwas wie sichtbarwerdene Resonanzen. 
Aber genug der Worte. In Kürze werde ich zu einer kleinen Fahrrad-Tour von B. abgeholt. Anschließend gibt es selbstgebackenen Pflaumenkuchen und Tee.  

AHOI 
an alle LeichtmatrosInnen da draußen auf hoher See und in den Häfen der Welt.
Immer eine Handvoll Wasser unter dem Kiel wünscht euch eure
Oona

Samstag, 13. September 2014

unvergessen


Fünf Jahre sind vergangen wie im Flug. 
In Liebe mit Dir verbunden, mein Herz.

Freitag, 12. September 2014

was kleben bleibt

Habe mir einen Schokoladenpudding gekocht. Dieses Mal habe ich da Zucker reingemacht. Etwas mehr als angegeben. So ohne Zucker war der doch ....hm... 
Als die Schälchen nun ausgekühlt waren, da wollte ich nur mal kurz probieren. Habe das kleine Schälchen leer gefressen. Nach der Hälfte bemerkte ich - ertstaunlich, dass ich das bemerkte - das es unbeschreiblich ekelig süß war. Aufhören konnte ich nicht. Es dauerte keine halbe Stunde und jetzt ist mir richtig schlecht. Habe etwas Bauchweh. Na Bravo. Da habe ich 12 Tage sehr wenig Zucker gegessen und jetzt so etwas Blödes. 

NACHTRAG: 
Hier die finnische Dokumentation (klick) "Fr*üher träumte ich vom Leben" zum Thema De*pressionen, Sel*bsttötung und über die, die zurückbleiben. Vermutlich ist der Film nicht allzulange auf arte zu sehen. Achtung. Der Film ist heftig!
De*pression ist oft eine le*bensbedrohliche Er*krankung und nicht etwa eine Schwäche das Leben meistern zu können.