Donnerstag, 28. April 2016

ach noch was

Heute bin ich etwas angeschlagen wegen der Schmerzen und schwummrigen Geist in der Pause nach draußen gegangen. Das war die letzten Tage mittags kaum möglich, weil es dauern regnete... wechselhaft, wie der April halt so sein soll. 
Ich ging während einer trockenen Wetterphase also heute zu einem Café, in welches ich auch schon einmal mit C. in der Mittagspause gegangen bin. Das Café ist klein und gemütlich. Es mutet etwas französisch an.  Der Cappu ist gut und den Kuchen werde ich mutig testen. PöaPö :O) 

Ich setzte mich an einen großen, rechteckigen Holztisch, wo an der kurzen Seite ein junges Paar saß und auf der langen Seite (auf der gepolsterten Sitzbank) ein gutaussehender Mann. Der las Zeitung und hatte etwas gegessen. Seine Pause war sichtbar bald zu Ende. 
Gerade als ich meine Cappuccino bestellen wollte, stand er auf und bot mir seinen Platz an, weil der bequemer war und eine in den Raum hineinschauen konnte. Er bot mir sogar seine Tageszeitung an, welche er scheinbar "ausgelesen" hatte. 
Als ich auf die andere, vorgewärmte Seite wechselte, zog ein anderer Mann seinseits auf meinen freigewordenen Platz. Saß mir nun gegenüber. Ich las in einer Zeitschrift (und guckte mir den Modeteil an). Dabei bemerkte ich, wie er mich interessiert anschaute.
Sind das die neuen, feinen Klamotten? Die frisch gefärbten Haare? Oder liegt es an meinem heute etwas "angeschlagenes, erschöpftes" Aussehen? :O) Interessanterweise empfinden mich an solchen Tagen öfter Bekannte oder so als "Du siehst heute aber gut aus." Hä??
Wo war ich? 
Richtig! Hätte ich etwas Übung darin, hätte ich heute gleich zwei Mal flirten können. Beide Männer waren sehr aufmerksam und ...na, eben so.
Ich gehe da nun öfter in der Pause hin.  *schmunzel*
Wenn es wärmer wird, kann eine auch draußen sitzen und auf die grünen Park-W*all-Anlagen schauen. Die Sonne genießen. 
Von dem Büro liegt das Café keine 10 Minuten entfernt. 
Vielleicht schaffen es C. und ich weiterhin eine kurze Pause zusammen zu machen. Das wäre lustig und sehr schön. Morgen wollen wir das testen. 
Ich vermisse meine Freundinnen. Bisher habe ich über den Job von Angesicht zu Angesicht nur kurz mit B.K. gesprochen. Auch sonst... ich habe kaum Kontakt und um abends zu telefonieren ist a) keine Zeit zurzeit und b) bin ich viel zu müde....

müde

müde 
müde
müde

Sehnsucht nach Ruhe. 

Mittwoch, 27. April 2016

rein gehuscht und wieder raus

Wenn ich zu Hause bin, husche ich schnell ins Internet und dann fix wieder raus. Manchmal ist ein Pech auch ein Glück. Ich fand in meinem Posteingang eine Absage von der Stelle, die ich unbedingt hätte haben wollen. So habe ich nichts verpaßt... quasi. 

Und wieder einmal ist Ausputztag im Körper und ich fühle mich weiter schwummrig im Kopf. U*nterleibsschmerzen, Kopfweh und das Gefühl irgendwie unrund zu laufen. Aber besser jetzt als am Samtag, denn da möchte ich mit B.K. in eine andere Stadt fahren um zu "bummeln". Das Wetter möge etwas netter sein. Es ist zurzeit wirklich nicht schön. Heute trug ich alte Schuhe auf dem Weg zur Arbeit und die "guten" Schuhe hatte ich im Rucksack. Sonst sind die bald hin. Tatsächlich paßt mir meine einzige, schwarze Tuchhose wieder, welche ich mir vor Jahren bei "hager und mager" gekauft hatte. Eine Hose mehr zum Gestalten meiner neuen Kleiderrichtung. 

Sonntag habe ich "frei". Obwohl es mir schwer fällt nicht zu meinen Eltern zu fahren, weil es ihnen eben sehr schlecht geht. Nächstes Wochenende ist Muttertag. Da fahre ich auf jeden Fall. Vatertag macht keinen Sinn, da mein Vater in der Klinik ist. Mitten in der Woche ein freier Tag für mich. Wunderbar! 
Meine Friseurin hat mir gestern vom P*aritätischen Dienst erzählt. Das werde ich mir am Wochenende in Ruhe anschauen. Gibt es in Bremerhaven.
Hat jemand damit positive Erfahrungen gemacht?? 

Ich werde auf der Arbeit stets mehr als genug zu tun haben. Wenn es sich auf eine machbaren Menge einpendelt, dann ist das eine gute Sache. Denn ehe ich mich versehe ist es schon 17 Uhr! 
Die erste Sache habe ich aus  Un*wissenheit  in der ersten Woche gleich mal versemmelt. Puhh... da ist mir dann doch kurz der Mors auf Grundeis gelaufen. Zu meinem Glück ist mir das gestern bewußt geworden und konnte es umgehend ansprechen. Es ist zwar ungut, was ich gemacht habe bzw. nicht gemacht habe, aber nicht dramatisch.

Meine hügelartige Bügelwäsche bleibt erst einmal ungebügelt. Vielleicht gibt es die Heinzelmännchen ja doch... 

Dienstag, 26. April 2016

ausnahmsweise

Erst ins Büro und dann im Anschluss die Haare schön machen lassen. Um 19 Uhr war ich zu Hause. Aß zwei ungesunde Brötchen und trank dazu heißen Tee. Ab 21 Uhr hatte ich wieder Energie und machte mich an den Haushalt. Ausnahmsweise geht es erst um 23 Uhr ins Bett. Mir ist ein wenig schummrig im Kopf. Zuviel Input und zuviel "menschlicher Kontakt".
Ich versuche mehr Struktur in "alles" zu bekommen. 
Mehr Geduld mit mir selbst und mehr Leichtigkeit in allem wäre schön. 

Sonntag, 24. April 2016

auf einmal Luxus

Tatsächlich habe ich zehn Stunden geschlafen. Ab und an haben mich meine Träume geweckt. Hauptsächlich ging es in denen um die Arbeit im Büro. Am "ausschlafen" finde ich schön, dass ich erstens stundenlang nichts bewußt denke und dass ich zweitens nach ein paar Minuten spüre, wie klar und frisch mein Geist ist.
Das mag ich.
Nachdem ich eine ziemlich lange Zeit frei über meine Zeit verfügen konnte, wird schon nach einer Woche arbeiten jeder "freie" Tag unglaublich kostbar. Luxus quasi! Freie Tage sind die Tage für mich, an denen ich nicht ins Büro gehe und auch nicht den ganzen Tag zu meinen Eltern. 

Durch die Zeit, wo ich nun länger "zu Hause" war, verändert sich wohl das Bewußtsein. Es kommt mir ... Wie schreibe ich es am verständlichsten ? ... hm.... Ich kann es nicht gut in Worte erfassen. Anders. Das Leben ist kurz. Einzigartig. Definitv endlich.
Was bleibt vom Leben übrig, wenn ich die nächsten 20 Jahre ständig 40 Stunden die Woche arbeite??? 
Interessanterweise ist die Zeit "auf der Arbeit" für mich keine Zeit meines Lebens. Fällt mir gerade erneut auf. Es gibt die Zeit vor Arbeitsbeginn - ich glaube, deswegen stehe ich gern früh auf und habe Zeit für mich - und dann die Zeit von Arbeitsende bis zum Arbeitsbeginn am nächsten Tag.

Warum die Zeit auf der Arbeit gefühlt nicht mein eigenes Leben ist? Erst einmal würde ich meinen, dass es aus den vorherigen A*rbeitsverhältnissen in meinem Leben kommt.
Ich hoffe sehr, dass es dieses Mal anders wird, wenn ich mich eingearbeitet habe und ich weiß, wie die Häsin so hoppelt. Besser wäre es. Denn ein Leben, dass aus zwei Tagen in der Woche besteht, dass ist irgendwie ... hm... falsch. Finde ich. 

Vorerst werde ich wohl weiter einen Tag am WE zu meinen Eltern fahren. Ich hoffe, dass etwas Ruhe einkehrt, wenn mein Vater die Behandlungen nach Pfingsten überstanden hat und meine Mutter endlich !!! eine vernünftige Sch*merztherapie und Pflege bekommt. Dass sie beide ihr Leben wieder viel mehr selbst bestimmen und ihren Alltag strukturieren können.

Es muss arbeitstechnisch bei mir natürlich nicht so bleiben, wie es jetzt ist. Deswegen gibt es u. a. P*robezeiten. Um herauszufinden, ob einer die neue Arbeit, die Firma, die KollegInnen und anderes zusagen.

Morgen soll es glatt werden und kalt und schauerlich und so. Fahre ich halt mit der Straßenbahn ein Teil des Weges zum Büro. Nach der Arbeit möchte ich eine weitere "Runde" nach Kleidung suchen. Außerdem brauche ich unbedingt einen großen Kleiderschrank und einen Schuhschrank. Mittlerweile quilt die Kleidung aus den zwei Schranktüren. Es ist halt nur ein Kleiderschränkchen. 

Ich werde gleich einen Cappuccino auf dem Sofa sitzen trinken. :O) Dazu ein paar Bio-Kekse essen und einen schönen, ruhigen Kinofilm auf DVD anschauen und "abschalten". Draußen ist es fiese kalt und es graupelt/hagelt. Das beste Wetter für so einen Sonntag.
Ach ja. Im Büro bin ich ständig in Bewegung. Das finde ich gut. Dazu fahre ich mit dem Rad hin und zurück zur Arbeit. Nicht viel Bewegung, aber immer hin 30 Minuten. Dann die vielen körperlichen Arbeiten bei meinen Eltern in den letzten Wochen wie das Putzen, die Wäsche waschen, den Haushalt aufräumen oder einkaufen. Von der seelischen Belastung mal ganz abgesehen. 
Ich mag neuerdings nicht viel essen und letzte Woche habe ich auch kaum etwas "runter" bekommen. Das ist neu.  
Meine neuen Hosen werden lockerer. Auch gut.  

Habt einen schönen Sonntag im wechselhaften April

eure Oona

Samstag, 23. April 2016

Z*ahlen auf der T*astatur

Ach, was freue ich mich auf meinen freien Tag. Das Wetter soll ja gruselig werden. Also steht "Reiki" auf dem lockeren Plan. Das Bett neu beziehen, büschen Haushalt machen und das genußvolle Trinken der Cappuccini mit einem kleinen Kekschen. 
Zum Glück schaffte ich es am Freitag in den Laden im Viertel, um mir frisches Espresso-Pulver zu kaufen.  
Demnächst werde ich viele Zahlen in ein System eingeben. In dem Buch zum Erlernen des Schreibens auf der Tastatur, befindet sich auch eine Seite bzgl. der Eingabe von Zahlen über den Z*iffernblock. Das werde ich über den Tag verteilt immer wieder üben. Auch in der nächsten Woche. Schnelligkeit und Genauigkeit erlernt eine nur über Übung.
22 Uhr ! Ab ins Bett.

Donnerstag, 21. April 2016

Alltags-Schnipsel

Meine vielen Einkauf-Touren der letzten vier Wochen waren gut und sinnvoll. Ich habe das Gefühl gut gekleidet zu sein und weiß nun, dass tatsächlich die "Kleidung am Arbeitsplatz" ein Thema ist. 
Mit dem Rad zur Arbeit zu fahren ist gut, denn wenn ich die 15 Minuten zurückfahre, kann ich "durchlüften" und bin abgelenkt durch den Straßenverkehr. Zuhause bin ich schon mit anderen Dingen beschäftigt.
Die Zahn-Krone wurde heute endlich befestigt. Sie sieht gut aus.

Mittwoch, 20. April 2016

Hold the line!

please. Bis ich wieder die Zeit, ausreichend Kraft und den klaren Verstand habe hier etwas zu schreiben.

AHOI 
und immer eine Handbreit unter dem Kiel !