Dienstag, 28. April 2015

aus Steinen, die im Weg liegen

soll eine etwas Schönes bauen können. Habe ich mehrfach wo gelesen. 

Aktuelles Bauwerkzeug: 

* seit 17 Stunden Bauchweh: kann vielfältige Ursache haben. Zucker gab es "nur" am Sonntag in Form eines Stück Rhabarberkuchens.   
(Hier winke ich meiner Lieblingscousine K. und meiner Liebliungskollegin B. zu. Frau Oona ißt wieder Kuchen. GUTEN Kuchen. Das versteht sich von allein. :O)

* Entscheidungsfindung was ich tun soll, um an eine anständige, erfolgbringende Weiterbildung zu kommen. Dabei schleicht sich langsam der Verdacht ein, dass ich im Grunde nur wenig an Auffrischung bräuchte. Der Rest ist berufliche Erfahrung, etwas Übung und klarer Menschenverstand. 
In einem Gespräch hatte C. in der Mittagspause noch eine andere Idee, wie ich an mein Wissen / Auffrischung komme. 

* durch die letzten 1 1/2 Wochen in der Schule bin ich sowas von demotiviert. 

* Kreislaufprobleme - düddelig im Kopf und ich kann schlecht sehen.

* sehr sehr starke K*onzentrationsschwierigkeiten seit ein paar Tagen. Ich vermute, dass u.a. die fünf Stunden am Vormittag in totaler Unterforderung, mit "aushalten", lernen von Gruppengeschichten und vielen Sinnes-Eindrücken jeglicher Art meine Kraft zieht. Erschreckend, dass ich am Sonntag und auch heute massive W*ortfindungsschwierigkeiten hatte. Beunruhigend. Ich bekomme seit gestern jeden zweiten Tag B12 gespritzt, weil die Werte so dramatisch tief sind. Dazu bin ich unglaublich müde und kann mich zu kaum etwas aufraffen. 
Die Zeit rinnt nur so durch meine Finger.

Nun. Was baut eine sich aus diesen schnuckeligen Steinen? Visualisiere ich sie mir an die wilde Küste von Irland. 
Baue schöne Stein-Türme und schaue auf das Meer... 

kein Abwägen im Mondlicht

Als ich am Freitag von einer anderen We*iterbildungsmaßnahme hörte, hatte ich das Gefühl, dass eine Lösung nahe sein könnte. Nach dem B*eratungsgespräch gestern Mittag habe ich bisher weniger die Vor- und Nachteile abgewogen, sondern habe ein deutliches Bauchgefühl: So auch nicht. 
Damit bin ich jetzt (in der Nacht) aufgewacht. Nach knapp fünf Stunden traumreichen Schlafes bin ich wach. Obwohl ich lieber schlafen würde, genieße ich die Ruhe im Haus und in der Großstadt. Der Mond zeigt nur eine Hälfte seiner Schönheit. Dieser Anblick hat auf mich eine sehr große Beruhigungskraft. Der Blick an den Sternenhimmel und zum Mond ruckelt die Prioritäten in meinem Leben zurecht.

Meine Gedanken gehen zu den Menschen in N*epal...

Sonntag, 26. April 2015

das zarte Grün

Ach, wie ist es wunderschön, wenn der Regen den zarten Hauch von Grün in der Landschaft noch etwas mehr leuchten läßt. Trotz des anhaltenden Regens wollen B. und ich auf´s Land fahren. Statt mit dem Rad gleich halt mit der Straßenbahn. An kleinen Flüssen spazieren gehen, in eine Ausstellung und natürlich wollen wir auch in ein kleines Café. 

Auf dem "roten Sofa"  beim nd*r war kürzlich die ö*sterreichische Schauspielerin S*ophie R*ois, die von W*iener Kaffeehäusern sprach. Sie erwähnte (im verlinkten Interview ab der 16. Minute)  dass es in echten W*iener Cafe´s keine Musik gäbe und der Ober eine nicht ständig nötig noch mehr zu konsumieren. 
Und schwupps habe ich erneut den Wunsch nach Wien zu reisen. Von Cazu Café wandeln und das nur unterbrochen von Besuchen in Museen und Kulturerlebnissen. 
Ich wünsche euch eine schönen, farbensatten Sonntag. Dazu jede Menge wunderbaren Kuchen und glücklichmanchende Getränke der persönlichen Wahl. 

Ein  H*och  auf  das  L*eben !


(klick drauf)

Samstag, 25. April 2015

kurz notiert

Es fühlt sich eindeutig besser an und es fördert meine innere und äußere Bewegung, wenn ich handle statt warte, aushalten oder durchhalte. Nach vier Tagen ist für mich zu erkennen, dass diese Weiterbildung thematisch bis September unpassend ist. Abgesehen davon, dass Er*wachsenenbildung auch leicht Züge von „Kindergarten“ haben kann. 

Am Freitag habe ich ein kurzes Gespräch mit einer Dozentin geführt. Die anderen TeilnehmerInnen waren gegangen. Tatsächlich gäbe es eine Möglichkeit, die Weiterbildung in eine andere Unterrichtsform umzuwandeln. Ich hoffe, dass ich am Montag ein B*eratungsgespräch bekomme. Außerdem habe ich am Freitagmorgen eine andere Anfrage bzgl. meiner beruflichen W*eiterentwicklung per Email losgeschickt.  

Heute lege ich einen Tag mit „Be*werbungen schreiben“, meine Unterlagen sortieren, den eigenen Lernplan erstellen und ähnliches ein. Punkt 1 ist erledigt. :O) 
Schwupps ist es 14 Uhr. Die Zeit fliegt bei diesen Arbeiten nur so dahin. Trotzdem werde ich jetzt eine Einheit mit meinen Körperübungen einlegen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit regnet es heute. Hin und wieder. Für die Natur und für die Landwirtschaft viel zu wenig. Morgen wollen B. und ich eine Radtour machen. Falls diese Fahrt ins Wasser fallen sollte, werden wir schon etwas anders finden, was wir an einem freien Tag machen können. Zusammen kochen wollen wir auch. So ist mein Wochenende schön genutzt und lenkt mich ab von meinen Gedanken bzgl. der W*eiterbildungspleite. 

Mittwoch, 22. April 2015

in den Wallanlagen

steht die Mühle, in welcher ich am Sonntag mit den "K*affeekränzchen-Frauen" zwei Cappuccini genossen habe. 


Am letzten Mittwoch bin ich von der Mühle durch die Wallanlagen ins "Viertel" gegangen. Und dabei fand ich blühendes Blau und Enten in Frühlingsgefühlen. 


Als ich gestern Abend meine - noch im März t*otgeglaubten - Lavendelpflanzen mit ordentlich Wasser beglückte, sah ich am Himmel dies: 
 

Meine Lavendelpflanzen scheinen aus den Töpfen springen zu wollen und auch meine Zitronenminze fühlt sich zu Höherem berufen. Ich fühle mich genötigt diese Pflanzen umzutopfen. :O) Obwohl ich keine Motivation habe dieses Jahr viel Grünzeug auf dem Balkon zu pflanzen. Weil ich gefühlt schon mit einen halben Bein und im Geiste ausgezogen bin. Wenn die Birke ihren gelben Staub verteilt hat, werde ich den Balkon schrubben. Vielleicht bin ich dann voller Elan... 
Auch weil ich mich so schnell wie möglich erneut mit dem "Vitamin"  B*12 aufpäppeln lasse. Mein Hausarzt hinterlies mir auf meinem AB die Nachricht, dass meine Blutwerte in Ordnung sind. Bis auf den B*12-Wert. Der wäre mehr als im Keller. War mein Gefühl doch richtig, dass erneut untersuchen zu lassen.

Nachdem ich hier über die W*eiterbildung schrieb und dann den Kram wieder gelöscht habe - Sorry dafür - , möchte ich nur soviel dazu notieren: Ich bin enttäuscht. Das Wort Ent-Täuscht trägt den Pudelskern schon in sich. Wie sagte eine Freundin zu mir: "Was hast Du den erwartet?"
Tja. Zumindest nicht, dass wir b*ürotechnisch bei Adam und Eva anfangen. Ich schaue, was sich verändern lässt und bin mir bewußt, dass ich Entscheidungsmöglichkeiten habe.

Ich schaue auf die Uhr und warte auf die rechte Zeit um ins Bett zu gehen. Heute war der H*ausverwalter mit Mitarbeiterin bei mir in der Wohnung. Es gab ein paar Dinge zu klären. Da fühlte ich mich etwas unter dem Druck meine Wohnung zu säubern und aufzuräumen. Den Feudel geschwungen, die Wanne auf Hochglanz gebracht und anderes "aufgehübscht". 
Hm... ich brauche noch etwas Zeit, um mich in die neue Tagesstruktur nach zwei Jahren einzufinden. Am vierten Tag der Woche mag ich nicht um 6 Uhr aufstehen. Bin dauernd müde und habe das Gefühl kaum etwas zu schaffen. Meine innere und äußere "zu tun - Liste " wird länger und länger. 
Das wird schon werden. 

Dienstag, 21. April 2015

irischer S*egensspruch


Mein Wunsch für Dich ist, 
dass Du mutig weitergehst, 
wenn der hohe Gipfel vor dir unerreichbar scheint 
und selbst das Licht der Hoffnung schwindet. 

*


Samstag, 11. April 2015

wenn das so ist





Heute habe ich geschmeidig den Keller zum x.ten Mal aufräumen, sortieren und säubern. Vorher habe ich mir eine Schutzmaske gegen den Staub besorgt. Kluge Deern! 
Ach, dass ist wirklich total schön. Wenn eine nach drei Stunden in den gesäuberten und aufgeräumten Keller blickt. Mit dem Wissen, dass ich doch schon in den letzten Jahren fleißig war. Erneut gehen ein paar Tüten mit alter Kleidung auf die Reise.

Ein "Haufen" aus Sperrmüll liegt im zweiten Keller. Wenn hier jemand in der Straße irgendwann Sperrmüll hat, dann kann ich das dazulegen ohne das plötzliche Wühlen anzufangen. Mir war weniger schon immer lieber als zuviel. Das ist gut, weil ich mich wohnungstechnisch eher verkleinern möchte. Manche Bücher kann ich verschenken an Freundinnen und vielleicht sind Bücher für einen ox*fam-Shop dabei. Die Kleidung ist zu sehr abgetragen. So ein Laden liegt sinnigerweise ab Montag täglich auf meinem Weg. Es war ganz gut in die ca. 12 Umzugskartons grob reinzuschauen.

Lustigerweise habe ich einen erstaunlichen Grund gefunden, warum ich sparen will bzw. unbedingt in diesem Jahr eine gute Arbeit finden will. Das ist doch fein. :O) Für heute genug geschafft und das fühlt sich richtig gut an!



*

Freitag, 10. April 2015

...

Tatsächlich bin ich die Tage wenig im Internet. 
Ich schaue auf die weiße Seite vor mir und den blinkenden Cursor...


 
eine blümerante Leere ... und dahinter eine seltsame Fülle


 *

Dienstag, 7. April 2015

wie an einem Kaugummi

klebt eine an der kindhergebrachten O*pferrolle. An uralten Ü*berlebensmustern, die heute keinen Sinn mehr machen. Manche im Grunde nie gewirkt haben, aber was anderes ist nicht erlernbar gewesen. Tatsache.

Dazu möchte ich schreiben, dass es auch noch ein unsichtbares und ziemlich dickes Kaugummi ist. Eine meint hin und wieder, sie sei es nun endlich losgeworden. HA! Sie hat ja lange daran gearbeitet, geschüttelt und gewuckelt, damit es endlich abfällt oder verschwindet. Doch wenn eine es schafft sich entspannt auf den eigen Mors oder unter das Knie zu gucken, dann klebt es da ... und klebt.

Ich will mir selbst zu Gute halten, dass die Zeitabstände stets etwas kleiner werden bis ich das Kaugummi bemerke. Manchmal dauert es eine Woche und manchmal eben nur zwei Tage. Das klebrige Ding ändert dazu noch die Farbe, die Form und den Namen. Es heißt öfter: "Die sind schuld." Oder: "Ich kann nichts dafür." Oder: "Wie sollte ich das ändern können?" Oder: "Kann ich nicht." Oder: "Krankheit." 

Zurzeit versuche ich mein Zuhause zu visualisieren in dem ich leben möchte. Das ist nicht so einfach mit einem Kaugummi an den wichtigsten Stellen. Wozu habe ich einen klugen Verstand? Ich finde immer eine Lösung...
Das Gute ins Leben visualisieren. Das, was eine denkt und sich wie ein Mantra selbst ständig vorsagt, dass bekommt sie letztlich auch. Zum Glück achte ich so gut es geht auf meine Gedanken. Und ich meine, dass es schon günstiger für mich läuft.

Kleb ich heute das "O*pferrollen-Kaugummi" ins Klopapier und spüle es weg. 
Für heute bin ich es los.  




*
(Postkarte fo*tolia - ma*ksymowicz)

Sonntag, 5. April 2015

bunte Eier


Ich wünsche euch 
da draußen an den Geräten 
bunte & leckere Ostereier. 
Dazu die Sonne im Herzen 
und eine erholsamen Zeit. 





eure Oona 


Samstag, 4. April 2015

Hühnchen-Alarm

Gestern kam gegen Mittag meine Freundin B. zur mir und wir liefen zu Fuß zu einem Museum in meiner Stadt, wo zurzeit eine Ausstellung von P*eter G*ayman zu sehen ist. Als wir das Museum erreichten, hörte der Regen auf und die Sonne lies sich blicken. Was keinen Sinn machte, denn die Ausstellung war in einem recht dunklen, großen Raum ohne Fenster untergebracht. 
Eine wirklich feine, kleine Ausstellung mit ein paar Arbeiten des Künstlers. 
Zurück ging es mit Sonnenschein und etwas arg frischer Luft. Gut, dass wir beide eine Kopfbedeckung eingesteckt hatten. Bei mir angekommen machte ich mich bald daran ein Essen zu kochen. 
So war der Karfreitag ganz geschmeidig gestartet, flockig erlebt und am Abend schaute ich den Film über den T*ierfilmer. Schwupps, war es Zeit ins Bett zu gehen. 

So ohne Zucker und Kuchen ist Ostern eine ganz harte Geschichte. Das kann ich euch schreiben. Drum tüddel ich mich nun doch noch einmal in meine Klamotten und gehe ´ne Runde um den Block. 
Morgen gehts aus der Butze und fahre zu meinen Eltern. Die Schwester kommt mit Familie. 

Mir ist so nach Weite, Stille und dahinter das Meer ... 



 **

Donnerstag, 2. April 2015

mitgehört & der Y*ogi-Spruch

Ein Straßenbahn-Gespräch war heute Vormittag nicht zu überhören. Guckst Du hier:
Ein älterer Mann steigt mit Tochter und zwei Enkelsöhnen (um die 7 oder 8 Jahre)  in die Straßenbahn ein. Der Opa weiß zu allem etwas zu erzählen. Den Straßenbahnen, dem Dom, den Schweinen in der "Sögestraße" und dem Rathaus. Dem Wallgraben und den Stadtmusikanten. Opa zeigt nach rechts"Hier habe ich gearbeit. Da bei der C*ommerzbank." Der Enkelsohn: "Und läuft sie noch? Die C*ommerzbank?"

Klar. Wenn der Opa da nicht mehr arbeitet, dann müssen die natürlich schließen. Wenn der wichtigste Mann in Rente gegangen ist. Ich mußte so schmunzeln. 


*
Erstaunlicherweise bin ich heute an Gründonnerstag in zig Geschäften so an der Kasse durchgeflutscht. Toll. 
Im Café, in dem ich mit A. zu einem morgendlichen Cappuccino traf, war es erstaunlich und angenehm leerer als sonst. 

*
Ich mag diese eigene W*erbung vom B*ayrischen Rundfunk. 
Zum Beispiel die "Ich bin Heike und hier bin ich daheim."
Vielleicht hat diese W*erbung etwas mit diesem "Erkennungssatz" und der Heimat-Verbunden-heit der Menschen zu tun. Heimat. ZuHause. Der Lebensmittelpunkt. Da, wo eine sicher und geborgen ist. Woher die eigene Kraft sich speist. So stelle ich mir das vor und ich hoffe, dass diese Menschen "echt" sind. 

Vor der Frau würde ich gern eine G*ebetskette aus H*eilsteinen kaufen. Nicht, dass ich nicht schon mehrere (ungenutzt) hier rumliegen habe. Mir gefallen die Ketten sehr und haben etwas Beruhigendes für mich. Eine Kette ist aus Rosenholz. Mit der Tendenz die Kleidung unschön zu verfärben, weil vermutlich irgendwie mit Öl behandelt. Die aus B*ergkristall hat nicht gehalten und ist zwei Mal zerrissen. Jetzt reinigen die vielen Perlen meine anderen Heilsteine. Irgendwann habe ich mir eine weitere Mala gekauft mit Yak-Horn aus Tibet. Ich sach jetzt mal, dass die in dem Fachladen mich nicht beschummeln würden... würde wohl ein mieses Karma machen.
 
In einem anderen Filmchen erwähnt Heike einen Y*ogi-Spruch, welcher mich umgehend zum Lächeln brachte. 


"Wenn Du denkst, 
Du bist erleuchtet, 
dann fahre an Weihnachten 
zu Deinen Eltern."