Dienstag, 15. Dezember 2009

Filme

erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Obwohl es für einen Meditationsraum im ebenerdigen Bereich zu kalt ist, wollte ich zur letzten Meditationsstunde. Leider hat mein Fahrrad ab 4 °C und tiefer eine bisher unerforschte Macke. Keine Gang geht rein, plötzlicher längerer Leerlauf oder ich trete einfach durch.

Ich fühle mich auf dem Rad sehr unsicher. Mein Schwager – seines Zeichens Fahrradfachhändler – befürchtet einen teueren Schaden. Weil es mir zu gefährlich und zu kalt ist mit dem Rad zu fahren bleibe ich mit dem Hintern zu Hause. Morgen geht das Rad endlich in ein Fachgeschäft zur Reparatur.
Gleich gibt es zum Abendbrot einen großen Apfel (Cox Orange!), welchen ich mir reibe und darüber ein wenig gehackte Mandel streue. Wenn der Apfel leicht braun wird kommen da zarte Haferflocken dazu. Durchrühren. Lecker. So kann ich Apfel besser vertragen.


In meiner Jugend (hust) habe ich schon für Robert Redford geschwärmt. Jedenfalls bin ich mit meiner Freundin B. oft ins Kino gegangen. Da war Kino noch ein Kino-Erlebnis, ohne Hörschäden und bezahlbar.
Natürlich wollten wir 1993 „Ein unmoralisches Angebot“ mit Demi Moore und Robert sehen. Wir also im Kino, die Dunkelheit senkt sich über den Raum, keine Handys muckeln und alles ist gut. Dann endlich kommt Robert ins Bild. Im Anzug - ich steh u.a. auf Anzüge....aber das am Rande. Wo war ich? Ach ja, nach kurzer Zeit nehme ich meine Brille ab und putze diese wie wild. Gucken. Putzen. Gucken….
„Oh Oona, was ist!!!“
„Ich sehe den Robert einfach nicht scharf! Scheiß Brille!“ raune ich sauer.
Sie bekommt einen halben Lachanfall (kommt im Kino gut, kann ich ein Lied von singen) und sie sagt: „Der hat ´nen Weichzeichner drauf.“
"Na Bravo."
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