Donnerstag, 28. April 2011

Mini-Vögelchen

Vorgestern saß ich auf dem Sofa und las. Ich schaute nach rechts und da sprang ein ganz kleines Vögelchen auf meinen Balkon und suchte nach ein wenig Futter. Auf dem Kopf hatte er irgendwie eine blaue Haube und eine gelbe Brust. Der muss noch ganz frisch gewesen sein. Ich saß da und mein Herz freute sich so... schwupp, war das Tier davon geflogen.

Glück kostet nichts.


Mittwoch, 27. April 2011

„Viele Kriege gegen Polen schon gewonnen“

In meiner Tageszeitung gab es die letzten Tage eine mehrteilige, ganzseitige Serie über den Alltag in einem Altersheim in einem Vorort vor Bremen. Eine Volontärin hat ein paar Tage in einem Altenheim verbracht und darüber berichtet. Also habe ich an fünf Tagen mich eingelesen in diese eigene Welt mitten unter uns.

Wie oft wird uns bewusst, dass wir alle alt werden? Unabänderlich.
Niemand kann planen und wissen wie es sein wird und wann. Das bedeutet, dass wir eines Tages vielleicht in einem Altersheim leben werden und darauf angewiesen sind, das es Heime wie dieses in Marßel geben wird mit Menschen, die uns pflegen, uns umsorgen, helfen und uns beschäftigen. Wer wird diese völlig unterbezahlte und nicht im Entferntesten genügend gewürdigte Arbeit tun? Für Dich und mich? Hm?

Die Gedanken und Gefühle, die ich beim Lesen dieser Seiten hatte kann ich hier nicht wieder geben, aber ganz klar wurde mir – mal wieder - : wie viel mehr an Achtung, an Geld, Hilfe und an Wertschätzung diese Menschen zusteht, die diese Tätigkeit in all den Heimen und Krankenhäusern täglich bewältigen!! 365 Tage im Jahr. Mit Nerven wie Drahtseile, viel Wissen und Können und dazu (dennoch) einem mitfühlendem Herzen.

Was da Tag für Tag einfach Unglaubliches geleistet wird. An/mit den „alten“ Menschen, die unser aller Leben und unsere Gesellschaft über Jahrzehnte mitgestaltet haben. Menschen, denen wir Achtung, Respekt und Mitgefühl entgegenbringen müssten so wie unseren Angehörigen, die oft aus verschiedenen Gründen eben nicht im eigenen Zuhause bleiben können bzw. nicht voll von den eigenen Angehörigen gepflegt und betreut werden können.

Wo ich das gerade schreibe. Ich finde es ungünstig, dass manchen Menschen sich erlauben über andere Menschen zu urteilen, weil diese Mutter, Vater, Bruder, Tante oder das eigene schwerkranke Kind in ein Heim geben. Was wissen Fremde über die Gründe und Verzweiflung in einer Familie oder bei einem Ehepartner?

Es gibt Menschen, die nicht einmal laut denken dürfen, dass sie keine Kraft mehr haben ihr todkrankes Baby zu pflegen. Nichts geht mehr. Niemand, der das nicht einmal miterlebt hat kann sich das Leid, die Ohnmacht und diesen Schmerz vorstellen! Das zerreißt einer das Herz. Niemand hat das Recht darüber zu urteilen.

Meine Großmutter sollte mit 88 Jahren ins Heim als der Krebs nicht mehr aufzuhalten war. Mein Vater sagte: „Nein, ich habe es ihr versprochen das sie niemals in ein Heim kommt.“ Sie kam zu meinen Eltern für ihr letztes halbes Jahr. Meine Großmutter starb voller Würde, geistig glasklar und liebevoll umsorgt und geschützt. Da hat sie großes Glück gehabt. Und wir auch. Eine kostbare Zeit.
An den überfüllten (Pflege-)Heimen ist zu erkennen, dass nicht alle Menschen dieses Glück haben.


Zurück zu dem Bericht in der Zeitung:
In meiner Ausbildung zur Sterbebegleiterin 2009 ging es auch darum mit den Angehörigen der sterbenden Menschen gut umgehen zu können, wenn diese z.B. an Demenz leiden. Das ist so ein großes Thema und so ein riesiger Bereich. Aber ich fand es einfach klasse, dass wir einen Abend hatten, wo uns die Leiterin einer von ihr gegründeten Demenz-WG etwas über die verschiedenen Formen der Demenz erzählte.

Sie sprach so liebevoll und mit großer Achtung von den Menschen, die in der Demenz-WG (die Woge) ein Zuhause gefunden haben. Dieser Abend hat den anderen SemiarteilnehmerInnen und mir etwas die Unsicherheit, ja, die Angst genommen.
Immer mehr wird geforscht, im Alltag gelernt und herausgefunden, wie man Menschen helfen kann ein würdevolles Leben zu gestalten/zu leben, wenn der Geist zunehmend wirr wird. Wie hilfreich es ist ganz einfache „Regeln“ zu befolgen/ zu erlernen. Z.B. sagte sie, dass es keinen Sinn macht einer 80 jährigen Frau, die an Alzheimer erkrankt ist zu sagen dass ihr Vater doch längst tot ist. Das erschrickt sie furchtbar, denn sie ist gerade 8 Jahre alt. Es hat nichts mit Veralberung oder Respektlosigkeit zu tun dann die Frau da abzuholen, wo wie gerade ist. Der Papa ist gerade nicht da, aber kann ich etwas tun? Natürlich nicht in einem verächtlichen Ton oder in Baby-Leiersprache. Wenn die Person wieder in einem anderen Alter ist oder in der Gegenwart, dann steht ihr Respekt und Achtung zu!


Draußen vor dem Heim in Marßel steht eine Bushaltestelle. Hat das BSAG dem Heim geschenkt. Sieht aus wie eine normale Haltestelle mit Fahrplan. Nur fährt dort niemals ein Bus. Immer wieder sind BewohnerInnen dieses Heimes aufgrund von Heimweh, in Verwirrung oder wegen der Demenz „abgehauen“. Sie wollten nach Hause fahren und irrten in dem Ort umher, was natürlich gefährlich ist. So gehen sie nun zur Haltestelle, setzen sich geschützt hin und warten auf den Bus. Dort werden sie entweder wieder zurückgeholt oder sie sitzen da und warten. Irgendwann wissen sie nicht mehr warum sie da sitzen oder es ist Kaffeezeit… dann gehen sie zurück ins Haus und niemand hat Schaden genommen.

Ganz besonders hat mich folgendes beeindruckt und ich schreibe das ab aus der Zeitung:

Der Herr von Zimmer 3 hat schlecht geträumt, wie beinahe jede Nacht. Bilder vom Krieg ziehen ihm dann durch den Kopf, vom Nahkampf im Schützengraben, von Granaten und sterbenden Kameraden. Seine Schreie sind erschütternd und für die Pflegerin doch Routine: „Was glauben Sie, wie viele Kriege gegen Polen wir hier Nacht für Nacht schon gewonnen haben“, sagt sie und fasst den alten Herren an der Schulter. Rüttelt ihn, ganz sachte – bis er zu sich kommt. „Es ist alles in Ordnung, machen Sie sich keine Sorgen, Sie sind auf Heimaturlaub.“ Sie sagt diesen Satz wieder und wieder. Der Träumer leidet an Demenz. Ihn in die Gegenwart zu holen ist fast unmöglich. „Sie einfach dort abholen, wo sie in ihrer Vergangenheit gerade sind.“


Das ist eine der vielen Fähigkeiten, die Menschen in der Pflege und Betreuung von Menschen im Alter brauchen. Ich hoffe, dass ich später nicht in einem Heim strande. Aber wenn das so wäre, dann hoffe ich, dass es Menschen gibt, für die ich eine respektswürdige erwachsene Frau bin mit einer Leidenschaft für ein Stück Torte.

Mittwoch, 20. April 2011

Waffeln

sehen bei mir so aus. Mit Marzipan :O)

Mittwoch, 13. April 2011

Ein Senfkorn

Hier eine klassische buddhistische Geschichte:

Einst flehte eine verzweifelte Mutter, die ihren verstorbenen kleinen Sohn im Arm hielt, den Buddha an seine magischen Kräfte zu nutzen, um das Kind wieder zum Leben zu erwecken. Der Buddha versicherte der Mutter, er werde den Knaben wieder ins Leben zurückholen, wenn sie ihm ein Senfkorn aus einem Haushalt bringt, in dem noch nie jemand gestorben ist. Die Mutter begab sich auf die Suche, doch kehrte schließlich unverrichteter Dinge zurück: Der Tod ist universell, er besucht jedes Haus ohne Ausnahme. Doch inzwischen war ihr rasender Schmerz einer weisen Hingabe gewichen und sie wurde zu einer Anhängerin und Schülerin des Buddha.

Diese bekannte Geschichte steht in dem Buch "Was geschieht, das geschieht" von Sylvia Boorstein. Einer buddhistischen Lehrerin, die mir persönlich sehr viel gibt. Sie schreibt in dem Buch, dass sie sich am Ende der Senfkorngeschichte noch einen Satz gewünscht hätte. Der lautet:
"Und dann saßen der Buddha und die Frau eine Weile zusammen und weinten."

So wie der Tod überall kommt so ist das Leid überall zugegen. Da gibt es Menschen, die können damit umgehen und andere weniger. Manche sehen es als Herausforderund und wieder andere zerbrechen daran.


St. Peter-Ording (2)


Der Sandstrand ist fast einen Kilometer breit und das Auge findet ein Ende am Horizont. Zielstrebig lief ich zum Restaurant „Strandbar“, welches auf den Holzpfählen im Wasser steht. Dort gab es dies zu essen:
Draußen auf der Aussichtsterrasse war es voll und so ein bisschen zu viele aufgezäumte Blondinen. Außerdem war es sehr windig und kalt. Mir muss der Milchschaum nicht auf die Brille schweben.

Ich war froh, dass ich meine Mütze noch im letzten Moment mitgenommen hatte. Das wäre an den Ohren sehr kalt geworden.
Von dort aus machte ich mich am Strand entlang auf den Weg in den Ort. Herrlich so am Wasser zu gehen. Die Wellen rollten tosend ans Land. Der Sand war flach und fest.
Über eine scheinbar endlose Stegbrücke geht es wieder 0.7 km zurück über den Strand zum „Ort“. Der sieht aus wie viele Orte mit Touristen an der Küste. Langweilig. In einem Cafe war ich um 17 Uhr die einzige Gästin. Es wurde schon für die Abendessen eingedeckt. Dort kam ich zum Schreiben und schaute mir durch die riesigen Fenster die Passanten an.
Um 18 Uhr war ich in meinem Zimmer und versuchte mich zu erholen. Um 2 Uhr kam ich endlich in den Schlaf.
Sonntag
Nach einer heißen Dusche bin ich runter in den Frühstücksraum. Hell, klar und das Frühstücksbüffet war allererste Sahne. Die Rühreier mit Speck ein Gedicht, Obst, Müsli, so viele verschiedenen Brötchen und Brote und selbst gemachte Marmeladen…. wunderbar! Dazu eine total freundliche Küchendame. So aufmerksam und freundlich. Norddeutsche Deern halt.

Schwupp… war ich wieder am Strand. Spaziergang am Meer. Kein Lüftchen wehte. Sonne. Ich liebe den frühen Morgen an der See. Diese Stille.
Die „Strandbar“ machte um 11 Uhr auf und so bin ich auf einer langen schönen Holzbank gegenüber der „Bar“ zu sitzen gekommen. Auf dem entlosen Steg über dem Strand. In den zwei Stunden die ich dort saß unterhielt ich mich mit wechselnden BanknachbarInnen. Das würde hier zu weit führen. Das Cafe habe ich mir geklemmt. Auf der Bank war es schön, warm und lustig. An dem Wasser kann ich mich einfach nicht satt sehen!
Gegen Mittag ging ich in mein Hotelzimmer und ruhte mich aus bis zur Kaffeezeit. Ich wäre lieber nach Husum gefahren, aber das war nicht drin.
In einem Restaurant im Ort aß ich zu Abendessen. So saulecker. Mich richtig sattessen macht mich glücklich.

Später noch einen Spaziergang an den Dünen entlang. Die Sonne ging langsam unter und ich hörte nur Wind, Gräser rauschen und das Getöse der Vögel. GLÜCK !

Viel gelesen und geschrieben am Abend, ein bißchen fern gesehen und um 3 Uhr nachts war schlafen endlich möglich.
Am nächsten Morgen nach einem wunderbaren Frühstück wieder los Richtung Bremerhaven, um auf dem Rückweg meine Mutter im KHS zu besuchen.
Ach, ich hatte wirklich Glück mit dem Wetter und dem Hotel. Ich hoffe, dass sich eine Freundin findet, die mit mir noch einmal dahin fährt und wir ein paar Tage die See genießen können…



Oh, Telefon… Pause…. nichts Gutes.
Muss mich jetzt erst einmal sammeln…
*

Dienstag, 12. April 2011

Reisebericht St. Peter-Ording

Es ging am frühen Morgen los. Ich lief um kurz vor 8 Uhr zur Autovermietung welche ca. 20 Minuten entfernt ist. Dort bekam ich den Wagen ausgehändigt. Grau. Welch Überraschung. Schon wieder habe ich nicht auf den Namen geschaut. Es war jedenfalls ein sehr neuer Wagen und zwar von der Marke „FIAT“ und etwas kastig in der Form. Panda?? Rein und los. Ich fahre - wie schon erwähnt - nur Auto, wenn ich im Urlaub bin. „Isch habe gar keine Auto.“Tja, schreibe ich das jetzt oder nicht? Naja, Mut zur Ganzheit. Bei mir zu Hause wollte ich wenden und stand mitten in einer Seitenstraße auf der Straße und der Rückwärtsgang ging nicht rein! Der vorbeikommende ältere Herr bekam den Gang ebenfalls nicht rein. Ich zurück zur Autoverleih-Firma. „Doch“, sagte die junge Frau (super entspannt) am Schalter, „der Rückwärtsgang geht.“ Ging zum Auto und zog an so einem Ring-Nippel-Dings unter der Schaltung und geschmeidig ging der Rückwärtsgang rein. Ich halte es ihr zu Gute, das sie mir das ohne Kommentar und Mimik zeigte. Hochziehen! Darauf bin ich in meinem leichten Stress nicht gekommen. Kenne nur ziehen oder drücken *hüsst*.

(Meine Freundin B. bemerkte: „Na, wenn der Gang „anders“ ist als „normal“, dann hätte man es dir auch sagen können“. Brave Freundin.)Jedenfalls habe ich das Gute daran gesehen. (Das Gute zu sehen habe ich von meiner Freundin C. gelernt. Sie ist darin eine Meisterin) Denn ich habe das mit dem rückwärtigen Gang nicht irgendwo in der Pampa gemerkt. Durch das hin- und herfahren wurde klar: ich sitze ungünstig auf dem höhenunverstellbaren Sitz. Also sammelte ich in meiner Wohnung meine paar Sachen für den Urlaub zusammen und griff spontan zu einem meiner Sofa-Kissen. Das machte das Sitzen ziemlich gut.Los ging es bei Sonnenschein und um es vorweg zu nehmen: der blieb bis Montagabend! Bei so einem Wetter an die See. Bis zur Fähre Wischhafen / Glücksstadt (!) war ich zwei Stunden unterwegs.

Ich fuhr nicht über die Autobahn über Hamburg sondern immer schön entspannt über Land. Wenn die Natur noch mehr erblüht ist, dann muss das eine ganz wunderbare Strecke sein. Ach, dass ist entspanntes Autofahren. Auf die Fähre musste ich nicht lange warten! 7 Euro eine Person im Auto. Da stand ich also und setze über. 25 Minuten Fahrtzeit. Weit der Blick, klare Luft und das Wasser glitzerte hell und strahlend… apropöchen… in der Ferne sah ich das Kernkraftwerk Brockdorf. Irgendwie sah es so unschuldig aus. Komisch. Keine Zeit für dumme Gedanken, denn der Wind wehte kühl, die Möwen tanzten über das aufgeschäumte Wasser in der Fahrrille der Fähre.





(Übrigens gab es heute in der Kantine ganz was Spezielles: Rinderfleischsuppe mit Frühlingsgemüse und Rindfleisch. Rindfleisch?? In einer Rindfleischsuppe?? Hey, das hätte ich jetzt nicht erwarte!)


Wo war ich? Auf der Fähre. Drüben ans Land gekullert und ich wurde mit „Määhhhh“ von Schafen und ihren Lämmern (so süß) begrüßt. Meine Seele atmet auf. Norddeutschland. Weitweit kann man schauen. Kein Wölkchen am Himmel. Da ich so im (Auto-)Strom fuhr ging das Fotografieren der Lämmchen leider nicht. Määhh … määähhh…



Wieder satte zwei Stunden an der grünen Küstenstraße entlang gefahren in Richtung St. Peter Ording. Nur einmal „verfahren“ im Ort und ich stand vor dem Hotel „Das Strandhaus“. Parkplatz (kostenlos) direkt gegenüber. Diese Ruhe !!! Ab 14 Uhr kann ich in das Zimmer. Blick auf die Uhrzeit: 14 Uhr. Wo sind die fünf Stunden geblieben? Ging gefühlt ganz schnell.

Eine freundliche junge Frau nahm mich in Empfang. Zimmer Nr. 12 (meine Lieblingsnummer nach 8). Das Einzelzimmer „Deluxe“ war ein angenehm großes Zimmer mit zwei getrennten Betten, großem Fenster und einem neuwertigen Bad. Zwei bequeme etwas originellere Sessel, ein Flachbildschirm und ein Radio. Im Übrigen mit WLan-Anschluss, aber für 3 Tage nehme ich keinen Klapprechner mit.


Erst wollte ich mich eine Stunde hinlegen. Nachher war klar: das hätte ich tun sollen. Doch wie sagt meine kluge Freundin K. immer? „Hätte, wenn und aber – alles nur Gelaber“. Ich habe mich anders entschieden, weil das Wetter so traumhaft windig war und mich zog es förmlich an das Wasser.
Und das war auch eine gute Entscheidung!



Fortsetzung folgt…

Montag, 11. April 2011

Tage an der See





Weitere Posts handeln von der glitzernden See, dem blauer Himmel, dem stürmischen und lauen Wind, den netten Menschen mit denen ich geplaudert habe und dem leichten Sonnenbrand im Gesicht *öhm* und von dem klasse Hotel (ganz süß und in bester Lage) mit super Frühstück und von dieser riesige Weite in St. Peter- Ording.
Versprochen!


Freitag, 8. April 2011

Trutsche oder Ische??

Trutsche oder Trudje ist bei uns eine bieder angezogene, auch zerstreute Frau. Das Wort kommt von trutschig: trampelig. ** Eine Schlutsche, Schlurmetsche (Metsche = Mädchen), Schlunze oder Schlurliese gilt als unordentlich. **Nachlässigkeit gekleidet ist die Plünnenjule oder Schlurpotzliese und wer auffällige Kleidung trägt oder ordinär wirkt, wird in Bremen abfällig Putsche, Kruke, Ische oder Pingelputsche genannt. ** So steht es heute in der Tageszeitung meiner Wahl. Nein, ich habe keinen Klötenköm (Eierlikööööör) getrunken. Ich wollte Euch nur keine Entzugserscheinungen zumuten :O)