Montag, 28. Januar 2013

Zartheit







Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.

(Gertrude Stein)  

Samstag, 26. Januar 2013

abgehangen

Um ein Ziel zu haben bin ich am Morgen zu meinem kleinen Lieblingsbuchladen gegangen. Bei ziemlicher Kälte und leichten Sonnenschein. Ich liebe es in dem Laden zu stöbern und noch mehr liebe ich es den Menschen bei ihren Gesprächen zuzuhören. Der Laden ist klein und er ist in einem der "besseren" Stadtteile. Man kennt sich und alle Alterklassen gehen dort ihre Bücher kaufen. Zumal man schon von außen in ein schönes Schaufenster sehen kann.   
Die Chefin ist eine echte Hanseatin und der Dreh-  und Angelpunkt. So stehe ich vor den Wänden voller Bücher und lese das eine oder andere Buch an. Fast immer könnte ich mit zwei Büchern aus dem Laden gehen. Wenn ich so meinen Blick über die Einbände streifen lasse, sind meine Ohren offen und aufmerksam. Dort habe ich schon die tollsten Geschichten gehört. Daraus könnte eine Bücher schreiben. Das wahre Leben halt. Wie oft ich da schon schmunzelnd stand und mich einfach nur gefreut habe. 

Auf dem Sofa griff ich zu "Dr. Siri sieht Gespenster" und um 21.30 Uhr war dieses Buch ausgelesen. Was für ein Glück, dass ich morgen zum dritten Buch übergehen kann. Ein Lesegenuß! 

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Mittwoch, 23. Januar 2013

Eis-Tüten





Montag, 21. Januar 2013

* * für Ina * *






dem Sternenkindchen zum vierten Geburts-Tag

alles Liebe

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Sonntag, 13. Januar 2013

Das mal dazu !!!

Zur Achtsamkeit: Vorhin eben schnell die Küche gefegt, das Bad geputzt und mir im Eifer des Gefechtes die Spülmaschinentürecke voll ins Knie gerammt. Schön, wenn der Schmerz nachlässt. Das gibt ´ne Beule.


Zu: "Vermeide Kuhmilcheiweiß": Konnte mich nicht beherrschen und trank ZWEI Cappuccini. Jetzt blubberts.

Zum „Ich räume alles sofort wieder weg, was ich benutzt habe und halte Ordnung.“: Und ich mich durch Berge von Ordnern, Unterlagen, Papierstapeln (Wo kommen die auf einmal her?), einem zerlegten Laptop, eingekauften Drogerieartikeln, zwei getragenen Pullovern (die eigentlich in dem Wäschekorb hinter der Kommode landen sollten) durchwühlen muss, weil ich meine Armbanduhr suche. Außerdem muss ich das Frühstückgeschirr wegräumen, um den Küchentisch benutzen zu können.

Zu „Ich lege mich jeden Tag auf dem Boden ab für 20 Minuten“: Und ich die Yoga-Matte und das perfekte Kopfablage-Buch schon an zuvielen Tagen nur durch die Räume trage. Weil immer irgendwie im Weg. So am Boden liegend.

Zur Konzentration: Ich in der Küche stehe und mich zum x-ten Mal an diesem Tag frage:  Was zum Hecht wollte ich hier?

Zu „Weniger Laptop-Arbeit“: Meine Augen sich zu Quadraten formieren. Obwohl ich tatsächlich gerade ein paar Dinge am Laptop erarbeite, welche morgen fertig sein müssen.

Zu „Meine Schultern sinken stets entspannt nach unten/hinten und alles ist locker“: Ich gerade wie ein Flitzebogen mit Ischiasschmerzen am Schreibtisch sitze mit kalten Füßen.

Aber ansonsten hatte ich einen geschmeidigen Tag. Morgens mit A. im Cafe lecker gefrühstückt. 
Am Nachmittag mit B.K. einen Spaziergang in der Natur gemacht mit nachfolgendem "Tee trinken" auf dem Sofa.

Meine Freundin hatte (als wir kurz beim Konditor unseres Vertrauens einkehrten, um Kuchen zu kaufen) ein himmlisches Stück neuer Tortensorte ergattert. Ein riesiges Stück. Da durfte ich die Spitze probieren. WOW. War das lecker! Ich habe natürlich keine Torte gegessen. Nur zwei Stücke Baumkuchen…die sind quasi ohne Zucker...

Auf meinem heutigen Kalenderblatt von Louise Hay steht ein Satz, welchen ich schon in ihren Büchern genial fand:
Sich selbst zu lieben beginnt damit, 
dass man sich niemals
für irgendetwas selbst kritisiert. 


Das jetzt mal dazu!



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Samstag, 12. Januar 2013

das krieg ich nicht in einen Posttitel

Manchmal braucht es nur einen Anruf von einer Freundin, die mir etwas erzählt, das mich traurig macht. Ich habe mich so auf die Woche Anfang März gefreut, wenn meine Freundin E. aus Bayern mich hier in meiner Butze besucht. Habe ihr extra ein Bett gekauft, damit sie gut schlafen kann. Der Plan war: wir zwei machen es uns schön und genießen die Zeit, die wir miteinander verbringen. Viel lachen, ratschen und lesen, gut essen und morgens zum Frühstück ins Cafe... vielleicht einen Tag ans Meer. Tja....  
Nachdem sich die Krankenkasse monatelang geweigert hat ihr eine dringend benötigte Kur zu bewilligen, da schicken sie meine Freundin für mehrere Wochen zur Kur/Reha. Genau über die Zeit Anfang März hinweg. Natürlich freue ich mich für meine Freundin von Herzen, dass sie endlich in Kur fahren kann. Für ihre kleine Tochter wird das eine lange Zeit ohne Mami. Was will ich da klagen. 

Ich war heute Morgen im "Viertel" unterwegs und später noch einmal in meinem Stadtteil. Die Sonne schient so unglaublich hell und alles in mir wollte einfach nur raus. Obwohl es Minusgrade hatte. Klare Luft. 
Die Foto´s sind besonders für A. im Norden von U.K. !

Im Viertel fliegt so einiges umher. Vor allem Kunst:



Überall kleine, hübsche Läden mit allem, was das Herz begehrt. Dazu viele Cafes und Restaurants. Ein Kino. Zwei Wochenmärkte - einer davon Bio.  

 

Außerdem gibt es fliegende Schweinchen!



Unten ein beliebtes Cafe an DER Straßenecke mit Blick auf das Treiben im Viertel (hinter den wartenden Menschen *hüst*). 


Und manchmal gibt es Bücher, die einer das Leben erleichtern. 
Als Kopfunterlage. Wenn ich mich wegen der Alexander-Technik-Liegezeit auf den Fußboden packe. Die genaue Liegeposition des Kopfes ist wichtig. Ein Griff und ich hatte vor einiger Zeit dieses Buch aus dem Regal gezogen. Perfekt. 
Ich muss gestehen, dass ich es käuflich erworben habe, weil es mich einfach so ansprach und runter gesetzt war. Die Bücher aus dem Gersten*berg-Verlag mag ich sehr. So lag es ungelesen bei den anderen Bildbände. 
Als ich vorhin eine Zeit lang auf dem Boden sitzend an meinem Sofa lehnte (bevor die Omma es schafft hoch zu kommen), habe ich doch einfach mal reingeschaut. Ins Buch. Gar nicht so uninteressant. 
Auch der Garten von Vita Sackville-West - plus einem Foto von ihr in sehr... ähm... speziellen Klamotten -  ist abgedruckt. 

Vita´s Garten habe ich noch sehr gut in Erinnerung. Im Sommer 2008 hatte ich das Vergnügen ihn einen ganzen Tag lang zu sehen 
Oben im Turm des Anwesens gibt es ein Schreibzimmer von Vita.  


Montag, 7. Januar 2013

Wunder geschehen immer wieder!

Manchmal fragt eine sich, warum sie so schlecht hören kann... 



 


Wunder Nr. 2: heute hatte ich am Abend tatsächlich mehr Lust auf frische Scheiben Vollkornbrot statt Pommes vom Blech. Auf das Brot von Alnatura gab es etwas Butter und darauf Eisbergsalat (!) und obendrüber fluffige Rühreier, welche ich mit Kresse, Salz, Pfeffer und etwas Milch aufpeppte. 
Zum essen setzte ich mich in meine Küche an den Eßtisch und zündete mir eine Kerze an. Ein Glas frisches Mineralwasser rundete das Essen ab, welches ich achtsam aß. Stille um mich.
Erstaunlicherweise fühle es sich nicht "einsam" an. Sonst esse ich meistens mein "Abendbrot" vor dem Fernseher. Ist so. Das kann man nicht schön reden. 

Nächstes Wunder: ich habe die CD von meinem Drucker wieder gefunden, denn mein Laptop hat meinen Drucker einfach nicht mehr gekannt. Nachdem ich im Keller gerade kopfüber in den Kisten hing und alles Unpassende über den Kopf nach hinten weg geworfen habe, sah ich auf einmal ganz unten etwas glitzern. Die gesammelten Werke meiner elektronischen Geräte! Nebenbei noch die Blumenerde und Töpfe mit nach oben genommen. Nie umsonst die Treppen hoch - und runterlaufen...   

Also Meldung jetzt vom Kaleu: 
"Stopp an die Maschinen
und ein seichtes Gleiten durch die Nacht."


A H O I  !!   
 
*

Schmetterling


 

Dienstag, 1. Januar 2013

gut rüber gemacht

Am 31.12. habe ich mich auf den Weg in die Stadt gemacht, weil die Geldbörse leer war und meine Geldverwalterorganisation sich in der Innenstadt bzw. nur dort ein Automat befindet. Von da aus bin ich zu einem Buchladen mit großem T am Anfang und schaute nach dem ersten Band von dem Buch, welches ich vor kurzem nicht wieder ins Regal legen konnte. Bisher habe ich dieses Buch noch nicht gelesen, weil ich es nun mal nicht mag in einer Serie irgendwo anzufangen. Ich konnte ja nicht ahnen, dass es noch mehr "Fälle" des Dr. Siri gibt. Dem 70 jährigen Pathologen widerwillen in Laos. 1976. Gibt es auch gelesen als Hörbuch von Jan Josef Lie*fers.    

Man muss seine Macken halt auch pflegen und so wollte ich mir den ersten Band kaufen. Tatsächlich schaffte es die junge Verkäuferin (das sie eine Buchhändlerin ist, dass wage ich zu bezweifeln) nach einiger Zeit mir die tatsächliche Reihenfolge der Bände zu sagen.
Nachdem ich in einem anderen Band ein wenig gelesen hatte bin ich zu der Überzeugung gekommen: wenn schon das Geld verbraten, dann am letzten Tag des Jahres. Habe mir also  der 1. + 2. Band als TB gekauft. Guckst Du hier: Dr. Siri und seine Toten. (klick drauf)  Es ist für mich ein Lesevergnügen.

Bei dem  !  Konditor der Stadt "Knigge" gab es nur noch ein lumpiges Stück "Baumkuchen". Also fuhr ich zur einer der "Außenstellen" und erwarb zwei Stück köstlichen Baumkuchens und ein Stück Stachelbeer-Baiser-Torte. Habe ich letztens entdeckt als ich mit B.K. dort Kuchen kaufte. Der Zucker war mir an dem Tag allerdings etwas zu viel. Und das mir!

Ein Wannenbad im Duft von Manderine-Mandel folgte. Es war heiß und tat mir gut. Ab ins Bett. Muskeln entspannen. Ruhe. 
Bevor es zum Essen kochen in die Küche ging. In Knoblauch- und Gemüsedüften verflog die Zeit im nu. Dabei hörte ich Hans Peter Kerk*eling erneut zu, wie er den Jakobsweg in Nordspanien im Juni 2001 ging. "Ich bin dann mal weg..." Das Hörbuch ist eine meiner besten Anschaffungen. Schon vier oder fünf Mal gehört und noch immer gehe ich Schritt für Schritt mit. Begeistert. Lachend. Lauschend. Nachdenklich. Sehnsüchtig.  

Am Abend auf´s Sofa geflätzt, eine nette DVD gesehen (es ist gut wenn man eine große Auswahl an tollen Filmen hat) und dazu ... ähm..Wasser. Kein Alkohol und kein Zucker, was ja im Grunde gleich ist,  und um 23.15 Uhr ging ich ins Bett. Ich mag nicht rumsitzen und warten. Ab 0 Uhr haute mich ein schwerer Kriegsangriff aus dem Bett. Ich würde sagen, die Flieger zogen tief über die Stadt, die stillen Lichtscheinwerfer schienen am Nachthimmel und bis um 2 Uhr morgens war mir als säße ich in einem Luftschutz*bunker unter der Erde und hörte dem erschreckenden Kriegs*treiben in Bremen zu. Wumm... wumm... rums..wieder ein Einschlag... .zzsszsch... wusch... wumm!!
Meine Fensterscheiben zitterten schwach. 

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Am Neujahrsmorgen schaute ich ein Jahr älter aus der Bettwäsche. Ein neues Lebensjahr.  Quasi. 
Im Grunde habe ich fast den ganzen Tag am Telefon gehangen. Kaum aufgelegt klingelte es erneut. Ach, schön. 

Gegen 16.30 Uhr traf ich mich mit C. in einem Cafehaus in der Stadt. Ich hatte Glück und fand einen freien Platz für zwei und es gab noch meinen zweitliebsten Kuchen. Prächtig. 
C. und ich hatten eine schöne Zeit da zwischen den echt tiefenentspannten, fröhlichen Menschen und als um 19 Uhr mich C. vor meiner Haustür absetze, war ich sehr glücklich. 
Ein weiterer Anruf ... und langsam versagt die Stimme :O)  
Jetzt muss ich morgen nur noch meine weiße Tischdecke wiederfinden, denn am Samstag habe ich die Butze mit Familie rappelvoll. Wo habe ich die nur hingetan? Im Keller??

Ach ja, und vielen lieben Dank an alle, die mir zu meinem Geburtstag kommentieren gratuliert haben. Das hat mich sehr gefreut. Schloopt gaut!

Ein glückliches neues Jahr !!!




Für das neue Jahr habe ich keine Vorsätze. Ich habe allerdings gerade bemerkt, dass es auf meinem Blog in den letzten Wochen nur wenig Fotos gegeben hat.  
Das wird sich ändern.

1. Januar 2013 
und ich bin offen und voller Vorfreude...

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