Donnerstag, 28. März 2013

Rei*ki

Übrigens war das auch so mit dem R*eiki. Eine frühere Freundin machte viele Jahre R*eiki und berichtete mir von den Treffen. Nun kann ich mit Engeln und so nichts anfangen und dachte:  Das ist nichts für mich.  Als Jahre später eine andere Freundin mit R*eiki angefangen hat und davon berichtete, da wurde ich hellhörig. Das klang ganz anderes. Reines R*eiki. (Ohne Engel und andere Ho*kuspokus-Handlungen, die mit R*eiki nichts zu tun haben).  
Ohne zu wissen was da auf mich zukommt, habe ich das erste R*eiki-Wochenende gemacht. Sofort habe ich für mich gespürt: das ist meins und es ist richtig.

Auch hier hatte ich das Glück eine tolle R*eiki-Meisterin gefunden zu haben, die mich auf meinem Weg unterstützte und mir bis heute bei Fragen zur Seite steht. Längst habe ich den „zweiten Grad“. Hm... wer weiß? Vielleicht gehe ich noch einen Schritt weiter... Fällt mir gerade so ein. Hach. Toll.  
R*eiki nutze ich bisher fast nur für mich, aber immer noch viel zu wenig. Wird aber gerade mehr. 

Selten wende ich R*eiki bei anderen Menschen an, weil es eben weitreichende Wirkungen hat. Ich muss ein gutes Gefühl haben und die Menschen müssen mir etwas bedeuten. Notfallsituationen ausgenommen. Hände drauf und gut. Als z.B. eine Frau vor mir vom Fahrrad stürzte und sich böse den Kopf aufschlug. Da handel ich und R*eiki sucht sich automatisch die akute Stelle, wo Heilung nötig ist.
Es hat mir schon am Anfang ein wenig Sorgen gemacht, wenn ich z.B. in der St*erbebegleitung einen Menschen berühre. R*eiki fließt dann, weil ich das nicht steuern kann. Mittlerweile weiß ich, dass R*eiki immer nur harmonisiert und es zum höchsten Gut des Menschen / der Lebewesen wirkt.

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Samstag, 16. März 2013

ein Besuch in einem Café

öffentlich zu schreiben und Gedanken so in die Welt zu geben, dass kann einer wirklich helfen. Wenn aufmerksame Leserinnen gute Tipps und Hinweise im Kommentarfeld hinterlassen. Ich schrieb ja davon, dass ich es anstrengend finde, dass ich eine hohe Sensibilität habe. Als "Fachbegriff" war mir das nicht bewußt. 
Mir schrieben mehrere Frauen. Das empfohlene Buch von Rolf Se*llin "Wenn die Ha*ut zu dünn ist" habe ich mir umgehend gekauft, um es dann auf dem kleinen Tisch neben dem Sofa liegen zu lassen. Ich nahm zur Kenntnis, dass es mir schwer fiel und fällt, das eher dünne Buch zu lesen. Das geht nur in kleinen Abschnitten. Interessanterweise geht es einer Freundin ebenfalls so, die dieses Buch vor kurzem von ihrem Mann geschenkt bekommen hat. Also lese ich es jetzt schleppend, weil ich gar nicht so schnell verarbeiten kann, was ich da Erstaunliches lese. 
Es ist einfach unglaublich, wie Dinge / Lebenssituationen / Unfähigkeiten und Fähigkeiten auf einmal - weit in mein Leben zurückgeblickt - einen tieferen Sinn ergeben. Eher skeptisch lese ich die Seiten... und doch: langsam klärt sich vieles in mir. Dafür kann ich kaum Worte finden. Muss ich auch nicht.
Es würde mich wundern, wenn ich nicht tatsächlich eine von den 20 % der Bevölkerung wäre, die eine erbliche - und ganz sicher durch meine soziale Struktur in der ich aufgewachsen bin noch um ein vielfaches verstärkte - Hochsensibilität habe. Ich kann mich in fast allem wiederfinden, was dort beschrieben wird. Außerdem beschäftige ich mich schon viel zu lange mit mir :O) als wenn ich nicht eine große innere Stimmigkeit deutlich - überdeutlich - wahrnehmen würde. 
In mir scheint sich eine riesige Erkenntniswelle breit zu machen. DAS ist gut! Denn es wird mein Leben auf jeden Fall verändern. 

Diese hohe Sensibilität kann ich nicht abstellen. Aber es tut so gut zu erkennen, dass ich auch nicht falsch bin oder dumm oder eigen. Im Inneren kann ich etwas erahnen, was mein Verständnis von mir selbst arg verändern wird. Zum Glück schreibt der Herr Sellin davon, dass diese HS eine Begabung ist, mit der Mann oder Frau lernen kann zu leben. Das eine damit gut leben kann. Wenn eine darum weiß und die Begabung nutzen kann für das eigene Leben und das von andere Menschen. Das ich eine bestimmte Begabung habe ist mir schon lange bewußt. Das eine Ursache dafür die HS ist, dass ich neu. Irgendwie wird vieles "greifbarer".

Warum schreibt Frau Oona solch einen Post-Titel? 
Gestern Morgen bin ich mit meinem Flunken bei strahlendem Sonnenschein ins „Viertel“ gefahren, um mich mit meiner Freundin A. zum Frühstück zu treffen. Im Café finden wir einen schönen Platz. In Sekundenschnelle gehen mir viele Dinge durch den Kopf. Nicht zu dicht an den kalten Fensterscheiben sitzen, nicht unter einer der Musikboxen und bitte nicht neben der Frauengruppe mit den drei Babys. Die Sonne blendet auf dem gelackten Tisch. Die geht auch weiter. Sagen würde ich das nicht. Will ja nicht als eigen und anstrengend gelten.  
Ich muss erst einmal all meine warmen Klamotten ausziehen. Der Mann neben uns sucht krampfhaft ein Gespräch mit uns. Heute kann ich damit leben. Die Kellnerin, die ich mag, kommt an den Tisch und wir bestellen. Das Café füllt sich zügig. Glücklicherweise ist das "altbekannte" Personal da und so läuft nicht diese hämmerende Musik. Gestern gar keine Musik. Einerseits mag ich die Atmosphäre und die unterschiedlichen Menschen. Die Bewegungen. Andererseits...
Wir unterhalten uns angeregt. Der ältere Mann neben uns zieht seinen orangen Pullover aus. Der Mann links von uns liest und schreibt. Mal mit Kopfhörer und dann ohne. Die zwei jungen Frauen links hinten haben ihre Babys dabei. Das eine ist noch soooo klein. Ganz frisch. Mein "Mutterherz" schmilzt dahin. Innere Bewegungen... jetzt nicht. 
A. und ich unterhalten uns andauernd und lebhaft. Lachen viel. Obwohl A. nicht gerade leise spricht muss ich mich konzentrieren sie zu hören. Das Frühstück kommt und ich bin kurz genervt, weil sie wieder das ganze Obst + den sauleckeren Quark + Honig auf den Teller gelegt haben. Das geht nun alles in den Müll, obwohl ich das abbestellt hatte. Im Grunde ist das, was mich bewegt: ich kann das alles nicht essen. Auch keinen O-Saft trinken oder Sekt oder das Nutella essen. Da stehen die Lebensmittel, die ich sonst nicht einkaufe und sagen: Ätschebätsch. DU kannst uns nicht essen. Ein Gedanke und ein Gefühl… so schnell durchgehuscht, das ich es kaum erahnen kann. Aber den kleinen Stich, den spüre ich. 

Die Kuchenvitrine auf der anderen Seite des Cafés macht ein Brumm-Pause. Wenn die aufhört zu brummen, dann kann ich das körperlich fühlen. Erleichterung. Das Geschirrgeklapper überall tönt direkt in meinem Kopf, ein Kind weint, die Tür geht auf und bringt Kälte rein. Der Mann links und der Mann rechts bekommen Frauenzuwachs. Gespräche werden lauter. Frau mit interessanter Frisur geht vorbei. Der Mann gegenüber liest die Zeitung nicht sondern blättert nur. Ein Messer fällt scheppernd zu Boden. Die Frau mit jungem Mann ist mehr mit ihren Handy beschäftigt als mit dem schmachtenden Mann ihr gegenüber. Die Frau stillt das Baby. Die Kaffeemaschinen rödeln und mein Fuß... mein Ohr summt und ich spreche nach 3 1/2 Stunden intensivem Gespräch zunehmend wirres Zeug. Ich spüre: ich bin am Limit. Überforderung aller Sinne und meines Hirns. Dann bringe ich Worte und Gedanken durcheinander. Einfach nur erschöpft.

Obwohl !! mir dieses Treffen und auch das Café Freude machen. Ich bin gern unter Menschen. 
Ständig fühle ich nach, ob irgendwo an meinem Körper etwas juckt, weil ich morgens die Schmerztablette genommen habe. Der Bedienung fällt ein Kugelschreiber aus der Tasche, aber sie merkt es nicht. Aber ich höre es. In meinem Gespräch mit A. bin ich voll dabei und bekomme jede Menge Impulse, Informationen, Gefühle und und und … Das Sonnenlicht fällt durch bunte Gläser unter der Markise und macht buntes Licht auf Lederbänke und Tische. Draußen sitzen Leute und rauchen. Neben mir muss der Mann noch etwas Neues essen. Tatsächlich. Etwas mit Pesto. Rieche ich deutlich. Basilikum. Zwei Tische weiter hat sich ein schwules Paar gesetzt. Wirken etwas unsicher. Frau mit kleiner Tochter gehen zum vierten Mal an den Tischen vorbei. In der Küche fällt was zu Boden und …

So sieht ein kleiner Café-Besuch aus in einem gewohnten Café mit einer mir vertrauten Person.

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Samstag, 9. März 2013

Schau mir in die tausende Augen, Kleines!






Bitte auf die Libelle klicken, 
dann kannst Du ihr noch besser in die Augen schauen.

Freitag, 8. März 2013

Foto-Shooting mit Schokomuffin

NACHTRAG: Rezept am Ende des Posts. 

Am Nachmittag gab es gestern Seelennahrung für mich. Selbst gebackende Schokoladen-Muffin (mit etwas Mandelmehl). Ein Hauch von Puderzucker. Fertig. Das geht ja so einfach! Vorallem habe ich mich dieses Mal an den Tipp meiner Freundin B. erinnert. Die Hälfte der duftenden Muffins zu zweien eingefroren

Wo ich so auf dem Sofa saß, schnappte ich mir fix meine Spigelreflexkamera. Am Abend kam ich endlich dazu mein neu instaliertes Bildbearbeitungsprogramm ausprobieren. 
Es fehlt nun einmal das LICHT! Makro ohne Licht ist Matsch. 

Trotz dem hier meine kleine Nachmittagsküchlein mit Milchkaffee (mit Ziegenmilch). 







NACHTRAG für Claudia, die sich das Rezept wünscht und alle die möchten: ein kleiner Schokoladenkuchen oder 10 Muffin 

(Springform Durchmesser 18 oder bei 26 einfach die Menge verdoppeln. Probiert und funktioniert.) 

100 gr. Schokolade (70 % ) und 100 gr. Butter zusammen verschmelzen. 2 große Eier und 100 gr. (Puder-)Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. 50 gr. Mehl (ich nehme Dinkelmehl) und 4 gr. Backpulver und eine Prise Salz vermengen + 50 gr. fein gemahlene Mandel (ohne braune Schale) hinzufügen. Verrühren. 
Dann kommt die Schokoladenbutterflüssigkeit hinzu. Unterrühren. Den etwas zähflüßigen Teig in die gefettete Springform - oder eben in die Muffin-Förmchen - einfüllen. 
Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad auf mittlerer Schiene und Ober/Unterhitze backen. 25 Minuten dauert es in meinem Ofen. Holzstäbchenprobe. Dann Kuchen noch im ausgestellten Ofen ca. 5 Minuten stehen lassen. 

Um es mit Julia Child zu sagen:

Bon Appetit !! 



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Dienstag, 5. März 2013

Fühlingsgrüße

Bei meinem kleinen Spaziergang die ersten kraftvollen Frühlingsboten aufgefallen.

Lichtgestalten  ...




Auch die Wildgänse waren am Himmel unterwegs. Immer der Flugleitbahn entlang.




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Wunderbare Einflugschneise !

Neuerdings wohne ich in einer Einflugschneise! Auf dem Weg zum Einkaufen hörte ich sie am frühen Morgen im Flug laut rufen. Die Wildgänse sind zurück! In mehreren  Gruppen flogen sie in wunderschönen Formationen durch den strahlendblauen Himmel. Im Sonnenlicht. Sonne!!! Ich werde gleich ein wenig an die frische Luft gehen und die Sonnenstrahlen aufnehmen. Es ist heute unglaubliche 8 Grad „warm“ und das ist einfach so schön.

Heute gibt es Schokokuchen. Merke: lasse keinen Kunststoff-Teigschaber im schmelzenden Schokolade-Butter-Gemisch liegen! Das ist Ergebnis ist nicht schön :O) Jetzt brauche ich ´nen neuen Teigscheiber. Prächtig.



 schwungvoll erblüht


Sonntag, 3. März 2013

dies und das

Über Mittag war ich mit einer Freundin spazieren. Wir kamen an unserem Lieblingsbuchladen vorbei und so konnte ich das neuste Buch von Sylvia Boorstein abholen, welches ich mir am Freitag bestellt hatte. Weil ich eine Menge zu tun hatte, liegt es unangesehen auf meinen Tischchen am Sofa. Tststss… 

Auf dem Bio-Markt gab es beim Blumenstand keine Ranunkeln, und wenn man einmal nicht aufpasst bekommt man schlechte Ware. Die Knoblauchknolle konnte ich zu Hause in die Tonne kloppen. Ärgerlich. Dafür habe ich endlich einen Stand gefunden, der De*meter-Eier hat. In der Hoffnung, dass die weniger verseucht sind als andere Eier. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Manchmal ist was nicht zu retten. Beispielsweise meine Madeleines ohne Backpulver. Es war ein Versuch wert. Nächstes Mal nehme ich Weinstein. Sie sind sehr dunkel und flach geworden. Irgendwie ist mein Backofen recht heiß :O) Ungenügend sind die Küchlein, um sie meinen Eltern heute mitzubringen. Ab in die Tonne. Konnten mit dem Knobi kuscheln. 


Am Abend schaute ich mir die Mode-Sendungen mit Karl La*gerfeld auf arte an. Hat mich wieder begeistert. Das Multitalent La*gerfeld und das ganze Haus Cha*nel. Die viele fleißigen Näherinnen und Menschen, die alle nur eines wollen: ein gutes Produkt auf den Markt bringen. Das liebe ich. Mit viel Arbeit, aber großer Freude und mit Liebe zur Arbeit/ zum Handwerk und zu denen, zu denen man sich zugehörig fühlt. Wunderbar.




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