Donnerstag, 25. April 2013

für Thalia




Dienstag, 23. April 2013

Mitgefühl

In der Lehre des Bud*dhismus gibt es verschiedene Grundpfeiler. "Der Achtfache Weg" oder "die Paramitas" oder es gibt auch die vier Grundhaltungen:  Mitgefühl, Mitfreude, Güte und... das vierte habe ich nu vergessen... hm... Geduld? Ich glaube der Da*lai Lama sagte irgendwann, dass seine Religion das Mitgefühl sei. 

Manchmal habe ich keine Lust mehr für alles und jeden Mitgefühl zu haben... bis mir klar wird, dass ich Mitgefühl mit Mitleid verwechsle. Häufig jedoch fühle ich Mit-Leid und damit ist weder dem Menschen / dem Lebewesen noch mir geholfen. Es hat lange gedauert bis ich den Unterschied verstanden habe und es wird noch länger dauern, bis ich das Mitgefühl tiefer und leichter in mir kultiviert habe, dass ich damit gut leben kann. Mitgefühl zu haben ist bereichernd und offen. 

Sonntag, 21. April 2013

unterwegs in der Natur

Im Cafe am See schauten wir auf das Wasser. Hier der Eingang. Wir saßen im Cafe - weil draußen sonnig, aber lausigkalt - und schauten nach hinten raus auf den großen See. Mal ganz

 
nah


und fern


und wieder nah...

Sauleckerer Käsekuchen und Eierlikör-Pralinen-Torte.... später noch a little blackforrestcherrycake for Oona... Vattern hatte Marzipan-Torte vom Feinsten.



uterwegs gab es Einfügearbeiten und Schatten 


 
Lichtgeberinnen: drei Kleine und eine große Mondin


Auf dem Weg zum Bahnhof aus dem Auto wieder hochgeschaut. Nachts leuchten die Halbkugeln an der Häuserwand.

Monde und Lichtgeberinnen der anderen Art. 


*

Freitag, 19. April 2013

Wo war ich?

Richtig. Der Frühling steht vor der Tür und die Natur steht kurz vor dem großen Erblühen. Das kann eine förmlich spüren. Von Tag zu Tag mehr legt sich ein zarter Flaum an Boden, Büschen und Baum. Wie jedes Jahr werde ich am "Bürgerpark" vorbei fahren und mit jedem Tag wird das nur zu erahnende hauchgrün zu hellgrün zu grün zu dunkelgrün, und die schönen Bäume in dem großen Park bekommen ein riesiges Blätterdach. 

Ich kann jetzt am Tage etwas an die frische Luft gehen. 




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P.S.:  Die anonyme Kommentarfunktion
 ist  endgültig  ausgeschalten. 

Mittwoch, 17. April 2013

Mosaiksteinchen des Alltags

Ich hatte vorhin gleich nach dem Öffnen des Fensters eine große, dicke Wespe in der Wohnung. Wo kommen die jetzt schon her nach den wenigen, warmen Tagen? Zum Glück für die Wespe und für mich bin ich im Glas/Deckel-Spiel gut geübt. 

*
Als ich vor kurzem in meinem Buchladen war, fand ich einen Roman, den ich leider nicht im Laden lassen konnte. Das erste von sechs Bänden, wobei erst zwei davon geschrieben sind. Es ist von dem Norweger Karl Ove Knausgârd und heißt "Sterben". Ganze 575 Seiten. Der zweite Band, welcher in HC käuflich zu erwerden ist, heißt "Lieben".  
Noch kann ich nicht sagen was es ist, aber der Schreibstil hat etwas...hm... eigenes und das mag ich. Häufig. Vor Jahren schenkte mir eine Freundin ein Buch von einem isländischen Autor. Nach fünf Seiten habe ich abgebrochen. Das las sich wie ein ausführlich geschriebener Einkaufszettel.

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Merke: ein Stück Käsekuchen am Nachmittag ist ausreichend.  
*die auf den Bauch guckt*


Es wird Zeit die Spur zu wechseln.




Macht es euch kuschelig, gemütlich! Am Wochenende soll es noch einmal kalt werden, aber dann:  


FRÜHLING  & GRÜN-BUNT  &  LEBEN
&

... HOCH DIE TASSEN!! 

Eure Oona

Dienstag, 16. April 2013

Information

Nach dem TCM-Gespräch und der Akupunktur-Behandlung heute Mittag sagte die Ärztin: "Der linke Fuß erinnert (informiert) den rechten Fuß daran, wie es geht."
Jetzt - eine Stunde später - bemerke ich ein kribbeln und muckeln im gesunden Fuß. Der sammelt gerade die Infos zusammen :O) 
Lege mich nun in mein Bett für eine kleine Weile und lasse meinen Körper seine Arbeit machen. Denn die macht er gut. 

Montag, 15. April 2013

neulich bei den "Einlagen-Machern"

meines Vertrauens. Nach der Arbeit bin ich heutehin zum Geschäft mit den orthopädischen Einlagen. Das Glück war mir hold und es war nicht so arg voll wie an anderen Tagen. Dort können 7 - 9 Kunden auf erhöhten Bänken sich hinsetzen und irgendwann kommt der Mann mit den Einlagen ihnen quasi zu den Füßen gerollt. 
Ich saß und wartete auf meine Einlagen, da setzte sich mir gegenüber ein Vater (um die 30 Jahre) mit seinem ca. 8 Jahre alten Sohn. Auf die väterliche Aufforderung sich die Schuhe auszuziehen fing ein Zerren an den Schuhen und den Schnürbändern an. Der Vater half dem Jungen und war etwas ... verdutzt ... als er eine halbe Sandkiste auf den Fußboden verstreute. Andere Sandreste aus den Schuhen kippte der Vater unerschrocken in die Kübel mit Kunstblumen neben sich. 
Der Sohn puhlte sich den Dreck zwischen den Zehen raus und versuchte zu retten, was nicht zu retten war :O) Mit den kleinen Socken wurde alles gesäubert. Füße, Schuhe und der Fußboden. Da, wo sich der nächste Kunde barfuß hinstellen muss. Nun ja.
Der orthopäthische Einlagen-Fachmann kam an die hohe Bank und setzte sich davor. "Na, junger Mann, alles gut?" Der Vater: "Nein, er hat schlimme Fußschmerzen." 
Der Fachmann nimmt die Schuhe in die Hand. Schaut rein und stellt fest: "Wenn man die massivgeformte Einlage für den rechten Fuß in den linken Schuh steckt und umgekehrt, dann ist es sehr wahrscheinlich das ihr Sohn schlimme Fußschmerzen hat." 

*

Großer Aufruhr im Wald!


Kommunikation. Ein sehr spannendes Feld und es ist im Alltag ständig eine Herausforderung. Wobei dazu das Meiste in der Kommunikation non-verbal ist, was das Ganze meistens nicht leichter macht.  

Heute hörte ich eine Geschichte: 


Großer Aufruhr im Wald! 

Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste. Alle fragen sich, wer denn nun da drauf steht. 
Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen. Es geht zum Bären und fragt ihn: "Sag mal Bär, steh ich auch auf deiner Liste?" 
"Ja", sagt der Bär "auch dein Name steht auf der Liste." 
Voller Angst dreht sich der Hirsch um und geht. Und wirklich, nach zwei Tagen wird er tot aufgefunden. Die Angst bei den Waldbewohnern steigt immer mehr und die Gerüchteküche um die Frage, wer denn nun auf der Liste steht, brodelt. 
Der Keiler ist der nächste, dem der Geduldsfaden reißt und der den Bär aufsucht, um ihn zu fragen, ob er auch auf der Liste steht. 
"Ja", antwortet der Bär, "auch du stehst auf der Liste." Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Und auch ihn findet man nach zwei Tagen tot auf. 
Nun bricht die Panik bei den Waldbewohnern vollends aus. Nur der Hase traut sich noch, den Bären aufzusuchen. 
"Bär, stehe ich auch auf der Liste?"
"Ja, auch du stehst auf der Liste."
"Kannst du mich da streichen?"
"Na klar, kein Problem!" 
 
Kommunikation ist eben alles ! 
 
(Kalenderanekdote) 

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Mittwoch, 3. April 2013

Gras wächst von selbst.







(aus "Tolles Tierleben" von Eckhart Tolle und mit den Illustrationen von Patrick McDonnell)