Dienstag, 28. Mai 2013

wenn einer das Herz in die Hose rutscht

Heute wollte ich bei meiner Bank den Kontoauszug rausholen. In die Schalterhalle und ran an den Automaten für die Kontoauszüge und Überweisungen. „Diese Karte ist nicht gültig.“ sagt das Ding mir doch frech ins Gesicht. Hä?? Legt dann noch eins drauf: „Ihre Karte wurde eingezogen. Wenden Sie sich an einen Mitarbeiter.“ 
Hui… hoch ging der Puls. Zum Glück war ein Sachbearbeiter frei  und ich vierkantgeradeaus drauf zu. „SIE haben soeben meine Geldkarte eingezogen!!! Warum?“ 
Der junge Bankkaufmann sagte, dass am Wochenende die Bankautomaten manipuliert wurden und dass alle Karten von den über tausend Kunden aus Sicherheitsgründen eingezogen werden und dass mein Konto gesperrt wurde. Die schriftlichen Benachrichtigungen sind gestern raus. 
Das Herz rutscht noch tiefer. Mein Geld !! Meinen Ausweis vorgezeigt und ich konnte auf mein Konto schauen und die Ausgaben kontrollieren. Noch ist alles da und weil die Karte eingezogen ist und der Pin gelöscht, da kann nichts mehr passieren. DANKE! an die Bank, dass die so schnell reagiert hat.
Interessanterweise raste mir sofort durch den Kopf, dass mein Konto leer ist, als die Karte im Automaten verschwand. Denn eine Freundin erzählte mir gestern, dass sie am gleichen Tag dort Geld ziehen wollte, aber irgendwie kam ihr der Geldschlitz so anders vor. Sie zog ihre Karte noch rechtzeitig zurück.

Jetzt muss ich 14 Tage auf meine neue Karte und den neuen Pin warten. Geld bekomme ich an Werktagen an der Kasse in der Filiale. Zum Glück stand ich nirgendswo an der Kasse und die Kassiererin sagt: „Ihre Karte geht nicht.“ Oder noch schlimmer: „Ihr Konto ist gesperrt.“ 
Das zum Thema Achtsamkeit im Alltag und zum Thema „Glück muss eine haben.“ Wie kann ich es umgehen, dass ich noch einmal in so eine Situation komme?

Auf dem Weg zum Einkaufen fand ich dies am Wegesrand: 



  Mein erster Storchenschnabel in pink ! 
Ich dachte, die gäbe es nur in weiß.

 
*

raus geblickt ?




... oder rein geblickt? :O)

Montag, 27. Mai 2013

was eine sich wünscht

 



und keinen Ostfriesentee


Jetzt los zum Einkaufen, damit ich wieder zu Hause bin, wenn im TV „Mord ist ihr Hobby“ anfängt. Das ist der einzige Film, welchen ich mir jeden Tag erlaube am Tage zu sehen. Allein das die Spürnase Jessica B. Flechter (= die wunderbare Angela Lansbury) eine Kriminalschriftstellerin ist und in Maine in einer Hafenstadt lebt, dass reicht um sie zu sehen.
Übrigens bin ich mitten im dritten Teil „Ostfriesengrab“ und bisher ist der nicht so brutal wie Band 2. Das ist erfreulich. 
Das nächste Buch wird mich zurück nach Sylt bringen. Wenn auch nur mit der Seele...

Samstag, 25. Mai 2013

angestoßen


"Wenn du immer wieder das tust, 
was Du schon immer getan hast, 
dann wirst du immer wieder das bekommen, 
was du schon immer bekommen hast."


P. Watzlawick


Dieses Gedicht fand ich in der neuen "Stern Gesund Leben". 
Manchmal ist es so, dass mich einzelne Worte / Gedichte / Sprüche sehr berühren. Ich spüre sofort, dass in meinem Inneren etwas angestoßen wurde / wird. 

Jetzt gibt es erst Frühstück und dann geht es zum Kleidung einkaufen in das nächste Einkaufscenter, welches die Stadt zu bieten hat. Da gibt es auch Buchläden :O)

Dienstag, 21. Mai 2013

bodennah



Montag, 20. Mai 2013

Ostfriesland (geschwärmt)

Eine Leserin schreibt mir, dass sie jetzt nach einen Krimi von Herrn Wolf Ausschau hält, wenn der mich so zum Schwärmen bringt. Liebe ganga, Du weißt nicht wie das klingt, wenn ich von etwas Schwärme :O)

Der erste Fall war gut und der zweite Fall wurde schon „verstrickter“, aber !! stellenweise grausam. Ich kann gut „querlesen“ und erkennen, wann der ungute Text vorbei ist. So habe ich diese wenigen Passagen übersprungen. Ich denke nicht wie eine Freundin in Bildern, aber das muss ich mir nicht vorstellen. Solche „blutigen“ Bücher mag ich nicht. Spannung kann eine anders erzeugen. War der Hitchcock oder die Christie je so brutal, grausam und blutig?? Nö. Zum Glück waren es nicht viele Seiten über das Buch verteilt, die ich nicht gelesen habe. Ich hoffe, dass es im nächsten Fall nicht wo weitergeht. Denn vierten Fall habe ich mir leihen können! 
Was mir besonders gut gefällt ist, dass die Krimis von Herrn Wolf in Ostfriesland spielen. Während ich „Mama Charlotta“ auf Sylt sehr gut folgen konnte, weil ich zwei Urlaube auf dieser schönen Insel verbrachte habe. Die im Übrigen keine „Ostfriesische Insel“ ist. So war ich in Norden (wo der erste Fall spielt) vor vielen Jahren nur für einen Tag. 

Dort besuchte ich u.a. das Ost*friesische Tee*museum und am Nachmittag machten wir Rast in einem ganz entzückenden Café, in dem ich echten Ostfriesentee genießen durfte. Wir saßen in einem sommerlichen Garten. Also wirklich im Garten. Stühle und Tische standen auf dem Rasen. Der großbrockige Kluntje  (Kandies /Zucker) knackte als der heiße Tee darüber floss. Gleich im Anschluss wurde mit einem kleinen, besonders geschwungenen silbernen Löffel die Sahne in den Tee gegeben. Nie würde eine echte Ostfriesin fettarme H-Milch nehmen. Behaupte ich jetzt mal so. Man rührt nicht um, denn sonst verpasst eine die „Wölkchen“, die im Tee entstehen. Ich mag diese Bewegung der Sahne im schwarzen Tee.

Wolken. In Ostfriesland kann eine soweit schauen und es ist für mich immer ein inneres Glücksgefühl, wenn ich in den großen hellblauen Himmel schauen kann und sehe die Wolken in unendlich unterschiedlichen Formen über das Land ziehen. Ich mag es auch, wenn die Regenwolken sich düster tief ausbreiten. 
Dort sagt man nicht umsonst, dass das Land so flach ist, dass man Freitag sehen kann, wer Sonntag zu Besuch kommt.

Und die Küste! Die ich überall am Rand von Deutschland mag. Es gibt eine so fantastische DVD über die Küste. Die Nordsee von oben. Von oben mit einer Highspeed-Kamera an einem Hubschrauber aufgenommen. Ich habe einen Link (rot) gefunden, wo eine kurz reinschauen kann.
Dieses Wattenmeer! Das gibt es sonst nirgendwo so wie an unserer Küste und zum Glück ist heute vieles Naturschutzgebiet. Ich hoffe, sie verstehen noch, dass auch diese Windkraftanlagen nur bedingt eingesetzt werden sollten. Die verschandeln zu Lande und im Wasser diese tolle Landschaft. Ich weiß. Irgendwo muss die Bio-Energie herkommen. Das eine schließt das andere ja nicht aus.

Seid ihr schon einmal im Watt gewandern? Ich bin als kleines Kind und Jugendliche oft im Sommer mit meiner Familie nach Dorum etc. gefahren und wir haben uns raus auf´s Watt gemacht. Da gab es noch Sommer. Die Sonne schien über die Weite und das Restwasser glitzerte auf dem Meeresboden....so, dass es in meinem Innern einfach wunderschön war.

Mein Vater war ein erfahrender Wattwanderer und so habe ich mich da fast nie gefürchtet. Das Watt ist gefährlich, wenn man keine Ahnung hat von Ebbe und Flut. Viele Menschen haben im Watt ihr Leben gelassen. Man muss es sehen können, wenn die Flut (das Meerwasser) fast unsichtbar anfängt zurückzukommen. Noch besser ist es die Armbanduhr nicht aus den Augen zu lassen. Wie auch die Priele. Das sind teils tiefe Rinnen im Watt, die auch bei Ebbe noch mehr oder weniger mit Wasser gefüllt sind. Sie laufen als erstes wieder voll. Außerdem sollte eine das Festland im Blick behalten :O) Wenn das Wasser kommt, dann ist manchmal Eile geboten. Dieses Strömen. Diese Urgewalt...

Für Kinder ist das Wattwandern ein großes Abenteuer. Ich kann nur zu einer geführten Wanderung über den Meeresboden raten, weil so informativ und oft sehr lustig. Es gibt viel zu sehen und zu entdecken. 

Früher hätte ich mich gefreut, wenn ich als Kind festsitzende Plastiksandalen an den Füßchen gehabt hätte, wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich damit überhaupt in den tiefen Schlickstellen wieder rausgekommen wäre. Barfuß also. Bei aller Begeisterung habe ich mich auch etwas gefürchtet vor den Krebsen und scharfen Muschelschalen im Schlick. Da hat eine sich schnell einen kleinen Schnitt eingefangen. Aber wie sagte meine Oma? „Salzwasser heilt alles. Nicht nur Käsemauken.“  Ich möchte betonen, dass ich die nicht hatte. *lach*

Wenn meine Eltern und die Schwester schon ein Stück voraus gelaufen waren, so habe ich – kleine Schisserin – langsam mir meine Wege durch das Watt, das Wasser in den Prielen und dem Schlick gesucht. Natürlich kam hin und wieder ein raufgezogener Krebs an Deck und ich schrie. Hier und da. Oaagrhhhhh, eine Muschelbank. “Au, Iiee,hh, au, quiek“ 
Mein Vater sagte irgendwann zu meiner Mutter: „M., wie können das Kind im Schlick nicht verlieren. Wir haben unsere persönliche Heulboje dabei. Wenn sie nichts mehr sagt, dann müssen wir uns umdrehen.“   Quiek !!

Außerdem sind Ostfriesen … und die Friesen … sehr feine Menschen mit einem eigenen Schlag. Das mag ich sehr. Ich glaube, dass liegt an der Landschaft. In meinem Berufsleben habe ich viele Menschen / KollegInnen aus Ostfriesland kennen gelernt. 

Genau genommen kommen meine Wurzeln  fast  aus Ostfriesland. Meine Mutter kommt aus Eckernförde (an der Steilküste und gehört zu Schleswig-Holstein) und mein Vater kommt aus Wilhelmshaven (Niedersachsen, aber verdammt dicht dran :O). Die Eltern meines Vaters sprachen kein Platt, aber die Eltern meiner Mutter. Leider habe ich die nicht mehr kennengelernt. Ich bin in Kiel geboren und somit eine echte Kielersprotte. Ich liebe den kielerischen Tonfall.

Wenn meine Mutter mit ihrer Schwester bei Kiel am Telefon schnackt, dann reden sie zwei Stunden miteinander und niemand hat verstanden – obwohl wir alle ein wenig platt verstehen– was meine Mutter gesagt hat. Sie spricht Schleswigplatt. Das ist eine Mischung aus deutschem Platt, dänisch und englisch.

Ich höre die plattdeutsche Sprache so gern. Auf meinem Radiosender kommen um 10.30 Uhr die Nachrichten auf Platt. Alles ! auf der Welt hört sich auf einmal nicht mehr so schrecklich an und ich muss lächeln. Wenn ihr es hören wollt? (bitte draufklichen) Dann dem Link folgen und oben gibt es einen grünfarbigen Link mit Lautsprecher. Ich hoffe, dass ihr das höre könnt. Darunter steht der Text aufgeschrieben. Ein Beispiel. Ein Tipp. Es geht um Ho*mosexualität:

Paare vun´t sülvige Sort kaamt leger bi weg

Den Haag: Twee Mannslüüd oder twee Froenslüüd, de sik geern hebben, mööt in Europa jümmers noch dormit reken, dat se leger bi wegkaamt. Dat hett de Europääsch Union rutfunnen. Se sünd de Saak op´n Grund gahn un weet nu, vele köönt nich würklich all Korten op´n Disch leggen. Een Veertel hett angeven, se weern in de verleden Johren angrepen worrn oder Lüüd harrn mit Gewalt drauht. Mehr as 93.000 Minschen sünd utfraagt worrn.

Gern würde ich jetzt noch weiter schreiben… hm… und das tu ich auch, denn ich habe das, was ich eigentlich (und auch uneigentlich) schreiben wollte, noch gar nicht geschrieben *lach* Aber der Post wird viel zu lang. Manches habe ich in den Jahren sicherlich schon einmal geschrieben, aber Wiederholungen vertiefen *knigger*

Obwohl der Himmel mehr als unfreundlich ist, haben die Freundin und ich beschlossen mit dem Rad nach Lilienthal zu fahren. Das ist ein Ort ca. 12 Kilometer (oder so) vor Bremen. Für guten Kuchen fahre ich auch bei tiefhängenden Wolken kilometerweit *hüst*

(Nachtrag: das Cafe war geschlossen, was ich aber vorher rausgefunden hatte. So ging es zum Rhododendron-Park bei leichtem bist stärkerem Regen. Der ist in 10 Minuten mit dem Rad zu erreichen. Wunderschöner Park. Diese Blütenbracht!!!!
Über "Konditor Knigge" auf das Sofa der Freundin. So geht es auch. Stachelbeer-Baiser-Torte gab es.)

Hatte ich schon geschrieben, dass es die schönsten Kuchen-Cafés u.a. in Norddeutschland gibt? Wenn eine mit dem Auto über das Land fährt. Ach, und erst die Ostsee… Gut, wenn eine sich auf dem NDR oft die Sendungen über das Land und die Leute anschaut.

An ganga: So schwärme ich *lächel*

Vom Kaleu an die Froenslüüd und die Mannslüüd vor den Geräten:

Tschüüß un Dank ok för dienen Besöök!

Kärtner Buchteln & Barbra

Am Morgen machte ich mir gestern leckere Kärtner Buchteln. Wie so oft ist das im Grunde viel zu viel an Kuchen. Habe es mit einfrieren probiert... wir werden sehen.




Danach bin ich mit der Bahn zum Bahnhof gefahren und habe mir dort den dritten Teil von Herrn Wolf gekauft, nachdem ich den zweiten Fall am gestrigen Abend in einem Zug durchgelesen hatte. Dafür wurde es spät in der Nacht. Die Buchhandlung hat alle Krimis in dicken Stapeln rumliegen.
Interessanterweise habe ich auf der Krimi-Couch.de ein Interview mit Herrn Wolf gefunden, wo er über das Schreiben von Bücher spricht. Sehr spannend und inspirierend wie damals das längere Portrait über die Schriftstellerin Co*rnelia F*unke auf arte. 

Vom Bahnhof lief ich 80 Minuten durch den Bürgerpark nach Hause zurück. Ich hatte mir noch vor dem Losgehen schnell die Kamera geschnappt, und so habe ich beim Spaziergang hin und wieder Fotos gemacht und ein kleines Geräusch-Video. Der Park war gut besucht, was an einem Pfingstsonntag und mit Trockenheit nicht anders zu erwarten war.
Auch die Enten bekam was zu fressen.  



Der Tag am Samstag in Oldenburg war schön. Ich war mit einer Freundin zum Einkaufen dort hingefahren, weil ich keine passende Kleidung habe für den Sommer. Tatsächlich wurden wir in einem Laden ganz besonders fündig, aber ich habe noch einiges einzukaufen. Was daran liegt, dass ich selten neue Kleidung kaufe.

Dieses Wochenende hat eine Freundin etwas mehr Zeit als sonst und so wollen wir heute schauen, ob wir eine kleine Radtour machen können. 
Das Wetter ist seit Tagen mehr als unruhig und sehr nass. Mittwoch und Donnerstag gab es tief in der Nacht sehr heftige Gewitter. Die Blitze war wirklich beeindruckend und diese Wassermassen. 
Das ist das einzig Gute, dass die nächsten drei Wochen das marode Dach über meiner Wohnung gemacht wird. Ich muss bei starkem Regen nicht dauernd überall an meine Decken schauen, ob das Wasser durchläuft.


Das Foto habe ich exakt so aufgenommen. Kein Grün dazu geschummelt! Im Übrigen ist das ein kleiner Laubengang mit darinnen befindlichen Sitzbänken. Im Hochsommer ein schöner, kühler Leseplatz. Wenn der Sommer dieses Jahr zu uns findet. 

Jetzt um 0. 45Uhr schaue ich das Live-Konzert von der wundervollen Bar*bra Stre*isand. Ach, sie singt so wunderschön. Es gibt nicht viele Menschen, die so singen können. Als Schauspielerin mag ich sie und einer meiner Lieblingsfilme ist "Y*entl". "He*rr der Gezeiten" hat wie "N*uts.... durchgedreht" kein leichtes Thema. Genau genommen kaum zu ertragen. 
"Lie*be hat zwei Gesichter" mag ich besonders gern, obwohl mich ihre Macke vom hässlichen Entlein zum Schwan werden zu müssen ein wenig nervt. 
Ich mag ihren Humor und schwach erinnere ich mich daran, dass ich eine Art Biografie von ihr vor über 20 Jahren las. Besonders gut finde ich, dass sie nie ihre Nase hat richten lassen, weil das ihre Stimme evtl. geschadet hätte. Das sie heute überhaupt in Deutschland auftritt ist ein Wunder. In Köln in diesem Jahr. Über 300 Euro für eine gute Karte, dass ist mir zu teuer. Plätze in der ersten Reihe kosten 565 Euro!
Jetzt werde ich sie weiter hören und sehen. Ihre männlichen Mitsänger - gutaussehende Tenöre :O) - singen so schön! Von denen sollte ich mir eine CD kaufen. Das gefällt mir.

Schon als Jugendliche habe ich die LP´s von Barbra rauf und runter gespielt. Bis heute macht mir ihre Stimme oft eine schöne Gänsehaut. 

Montag, 13. Mai 2013

Nieselregen und Kälte

im Mai. So bin ich heute morgen mutig losgelaufen, aber es fing immer stärker an zu regnen und ich bin über die Schrebergärten abgebogen. Knappe 30 Minuten. Dafür bin ich am Nachmittag bei echtem Regen noch 40 Minuten spazieren gewesen. Bewegung und frische Luft! Seit Tagen ist mir kalt und deshalb hat während meines Aufenthaltes in der Natur die Heizung in allen Räumen ihr Bestes gegeben. Schließlich wollte ich nicht am Boden in der Kälte liegen. Alexandertechnisch. 
In der Überlegung was ich morgen Nachmittag machen könnte kam ich auf Kuchen. Aber da es wahrscheinlich schon Mittwoch Kuchen gibt, habe ich den Impuls verstreichen lassen. Obwohl ich schon Lust auf Rhabarber-Kuchen hätte. Mit Baiser. Is klar :O) 

*

Freitag, 10. Mai 2013

Wege entstehen beim Gehen

Bevor der Regen am Vormittag kommen sollte, da wollte ich raus in die Natur. 41 Minuten in schnellerem Tempo gewalkt. Kam sogar etwas ins Schwitzen. Wenn ich das einen Monat weiter so schaffe, dann ist es an der Zeit mir endlich gute Sportklamotten zuzulegen. Mir war heute z.B. irgendwann zu warm, aber es war windig und nur 12 Grad. Dennoch habe ich die Regenjacke um das Becken geschlungen und bin nur mit dünnem Shirt gelaufen. Das war ungünstig. 
Bevor ich los gelaufen bin, habe ich die Bananen für ein Sonnenbad zu Recht gelegt. 



Gestern habe ich den vierten Teil vom Fotografen Mi*chael Mar*tins verpasst, weil der Zug zurück von meinem Freunden ohne Begründung ausgefallen war. Zum Glück kam der nächste Zug eine Stunde später. Dann zwei Telefonate geführt und mir etwas zu essen gemacht. Das war an dem Tag irgendwie zu kurz gekommen. Eine kann sich ja nicht nur von leckeren selbst gebackenen Keksen ernähren… 



P. (fast 7 Jahre) zeigte mir im Garten ein Vogelnest. Ich bin ganz angetan von der Farbe der Eier. Was das wohl für Vögel werden?? 
(Nachtrag: Drosseln)



Morgen kommt mich P. besuchen, weil seine Eltern zu einem Fußballspiel ins Stadion wollen. Ich bin gespannt was wir zwei in der Zeit erleben werden. Es ist so unfassbar, wie schnell die Lütten größer und größer werden. Was ihnen das Leben wohl bringen wird? Manches kann eine nicht erahnen. 
Der Sohn einer meiner ältesten Freundinnen beginnt Anfang nächsten Jahres eine Ausbildung beim B*und zum Fa*llschirmjä*ger. Um später in Krie*gsgebiete zu gehen. Das ist seit längerem sein Plan. Dann ist er 19 Jahre alt und er kann machen was er für richtig hält. 
War er nicht noch gerade dabei im Wohnzimmer mit Bauklötzen zu spielen? Habe ich nicht vorhin noch mit ihm auf dem Sofa rumgeknuddelt. Du Blondschopf mit den dunklen Augen... warum nur ist das Dein Weg und Wunsch??

Den ganzen Tag war es sehr windig und kalt. Dicht hingen die Wolkenpakete über der Stadt. Aber nicht ein Tropfen hat den Boden berührt. Dabei sehne ich mich nach Regen, der die Luft reinigt und ein echtes Aufatmen möglich macht.

 

(bitte auf das Bild klicken zum vergrößern) 


*

Mittwoch, 8. Mai 2013

veganes Eis & PP

Ich setzte mich kurz in ein italienisches Café im „Viertel“ und zwar nicht an die Straße, sondern ein Stück rein. So konnte ich rausschauen und war doch vor dem kalten Wind geschützt. Einmal keine Regenjacke an.

Im Café bestellte ich einen Cappuccino und las in einem Heft. Abwechselnd las und schaute ich. Dabei sah ich zwei Frauen vorbei gehen. Die eine der beiden war eine der Referentinnen von einem Schulungsabend, welche mir überaus sympathisch ist. Wie begrüßten uns. Sie erklärte, dass sie gerade mit einer Mutter unterwegs sei und sich beide lieber nach hinten ins Café setzen wollten. Ach, ich habe mich echt gefreut sie zu treffen. Und das in der Innenstadt. Sonst arbeitet sie direkt im Ki*nderhospiz außerhalb der Stadt. 

Es war gut in dem Café zu sitzen, welches ich sonst nicht aufsuche. Die Musik war etwas störend, aber da am frühen Nachmittag das Café kaum besetzt war, konnte ich eine gewisse Ruhe genießen. Der Cappuccino war okay. 
Vor den offenen Türen schloss ein junger Mann (eindeutig ein Viertelbewohner) sein Rad nicht ab und kam in den Verkaufsraum. Er fragte nach veganem Eis. Tatsächlich hatten sie hundertprozentiges Wassereis *lach*. Interessanterweise kam das Gespräch auf Schokostreusel. Auf Wassereis?? Nun ja. Er fragte, ob das Zartbitterschokolade sei, weil die ist vegan. 
Ich kenne mich nicht aus mit diesen und jenen VegetarierInnen und das (so scheint es mir sehr akuelle) vegane Essen, aber es war doch beruhigend das heutzutage immer mehr Menschen – auch ohne Allergien und Unverträglichkeiten – arme italienische Eisverkäufer große Löcher in den Bauch fragen. Der junge Mann jedenfalls zog glücklich mit seiner Beute weiter und das allein zählt.




Montag, 6. Mai 2013

pochendes Herz





Mein Telefon zu Hause, welches ich seit vielen Jahren habe, scheint den Geist aufzugeben. Zumindest das Akku. Ich hatte mir ein Neues vor zwei Jahren gekauft, weil ich mir ein Kopfhörer zulegen wollte. Was an meinem alten Gerät nicht ging. Leider war der Ton in dem Hörer so blächernd und urgs  :O), dass ich das Gerät zurück gegeben habe. Bei dem wohl demnächst anstehenden Neukauf werde ich besonders auf die "Hör-Qualität" achten. Aber wahrscheinlich versteht mich ohnehin kein Verkäufer. "Wie, blächernd?" 


Bei  der "Akt*ion M*ensch-Lotterie" immer noch keine 500.000 Euro gewonnen, obwohl ich seit zwei Monaten ein Los habe! Ehrlich. Die könnten sich jetzt langsam beeilen! 

*
Gestern habe ich im Internet wieder -  irgendwie entfällt es mir oft, das eine im Internet Filme von Menschen wie E. Tolle, Ge*neen Roth, dem D*alai L*ama usw. bei der TUBE sehen kann. Ich höre mir nun interessante Beiträge an. Dabei kann ich mich wunderbar mit Reiki behanden. 

Carpe Diem !!

Sonntag, 5. Mai 2013

23 Minuten

Manchmal schreibe ich mir kleine Zettel, auf denen ich Dinge notiere, die ich gern in meinem Blog schreiben möchte. Mir schenkte vorletzten Freitag eine Freundin einen Notizblock. Ich finde, der ist perfekt für meine „Blog-Notizen“.

Darauf steht auch das Wort „Dãna“. Das Wort erwähnte ich in einem Text bzgl. der TCM-Behandlungen. Dass ich die (bu*ddhistische) Ärztin nach dem Dãna-Prinzip bezahlen kann. Nun muss sie ihre Praxis in der Innenstadt bezahlen und so finde ich es gut, dass es einen Mindest-Geldbetrag gibt, welcher im Verhältnis zu anderen Behandlungen, die ich mir so leiste, wenig ist.  So können sich auch Menschen mit einem geringeren Einkommen ihre Behandlung leisten.
Genau diese TCM-Ärztin ( A.) hat mir ein Retreat im „Haus * der Stille“ nahe gelegt. Aus diesem Retreat heraus ist Jahre später der Name meines Blogs entsprungen. Nachzulesen HIER. Wie sich kurz vor Beginn des Schweige-Retreats herausstellte war auch die Ärztin da.
Ich verbrachte dort schwer beeindruckende und bewegende Tage. In dem Haus und in dem großen Gelände, welches zum Haus gehört. Denn es wurde ab 5.00 Uhr (für die, die wollten)  bzw. ab 8.30 Uhr 45 gesessen und meditiert. Danach 45 Minuten schweigend und achtsam gegangen. Immer im Wechseln. Sitzen, gehen, sitzen, gehen und das nur unterbrochen von kurzen Essenszeiten und dem Aufräum- und Putzdienst. Schweigend.

Jedenfalls muss eine so ein Retreat bezahlen. Die Übernachtungen (in Mehrbettzimmer / Frauen und Männer getrennt) und das Essen. Für die Bezahlung der LehrerInnen gibt es eine Mindestsumme, aber jeder / jedem steht es frei mehr zu zahlen. Wobei eine eben einen Lehrer oder eine Lehrerin im Grunde nicht wirklich bezahlen kann für deren Wissen und Vorbildfunktion. Eine gibt von Herzen was möglich ist. Als Gabe und Spende. 
Am Ende des Retreats steht auf einem Tisch eine kleine Dose / ein kleines „Dãna“-Kästchen, in dem die Retreat-TeilnehmerInnen ihr Geld für die lehrende Person / Mönch/ Nonne/ etc. hineinlegen können. Tatsächlich hatte ich das Gefühl, dass ich das Geschenk, welches die Lehrerin mir gemacht hat und das Wissen, welches ich für den Rest meines Lebens in mir trage, nicht in Geld bezahlen kann. 
Sie lebt „nur“ von diesen Spenden/ Geldgaben. Ich glaube, dass jemand nach diesem Kästchen fragte und Ursula (die wunderbare Lehrerin aus der Schweiz) lachend erzählte, dass es länger gedauert hätte bis sie (und das Med*itationszentrum Be*atenberg in der Schweiz) einen Steuerberater gefunden haben, der sich darauf einlassen konnte, dass die LehrerInnen nur angeben können, wie viel Geld in einem Jahr in einem Kästchen gelandet ist. Aber mit den Jahren klappt das ganz wunderbar, erzählte sie in ihrem mich so berührenden schweizerdeutsch. 

Gern würde ich für zwei Wochen in die Schweiz in das Medita*tionszentrum Be*atenberg (Video) fahren. Dort ist auch die Ursula zu Hause. Vielleicht kommt ein längeres Retreat noch. Bis dahin besuche ich Vorträge und lese die Bücher „meiner“ Lehrerinnen und Lehrer. Sehr selten den Da*lai La*ma, weil ich nicht tibetisch orientiert bin.

Samstag, 4. Mai 2013

fotografischer Streifzug

Am frühen Nachmittag bin ich - und ich mußte mich schon leicht überreden - raus in die Natur, um endlich u.a. Makro-Aufnahmen zu machen. Seit Tagen scheint die Sonne und es ist angenehm warm. Unterwegs merkte ich doch, dass ich an meine Grenze komme. Kraftvoll ist anders. Nun ja.

Hier also ein kleiner fototechnischer Streifzug über den Riensberger Parkfriedhof, welchen es seit dem 1.5.1875 gibt. Dementsprechend ist er schön, groß und eben alt. Selbst nach 20 Jahren fast wöchentlichen Besuchen zu allen Jahres- und Tageszeiten, entdecke ich immer noch Neues. 
(Wenn ihr auf die Bilder klickt, dann müßten die sich vergrößern.)
















 



Mittwoch, 1. Mai 2013

Radel in der Natur

Es war wirklich schön draußen. Ich bin froh, dass ich das wahrnehme und mein Körper gut mitgemacht hat. Drei Stunden an der frischen Luft. Im Cafe gab es eine wahre Kuchenfreude. Die Freundin nahm - wie fast immer und egal wo wir kaffeesieren- Himbeertorte und ich ein Stück Ozeantorte. 


Die haben wir in der Sonne sitzend genossen. Was die Sonne für eine Kraft hat, dass haben wir deutlich gespürt. Eine Wohltat draußen zu sein. Das Außen aushalten zu können.
Über den "Deich" im Blockland zurück. Menschenmassen mit allen möglichen Fortbewegungsmitteln waren unterwegs.  
Von Ferne kann eine den weltweit einzigartigen ! "Fall*turm" (klick drauf, werd schlau) in Deutschland sehen. Die ForscherInnen  lassen da u.a. oben was fallen und das macht sie dann klüger :O) Wichtig für die Raumfahrt.



Auf dem Foto finde ich den Größenunterschied lustig, denn der Turm ist hoch. 
Ansonsten kann eine auf der anderen Seite des "Jan-Reiners-Weges" über das flache Land schauen. Weit. Linker Hand liegt Bremen und rechter Hand der Ort Lilienthal.