Sonntag, 29. September 2013

Es ist Herbst!!!

Ab dem 1.Oktober rappelt es endlich wieder im Karton und ein neuer, frischer Wind weht durch diesen Blog. Versprochen. 
Da kommt was auf euch zu, liebe Leserinnen und lieber Leser! 

Ansonsten stieß ich in einem Buch auf wunderbare Sätze.
Ich stehe ja auf Sprüche, schöne Postkarten und Fotos etc. und es muss nicht immer was buddhistisches sein. Das will ich euch nicht vorenthalten :O) 


Der Herr Hebbel schrieb irgendwann vor 200 Jahren:


Diejenigen Berge, 
über die man im Leben am schwersten hinwegkommt, 
häufen sich immer 
aus Sandkörnchern auf. 

Und Herr Emerson schreibt nicht weniger klug:


Was vor uns liegt und was hinter uns liegt,
ist unbedeutend, 
verglichen mit dem, 
was in uns steckt.

Tja... und dann fand ich das hier von Seneca. Also um Ch*risti Ge*burt geschrieben!!  
 


Nicht weil die Dinge schwierig sind, 
wagen wir sie nicht, 
sondern weil wir sie nicht wagen, 
sind sie schwierig. 



Also, möge es bald Oktober werden... 

AHOI

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel 

wünscht euch

eure Oona


Sonntag, 22. September 2013

Räume

Immer wieder stelle ich fest, wie unterschiedlich Räume, Orte oder Räumlichkeiten sind bzw. auf mich wirken. Wie unterschiedlich Menschen wohnen, leben oder arbeiten. Überall auf der Welt. 
Von den Baumhäusern im Urwald, in Iglus im Schnee und Eis oder in Zelten. In Wolkenkratzern, Doppelhaus-Hälften, Mietskasernen, auf der Straße oder in Klöstern. Auf Schiffen, in Villen, in Containern oder im Slums. In Berghütten, Schlössern, Yurten oder in Bauwagen. Bio-Häuser oder auf der Ranche. In Gefängnissen, Erdlöchern, auf dem Dach oder in Höhlen. 
Und alle haben mehr oder weniger ihren Raum zum wohnen/leben nach den eigenen Bedürfnissen und Geschmäckern eingerichtet. Protzig oder notdürftig. Stile, Konzepte, Ideen oder Lebensarten. Modern oder rustikal oder i*kea oder kühl. Warm, eisig, voll oder leerer. Räume, die bewohnt sind und doch eben nur aussehen wie in Wohnzeitschriften. Voller "guter" Ideen, aber leblos. 
Und es gibt die Räume / Orte, die eine bestimmte Bedeutung haben. Eine deutlich spürbare Energie halten. 
Obwohl ich heute nicht mehr an G*ott glaube, so sind mir viele (nicht alle) Kirchen und Klöster ein Ort der Stille und des Rückzuges. Oft ein Aufatmen. Ein nach innen Lauschen. 
Sehr gern singe ich in Kirchen oder höre der Orgelmusik zu. Das ist irgendwie innerlich erhebend, denn Sp*iritualität ist für mich nicht an eine Re*ligion gebunden. 

Ich bewundere still die Bauwerke aller Arten aus früheren Zeiten. In meinem Kopf entstehen Geschichten. Das ist ein anderes Lauschen. Hinein in die Räume, die Decken und Böden. Wieviele Menschen seit Hunderten von Jahren sind über die Steine geschritten? Haben an diesem Ort gebetet, geweint, geflucht oder sich getraut. 
Was könnten die hölzernden Bänke mit wunderschönen Gebrauchsspuren der Jahrhunderte wohl erzählen??  











(alles Bilder aus Kirchen in Südengland)

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Donnerstag, 12. September 2013

Vergangenes loslassen

Weisheitsgeschichte 

Eines Tages standen zwei Wandermönche vor einem knietiefen Fluss, den sie durchwarten mussten, um ihrem Weg auf der anderen Seite fortzuführen. Als sie gerade dabei waren, ihre langen Roben so weit aufzurollen, dass sie nicht mehr nass werden konnten, kam eine junge Frau herbeigelaufen und fragte: 
"Könnt ihr mich über den Fluss tragen? Ich fürchte mich vor der heftigen Strömung." 
Der ältere Mönch nickte, trug die Frau über das Wasser und wanderte mit dem jungen Mönchsbruder schweigend weiter. Stunden später machte der jüngere Mönch dem älteren Mönch heftige Vorwürfe. 
"Wir haben doch versprochen, keine Frau anzufassen. Wie kannst du es nur mit deinem Gelübde vereinbaren, dass du die junge Frau über den Fluss getragen hast?" 
Der Alte erwiderte: 
"Mein Lieber, ich habe die Frau auf der anderen Seite des Flusses abgesetzt, du trägst sie immer noch mit dir herum."


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Mittwoch, 11. September 2013

es war schon jemand vor mir da


ttststtsttsseee ....





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Mittwoch, 4. September 2013

vergesslich

Manchmal frage ich mich schon: Ist es das Alter?? 
Da habe ich 500 Euro abgehoben, weil ich ein paar Ausgaben tätigen mußte. Ein paar Tage später wundere ich mich, wo das ganze Geld hin ist. Was habe ich nur gekauft??  Oona. Das muss besser werden. Soo geht das nicht.
Zwei Wochen später suche ich nach einem Buch. Direkt in der Lücke zwischen zwei Büchern sehe ich Gel*dscheine. 200 Euro. Ich hatte das Geld in "Häufchen" zusammen und auch kurzfristig vom Schreibtisch weg gelegt. Ttssseee...

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