Samstag, 30. November 2013

was eine gut kann

Vor ein paar Tagen las ich bei Smilla einen ihrer schönen Posts. Dieses Mal über Dominique. Ich war und bin berührt von den minimalistischen Impulsen, welche ich dort bekommen habe. Die Klarheit sprach mich sehr an so wie ihre Arbeit. Ruhe, Klarheit und was "eigenes". Das entspricht mir sehr. Schon immer. 
Das fügte sich ein in meinen erneuten Impuls mich von weiteren Dingen zu trennen. Keine Ahnung woher das immer wieder kommt. Keinen Krempel anzusammeln. Ich brauche wenig an Materiellem. Das sollte mich doch eigentlich berühigen, oder? Mit der Angst im Hintergrund am Ende mit der A*ldi-Tüte unter der Brücke zu landen.

Dienstag, 26. November 2013

spontane gute Idee

Menschenskind habe ich heute lange gepooft. 10 Stunden Schlaf sind in Ordnung. Brauchte ich wohl mal.
Als ich gerade so aus dem Bett raus war klingelte mein Telefon. Hä?? So früh am Tag? Na ja. 10.15 Uhr ist nicht wirklich früh und meine Freundin A. war erstaunt, dass ich gerade erst aus der Koje gekrabbelt bin. Mit einem entzückendem Muster der Bettdecke im Gesicht, wie ich beim Blick in den Spiegel feststellte. 
Vor einem längeren Telefonat mußte ich erst einmal heiß duschen und dabei realisierte ich das wunderbare Wetter. Sonne satt und blauer Himmel. Klare Kälte (das kann eine am himmelsblau erkennen) und fast windstill. Als ich wieder trocken war, rief ich A. an und sie war spontan angetan von der Idee ab 12 Uhr an der Weser einen Spazierganz zu machen.
Ich legte noch schnell das Akku der Kamera ins Ladegerät...

Über das "Schnoor" ging es ans Wasser. Das "Schnoor" ist ein altes Bremer Viertel, wo uralte kleine Häuser wie an einer Schnur (Schnoor) aufgereiht aneinander stehen. Hier nur kurze unmotivierte Fotos. Dabei ist der Schnoor schon sehr schön. Aber wir wollte ja nur durchlaufen. 
Wenn eine auf die Bilder klickt, werden diese größer! 







Leider habe ich vergessen den Namen des Künstlers zu fotografieren...


Die Frösche sind wasser - und frostfest !
 Ooommm


 

 


Am Weserdeich dann in Richtung Weser-Stadion hochgelaufen. Fast Windstill und die Sonne hatte eine Kraft. Mir wurde so warm. 

Vor der "umgedrehten Kommode" (der alte Wasserspeicher von Bremen) ist ein Entlein gestrandet... armes Tuck, das.




 Rauch steigt über dem Weser-Stadion auf


Die Kinder hatten einen Zacken drauf. Wow.
So ohne Bremsen nicht ganz ungefährlich. 
 Unter rief der Vater: "Fahrt an mir vorbei !!" 
Ähm... besser wär das. 
 



Im Café Ambiente (hier etwas weiter vorn auf der linken Seite) konnten wir uns draußen in den "Vorgarten" setzen. In die Sonne mit Blick auf die Weser. Herrlich!! Dazu gab es köstlichen !! Zupfkuchen und einen kleinen Cappuccino. Guckst Du hier. 


Zurück sind wir durch das Viertel und ich konnte noch das eine oder andere wichtige und unwichtig einkaufen. Ziegenrolle und Ziegenjogurt waren Pflicht. Zwei Keramiktassen aus Italien das reine Glück. Die Augencreme unerlässlich. Außerdem fand ich bei A*lnatura einen Bio-Adventskalender. Schlicht und einfach. 
Insgesamt war ich also über 3 Stunden an der frischen Luft und im Sonnenlicht unterwegs. Die Zeit mit A. und der schöne, gemütliche Spaziergang an der Weser waren dringend notwendiges Seelenfutter. Ich kann deutlich spüren, wie gut mir das tut. 

Mittwoch, 20. November 2013

Die Dinge anders machen als sonst,

denn stets nur das ewig gleiche und selbe zu tun, das ist nur scheinbar „sicher“.

Bevor ich es aber vergesse:  
Weiß eine von euch, wo ich günstige Reithandschuhe bekomme? 
(Dank an S. aus Berlin für den Link und den anderen Überlegungsansatz :O) 
In der Innenstadt dachte ich heute Mittag noch: Wo bekomme ich Gummistiefel her? Ein paar Minuten später lief ich an einem Außenregal eines Schuhladens vorbei. Stiefel! Ich habe mir ein Paar schwarze Gummistiefel für 30 Euro zurücklegen lassen. Morgen probiere ich die mit langen, warmen Wanderstrümpfen an und einer anderen Einlage. Der Reiterhof hat keine Halle und so laufe ich natürlich in diesen Monaten im Dreck, Pfützen und Matsch herum. Zudem wärmen höhere Stiefel meine Knöchel, die beim ersten Mal wie meine Hände halb abgefroren waren.  

**

Mir kam der Gedanke, dass ich vielleicht dieses Jahr auch die Weihnachtszeit ganz anders angehen sollte als die letzten Jahre. Bisher bin ich da ja vor geflüchtet. Nicht einfach Weihnachten zu ignorieren, das kann ich euch schreiben.  Besonders, wenn eine im Bloggerland unterwegs ist.

Hm… die Frage, die ich noch nicht so richtig beantworten kann ist, warum mich Weihnachten und Silvester von Jahr zu Jahr weniger interessieren bzw. mich irgendwie stressen. Was eine stark ablehnt ist einer eingehenden Betrachtung wert. Finde ich. Etwas nicht entspannt wahrzunehmen bzw. grantig abzulehnen ist natürlich in Ordnung. Stört ja bei mir niemanden. Aber geht es nicht auch gesünder, fürsorglich und leichter??

Christlich gesehen ist mir das „Fest“ schnuppe. Ohne G*ott keine Maria und somit keine J*ungfrauengeburt und somit kein Baby. Muss jede / jeder selbst glauben. Die Adventszeit und Weihnachten mehr als „inhaltslose“ Möglichkeit zu sehen, wie eine den letzten, dunkeln und kalten Monat des Jahres kuschelig und schön gestalten kann. Dieses Jahr habe ich da ´ne perfekte Steilvorlage:  Zeit habe ich mehr als genug und keinen Einkaufsstress bzgl. Weihnachts-Geschenke. Die habe ich nämlich schon. Weihnachtskarten sind da und schon mit Adressen beschriftet. 

Was gehört zur Vorweihnachtszeit und zu Weihnachten? 
Mal überlegen, was mir alles einfällt bis zum 1. Advent.

* viel Kerzen-Licht, * Kekse backen und genüsslich verzehren, viel * leckeren Tee trinken (neue Sorten ausprobieren - siehe Posttitel) und * einen Weihnachtsmarkt-Besuch. Meine Eltern wollen dieses Jahr kommen, denn Bremen hat einen der schönsten Weihnachtsmärkte Norddeutschlands! Gern würde ich in einer anderen Stadt schauen. Oldenburg oder Hamburg. Weil: siehe Posttitel! * Ein Adventsgesteck. Zum ersten Mal in meinem Leben einen * Bratapfel essen. Apfel gegart geht. Vielleicht kann ich meine Freundinnen zum * Adventsnachmittag einladen. Das typische Weihnachtsgebäck aus den Läden kann ich nicht vertragen. Dabei liebe ich Lebkuchen und Dominosteine. * Spekulatius könnten gehen. 
Hm… ich könnte mir ein paar * Tannenzweige besorgen und diese in eine große Bodenvase stellen. Daran * Tannenbaum-Schmuck aufhängen, welchen ich neu kaufen oder aber basteln (!!!) muss, weil ich alles an * Weihnachts-Dekorationen letztes Jahr weggeschmissen habe. Lag da ja so dumm rum seit Jahren. Seufzt. 

Habt ihr noch weitere Ideen wie ich dieses Jahr die 31 Tage des letzten Jahres gestalten kann?? Was ist für Dich ein Muss in der Adventszeit oder an Weihnachten? Über einen schönen Impuls würde ich mich sehr freuen! 


Herangetragen wurde mir von 

Sandra: * Tee-Adventskalender, * 24 Geschichten in einem Buch und jeden Tag eine lesen. 
Ich brauche einen * Adventskalender mit Schokolade. Definitiv! Wie in meiner Kindheit.
Sudda:  * Weihnachtsmusik. Unbedingt !!! Das macht hauptsächlich gute Gefühle. Das bißchen Traurigkeit dabei ist auszuhalten. Wo kommt die her? Schau ich bei Gelegenheit. 
Mir fiel dazu ein: * Weihnachtsfilme auf DVD.  
Kennt jemand gute Kinofilme mit Weihnachtsinhalt? Im Moment fällt mir nur "Noel" ein. Den ich gerade bei T+halia für 5.99 gesehen habe. 
Anja: * frische Luft, * schöne Düfte, * die DVD: "Tatsächlich Liebe". 
Den Film habe ich sogar schon. Prächtig! Spaziergänge sind gut. Tageslicht für die gute Laune. Außerdem werde ich überlegen, was für mich für Düfte zu Weihnachten gehören. Schaue weit in meine Kindheit zurück. Orange, Keksduft, Tanne, Kakao... auf jeden Fall werde ich meine Mutter um ihr Plätzchen-Rezept bitten.

Montag, 18. November 2013

gefunden

So! Ich gebe nicht auf. Vor dem Treffen mit meiner Freundin  C. in der Mittagspause ging ich zu Charles and Anthony und schaute noch einmal nach einer Winterjacke / Mantel. Tatsächlich fand ich etwas, aber ich dachte, besser wenn noch eine drauf schaut. 
Also kam die Freundin auch in den Laden und befand die Jacken aus diesem und jenem Grund als „unpassend“. Aber wir schauten noch einmal zusammen in der Jacken-Abteilung und siehe da: ich habe in meinem kleinen Zimmer einen Daunenmantel und eine Daunenjacke hängen. Tadaaa… tschingbumb !  Jetzt brauche ich bei Gelegenheit (= WSV) nur noch eine wetterfeste Outdoor-Jacke. Aus der bisherigen -nicht warmen - Regenjacke „falle“ ich mittlerweile fast raus.

Was aber das Schönste ist: ich versuche mir immer öfter bewusst zu machen und nachzuspüren, wie wunderbar es ist so liebe Freundinnen zu haben. Es gibt erstaunlich viele Dinge oder Tatsachen für ich dankbar sein kann.

Am Nachmittag habe ich Guido geschaut und später gab es einen mare-TV Bericht über die En*glische Riviera. Du liebes Bisschen, dass es so schöne Orte gibt! Auf den Spuren von Ag*atha Christie. Nun weiß ich, wo ich hin will. Neben Cornwall. Oder ist Devon schon Cornwall? 
Ich habe den Film gerade im Netz gefunden:  Mi*ssMarples Riviera  (klick drauf). Nebenbei habe ich Berge von Wäsche gebügelt.
Abends kam meine andere Freundin B. zu Besuch. Ich kochte mir etwas zu essen. Eine warme Mahlzeit ist ja kein Luxus, sondern eine Grundlage für ein gesundes, kraftvolles Leben. Ein wenig Klönen und Lachen ist goldwert! Gerade in den letzten Wochen bin ich gerührt und froh, dass B. schon so lange mit mir durch das Leben geht. Tief im Herzen bin ich bewegt. 
Also kann ich mit bestem Gewissen sagen, dass ich heute etwas geschafft habe.
Jetzt schaue ich In*spector B*arnaby. 
Ich bin ein wenig aufgeregt wegen morgen, denn da habe ich meine erste Stunde auf dem Reiterhof. Es sei denn, es schüttet. Denn es gibt dort keine Halle. Ach… ich auf einem Pferd… hui… und abends gehe ich zum ersten Mal singen in einen Chor… huihui  *lach*

durch den Nebel

Gestern … ja, jetzt ist es schon gestern… war ich bei meinen Eltern zu Besuch. Was sehr schön war: wir schafften es in unser Lieblingscafé. Mit dem Auto ca. 30 Minuten. Dort aßen wir sehr leckeren Kuchen und der Tee ist dort besonders köstlich.

Auf der Rückfahrt fuhr mein Vater über „Schleichwege“ einen viel längeren Weg zurück. Wirklich über das Land. Wir sahen wunderschöne Weiden, Wiesen, Äcker und Bäume im tiefen Nebel. Ich liebe das. Bauernhäuser, die hell erleuchtet große Wärme und Nährendes für die Seele ausstrahlten. Greifvögel in den nackten Baumkronen mit weitem Blick über die Landschaft. Durch Baum-Alleen fuhren wir und es war eine seltsame Stimmung. Mein Vater ließ das Radio aus und wir fuhren teilweise schweigend durch diesen Abend nach Hause. Wir kamen am Deich entlang über den Freihafen rein nach Bremerhaven.
In der Ferne konnten wir bei leichtem Nebel und fortgeschrittener Dämmerung die hohen Krane sehen. Die stehen an einem sehr langen Kai. Viele Krane und sehr hellerleuchtet und schön. Wie Wesen von einem fremden Planeten. Das Licht vom Himmel und das Licht, welches der Hafen nach oben warf … Das wären traumhafte und ganz geniale Bilder geworden. Hätte ich meine Kamera mitgenommen. 
Ich habe diese Bilder jetzt vor Augen. Ganz besonders. So schön. 


Sonntag, 17. November 2013

Oona z*appt

Im N*DR gibt es eine Sendung, die heißt „D*AS“ und da sitzen Menschen – mehr oder weniger Prominent – auf einem roten Sofa und plaudern zwischen Info und Nachrichten mit einer guten Interviewfrau. Wenn ich Zeit habe, dann schaue ich das wirklich gern. 45 Minuten angenehme Unterhaltung. Und es gibt eine schnelle Zusammenfassung von anderen Themen. Wie wenn eine durch das Fernsehprogramm zappt. Sprung und Sprung und harte Schnitte. „D*AS zappt“ heißt das und bei mir zappt es heute auch. Los geht es…

Nur 41 Minuten gewalkt, weil die Schulter noch nicht ganz fit. Aber zumindest ging das Yoga am Donnerstag. 
... grutsch … 
Wenn eine mit der Schokolade tafelmäßig wieder angefangen hat, dann ist die Sucht schneller aufgeflammt als eine mit dem Auge zwinkern kann. Quasi leider habe ich letzten Mittwochabend zum ersten Mal Marabou-Salzlakritz-Schokolade gegessen. Ein Traum. Sucht. Lecker. Genial. Ich dachte, die gibt es so nicht zu kaufen in Deutschland. Klar. Kann eine bestellen, aber so einfach im Einkaufsladen gibt es die nicht. Dachte ich. Gibt es aber doch. Meine Freundin auf dem Land sagte: „Die habe ich gestern beim Einkaufen gesehen.“ Sie hat 2 Kingsize-Tafeln für mich gebunkert. Es könnte sein, dass ich wieder fett werde.
… grutsch …
Ich schreibe etwas über Füße und schwupps lese ich in zwei anderen Blogs auch von Füßen. Das ist mir schon mehrmals passiert. Also nicht mit den Füßen.
... grutsch...
Immer noch keinen Mantel gefunden. Billig find ich nix und teuer auch nicht. Muss eine 350 Euro für einen stinknormalen Wintermantel / Jacke ausgeben? In der Zeitung las ich heute von der jährlichen „Weihnachtshilfe“ der Tageszeitung vor Ort. Da kann eine spenden, damit arme Familien (und oft sind es alleinstehende Mütter) etwas bekommen, was sie dringend brauchen. Ich las von einer Frau, die ein dringend gewünschtes Kinderrad für ihren Sohn nicht kaufen kann. Warum das so wichtig war wurde beschrieben genauso warum die Frau kein Geld hat. Sie kann dieses Jahr keinen kleinen Tannenbaum geschweige denn ein Weihnachtsessen bezahlen. Hm… ist schon ein Vergleichen, aber überlege ich da ernsthaft weiter mir einen überteuerten Mantel zu kaufen? 
... grutsch …
Ich stelle mich innerlich darauf ein, dass ich nächste Woche mit einem Pferd einen hoffentlich entspannten Kontakt aufnehme.
… grutsch …
Als ich beim Arzt erneut eine Infusion bekam plus zwirbelnder Spritze, bin ich lieber noch schnell auf die Toilette. Wenn eine da so liegt kann sie ja nicht mit Nadel im Arm los. Auf der Toilette hängt eine Art Messschablone für den BMI. Zahlen passend hingeschoben und siehe da: „Sie sind übergewichtig!“  Na Bravo.
… grutsch …
Bei Guido gab es letzte Woche die "Blusenwunder" in B*remen. Neue Läden per SQ gesehen, wo eine einmal reinschauen kann. Am Ende der Woche gibt es eine Vorschau für die nächste Woche. Da sagt der Guido: "Das ist das erste Mal, dass ich null Punkte gebe." Wow. Was ist denn da passiert?
... grutsch...
Ich konnte die Kommentare auf meine letzten Posts kommentieren. Wo es "heller" ist, da geht das besser. 
DANKE an alle Schreiberinnen!
... grutsch...
In der Zeitung las ich (meisten überblättere ich sie, weil es mich so deprimiert), dass es pro Woche unglaubliche viele Kochsendungen im Fernsehen gibt. Wöchentlich kommen absurde neue Shows ins Programm. Schreib ich. In dem Artikel stand auch, dass laut Studien sich die Menschen diese Kochsendungen mit Fertiggerichten auf dem Sofa anschauen. Irgendwie beruhigend.
… grutsch …
Mein Laptop oder die Wlan-Verbindung hat ´ne Macke. Es dauert ewig bis sich eine Seite öffnet. DAS macht mich mackig. Bei solchen Sachen habe ich leider wenig Geduld. 
… grutsch …
Ich erinnere mich jetzt jeden Abend vor dem Schlafen an ein paar Dinge, für die ich dankbar bin. Erstaunlich viel kommt da zusammen. Das beruhigt mein Herz und macht es freier. 



 *

Mittwoch, 13. November 2013

** geräuschlose Schwärze **

 

nachdem ich dramatische Worte 
in der Nacht
 häufig umgeschrieben habe 
wurde das 
Schwarz in mir 
Stück für Stück 
ein wenig heller 

alles geht vorüber

trotzdem 
fühle ich mich noch von Wellen
der Schwärze 
umflutet 

sie kommen 
scheinbar ohne Vorwarnung
aus dem Nichts 

es gibt Momente großer Klarheit  

zu oft fühle ich 
in den letzten Wochen
dass ich nicht mehr mag

 das meine Kraft 

 meine Fähigkeit 
zu hoffen
endgültig aufgebraucht ist


Sonntag, 10. November 2013

ein gücklicher Tag

Gestern hatte ich einen ganz wunderbaren Tag. Dabei fing er sozusagen stürmisch an und dazu prasselte der Regen an meine Fensterscheiben. Hui… da würde eine sich schon gern noch einmal umdrehen. Aber um kurz nach 9 Uhr traf ich mich mit meiner Freundin B. an der Straßenbahn-Haltestelle. Gerade fing der Himmel an etwas aufzuklaren. Wilde Wolkenformationen rasten durch das Blau... ein seltsames, tiefes Blau am Himmel. 
Am Bahnhof liegt das große Übersee-Museum und in dem angrenzenden Café & Restaurant wollten wir frühstücken. Was insofern etwas Besonderes war, weil B. und ich schon seit vielen Jahren unser Frühstück in einem „Szene-Café" im sogenannten Stadtteil "Viertel" einnehmen.
Diese Mal ging es woanders hin. Das Restaurant im Museum war ansprechend, ruhig, hell (weil sehr große Fenster) und die Sitzgelegenheiten überaus bequem. Das finde ich für ein entspanntes und langes Frühstück nicht unerheblich. Ein paar Frühstücksangebote gab es. Wir entschlossen uns das Frühstück „Paris“ für zwei Personen zu nehmen. Hab ich noch nie gemacht. Dazu gab es Tee. 
Ich glaube, dass sich niemand im Ansatz vorstellen kann, was das für ein Quantensprung für mich war und ist.

Das üppige Frühstück kam und wir waren erstaunt über die Menge. Schön angerichtet. Mutig habe ich Ciabatta-Scheiben genommen und dazu gab es bei mir Ei, gekochten Schinken ! und eine dicke Scheibe köstlichen !!! Ziegenkäse. Den gibt es auf den Wochenmärkten bei den Käseständen. Habe ich noch nie gegessen. Dann nahm ich noch etwas von der Salami! Das hätte ich alles bis vor ein paar Tagen (außer dem Ei) nicht gegessen. 

Meine Freundin sagte nichts, aber sie hat es wahrgenommen. An die gut aussehenden Lachsscheiben und den Camembert habe ich mich nicht getraut. Nicht übertreiben. Das esse ich das nächste Mal. Denn sicherlich werde ich dort öfter frühstücken. Obwohl die Liste mit anderen Frühstückscafés länger wird. Es gibt einiges auszuprobieren. Von den Kuchen und Torten in Cafés gar nicht zu sprechen... oder zum Italiener? Chinesen? Bio-Suppen auf dem Wochenmarkt im Viertel? 

Ich bin so verdammt stolz auf mich. So was von!


Später machten wir einen Bummel durch das Viertel und es war alles fröhlich und rundum schön. Mein Herz war und ist es immer noch voller Freude und wir haben viel gelacht. Und noch später nahmen wir uns leckeren Kuchen mit und verspachtelten diesen genüsslich auf meinem Sofa. 
Es gäbe das eine oder andere lustige Erlebnis zu "erzählen", aber der Tag ist ein Schatz und muss als solcher gehütet werden. 
Einer von ganz vielen wunderschönen, "satten" Tagen mit meiner Freundin B.
Gegen 17 Uhr machte sie sich auf den Weg (von fünf Minuten) nach Hause. Seit 25 Jahren wohnen wir nie mehr als 20 Radminuten voneinander entfernt. Von dem einen Jahr, wo sie in der Nähe von Paris wohnte, abgesehen. Welch ein Glück!

Der Tag war gestern aufregend. Schön. Voll und seelisch nährend. 
Dazu hat meine Waage gestern freundlich mit mir gesprochen. Kann sie, wenn sie will. Trotz Kuchen ... (seufzt)...  habe ich nicht zugenommen. Eben auch nicht abgenommen... (doppelseufzt) ... Nun. Eine kann nicht alles haben. 

Andererseits... 
Warum eigentlich nicht ???
*

Mittwoch, 6. November 2013

was ich will


Ich will das Wesentliche sehen und spüren. Den Geruch von Meer, das Rauschen des Windes in den Blättern, das Schmecken von gutem Käsekuchen, das Fühlen der zarten Kinderhand in meiner oder das Sehen der kleinen und großen Schönheiten um mich herum. Jetzt.


 



 A  H  O  I 

        und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.


**

Dienstag, 5. November 2013

Blüten im Licht



Achtsamkeit 
strebt nichts an. 
Sie sieht einfach, 
was bereits da ist. 









*

Freitag, 1. November 2013

Yoga mit Oona


Ich dachte, meine treuen LeserInnen 
könnte ein bewegtes "Bild" von mir interessieren 
*lach* 

Yoga mit Oona


Gern hätte ich das mit dem Video hier eleganter gelöst, 
aber scheinbar geht das nur so.

Nachtrag: Mittlerweile habe ich das Video unsichtbar gemacht. 
Danke für eure Kommentare.