Dienstag, 31. Dezember 2013

mein Dank an euch für 2013

Schon längst wollte ich euch meine Schätze zeigen, welche ich kurz vor Weihnachten kaufte. Auf der Suche nach einem bestimmten Stein habe ich den halben Laden aufgekauft. 



Von links nach rechts: (bitte auf das Bild klicken)  
Bronzit (welchen ich unbedingt haben wollte), Jaspis (Stern), Mookait, Bergkristall, Heliotrop, Mookait (Herz) und in der Mitte liegt der weiße Magnesit und ein Mondstein. Die Steine trage ich natürlich einzeln, aber für´s Foto habe ich sie alle auf die braungefärbten Stahlseile aufgezogen. Es fühlt sich sehr gut an die Steine zu tragen.

Weil mich der letzte Tag des Jahres mit blauem Himmel und Sonne beschenkt, bin ich gegen 11 Uhr kurz in die Stadt gefahren. Beschenkt fühlte ich mich zudem als ich auf den letzten Kontoauszug in diesem Jahr schaute. Meine Bemühungen zu sparen machen sich bemerkbar. Mit der letzten Auszahlung meines Gehaltes plus Bonus so Anfang Januar kann ich die Schultern ein wenig sinken lassen. 

Meine neusten Errungenschaften:


Wo das Jahr stündlich mehr schwindet, da möchte ich nicht versäumen euch, meinen lieben LeserInnen, ganz herzlich zu danken. In diesem Jahr hat es mir öfter den Mors gerettet, dass ich hier schreiben konnte und wusste, dass es da draußen Menschen gibt, die gern etwas von mir lesen und denen ich nicht schnuppe bin.
Mein Dank gilt:
Ilse von 356 days, weil ich oft herzlich lachen muss, wenn ich ihre Koch- und Backexperimente verfolgen darf und dazu schöne Fotos sehen kann aus dem bayerischen Lande.
Sehr gern lese ich bei Iren  über ihr Leben und ihre schweizerische Familie mit den entzückenden Kindern. Danke, dass ich Dir und ihnen auf ihrem Lebensweg ein Stück folgen darf.
Anka  danke ich für ihre „Abenteuer“ und Berichte aus ihren Leben. Jetzt in Schottland. Das macht mir Mut und Freude. Es ist gut Neues zu wagen.
Inspirationen und innere Bewegungen bekomme ich von Smilla, die mit ihren Texten und Fotos über Menschen mir schon so manchen Tag erhellt hat. Mich nachhaltig bewegt. 
Elisabeth mit ihrem lieben Kommentaren für mich und soviel Warmherzigkeit. Ich danke ihr für den Einblick in ihr Leben und ich freue mich an Roberts Leben teilhaben zu dürfen. Durch den lieben Jungen bekomme ich einen spannenden Blick auf die Welt.
Völlig unbekannterweise danke ich Béa mit ihrem Blog "La Tartine Gourmade". Ihre Reisen und Fotos sind eine Bereicherung für mich und eine Hilfe zu ergründen, wo ich hin will. 
Seit 1999 lese ich den Blog (und die Bücher) von Luisa und bis heute ist sie eine große Inspiration und Frauenkraft pur in meinem Leben. 

Ihr motiviert mich trotz mancher Bedenken hier weiter zu machen.
Für die Zeilen hinter den Kulissen danke ich Doris, Ursula und Bernadette (Danke auch für die Wolle!!) aus der Schweiz. Ebenso herzlich danke ich dafür Silberweide, Soy aus B., Ramona, Grit, ganga, Inge und der lieben Anja von Zeilensprung. Womöglich habe ich die eine oder andere Frau im Moment vergessen, aber ich danke allen meinen LeserInnen für ihr Interesse an mir und meinen Gedanken.
Kommt gut rüber!!

Freitag, 27. Dezember 2013

Käsekuchen miss - glückt

aber dafür habe ich nun zwei babypopoweiche Ellenbogen. Für den Käsekuchen habe ich eine Bio-Zitrone käuflich erworben. Nachdem ich sie geteilt und ausgepresst hatte, habe ich die Zitronenhälften auf meine beiden Ellenbogen gepappt. Die saugen sich geradezu fest. Lustiges Gefühl. Die Ellenbogen schön reinrubbeln und den Zitronensaft dann ein wenig einwirken lassen. Nach kurzer Zeit die Ellenbogen mit warmen Wasser gründlich abspülen und abtrocknen. Meine gute Calcium-Salbe drauf. Jetzt fühlen sie sich wunderbar an.
Und Kalorien habe ich auch gespart, denn der Käsekuchen schmeckte seltsam wässrig und irgendwie... äh...
Jetzt gebe ich es auf. Käsekuchen und ich sind in der Herstellung nicht kompatibel. Dafür kann ich wunderbaren Schokokuchen oder aber Waffeln backen. Das muss reichen.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

ein Besuch im M*useum

Ich war mit meiner Freundin C. in Bremerhaven. Der Zug brachte uns sicher in die Stadt mit der Mündung zur Nordsee.
Wir liefen gemütlich zum  D*eutschen A*uswandererhaus  (klick draud) (im folgenden Text AWH genannt) auch am Deich entlang. 




Interessanterweise erzählte mir mein Vater seit Jahren immer wieder alles über Bremerhaven, wenn ich mit ihm  unzählige Spaziergänge machte. Fast so als wenn die Rille bei einer LP nicht weiterspringt. Nun stellte ich fest, dass ich ihm nicht gut zuhöre. Meine Freundin C. kennt Brhv. nicht und leider konnte ich ihr nicht viel erzählen. Das fand ich schade. Nächstes Mal höre ich meinem Vater sehr genau zu.

Auf dem Weg zum AWH kamen wir an einer Möwe vorbei, die ich als Film aufnehmen musste. Sowas habe ich noch nie gesehen. 
Um das kurze Video zu sehen bitte auf rote Wort klicken.  


So schaut das Museum von außen aus.




Vor dem AWH liegen Kopfsteinpflaster mit Namen von Menschen, welche von hier in die ferne Welt zogen. 




Unsere Überlegung über die Mittagszeit ins Auswandererhaus zu gehen war sehr gut. Es war angenehm leer am Anfang und alles blieb überschaubar.
An der Kasse bekommt man einen Boardingpass mit einer iCard. Diese kann eine an verschiedene Stellen im Museum „drauflegen“ und über daneben hängenden Kopfhörer (in verschiedener Machart und passend zur Umgebung) kann eine dann entweder etwas Allgemeines zu den Auswanderungen hören oder aber über die Person, deren Pass eine hat.
Im Inneren findet eine die Situation vor dem großen Schiff (rechts) vor. So standen sie da. Die Koffer nur mit dem Allerallernötigsten gepackt. Den Inhalt von ein paar Koffern konnte eine anschauen. Original Stücke. Von Menschen aus West- und Osteuropa. 
In manchen Zeiten verstärkt j*üdische Menschen.


Ich folgte den Spuren von Johanna Ostermann, die im Jahre 1925 von Hamburg in die u*sa auswanderte und welche schon im Jahre 1934 mit 37 Jahren an einem Blinddarmdurchbruch starb. Ihre - in der neuen Heimat geborenen - vier Kinder lebten dort weiter und es gibt ein Familienbild von 2006.

 
Die Pässe gehören alle zu echten Menschen, die sich aufmachten auszuwandern. Die ihr Glück, Arbeit, genügend Wohnraum, eine Zukunft und ihre Freiheit hauptsächlich in (Süd-) Amerika, Kanada oder in Australien suchten. Insgesamt sind 7 Millionen Menschen ausgewandert über Bremerhaven in die weite Welt. Von 1830 bis 1974. 

Auf dem unteren Foto sieht eine die Möglichkeit in den Schubladen Daten und Fotos zu finden von den Menschen, die eine gerade bei ihrer Auswanderung verfolgt. Weitere Informationen sind an den "Hörstationen" zu bekommen. Die iCard angelegt und schon erzählt die Stimme von der Auswandererin (bei mir eben) Johanna Ostermann.

 So sieht ein 1 Millarde Mark -Schein aus. 



Unten der Blick von der Gangway rüber auf die Kaje. Wo die Menschen (hier Puppen) warteten, um an Bord zu gehen oder aber ihren Liebsten hinterher gewunken haben. 
Ich bin erstaunt wie gut meine kleine Kamera ohne Blitzlicht diese Bilder in der sehr dunklen Halle gemacht hat. Es war im Ansatz nicht so hell. Dazu die Geräuschkulisse vom Tonband. Es war kalt und dazu tropfte Wasser von der Hallendecke. Ja, es war ein wenig unheimlich. 
Wie gut, dass ich vor Kurzem den "Nachtbilder-Modus" in der Kamera gefunden habe.... 


Und überall standen und stapelten sich Koffer....



Hier ein Einblick in die untere "Klasse". Wenn die das überhaupt ist. Über die Kopfhörer erzählte jemand einer, wie eine sich das vorzustellen hat. Die Gerüche, üble Krankheiten, das gewaltige Meer immer zu hören, Dreck, Tiere und die Dunkelheit... Wochen- oder Monatelang.



So sah es in einem anderen Schiff aus zu anderen Zeiten...



Wenn ich mich recht erinnere ist dies die 2. Klasse. 



Um den Text zu lesen bitte auf das Foto klicken. Das müsste dann größer werden. Es ist eine Anzeige in der Zeitung 1929, wo sich Hermann Hüller und Frau von Freunden und Bekannten verabschieden, weil sie auswandern.  


Das AWH hat nicht umsonst eine Auszeichnung 2007 gewonnen. Es ist wirklich toll und informativ gemacht. Eine bekam im Ansatz eine Vorstellung davon, was das für ein sehr gefährliches und unfassbar anstrengendes Unterfangen war. 



In dem Museum kann eine in den Archiven (alle Daten, Fotos und Archive sind echt !!) nach Vorfahren suchen, welche von Brhv. gestartet sind. Viele Menschen von überall her haben so ihre Verwandten auf der Welt wiedergefunden. Das ist so spannend!

Nach dem Museums-Teil der Auswanderer gibt es seit einiger Zeit auch einen Anbau für die Einwanderer der letzten 300 Jahre. Wir waren beide an Informationen und Eindrücken zu voll, dass wir nichts mehr aufnehmen konnten.
Raus geht es natürlich durch den Shop. Tatsächlich fand ich einen Espresso mit Schokoladennote. Da suche ich ja schon lange nach. Echt jetzt :O) Am Deich entlang gingen C. und ich zügig zurück und wir schafften gerade noch auf die letzte Minute den schnellen Zug nach Bremen. 

Dienstag, 24. Dezember 2013

24. De*zember 2013

in der Tageszeitung waren heute Wunschzettel von Kindern verteilt auf allen Seiten abgedruckt. Einer Zettel spang mir besonders ins Auge und ich hoffe, dass Samira ( 9 Jahre alt) es gestattet, dass ich ihren Wunschzettel übernehme. Das wünsche ich mir auch von Herzen. 
Ein wunderbarer Wunsch wie ich finde und möge - wer auch immer, wo auch immer ist - sich die Zeit nehmen all diese Kinderwünsche achtsam zu lesen und zu berücksichtigen... 



Ich backe mir nun einen kleinen Kuchen und dann ab in die Wanne... Später werde ich mich auf´s Sofa kuscheln und die Zeit mit lesen und fernsehen verbummeln. 
Morgen will ich früh hoch, denn ich fahre zur Familienfeier nach Bremerhaven. Meine Schwester kommt zu unseren Eltern mit meinem Lieblingsschwager und Lieblingsneffen :O) 
Am übernächsten Tag dann noch einmal an die Küste, weil ich mit meiner Freundin C. ins "Auswandererhaus" möchte und danach ein wenig kaffiesieren. Wenn es die Zeit erlaubt.

Draußen ist es warm um die 12 Grad und es weht arg. Nachher soll es schütten. Grau ist es am Himmel. Beste Gelegenheit hier und da ein Lichtlein anzuzünden und mich weiter auf das neue Jahr einzuschwingen...
*schwing und freu * 

Freitag, 20. Dezember 2013

Glück

Ich habe gerade auf wdr aus der Doku-Reihe "h*autnah" die Folge mit Anke E. und dem Glück gesehen. Diese Sendung hatte ich in der ard- T*hemenwoche zum Thema "Glück" verpaßt. Jetzt bin ich sehr froh, dass ich die 90 Minuten sehen konnte. Dabei allein kamen mir zwei interessante Ideen, welchen ich den nächsten Tagen nachgehen werde.

Falls eine Zeit und Interesse hat, kann ich nur empfehlen sich im Internet in der Mediathek vom wdr die fünf Folgen  "R*aus aus dem Stress"  (hier der Link) anzuschauen. Mir haben sie sehr viele Gedankenanstöße und Ideen gegeben, wie ich aus meinem Stress rauskommen kann. Selten so etwas prakmatisches und fundiertes Wissen verständlich im TV gesehen. 

Es ist seltsam. Das ich im Moment bestimmte Filme / Dokus sehe, Zeitschriften lese oder aber wichtige ... hm... sehr wichtig Dinge passieren.
Die Zeit mit Virgina! Das nächste "reiten" ist erst am am 21.1.2014. Ich sehne mich schon jetzt. Neue Erfahrung.

Entschlüsse, welche ich die letzten Tage getroffen habe. Das wird spannend 2014.  Sehr bewegend ist das. Gut!


(klick drauf, weil singen erwiesen glücklich macht :O) 
 
an euch Leichtmatrosinnen und Leichtmatrosen 
auf See und an den Geräten! 
Wir schippern auf Weihnachten zu. 
Immer schön an der Reeling festhalten 
und ein gerader Blick auf den Horizont. 

Dann kann euch nüscht passieren...

Ich geh nun in meine Koje und träume ein wenig.

Dienstag, 17. Dezember 2013

geschafft

Tatsächlich habe ich es geschafft gestern Abend um 22.30 Uhr ins Bett zu gehen und durch zu schlafen bis 8 Uhr. Ich habe es geschafft aufzustehen. 
Beim Frühstück endlich nur zwei Eier zum Rührei verarbeitet und aufgehört zu essen als ich satt war.
Nach unfassbaren vier Wochen ohne walken bin ich heute morgen in die Sportklamotten. Etwas unruhige, aber zügige 63 Minuten bin ich gelaufen und es war gut. 
Geduscht habe ich auch und nun werde ich mich mit einem Cappuccino auf mein Sofa setzen und etwas lesen. Nachdem ich meine Bauch- und Rückenübungen gemacht habe mit den Dehnungseinheiten für Beine und Rücken. 
Um 15 Uhr schaue ich auf wdr die Reihe "Raus aus dem Stress", wo ich bei der ersten Ausstrahlung nur die letzte Folge sah. 
Danach geht es los... wird schon werden.

Samstag, 14. Dezember 2013

erstaunlich kurz ist der Weg

von meiner Wohnung bis ans Wasser mit richtigem Strand. Wie ich hier schon irgendwann einmal geschrieben habe, ist Geographie nicht meine Stärke. Orientierung auch nicht. 
Natürlich kann eine mit dem Zug nach Cuxhaven, wo die Nordsee ist. Doch so richtig spricht mich das nicht an.
Trotz einem ganzen Tag mit übler Migräne habe ich heute im Internet geschaut, wie lang der Weg von mir zur Insel Juist ist. Züge fahren ständig ab Bremen direkt nach Norddeich-Mole. 
Zu meinem Erstaunen *hüst* liegt der Bahnhof in einem Ortsteil (Norddeich) der ostfriesischen Stadt Norden, die wiederum direkt an der Nordsee liegt. Das Norden in Ostfriesland liegt, das weiß ich zumindest. Vor vielen Jahren habe ich dahin mit einer Freundin einen Tagesausflug mit dem Auto unternommen.
Jedenfalls setzt von Norddeich die Fähre rüber zur Insel Juist. Ist ja ´n Ding! Die Zugfahrt dauert - ohne umsteigen - knappe 2 1/2 Stunden und der Preis ist bezahlbar. Gibt sogar Sparangebote. Ist ja doll. 

Wie ich nun gelesen habe ist Juist eine Pferde-Insel. Ha! Falls ich mich entschließen sollte reiten zu lernen, könnte ich auf Juist mit dem Pferd am Strand entlang reiten. Ganz ehrlich? Das muss einfach gigantisch umwerfend wunderbar sein. Sach ich ma. 

In den Wintermonaten ist das Leben am Wasser sicherlich schön, doch ich werde warten bis März oder April. Vor oder nach den Ferien. Für ein 3-4 Tage ans Wasser. In der Transfer habe ich 20 Tage Urlaub. Fünf im Sinn, dann habe ich noch 10 Tage für Wien.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

" Netto ??? "

Gestern war ich mit meiner Cousine K. unterwegs und es war schön. Frühstücken und dann ein wenig durch das Viertel bummeln. Das ist möglich, weil dort der Weihnachtswahnsinn nicht so geballt spürbar ist.

Zu Hause telefonierte ich mit meiner Freundin C., die in meiner Firma weiterhin arbeitet. Sie hatte eine echt tolle Nachricht für mich. Meine Firma zahlt mir meine nicht genommenen Urlaubstage für 2013 aus. Ich hatte ja keine Ahnung! Ich fand es entgegenkommend, dass ich anteilig im letzten Monat mein Weihnachtsgeld bekommen habe. 
Jedenfalls sagte meine Freundin mir die Höhe der Summe und ich blieb sprachlos. Dann fragte ich: „Netto??“ Sie lachte: „Ja. Du bekommst für Dezember mit der zusätzlichen Auszahlung x.xxx  Euro (als letzte Gehalt der Firma) ausgezahlt.“ Da musste ich schlucken. Sie lachte noch mehr. Ich kann es immer noch nicht fassen.
Kann ja jede/jeder sehen wir sie/er will, aber für mich macht das einen Sinn. Großräumiger gedacht und empfunden.

Um 6.19 Uhr sendete mir meine Freundin A. eine SMS. "Der frühe Vogel fängt den Wurm... ". Zum Glück bin ich wieder eingeschlafen *lach*. Ich muss mir angewöhnen das Handy (auf dessen Wecker ich zur Zeit nur noch höre) auszuschalten. 


„Schon“ der 12.12.2013. Im Moment sehe ich es so: 
Die Zeit ist für mich.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Herzbewegungen


Nach dem Frühstück mit meiner Lieblingscousine im Viertel. Einmal Weihnachtswahnsinn. Obwohl... ich habe am 23.12. den letzten freien Frisörtermin bekommen. Um 15 Uhr. Da sehe ich am 24.12. ja prächtig aus. Bis sich das Haar so gelegt hat. Zumal ich mich für kürzer entschieden habe.

Gestern war ich wieder mit Virginia zusammen. Die Gute hat ein Stockmaß von 170 und schöne Augen. Überhaupt ein sehr schönes Tier. 
Dabei lerne ich unfassbar und tiefe Dinge. Es ist so gut. 
Ach... mein Herz und meine Seele sind übervoll an Freude und Licht. Selbst wenn ich wollte, könnte ich meine Begegnung mit diesem wunderbaren Lebewesen nicht in Worte fassen. Da ist ein Schwingen ... und ein freies, reines Glück. 

Macht es euch muckelig! 

Eure Oona

Dienstag, 10. Dezember 2013

Oona z*appt...

Mein großer Benjamini hat sich in der Jahreszeit geirrt. Er produziert massenweise neue, hellgrüne Blätter. 
Es ist Dezember, mein Guter.  
…grunsch… 
Am Nachmittag war meine Internet- und Telefonverbindung weg. Rum gesteckt und probiert. Nüscht. Als B. mir eine SMS schickte, weil ihr Telefon nicht ging und auch das Internet nicht, da war ich beruhigt. Um 20.30 Uhr hörte das Blinken auf.
…grunsch… 
Meine Freundin B. brachte gestern Abend zum Tee selbstgebackene Kekse mit. Sie waren köstlich. Der Duft.
…grunsch… 
Möge heute das Wetter trocken sein, denn ich schwinge mich erneut auf das Pferd. Dieses Mal mit wärmenden Handschuhen und langen Strümpfen, damit meine Knöchel nicht so kalt werden. Habe ohnehin schon gestern den ganzen Tag eiskalte Füße gehabt.
…grunsch… 
Auch auf die Waage habe ich mich ebenfalls geschwungen. Alles gut.  Puh… Das hätte die letzten zwei Wochen auch mächtig nach hinten losgehen sollen.
…grunsch… 
und wo habe ich die halbfertigen Weihnachtskarten hingeschoben?? Verdammt...

Montag, 9. Dezember 2013

anders

Ich glaube, der Xaver hat noch eine Nachhut im Gepäck. Es ist Sonntagnacht und geht auf 23 Uhr zu und draußen heult der Wind um das Haus, und ich kann spüren, wie die Kälte an die Fensterscheiben gedrückt wird. Der Regen prasselt dazu heftig. Brrhhhh... ungemütlich.

Ich hab etwas Bammel vor dem neuen Jahr und gleichzeitig sehne ich mich danach, dass dieses Jahr dann endlich ein Ende hat. 


Wo kämen wir hin,
 wenn alle sagten,
 wo kämen wir hin,
 wenn keiner ginge,
 um zu sehen,
 wohin wir kämen,
 wenn wir gingen?
  (Marti) 


Eine Richtung wäre für den Anfang prächtig.

Es gibt eine Neuorientiertung.
 
Konsequent (und liebevoll :O) Gedankenmuster loslassen. Mich quasi umprogrammieren. Vor allem deswegen habe ich über viele Stunden meinen Blog überarbeitet. Nun fühlt es sich klar und passend an. 

Ahoi  
und immer 
eine Handbreit Wasser unter dem Kiel 


Freitag, 6. Dezember 2013

Käsekuchen mit making-of

Gerade war um 9.30 Uhr etwas mehr Licht am Himmel und so habe ich den Kuchen fix aus dem Kühlschrank geholt und ein Bild davon gemacht. Unscharfe Bilder sind einfach blöd. 

Wie geschrieben mein allererster Käsekuchen, wo ich doch so selten backe. Weil das oft in Matsche oder aber missglückt endet. Wo ich so gern Kuchen esse. Nun ja. 
Los ging das gestern mit dem Boden. Das ist ja mal einfach. Nur Vollkornkekse (200 gr) zerbröseln und dann in - einer mit Backpapier ausgelegten - 26 iger Spingform reinschütten. Alles verteilen und dann 50 gr. flüssige Butter drüber schwappen lassen. Fand ich seltsam. Wie soll das fest werden, wenn nicht alle Kekskrümmel Butter abbekommen? 8 Minuten backen. Gemacht.
Äpfel geschält (muss eine wohl nicht, aber mach ich) und in kleine Würfel schneiden. Nächste Überlegung: Was sind mittelgroße Äpfel?? Wie soll der Berg Äpfel in die Form und die Masse dazu...
Die Äpfel mit einem Eßlöffel Zimt (also der Löffel wieder raus) mit unfassbar viel Butter (ach Du Schiete) in einer Pfanne 8 Minuten schmurgeln lassen. Ahh!!! Dabei wurde die Äpfel dann etwas kleiner...
Ich mache gerade eine meiner neuen Gedächtnisübungen (neben Kopfrechnen). Wie ging es weiter? Genau! Die Äpfel zum Abkühlen links liegen lassen.
In einer großen Schüssel dann vollfiese viel Butter mit dem Zucker (jajajajaja...) schaumig schlagen. Damit eine da nicht schummelt hat Rike (bei der ich das Rezept im Blog fand) die Zeit mit angegeben. Niemals hätte ich 5 Minuten gemixt. Mixer rein und warten.... lalalalllalaalla. Fertig!
In einer seperaten Schüssel geht es weiter. Fast wäre ich nicht über das Wort "seperat" gestolpert. Aber wenn eine so schaumschlägt, dann kann sie das Rezept gründlich noch einmal lesen. Aaahhh! Ich brauche eine zweite Schüssel. Hab ich. 
Dort nun mit dem Schneebesen  (hm... wenn sie das so schreibt, dann wird das sicherlich auch wichtig sein)  die 6 Eier, den Eßl. Mehl, Backpulver und das Puddingpulver vermengen. Zum Glück habe ich mir vor Kurzem bei R*ewe einen neuen Metall-Schneebesen gekauft. Puh... 

Die Masse dann zu der schaumigen Masse in der Schüssel nebenan kippen. Erneut vermengen. Dann war ich so beschäftigt, dass ich das fotografieren vergessen habe. Puderzucker über mein Haupt! 
In die Springform füllt eine nun ein Drittel der fluffigen Masse ein. Darüber zwei Drittel der Äpfel, um dann den Rest der Masse drüber zu kippen. Schwupps... Darauf kamen der Rest der matschigen Äpfel und darüber 50 gr. geraspelte Mandeln.
Ab in den Ofen für eine Stunde und danach noch 30 Minuten im Ofen entspannen lassen bzw. sich festigen.
Der Kuchen musste mich natürlich erst einmal erschrecken. Das ist nicht fest !! Was nun? Bin aus der Küche gegangen und habe gedacht, der darf noch mal drüber nachdenken, ob er in der Pütze landen möchte oder in meinem Magen. Pöh...
Das dauert ja ewig bis so ein Schlachtschiff ausgekühlt ist. Deswegen konnte ich zum Kaffee ihn leider nicht anschneiden. Später nahm ich allen Mut zusammen und aß ein kleines Stück. Äpfel eben. Aber alles blieb ruhig.
Heute morgen muss ich sagen, dass der Kuchen geglückt ist. Wurde enorm stabil und auch der Boden ist eine feste Masse Vollkornkeks.

Das ganze Rezept mit samtig schönen Fotos findet ihr bei Rike. Bratapfel-Käsekuchen. (klick drauf!)

Es weht hier und da noch. Die Baumkronen sind nun echt nackig. Dazu noch etwas Schmeegrieselmatsch auf den Dächern. 
Wie ich gerade hörte haben die Deiche um Bremen gehalten. Das ist gut so. Macht euch einen schönen Nikolausitag. 

Donnerstag, 5. Dezember 2013

ein Sturm zieht auf

Nachdem ich unfassbare, aber gute 11 Stunden fast am Stück geschlafen habe, bin ich um 10 Uhr aufgestanden. Mein erster Blick ging nach draußen. Fast windstill. Die Ruhe vor dem Sturm. Irgendwo muss der Spruch ja herkommen. 
In den Nachrichten sagte sie, welche Schulen ausfallen, dass der Weihnachtsmarkt geschlossen bleibt und das, wer nicht raus muss auch nicht raus gehen sollte. Am Nachmittag geht es richtig los. 
Beim letzten Orkansturmtief vor ein paar Wochen sind ja 7 Menschen ums Leben gekommen. Deswegen nehme ich solche Unwetterwarnungen schon ernst. 

Ich also gleich morgens in meine Klamotten und rüber zu den „Außenlagern“. An den Kassen lange Einkaufsschlangen. Vor allem viele ältere Menschen mit vollen Körben, die sich für die nächsten zwei Tage eindecken. Denn es soll bis Freitagnachmittag stürmen.

Wo ich gerade einmal Zeit hatte, da habe ich bei einem nahe gelegenen Bio-Markt gefragt, ob sie mir einen bestimmten (französischen) Ziegenjogurt bestellen könnten. Nach kurzer Absprache war das gebongt. Zu dem Preis wie bei A*lnatura, wenn ich 8 Stück auf einmal kaufe. Prächtig! Jetzt muss ich nicht mehr wegen Jogurt ganz in die Innenstadt. Die Müsliflocken aus meinem bevorzugten Getreide fand ich auch.

Gefrühstückt habe ich erst um 12 Uhr, obwohl ich noch immer keinen Hunger hatte. Doch mir wurde etwas flau. Dann ran an den Kuchen. Also ihn zu backen. Wie ich schon einmal schrieb finde ich Kuchen backen nicht gerade entspannend. Was an meiner Genauigkeit liegt. Bloß nichts falsch machen... seuftz...
So war das Backen des ersten Käsekuchens meinerseits überhaupt gleich ein Übungsobjekt. Backen und atmen *lächel*

Habe das natürlich fototechnisch dokumentiert… jetzt gerade ist der Kuchen im Ofen. Ich hoffe, dass ich weiterhin Strom habe für die nächsten 20 Minuten. Draußen wird es nun – 13.45 Uhr -  deutlich ungemütlicher und der Wind hat ordentlich zugelegt. Die ganze Wohnung wirkt wie ausgekühlt und zugig. 

In den Nachrichten berichten sie von sehr starken Orkanböen auf Sylt, in Kiel und auf Helgoland. Das ist eine Hochseeinseln in der Nordsee. Da kommt was auf uns zu. Laut Nachrichten ist die ganze Stärke jetzt noch nicht erreicht. Flüge gestrichen, Fähren eingestellt, Hochwasser-Planung für die Küste, Züge fallen aus und... puh...

Zum Glück habe ich für drei Tage eingekauft und das Yoga heute Abend klemme ich mir. Ist zwar nicht weit weg, aber ich müsste laufen und das durch große Eichenbaum-Alleen. Außerdem zieht es in dem Yogaraum schon so wie Hechtsuppe… Warum ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich nicht zum Yoga gehen, weiß ich. Ach…. Jetzt fängt es an zu schütten. 

Neeeneeee… ich sitze mit meinen Bratapfel-Käsekuchen (wenn er denn gelingt, dass ist ja bei mir auch so eine Sache) fein auf dem Sofa mit Cappuccino. Da mein TV-Programm bei starkem Wind schon verschwindet, gibt es eben eine DVD oder ich lese. Bücher habe ich ja mehr als genug.
Fotos vom Entstehen und vom fertigen Kuchen folgen.

Mögen alle, die Menschen, die raus müssen bei diesem Sturmtief sicher und heil zu ihren Lieben nach Hause zurückkehren!!

Uuhiiii… es wird schlimmer und schlimmer. Das Haus ist umgeben von großen Bäumen. Ich mache mal die Vorhänge zu.... 

Mittwoch, 4. Dezember 2013

geht nicht .... dann nich

Tja, es gibt mehr Blogs von w*ordpress. Da wollte ich ja auch mal hin, aber ohne Kohle keine Anmeldung, obwohl ! es auch ohne gehen soll. Schwamm drüber. 
Habe vor einiger Zeit ein komplett neues Konto bei blogger eröffnet und da geht alles prima. Nur eben nicht öffentlich. Noch nicht.
Jedenfalls gibt es hin und wieder Blogs von w*ordpress, wo ich spontan einen Kommentar hinterlassen möchte. Bin ja fleißige Kommentarschreiberin. Doch ich kann bei einigen wp-Blogs nicht kommentieren, weil ich kein G*mail-Konto habe. Bzw. habe ich eines, aber ich müßte in der Verbindung dann damit rechnen, dass meine P*icasa-Alben mit wem auch immer geteilt werden. Fatzebuck habe ich nicht und will ich nicht und twittern schon gar nicht.
Dann eben kein Kommentar.
Kommentiere ohnehin zuviel. 
Pöh.

Ansonsten geht mir das trübe Wetter auf den Senkel. Jetzt noch ein Orkantief morgen... * schmollschnute meinerseits * 
Trotzdem werde ich mich nun zu Fuß in die Stadt aufmachen, weil ich a) den Fotokalender für 2014 für meine Eltern abholen kann und b) ich einen Termin habe und c) die Studenten zu Tausenden die Innenstadt mit einer Demo lahmlegen und d) ich mich eben bewegen muss. Dem Regen, grauem Himmel und Wind zum Trotz.

Achja, ich habe mich an eine kostenlose Beratungsstelle bzgl. V*ersicherungen und anderes an F*inanzen erinnert und im Januar gleich einen Termin bekommen. Jetzt bin ich beruhigt und kann das erst einmal loslassen. Eine Wohltat. 

Zutaten für den Bratapfel-Käsekuchen sind eingekauft. Morgen Vormittag backe ich meine ersten Käsekuchen selbst. Möge die Macht mit mir sein!

Dienstag, 3. Dezember 2013

"Soll ich die Mütze ausziehen?"

Auf meinem Schreibtisch brennt gerade eine dickere Bienenwachs-Kerze, welche ich heute käuflich erworben habe. Ein schönes, warmes Licht und die Kerze ist schlicht und klar. Das wird hier am Ende dann doch noch gemütlich.

Es war zwar unter Nullgrad heute um 9 Uhr, aber dennoch fuhren B. und ich mit dem Rad ins "Viertel". Zum Glück war es trocken, doch ich kam mit meinem Rad kaum vorwärts. Die Reifen hatten beim Dummrumstehen der letzten Wochen etwas Luft gelassen. Nach dem Frühstück im Café bekam ich etwas Luft vom Fahrradladen nebenan geschenkt *pust* und so ging es zügiger weiter. 

Im A*lnatura-Laden im Kassenbereich stand eine Fuhre kleiner Kinder. Hier gibt es so was wie kleine "Kutschen"-Wägelchen, wo KindergärtnerInnen mit bis zu 8 Kindern unterwegs sein können. Ich stand mit B. an der Kasse und es dauerte. So konnte ich die Lütten beobachten, die sich der warmen Winterkleidung entledigten. Ein süßer Fratz fragte: "Soll ich die Mütze ausziehen?" Das fragte sie runter über Schal, Jacken, Hose und Schuhe. Ich sagte zu B.: "Wenn die nicht höllisch aufpassen, dann stehen mindestens drei Kinder da gleich ohne Kleidung." 
Ach, mir ging das Herz auf. Ihr kleinen Menschenwesen. Möge das Leben gut zu euch sein und euch die Liebe tragen wohin ihr nur wollt. 

Wo war ich? Ach ja... An der Uni gibt es Mittags"konzerte". Wußte ich bisher nicht, aber frei nach meinem Vorhaben öfter etwas anderes zu tun, bin ich zur Mittagszeit mit B. zu einem halbstündigen Musikstück mit Blasinstrumenten gefahren. B. kannte teilweise die MusikerInnen, weil sie mit ihnen sonst zusammen spielt/singt. 
Zumindest habe ich mich mit dem Rad fortbewegt und ich war an der frischen Luft bei Sonnenschein.

Beim wenigen Rumschauen in der Bloggerwelt stieß ich auf ein Rezept von einem Bratapfel-Käsekuchen (klick drauf). Wie genial ist das denn??? Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Ich überlege den Kuchen am Freitag zu backen, denn dann hätte ich am Wochenende was davon.
Drückt mir die Daumen, dass das Wetter morgenfrüh walktechnisch einwandfrei ist. Habt einen schönen Dienstagabend und macht es euch schön mucklig! 


A H O I 

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel 
wünscht euch 
eure Oona