Donnerstag, 31. Juli 2014

Tomätchen

Tja, also das sind nicht die Tomaten, die ich mir vorgestellt habe. Es könnte eine spezielle Sorte von Tomaten sein. Auf jeden Fall sehen sie niedlich aus. Meine Minzpflanze hat zarte Blüten bekommen. Sie will nicht scharf aufgenommen werden und um lange rumzuprobieren ist es zu kalt. Ich bin noch in Schlafzeug und auf dem Balkon hat es im Moment erfrischende 13 Grad. Also ziehe ich jetzt ein langarmiges T-Shirt an zum Walken.  

Manche Blogs, die ich gern lese, schwächeln oder sind seit Wochen unbewegt. Andere lese ich nicht mehr. So bin ich erfreut, wenn ich einen "neuen" ansprechenden Blog entdecke. Da gibt es Allerlei zu sehen. Das paßt gerade zu meinen Interessen.

Vor ein paar Tagen sah ich eine Doku auf ndr über eine Hofgemeinschaft  Klostersee (drei Ehepaare und viele Angestellte), die es seit 25 Jahren an der Ostsee-Küste gibt. Da war auch nicht alles heile Welt. Das hat mir an dem Film gefallen. 
Schön zu sehen wie so ein De*meterhof wirtschaftet. Der Umgang mit den Tieren war gut und respektvoll. Was die Hofgemeinschaft alles herstellt! Allein an die 300 Brote an einem Tag oder Käse. Dazu gab es ein winziges Büschen was an Informationen zur Landwirtschaft. Das fand ich spannend. 

In meiner wenigen über Jahre gesammelten "st*ern Gesund"-Zeitschriften, die ich gerade "auflese", fand ich mehrere Artikel zu gesunder Ernährung. Dort wurden z.B. die Unterschiede der verschiedenen Bio-Zertifikate erklärt. Jetzt weiß ich besser, warum ich - wenn möglich - De*meterware kaufen möchte. Neuerdings kaufe ich mein Gemüse beim Bio-Laden in der Nähe. :O) Allein schon deshalb, weil ich viel Paprika verwende. 
Zudem überlege schon etwas länger, wie ich meinen Fleischkonsum weiter reduzieren kann bzw. wo ich gutes ! Bio-Fleisch herbekomme. Wurst esse ich ja schon seit Jahren sehr selten, weil es da vor Zusatzstoffen nur so wimmelt. Allerdings habe ich gerade die Salami für mich wiederentdeckt. Die gibt es garantier auch Bio und in kleinen Mengen käuflich zu erwerben. 

Vor vielen Jahren war ich einmal in einem Bio-Fl*eischladen in meinem (teuren) Stadtviertel. Da hat es mich so geschüttelt. War das ekelig!  Ja. Ich mag es sauber verarbeitet und ansprechend aussehend. Muss das den bei Bio weiterhin ein Widerspruch sein? 
Ich meine nicht, dass mein Gemüse (und neuerdings auch wieder Obst) der Euronorm entsprechen müssen bzw. sollen. 
Als eine vor zwanzig Jahren in einen der kleinen Bio-Laden ging, da war das Gemüse oft hin und schrumpelig und bah... Der Kuchen sah aus wie alte Schuhsohle. Dafür dann soviel mehr Geld zahlen. Nö! Heute sieht es auf den Bio-Märkten anders aus. Klar, da sind z.B. die Äpfel nicht genormt und auch mal ein wenig unförmig. Aber das finde ich natürlich und gut. 

Einiges kaufe ich schon lange Bio. Mal mehr und mal weniger. Ich gestehe, dass ich damit angefangen habe seit es Bio-Supermarkt-Ketten gibt. 
Es gibt da bei mir jede Menge an Veränderungspotenzial bzgl. der Lebensmittel und gesunder Ernährung. Und zwar ohne, dass mir das irgendjemand aufdrückt. 
Mir wurde bewußt, dass es gut ist etwas für meine Seele und mein Herz zu tun. Mache ich ja mehr als genug. Doch meinen Körper lasse ich außer acht. Es sei denn er schmerzt. Beides hat seine Gründe. Es heißt nicht umsonst Körper, Geist & Seele. 

Ab in die Laufschuhe...



Sonntag, 27. Juli 2014

diesig

Die Hin- und Rückfahrt nach Bremerhaven war erstaunlich gut auszuhalten. An der Küste war es diesig und die Geschäfte machten gerade auf. So war es weder am Deich noch in der Marina besonders interessant. Und irgendwie habe ich das "Fest" vom Umfang her mit der Sail verwechselt, die 2015 in Brhv. stattfindet. Deswegen kaum Fotos. 






Ich war gerade eine Stunde laufen. Es war schon relativ spät am Morgen und ich habe ordentlich geschwitzt. 
Während des Laufens bekomme ich meine innere Unruhe besser in ruhige Gewässer und kann klarer schauen. Wobei ich weiterhin versuche nur gute und positiv Dinge zu denken. Das klappt sehr gut. 
Also werde ich nach dem "abschwitzen" eine erfrischende Dusche genießen und mich dann an meinen Küchentisch setzen. Ein gutes Frühstück werde ich mir gestalten, einen Cappuccino kochen und dazu die Zeitung von gestern und heute lesen. Jetzt habe ich ´nen Mordskohldampf. Bewegung ist goldwert :O)

Freitag, 25. Juli 2014

dies und das


Auf dem Weg von der AT-Stunde nach Hause machte ich einen Umweg über einen kurzen Café-Besuch mit Cappuccino an der Weser. Ich saß auf der Außenterrasse und schaute in den blauen Himmel. Später fuhr mit dem Rad bei Sonnenschein dann nach Hause. Sehr zentriert und (noch immer) froh im Herzen und präsent im Körper. Der Wind war angenehm frisch und so war die Hitze gut auszuhalten.
Der Regen draußen hört sich super an. Natürlich regnet es heute zum ersten Mal seit Tagen richtig Bindfäden, denn ich fahre am Nachmittag zu meiner Cousine und ihrem Mann. Da regnet es fast immer!



Mittwoch, 23. Juli 2014

mit der Kamera unterwegs

Den kühlen und sonnigen Morgen habe ich genutzt und bin mit dem Rad zum R*iensberger Friedhof gefahren, um ein paar Fotos zu machen. Ach, meine Seele atmete auf. Lange bin ich umherspaziert ohne die Kamera zu benutzen. Das laue Lüftchen auf der Haut genießen und die Ruhe. Die großen Bäume spenden so wohltuenden Schatten und irgendwie erzeugen sie bei mir das Gefühl von „behütet“ sein.
(Um die Fotos größer zu sehen: Klick drauf!! auch zwei Mal ist möglich! :O)



Auf einer der Linden-Alleen hatte es Samenkapseln „geregnet“ und ich lief über einen leise knackenden Weg einfach immer der Bewegungslaune folgend. Ein paar GärtnerInnen waren unterwegs, um an verschiedenen Stellen im großen Parkfriedhof großzügig Wasser zu verteilen. 

(Grabstein von oben / mit Bepflanzung) 


Ich sah ein paar Menschen, die an den Gräbern ihrer Lieben standen. Mit großen Gießkannen in den Händen. Ich lief wie meistens eine Zeit lang quer über die Gräberflächen. Da sehe ich mehr und es ist spannend, was ich alles über die Jahre an Gräbern und Pflanzen entdeckt habe.

Später habe ich etwas die neuen Fotos bearbeitet als A. anrief. Wir klönten eine Zeit und das war schön.


Für eine gute Stunde R*eiki bin ich ins Bett. Das war so gut, dass ich es endlich geschafft habe mein Bad gründlich zu putzen und auch die Fliesen am Boden richtig abzuschrubben. Das wollte ich schon länger. Wo ich gerade die Schrubberbürste in der Hand hatte, habe ich auch die Küche gesäubert. Mittendrin rief mich B. an. 



Anschließend habe ich mich selbst noch geputzt. So verschwitzt gehe ich ja nicht in mein frisch bezogenes Bett.




Meine „Tomaten“ auf dem Balkon sind gelb/orange und sehen aus wie zu große Johannisbeeren und die Schale ist recht …tja… ähm… schalig. Die kann ich nicht einmal für mein nächstes Koch-Experiment verwenden. Es soll gefüllte Zucchini geben.



**

Dienstag, 22. Juli 2014

hinter jeder Ecke

Um 7.30 Uhr bin ich los gewalkt und es war eine Wohltat. Das ist ein Pluspunkt für den Sommer. Nach der Dusche zum Einkaufen los. Danach gab es ein Frühstück und dazu las ich die Zeitung. Ja. Ich mache einfach, was ich will... egal, ob das gut ist oder nicht. Mit der Tasse Tee in der Hand las ich in der sonnigen Küche die letzte br*igittewoman zu Ende. Schön.

Eine kleine Runde mit dem Rad gefahren und dabei in meinem Lieblingsbuchladen gelandet. Also das Rad habe ich fein davor abgestellt. Sie hatten dort ein tolles Poster im Schaufenster hängen. Da stand schon dran, dass das Poster nicht verkäuflich ist. Aber die Grundlage des selbstgemachten Posters konnte ich als Postkarte käuflich erwerben. 
Es war wieder so nett bei denen im klimatisierten (!) kleinen Buchladen. Und immer finde ich da mindestens 2 - 3 Bücher oder anderes Schönes, das ich umgehend haben möchte. Natürlich kaufe ich nichts.... *hüst*

Jetzt habe ich mir das Poster eben selbst zusammen gezimmert (schreibt eine das zusammen??) mit der Postkarte (S*empé) und dem Text. Wo der Spruch herkommt, dass wußten sie dort nicht. 




AHOI !! 

.... und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel 
wünscht euch eure dicke Oona

Montag, 21. Juli 2014

zweiter Versuch


Ausstieg aus dem Hamsterrad. 
Mein zweiter Versuch. 


(aus dem Buch: Tolles Tierleben von E. Tolle und P. McDonnell)


Sonntag, 20. Juli 2014

nicht so einfach nichts zu tun

Nichts zu tun ist gar nicht so einfach! Am Freitag bin ich am Morgen vor der Hitze des Tages ins „Viertel“ gefahren. Ich hatte meine erste Einzelstunde bei meiner neuen Lehrerin für die A*lexander-Technik. Also neu ist die Lehrerin M. nicht wirklich. Ich habe bei ihr den  Bildungsurlaub  im November 2012 gemacht. Damals war sie so voll mit SchülerInnen und Kursen, dass sie niemanden mehr aufnehmen konnte. Ich bin dann zu einer anderen Lehrerin gegangen, aber so richtig hat die Chemie nicht gepasst. Nach ein paar Wochen habe ich wieder aufgehört mit dem Unterricht. Mit der Technik habe ich noch etwas gearbeitet, aber dann ist die Krankheit gänzlich ausgebrochen.

Meine Begeisterung für die A*lexander-Technik ist geblieben und nach der ersten Behandlung und Arbeit damit am Freitag, da bin ich arg schön in Schwingung gekommen. So muss das sein! Zudem mag ich die Art und Weise, wie M. mit Menschen umgeht.

Die Stunde war bewegend, berührend, Wissen erweiternd und ein starker Impuls „nach vorn“. Meine Idee war ja, dass ich mir ein paar Stunden gönne, um mich bei den R*eiki-Behandlungen für andere Menschen besser halten bzw. gut mich hinstellen zu können. Ohne die Schmerzen im Oberkörper. Soweit die Theorie und ein im Ansatz guter Gedanke… es kam anders als gedacht. Mein Bauchgefühl war wieder einmal stimmig.

Mein nächster Termin bei M. ist nächste Woche und dann sind Sommerferien. Ich kann spüren, mit welchen neuen Begegnungen / Handlungen ich in eine gute und erfüllende Resonanz gehe. Bewegt. Berührt. Nährend. Resonanz. Mein neues Lieblingswort! :O) Da tun sich gerade kleine Welten auf. Hier und da ein: Ach, so ist das!   

Am Donnerstag und Samstag war ich um 7 Uhr im B*ürgerpark laufen. Jeweils 57 Minuten. Die Zeit im Grünen und im Licht ist wie eine Tankstelle für Geist, Körper und Seele. Mit "Licht duschen", viel frische Luft und Bewegung, ausreichend Schlaf, gute Ernährung und das schöne & gute Tätigkeiten sich abwechseln mit den Tätigkeiten, die eine eben machen muss. Achtsamkeitsübungen und Gedankenkontrolle. 

Ansonsten tue ich nichts.... *lächel*

Freitag, 18. Juli 2014

ich tue heute nichts

 


Es ist nicht so, als hätte ich keinen "Plan". 
Ich versuche "bisaufweiteres" nichts seelen-technisch zu arbeiten. 
Am Sonntag fahre ich auf´s Land. Da will ich auch nichts tun. Außer ein Kinderbuch vorlesen, Cappuccino trinken und in den Himmel schauen. Das muss reichen.

Ich tu ja sonst auch nichts, aber heute tue ich (fast) gar nichts... 

Bring mich aus der Sonne und weg von der Kante.

Sonntag, 13. Juli 2014

die stärkste Kuh am Gatter


Nach diesem Text (hier in kursiv) habe ich lange in meinen Büchern gesucht. Heute habe ich sie wiedergefunden. Nun gebt fein acht, ich habe euch etwas mitgebracht... 

Buddha hat das alles in einem Gleichnis verdeutlicht. Es hat gesagt, dass der letzte Gedanke, den wir haben, ausschlaggebend dafür ist, was nach dem körperlichen Tod mit uns geschieht, wo wir uns hinbewegen und wo der Geist sich hinbewegt, und hat das mit einer Kuh-Herde in einem Stall verglichen. Die Kuh-Herde ist im Stall und die Tür ist geschlossen. Wenn die Tür aufgemacht wird  (also man stirbt), schiebt sich die kräftigste und stärkste Kuh zuerst nach vorn und geht hinaus. Hat man aber eine solche Leitkuh nicht, dann geht die zuerst hinaus, die die Herde schon immer angeführt hat. Sie mag nicht die stärkste sein, aber sie führt die Herde gewohnheitsmäßig an. Hat man so eine Leitkuh auch nicht, dann geht zuerst die Kuh hinaus, die der Tür am nächsten steht, und hat man auch die nicht, dann versuchen alle Kühe gleichzeitig hinauszukommen und man hat ein furchtbares Gedränge.

Die stärkste Leitkuh ist das stärkste Karma, das wir in diesem Leben gemacht haben, gut oder schlecht, was immer es war, das allerstärkste gibt die Richtung vor, in die der Geist sich bewegt.

Haben wir kein übermäßig starkes Karma auf irgendeiner Ebene gemacht, dann kommen die gewohnheitsmäßigen Gedanken nach vorn. Was haben wir gewohnheitsmäßig gedacht? Haben wir gewohnheitsmäßig versucht andere Menschen zu lieben, ihnen zu helfen oder haben wir gewohnheitsmäßig abgelehnt, Wut gehabt, Widerwillen verspürt? Was haben wir mehr gehabt? Wovon sind unsere Gewohnheiten geprägt? 
....
Ist nichts davon der Fall, dann poltern die Gedanken durcheinander, sie suchen sich den Weg, und es herrscht ein wildes Durcheinander im Geist, wie wenn man das erste Mal meditiert. Alles kommt hoch, und alles verschwindet, und man weiß nicht genau, wo man ist.

Wann macht man also diese Leitfäden? Jetzt und nur jetzt. Und selbst wenn man nicht glaubt, dass das alles so funktioniert, wie ich es eben geschildert habe, hat gutes Karma noch nie jemandem geschadet. 
Aus dem Büchlein: Das Leben ist nur ein anderer Tod. Text: Ay*ya Khema, Verlag: Aurum


Es ist eine Entscheidung, die aus reiner Erkenntnis erwächst. 
Somit bleibt hier festzuhalten, dass ich fühlend erkenne -  ganz fein & kräftig zugleich und doch auch noch etwas nebelig auf dem Meer des Lebens - , dass es an der Zeit ist meine Energie dafür einzusetzen, eine wunderschöne, weise und kraftvolle Leitkuh erwachsen zu lassen und diese stets am Gatter zu halten. Und weil eine ja nie weiß, wann das Gatter aufgeht, möchte ich schreiben:  JETZT  ist ein einzigartiger und stets passender Augenblick, um zu beginnen… zum Beispiel den ureigenen Hafen im Ozean der Liebe und des Lichts zu finden. 

Montag, 7. Juli 2014

„Du und Dein Bauchgefühl.“

Das sagte abfällig zu mir meine frühere Kollegin, für die Fakten, Zahlen und ihr Studium besonders wichtig waren. Denn ich antwortete auf ihre Frage, wie ich denn sonst die Planungen machen wolle, wenn nicht anhand der Tabellen, Zeiten und Listen. „Ich mache das nach Erfahrung, mit den Zahlen und mit Bauchgefühl.“

Auf mein Bauchgefühl kann ich mich verlassen.

In der aktuellen Ausgabe von "Sc*hrot & Korn" fand ich vorgestern einen Artikel über Menschen, die h*ochsensibel sind. Der Bericht erinnerte mich daran, dass es wichtig ist sein Leben so gut es geht so zu gestalten, dass die H*ochsensibilität als positive Gabe angenommen und genutzt werden kann. 
Es ist eine Gabe, die zwanzig Prozent der Menschen und sogar Tiere haben. Ob sie das nun wollen oder nicht. Nicht darunter zu leiden, sondern damit gut leben zu können ist eine Herausforderung. 
Ehrlich geschrieben hat sich seit meines Begreifens vor ca. 1 1/2 Jahren, dass ich ein hochsensibler Mensch bin, vieles für mich "zurechtgeruckelt". Echt sehr viele Situationen und Verhaltensweisen meinerseits ergaben auf einmal einen Sinn. Das war und ist sehr erleichternd... und wie ich feststelle eben auch wegweisend. Über das letzte Jahr bis vorgestern ist mir dieses Wissen etwas arg aus dem Bewußtsein gerutscht. Jetzt habe ich es wieder auf der Platte (welch Fügung) und es unterstützt - wieder etwas erstaunlich und gut - meine Überlegungen.

Zudem habe ich am letzten Donnerstag das Angebot bekommen, ab Januar ein Mal im Monat in der schönen Praxis (von der T*CM-Ärztin) R*eiki anzubieten. Das wäre sozusagen ein Anker, wo ich beginnen kann. Wenn ich bei S. auf die Behandlung kurz warten mußte, dachte ich mir: so ein Arbeitsplatz wäre wundervoll. Wenn ich in dem Warteraum saß, war das wie ankommen und meine Seele und mein Körper haben fühlbar aufgeatmet.

Dann sah ich vorgestern Abend eine mir bisher unbekannte M*ediationslehrerin in einem Interview. Sie brachten einen kurzen Inof-Film über sie. Der Film zeigte sie im "H*aus der Stille". Ich habe es erkannt, weil ich da zwei Mal ein Schweige-R*etreat gemacht habe.



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Samstag, 5. Juli 2014

an der See

Gut, dass ich am Vortag etwas B*irkenbihl bei Youdings geschaut habe und sie erklärte, was passiert, wenn unser Gehirn auf den den große Reptilienbereich im Hirn zugreift ... und wir uns nur noch zwischen Kampf und Flucht entscheiden können. Das dann sich Zeit unendlich ausdehnt. Wir also fix wo hinwollen und im Streß sind, dann meinen, dass alles nur noch im Zeitlupentempo passiert.  Wobei am Ende des Tages tatsächlich sich eine Zugfahrt erstaunlich nervig ausdehnte. 

So auch heute Morgen. Also das mit dem Reptiliengehirn. Ich schaffte die Straßenbahn nicht, die mich entspannt hätte. Die nächste Bahn kam dann bummelige zwei Minuten später und mein Herz pochte. Ich schwöre, die fuhr so langsam, dass eine sich die Haare hätte raufen und daraus hübsche Makramee-Werke entstehen lassen hätten können. Für die, die nicht mehr wissen was das ist: hier. (klickdrauf)

Ich stand zum Glück letztlich noch vier bummelige Minuten am Bahnsteig rum bevor der Zug einfuhr. Statt wie sonst etwas stur Zahlen in Quadrate zu quetschen, habe ich rausgeschaut und die Natur beim Vorbeifliegen beobachtet. Kurze (weil entspannt) 35 Minuten später stieg ich in Bremerhaven aus und es war so angenehm, dass da niemand auf mich wartete. 
Wie sich die Wahrnehmungen ändern. Vor sieben Jahren, als mein Vater seinen schweren Schlaganfall hatte und mich zwei Jahre nicht vom Bahnhof abholten konnte, da war es jedes Mal ein schmerzliches Ankommen.

Wie bestellt stand der Bus schon in den Startlöchern. Busfahren ist in Bremerhaven nur etwas für Menschen mit Nerven aus Stahlseilen. An "der großen Kirche" (also in der Innenstadt) stieg ich aus. 
Um die Fotos größer zu sehen bitte draufklicken. Danke. 

 

Typisch Bremerhaven natürlich mehr als einfallslos. Das Schöne ist und bleibt der Deich, der Himmel und das Wasser. Auf dem oberen Foto kann eine hinten links die "Große Kirche" sehen, davor die Columbus-Center (Hochhäuser) und das bauchige Etwas ist das "Klimahaus". Bisher war ich da nicht drin, weil es mich nicht interessiert. 
Davor das "Dubai-Hotel". Irgendwann fahre ich ganz rauf und schaue von der Aussichtsplattform über Bremerhaven und das Wasser weit in die Nordsee hinein. 

Durch das Columbus-Center ging ich an den Deich. Vor mir öffnete sich die Weite und das Licht. Ein tiefes, inneres Aufatmen. Es war zwar Ebbe, aber so ein büßschen Geruch von Schlick und Watt hat auch was von Heimat. Möwengeschrei. Und ein erstaunlich kühler Wind. Der machte die ansonsten stechende Sonne erträglicher. 

Warum mache ich das nicht viel öfter? An den Deich. Am Wochenende und an Feiertagen kann ich mit meiner Monatskarte der B*SAG nach Bremerhaven "kostenlos" fahren. Ich zahle dafür einen höheren Preis für die Monatskarte. Für meine Fahrten zu meiner Freundin, Schwester und meinen Eltern lohnt sich das sehr. Zudem leihe ich neuerdings einer Freundin die Karte, damit sie ihre Mutter in Bremerhaven besuchen kann. 
(Merke: Fahre an die See so oft es geht, Frau Oona! Ein Zug weiter geht es nach Cuxhaven...)

Hm... für LeserInnen, die es nicht wissen. Bremerhaven ist nicht ! der Hafen von Bremen. Diese beiden Städte (die tatsächlich beide zusammen das Bundesland "Bremen" ausmachen) liegen ca. 60 Kilometer voneinander entfernt. Die Weser, die durch Bremen fließt, ergießt sich später dann nach Bremerhaven in die Nordsee.

Von hier kommt se...   



und nach da geht se ... 



Und nein. Das da hinten links ist nicht Helgoland. Wenn das Touristen am Deich stehend auch immer wieder ihren Kinder erzählen. Ich erwähnte das hier schon einmal. Und die Vögel über dem Wasser sind keine Tauben... seuftz. 

Helgoland ist eine Hochseeinsel in der Nordsee. Mit dem Schiff fährt eine da mehrere Stunden hin. Leider bin ich nicht so seefest und war schon zwei oder drei Mal auf Helgoland. Als eine noch aus der Luke in der hohen Schiffswand von muskelbepackten See- Männern in kleine Boote geschmissen gehievt wurde, um auf die Insel überzusetzen. Obwohl... rein so für ´ne Fototour wäre es zu überlegen! Zeit habe ich ja.

In der "Strandhalle" (siehe unteres Foto) überlegte ich zu Kaffiesieren. Aber es roch im Inneren unangenehm nach Frühstück. Es lag ein riesiges Stück "Hackepeter" mit Zwiebeln im Durchgangsbereich-Buffet. Bei der Hitze! Draußen sah es langweilig aus. Nee... dann lieber nich.


Hier folgt nun gleich (von hieraus gesehen links) ein oller Leuchtturm , welcher vor dem "Zo*o am Meer" steht. Wo zurzeit noch das Eisbären-Mädchen "Lale" ihr zu Hause hat. Wenn eine sich für die Leuchttürme interessiert: ich habe einen Link oben in rot hinterlegt.


Zum ersten Mal bemerkte ich, dass dieser Deichabschnitt auch einen Namen hat. Das geht einer doch leicht aus dem Mund.



Ich ging entspannt und voller Freude den Deich immer weiter hoch in Richtung Freihafen. Der Wind wurde wuchtiger. Dazu bildeten sich Wolken am Himmel. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass waren die Vorboten vor dem Gewitter, welches zwei Stunden später über Bremerhaven nieder ging. 
Aber sind sie nicht schön? Diese Wolken. Ich liebe Wolken. Jeglicher Art.  


Natürlich sah ich auch Schiffe, Boote, Böotchen, Container-Schiffe und so. Segelschiffe kommen zur Sail 2015 nach Bremerhaven. Wirklich sehenswert die Sail. Alle fünf Jahre sind die Häfen voll mit den größten und schönsten Segelschiffen der Welt.


Wo diese riesigen Teile von was auch immer wohl hinschippern? 
Das Schiff bzw. seine Wasserverdrängung sorgte dafür, dass ich eine ordentliche Portion Wellenrauschen in mich aufnehmen konnte. 
Unten: In der Ferne ist der Freihafen zu sehen. Dichter rangezoomt kann eine auch den "Pingelturm" (siehe Link oben) eher linksmittig erkennen. Mit der grünen Spitze. Hinten seht ihr die vielen rot-weißen Krane der längsten (4.680 Meter) zusammenhängenden und seewassertiefen Kaje der Welt.


Wenn eine dann rechts eine der Treppen hoch und auf der anderen Seite den Deich wieder runter geht, und dann 15 Minuten zu Fuß immer gerade aus läuft: Da habe ich gewohnt. Vier Jahre lang. 

Vor dem Besuch im Krankenhaus habe ich mir bei einem Italiener noch einen Cappuccino gegönnt. Preis: 1,60 Euro. Erstaunlich! 


Donnerstag, 3. Juli 2014

manchmal

erscheinen am Horizont erstaunliche Dinge und Möglichkeiten, von denen eine nicht zu hoffen gewagt hat... 



Mittwoch, 2. Juli 2014

erste Schritte

Am Sonntag war ich seit langer Zeit in einem Restaurant essen. Ohne mir Gedanken zu machen bin ich hingefahren mit der Familie. Ein Steakhouse. Nettes Ambiente und es war angenehm wenig los. Ich schaute auf die Karte und fand ganz locker etwas zu essen. Die Pommes (ich liebe Pommes) habe ich einzig ohne Paprikapulver bestellt. 
Dann war ich heute wie geschrieben in einem mir noch unbekannten Cafè / Restaurant in dem Stadtteil Findorff. Dafür muss ich einmal quer durch den großen Park/Wald in B*remen. Ich bin etwas spät los und mußte mich sputen. Ach, schön wieder einmal Rad zu fahren und dann durch den Bürgerpark. Diese Bilder machte ich auf dem Rückweg. 






Noch in der Eile habe ich mein Tacho angebracht und bin genau den Weg gefahren, denn ich sonst walke. Eine Strecke sind 3,6 Kilometer. Also hin und zurück macht das dann 7,2 Kilometer in 56 Minuten. Ob das nun nur mittelmäßig ist oder was, dass ist nicht von Interesse. Ich wollte nur schon immer wissen, wie lang die Strecke ist, die ich sonst so walke. Das muss auch dringend besser werden. Gute Energie zieht gute Energie an! Auch bei Regen. Also walken. Bin ja nicht aus Zucker und die Schuhe sind irgendwann wieder trocken. 

Ich kam fast pünktlich an - sehr gut: Oona verspätet sich *knigger* - und A. wartete schon gelassen vor dem Café. So nett. Wir ergatterten einen schönen Platz am Fenster. So ein Café, wie ich es mag. Eine hätte auch draußen sitzen können, aber in Anbetracht der Wolken und des frischen Wind dann doch lieber rein. 

Die Speisekarte zur Hand und einfach bestellt. Ich bin so glücklich.
Kuhmilch-Käse, Salami mit Käse und Pfefferkörner, Marmelade (die nach dem Geruch Erdbeere sein mußte), frische Baguette-Brötchen, Cappuccino mit Cantuccini, ein kleines büßchen Quark und von A. probierte ich ein Stück Schafskäse. Das alles hätte ich vor ca. zwei Monaten GAR NICHT gegessen. Außer dem Cappu. Den hätte ich getrunken und das Rührei ohne alles hätte ich auch genommen. Das Vollkornbrötchen, dass zu diesem Frühstück gehört, war mir zuviel Neues (mit Sesam dran... hui... :O) und auch den so chic aussehenden Salat ließ ich links liegen. Obwohl mich die zwei schwarzen Oliven schon gereizt hätten. Aber immer schön langsam mit den jungen Pferden.

Bevor das Frühstück kam, entdeckte ich auf dem Tresen einen riesigen Strauß mit Lilien. Was Sinn macht, denn das Café heißt Lilie. Schlagartig hatte ich das Gefühl keine Luft zu bekommen. Wow... Hände an Hals- und Herzchakra. 
Nein! Ich werde A. nicht bitten mit mir nach draußen zu wechseln. Ich bekomme das hin. Alles was um mich ist, dass ist in Harmonie mit mir. Ich kann atmen.... nach ein paar Minuten beruhigte ich mich. Am Ende bekam ich nicht einmal Kopfschmerzen. 
Ich aß zügig und entspannt. Einzig das Kleinkind nebenan, dass ständig mit dem Löffel auf dem Tisch knallte, dass brachte meinen Puls hoch. Irgendwann - so nach 30 Minuten und ich war kurz davor etwas zu sagen - hat sich die Lütte den Löffel an den Kopf gedonnert. Da war dann Ruhe... löffeltechnisch. 

Nach einem lustigen, leichten Gespräch mit A. und ganz viel lachen, bin ich durch den B*ürgerpark zurück. 
Es ist seltsam. Ich bin voller Energie und gut gelaunt am Morgen erwacht. Fühlt sich an wie, als hätte ich eine alte irgendwas durchlaufen und nun hinter mir gelassen. Ich bin erstaunt und froh darüber. Dank gilt auch meiner Freundin B., die mich gestern Abend tapfer auf ihrem Sofa - heulend und wütend - "ausgehalten" hat. Ein wenig Trost, Verständnis und Ritter Sport Alpenvollmilch waren hilfreich und so nötig. Seufz. 

Das Einzige, was mir zeigt, dass ich schon etwas Streß hatte / habe ist, dass mein linkes Ohr mault. Untrügliches Zeichen für: es reicht. Jetzt fahre ich ins Viertel zu meinem wöchentlichen Termin und danach werde ich pausieren und entspannen. Mamma Carlotta lesen und auf den nächsten Hunger warten. 

Schrieb ich, dass ich süchtig bin nach roter Grütze Kirsche?? Und das ich volle Lotte zunehme? Aber das ist eine andere Geschichte.  Oh... ich muss los... verflixt....

aufgewacht und Sonne....

Zurzeit schlafe ich lange. Spätestens um 9 Uhr aber geht es aus den Federn und ich schaffe es vor 0 Uhr ins Bett. 
Heute morgen habe ich gleich nach dem Aufstehen, dass Bettzeug abgezogen. Das will ich schon seit Tagen. 

Irgendwie muss ich wieder in Bewegung kommen. Körperlich und im Kopp. Ich habe das Gefühl zu verblöden. Denken wir an Frau B*irkenbihl. Ein Gehirn ist dazu da, um gefördert und benutzt zu werden. Was nicht benutzt wird, dass schläft ein und entwickelt sich zurück. Das ist bei der körperlichen Muskulatur nicht anders. 

Heute Morgen habe ich seit gefühlt langer Zeit das Glück, in einen blauem Himmel zu schauen und die Sonne scheinen zu sehen. Das ist prima, denn ich fahre gleich ... uhi... ich muss unter die Dusche... mit dem Rad (das ich auch schon lange nicht mehr bewegt habe...tststststtssss) zu einem Restaurant, wo eine auch frühstücken kann. Dort war ich noch nicht. Das wird spannend... oh... Kamera einstecken.... und dort treffe ich A. Also gleich geht es durch den Bürgerpark mit dem Rad und ich hoffe, dass sich das Wetter hält. Denn am Nachmittag fahre ich mit dem Rad ins Viertel.  
Es ist ein Anfang... ich muss los.