Dienstag, 30. Dezember 2014

noch ´n Gedicht



im lustvollen kreisen 
um mich selbst
aufschauend in den Himmel
spielen Sonnenstrahlen mit Baumwipfel

fernes glitzern
ich fühle mich übermütig
geborgen

aus meinem tiefsten Inneren
erhebt sich luftblasengleich 
unbändiges lachen

breitet sich strömend aus
in Bauch und Stimme...

                




(das copyright liegt bei der Schreiberin dieses Blogs) 

Samstag, 27. Dezember 2014

Überflug

Bei meinem Spaziergang .... ähm...gestern...  um die Mittagszeit sah und hörte ich einen größeren Schwarm Wildgänse, die auf ihrem Flug gen Süden meine Stadt überquerten. Kurz vor Mitternacht hörte ich am Fenster stehend einen weiteren Schwarm. Sie haben - so nehme ich an - eben ihr eigenes Navigationsgerät im Kopf und brauchen kein Licht. Verblüffend.


Mittwoch, 24. Dezember 2014

dies & das

Jetzt rödelt die Waschmaschine zu klassischer Musik. Büschen was an Klassik habe ich auf CD. Weihnachtsmusik kann ich so weiträumig umgehen. Eingekauft habe ich (hoffentlich) alles und ich war gestern noch einmal himmelsfahrtskomandotechnisch bei S*aturn. Ich gestehe: ich habe mit der ersten Staffel von "C*astle" schon begonnen und brauchte sicherheitshalter Nachschub. *hüst* Obwohl ich gerade gesehen habe - noch habe ich ja eine Tageszeitung - dass heute Nachmittag "Wer ist Mr. Cutty" mit der lustigen Wh*oppi Go*ldberg läuft. 

Sinnigerweise habe ich gestern für zwei Tage gekocht und werde gleich nur die Schoko-Küchlein für heute Nachmittag backen. 


Gleich mache ich mich daran die Butze etwas zu putzen und aufzuräumen. Mein Gästebett ist vollgepackt ( da muss aber ab Samstag der Koffer drauf...) und mein Kleiderschrank könnte eine Sortierung gebrauchen. Das Bad bedarf einer Reinigung und mit Fensterblockierungen kann ich wohl lüften. Es ist weiterhin noch sehr windig, warm und der Regen kommt seit Tagen ohne Unterlass aus dem grauen Himmel. 

Sonntag, 21. Dezember 2014

W*intersonnenwende

Die Nacht von morgen zu Montag ist also die längste in diesem Jahr. Danach "dreht" die Sonne und es wird wieder jeden Tag einen Tucken heller. Was gut ist, denn ich habe mir für das neue Jahr ein paar Dinge vorgenommen und da könnte ich es gebrauchen, wenn es heller wird und trocken bleibt. Also kein "Neujahrs-Vorhaben". Fällt eben nur in den nächsten Monat und das ist zufällig ein Januar. 

Mein Tageskalenderblatt des D*alai Lama trug gestern die Worte: 
"Die Lehre Bu*ddha zu praktizieren heißt, sich von unheilsamen Handlungen fernzuhalten." 
Manchmal sitze ich morgens am Küchentisch, trinke meinen Tee und mich treffen die Worte bis ins Herz. Vorgestern stand auf dem Zettel sinngemäß, dass am Ende des Lebens nur ein geschulter Geist von Bedeutung ist. 

Die gibt es Mittwoch.... *freu* 




Samstag, 20. Dezember 2014

Eine St*urmflut im Dezember

Gerade hörte ich eine St*urmflutwarnung vor der Nordseeküste. Das macht die Menschen kurz vor Weihnachten nicht wirklich froh. Mögen Haus und Hof trocken bleiben und alle Menschen sicher von A nach B kommen. Ich werde meine Einkäufe nachher auf das Nötigste beschränken.
Gestern war ich lange mit A. im Café. Sehr schön. Der Kuchen wie immer lecker und einer der besten Cappuccino der Stadt. 



Ach, ich freu mich schon, wenn ich bald anfangen kann die erste Staffel  von "C*astle" zu sehen. Nur noch lumpige vier Tage. Gestern bekam ich von A. einen mir noch unbekanntes Espressso-Pulver geschenkt. Bio Fairtrade von einer kleinen Rösterei. Wie praktisch, dass mein Kaffeebehälter fast leer ist. Fein. 


*

Dienstag, 16. Dezember 2014

auf den Punkt gebracht


Schreiben
ist nur eine Art 
des Sprechens, 
bei der man frau 
nicht unterbrochen wird.




(Jules Renard)

Montag, 15. Dezember 2014

Gedanken machen die Gefühle

Am Morgen war ich dabei mein Frühstück vorzubereiten. Die Bienenwachskerze (ohne Duft) brannte als helles Licht in meine Küche. Die Heizung lief auf vollen Touren und eine erstaunliche Ruhe im Haus. Von meinem Küchenfenster aus (im obersten Stockwerk) kann ich weit in den Himmel schauen. Über Dächer und Baumkronen. Ganz hinten nur noch Baumkronen, weil dort ein Park ist. Der Himmel war düstergrau und es regnete. Der Tag noch nicht ganz zu erkennen, weil die Regenwolken alles überzogen. 

Ich mag es in solche Himmel zu schauen. Mir kam der Gedanke, dass bei den vielen Kerzenhaltern, Lampen und Papiertsternen, welche frau gerade überall kaufen kann, ich wohl auch ein schönes Licht für das Grab von Ina kaufen könnte. P. hatte die Idee schon vor einiger Zeit. Mir gefiel seine Überlegung. Bisher habe ich noch nicht ernsthaft nach einem Licht gesucht, dass auch bei Regen und Schnee leuchtet. Als ich so am Fenster stand und die Heizung an meinen Beinen mich wärmte, da überfiel mich eine tiefe Traurigkeit. Im Herzen fühlte ich einen Schmerz, der in seiner Heftigkeit mich erstaunte. 

Ich wußte schnell, warum die Trauer sich gerade heute zeigte. Gestern habe ich viel an Ina gedacht und in der Bahn sah ich ein kleines Mädchen im Kinderwagen, welches schrägen Augen hatte... schwer zu erklären. Sie schaute uns die Fahrt lang in die Innenstadt an und winkte. Ich glaube, dass P. zurückgewunken hat. 

Trauer kommt und Trauer geht. Sie tauchte heftig auf. Flachte ab. Ist jetzt noch ein leises Summen im Herzen. 
Gesund ist es jetzt für mich die Trauer nicht "künstlich" zu verlängern, in dem ich mich in Gedanken verliere, die mir weh tun und die mit Ina genau gefühlt wenig zu tun haben.

Meine schmerzliche Trauer, die ich seit meiner Kindheit in mir trage, mag sich gern an andere Trauer "andocken". Wenn sie schon einmal sein darf, dann wächst sie in Minuten oder Stunden nach dem Schneeball-Prinzip. DAS ist für mich leiden. Das habe ich Jahrzehnte so praktziert und es hat mich nicht von der tiefen wahrhaftigen Trauer befreit oder mich wo hingebracht. Der Schmerz ist noch da. 
Ich dachte, ich hätte ihr genug Raum gegeben. Über die Jahre. Gerade die Tage lerne ich, dass sie wohl eine Begleiterin bleiben wird. Die Trauer. Mit den erneuten Versuch einer Annahme ist es womöglich besser zu leben. 

Ich werde schauen, ob ich ein schönes "Grablicht" finde, welches P. seiner Schwester an den Stein stellen kann. Wenn ich dann dort bin, kann ich auch ein Lichtlein anzünden. Das gegen alle grauen Himmel tapfer leuchtet. 

Sonntag, 14. Dezember 2014

Das V*orstellungsgespräch

Ich habe bei einer meiner Lieblingsbloggerin Iren aus der Schweiz 

 
gefunden. Schaut es euch an und staunt. So kann es laufen...


** 

Nachtrag: Leider ist das Video dort nicht mehr verfügbar. Habe es hier gefunden. Ist die Frage, wie lange es dort noch zu sehen ist. 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

"Pupsen Schnecken?"

Es gibt Fragen von kleinen Kindern, die in ihrer "Warum"-Fragephase ganz neue Sichtweisen und Überlegungen in die Welt bringen. Eine Frau im Seminar erzählte am Morgen, dass ihr Sohn (fast drei) sie eben dies fragte: "Können Schnecken pupsen?" Es wurde eine andere Frau gefragt, die früher als Krankenschwester gearbeitet hat. "Schnecken verdauen ja auch. Also werden sie auch pupsen können." 
Das hätten wir hiermit geklärt. *lächel* 




Ich bin dann ins Viertel gegangen und besorgte mir etwas zu essen. Einen Cappuccino nahm ich im Café zu mir. Viel Zeit blieb nicht, aber ich konnte mich so etwas zentrieren. 


Dank an alle LeserInnen, die an mich gedacht haben.

Ach ja. Ich habe am Montag meinen Antrag für A*LG1 abgegeben. Die Dame sagte, dass das System gerade nicht geht und das ich Mitte nächsten Monat einen Bescheid bekomme, mit wie viel Geld ich Ende Januar rechnen kann. Vier Tage später finde ich in meinem Briefkasten einen Bescheid über die Zahlung der Ar*beitsagentur. 
Hatte ich erwähnt, dass ich die Unterlagen mit Re*iki-Zeichen bemalt habe?