Freitag, 29. Mai 2015

blütenweiß und sauber

Heute habe ich es geschafft und meinen Balkon geschrubbt. Da ich kein Dach darüber habe, sammelt sich da so über den Herbst und das Frühjahr doch einiges an Dreck an. Jetzt ist der Boden des Balkons strahlend hell.

 
Es ist so kalt, dass ich heute schon wieder die Heizung anmachen musste. 



Macht euch ein schönes Wochenende.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Blütenpracht am Wegesrand


Ein paar Blümengrüße im Mai. 

 


 gleich und gleich gesellt sich gern





 Hummel-Bienen-Schmetterlings-Paradies mit großer Landebahn....



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Mittwoch, 27. Mai 2015

zehn Jahre sind keine Zeit

Am Pfingstmontag telefonierte ich mit einer Kollegin von früher. Irgendwann fragte ich sie: "Kennst Du das? Eine schaut auf ein Datum und sie weiß, dass irgendwas war an dem Tag?"  So ging mir das seit Tagen vor dem letzten Montag. Plötzlich fiel es mir ein. "Uschi´s Geburtstag ist morgen!" sagte ich. 

Unsere gemeinsame Kollegin und meine zudem herzensliebe Freundin Uschi wäre gestern unglaubliche 66 Jahre alt geworden. 
Ihren 55. hatte sie um drei Monate nicht geschafft. Schlaganfall. Keiner fand sie dieses Mal rechtzeitig, um sie ins Leben zurückzuholen. Ein Tag später hat sie sich im Krankenhaus selbst erlöst. Hat aus dem Koma heraus die Seiten gewechselt. 

Uschi, liebste Freundin, an deinem Todestag im März habe ich feste an dich gedacht. Deinen Geburtstag hatte ich all die Jahre kaum im Blick. Seltsam.  
Und im Grunde sind zehn Jahre keine Zeit, meine Liebe. Gerade heute, hier und jetzt, da vermisse ich so arg deinen schwarzen Humor, deine rauchige Lache und die Möglichkeit für weitere lustige Abenteuer. Ich sach jetzt ma nur Berlin ... 





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Montag, 25. Mai 2015

nachgereicht


Wolkenspiele, wie ich sie liebe...


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Samstag, 23. Mai 2015

von Ponys und Pferden

Am Freitag war ich zur Frisörin und irgendwie hat sie wieder vergessen, dass ich im Grunde doch Locken und Wirbel habe. Tja. Vor dem Besuch bei ihr hatte ich einen „Pony“, jetzt mutet es mehr an wie eine „“Prinz Eisenherz-Frisur“. Seufzt. Dabei waren die Haare gerade so schön. Nur einen Tucken zu lang und das graue Haar war am Ansatz zu sehen. Das ist nun wieder unsichtbar und es gibt … ähm… mehr Gesicht zu sehen.Dafür hatte ich heute keine Haare vom „Pony“ im Gesicht, als ich mir auf dem Reiterhof den Helm aufzog. Luftig rundum. Klare Sicht. Ha!

Ich hatte die Wahl zwischen drei Pferden. Bauchgefühl. Ich entschied mich für einen hellbraunen Wallach mit dem Namen Aladin.

Für mich ist bei dem Besuch auf dem Reiterhof einfach alles ein Geschenk und schön. 

Mittwoch, 20. Mai 2015

Zug um Zug

Heute Morgen scheint die Sonne. Immerhin. Es ist zwar unglaublich kalt draußen, aber eben schon früh hell. So kann ich bei Tageslicht meinen frisch angebrachten Sichtschutz an den Fenstern in Küche und im "alten" Schlafzimmer bewundert. Kleine Handwerkerinnen-Arbeit und große Wirkung. Das ich da nicht schon früher draufgekommen bin... tssttsseee...

Am Nachmittag sind Gewitter angesagt. Also fahre ich zu meinen Terminen mit der Elektrischen und hoffe, dass meine geplanten Zeitabläufe wie ein Rädchen in das nächste Rädchen fassen. 

Zudem lerne ich. Wenn ich eine zeitlang ganz heftig in etwas verstrickt bin und letztlich kein Ende abzusehen ist, dann kommt irgendwann der Punkt, wo ich "plötzlich" loslasse. Ich fühle mich ruhig und kann schauen, was als nächstes passiert. Manchmal ein wenig unheimlich, aber wohltuend.
ahoi 

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !!

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Sonntag, 17. Mai 2015

Mai

C. holte mich nach ab auf dem Lande. Zurück ging es mit dem Auto ein Stück über Land. Das der Mai ein besonders schöner Monat ist, dass zeigt die Natur in aller Deutlichkeit. Dieses GRÜN überall und diese Blütenpracht am Wegesrand. Flieder in wunderschönen Tönen. Dazu ein Himmel voller größerer Wolkenberge, welche unter blauem Himmel lautlos dahinflogen.

Dienstag, 12. Mai 2015

Dankbarkeit





Warum ist es so, dass eine sich selbst allzu oft als den Nabel der Welt empfindet. Wo bleiben die Toleranz, die Entspanntheit und die Weitsicht? Dabei entspannt es mich, wenn ich mir klar mache, wo ich im Grunde stehe, was ich kann und was ich bisher "erreicht" habe. Das macht mich ruhig und dankbar. 



In der aktuellen "flow" las ich von dem Projekt einer Frau, die 365 Tage lang jeden Tag mit ihrer Polaroid-Kamera etwas aufnahm, wofür sie dankbar war. Wunderbar haptisch, weil sie die fertigen Fotos umgehend in ein größeres Buch kleben konnte. Dazu konnte sie ihre Gedanken notieren. Die Wahrnehmung ihres Lebens hat sich dadurch verändert. 

Seit vielen Wochen versuche ich mich jeden Abend hinzusetzen und mir aufzuschreiben, was mich an dem vergangenen Tag zufrieden gemacht hat oder was ich geschafft habe. 
Mein Leben und mein "Tun" wertzuschätzen. Das fällt mir unglaublich schwer. Was ich übrigens sehr spannend finde. Immer schön meine alte Verhaltensmuster und Dramen durch Beibehaltung füttern. 




Ich überlege so ein 365 Tage–Projekt zu beginnen bzw. in meinen Blog zu integrieren. Noch bin ich in der Findungsphase. *lächel* 

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Montag, 11. Mai 2015

Nun gebt fein acht...


ich habe euch etwas mitgebracht! 



Am späten Nachmittag schnappte ich mir meine Kamera, und ich bin seit langer Zeit endlich wieder auf den Friedhof gegangen.
 


  Da blüht und grünt es. 

 


Die Zeit in der Natur war so wohltuend und schön. 







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Samstag, 2. Mai 2015

bestes Wetter - wenn eine auf Wind und Wolken steht

Wunderbares Wetter für unsere Radtour. Es war echt frisch als wir um 12.30 Uhr gestartet sind. Nach ein paar Minuten habe ich mir meine Mütze aufgesetzt und war am liebäugeln mit meinen Handschuhen. 1. Mai 2015 - kalt, gewaltige Wolkenberge getrieben vom Wind und ganz selten ein Sonnenstrahl. Doch es blieb bis auf ein paar Tropfen die ganze Zeit trocken. Natürlich waren wir regentechnisch ausgerüstet. 
Auf dem "Deich" des B*locklandes war alles unterwegs. FußgängerInnen, RadfahrerInnen, SkaterInnen, Reiterinnen, Menschen mit Padelbooten unter den Armen, LäuferInnen und RadrennfahrerInnen... 




Es war lange nicht so voll als sonst, was ganz sicher am Wetter lag.



Wir legten eine Pause in unserem Café ein und ich aß ein Stück Käsekuchen. Langsam. Schmecken. Genießen. Atmen :O)  Vor lauter Freude über mein Stück Kuchen habe ich vergessen es abzulichten. Ich liebe ruhige Cafés und ich liebe Kuchen. Das ist tatsächlich u.a. mein Glück. Frei nach dem Bremer Loriot: 

"Ein Leben ohne Torte ist möglich, aber völlig sinnlos!"

Am Ende sind wir 35 Kilometer gefahren. Reine Fahrtzeit waren eine Stunden und 54 Minuten. Seit letztem Jahr habe ich einen Kilometerzähler am Rad, welchen ich selten anbringe. Bei Radtouren macht das ja mal Sinn, dass Ding anzutackern. 
Für mich ist das erwähnenswert mit den Kilometern. B. ist eine Radfahrerin, die weite Strecken über Tage fährt. Doch ich bewegungsfaule Tante... fühlte sich gut an. Heute habe ich ein büschen Muskelkater... in den Fußgelenken. Hä??? *lach*
 
Ich hoffe, dass wir es dieses Jahr schaffen mit dem Rad nach F*ischerhude  zu fahren. Das ist auch ein Künstlerort wie Worpswede, aber nicht so überlaufen und touristisch.

Morgen geht es früh mit B. zu unserer gemeinsamen Freundin A., deren Mann und den beiden Teenagern. Sie wohnen in der Nähe von Nienburg auf dem Lande. In einem sehr großem Pfarrhaus mit großem Garten. B. und ich freuen uns schon sehr, dass wir A. nach Jahren endlich einmal wiedersehen.




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Freitag, 1. Mai 2015

der Zoo in meiner Küche

Später entdeckte ich noch zwei andere Tierarten. Erstaunlich bei so einem kleinen Zoo-Tütchen. Natürlich aus Bio-Dinkel. Weiterhin esse ich dieses zuckerfreie Kekse in Tierformen gepresst.



 
Letzten Sonntag war ich mit B. ja bei einer Ausstellung in Lilienthal. Das ist ein Vorort von Bremen. Es gab 100 Gemälde zum Thema Nordsee zu sehen. Hauptsächlich Bilder aus dem 18. Jahrhundert. Wenig Malerinnen.


Was ich im Internet nicht gesehen hatte: es war der Eröffnungstag. Zum Glück hatten wir die "Vernissage" verpaßt. :O) Als wir gegen 13.15 Uhr ankamen wurden Tische und Stühle abgebaut. Dann kehrte Ruhe ein und wir zwei hatten die ganze Ausstellung für uns allein. Was sicherlich auch daran lag, dass es draußen öfter stark regnete. 
Die Bildervielfalt hat mir gefallen und auch das eine oder andere Bild besonders. Das untere Bild ist eines DER Bilder aus den Sch*iffahrtsmuseum Bremerhaven. B. wunderte sich, dass es einfach so ungesichtert und ohne größere Erwähnung rumhing. 






Das Bild hängt schief! Nein, ich kann mit dem ollen Handy schwer "gerade" Bilder aufnehmen. Ich warte jetzt darauf, dass hier links das Wasser rausläuft....

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Lange habe ich mit mir gerungen, aber dann doch die neue flow gekauft. Was ich an der "f*low" mag ist, wenn ich den ganzen Zusatzkram und die Werbung rausgerissen habe, dass sie schön anzusehen ist und vorallem mich die Artikel interessieren. Halb während und nach dem Frühstück versuche ich jeden Tag einen Artikel zu lesen.
In der neuen Ausgabe fand ich einen Bericht über eine Frau, die mit ihrem Mann sich so sehr räumlich und materiell verkleinerte, dass sie in einem T*iny-House wohnen. Einem kleinen Haus, dass sie mit einem Auto an jeden Ort bewegen können, welchen sie möchten. 
Ich fand interessant, wie sie von viel Raum, viel Kram und vielen Schulden zu einem kleinen Haus, wenig Besitz und ehrenamtlicher Arbeit gekommen sind. 
Vor Jahren habe ich eine Frau kennengelernt, die sich entschlossen hatte, für eine Zeit in einem kleinen Haus mit Garten zu wohnen, um Abstand zu finden. Um Zeit zu haben, um in Ruhe zu meditieren und sich zu sammeln. Das fand ich klasse.

Ob ich so leben könnte, dass ist eine ganz andere Geschichte. Ich muss zudem noch gute 20 Jahre arbeiten. Es geht mir eher darum, dass ich genauer hinfühle, was mein Herz zum Schwingen bringt. 
Was bei mir auch hängen geblieben ist nach dem Lesen des Artikels, dass sich das Ehepaar irgendwann auf den Weg gemacht hat und mehrfach umgezogen ist. Immer etwas mehr lernen, was sie brauchen, was sie wollen oder was sie nicht (mehr) können. 
Wenn ich etwas anderes will als das, was ich jetzt habe, dass MUSS ich mich in jeglicher Hinsicht bewegen. Und das Nächste muss nicht das "perfekte" sein. Es darf sich entwickeln. 
Könnte das jemand in meinen tiefsten Synapsen verankern?

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Gleich geht es wieder in Richtung Lilienthal. Hui.... ich muss mich sputen!! B. scheint eine größere Radtour zu planen. Schluck. :O) 
Das Wetter ist wechselhaft und mir schon wieder kopptechnisch blümerant. Hoffentlich kann ich mit dem Rad fahren! Ich versuche ein paar schöne Landschaftsaufnahmen zu machen und ein Bild von meinem Stück Ozeantorte, damit mein bildarmer Blog mal etwas aufgemotzt wird. :O)