Dienstag, 30. Juni 2015

Duft-Ver*folguung

Nach dem Unterricht bin ich heute ins Viertel gefahren, um mich zur wöchentlichen Mittagpause mit C. zu treffen. Wo ich schon im "Viertel" war, konnte ich einige Besorgungen erledigen. Fein in der Sonne brutzeln war auch drin. Boah... ABER ich habe gestern beschlossen, dass der Sommer und ich nun doch wieder Freunde werden. Vielleicht nicht SO : *zeige- und ringfinderüberkreuz*, aber wir machen das Beste aus der Zeit. Ist nämlich  - wie fast alles im Leben - eine Kopfsache. 

Direkt nach der schönen Pause mit C. ging es weiter zur S*eelenbegeitern. Sie macht nun erneut fünf Wochen Urlaub. Sommer halt. :O)

Um 16 Uhr fuhr ich mit einer Straßenbahn zum Bahnhof. In der Bahn hatte ich einen interessanten Duft in der Nase. Woher kenne ich den? Schaute mich um. Sehr intensiv der Duft. Wo kenn ich das noch her?? Am Bahnhof fuhr die Straßenbahn in meinen Stadtteil gerade weg. So stand ich mit vielen anderen Menschen an der Haltestelle. Um den RaucherInnen auszuweichen habe ich mehrmals meinen Standort gewechselt. Und auf einmal hatte ich den Duft wieder in der Nase. Ich schaute mich erneut um, ob ich die Person erkennen kann, welche mit mir scheinbar den gleichen Weg hat. Hm... 
Die nächste Bahn kam. Rein geschlüoft. Freie Plätze. Wunderbar. Und da war er wieder! Der Duft. Seltsam schön. Aber mir fiel einfach nicht ein woher ich den kenne. In schönen Düften sitze ich gern. 
Als ich in meiner Küche meinen Tragebeutel mit den Schulsachen und mit meiner leichten Strickjacke auspackte, dufteten mir die zwei Stück Bio-Seite aus dem Öko-Laden entgegen. Die hatte ich mittags im Viertel gekauft. Lemon und Eisenkraut.
Wußte ich es doch! 
Ich kenne den Duft ...

A H O I  und gerade die Tage wünsche ich euch immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel! 

Meine persönliche Sammlung der positiven und guten Dinge des Sommers:

* Meine Wäsche trocknet in Rekordzeit auf dem Balkon in Luft und Licht. Bedeutet: mein frischbezogenes Bettzeug duftet unglaublich schön! 
* Kein Regenschirm muss ständig mitgeschleppt werden.
* Das Licht am Morgen und am Abend ist ganz fantastisch. Auch um tolle Bilder zu machen.   


Sonntag, 28. Juni 2015

fast nichts

Um meinem Körper etwas Bewegung zu gönnen, bin ich über Mittag zügig spazieren gegangen. Ich hatte das Smartphone und somit eine Kamera dabei, aber ich versuchte mich nur auf die Natur, Farben, Düfte und den zarten Wind zu konzentrieren. Nur wahrnehmen.


Ich habe mir zum Sonntagnachmittag dann leckere Zimtschnecken gebacken. Die wurden umgehend verspeist und dazu schaute ich mir einen Film an. Draußen hat es jetzt - 18 Uhr - angefangen zu regnen. Wunderbar. So kann ich später vernünftig lüften.

Samstag, 27. Juni 2015

in Hülle und Fülle




Dann wäre da noch eine der aktuellen Lieblingsfarben von Frau Oona.  :O)



*

Samstag, 20. Juni 2015

Das Regenglück...

... für die Natur, die Landwirtschaft und die GärtnerInnen ist perfekt. Endlich regnet es ausreichend. Ich erfreue mich an der klaren Luft und dem so frischen, leuchtenden Grün überall. Mir fällt auf in was für einem schönen und sehr grünem Stadtteil ich wohne.


Heute auf dem Markt konnte ich an diesen Rosen nicht vorbei gehen. Ein kleines Rosenglück für Frau Oona für die nächsten Tage.
Ach, meine tapferen Lavendelpflanzen auf dem Balkon. Sie leuchten bei starkem Wind und arger Kälte in einem der wenigen Momente mit Sonnenlicht. Brummige Hummel und flotte Bienen tummeln sich im Lavendel-Glück ... im Regen. 

 

 **


Donnerstag, 18. Juni 2015

M*arzipan-Zimt-Schnecken

Meine Marzipan-Zimt-Schnecken (mit Dinkelmehl) sind mir am Sonnatg etwas geschmackvoller gelungen. Dieser Duft der ersten köstlichen Schnecke ist unbeschreiblich! Tatsächlich hatten 8 gr. Zucker im Marzipan eine gute Wirkung. Etwas fluffiger und interessanterweise auch einen Tucken knusprig :O)  




Glücklicherweise will der Sommer nicht so wirklich kommen. Der Regen übrigens auch nicht. 



Wieder stand ich verblüfft vor meiner Weltkarte im Arbeitszimmer. Was hatte ich für ein Bild von der Welt im Kopf? Ähm... den Yukon hatte ich da nicht vermutet und auch K*orea tummelt sich einen ganzen Tucken mehr rechts. Wenn eine so drüber nachdenkt ja auch logisch. Das ist irgendwie peinlich. Lieber spät als nie. Zudem sitze ich nicht bei Herrn J*auch... 

A H O I 
und habt einen gelungen Donnerstag!

Mittwoch, 17. Juni 2015

Kalender-Text


Das Leben ist ein Fluss. 
Wenn du es näher betrachtest,
dann wirst du sehen, 
dass sich alles in jedem Augenblick ändert. 
  
(Drukpa Rinpoche)




*    

Dienstag, 16. Juni 2015

fünf frei Tage

sind lange nicht ausreichend. Zudem habe ich zurzeit keine Kraft, um weiterhin bequem oder passend für andere Menschen zu sein.
Und nicht im Ansatz bin ich da, wo ich gern sein möchte. 
Wonach mein Herz sich sehnt. 
Ich gehe andere Wege



Einsamer als jetzt kann ich mich nicht fühlen.  

*

Montag, 15. Juni 2015

*



Samstag, 13. Juni 2015

mitnehmen was geht

auch barfüßig den Metallrahmen der Balkontür... Gestern merkte ich nicht viel nach dem der akute Schmerz abgeklungen war. Nun haben es sich meine Zehen anders überlegt. So habe ich sie vorhin für die F*ernsehübertragung der H*ochzeit in Schweden hochgelegt. Sie hatten also die beste Aussicht auf das Brautpaar.
Hurra! Hurra! Hurra!  

Gestern Mittag buk ich spontan seit langer Zeit meine zimtigen Marzipan-Schnecken. Dieses Mal ein Experiment. Ich nahm keinen Zucker für den Hefeteig und auch nicht für die Masse. Die einzige Süße brachte das Marzipan mit.


Dann doch etwas schlicht im Geschmack. Zum Cappuccino und zu zwei Folgen von Hercule Poirot absolut brauchbar. Sonntag verbrauche ich die zweite Hälfte des Marzipans und gebe in die Masse noch 8 gr. Bio-Vanille-Zucker.Tatsächlich habe ich ein paar Rosen gekauft, die in meinem Zuhause auch aufgehen. Jedes Mal wenn ich in die Küche komme, geht mir beim Abblick der Blüten und der Farbe das Herz auf. Auf meiner Foto-Tour habe ich gestern Abend viele Rosen gesehen. Und wieder war ich schwer verliebt in diese Farben, Blütenformen und den Duft. Falls ich jemals in diesem Leben noch nach Cornwall (bzw. erneut nach Südengland) komme, dann nur im Juni. Hier noch ein paar Rosen für euch: 





Ansonsten


 *

Donnerstag, 11. Juni 2015

Annahme





Oder auch nicht... :O)  

In mir entstehen - kaum wirklich sprachlich erfassbar - neue und andere Sichtweisen. Gefühle.
Zudem bin ich an dem Punkt angelangt, wo ich für T*herapien aller Arten keine Motivation (mehr) habe. 
Das Lernen im Leben hört nie auf. Und das eigene Leben mit D*epressionen zu gestalten und zu leben ist eine Herausforderung.

Auf dem Weg zu noch mehr Annahme und zur eigenen Akzeptanz von Tatsachen, die ich schon größten Teils beeinflussen, aber nicht ganz verschwinden lassen kann, bin ich die letzten Wochen etwas weitergekommen. Das Leben lehrt mich das eine oder andere einfach mal so. Ob ich das nun will oder nicht. 

Daraus leite ich in den letzten Tagen andere Verhaltensweise ab. Das fühlt sich etwas ... hm... verwegen und auch gut an. Leicht und einfach geht anders, aber ich habe begriffen, dass ich zwei Wahlmöglichkeiten habe. Entschieden habe ich mich längst. Nur fehlte es mir noch ein Tucken mehr an Mut und an Vertrauen. 
Es wird. 

dazwischen und überall ist es bunt  
leuchtendblau mit wunder-schönen Wolken
etwas Wind geht immer 
die Luft ist frisch und klar 
und das Leben voller Möglichkeiten



A H O I

  (Langeoog / Copyright C.P.)


... und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !   
  
*

Sonntag, 7. Juni 2015

O*chotskisches Meer

Weiß jemand – ohne nachschauen – wo sich dieses O*chotskisches Meer befindet? Ich fand es auf meiner Weltkarte, die ich mir vorgestern in mein Arbeitszimmer gepinnt habe. Als ich in einem Buchladen nach einem Geschenk suchte, fand ich diese Karte. Gratis von einem Reiseführer-Verlag.

Gestern telefonierte ich mit B. und fragte sie spontan, ob sie wüsste wo das Ochotskische Meer ist. Die Antwort kam fast umgehen. Okay. Sie ist „entschuldigt“. Welche vor 25 Jahren in einer Firma für Fisch-Im- und Export gearbeitet hat, die sollte das wissen. 

Mein geographisches Wissen (und auch mein Allgemeinwissen) ist ja bekanntlich nicht gerade das Beste. Hm… und weil mir mittlerweile bewusst ist, dass eine nicht nur im Körper „einrostet“, wenn der nicht ständig genutzt wird, sondern auch im Kopf, habe ich schon vor einiger Zeit beschlossen wieder mehr Bewegung in den Kopf zu bringen. Frei nach dem Buchtitel „Lassen Sie Ihr Hirn nicht unbeaufsichtigt“. Durch Frau B*irkenbihl wurde mir schon vieles klar. Was wir lernen wollen, dass sollte uns interessieren und uns Freude machen.

Wenn ich könnte, wie ich wollte, dann würde ich ständig reisen. 
 

Im TV sah ich gestern einen Bericht über Bernstein. Sie erklärten die Lage des Strandes, wo diese Steine herkommen und der Schmuck produziert wird. Ich habe nur erahnen können, wo das sein soll. Frau Oona! *kopfschüttel* Nun schaute ich auf die Weltkarte und dachte: „Ach, da liegt also Estland und … huch… da ist St. Petersburg. Das hätte ich woanders vermutet. Na, das ist ja ein Ding!"  *knigger* 


Ich muss los und womöglich später gibt es weitere Erkenntnisse in Frau Oonas ... sehr...  kleinem Universum. Mein Vater feiert heute seinen 74. Geburtstag nach. Vielleicht komme ich kurz an den Deich. Das wäre fein. Die Hitze ist fort. "Nur" 21 Grad und es ist hell, sonnig und der Himmel strahlt blau. Das Leben lacht… 

Dann weißt auch DU mehr. 


AHOI  !

Freitag, 5. Juni 2015

Herbstgedanken im Sommer

Jedes Jahr, wenn es plötzlich Sommer wird, beginne ich damit an den Herbst zu denken. Das ist wirklich verblüffend und es amüsiert mich selbst. Ich fange plötzlich an, mir die Rezepte in meinen Kopf zu holen, die mit viel Wärme aus einem Ofen gelingen oder die recht fettig und reichhaltig sind.

Es stimmt übrigens tatsächlich, dass eine nach längerer, einseitiger Ernährung auf einmal das Gefühl hat, dann doch auch andere Lebensmittel wieder zu sich zu nehmen. Nach einer sehr langen Phase mit selbstgemachten Mini-Pizza am Abend und einem sauleckeren Sahne-Quark mit Banane (selbstgeklöppel und somit ohne Industriezucker und Chemie) über den Tag verteilt, bin ich nun bereit auch wieder etwas anderes zu essen.

Vorhin beim Brutzeln des guten Hühnerfilets kam mir tatsächlich die Zeit der Pflaumen und der Kürbisse in den Sinn. Saftiger Pflaumenkuchen mit Schlagsahne und später mein geliebtes Dinkel-Kürbis-Brot. Nur mit Butter. Oder mit Pflaumenmus. Wunderbar. Das macht Hoffnung und Zuversicht.

Meiner „Koch“-Wäsche konnte ich heute beim Trocknen auf dem sonnigen Balkon zusehen. Frische Wäsche an der Luft getrocknet hat einen friedlich machenden Duft.