Freitag, 30. Oktober 2015

nährende Zusammenhänge

Um so erfreulicher ist es, wenn eine einen Tag wie gestern erlebt! Ich war nach einem entspannten Frühstück zu einem Treffen in der Innenstadt aufgebrochen. Meine liebe Sitznachbarin aus der Schule traf ich dort und wir sind spazieren und bummeln gegangen. Eine Pause machten wir nach zwei Stunden in einem Café direkt an der Weser und genossen dabei guten Cappuccino. An der Weser entlang ging es zurück in die Innenstadt. Nach intensiven vier Stunden reden, lachen, austauschen und positiver Energie bin ich mit der Bahn nach Hause gefahren. 
Auf meinem AB zu Hause war eine Nachricht von S., die zufällig gleich am "H*aus am Walde" wäre und ob wir uns nicht treffen wollten. 
Da es nur sehr schwer ist mit ihr einen gemeinsamen "Termin" zu finden, bin ich flux auf mein Rad und zum "B*ürgerpark" gefahren. Schön anzusehen, die Bäume und Blätter im schwindenen Tageslicht.
Wir hatten Glück und der schönste Platz in dem Restaurant/Café war erst ab 19 Uhr reserviert. Es war ein weiteres schönes Gespräch und das Zusammensein hat mich inspiriert und genährt. Als ich um 18.30 Uhr nach Hause fuhr, war ich sehr beschwingt und froh. Besonders schön ist es, dass ich S. am Samstag-Nachmittag bei einer Veranstaltung treffe, zu der sich mich eingeladen hat. Das wird spannend und ich bin ein wenig aufgeregt.

Wie sehr ich mich nach solchen angenehmen Menschen, Zusammenhängen und Gesprächen sehne, die von Respekt, Klugheit, Miteinander, Weitsicht, Reflektiertheit, Freude, Humor, Lachen und/oder Zuversicht erfüllt sind. Das ist kostbar. 
Es ist schön (und überlebenswichtig), dass ich dies hin und wieder "erlebe". 
Warum sollte davon nicht viel mehr in meinem Leben sein? Vielleicht nicht so viel davon an einem Tag :O) Obwohl ich gesten Abend trotz allem Guten natürlich !!! etwas arg "drüber" war, so ist es doch auch schön für mich festzustellen, dass ich mich heute gut fühle und mein Körper bisher erstaunlich ruhig ist. 

P.S. um 12.00 Uhr: 
Und zu diesem Thema positiver Energie möchte ich der geneigten Leserin/ dem geneigten Leser noch das Interview auf dem roten Sofa nahelegen.  
mit  S*issi P*erlinger   (klick drauf bei Interesse) 

Mittwoch, 28. Oktober 2015

anders als geplant

Gegen 9 Uhr klingelte mein Telefon und meine Freundin vom Land musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. Sehr schade. 
Später telefonierte ich lang und schön mit der Freundin aus Bayern. Sie macht schon Pläne mit mir, wenn ich des Jobs wegens nach Bayern ziehe(n) muss. 
(Wien ist nicht so weit und auch Italien nicht... gell, liebe E.?) M*antramäßig sagt sie mir die Städte auf, wo ich hingehen kann/soll. Weil dann ist es nicht so weit weg von ihr und ihrer Familie. :O)  Regensburg, Augsburg, Ingolstadt, Nürnberg... uhi... und dann habe ich noch Kiel, Lüneburg, Hamburg etc. auf der Liste. Obwohl es überhaupt nicht meinen inneren Bildern entspricht erneut in große Städte zu ziehen. Aber da, wo es schön ist, da gibt es eben keine Jobs, von der eine auch leben kann. 

Meine Freundin B. kann womöglich meine Be*werbungsfluten kontroll- und beratungstechnisch nicht allein bearbeiten und so spanne ich eine weitere Freundin ein. Irgendwie muss eine aus den Bergen von Be*werbungen ja auffallen. Ich habe überlegt, dass ich schreiben könnte: 
"Wenn Sie eine fleißige, ordentliche, sprachlich gewandte, pünktliche, vertrauenswürdige, lernwillige, humorvolle, berufserfahrene, verantwortungsbewußte und kinderlose Frau im Alter von xx Jahren einstellen möchten, die zudem zu Herzlichkeit und menschenverstandsorientierter Weitsicht neigt, dann zögern Sie nicht mich anzurufen." 
Oder so ähnlich.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Post vom F*inan*zamt

SCHLUCK! 
Nun habe ich es nach monatelangem, ängstlichem Warten schwarzaufweiß. Das ist nicht lustig. Nein. Das ist überhaupt nicht gut. Doch ich arbeite mich durch Telefonate, meine Unterlagen und .... tatsächlich las ich gerade einen Absatz in einem Brief vom Juli 2015 eines St*euerprüfers. Nun lass ich mir das von einer erklären - so wie wenn ich vier Jahre alt wäre - und dann ist es eben, wie es ist. 

Herbst im Quadrat



Ich habe gestern Nacht ziemlich viele Bilder gelöscht. Hier nur ein wiedergefundenes Bild aus einem anderen November.  :O) 
Gleich gehe ich mit C. zur "Pause" und wenn ich schon in der Stadt bin, kann ich das eine und andere erledigen. 
Morgen fahre ich aufs Land zu meinen Freunden mit Kind. P. habe ich schon vielzulang nicht mehr gesehen. 

Sonntag, 25. Oktober 2015

von einer Frau mit guter Energie

Weil heute Sonntag ist und der eine oder die andere LeserIn evtl. etwas Zeit hat, um sich ein 34 minütiges Interview mit der wunderbaren Moderatorin I*nka S*chneider anzusehen. Und vielleicht noch acht Minuten lang ein wenig Musik zu hören.

Auf dem "roten Sofa" beim ND*R sah ich vorgestern 
  S*ina T*rinkwalder  (klick drauf)
Eine Frau, die mit 37 Jahren eine  Be*kleidungsfirma  (klick bei Interesse drauf) in Augsburg führt, wo sie nur Menschen eingestellt hat, die auf dem A*rbeitsmarkt keine Chance hätten. Die Firma schreibt schwarze Zahlen. Die produzierte Kleidung ist biofair. Sina zahlt sich selbst den gleichen Lohn wie ihren MitarbeiterInnen. Weil viel Geld hatte sie, aber das hat sie nicht zufrieden gemacht...
Ach, schaut einfach selbst. Mich hat die Frau und ihre Ideen beeindruckt und ich hatte zum ersten Mal seit langer Zeit das Gefühl, dass eine eben doch etwas tun kann. Das macht Mut und gibt Zuversicht. 
Von guten, positiven und weitsichtigen Menschen, Projekten und den Möglichkeiten etwas zu TUN, davon bekommt eine in Zeiten wie diesen viel zu wenig (mit) und dass ist von den "Machern und R*eichen" eben auch so gewollt. 

Herr M*ey sang in seinem Lie"Sei wa*chsam"  (Musik von R*einhard) von dem K*irchenoberheini und den P**olitikern. Der eine sagt zu dem anderen: "Halt Du sie dumm, ich halt sie arm."

Mittwoch, 21. Oktober 2015

9 1/2 Stunden

tiefer Schlaf und erholt am Morgen erwacht. Ohne erinnerbare Träume! Wunderbar! Draußen kein Regen. Kühlschrank leer ...
Ein Vorteil hat das Wetter. Ohne schlechtes Gewissen setze ich mich hin und lese. Dazu einen Tee und ´ne Wärmflasche. Da fällt mir ein, dass ich mir frischen Tee kaufen könnte. Vor kurzem habe ich meine Teedosen im Regal entleert. Keine Ahnung wie alt die Tee´s schon waren. Durch meine aufgeblühte Liebe zur Kunst von gutem Cappuccino, trinke ich heute wenig Tee.

Montag, 19. Oktober 2015

herzhaft gelacht

Obgleich es Ferien sind, war ich heute schon früh auf. Deswegen habe ich mich später gegen 9 Uhr noch einmal hingelegt. R*eiki-Schicken gelingt am Tage besser, weil ich nach 20 oder 40 oder 55 Minuten wieder so aufwache wie ich eingeschlafen bin. Die Hände noch am Körper. Prima! 
Ein Telefonanruf hat mich geweckt. Zum Glück bin ich mit Brille zum Telefon. Gerade sah ich noch die anrufende Nummer und bevor ich den "Abhebe-Knopf" drückte, wurde mir halbbewußt, dass es die Nummer meiner alten Firma war. 
Ein sehr freundlicher Mann mit angenehmer Stimme vom xy.Verlag wollte mich drei Fragen fragen. Mir war fast klar, was es werden sollte und konnte es nicht glauben. Der gute Mann fragte mich, ob und wann ich zuletzt die xy.Z*eitung gelesen hätte. Ich fragte ihn, ob er sicher sei, dass er mit mir sprechen wollte. Er schien verwirrt. Ich erklärte ihm in entspannter Freundlichkeit, dass ich 21 Jahre für diese Firma gearbeitet habe und ich - wie ziemlich viele andere KollegInnen - von der Firma unschön entlassen wurde. 
"Oh", sagte er. "Da macht es wohl keinen Sinn Sie zu fragen, ob Sie die xy für zwei Wochen "Probe-Lesen" möchten."  Daraufhin sagte ich: "Nein. Denn wenn ich das Layout sehe und den Inhalt lese, dann ist mir nicht wohl." 
Wir wünschten einanderer einen schönen Tag. Nachdem ich aufgelegt hatte, mußte ich herzlich lachen. Und das ich das kann, dass ist doch wirklich etwas, dass ich jetzt wertschätze.

Den Krimi mit Dr. Siri habe ich fast zur Hälfte durch. Leider lese ich auch im Sitzen. Mein Blick geht oft nach draußen. Nur ein büschen Licht und Sonne. Das wär fein.

Sonntag, 18. Oktober 2015

F*ähnchen-Anzeige

Ich habe mich über den massiven Regen und das Novembergrau gewundert, dass hier seit Tagen einer echt die Stimmung vergrumpfelt. Als ich am Freitagmorgen in die Innenstadt fuhr, da kam die Straßenbahn mit zwei kleinen F*ähnchen auf dem vorderen „Kopfteil“. Die Speck- und Deutschlandflagge. Natürlich! Seit Freitag „Ischa Fr*eimarkt!“ in meiner Stadt und das bedeutet wie fast jedes Jahr: Regen, Regen, Kälte und Sturm. 
Ich habe mich selbst für die letzte Woche mit einer neuen fliederfarbenen Cappuccino-Tasse, einem Krimi und einem kleinen Schreibheft „belohnt“. Dafür das ich diesen „Irr-Sinn“ überstanden habe und – wie ich finde – letztlich den bisher bestmöglichen Weg gefunden habe. Dazu habe ich wesentliche Dinge und Lebens-Muster begriffen. Ich bleib dran! Das könnte ein Weg sein, dass meine Angst sich verkleinert bei dem Gedanken daran in einer neuen F*irma anzufangen. Oder ich Gruppen aus dem Weg gehe (n muss).
Als ich gestern in meinem kleinen-feinen Lieblings-Buchladen war, fiel mir eben jenes "gegönnte" Buch einer meiner Lieblings-Reihen in die Hand. Die Buchhändlerin hatte es vor einer Stunde auf den Büchertisch gelegt. Ein neues Abenteuer mit dem alten Dr. S*iri wird mir meine Ferien versüßen. Weiter liegt ungelesen ein Taschenbuch von „Mama Charlotta“ in meinem Bücherregal. Dabei warten drei der „Nach-mir-LeserInnen“ seit Wochen darauf, dass ich es endlich lese und ihnen gebe.  

AHOI 


und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !

Freitag, 16. Oktober 2015

R*ücken

Nach dem Unterricht bin ich durch den bindfädenartigen Regen ins Viertel gefahren, wo ich mich mit meiner Freundin C. zur Mittagspause traf. Das Café, welches wir meistens aufsuchen, ist einfach schön gemütlich und die Inhaberin freundlich, leuchtend und aufmerksam. C. ist jedes Mal von ihrem Essen begeistert.
Dienstag gab es eine lustige Situation in der Straßenbahn. Ich bin etwas bwegungsarm eingestiegen und setzte mich sehr langsam auf einen Sitz. Mir gegenüber saß eine Frau in meinem Alter. Sie schaute auf und fragte freundlich und ruhig: 
"Rücken?" 
Ich antwortete ebenso ruhig und freundlich: 
"Rücken!" 
Wir lachten beide und schauten aus dem Fenster. 

FERIEN !!! 

Donnerstag, 15. Oktober 2015

was zu erwarten war

Von insgesamt acht Frauen waren auch heute wieder nur fünf da. Also einschließlich mir. Frau xy kam am Vormittag in die Klasse. Was soll ich schreiben? Die beiden "schlimmsten" Tanten sagten viel Unkluges. Frau xy versuchte ihnen die Grundlagen von T*eamarbeit nahezulegen bzw. daran zu erinnern, was fünf Frauen von der Gruppe im April gelernt hatten. Ich blieb ruhig und staunte ob der Hartnäckigkeit des am Kopfe befestigten Brettes von Tante A und B. 
Zum Glück kann ich erkennen was passiert. Natürlich habe ich "blinde Flecken". Ist menschlich. Eines hat mir das alles auf jeden Fall gebracht: Ich habe ein urblödes Muster von mir endlich erkannt.    
Danke, liebe Freundin C.!


Ich habe Unterstellungen bzw. massive Bewertungen zugehört und einiges "laufen" lassen. Erneut habe ich mich nicht "gerechtfertigt" für Dinge, die für mich eher persönlichen An*imositäten entspringen. Frau xy ist öfter "rein gegrätscht", um A und B zu sagen, was T*eamfähigkeit bedeutet oder was in einer Firma auch nicht gehen würde. Ist nicht angekommen. So ist mein persönlicher Eindruck.
Nach den Ferien bleibt die Klasse nicht unbeobachtet, sagte Frau xy sinngemäß und sie möchte, dass alle im Januar ihren Ab*schluß machen. Wir werden sehen. 

Mittwoch, 14. Oktober 2015

hart am Wind



Das gewünschte Gespräch von Frau xy fand nicht statt, weil Frau xy nicht in die Klasse kam. Nun hat die Dame morgen noch einmal die Chance, wenn es ihr so wichtig ist das ich nicht abbreche - und dem Amt erzähle, was da abläuft und das alles nur eine aufgeblasene Ma*ßnahme ist, ohne Sinn und Können - dann sollte sie morgen auftauchen. Freitag ist der Drops sonst geluscht.
Und ich segle weiter verdammt hart am Wind.

Dienstag, 13. Oktober 2015

tja

Nun geht es ans Eingemachte. Ich will kündigen. Die S*chule möchte das nicht. Um 17 Uhr rief mich die Frau xy von der Schule an, welche neu für die Klasse zuständig ist.
Morgen will sie sowieso mit der Klasse reden wegen der extremen Fehlzeiten. Gr*uppengespräch im Anschluß, weil die Schiete schon durch die Türritzen kleckert und mittlerweile alle wissen, dass in der Gruppe der Punk abgeht. 

Samstag, 10. Oktober 2015

mein Se*kunden-Schaf

Ein "Se*kunden-Schaf" aus dem gleichnamigen Buch: 

"Ich bin vom Sternzeichen her Steinbock. So wie Je*sus." 
Die andere Person fragt: 
"Woher willst Du wissen, welches Sternzeichen Je*sus hatte?" 

Gestern Abend gegen 19 Uhr kam der Mann in meine Wohnung, der die drei R*auchmelder anbrachte. Im Vorfeld hatte ich mich gefragt, ob diese Teile unschöne Geräusche machen oder ob sie so stand-by-artig blinken. Das würde gar nicht gehen! Als ich mir gegen 16 Uhr meinen Cappuccino in der Küche klöppelte, da hatte ich folgende Gedanken: 
"Wenn diese Dinger mich stören, dann baue ich sie halt ab. Wenn es brennt, kann ich sie ja wieder dran bauen." 
Über meine Gedanken bass erstaunt, hielt ich in meiner Bewegung abrupt inne. Dann ist mir vor Lachen beinahe die kleine E*spresso-Maschine aus der Hand geflutscht. Jaaaa, die Frau Oona. Geistig voll fit.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Nebelbilder nachgetragen

Freitag war es ja so nebelig. Auf der Brücke, beim Überqueren der zwei Weser-Arme, machte ich zwei Fotos. Zum Erstaunen der Passanten, denn wie sagte mein Chef oft: 

"Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. 
Und warum Sie nichts sehen, dass sehen Sie gleich." 




linke Seite 


rechte Seite 

*

Farbenrausch

Ich mag diese Blätterform so gern und von den Farben wollen wir gar nicht erst reden.... 


Samstag, 3. Oktober 2015

zurück an die Dose

Ich warte darauf, dass es draußen ein kleinwenig wärmer wird. In der Zeit kann mein Akku von der Spiegelreflexkamera noch etwas Saft aufnehmen. Derweil kochte ich mir gleich einen Cappuccino und spiele ein oder zwei Runden Patiencen am Küchentisch.
Bei einem Buchladen habe ich einen Sprüche-Kalender gewonnen. 
Da sagt der Herr Konfuzius: 


Wer nur zurückschaut, 
kann nicht sehen, 
was auf ihn zukommt. 


Donnerstag, 1. Oktober 2015

gelb & grün im Herbst