Mittwoch, 30. Dezember 2015

das kleine G*lück

Auf dem Weg zum K*rankenhaus machte ich ein paar Aufnahmen an der Weser entlang. Im Grunde sieht B*remerhaven so aus wie es aussieht. Ein paar Leute kamen aus dem "A*uswandererhaus" und der eine sagte -  an mir vorbeigehend - : "Jetzt nur noch auf den Damm und dann nach Hause." Mooaahh... DEICH. Es heißt Deich ! (:O) 


Hier sehen wir unten das doch sehr ansprechende Café mit Weserblick und dahinter die Columbus-Center. Bremerhaven hat seinen Charme und seine Weite in den letzten sechs Jahren massiv eingebüsst. Selbst der Deich ist nicht mehr so gemütlich und alt.
Aber die andere, neuen Cafés sind modern und schön teuer.



Obwohl ich ja "eigentlich" kreistanzend, wandernd, rückblickend im K*loster frierend sein sollte, kann ich zu meinen Freunden auf´s Land. So feiere ich mit Freunden und dem Lütten an Silvester in mein neues Lebens-Jahr am Neujahrstag. Am Nachmittag kommt C. zum Kaffee. Am nächsten Tag wieder zu meinen Eltern.

Heute habe ich verblüfft festgestellt, wo ich das erste M*al an einem Wochentag nach Brhv. fuhr, dass ich mit meiner Monatskarte von Bus und Straßenbahn auch mit dem Zug für 6,80 Euro nach Brhv. und zurück fahren kann. Statt für 20,40 Euro. Das ist erfreulich. So kann ich auch in der Woche nach der Schule zu meinen Eltern fahren. Am Wochenende, Sonn- und Feiertagen fahre ich mit der etwas teureren Monatskarte ohnehin "umsonst". Gut, dass ich mein Jahresabo in meinem Anfall von "ich muss sparen" doch nicht gekündigt habe !!!! Weil ich die letzten drei Jahre zu faul/krank war, um mit dem Rad zu fahren und am Ende rechnete es sich eben doch nicht die Karte zu kündigen.
 

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Dienstag, 22. Dezember 2015

Schmunzler des Tages

Auf dem Weg zurück aus der Stadt fuhr ich mit der Elektrischen. Von mir aus schaute ich auf ein Ehepaar Mitte 30 mit kleiner Tochter. Die "Oma" sitzt mit auf dem vierer Platz. Die erwachsenen Kinder kommen zu Besuch an Weihnachten, denn das Paar hatte zwei Koffer dabei. Der sehr apart aussehende Mann hantierte mit einem schicken, schwarzen Handy. Er suchte nach einer Funktion. Das Smartphone gehörte augenscheinlich der Mutter bzw. der Schwiegermutter. Der Mann sagte erstaunt zur Besitzerin des Gerätes: "Dieses und jenes kann mein Smartphone nicht." Die flotte, ältere Dame antwortete freundlich-ironisch: 
"Ja. Das Handy kann alles. Nur läuten tut es nicht. Das ist ein wenig ungünstig." 
Ich blickte darauf fest aus dem Fenster in die Nacht und versuchte meinen Lachen zu unterdrücken.  

Sonntag, 20. Dezember 2015

L*öwenköpfchen unterwegs

Um 8.30 Uhr begrüßte mich der Tag hiermit



Zum Frühstück gab es bei mir zum 4. Advent wie jeden Tag in der dunklen Zeit "nur" zwei Lichter. Die Heizung konnte ich nach kurzer Zeit wieder ausmachen, denn es ist draußen sehr warm. 


Gegen 10.30 Uhr machte ich mich auf den Weg meine Freundin B. zu einem Spaziergang abzuholen. Während des ausgedehnten Spaziergangs hielt B. inne und schaute auf eine Rasenfläche im Bü*rgerpark. Da saß ganz entspannt mümmelnd bei frischem grünen Gras ein Löwenkopf-Häschen.  



Ist das ein Häschen, welches in der Ferienzeit ausgesetzt wurde oder  ist es entlaufen? Wir überlegten kurz, was zu tun sei. Ein älterer Mann kam vorbei und sagte, dass das K*anninchen schon im letzten Winter da graste. Also entschieden wir uns weiter zu gehen und das süße Tierchen nicht weiter zu stören. 
Später sahen wir am See vier Kommorane (?) nebeneinander sitzend auf dem Steg, die sich das Gefieder durchwehen ließen. Leider ist das Foto nicht sehr gut. Es sah recht lustig aus, dass die Vögel ihr Gefieder im Wind hin und her fächelten.

Samstag, 19. Dezember 2015

82 minus 7

Hat Blogger aufgeräumt und alten Kram gelöscht? Oder haben tatsächlich zeitgleich sieben Abonent*innen keine Lust mehr auf meinen Blog? Morgens waren es noch 82 "Ver*folgerInnen" und abends "nur" noch 75. Da ich den Zahlen und den Statistiken bei Blogger ohnehin nicht glaube... ist es im Grunde auch schnuppe. 

Freitag, 18. Dezember 2015

ge*wonnen

Ich habe die Tage eine der schweizer Ausgaben der Zeitschrift "Land*Liebe" bei  der Bloggerin "Allerleirauh bittet zum Tee" - Katharina" gewonnen! Guckst Du hier , wo die Engel es verkünden :O) Über Katharina und ihre ganz wunderschönen Filzarbeiten ist in dieser Ausgabe ein Artikel zu lesen. 


Auf den Lesegenuß freue ich mich sehr. Denn ich habe endlich habe etwas Zeit, um gemütlich auf dem Sofa zu lesen und dabei einen Tee zu trinken. 

Der Prüfungsablauf war heute Morgen sehr unruhig und anstrengend, denn das System war sehr langsam und dazu konnten sich zwei Mitschülerinnen 20 Minuten lang nicht auf der P*rüfungsseite anmelden. Irgendwann ging es dann holprig los. Die Prüfung war zudem anders aufgebaut. Als ich nach 35 Minuten auf den Knopf "Test abgeben" drückte, da habe ich kurz den Atem angehalten. Unbegründet, denn ich habe 94 %  erreicht und somit bestanden. 

Montag, 14. Dezember 2015

Welche soll das alles essen?

Diese Frage wird ja häufig zu Feiertagen oder an Geburtstagen gestellt. Meine Mutter hat noch Jahre später - als meine Schwester und ich schon jängst aus dem Haus waren - für vier und mehr Personen gekocht. Ich koche sehr selten für zwei Personen. Aber wenn ich für zwei Personen koche oder backe, dann ist es doch eigentlich und so für größere Gruppen. Für mich allein koche ich oft zumindest so, dass ich am nächsten Tag noch davon essen kann oder ich friere es ein. Letzteres ist aber nicht meins. Ich mag es gern frisch zubereitet. 

Heute war ich in einem  meiner Lieblingsläden  (klick drauf) im Viertel, wo eine noch Kräuter, Nüsse, Gewürze, Trockenfrüchte und vieles mehr in Papiertüten gefüllt bekommt. Ein älterer Herr kaufte frisch gemahlenen Mohn und dazu eine kleinere Menge Rosinen. "Die einfachen." Die Verkäuferin verpackte alles liebevoll und mit Gefühl. Sie fragte den Mann, ob er "dingenskirchen"  machen wolle. Ja, das wolle er. Leider habe ich den Namen des Gerichtes nicht verstanden. Er erwähnte, dass er schon seit Jahrzehnten in dem Laden einkauft.
Als er aus dem Laden war und meine Espressobohnen frisch gemahlen wurden, sagte die Verkäuferin ungefragt zu mir, dass man dieses Essen gut zu Weihnachten machen könnte. Sie erzählte etwas von Schichtungen des Mohns, mit Rosinen (die vorher in Rum eingelegt werden) und dann kommt da immer Schicht für Schicht warme (??) Milch drüber. Das bleibt dann ein paar Tage stehen und wird zu Weihnachten gegessen. Vorhin fiel mir das wieder ein. Rein aus Interesse werde ich die Verkäuferin bei meinem nächsten Einkauf fragen, wie dieses Gericht heißt. (Nachtrag: Es heißt "Mohnsemmeln". Danke Doris.)
Habe ich schon erwähnt, dass ich Mohn sehr gern mag??? 

Auf dem roten Sofa war letztens im NDR  S*arah W*iener. (Klick drauf bei Interesse/ Rezept kommt ungefähr in der Mitte des Interviews.) Sarah war zwischen drin mit der Moderatorin in eine "Küche" gewechselt und zeigte dort eine althergebrachte Süßspeise, welche auch geschichtet wurde. Mit altem süßen Brot, welches in einer Eier-Milch-Zucker- (eher weihnachtlichen) Gewürz -Mischung getunkt wurde, dünne Apfelscheiben und oben drauf kamen unter anderem Rosinen und Haselnussmehl. Das ging dann länger in den Ofen. Spannend. Das würde ich auch gern einmal ausprobieren. Hm... selbst bei einer kleinen Auflauf/Glasform würde ich daran Tage lang essen. Also: Welche soll das alles essen??  :O)
Auf jeden Fall hat mir die Sarah wieder einmal gefallen. Wie sagte sie so treffend? "Es ist eine S*ünde, wie viel altes Brot einfach weggeschmissen wird." 

Auch sehr schön war das Interview mit M*arianne S*ägebrecht. Leider kam wieder der blöde W*oody A. im Gespräch vor. Da krieg ich persönlich die Möppen. 

Wo war ich?? Ach, mein erster Cappuccino heute Nachmittag aus dem frischen Espresso war köstlich. Das ist nun mein Luxus, dass ich mir dieses teure Espressopulver (250 gr. für 8.20 Euro) von einer B*remer K*affeerösterei leiste. Ich trinke ja nicht, rauche nicht, reise nicht und fahre kein Auto. *lach* Da muss Ziegenmilch und guter Espresso noch drin sein.

In der Schule lernen wir etwas über die I*T-S*icherheit. Menschenskind. Da stehen einer ja die Haare zu Berge, wenn sie versteht, was alles passiert und passieren könnte. Und ich kann es nicht oft genug schreiben, wie sehr ich mich freue, dass ich nach der Prüfung am Freitag endlich Ferien habe.  

Heute kam Weihnachtspost und damit eine Einladung zu Silvester. Das ist wirklich erstaunlich. Wenn eine "loslässt", dann passieren die unglaublichsten Dinge. 

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Geflecht & Kapseln










Sonntag, 6. Dezember 2015

Texte, die berühren

Meine T*CM-Ärztin S. sendete mir einen A*dventskalender der anderen Art zu. Er sieht aus wie ein "normaler“ Jahreskalender, trägt den Titel  „Der andere Advent“  und wird herausgegeben von „A*ndere Zeiten e.V.“  Es sind teilweise Texte, wo G*ott und der Glaube drin vorkommen. Auch diese Texte erreichen mein Herz wie die anderen bisher gelesenen Texte. Dazu hat der Kalender so berührende und schöne Fotos und Gestaltung. 
Er fand seinen Platz (bis zum 6.1.2016) in meinem Flur. Ich laufe häufig am Tag direkt darauf zu. Morgens stehe ich dann da und lese die Worte für den Tag. Heute Morgen hat es mich beim Lesen so „gerissen“, dass ich weinend in meinem Flur stand. Diese Zeilen für den 2. Advent von Kai-Uwe S*cholz schreibe ich euch hier ins Tagebuch: 

Schlüsselmoment

Zu meinem türkischen Friseur, Herrn Murat, gehe ich schon seit ewigen Zeiten. Herr Murat heißt für mich Herr Murat, weil sein Nachname so kompliziert auszusprechen ist. Daher hat er bei meinem ersten Besuch in seinem Salon vorgeschlagen, dass ich ihn einfach beim Vornamen nennen soll. 
Herr Murat und ich wissen genug voneinander, um jederzeit in einen kleinen Austausch treten zu können. Wir reden über seine Kinder und über meine Kinder, über seine Heimat an der Schwarzmeerküste und meine Heimat in der norddeutschen Moorgegend, über seinen Bruder, der in Istanbul wohnt, und über meinen Bruder, der in der Schweiz wohnt. Aber wir müssen auch nicht reden. Er bittet mich mit einer einladenden Handbewegung auf seinen Sessel, wäscht mir die Haare und legt los. Schnipp, Schnapp. Oft schließe ich derweil die Augen und lasse die Gedanken laufen. Herr Murat ist dann ganz leise. Fast habe ich das Gefühl, er schneidet extra behutsam. Ab und zu tritt er zurück und betrachtet sein Werk. Diese Pausen stören mich nicht. Ich kenne sie ja und denke einfach weiter.  
Bis mir neulich die Pause einen Tick zu lang vorkam und ich die Augen öffnete. Mir ging grad so viel durch den Kopf. Die Last des Lebens hatte sich auf meine Seele gelegt und bedrückte mich. Ich machte mir Sorgen, die man nicht einfach so erzählt. Jedenfalls nicht im Friseursessel. Sorgen, die man hinter der Stirn und den Augenlidern verborgen halten kann – wie ich glaubte. Herr Murat stand an den Spiegel gelehnt, hatte die Schere sinken lassen und schaute mich an – freundlich, fast ein wenig liebevoll. Er muss an meinem Gesicht abgelesen haben, dass ich Zuspruch brauchte. Und er gab ihn mir:
„Keine Sorge!“, sagte er. „Alles wird gut.“ Es war ein Segen. 

Freitag, 4. Dezember 2015

das Leben halt

Nach einem kurzen, kleinen Lichtblick für alle Beteiligten der Familie, kamen am gestrigen Abend weitere ungute Nachrichten. Daüber zu schreiben wäre nicht richtig.
Es stellt sich eine merk-würdige, seltsame Leere in mir ein. Irgendwie scheine ich nicht zu begreifen, was passiert.  

Vielleicht lasse ich meinen Blog ein paar Tage ruhen. 



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Donnerstag, 3. Dezember 2015

wahre Worte


Alles, was wir in geruhsamen Zeiten kultivieren, 
sammeln wie als Stärke für Zeiten des Wandels.

Jack Kornfield

Farbenspiel