Mittwoch, 27. Januar 2016

heute ins Café

Meine Freundin A. hat mir zu meinem Geburtstag einen Gutschein für´s "Kaffeesieren" geschenkt. In einem der ältesten Cafés (seit ca. 1900) in meiner Stadt. Bisher war ich dort nur selten, obwohl es recht hübsch ist. Der Gutschein wird heute eingelöst, wenn ich mit G. am Tortentresen stehe... 

Montag, 25. Januar 2016

übersprudelvoll

Wenn eine nicht weiß, mit was sie beginnen soll … herrje… diese vielen schönen kleinen Geschichten. Bloß keine vergessen.

Heute Morgen holten mich erneut die „Piraten“ aus dem Bett. Das funktioniert also wunderbar, denn meinen bisherigen Wecker hörte ich nur noch manchmal. 
Um 9 Uhr stand ich bei der Schule wieder auf der Matte, weil auch dort das in*dividuelle Be*werbungs-Coaching stattfand. Insgesamt acht Stunden hat mir die Frau vom Amt bewilligt. Es waren zwei produktive, informationsreiche Stunden und die Trainerin ausgesprochen angenehm und vor allem sehr im Thema drin. Noch einmal mehr zeichnete sich ab, warum meine bisherigen Bemühungen einen neuen Ar*beitsplatz zu finden nicht erfolgreich waren. Das empfinde ich als überaus erbaulich und ermutigend es nun anders und sicher auch besser zu machen. Ein Vor*stellungsgespräch wirklich zu üben ist sinnvoll. Wie beantworte ich gut und souverän evtl. „Schwachstellen“ im Berufsleben. Wie funktionieren z.B. Ge*haltsverhandlungen bestmöglich? Ich muss leider schreiben, dass ich mir viel zu wenige Gedanken gemacht habe. Was ja irgendwie bei mir seltsam ist. *schmunzel*  Nun hatte nur zwei V.- Gespräche, und genau das ist z.B. auch ein Indikator dafür, dass ich bisher etwas ungünstig gemacht habe. Jede 10. ernstgemeinte Be*werbung muss ein Vor*stellungsgespräch zur Folge haben. Das habe ich mittlerweile von drei verschiedenen Fachpersonen gehört. Mein L*ebenslauf entwickelt sich in Perfektion… und ich werde diese Woche erneut Geld für ein aktuelles Be*werbungsfoto investieren.

Am Nachmittag habe ich es endlich nach Wochen geschafft zu dem Optiker meines Vertrauens zu fahren. In erstaunlich kurzer Zeit habe ich ein Brillengestell gefunden, welches meine Augen gut abschirmt und dennoch hübsch ist. Die Brille hat gleich vier Funktionen zu erfüllen: vor Sonnenlicht schützen und meine Sehfähigkeit gewährleisten, bei starken Kopfweh und Mi*gräne die Welt etwas mehr verdunkeln und sie soll auch bei meiner H*ochsensibilität ein Schutz sein bei grellem Licht oder diesigem Zwielicht. Dazu ist sie meine Ersatzbrille. Obwohl sie keine Gleitsicht hat, aber natürlich Prismen in den Gläsern. Was die Sonnenbrille teuer macht. Prisma-Gläser gibt es nun mal nicht im Angebot und ich habe auf beiden Augen  – 6.0 Dioptrien. Deswegen sind schon besonders dünne Gläser wichtig und dabei immer noch sehr dick am Rand.
Beim Re*we fand ich ein kleines, entzückendes (und wie sich später herausstellte ein sehr hartnäckiges) Steckrübchen. An der Fleischtheke fragte ich nach Mettenden bzw. Kochwurst. Zum Glück fiel mir ein, dass ich nun mit meiner "Anti-Mi*gräne-Ernährung" (und Lebensumstellung :O) angefangen habe und so gab es keine Kochwurst. Ich nahm stattdessen Tatar. Aus der Steckrübe (welche ich in kleine Würfel schnitt und sie in Olivenöl und Kümmel etwas anbriet), ein paar gewürfelten Kartoffeln und den gewürzten kleinen Tatarbällchen machte ich eine Art Eintopf. Als Geschmacksbringer kamen Bio-Gemüsebrühe und Pfeffer hinzu. Da Steckrüben manchmal selbst bei längerem Kochen etwas störrisch sind, habe ich kurzerhand den Stabmixer reingehalten. Das machte das Essen allerdings nicht besonders hübsch anzusehen. Deswegen heute leider kein Foto. Als ich mir das Essen auf den Teller tat, dachte ich noch: „Na, Frau Oona, ob das wohl schmeckt??“ Es hat geschmeckt und nun hoffe ich, dass es mir gut bekommt. 
Was ein enormer Nachteil ist, wenn eine sich Food-Blogs anschaut: manchmal gehen einem Gerichte und vor allem Backwerke nicht mehr aus dem Sinn. Guckst Du hier von Meli aus Österreich:   Brandteigkrapfen mit Cremefüllung in Perfektion. Seufzt.

Sonntag, 24. Januar 2016

Das Gl*ück mag die kleinen Dinge

Dieser Spruch im Titel zierte eine zeitlang als selbstklebendes Fensterbild mein Küchenfenster. 

 (gesehen im Eingangsbereich des Cafés)

Manchmal besteht das Glück aus einem üppigem Stück frischer Torte. Gestern Nachmittag brachte ich von meiner Einkaufsrunde meinen Eltern und mir ein Stück Torte aus einem Café mit. 
Manchmal ist das kleine Glück, dass der Zug am Abend zwar mit 30 Minuten Verspätung fährt, aber er fährt überhaupt und es ist über 0 Grad. Ich freue mich zudem, dass es kein Schnee liegt und auch nichts an Glätte meinen freien Schritt hindert.
Obwohl es das ganz feine Glück ist, wenn die Natur mit Rauhreif umhüllt ist und dazu noch die Sonne am klaren blauen Himmel aufgeht! 

(Mühle in den Wallanlagen in Bremen) 

Manchmal freut eine sich, wenn sie um 19.30 Uhr auf einem Samstag alle Zutaten für das Essen findet, auf das sie großen Appetit hat. Das kleine Glück kann ein gutes Buch sein oder ein heißer Tee.

Samstag, 23. Januar 2016

erledigt, abgeschlossen, beendet

Heute morgen weckte mich statt meines alten Weckers mein Smartphone mit einem neuen Kl*ingelton der Filmmusik von P*irates of the C*aribbean. Das haut rein :O) Ich war wach und mußte schmunzeln. 
Ein neuer Abschnitt hat begonnen.  
Zumindest ist mein persönlicher Abschluß dieser langen Zeit in der Schule gelungen. C. hatte gestern Abend ein schönes Restaurant ausgesucht und ich hatte tatsächlich zwei Gerichte zur Auswahl. Bevor der Eisregen kam, waren wir wieder zu Hause. 

Mittwoch, 20. Januar 2016

Lein*öl

Am Montag habe ich in der Gesundheitsserie "Die Er*nährungsdocs" vom N*DR dieses Mal aber genau hingeschaut. Ständig erwähnt die Ärzin in Interviews und den Filmen das gute L*einöl und andere Öle. Und wie wichtig eben gutes Öl ist und wie es gepresst sein sollte. Natürlich dürfen die Ärzte keine Marken-Namen nennen und in den Sendungen steht das Öl in schönen Gefäßen auf blanken, weißen Tischen. Nun gab es in der letzten Folge einen Hausbesuch von der Ärztin bei einer M*igräne-Patientin. Auf deren Balkon mixte die Ärztin ihr den morgentlichen, vielgepriesenen Beeren- und Früchtequark. Auf dem Tisch stand eine Verpackung und die Flasche hatte einen auffälligen Deckel. Natürlich war die Verpackung umgedreht (aber ich habe das Logo-Form verschwommen erkennen können) und die Ärztin umschloss die Flasche komplett mit der Hand - nix Etikett also. Aber in der Mediathek habe ich den Film gestoppt. Hahaha... ich weiß es, ich weiß es!! Bei Al*natura fand ich das Öl und kaufte die kleinste Einheit. Was ich in dem Laden nicht fand war das wichtige W*eizenkeimöl. Pöh....
Morgenfrüh nehme ich meinen Mut zusammen und werde in meinen "normalen" Quark erst einmal einen Teelöffel von dem Leinöl hinzufügen. 
Übrigens fand ich  diesen Beitrag  (klick bei Interesse drauf) zur Mi*gräne genauso gut wie den ersten Bericht dazu. In der Folge am Montag kam auch ein weiterer Beitrag zum Thema R*heuma. 

Dienstag, 19. Januar 2016

Palmen-Aufstieg

Was mich auf die Palme bringt, ist die Gedankenlosigkeit von Menschen. Jemand erkrankt und es gibt immer jemanden ... KollegInnen, Freunde, Bekannte, Verwandte, Sportsfreunde, NachbarInnen... der/die ungefragt die eigenen K*rankheitsgeschichten, schlimmen Arzt- und Krankenhauserlebnisse oder andere H*orrorgeschichten von xy dramatisch erzählen. 
"Hallo?? Jemand zu Hause?" 
Wie kann ich einer glücklich Schwangeren von der missglückten Geburt der Schwägerin erzählen? Oder solche schwachsinnigen Sätze wie: 
"Tja... warum hast Du nun einen Ge*hirntumor bekommen?" 
"K*rebs kann auch eine Chance sein." 
Boaah... 
Am Ende wird Dir klar gemacht, dass Du halt nicht hättest rauchen sollen oder welche so fettige Sachen ißt... die muss sich nicht wundern. Ganz kluge Menschen versichern Dir - z.B. wo die geliebte Tante an L*ungenkrebs erkrankt ist - dass es im Grunde bei DEM Kr*rebs hoffnungslos ist. HALLO??
Dann noch der beschwichtigende Nachsatz: 
"Ich meine es ja nur gut." 
*kotz*
Und mit welcher Eindringlichkeit und Hartnäckigkeit die Leute (leider) machtvoll ihren Schiet / ihren Schrecken loswerden wollen. Total unreflektiert. Was sie damit bei manchen Menschen anrichten!  
Ich mache mich unbeliebt, wenn ich das dann anspreche. Erstaunt und verärgert werde ich angeschaut. Natürlich rechtfertigen sich die Leute dann. Lautstark. Seuftz. Mir ist das egal.

Wie wäre es mit Mit-Gefühl? Zuhören. Zuhören ohne zu warten bis der andere Luft holt, um sofort die eigenen dramatische, wichtige, einzigartige Geschichte dem Gegenüber vor die Füße zu schmeißen. 
Wie wäre es mit wahrnehmen? 
Wenn gewünscht mit einer Umarmung? 
Mit einem verstehen wollen. 
Vielleicht versuchen einen kleinen Funken Licht in das Dunkel des anderen Menschen zu bringen? 
Und nicht verletzt oder sauer zu sein, wenn der Mensch mit der Erkrankung eben nicht auf Soja steht, den W*under-Arzt in Hintertupfingen nicht aufsuchen will und sich auch nicht in den Berg zur besseren Atmung legen mag. 

Um Missverständnissen vorzubeugen extra hier erwähnt

Bisher habe ich von meinen Leserinnen in ihren Kommentaren und über Email fast nur hilfreiche, warmherzige Informationen und Hinweise bekommen. Darüber bin ich sehr erfreut und dankbar!!!

Sonntag, 10. Januar 2016

M*ohnkuchen - einfach yummy

Auf der Suche nach neuen, lesenswerten Blogs fand einen F*ood-Blog aus Österreich und freue mich, wenn ich wieder etwas mehr Zeit habe das eine oder andere nachzulesen. Bei Meli  (Blog: Das Mundwerk - klick bei Interesse drauf - Rezept am Ende des Posts von Meli) entdeckte ich Fotos von einen M*ohnkuchen. Der sah so ansprechend aus. Mal ganz abgesehen von dem süßen Hundewelpen :O)

In meinem Lieblingsladen im Viertel kaufte ich am letzten Dienstag frisch gemahlenen Mohn. Dort kann eine ab 50 Gramm aufwärts auf das Gramm genau die Menge bekommen, die eine benötigt. Weil gemahlener Mohn sehr schnell ranzig wird, ist das ziemlich praktisch. Ich habe übrigens für meinen Kuchen Mandeln statt Haselnüsse genommen. 
Zum Backen bin ich jedoch nicht gleich gekommen und so durften gestern meine Freundinnen davon kosten. Ich buk nicht nur M*ohnkuchen am Freitag, sondern auch am Samstagmittag ganz frisch meine kleinen Zimt-Marzipan-Schnecken. Es war schön, dass alle beim Eintreten in meine Wohnung den Duft von frischem Backwerk bemerkten. Hier ein Foto vom extrem leckeren Kuchen zum Cappuccino heute Morgen :O) 


In der Wohnung ist es zu dunkel für scharfe Fotos, denn der Himmel hatte um 10 Uhr ein einheitliches Grau.
Von einer Freundin bekam ich ein interessantes Geschenk. Eine Schiffstour zwischen Bremen und Bremerhaven hin und zurück. Ganz entzückend hat sie dazu ein Schiffchen gebastelt und mit kleinen Zeichnungen versehen. So konnte ich das Geschenk erraten. Im Sommer fahre ich also zur See… *lach* und ich bin nicht  – zu meinem Bedauern – schiffstauglich. Das habe ich leider von meinem Vater nicht geerbt.

Mein Motto für 2016 lautet: Mach was anders, probiere aus und brich auf zu neuen Ufern, Frau Oona!! Deswegen gehe ich nach meiner letzten Prüfung in einer Woche mit C. abends ins Kino. Ich bin lange Zeit nicht ins Kino gegangen. 
Immer mehr Rückzug aus „dem Leben“ ist bei H*ochsensibilität  letztlich nicht die Lösung. Wenn eine im tiefsten Inneren etwas ganz anderes möchte.

Nachdem mein erster Backversuch im neuen Jahr gut verlaufen ist, hoffe ich sehr, dass weitere Koch- und Backneuheiten im Leben der Frau Oona von einer Mehrzahl von Erfolgen gekrönt sein werden. Bei einem der großen Buchläden in der Stadt bin ich so gaaannz zufällig durchgestöbert und musste meine Geldbörse sehr festhalten. Seufzt. So viele schöne Bücher so kostengünstig präsentiert. Immerhin habe ich nur eines käuflich erworben. 


Sinnigerweise sind in vielen K*aufhäuser die ersten Wochen des Jahres die „Haushaltswochen“ los und ich konnte für 7.99 Euro eine neue Backform erwerben von einem guten Hersteller. Meine alte Form mit 26 cm Ø ist etwas „undicht“. Auf der Suche nach K*üchenutensilien fand ich einen Thermobecher für unterwegs. Einer der Punkte meiner Maßnahmen gegen die Kopfschmerzen und M*igräne ist „mehr trinken“. Genau… ich geh mal eben Wasser holen…

Wo war ich? Richtig. Ernährung. Da habe ich die ersten Schritte gewagt. Ich habe drei Dinge gegessen, die ich früher (bis 2015 :O) nicht gegessen hätte. Jedes neue Brot, welches ich ab und an erwerbe, wird eine anderes sein. Das ist eine Herausforderung! Das Roggenbrot Nr. 1 schmeckt sehr gut. 
Vor drei Tagen habe ich meine Küche entrümpelt und gründlich gesäubert. Mehr Platz ist das Ziel gewesen und das habe ich erreicht. Dabei fand ich meine wenigen Koch- und Backbücher wieder. Tatsächlich habe ich irgendwann ein Buch über das Backen von Broten und Brötchen gekauft und nie benutzt. 
Von 2005 - ca. 2008 buk ich schwere Sauerteig-Brote selbst, weil ich gar kein Brot fand, welches ich vertrug. Das war schon eine ordentliche Arbeit, diese Sauerteig-Masse (ca. 1,5 bis 2 Kilo) ordentlich mit stabilen Holzlöffeln zu vermengen. Für das Kneten mit den Händen war dieser Teig nicht geeignet. Aus der Zeit stammt auch meine Getreidemühle. Mittlerweile kann ich jegliches Getreide, was „normal“ in Broten genutzt wird, vertragen. Jedenfalls habe ich mir noch an den letzten Tagen vor Weihnachten ein paar Gewürze gekauft. 


Außerdem habe zumindest das sorgsam ausgesuchte Curry in eines meiner bisher kaum genutzten Gewürzgläschen gefüllt. Früher mochte ich Curry sehr. Eines nach dem anderen. Die Liste der auszuprobierenden Lebens-Mittel, Gewürze und Kräuter etc. scheint endlos.

Samstag, 2. Januar 2016

gut rüber gekommen

Am Silvestertag fuhr ich zu meinen Freunden auf das Land. Zur Feier des Tages hatte B. mal eben K*ärtner Buchteln gezaubert, die ganz frisch sehr gut schmeckten. Dazu einen schmackhaften Cappuccino. Der Lütte (9) war ziemlich aufgeregt, weil er zum ersten Mal sich zumindest Raketen und Knaller selbst aussuchen durfte. Angezündet haben die in der Nacht der Papa und die Mama. Frau Oona verzog sich bei der ganzen Knallerei im Garten auf die andere Seite des Hauses. Mir war das zu nah und zu laut. 

Aber alles kein Vergleich zu dem Lärm in der Stadt. Selbst wenn meine Freunde ..ähm... 2016... richtig... also dieses Jahr erneut in den Ski-Urlaub fahren, wie fast alle Jahre davor, dann nehme ich das Angebot meiner Freunde an, dass ich über Silvester/Neujahr bei ihnen das Haus hüten kann. Meine Schwester wohnt zudem ein paar Straßen weiter. 

Beim Vorknallern gegen 23 Uhr konnte ich in einer sehr frischen Nacht den Sternenhimmel bestaunen. Im Grunde das Highlight :O) meines Silvesterabends. Um 23.30 Uhr wird die Straßenbeleuchtung in dem Ort ausgemacht und der Himmel war noch besser zu sehen. Ich liebe es !!!! in den klaren Himmel zu schauen und dieses Funkeln da oben von hier unten auf der Erde ganz still und zutiefst ergriffen zu bewundern. 

Nach einem Frühstück mit frisch gebackenen Brötchen vom Herrn des Hauses plus einer angenehmen Ruhe und Gemütlichkeit, ging es am Mittag mit dem Zug wieder nach Hause. Telefonate mit meiner Mutter (die arg erkältet ist seit dem 28.12.) und meinem Vater folgten. Und ehe ich mich versah, saß C. auf meinem Sofa und wir klönten schön. Noch zwei Anrufe habe ich entgegen genommen und dann war ich mehr als "satt" und sehr zufrieden.