Samstag, 30. April 2016

zumindest zwei Schals

Heute hatte ich einen schönen Tag mit B.K. in O*ldenburg. Außer einem kleinen Handtäschchen, welches ich in der Fahrradtasche mitnehmen kann, um in den Mittagspausen zumindest das Nötigste mitzunehmen ohne die unhandliche Fahrradtasche durch die Gegend zu schleppen und zwei schönen Schals, habe ich leider nichts finden können, um meinen Kleiderschrank weiter zu füllen. 

Später am Abend schaute ich mir zum Abschalten ein paar Folgen auf der neuen DVD von den "G*ilmore G*irls" an. Staffel 1. Morgen einen freien 1. Mai für mich. 
Ausschlafen, fotografieren, den Haushalt wuppen, Zimtschnecken backen und die Wäsche waschen. Bügeln und dieses & jenes erledigen. Vor allem will ich mich mit Reiki "behandeln". Einen leichten Plan entwerfen, wie ich es schaffe in der nächsten Woche endlich vernünftig und regelmäßig zu essen. 
Schlafen. Essen. Frische Luft. Wenigstens das sollte ich schaffen. Wenn ich schon das Gefühl habe seltsamerweise aus "meinem Leben" gerutscht zu sein. 

In den wenigen Momenten, wo ich kurz mal zur Ruhe komme, drücken Tränen mit aller Macht nach oben. 
Ich weiß nicht, ob das  alles  so richtig ist. Der Job, die Eltern, mein Leben... 

Obwohl ich täglich seit Wochen fast ständig mit Menschen zu tun habe, fühle ich mich sehr allein. 
Kein Raum für mich. Keine Zeit für Reflektion. Keine Zeit für Erholung. 

Donnerstag, 28. April 2016

ach noch was

Heute bin ich etwas angeschlagen wegen der Schmerzen und schwummrigen Geist in der Pause nach draußen gegangen. Das war die letzten Tage mittags kaum möglich, weil es dauern regnete... wechselhaft, wie der April halt so sein soll. 
Ich ging während einer trockenen Wetterphase also heute zu einem Café, in welches ich auch schon einmal mit C. in der Mittagspause gegangen bin. Das Café ist klein und gemütlich. Es mutet etwas französisch an.  Der Cappu ist gut und den Kuchen werde ich mutig testen. PöaPö :O) 

Ich setzte mich an einen großen, rechteckigen Holztisch, wo an der kurzen Seite ein junges Paar saß und auf der langen Seite (auf der gepolsterten Sitzbank) ein gutaussehender Mann. Der las Zeitung und hatte etwas gegessen. Seine Pause war sichtbar bald zu Ende. 
Gerade als ich meine Cappuccino bestellen wollte, stand er auf und bot mir seinen Platz an, weil der bequemer war und eine in den Raum hineinschauen konnte. Er bot mir sogar seine Tageszeitung an, welche er scheinbar "ausgelesen" hatte. 
Als ich auf die andere, vorgewärmte Seite wechselte, zog ein anderer Mann seinseits auf meinen freigewordenen Platz. Saß mir nun gegenüber. Ich las in einer Zeitschrift (und guckte mir den Modeteil an). Dabei bemerkte ich, wie er mich interessiert anschaute.
Sind das die neuen, feinen Klamotten? Die frisch gefärbten Haare? Oder liegt es an meinem heute etwas "angeschlagenes, erschöpftes" Aussehen? :O) Interessanterweise empfinden mich an solchen Tagen öfter Bekannte oder so als "Du siehst heute aber gut aus." Hä??
Wo war ich? 
Richtig! Hätte ich etwas Übung darin, hätte ich heute gleich zwei Mal flirten können. Beide Männer waren sehr aufmerksam und ...na, eben so.
Ich gehe da nun öfter in der Pause hin.  *schmunzel*
Wenn es wärmer wird, kann eine auch draußen sitzen und auf die grünen Park-W*all-Anlagen schauen. Die Sonne genießen. 
Von dem Büro liegt das Café keine 10 Minuten entfernt. 
Vielleicht schaffen es C. und ich weiterhin eine kurze Pause zusammen zu machen. Das wäre lustig und sehr schön. Morgen wollen wir das testen. 
Ich vermisse meine Freundinnen. Bisher habe ich über den Job von Angesicht zu Angesicht nur kurz mit B.K. gesprochen. Auch sonst... ich habe kaum Kontakt und um abends zu telefonieren ist a) keine Zeit zurzeit und b) bin ich viel zu müde....

müde

müde 
müde
müde

Sehnsucht nach Ruhe. 

Mittwoch, 27. April 2016

rein gehuscht und wieder raus

Wenn ich zu Hause bin, husche ich schnell ins Internet und dann fix wieder raus. Manchmal ist ein Pech auch ein Glück. Ich fand in meinem Posteingang eine Absage von der Stelle, die ich unbedingt hätte haben wollen. So habe ich nichts verpaßt... quasi. 

Und wieder einmal ist Ausputztag im Körper und ich fühle mich weiter schwummrig im Kopf. U*nterleibsschmerzen, Kopfweh und das Gefühl irgendwie unrund zu laufen. Aber besser jetzt als am Samtag, denn da möchte ich mit B.K. in eine andere Stadt fahren um zu "bummeln". Das Wetter möge etwas netter sein. Es ist zurzeit wirklich nicht schön. Heute trug ich alte Schuhe auf dem Weg zur Arbeit und die "guten" Schuhe hatte ich im Rucksack. Sonst sind die bald hin. Tatsächlich paßt mir meine einzige, schwarze Tuchhose wieder, welche ich mir vor Jahren bei "hager und mager" gekauft hatte. Eine Hose mehr zum Gestalten meiner neuen Kleiderrichtung. 

Sonntag habe ich "frei". Obwohl es mir schwer fällt nicht zu meinen Eltern zu fahren, weil es ihnen eben sehr schlecht geht. Nächstes Wochenende ist Muttertag. Da fahre ich auf jeden Fall. Vatertag macht keinen Sinn, da mein Vater in der Klinik ist. Mitten in der Woche ein freier Tag für mich. Wunderbar! 
Meine Friseurin hat mir gestern vom P*aritätischen Dienst erzählt. Das werde ich mir am Wochenende in Ruhe anschauen. Gibt es in Bremerhaven.
Hat jemand damit positive Erfahrungen gemacht?? 

Ich werde auf der Arbeit stets mehr als genug zu tun haben. Wenn es sich auf eine machbaren Menge einpendelt, dann ist das eine gute Sache. Denn ehe ich mich versehe ist es schon 17 Uhr! 
Die erste Sache habe ich aus  Un*wissenheit  in der ersten Woche gleich mal versemmelt. Puhh... da ist mir dann doch kurz der Mors auf Grundeis gelaufen. Zu meinem Glück ist mir das gestern bewußt geworden und konnte es umgehend ansprechen. Es ist zwar ungut, was ich gemacht habe bzw. nicht gemacht habe, aber nicht dramatisch.

Meine hügelartige Bügelwäsche bleibt erst einmal ungebügelt. Vielleicht gibt es die Heinzelmännchen ja doch... 

Dienstag, 26. April 2016

ausnahmsweise

Erst ins Büro und dann im Anschluss die Haare schön machen lassen. Um 19 Uhr war ich zu Hause. Aß zwei ungesunde Brötchen und trank dazu heißen Tee. Ab 21 Uhr hatte ich wieder Energie und machte mich an den Haushalt. Ausnahmsweise geht es erst um 23 Uhr ins Bett. Mir ist ein wenig schummrig im Kopf. Zuviel Input und zuviel "menschlicher Kontakt".
Ich versuche mehr Struktur in "alles" zu bekommen. 
Mehr Geduld mit mir selbst und mehr Leichtigkeit in allem wäre schön. 

Sonntag, 24. April 2016

auf einmal Luxus

Tatsächlich habe ich zehn Stunden geschlafen. Ab und an haben mich meine Träume geweckt. Hauptsächlich ging es in denen um die Arbeit im Büro. Am "ausschlafen" finde ich schön, dass ich erstens stundenlang nichts bewußt denke und dass ich zweitens nach ein paar Minuten spüre, wie klar und frisch mein Geist ist.
Das mag ich.
Nachdem ich eine ziemlich lange Zeit frei über meine Zeit verfügen konnte, wird schon nach einer Woche arbeiten jeder "freie" Tag unglaublich kostbar. Luxus quasi! Freie Tage sind die Tage für mich, an denen ich nicht ins Büro gehe und auch nicht den ganzen Tag zu meinen Eltern. 

Durch die Zeit, wo ich nun länger "zu Hause" war, verändert sich wohl das Bewußtsein. Es kommt mir ... Wie schreibe ich es am verständlichsten ? ... hm.... Ich kann es nicht gut in Worte erfassen. Anders. Das Leben ist kurz. Einzigartig. Definitv endlich.
Was bleibt vom Leben übrig, wenn ich die nächsten 20 Jahre ständig 40 Stunden die Woche arbeite??? 
Interessanterweise ist die Zeit "auf der Arbeit" für mich keine Zeit meines Lebens. Fällt mir gerade erneut auf. Es gibt die Zeit vor Arbeitsbeginn - ich glaube, deswegen stehe ich gern früh auf und habe Zeit für mich - und dann die Zeit von Arbeitsende bis zum Arbeitsbeginn am nächsten Tag.

Warum die Zeit auf der Arbeit gefühlt nicht mein eigenes Leben ist? Erst einmal würde ich meinen, dass es aus den vorherigen A*rbeitsverhältnissen in meinem Leben kommt.
Ich hoffe sehr, dass es dieses Mal anders wird, wenn ich mich eingearbeitet habe und ich weiß, wie die Häsin so hoppelt. Besser wäre es. Denn ein Leben, dass aus zwei Tagen in der Woche besteht, dass ist irgendwie ... hm... falsch. Finde ich. 

Vorerst werde ich wohl weiter einen Tag am WE zu meinen Eltern fahren. Ich hoffe, dass etwas Ruhe einkehrt, wenn mein Vater die Behandlungen nach Pfingsten überstanden hat und meine Mutter endlich !!! eine vernünftige Sch*merztherapie und Pflege bekommt. Dass sie beide ihr Leben wieder viel mehr selbst bestimmen und ihren Alltag strukturieren können.

Es muss arbeitstechnisch bei mir natürlich nicht so bleiben, wie es jetzt ist. Deswegen gibt es u. a. P*robezeiten. Um herauszufinden, ob einer die neue Arbeit, die Firma, die KollegInnen und anderes zusagen.

Morgen soll es glatt werden und kalt und schauerlich und so. Fahre ich halt mit der Straßenbahn ein Teil des Weges zum Büro. Nach der Arbeit möchte ich eine weitere "Runde" nach Kleidung suchen. Außerdem brauche ich unbedingt einen großen Kleiderschrank und einen Schuhschrank. Mittlerweile quilt die Kleidung aus den zwei Schranktüren. Es ist halt nur ein Kleiderschränkchen. 

Ich werde gleich einen Cappuccino auf dem Sofa sitzen trinken. :O) Dazu ein paar Bio-Kekse essen und einen schönen, ruhigen Kinofilm auf DVD anschauen und "abschalten". Draußen ist es fiese kalt und es graupelt/hagelt. Das beste Wetter für so einen Sonntag.
Ach ja. Im Büro bin ich ständig in Bewegung. Das finde ich gut. Dazu fahre ich mit dem Rad hin und zurück zur Arbeit. Nicht viel Bewegung, aber immer hin 30 Minuten. Dann die vielen körperlichen Arbeiten bei meinen Eltern in den letzten Wochen wie das Putzen, die Wäsche waschen, den Haushalt aufräumen oder einkaufen. Von der seelischen Belastung mal ganz abgesehen. 
Ich mag neuerdings nicht viel essen und letzte Woche habe ich auch kaum etwas "runter" bekommen. Das ist neu.  
Meine neuen Hosen werden lockerer. Auch gut.  

Habt einen schönen Sonntag im wechselhaften April

eure Oona

Samstag, 23. April 2016

Z*ahlen auf der T*astatur

Ach, was freue ich mich auf meinen freien Tag. Das Wetter soll ja gruselig werden. Also steht "Reiki" auf dem lockeren Plan. Das Bett neu beziehen, büschen Haushalt machen und das genußvolle Trinken der Cappuccini mit einem kleinen Kekschen. 
Zum Glück schaffte ich es am Freitag in den Laden im Viertel, um mir frisches Espresso-Pulver zu kaufen.  
Demnächst werde ich viele Zahlen in ein System eingeben. In dem Buch zum Erlernen des Schreibens auf der Tastatur, befindet sich auch eine Seite bzgl. der Eingabe von Zahlen über den Z*iffernblock. Das werde ich über den Tag verteilt immer wieder üben. Auch in der nächsten Woche. Schnelligkeit und Genauigkeit erlernt eine nur über Übung.
22 Uhr ! Ab ins Bett.

Donnerstag, 21. April 2016

Alltags-Schnipsel

Meine vielen Einkauf-Touren der letzten vier Wochen waren gut und sinnvoll. Ich habe das Gefühl gut gekleidet zu sein und weiß nun, dass tatsächlich die "Kleidung am Arbeitsplatz" ein Thema ist. 
Mit dem Rad zur Arbeit zu fahren ist gut, denn wenn ich die 15 Minuten zurückfahre, kann ich "durchlüften" und bin abgelenkt durch den Straßenverkehr. Zuhause bin ich schon mit anderen Dingen beschäftigt.
Die Zahn-Krone wurde heute endlich befestigt. Sie sieht gut aus.

Mittwoch, 20. April 2016

Hold the line!

please. Bis ich wieder die Zeit, ausreichend Kraft und den klaren Verstand habe hier etwas zu schreiben.

AHOI 
und immer eine Handbreit unter dem Kiel !

Montag, 18. April 2016

Jeder Anfang ...

... und der Zauber und so...


Zögerlich und unsicher. 
Atmen. 


*

Samstag, 16. April 2016

Vorbilder

die bestimmt keine sein wollen. Wenn ich die Flügel hin und wieder hängenlasse, dann schaue ich bei meinem fast täglichen Bloggerinnen-Rundgang u.a. bei Ilse (356 days) und ihrer Schwester Luisa (salamandra.de) und Heidi Hetzer vorbei und schon bekomme ich Wind unter meine Flügel. 

Zum verlinken gerade so schnell keine Zeit... später... 

Freitag, 15. April 2016

Gesundheit

Bisher habe ich überall auftauchenden Aufforderungen von allem möglichen Menschen und den Medien: "Achte auf die Gesundheit, treibe Sport und halte den Geist fit." als allgemeines Blabla wahrgenommen. Irgendwie fehlte es mir an Ernsthaftigkeit und an Durchhaltevermögen. 
In den letzten Wochen kann ich es wahrlich sehen und begreifen, was ich jetzt und später im Leben nicht möchte. Natürlich heißt es nicht: "Ich will nicht so "leben"/sein wie meine Eltern." 
Sondern eher so etwas wie: "Ich bin stets geistig, seelisch und körperlich gesund." Oder meine Lieblingsaffirmation: "Ich gehe mit Leichtigkeit und Freude in meinem Leben voran."

Was passiert, wenn ich alt werden sollte? Ich habe keine Kinder - und das ist völlig in Ordnung - und ich bin ohne Lebensabschnitts-Menschen. Auch in Ordnung. Ein paar gute Freundinnen habe ich. Hm... wie soll mein Leben auf allen Ebenen im Alter aussehen? Also für das, was eine planen kann. Weißt ja nie was passiert. Das Leben meines Vaters änderte sich an wenigen Tagen dramatisch. 

Aber zumindest es ernsthaft versuchen, dass wäre schon sinnvoll und gut. Und mir weiter gute Vorbilder suchen. Frauen, die auch über 65 im Leben stehen, geistig voll fit sind und die sich für Menschen und das Leben ansich interessieren. Die genießen können. 
Da gibt es bei mir sehr viel Optimierungspotenzial... :O) Und je eher eine damit beginnt, desto besser. Allein schon ein Kilo weniger auf der Waage entlastet den Körper und die Gelenke.

Natürlich gibt es Dinge im Leben, die eine eben nicht gestalten / beeinflußen kann. 
Und ich möchte nicht von Schuld sprechen. Jede/ jeder macht halt so gut er kann. Was in dem Moment des Lebens gerade als richtig und machbar erscheint.
Das eine ist die Möglichkeit der Lebensgestaltung, dass andere ist Ge*netik oder die Lebensumstände wie K*rieg, Hunger, Armut oder ungünstige Umstände schon beim Start ins Leben.

Eine kann es zumindest wachen Herzens versuchen. Was fast immer geht: die passende innere Haltung zu dem zu finden, was passiert oder was eine nicht ändern kann. Keine leichte Aufgabe. Vorallem wenn der Körper schmerzt, die FreundInnen wegsterben und die Dinge sich entwickeln, wie eine sie eben nicht wollte. 

Abfluch... um 7 Uhr geht der Wecker.

Luft holen

Mit ausschlafen war das heute nix. Kaum wurde ich gegen 6.30 Uhr wach, da fing mein Hirn das rasente Denken an. Da kann ich auch gleich aufstehen. Heute ist ein Tag, wo ich zu Hause bleiben kann. Meine Schwester hat zwar keine Zeit, aber fährt dennoch für drei Stunden hin. 

Demnächst ! muss was passieren. Fünf Monate sind genug. Und es wird nicht besser, sondern von Woche zu Woche furchtbarer. 
 
Mich stört es ungemein und es ist inakzeptabel für mich, dass ich mich von meinen Eltern und deren lebenslangen Unfähigkeiten dermaßen absorbieren lasse. Meine Entscheidung. Letztlich. 
Was 40 Jahre lang nicht funktioniert hat und entspannt war, dass wird es nicht mehr. 

Im Blog möchte hauptsächlich anderes notieren.

* das zugeführte Eisen von vor ein paar Monaten hat sich verflüchtigt. Also wieder an die Infusion. Hm... Meine Ernährung ist schlecht und jetzt erst recht. Dann der "kaputte" Magen und die nervliche Belastung - seit immer - zieht  das Eisen und das Vitamin B12 ständig aus dem Körper.

* ich habe das Gefühl, dass jedes Mal, wenn ich aus dem Küchenfenster schaue, die Blätter an Bäumen und Sträuchern mindestens 2 cm gewachsen sind. Obwohl es nicht gut ist für die wunderschönen Blüten der Magnolienbäume etc., kann die Natur diesen Regen seit gestern Abend gut gebrauchen. 
Diese Vielfalt an Grüntönen ist wunderschön. Die unechten Kirschbäume stehen mit ihren rosa Hauben überall herum. Das Grün grünt und die ersten Rasenmäher tönen durch den Stadtteil. Im Mai will ich unbedingt in den Rhododendronpark. Der ist sehr alt und groß. Ein Besuchermagnet. Mit dem Fahrrad keine 20 Minuten von meiner Wohnung entfernt. Und weiterhin kostet der Besuch des Parks keinen Eintritt. Das muss eine nutzen! 

* überall stehen die ersten Verkaufsbuden für den Spargel aus Nienburg. Da gibt es zudem auch etwas später im Frühjahr echte Kartoffeln, Beeren aller Arten und Schinken zu kaufen. Ach... und es ist dann bald Rhabarberzeit. Guter Rhabarberkuchen ist ein Glück.

Donnerstag, 14. April 2016

auf und ab

Was für ein blöder Tag. Das kostet mich alles Kraft. Die Eltern.
Ich will das nicht. Ich will das nicht.
SCHIETE !!!

Mittwoch, 13. April 2016

unterschrieben

Gestern Abend fand ich meinen A*rbeitsvertrag im Briefkasten. Heute morgen las ich alles ganz genau durch - unglaublich, was heutzutage alles in diesen Verträgen steht - und unterschrieb achtsam am Nachmittag. Per Eil*boten habe ich sie zurück in die Firma geschickt, die nicht in meiner Stadt ist.
Ich habe heute - wie alle vorherigen Tage - erstaunlich viel "geschafft" und erledigt. Morgen geht es früh nach Bremerhaven, weil ich sonst einfach nicht genug schaffe an dem Tag. Ich arbeite quasi vor. Wenn meine Mutter vielleicht morgen (Donnerstag) aus dem Krankenhaus entlassen wird, möchte ich nicht nur den Freitag sondern auch Samstag zu Hause bleiben. Ausruhen. Mich mental vorbereiten. Kraft tanken. Reiki schicken, dass es nur so glüht. Viel frische Luft, endlich wieder vernünftig essen und mich entspannen. 
Sonntag bin ich den Tag bei meiner Schwester und ihrer Familie, denn der "Lütte" hat Konfirmation. 

Am Vormittag telefonierte ich mit einer Freundin. Dabei wurde mir zum Glück bewußt, dass ich nun wirklich nicht allein in der gefühlten Pfl*egefalle sitze, und das viele Menschen noch ganz andere Dinge schaffen müssen oder aushalten.

Schon spät. Abfluch.... 

Dienstag, 12. April 2016

es läuft

Meine S*eelenbegleiterin hat mir eine falsche Uhrzeit gemailt. Ich hatte also auf einmal eine Stunde über und bin umgehend in den Schuhladen gegangen, denn ich schon längere Zeit auf dem inneren Zettel habe. Mit einem Paar schlichter, schwarzer Halbschuhe kam ich nach 30 Minuten wieder heraus. 
Vorher war ich im "Viertel" umher geschlendert und sah in einen Laden, in den ich sonst nie hineingehe, durch die offene Tür. Wickelkleider noch und nöcher :O). Ich fasste mir ein Herz und trat in den Laden. Wickelblusen sind in Arbeit, sagte mir die Inhaberin. Wenn sie eingetroffen sind, werde ich angerufen. Schon seit gefühlt ewig wollte ich eine Wickelbluse tragen. Dieses Frühjahr scheint Gewickeltes im Trend zu liegen. Klasse.
Vor ein paar Tagen habe ich mich in einer Fachabteilung für Unterwäsche beraten lassen und besitze nun zwei neue schöne Büstenhalter. Ideal für Wickelblusen... *lach*

glasklar

Eine lernt in Zeiten wie diesen viel über das Menschsein ansich, über die eigenen Eltern und über sich. Vieles weiß ich seit Jahren. Was gerade überdeutlich wird, ist das Erkennen woher ich die Ängste habe, die ich seit meiner Kindheit in mir trage. 
Das empfinde ich schon seit ein paar Jahren nicht mehr mehr als "ihre Schuld."   
Diese gerade neue Sichtweisen und Wahnnehmungen geben mir Raum und eine neue Art für verstehen und akzeptieren gegenüber meinen Eltern und für mich selbst. 
Es ist interessant und erschütternd zugleich, zu erkennen wie ich zeit meines Lebens permanent mit Ängsten und Sorgen geflutet wurde und werde (!), die gar nicht meine sind !

Meine Eltern sind beide im K*rieg geboren. Meine Mutter erlebte ihn auf dem Land und mein Vater in der Stadt. 
Wenn ich überlege, was ich in den letzten 25 Jahren gelernt habe über Wichtigkeit der Kindheit für das gesamte Leben, und was T*rauma meist (nicht immer !) ein Leben lang das Leben, die Gesundheit und die Gestaltung des eigenen Lebens beeinflußt, dann wird mir vieles klarer. Ich fühle mehr Verständnis und ein "sie machen so gut wie sie es können". Auch wenn mich ihr Verhalten und ihre Art das Leben anzugehen sehr oft - und das ebenfalls so lange ich lebe - in emotionale Tiefen befördert. Weil ICH mich u. a. nicht so gut abgrenzen kann, wie ich es gerne würde und wie es nötig ist. Auch etwas, dass ich zurzeit weiter lerne. 
 

Montag, 11. April 2016

und wieder zurück

Am Ende komme ich auf den Kern zurück. Jedes Mal ein wenig leichter und flotter. "Das gilt es wertzuschätzen!" würde meine TCM-Ärztin S. dazu sagen. 

Darum hier noch einmal die kleine Zen-Weisheit. 
Weil ich es so schön gezeichnet finde.



Und im Grunde kann ich nichts "falsch" oder "besser" machen. Wohl anders. Oder überhaupt. 
Der neue Job macht mir "Muffensausen", weil mein Perfektionismus gerade viel Futter bekommt und die Erinnerungen an früher so im U*ntergrund anfangen rumzuwabern. 
Auch kann ich nichts "falsch" machen bei der Unterstützung meiner Eltern. Ich mach so gut ich kann. 

Samstag, 9. April 2016

am Morgen rot und blau






Ich machte diese Fotos recht schnell hintereinander. Erst dachte ich, dass meine Handykamera einen Macke hat. 

Als ich bei meinem Eltern die Tageszeitung aus dem Briefkasten holte, wurde mir bewußt, dass ich zum ersten Mal nach vielen, vielen Monaten im St*ellenmarkt nicht ! nach Anzeigen suchen brauche. Auch das ich nicht mehr stundenlang im Internet Seite für Seite lesen muss, um eine passende St*ellenanzeige zu finden. 

Überhaupt ändert sich vieles, was ich nicht in Worte fassen kann. Zurzeit versuche ich die Grundbedürfnisse einigermaßen abzudecken. Schlafen, viel trinken, etwas essen und ständig versuche ich mich zu entspannen. Leider schmerzt mir seit dem 30.3. arg mein linkes Handgelenk. Nun habe ich seit zwei Tagen Reiki dran geschickt und schon am nächsten Tag wurde ich mir einer der Ursachen bewußt. Heute habe ich abends mit dem Kühlen angefangen. Das macht mir Stress. In acht Tagen muss ich fit sein und aufnahmefähig. 

Noch immer kann ich nicht erfassen, dass ich bald wieder ins Büro gehe. Was sicherlich daran liegt, dass ich sehr viel mit den Eltern zu tun habe. Ich habe schlichtweg keine Zeit. Morgen fahre ich nach Brhv. mit dem Auto. Montag auch. Und in der Zeit bei meinem Vater zu Hause und den zwei Stunden bei meiner Mutter im Khs. schaffe ich gerade nur das Nötigste. Die Zeit rast dahin. Und dazu sind beide seelisch sehr schlecht drauf. Verbitterung, Wut und tiefe Hoffnungslosigkeit greift sich den Raum und macht es sehr schwer für alle Beteiligten.
 

Freitag, 8. April 2016

langsam begreife ich es :O)

Gestern Abend ging ich ins Bett und bin sofort in tiefen Schlaf geglitten. Wunderbar. Den Wecker hätte ich vorhin - wenn ich nicht so müde gewesen wäre - gern an die Wand getackert. *lach* Nach einem gemütlich getrunkenen Cappuccino hier am Laptop, fängt mein Verstand an zu begreifen. 
Ich gehe davon aus, dass eine feste Zu*sage eben eine feste Zu*sage ist. Wahrscheinlich werde ich mich richtig freuen, wenn ich im Laufe der nächsten Woche meinen A*rbeitsvertag unterschreibe. Ab übernächster Woche gehe ich wieder jeden Tag ins Büro. Gute 10 Minuten mit dem Rad oder mit der Straßenbahn entfernt. Da sind die 40 Stunden pro Woche ein klein wenig weniger erschreckend. *schmunzel*
Heute ist einer der Tage bis zum 18.*04., wo ich Zuhause bleiben kann. Das will ich nutzen, denn ich habe stündlich mehr auf dem Zettel. Trotzdem alles in Ruhe erledigen! 
Tatsächlich - auch wenn es hier vielleicht langsam nervt - muss ich ohnehin in die Stadt und werde natürlich zwei Stunden nach Kleidung suchen. Damit ich zumindest zehn Arbeitstage lang unterschiedliche Kleidung im Büro tragen kann. Für mich ist das wichtig. Seit Jahren habe ich selten etwas Neues gekauft und ich besitze ausgesprochen wenig Kleidung. Obwohl ich längst weiß, wie wichtig es für meine Seele ist, dass ich mich gut kleide und dass ich mich darin ausdrücken kann! 
Vieles, was ich in dem "alten" Job gemacht habe, dass möchte ich heute anders machen. 

Die Zeit läuft...
und ich hoffe, dass die junge Ärztin im dem Krankenhaus meiner Mutter weiter klar und deutlich ist. Das tatsächlich gestern oder heute der Unfallchirurg zu unserer Ma kommt. Wenn sie operiert werden muss, weil ein Brustwirbel gebrochen ist, dann ... nur im Augenblick sein, Frau Oona. 
Alles andere wird sich finden!

 

Donnerstag, 7. April 2016

anders als eine so denkt

Wenn ich eines in den letzten Monaten lerne: das Leben ist Veränderung. Ganz oft nicht so, wie eine sich das überhaupt vorstellen oder ausmalen hätte können oder wie es eine vielleicht gewollt hätte. 
Da lerne ich fühlbar und ständig, dass ich viel Zeit verschwende das Leben zu planen oder zu kontrollieren. Oder mir zig Gedanken zu machen, die sich dann von jetzt auf gleich als total unnötig erweisen. Das geht nicht nur mir so. Was habe ich mir für Gedanken gemacht bzgl. der Zeit nach dem 20. Mai. Ängste. Ungute Vorstellungen. Natürlich sind sie im weitesten Sinne nachvollziehbar und menschlich. Dazu fiele mir jede Menge ein aufzuschreiben. Auch das ist im Grunde eine Verschwendung von Zeit. 
Auf dem luftigen Bahnhof stand ich heute um 18.20 Uhr und wartete auf meinen Zug zurück nach Bremen. Der Himmel hatte dramatische Wolkenschauspiele und Lichtzauber zu bieten. Fühlte mich doch einen Hauch von arg gestreßt. Der Tag war lang und anstrengend.
Der Streß entsteht nicht durch das Leben. Sondern durch meine Haltung dazu bzw. durch meinem Perfektionismus und meinen Konditionierungen. Das Leben kann ich nur im JETZT leben und gestalten.  
Ich lerne. 

Als ich bei meiner Mutter im Krankenzimmer saß und wir Cappuccini tranken und dazu ein Küchlein aßen, da klingelte mein Handy. Ja. Das habe ich da an, denn das Krankenhaus hat Festnetzapparate abgeschafft. Meine Mutter muss mühsam mit dem alten, kleinen Handy telefonieren. Weil meine Mutter nun das Handy meiner Eltern im Khs hat, habe ich heute meinem Vater mein altes N*oika-Handy mitgebracht. So hat er am Bett zumindest eine Möglichkeit evtl. Hilfe zu rufen. 
Jedenfalls konnte meine Mutter das Strahlen auf meinem Gesicht während des Telefonates gleich zuordnen. Ich habe eine verbindliche (!) Zusage bekommen. 

Frau Oona geht zeitnah wieder Geld verdienen... 

*
 

Mittwoch, 6. April 2016

schwubbelig vor Schreck

Nicht alle Vor*stellungsgespräche können gelingen. In dem Gespräch ging mir mehrfach der Mors auf Grundeis. Hm... es war sehr unangenehm. So etwas in der Richtung hatte ich im Bauchgefühl. Gegen Ende des Gespräches sollte ich ein D*iktat von zwei Seiten schreiben. Habe ich nicht gemacht. Mir war klar, dass ich diese Arbeit und das Umfeld nicht will und den Streß wollte ich mir nicht antun. Selbstschutz.
Als ich wieder in die Sonne gehen konnte, da hat es mich schon etwas geschüttelt. Atmen, Frau Oona. Ganz schnell habe ich mich fangen können bzw. habe ich meine früheren unguten Gedankenströme aus solchen Situationen heraus gar nicht erst zugelassen. Lernen und abhaken. 
Ganz sicher werden sie mich nicht zu einem zweiten Gespräch einbestellen, wo ich dann das D*iktat schreiben muss. 

Meine S*ucht-Verschiebung ist erstaunlich und für mich interessant. Statt alles wegzuessen und unglücklich zu sein, da gehe ich nun Kleidung einkaufen *hihihi* Langsam weiß ich wie es geht und kann mich sogar an gekauften Kleidungsstücken erfreuen. 
Bis zum Treffen mit C. hatte ich noch Zeit und so bin ich bei P&*C rein und fand eine weiche, schön "geschnittene" Strickjacke in einem tollen Pflaumen-Farbton. Den findet eine leider viel zu selten. Wenn ich die richtigen Hosen finde/trage, dann kann ich dazu leichte, blusenartige Oberteile einkaufen. Mit fließendem Stoff und schönen Farben. Das steht mir und ich fühle mich darin wohl. Ich erwarb eine weitere "Bluse" in der Farbe "Koralle".

Am Nachmittag fand ich einen Anruf von der Firma am Montag auf meinem Anrufbeantworter. Im Postfach sah ich eine E-Mail mit einer Bitte etwas für die Firma auszufüllen. Achtsam erledigt. Ich rief die C*hefin an. Sieht laut Aussage der Stellvertreterin "ganz gut" aus. Sie wollen sich zeitnah melden.

Für Sonntag habe ich gerade bei C*ambio ein Auto über das Internet gemietet. Im Grunde könnte ich eines für Freitag mieten, denn da muss ich zu einem Vor*stellungsgespräch, wo ich mit dem Auto 30 Minuten bräuchte (lt. R*outenplaner). Mit den öffentlichen Verkehrsmiteln und zu Fuß über eine Stunde. Ich traue mich nicht mit dem Auto zu fahren. Freitagnachmittag durch die Stadt. Erste Fahrt nach Jahren. Hm... und dann mit Zeitdruck. 

Jetzt ab ans Bügelbrett. Neuerdings nutze ich die Dampffunktion des neuen Bügeleisens. Geht tatsächlich schneller und leichter. Dabei gucke ich ein büschen fern. 



*

Dienstag, 5. April 2016

Car*Sharing

Es ist erstaunlich, wie viele Menschen heutzutage mit einem L*eihwagen unterwegs sind. Weil ein Auto häufig in der Stadt keinen Sinn macht. Oder es in der Anschaffung, der Wartung, das Benzin, die Versicherung zu teuer sind und kaum kostenfreie Parkplätze zu finden, aber eine hin und wieder einen Auto braucht. 

Nach der Pause mit C. bin ich im "Viertel" zu einem Büro einer Car*sharing Firma gelaufen. Seit 25 Jahren kann eine bei C*ambio ein Auto für kurze oder lange Strecken mieten. Für mich ist der Hauptgrund, dass ich tatsächlich rund um die Uhr ganz kurzfristig ein Auto buchen könnte, wenn ich es bräuchte. Um schnell und flexibel zu meinen Eltern zu kommen. Aber auch eine Fahrt nach Worpswede oder in einen Baumarkt ist damit möglich. Um ans Meer zu fahren ist es vielleicht zu teuer.
Frühere Freunde von mir nutzen C*ambio seit zig Jahren und sind damit sehr zufrieden. Sie fahren sogar mit einem Leihwagen in den Urlaub ins Ausland. 

In der Nähe meines Wohnortes sind allein schon drei C*ambio-Stationen. Mit dem Fahrrad keine fünf Minuten entfernt. 
Weil ich ein Jahresabo der Verkehrsbetriebe meiner Stadt habe, fällt die Aufnahmegebühr weg. Von den 50 Euro, welche mir meine Eltern letzten Sonntag schenkten, habe ich das Sicherheitspaket für ein Jahr bezahlt. Nun kostet mich die Mitgliedschaft im Monat 10 Euro. Drei Cappuccino weniger im Monat und ich habe das wieder drin. *lach* 

Eine Fahrt mit dem Auto zu meinen Eltern und zurück würde lt. dem Rechner auf der Webseite von C*ambio ca. 37 Euro kosten. Also für sieben Stunden Auto und 120 km/Spirt.
Natürlich fahre ich weiterhin - wenn möglich - mit dem Zug. Das kostet mich am Sonn- und Feiertagen nichts extra, weil ich das Jahresabo habe. In der Woche bezahle ich 9.50 Euro kompletti. Bin aber auch - wenn es schlecht läuft - ca. vier Stunden mit den Straßenbahn, der Bahn und dann mit dem Bus unterwegs. Mit dem Auto würde ich ca. drei Stunden hin - und zurück unterwegs sein. 

Mittags hatte ich beim Anmelden meinen Führerschein vergessen. Heute war einer von drei Info-Abenden in der Woche. Glück! Um 18 Uhr war ich also erneut in der Geschäftsstelle. Allein heute waren neun Menschen da, die sich gerade angemeldet haben bzw. sich an dem Abend anmeldeten. Das ist fast an jedem Info-Abend so, erzählte die Frau, welchen den Vortrag hielt. Vor Kurzem kamen 23 Leute an einem Abend!! 


Jetzt werde ich mir die Kleidung rauslegen, die ich morgen Vormittag zu meinem Vor*stellungsgespräch anziehen möchte. Es ist um 10.30 Uhr in der Innenstadt. Danach treffe ich mich zum Glück mit C. zur Pause.

Meine Schwester fährt morgen noch einmal zu den Eltern. Ins KHS zur Mutter und zu unserem Vater zu Haus. Essen kochen. Eben das Nötigste. Deswegen kann ich morgen zu Hause bleiben und etwas Kraft schöpfen. Do., Sa. und So. decke ich ab so gut ich kann. Aber ich werde die Zeit kürzen. Ich brauche mehr Zeit für mich, damit ich durchhalte. 
Sollte meine Mutter weiter im KHS bleiben - was wir hoffen - dann wird es hart in der nächsten Woche. Wir sind am Limit. Alle. 
Meine Schwester kann GAR NICHT sieben Tage lang. 
Obwohl sich ja jeden Augenblick alles ändern kann, versuche ich so gut es geht eines nach dem anderen zu machen. 
Schritt für Schritt. Einatmen. 
Ausatmen.

Platz ist in der kleinsten Ecke!

Das sagte sich wohl auch diese Schnecke! 


und es grünt nur so in allen Fabrtönen!!

 

noch wach

Ich habe eine Unruhe in mir... seit Stunden merke ich, dass ich mich scheue ins Bett zu gehen. Mittlerweile habe ich wieder Hunger. Aber der Kieferknochen, das Zahnfleisch und der ganze Kopf schmerzen. 
Ich fürchte mich vor der Fülle an Gedanken und damit Gefühlen, wenn ich zur Ruhe komme nach Tagen in "Aktion". 
Meine Mutter ist im KHS. Mein Vater allein zu Hause, weil er auf einmal doch anders will. Ein Wahnsinn!!!
Das könnte bedeuten, dass ich ab Mittwochmittag jeden Tag - außer Freitag, weil ich da ein Vor*stellungsgespräch habe - nach Bremerhaven fahre. Meine Schwester kann am Wochenende aus beruflichen Gründen gar nicht. 

Wie soll das nur alles noch werden??

Montag, 4. April 2016

büschen watt viel

Die Tage hoppeln nur so dahin. Schon ist es Montag und auch schon April. 
Seit Samstag habe ich an den drei Balkontüren einen Sichtschutz. Das war eine Aktion... mir wurde zu spät klar, dass Sichtschutz und 100 % Verdunklungsrollos unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Oje. Da habe ich einfach nicht nachgedacht. Natürlich kann eine darüber lachen. Blöd war nur, dass wir zwei Stunden der kostbaren Wochenendzeit von C. verbraten haben. Wobei. Wir haben uns auch vermessen. Und im zweiten Anlauf habe ich die Wandfarbe gefunden, die im Sommer an die Wände im Wohnzimmer kommt. 

Am Sonntag bin ich um 5.30 Uhr hoch und früh nach Bremerhaven gefahren. Nach acht Stunden bei meinen Eltern fuhr ich mit dem Taxi zum Bahnhof, um den nächsten Zug zu erwischen. In der Nacht schlief ich schlecht, obwohl ich so erschöpft war.

Heute bin ich erneut so früh aufgestanden. Um 8 Uhr war ich bei meiner Zahnärztin. Um 11 Uhr hatte ich ein Vor*stellungsgespräch. Länger als geplant war ich dann zwei Stunden auf dem Zahnarztstuhl. Ein Stift wurde in den Knochen gebohrt, Zahnfleisch weggeschnitten und zig Abdrücke genommen. 
Um 10 Uhr bin ich flott mit meinem Rad nach Hause. Zum Glück kein Gewitter, obwohl der Himmel tönte. Schnell umziehen, das Make-up auffrischen (war weg-geheult) und dann in die Straßenbahn. Auf die Minute pünktlich kam ich in der Firma an.
Das Gespräch mit den beiden Damen dauerte satte 60 Minuten. Ich war durch die Betäubung im Mund etwas weniger sprachgewandt als sonst, aber es ging. Sie melden sich am Ende dieser Woche bei mir.  



Freitag, 1. April 2016

eins weiter

Ich lag am frühen Nachmittag - nach einer weiteren Runde mit Kleidungssuche in der Innenstadt - so entspannt wie möglich in meinem Bett, da klingelt mein Telefon. Das Mobilteil hatte ich mir unter mein Kopfkissen gelegt. Bauchgefühl. :O) 
Tatsächlich hat mich die Firma Nr. 1 von vorletzter Woche zu einem zweiten Vo*rstellungsgspräch eingeladen. Ich bin also eins weiter. Es stand 1:8 ... oder schreibt eine 8:1 ? Und das schon am Montag. Das macht dann DREI Gespräche in der nächsten Woche. Hui...
In der Stadt fand ich eine sehr schöne hochwertige, anthrazit-farbene Stoffhose, die um 40 Euro runtergesetzt war. Dazu ein feineres, leichtes Oberteil. Um nach Schuhen (und Jacken, Taschen, Uhren, Schmuck, Schals, Unterwäsche oder Röcken) zu suchen war ich zu erschöpft und der Magen schmerzte arg.


Morgens habe ich mit Schmackes die widerliche riechende, gruseligdreckige gemeinschaftliche Bio-Tonne des Hauses gereinigt. Ich wollte die nur reinholen, aber dann hat es mich gepackt. Wie ich so bin: wenn ich etwas mache, dann gründlich. Dazu einen freundlichen Zettel geschrieben und an die Wand im Hauseingang geklebt.
Jetzt muss ich mich darüber erst einmal nicht mehr ärgern. Ach, ich könnte da noch eine R*eiki-Zeichen drauf malen...
Heute ist das Wetter wunderbar. Am Nachmittag wollte ich eine Runde mit dem Rad ins Blockland fahren, aber dann habe ich mich wunderbar mit Annika verquatscht. Jetzt ist es noch sonnig, aber ich bekomme Hunger.

Morgen bin ich unterwegs, um für die Wohnung einzukaufen. Jalousien etc. und Farbe. Vielleicht finde ich noch das eine oder andere im Vorbeigehen. Die Zeit mit C. ist kostbar, weil C. nur sehr wenig davon zur freien Verfügung hat. Wenn ich wieder arbeite, wird es mir genauso gehen. *schluck*

Sonntag zu den Eltern. In mir bewegt sich  sehr  viel und ich glaube, dass ich ein ganzes Stück klüger und weiser geworden bin in den letzten Tagen.
Ich hoffe, dass alle etwas davon haben.