Montag, 30. Mai 2016

Seifen von der S*eifenfrau

Vor einiger Zeit war mir nach schöner Seife. Die "Seifenfrau" und mir bekannte Bloggerin  R*egine Bär  (klick drauf bei Interesse) ließ ein kleines Duft-Träumchen war werden. Eines Tages kam ein Paket mit bunten Seifenstücken bei mir an. Manchmal ist es eben super, dass eine heute vieles im Internet bestellen kann.
Ich habe bisher die Seifen mit dem Namen "Rose" und "Zitrone" duftend in meinem Bad liegen gehabt und damit ganz wunderbar meine Hände säubern können. Der Duft ist wirklich angenehm, langanhaltend und die Farbe der Seife bleibt bis zum Schluß satt und hell. Der Schaum ist ganz mild, schaumig-cremig und meine Hände fühlen sich zart und geschmeidig an. Und das habe ich wahrlich bisher nicht bei vielen der früher getesten Bio-Seifen gehabt.
Das wollte ich euch dann doch wissen lassen :O), weil ich nämlich gerade den letzten Krümel der Zitronen-Seife verbrauchte. Also habe ich heute Abend ein neues Seifestück mit dem Namen "Vanille" ausgepackt und ich bin gespannt, wie die sich so verbrauchen läßt. 
Viele haben ja heutzutage diese Flüssigseifen, welche im Plastikspender günstig käuflich zu erwerben sind. Und das kann ja jede halten wie ´ne Dachdeckerin. Ich mag das Waschen mit einem Stück guter Seife. Und vorallem - wenn eine schon hochsensibel ist - kann sie sich ja mit angenehmen, verträglichen Düften und Farben die Welt schöner machen.

Tatsächlich findet die Chefin es eine gute Idee, wenn ich in der Probezeit zwei Wochen Urlaub nehme. Mitte/Ende September ist noch was frei.... feinfeinfein... 

Und ich bin heute bei einem "seltsamen" Gespräch mit einem Mann ruhig aufgestanden, habe mich aufgerichtet und habe klare, kurze Ansagen gemacht. Nicht unfreundlich... hm... vielleicht ein büschen... hui... der ist ein Schritt zurückgetreten und hob sacht beschwichtigend die Hände. 
Ich war wohl etwas drüber ... Frau Oona, Frau Oona *lach* 
Das rechte Maß werde ich schon finden. Aber es fühlte sich soo viel besser an. 

Samstag, 28. Mai 2016

Ar*beitsanweisung

NACHTRAG zu diesem Post von gestern.
Ich habe bis 17 Uhr warten müssen bis die Kleiderschränke ankamen, weil ein Disponent "totale Sch*eiße gebaut" hat. Ich habe die Männer vom Transportdienst nicht angeschrieen, obwohl ich erst gegen 14.30 Uhr feststellte, dass ich seit  Freitag  16.45 Uhr voll get*riggert durch die Welt torkelte. 
Wenn ich die Männer "platt gemacht" hätte, dann wäre ich nicht besser als einige der Menschen, die bei mir im Raum auf der Arbeit stehen und meinen, dass sie mich beleidigen dürfen und ihre Wut über mich ausschütten. Obwohl ich für IHREN Ärger nichts kann.
Natürlich steht ihnen das auch nicht zu, wenn ich tatsächlich einen Fehler zu ihrem Nachteil gemacht hätte.

Ich bin nach 24 Stunden aus dem "ge*triggerten Zustand" gekommen. Das hat mich Kraft gekostet !!! und es erschüttert mich, dass ich weiterhin so schnell in diese Zustände rutsche. Wenigstens habe ich das nach fast 20 Stunden selbst herausgefunden und konnte mich durch das Erkennen und mit den erlernten H*ilfsmassnahmen zurück in das "Leben" holen. 


**
 
Postbeginn von gestern: 
 
So sieht die aus.


Für die neuen Wäscheklammern, welche ich im Sommer für die Wäsche auf dem Balkon benutze,  benötige ich einen Wäschebeutel. Da meine Freundin B.H. es liebt zu nähen - wunderbare und wie ich finde unbezahlbare Quilt-Decken, Wandbilder und Taschen - habe ich ihr fix das Foto über Whats*app geschickt. 

Dann gehe ich morgens an einem Rosenstrauch vorbei, der mich jeden Tag an meinen Urlaubsplan für nächstes Jahr erinnnert und ein kleines Licht in meinem Herzen anzündet. 
Jetzt blühen daran nämlich gelbe Rosen. 


Warten auf die Kleiderschränke. Seit sieben Stunden. Natürlich nutze ich die Zeit, aber langsam habe ich keine Lust mehr. 13.42 Uhr. Bis 14 Uhr nicht mehr lange hin. Wenn die dann da waren, geht es bei der Schwüle noch zum Bahnhof. Vielleicht. Bei dem R*ossmann will ich Waschmittel kaufen für dunkle Wäsche. 
Die neuen Hosen sind dunkel und ich weiß noch, wie nervig das war, dass ich bei früheren dunkelblauen Hosen immer weiße Flecken/Streifen vom Waschmittel auf dem Stoff hatte. Alles probiert: weniger Wäsche rein, flüssiges Waschmittel, mehr spülen und ich wasche alle Kleidung "auf links gedreht". Also dann jetzt doch noch ein anderes Waschmittel. 

Ich warte... klöppel mit den Fingern auf der Tischplatte.... moah... 



Freitag, 27. Mai 2016

Ob aufschreiben hilft?

Das Mars-Eis, welches ich um 17.30 Uhr an der Tanke käuflich erworben habe, hat jedenfalls nicht geholfen. Hm... ich kann natürlich keine Fakten, Namen oder so nennen, deswegen ist der Text evtl. etwas kryptisch. 
Also. 
Das ist nun meine sechste Woche in der Firma. Bisher kam es an meinem Schreibtisch im "E*mpfangsbereich" ca. 4 - 5 Mal dazu, dass junge Menschen, welche eine U*niversität besuchen, mir gegenüber aggressiv und heute auch beleidigend waren. Die mit verschiedenen Dingen der Firma nicht einverstanden sind. Mal liegt der Grund darin, dass sie nicht die Tragweite IHRER Entscheidung erkannt haben und nun einen Schuldigen suchen. Manchmal gibt es einen verständlichen Grund der Verärgerung. Manchmal liegt der Fehler auch bei der Firma. 

Ich bin immer ! in vielfältigen Arbeiten und Bereichen tätig. Sehr konzentriert. Dann kommt jemand in meinen Raum und an meinen Schreibtisch (an dem ich leider seitlich sitze und nicht dahinter und somit stehen/sitzen diese Menschen sehr nahe an mir) und nach wenigen Worten schütten die dann ihre Aggressionen über mich aus. Ich bin darauf nicht vorbereitet. 
In mir ist blitzschnell eine massive Schwingung von Zittern, Herzrasen und ... ich weiß gar nicht so schnell, wie ich reagieren soll. Wenig hilfreich ist es, dass auch keine Hilfe von den Kolleginnen naht, weil das ja ein kleiner Teil meines Job ist. Empfangen / abfangen. 
Ich habe mir nicht vorstellen können, dass es so ätzend ist. 
Heute hat mich dann eine Frau kurz vor Feierabend so ... ärgerlich war, dass die meine Lage bemerkt hat. Nach einer Beleidung habe ich auf "hart, klar und abweisend" umstellen können.   
Das hat sie dann auch bemerkt. 
Dazu fehlt mir einfach Wissen. Um korrekte Antworten zu geben - die man erwarten kann - oder ich Aussagen nicht verstehe, weil ich lange lange noch nicht im Thema bin. 
Schwer zu unterscheiden so schnell, ist das nur deren Unvermögen, "unsere" Schuld, ein Missverständnis? 
Warum ich das aufschreibe. Mir geht es jetzt noch nicht wieder "gut". Meine Aggressionen - wogegen und warum auch immer - stecken im Körper. Spürbar. Für Rad fahren oder walken bin ich viel zu erschöpft und durch die Schiete Mensis bin ich seit gestern geschwächt. Schmerzen und tüddelig. Eben wie alle vier Wochen. 

Jetzt werde ich ´ne Runde den Wutball an die Wand donnern und heftig ausatmen. 

Grundsätzlich muss ich mir etwas einfallen lassen. Finde ich keine Lösung, muss ich mir überlegen den Job aufzugeben. 
Irgendwann sagte meine A*nalytikerin zu mir, dass jeder Mensch eine Grundaggression braucht, um durch das Leben zu kommen. Also im Sinne, dass man für sich einsteht und klar Grenzen setzt. Das geht in verschiedenen Lebenslagen, Bereichen und Situationen eben nicht ohne. Das habe ich verstanden und daran scheitere ich. 
Sonst hätte ich z.B. den doofen Nachbarn Anfang April zu Rede gestellt. Würde ich einklagen, dass ich für einen Hausmeister zahle, der nichts macht. 

Würde klar sagen was nicht geht. Überall so in meinem Leben. Weil es  oder jemand weit in meinen "Tanzbereich" ragt. 
Und das tut / tun im Grunde vieles / viele. 

Ich fürchte die Konsequenzen, die ich nach der Wut und der Verärgerung - wenn die Energie verflogen ist - meine nicht aushalten zu können / nicht zu ertragen. Wo ist die Grenze zwischen hinnehmen, tolerieren, deutlich abgrenzen, massiv raushauen? Was macht Sinn und was schadet mir tatsächlich? 

Seuftz. Es sind auf der Arbeit bisher 3 - 4 Leute gewesen, die bei mir sich ausgekotzt haben. Andere sind maulig oder sauer. Nervig. Damit kann ich leben. Aber wenn ich gefühlt angegriffen werde und ich dann nicht reagieren kann, weil ich aus kindlicher Erfahrung - und Jahren bei der alten Firma - zu "Erstarrung" neige und in Handlungsunfähigkeit falle, dann muss ich mir eingeprägte, selbstständig "anspringende" Verhaltensmuster zulegen. 

Früher - als ich vier Jahre in einer Schalterhalle gearbeitet habe (und das würde ich nie !! wieder machen), habe ich mir angewöhnt bei Kr*awall-Menschen umgehend aufzustehen. Das muss ich mir wieder angewöhnen. Es ist ja nicht so, dass ich nicht Wut und Aggressionen = Energie wie ein Atomkraftwerk in mir trage. Immer schön runtergedrückt.
Natürlich weiß ich, dass Aggressionen eben diese Engerie anzieht. Das glaube und das weiß ich. Doch ich bin auf der Arbeit nicht in dieser Energie. Noch (!) versuche ich jeden Menschen aufmerksam anzunehmen und die bestmögliche Lösung zu finden. In Ruhe. Auch wenn es unangenehme Gespräche sind. 

Und es ist schon interessant, dass heute irgendjemand hier im Wohnhaus seit einer Stunde gefühlt rumrandaliert. 
Ich versuche das einfach zu ignorieren.... seuftz... 

Als mich dann die Kolleginnen fragten (als die Frau das Haus nach 15 Minuten verlassen hatte), wie das Gespräch gelaufen war. Ich sagte, dass ich dazu nicht viel sagen möchte. Das die junge Frau beleidigend und aggressiv war. Und das mich so ein Verhalten weiterhin überrumpelt. 
"Aber... " sagte ich ruhig, erhob knallhart meine eiskalte Stimme "ich kann auch anders!" 
Beide Kolleginnen zuckten zusammen und schauten mich an. 
"So ist es!" sagte ich. 

P.S. 
Ich lese diesen Text nicht noch einmal durch. 
So fühle und so meine ich das.

Ein schönes Wochenende euch.  

A*HOI 

Donnerstag, 26. Mai 2016

Mo*tivation

Vorgestern habe ich meine erste L*ohnabrechnung für Mai bekommen. Beim Blick auf die Zahlen dachte ich spontan: Eine sehr gute Motivation :O) Es fühlt sich gut an wieder das eigene Geld zu verdienen. 
Die Tage rauschen nur so dahin. Kaum bin ich morgens in der Firma zur Tür rein, da ist auch schon Mittagszeit und Pause - eine Stunde - und schwupps muss ich den PC runterfahren, weil Feierabend ist. Manchmal verbringe ich diie Pause teilweise im Be*sprechnungsraum, welcher gegen 12 Uhr zum Pausenraum wird und ich unterhalte mich mit den Kolleginnen. Die andere halbe Stunde gehe ich raus an die frische Luft. Ab und an gehe ich mit C. zur Pause oder erledige etwas in der Stadt.

Vielleicht kann ich im September eine Woche Urlaub nehmen. Das wäre fein. 

P.S.: 
Seit 11 Jahren vermisse ich Dich an manchen Tagen doch sehr, liebe Uschi. Wir hätten heute zusammen singen können... 
"Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an..."

Ahoi, liebe Freundin.

Mittwoch, 25. Mai 2016

"Ich bin mühsam flexibel."

Als ich mich mit C. mittags zur Pause bei unserem neuen Lieblingscafé traf, erzählte ich von diesem und jenem. Und ich sagte mitten im Gespräch: 
"Ich bin mühsam flexibel." 
Stutz. Beide mussten wir lachen. Interessante Aussage, aber es trifft die Sache auf den Punkt. 
Nicht selbst über Dinge / Situationen entscheiden zu können, tr*iggert heftig und leider immer noch zu häufig. Der Vorteil ist nach Jahrzehnten P*sycho: Ich erkenne das heutzutage fast umgehend und kann mich dabei beobachten, wie es im mir kämpft, ich fast automatisch in den Widerstand gehe oder trotze. Spannend. Diese massiven Gefühle zu beobachten und zu wissen, dass es seine Ursache in diesem und jenem hat, dass macht in dem Moment die Situation nicht unbedingt sofort besser/leichter, aber sie endet schneller und ich bekomme eher meine Handlungsfähigkeit zurück.
Es ist gerade in Ordnung für mich, dass ich mühsam flexibel bin. 
Im Café konnte ich das letzte Stück Käsekuchen mit Rhabarber entern und dazu einen köstlichen Cappuccino.  

Am Abend telefonierte ich mit meiner Freundin aus Bayern. Die jeden Morgen meine Blog liest. Irgendwie lustig.

"Guten Morgen, liebe E. ! Genieße heute Deinen freien Tag!"  

Vorher telefonierte ich mit meinen Eltern, die mich anriefen. Das kommt so gut wie nie vor. Wir hatten ein angenehmes Telefonat. Mein Herz ist zumindest bis zum nächsten Treffen am Sonntag ein kleines Büschen weniger schwer. 

Upss... 21.48 Uhr. Ab in mein Bett.

Montag, 23. Mai 2016

... und wieso

habe manche Menschen so ein Scheiß-Glück in ihrem Leben? 
Sehen gut aus - am besten schon als Kleinkind- sie sind zeitlebens schlank. Sie haben kluge, lustige und seelisch stabile Eltern mit etwas Moos in der Tasche, zwei Pferde am Haus, ´nen traumhaft schönen Garten... erstklassige Geschwister - älteren Bruder und so - und natürlich sind diese Menschen verdammt  klug, treffen die richtigen Entscheidungen zur perfekten Zeit, finden den Lebenspartner für´s verflucht lange Leben, sind scheiße reich und dazu leben sie einfach wunderschön in ihrem eigenen Haus. Da wo es schön ist und ruhig. So wie sie es wollen und brauchen. Natürlich haben sie geniale Arbeit - weil sie schon als 16 jährige wußten, was sie werden wollten und zielstrebig ihre Ziele verfolgen konnten, weil kein A*rsch sie aufgehalten hat mit dummen Kram und sie seelisch mehr als gesund waren und sind - und sie haben eine Mega-Freude am Arbeiten. Klar. Kreativ und dennoch schwemmt die Kohle in die Taschen. Selbstverständlich haben sie einen guten, großen Freundeskreis mit echt lustigen, gescheiten Menschen. Am Ende leben die Glückskinder ein super schönes, tolles Leben bis sie 80 Jahre alt sind und schlafen am Abend ein und wachen am nächsten Tag nicht wieder auf. Obwohl sie verflucht nochmal gesund und schmerzfrei waren ihr langes Leben lang. 

An manchen Tagen bricht alles zusammen und ich kann mein seltsames Leben nicht ausstehen.
Und wozu der ganze Scheiß? Um am Ende in der Erde zu verrotten. Ob eine gelebt hat oder nicht... schiet-egal.  
Nachts liege ich im Bett und es ist schier unerträglich zu wissen, dass in mehr oder weniger vielen Jahren ich einfach wech bin. Auch die wenigen Menschen, die mir etwas bedeuten. 
Irgendwie auch gut zu wissen, dass dieses "Leben" ein Ende hat. Die tiefe, gnadenlose Einsamkeit. 
Dieses ständige "Achterbahn fahren" der Gefühle. 

Ich wünschte mir, dass ich das entspannt tief bereifen nnte. Also, dass es noch vielleicht 30 Jahre sind. Ist ein Schiss in der Unendlichkeit. Aber auch erschreckend lang noch.
Hey, denn dann wäre die einzig sinnvolle Tat: 
Lebe Dein Leben. Jetzt. 
Oder geh rechtzeitig von Bord. 
 
Ach... ich bins grad so leid.   

AHOI  

blöder Tag

Mal denke: Es wird schon werden mit der Arbeit. An Tagen wie heute:  Will ich das? Und möchte ich so mit Menschen umgehen müssen?
Fast im Galopp zur E*iseninfusion. Da lag ich dann 25 Minuten und hörte ruhige Musik. Im abgedunkelten Raum. Hätte weinen können. Kam zur Ruhe. Dachte nach. Kam zu dem Gedanken:
Was mache ich mir für einen Streß? Was ich nicht schaffe - obwohl ich zügig und so gut ich es kann wegarbeite - das bleibt liegen. Wenn es nicht genügt. Dann eben nicht. Suche ich mir einen Job mit 30 Stunden. Auch gut.

Sonntag, 22. Mai 2016

vor der Wärme

Nach knapp neun Stunden Schlaf bin ich früh aus den Federn. So früh, dass ich um kurz vor neun Uhr aufgebrochen bin zu einem Spaziergang. Richtung R*iensberger Friedhof. 
Ach... Deerns und Kerls... was für eine Wohltat. Das könnte ich ohnehin nicht in Worte fassen. Die Kamera hatte ich wegen des Windes zu Hause gelassen. Ich wollte auch einfach nur gehen. Wahrnehmen. Riechen. Hören. Schauen und den Wind auf meiner Haut fühlen. Ein großes, tiefes Glück und Traurigkeit zugleich erfasste mich. Alles gut. Die Kraftquellen nutzen! Im Sommer bin ich eh lieber am frühen Morgen oder am Abend gegen 19 Uhr in der Natur unterwegs. Nach der Arbeit ist ein Spaziergang im Bürgerpark oder auf dem Park-Friedhof drin.

Das Handy war mit und deswegen könnt ihr das hier sehen:



Später habe ich ordentlich in der Wohnung umgestellt, geputzt und aufgeräumt. Ein Berg von Büchern wanderte in den viel zu vollen Keller. 


Oh... es regnet! Ordentlich. Klasse. Darauf warte ich schon den ganzen Tag. Es war so unschön drückend. Deswegen bin ich so früh losgegangen, dass ich um 11 Uhr wieder an Deck war. 

Morgen bekomme ich endlich ! meine erste "Eiseninfusion" von insgesamt sechs Behandlungen. Das wird höchste Zeit. Dazu noch eine Vitamin B12- Spitze. Ich muss einfach besser aufpassen, dass meine Speicher nicht immer wieder leer sind.



*

Samstag, 21. Mai 2016

Lachs

Um Punkt 5.30 Uhr klingelte das F*irmen-Handy. Nach fünf Gesprächen war Ruhe. Obwohl es ruhig blieb - bis auf ein Klingeln ohne Gesprächteilnehmer am anderen Ende - war ich doch angespannt. Ich denke, dass wird mit jedem Mal besser. Um 14 Uhr machte ich das Handy lautlos. Wochenende.

Heute Mittag habe ich mich getraut und aß im schwedischen Möbelhaus im Restaurant eine Portion Spargel, Kartoffeln und dazu paniertes Fleisch mit der spargeltypischen und buttertriefenden Soße. Spargel kenne ich. Kartoffeln auch. Das Grün auf den Kartoffeln war als Petersilie zu erkennen. Das Fleisch war eine der Herausforderung und was war da alles in der "Hülle"? Oder in der Soße? Ich weiß, dass es nicht verständlich erscheint. 
Am Tresen habe ich das Essen unhinterfragte gekauft, uns einen Platz gesucht und dann ohne zu zögern angefangen zu essen. 
C. bot mir an, dass ich etwas von ihrem Lachs probieren könnte. Tatsächlich habe ich ein kleines Stück Lachs probiert. Das mir mein Streß im Gesicht anzusehen war, wurde mir rückgemeldet. Erstaunliche und erleichternde Feststellung: Ich mag gedünsteten Lachs nicht. Sehr fischig. Das ist erst ein winziger Anfang. Aber ein Anfang. Die Liste der zu probierenden Lebensmittel ist sehr lang.

Beim Schweden fand ich zwei "kleinere" Kleiderschränke. Schlicht, weiß und nicht günstig :O) Dazu einen größeren Spiegel, welchen ich an einen der Schränke anhängen kann. 
Weil mein Freundeskreis und ich weder Zeit noch körperliche Kraftreserven haben, werden die beiden Schrankpakete am nächsten Samstagvormittag angeliefert. Im Zeitraum von 7 - 14 Uhr. Aus der Erfahrung weiß ich, dass ich meistens die Letzte auf der Liste bin. Da sie eine Stunde vorher anrufen wolllen... Wieder ein Tag "verloren", an dem ich frei entscheiden kann.

Morgen kann ich ausschlafen und habe einen ganzen Tag zur freien Verfügung. Nur für mich. Das ist gefühlter Luxus pur!

Freitag, 20. Mai 2016

November

Als ich auf den Ur*laubsplan an der Wand in der Firma schaute, wurde schnell klar, dass ich meinen Urlaub - nach der Probezeit - und somit erst im November nehmen kann. Bis dahin ist der Kalender lückenlos gefüllt. Da ich auf keinen Fall im Dezember Urlaub haben möchte - Advent und der Feiertage - werde ich wohl vier Wochen im November zu Hause bleiben. Bauchgefühlt glaube ich nicht, dass eine ihren "Rest"-Urlaub mit ins nächste Jahr nehmen darf, wenn es keine firmentechnischen Gründe gibt. 
Frag ich alles am Montag. Sonst würde ich eine Woche in den März 2017 retten wollen. Wobei. November hat auch Vorteile... 
 
Ich habe das Gefühl krank zu werden. Ich sitze hier mit Wärmflasche und ich werde kaum richtig klar im Kopp, weil ich den Fehler gemacht habe mich "kurz" um 19 Uhr hinzulegen. Ich dachte, dann schaffe ich danach noch etwas bis 22 Uhr. 
Morgen muss ich ab 5.30 Uhr für die Firma arbeiten. Telefondienst. Also 4.45 Uhr aufstehen, zügig duschen und dann in die kuschelig und warme Küche setzen. Papier und Stift neben die Zeitschrift legen...wenn ich dazu komme. 
Um 9.30 Uhr fahre ich mit C. zu einem schwedischen Möbelhaus. Bis 14 Uhr muss ich telefonisch erreichbar sein. Das geht auch beim Schweden :O) Jede ist alle 4 -5 Wochen mit dem Telefondienst dran. Dafür kann ich an einem Werktag vier Stunden früher gehen. 

Nach der Arbeit bin ich heute zum Schuster gegangen, der einen kleinen Laden in meinem Stadtviertel betreibt. Meine einzigen "Sommerschuhe" sind nicht mehr zu tragen, weil sich die Sohlen auflösen. Tatsächlich hat mir der Schuster versprochen, dass er mir die Schuhe "retten" kann. Am nächsten Mittwoch kann ich sie rausholen.

Dienstag, 17. Mai 2016

atmosphärisch

Das meinte C. heute als ich ihr per SMS schrieb, dass es ganz unguter Arbeitstag war. Das muss in der Luft liegen.

Endlich habe ich endlich eine Quiche geklöppelt. So kann ich an vier Tagen - irgendwann - etwas mit zur Arbeit nehmen, dass ich mir erwärmen kann. Nachdem ich in der Pfanne mein Gemüse geschmurgelt hatte, bliebt mir nichts anderes übrig als auch noch eben die Küche zu wischen. Jetzt ist alles weggeräumt, sauber gemacht und eingetütet. 

Montag, 16. Mai 2016

wenn nicht hier, dann da auch nicht

Wenn ich es hier nicht schaffe mehr im Hier und Jetzt zu sein, dann schaffe ich das - und meine bisherigen Reise-Erfahrungen unterschreiben das - auch erneut nicht in einem Urlaub. Ich bekam bisher nur einen kleinen Teil mit von meinen Reisen. Der Rest geht unter in Streß, Panik, Hunger, der Suche nach etwas Eßbarem und Schmerzen. Denn die habe ich bei den meisten Reisen - logischerweise - bisher sehr massiv gehabt. Wenn es dann noch zu heiß ist... 
Diese nicht neue Erkenntnis führt mich geradewegs in das Hier und Jetzt. Wenn ich es nicht schaffe hier noch wesentlich mehr das wahrzunehmen, was schön ist, dann werde ich mich in einem Café in Edinburgh / Wien oder an einem schönen Punkt in atemberaubender Landschaft auch nicht entspannen können und fühlen und wahrnehmen. UND !!! das abspeichern. 
Nächstes Jahr möchte ich zwei Urlaube machen. 
Da wäre das verlängerte Wochenende in Wien mit meiner Freundin E. aus Bayern. Wenn es ihr im nächsten Jahr möglich ist. Hoffentlich schaffen wir die eine Woche im Frühjahr bei mir.
Im Rosenmonat Juni würde ich gern eine Woche nach Südengland. Cornwall wäre schön, aber ist nicht so dringend. Südengland ist - glaub ich - überall sehr schön. Gern an die Küste. Zum Glück muss ich mir über die F*inanzierung keine Gedanken machen. 
Einer der Vorteile, dass ich nun wieder arbeiten gehe. Merken Oona! 
Bis dahin heißt es gesünder und kraftvoller werden. Das Leben viel mehr genießen lernen. Egal, was um mich herum passiert. Mehr Lebensmittel als "sicher" einstufen durch austesten. 
***

Ich spreche über die Arbeit und all meine Gefühle dazu mit einer Freundin, die noch andere Fragen und Ideen und "Antworten" hat als: "Das wird sich schon finden." oder "Das ist normal überfordert zu sein." Sie hilft mir nicht unterzugehen in meinen Zweifeln und den Überforderungen oder mit der Unzufriedenheit, dass ich jetzt 40 Stunden arbeite.
Sie erinnert mich daran, wenn die inneren Wogen hochschlagen, dass ich 14 Tage K*ündigungsfrist habe. Und daran, dass ich jeder Zeit gehen kann. Auch wenn ich festangestellt sein sollte im April 2017. Manchmal vergesse ich das, weil ich so absorbiert bin von der Arbeit und oft sehr müde. Und sie ermutigt mich abzuwarten. Vier Wochen sind nur ein Anfang. Ende August schaue ich noch einmal, was mein Kopf und mein Herz zu sagen haben. 

Im Grunde macht es wenig Sinn mit weiteren Menschen darüber zu reden. Wie über das Meiste andere im Leben auch. Sich gezielt den einen oder anderen Menschen suchen, um ein das eine oder andere zu besprechen. Manchmal gibt es gute Hinweise, Tipps und Informationen. Wenn es um rein sachliche Dinge geht. Wie: Wo kaufe ich ein Auto. Wo finde ich die besten Bio-Eier. Was mache ich mit Kalkflecken im Badezimmer. Wo buche ich günstig einen Flug nach London usw. 
Für die Entscheidungen bzgl. des eigenen Lebens oder im Sinne meines Gefühls, da kann ich die Antwort nur in mir selbst finden. Selbst-ver-antwortung. Selbst-Vertrauen. Ich muss ja auch allein mit den Folgen / Konsequenzen leben. Und es lebt sich viel leichter und besser mit "faschen" Entscheidungen und Taten, die eine selbst entschieden hat als mit den Konsequenzen, die sich einstellen, weil eine auf andere gehört hat oder sich hat besabbeln lassen.

Genug geschrieben. Um 12 Uhr mache ich mich auf den Weg zu B.K. und wir wollen einen Spaziergang wagen. Am Ende soll es ein Stück Kuchen geben und ein Heißgetränk. Denn es ist kalt und der Wind fegt einer um den Kopf.   

Samstag, 14. Mai 2016

Unbeständigkeit und Wünsche

Das einzig Beständige ist die Unbeständigkeit. Das könnte mein Lebensmotto sein, wenn ich es wollte. Andererseits ist mein Leben ein-tönig und gefühlt immer gleich. 
Es wundert mich, dass sich meine Freundinnen nicht schon längst zu Tode gelangweit haben mit mir. Uuppsss.. vielleicht sind sie es ja.. äh..ja... wo war ich? Genau! Und realisierbare Wünsche sollten sich irgendwann erfüllen oder eben losgelassen werden. 

Um irgendetwas mit Freude und Begeisterung zu tun, zu lernen oder auf etwas hinzuarbeiten ... dazu bin ich wohl schlichtweg zu unbeständig. Zu arg sind die inneren Strömungen bisher gewesen und der oft heftige Seegang von Körper, Geist und Seele, um mein / das Ziel und das Land voraus nicht aus den Augen zu verlieren. Meistes bin ich damit beschäftigt die Balance zu halten, um nicht unterzugehen.
Wie ich darauf komme? Ich bin über ein paar Klicks auf dem Blog von Theresa gelandet. Dort fand ich einen „Reisebericht“ über einen Besuch in Edinburgh - mit schönen Fotos. Von Menschen, den Lebensmitteln und Kleidung/Stoffen.

So lange möchte ich schon nach Schottland und noch einmal nach Großbritannien. 2008 habe ich Cornwall nicht erreichen können. Die südliche Gegend unter London hat mir gut gefallen. Außerdem ist es doch schnuppe, wenn eine die englische Sprache kaum beherrscht, um eine – beständige – Herzbewegung zu verspüren bei klassischen Schottenröcken, massiven Burgen, weiten Landschaften, Blicken auf die raue See, den Rosengärten oder den schiefen Zähnen der Menschen, den perfekten Scones und englischer / schottischer Kleidung. Bei Tee-Geschirr mit zarten Rosenknospen und einer Natur in satten Farben von Grün.

Was mich schon immer angesprochen und bewegt hat ist schöne Kleidung, Farben und wunderbare Stoffe. Dazu der Wunsch mich über Kleidung auszudrücken. Seit ich 20 Jahre alt war, bin ich zu dick für die Kleidung, die ICH an mir sehen möchte.

Jedenfalls habe ich bisher nicht die Beständigkeit gehabt, mir meine eigenen Ziele zu suchen und diese dann Stück für Stück zu erreichen bzw. umzusetzen. Die nächsten - vielleicht noch „guten“ - 20 Jahre werde ich anders verbringen. Genug gejammert und gelitten! Vor allem im Sommer. Jammern und mich unfassbar schlecht fühlen, weil ich schlecht gekleidet bin. Drei neue Hosen (für das Frühjahr und den Herbst), ein Paar Schuhe und ein paar Oberteile machen keinen neuen Kleidungsstil. Für den Sommer habe ich keine Hosen oder gar Röcke. Sommertaugliche, leichte und büro-geeignete Schuhe schon gar nicht. Zum Glück ist es nun erst einmal wieder kühler und der Regen reinigt die Luft.  
Was will ich mit diesem Post sagen? *schmunzel*
Es gibt zwei Dinge, die ich wirklich schon lange gern anders hätte bzw. erlebt haben möchte. Ich möchte mich wohlfühlen in meiner Kleidung und mich als Oona zeigen, wie ich mich fühle. Das ist aus bestimmten Gründen ein tiefer Wunsch von mir. Zweitens möchte ich endlich nach Cornwall oder / und Schottland
Das jetzt erst einmal hier so notiert.

Nachtrag: 15.05.2016
Nachts im Bett wurde mir klar, dass ich zumindest in meinen Gedanken und Vorstellungen vom eigenen Leben irgendwo eine Beständigkeit besitze.  

Donnerstag, 12. Mai 2016

in der Sonne

Heute traf ich mich um 17.15 Uhr mit A. in einem Café. Wir saß draußen an der weniger befahrenden Straße und genossen die Sonne. Der Cappuccino war in Ordnung und gern hätte ich noch etwas gegessen. Doch der Laden ist eben so bio. Niemand wußte, was in den Kuchen und Keksen drin ist, denn die Bäckerin hatte schon Feierabend. Auch am warmen Essen ist immer etwas, dass ich nicht vertrage oder mag. 
Ein weiterer Tag mit Sonne und ordentlich Wind. Nach Hause musste ich auf dem Rad ordentlich in die Pedalen treten.

Ich freue mich sehr auf die drei freien Tage, wenn ich auch am Sonntag zu meinen Eltern fahre. Es könnte sein, dass über Pfingsten keine Baustelle den Zugverkehr behindert. Drückt mir die Daumen. 

Mittwoch, 11. Mai 2016

Pausen-Glück

Tatsächlich haben C. und ich es geschafft eine zweite Mittagspause zusammen zu verbringen. In der Nähe der Firma - keine fünf Minuten zu Fuß entfernt- habe ich bei meiner ersten Pause ein ganz winziges Café entdeckt. Direkt an einer großen Kreuzung. Doch irgendwie tut es dem Glück des Fundes keinen Abbruch. 
Der Cappuccino schmeckt sehr gut und es gab heute von der ganz entzückenden Inhaberin selbstgebackenen Cheese-Cake (mit selbstgemachter Himbeer-Soße) und andere kleine Gebäcke. 


Uns beiden hat dieses kleine Lädchen sehr gefallen und wir werden sicherlich ab und an dort pausieren. Es gibt auch selbstgemachte Quiches etc. Wirklich alles klein, fein und bio. C. ist in nur acht Minuten mit dem Rad an meiner Arbeitsstelle. Ist das nicht klasse? Meine Chefin sagte, dass wenn es ab und an eine halbe Stunde länger dauert, dann wäre das auch okay. Die Zeit arbeite ich an dem Tag nach, da es so etwas wie Überstunden oder Zeiterfassung nicht gibt. 

Jedenfalls war diese eine Stunde an diesem Tag ein kleines Glück an diesen trüben Tagen voller innerer Unschlüssigkeit ... und Einsamkeit. In die Arbeit bin ich nur schwer wieder reingekommen. Heute war die Stimmung ungut und alle wirkten angeschlagen. 

**
Ganz so im "vorbeigehen" wurde mir vorhin deutlicher klar, wo es in meinem bisherigen Leben den größten Mangel gibt. Wenn einer urplötzlich ein Gefühl durch den Körper flutet, dass sehr selten erlebt wurde. Eine feine und sehr tiefe Schwingung. 
Neben der Freude doch nicht völlig zerstört worden zu sein, drängt viel mächtiger eine große Trauer und Verwirrung an die Oberfläche. 

Mir ist blümerant und zuviel Zucker raubt meinem Körper die Kraft. Ich muss zudem sehen, dass ich es schaffe zeitnah meine Eisen-Infusionen und Vitamin B12-Spritzen zu bekommen. Den starken Eisenmangel kann ich fühlen.

Grundbedürfnisse erfüllen. 
Allein das ist schon gefühlt eine Lebensaufgabe für mich.
 


*

Dienstag, 10. Mai 2016

sperrig

Das Fernseh-Kabel und der DVD-Player haben sich in der Tür versperrt und wollten mit Händen und Füßen nicht aus der Wohnung. Hm... 

Nachdem ich gestern einen Tag keine Bauchweh hatte, sind sie seit drei Stunden wieder. "Hallo erst mal." 

In der Firma liegen überall Süßigkeiten herum. Unschön. 

Ich war in der Mittagspause in einem "Salon", wo über dem Eingang Kosmetik-Laden stand. Da fragte ich nach den Kosten einer Maniküre mit farbigem Lack. 26 Euro. Heute Abend habe ich mir die "Füße" und "Hände" selbst verschönt - oder es zumindest versucht - und dabei die Musik von dem BAP-Sänger Nie*decken gehört. Im "Ta*uschkonzert". Ich muss schon sagen, dass ich das erstaunlich finde, wenn eine auf einmal die Lieder der Jugend auf hochdeutsch hört. Grundsätzlich ist das schon eine ordentliche Lobhudelei, aber andererseits machen die Sängerinnen und Sänger ihren Job echt gut. Ich habe um 20 Uhr die Glotze eingeschalten und um 21.45 Uhr wieder aus. Dabei zumindest gebügelt, Musik gehört und gesehen - teilweise - und die Nägel fein gemacht. 

Morgen haben sich C. und ich zur Pause verabredet. Donnerstagabend treffe ich mich mit A. im Viertel auf einen späten Cappuccino. Pfingstmontag ist eine kleine Radtour mit B.K. geplant. Wenn der massive Wind der letzten Tage endlich nachläßt, kann ich auch wieder mit der Makro-Fotografie loslegen. Am Pfingstsonntag fahre ich nach Bremerhaven. Hoffentlich etwas schneller als am Sonntag, wo ich für eine Strecke und zig Änderungen im Plan ganze zwei ! Stunden gebraucht hatte. Den ganzen Mai ist auf der Strecke eine Baustelle. Ich warte darauf, dass die olle "Bahn" zu streiken anfängt.


Der Trick in der Firma ist, dass ich rechtzeitig beginne meine Sachen zusammen zu packen, Vorgänge abschließe und Vorhänge zuziehe, damit ich um 17.02 Uhr die Räume verlassen kann. So wie heute. Denn obwohl ich auf dem "Nachhauseweg" noch frisches Hühnchenfilet gekauft habe und die Firmen-Post in einen Briefkasten warf, war ich um 17.22 Uhr in meiner Wohnung.

Montag, 9. Mai 2016

Krönchen gerichtet

Nach der Arbeit habe ich 1 1/2 Stunden in der Zahnarztpraxis verbracht. Gegen 19 Uhr war ich zu Hause. Die Zahnkrone ist nach 48 Stunden "F*reigang" wieder festzementiert und hält hoffentlich dieses Mal länger als zwei Monate. Das wäre schön. 
Habt einen sonnigen Tag! 

Sonntag, 8. Mai 2016

vorübergehende Trennung

Zum Thema den Kontakt mit sich selbst zu verlieren. Obwohl ich nun 40 Stunden die Woche arbeite, hänge ich die restliche Zeit vor der Glotze. S*uchtverschiebung. Wie schon geschrieben. 
Deswegen werden morgen das Antennen-Kabel sowie der DVD-Player und ich uns voneinnader trennen. Beides geht in die quasi "in die Ferien" zu meiner Freundin B.K., die diese spontanen Besuch von Kabel und Player schon kennt. Nicht unbedingt versteht, aber da sie wenig zu Hause ist, stört es sie nicht wenn im Gästezimmer zwei Besucher einstauben. 
Ganz so drastisch wie mein Cousin L. bin ich nicht, welcher vor vielen Jahren vor lauter Frust über die Zeit, die er vor dem Fernseher verbringt, einfach das Kabel am Fernseher abgeschnitten hat. So hat man es mir erzählt. Ich war auch kurz davor was in diese Flimmerkiste zu werfen. Aber die Folgekosten...

Die Frage ist: Was zerrt so an mir, dass ich mich "betäuben" muss. Ob nun mit Zucker oder Glotze. Im Grunde meines Herzens weiß ich, was mich so auffühlt. Damit wird es wahrlich nicht einfacher. Ob es eine gute Idee ist sich von den "Abdämpfern" zu trennen?

Wenn ich ein Teil meines Lebens zurück will, dann scheint mir das der einzige Weg. Es gibt noch zig andere Dinge, um mich zu beruhigen oder mich überhaupt mal zu beschäftigen. Walken. Schreiben. Rückenübungen. Reiki schicken. Freundinnen treffen!!! oder zumindest mit ihnen telefonieren. Die Butze putzen. Den Keller entmüllen und alten Sommerkleidung entsorgen, die ich schon immer Schiete fand. Die Wohnung renovieren. Eine neue Wohnung suchen. Meine gestern erneut abgeflogene Krone zur Zahnärztin tragen, fotografieren, Essen kochen - endlich nach Wochen etwas Vernünftiges essen, ´ne Magenspiegelung machen lassen - ob ich nicht doch ein Magengeschwür oder Magenkrebs habe, denn ich habe ständig schlimme Magenschmerzen, DVD und CD´s raushauen, Bücher verschenken, ´nen Kleiderschrank suchen und kaufen und füllen, mehr trinken oder die Küche neu einrichten. Maniküre und auch die Füsse fein machen, massenhaft neue Schuhe finden für den scheiß Sommer, mehr schlafen, Foto-Ausstellungen anschauen oder ans Meer fahren. Ja. Das wäre genial. Hm... dänisch lernen. Den Kopf aus der Betäubung bekommen. 10 Kilo abnehmen. Meine S*eelenbegleiterin anrufen, um die letzten fünf Termine festzulegen. 
Und ich könnte anders versuchen zu vergessen, wie krank und alt meine Eltern sind und das ich kein Leben habe. 

So. Unreflektiert und ohne erneutes Lesen .... veröffentlicht.

Samstag, 7. Mai 2016

irgendwie schief

Es fühlt sich falsch an, obwohl ich nicht weiß, wie sich "richtig" je anfühlen soll oder muss. 
Dazu ´ne ordentliche S*ucht-Verschiebung... 
Wozu will ich mehr Leben, wenn ich das bisherige "Leben" im Grunde so gut wie nie wirklich fühlen oder füllen konnte? 

Es bleibt das ständige Gefühl, dass ich alles falsch mache, nichts schaffe und sich nichts in eine "Form" oder in ein "Ankommen" (wo oder wie auch immer) gestalten will.

Ich wiederhole mich. Ich fühle mich einsamer als jemals zuvor und ich habe das Gefühl - völlig gegensätzlich zudem was ich im Außen mache, entscheide, sage - das sich keine fühlbare oder sichtbare Sinnhaftigkeit in meinem Leben einstellt. 
Ich fühle  MICH  verloren. 

Es ist verwirrend.  

Freitag, 6. Mai 2016

bisher unbemerkt

Heute durfte ich 70 Minuten früher gehen. Die Chance habe ich genutzt und bin zur "Bank" gefahren und in die Stadt, um ein Muttertagsgeschenk zu besorgen. Diese Menschenmassen!! Boah... und wenn es auf einmal sonnig und viel zu warm ist, scheinen viele Leute etwas doof im Hirn zu werden. Nach der Arbeit sollte ich definitv nicht mehr in die Stadt fahren. 

Tatsächlich ging ich in einem Kauffhaus durch die Abteilung mit der Unterwäsche. Wie der Zufall es will, fand ich von einer sehr weißen Marke feine Unterhosen mit einem verlängerten Bein. So bis Mitte der O*berschenkel. Mit kleiner, zarter Spitze am Rand. 
Das ist ja ein Ding!! Jetzt kann ich, wenn es noch heißer wird, dieses Jahr zum ersten Mal lange, federleichte, schwingende Röcke bzw. Kleider tragen. Ha !! Toll. Warum das bisher nicht ging, wissen wahrscheinlich die Frauen mit breiteren O*berschenkeln. Die Verkäuferin, welche ich über meinen erstaunlichen Fund in Kenntnis setzte, erzählte mir, dass sie diese "Unterhosen" im Sommer verstärkt verkaufen. Ich wundere mich seit Jahren, wieso Frauen schöne Sommerkleider tragen können.. so bei Hitze... ohne sich ´nen "Wolf" zu laufen. Bisher habe ich das nicht bemerkt, was die Frauen quasi "drunter tragen". *lach

Auf der Suche nach diesem oder jenem Kleidungsstück kam ich die Tage auf die Idee, dass ich im Internet bestellen könnte. 
In den Geschäften liegt seit Februar fast genau der gleiche / selbe  Schiet. Schon wieder ist "sale". Gibt es den Schlussverkauf nun alle vier Jahreszeiten lang? Ich will keine abgegrabelten Reste für erschwindelte Preise. Menno. Und immer dieser Einheitsbrei. Ich hätte doch Kostümbildnerin werden soll. Gleich nach dem Studium der Kunst und der Neurowissenschaften... habe es halt vergeigt. 

Die dritte Woche in der neuen Firma habe ich geschafft. 
Wahrnehmungen am Rande: dort tragen die Frauen oft hübschen Nagellack. Etwas, dass ich irgendwann kurz ausprobiert hatte und dann gelassen habe, weil ich keine schöne Nagelform für Nagellack habe. Finde ich zumindest. Aber irgendwie mochte ich das halt schon immer gern. Mir gefallen meine kurzen, gepflegten Nägel. Lang brauche ich die nicht. Gestern war einer der wenigen Tage, wo ich Zeit hatte am Bahnhof in den großen Dr*ogeriemarkt zu gehen. Für eine Nagellackfarbe konnte ich mich nicht entscheiden, aber ich habe mir einen Klarlack gekauft, welchen ich bei farbigen Nagellack ohnehin als Unterlack bräuchte. Interessanterweise ging der gut aufzutragen.... Gleitsichtbrille sein Dank. *lach* 

Die Zahnschiene macht blöde Zahnschmerzen. Ich warte bis Mitte nächster Woche. Wird das dann nicht besser, muss ich erneut kostbare freie Zeit für einen Zahnarztbesuch wegen dieser dämlichen Schiene verplempern.

Die Geschirrspülmaschine ist gerade fertig geworden. 
Abfluch... und morgenfrüh kann ich ausschlafen. 

Mittwoch, 4. Mai 2016

verloren

Ich habe das Gefühl, dass ich mich selbst verliere. Seit vielen Wochen bin ich am reagieren und machen und tun. Oder ich schlafe. Oder versuche zu strukturieren und zu organisieren. 
Das gefällt mir überhaupt nicht. Im Untergrund höre ich in der Ferne ein Donnern und ganz ganz fein braut sich da was zusammen. Eine Ahnung. 

Darübe reden - wüßte nicht mit wem. Ich sehe und höre meine Freundinnen seit Wochen nicht mehr. Und wenn ich dann mit jemandem vertrautes... dann höre ich: "Das wird sich schon finden." "Das wird sich schon regeln." 
Hm.... wie soll sich das regeln? Wenn andere Menschen das völlig normal finden und es für unabänderbar halten, dass das eigene kurze Leben aus Arbeit, Haushalt, Essen kochen und schlafen besteht. Bitte. 
Nicht einmal das schaffe ich. 
Ja. Jammern auf hohem und so. Natürlich will ich mein Geld selbst verdienen. Gerade denke ich, dass es ja meine Entscheidung ist, ob das nun hier die nächsten Jahre so weiter geht. 
DAS ist für mich kein Leben. Lustigerweise hatte ich viel Zeit, da war es auch nicht das, was ich wollte. 
Ich fühle mich vor allem noch viel einsamer, weil ich nicht mal mehr Kontakt zu mir selbst habe. Wahnsinn!

Ich bin müde und einen weiteren Tag war ich im Grunde nicht bei mir. Aus Erfahrung weiß ich: Lange geht das nicht gut. Dann will ich .... und dann hole ich mir zumindest das gefühle Selbst zurück. Koste es, was es wolle. Zumal ich mir geschworen habe, dass diese scheiß Weiterbildung der letzte Müll war, denn ich geschluckt und ertragen habe.

Schiete. Dabei habe ich gefühlt schon so viel Zeit verloren. Vielleicht habe ich noch 20 "gute" Jahre. Das ist ein Windhauch. Das ist nichts.... mehr....  

Montag, 2. Mai 2016

K*raut & R*üben

Hat nun gar nichts mit dem Gemüse zu tun. Ich habe das Gefühl, dass bei mir gerade vieles wie "Kr*aut & R*üben" läuft. Woher kommt der Spruch eigentlich. Neben "Wie bei Hempels unter´m Bett" oder wie bei "Luis Trenker im Rucksack". 
Jedenfalls ist mein Essverhalten und das, was ich esse einfach grottig ungut. Seit Wochen. Und ich finde keinen Anfang, um das zu verbessern. Essen langweilt mich zu 90 % nach wie vor. Sieht nett aus. Hört sich gesund an. Und dann verliesen sie mich. Langfristig gesehen wird sich meine schlechte Ernährung eines Tages zeigen. Vor dem Job hatte ich zumindest mehr als genug Zeit. Jetzt fehlt mir diese natürlich. Super. 
Eine Freundin von mir geht fast jeden Tag in der sehr guten Kantine ihrer Firma warmes "Mittag" essen. Das ist abwechslungsreich und gesund. Abends muss sie sich nicht mit langen Einkaufstouren aufhalten und schon gar nicht mit Essen kochen. 
Heute kam ich so spät nach Hause - saß 40 Minuten erneut nach der Arbeit in der Zahnarztpraxis - das in den nahen Geschäften die Regale und Gemüsefächer wie leergefegt waren. 

Tja. Auch der zweite Abdruck für die Zahnschiene war nicht in Ordnung und ich mußte mich heute also zum dritten Mal "drücken" lassen. Nun wurde der Abdruck sofort in die Technik im Hause gegeben und nach 20 Minuten kam das Okay, dass es nun geklappt hat. Wenn ich großes Glück habe, dann kann ich mir Mittwoch in der Mittagspause (!) die Schiene - mit Rechnung - rausholen.

Als ich endlich um 18.40 Uhr zu Hause war, fand ich auf dem AB die Nachricht von einer Firma, dass ich sie bzgl. meiner Be*werbung zurückrufen soll. Dort hatte ich mich Ende März beworben. Was sagt eine dazu? In der Mittagspause rufe ich vom Handy aus an. Sollten die mich zu einem V*orstellungs-Gespräch einladen wollen?? Irgendwie macht das - obwohl ich nun eine Arbeit habe - etwas Mut und es wäre doch schön für das Selbst-Bewußtsein.

Ich schreibe jetzt noch in meinem Internet-Tagebuch, weil ich auf die Spülmaschine warte. Quasi. Zuspät angemacht. Aber wenn die aufhört zu rödeln, bin ich schnell in meinem Bett verschwunden. 

Sonntag, 1. Mai 2016

be*fristet

Ausgeschlafen! Das hat geklappt. Neun Stunden langer, tiefer Schlaf. Das ist so ein Genuß! 
Wäsche ist gewaschen. Unterlagen, Papier, Finanzen und PC sortiert, ausgeräumt und so. Gegen 14.30 Uhr mache ich den Hefeteig für die Zimt-Teilchen fertig.  Vorher lege ich mich ins Bett. Dabei kann ich wunderbar R*eiki schicken und ausruhen. 

Morgen kann ich meine Zahnschiene aus der Praxis abholen. Nachdem die neue und sehr junge Zahnarzthelferin am Mittwochabend die Abdrücke nicht richtig gemacht hatte. Welche  weiß wofür das gut war ? Jetzt haben sie gute Abdrücke von oben und  unten am Donnertagabend abgenommen. Möge die Spange gelungen sein. Da ich morgen die nächste Rechnung von ihnen in die Hand gedrückt bekomme, lohnt es sich Dienstag - in der Pause - zur Bank-Filiale zu fahren. 

Hatte ich geschrieben, dass ich einen be*fristeten Vertag habe für ein Jahr? Die Arbeitsbe*raterin schrieb mir, dass ich mich deswegen im Januar wieder ar*beitssuchend melden muss. Wie schnell ist wieder Weihnachten... 
Interessanterweise nehme ich das recht gelassen. Hauptsächlich sehe ich die Vorteile, die sich für mich persönlich daraus ergeben. Einer der Vorteile ist, dass ich - sollte ich erneut im A*pril 2017 auf den A*rbeitsmarkt gespült werden - jede Menge gelernt habe in einer für mich ganz neuen Berufssparte. Mein Arbeits-Selbstbewußtsein wäre neu gestärkt und ich würde versuchen eine Stelle mit ca. 30 Stunden zu finden. Wenn ich kein positives Signal von der Firma bis Januar bekäme, würde ich mich aus einer Fest*anstellung heraus be*werben. Bis jetzt bin ich jedoch zuversichtlich und bisher kann ich mir vorstellen dort längfristig zu arbeiten. Aber es sind ja erst zwei Wochen rum. :O)