Donnerstag, 30. Juni 2016

vier

Nachdem ich jetzt vier depri-jammer-motz-und selbstmitleid-Posts geschrieben und wieder gelöscht habe, gibt es im Grunde nur eine klare Aussage

"Es lief alles nach Plan, nur der Plan war sch*eiße!
                                              

Mittwoch, 29. Juni 2016

Geburts-Tage

Meine Mutter wird heute unglaubliche 77 Jahre alt. 
Herzlichen Glückwunsch, Mama.

Auch eine Blog-Leserin-Freundin aus Hamburg hat heute ihren Geburtstag. Auf diesem Wege: 


Liebe MM! 
Von Herzen alles Gute 
zum Geburtstag. 
Ich sende Dir Licht 
und hier ein paar Blümchen.




Ahoi 
Oona

Dienstag, 28. Juni 2016

die H*inkelstein-Theorie

Heute Morgen unter der Dusche flogen die Gedanken und Erkenntnisse nur so dahin. Mir kam in den Sinn, dass eine eben stets aufpassen muss, weil ihr jeder Zeit und aus jeder Richtung jemand Kieselsteine auf den Lebensweg schmeißen kann und sie somit ins Stolpern oder gar Fallen bringen kann. Und ehe ich mich versah, wurden aus den Kieselsteinen vor meinem geistigen Auge fliegenden H*inkelsteine, die vor mir auf dem Weg einschlugen. Weiter formten sich neue Gedanken… aus H*inkelsteinen aller Obelix mag eine keinen Weg bauen.

Eine läuft von den Steinen weg. Natürlicher Instinkt. Finde ich. Sucht Schutz und atmet durch. Mit Mut bleibt sie nicht wieder Jahre hinter dem mageren Strauch sitzen und bibbert. Sondern sie geht zu den Steinen und schaut sie sich an. Letztlich nur Steine. Die liegen. Jedenfalls kann eine erforschen. Annehmen. Ablehnen. Begutachten… und ... um den Stein oder gar die Steine herum gehen. Fröhlich pfeifend dann den Weg weiterlaufen. Zum Glück sind wir nicht mehr im Märchen und ein G*ott, eine G*öttin oder einen übelgelaunter Zauberer wirft uns ein ganzes Gebirge vor die Nase. Es gäbe auch die Möglichkeit, ob der Gewaltigkeit der Hinkelsteine, den Weg zu überdenken und einen anderen zu suchen.

Samstag, 25. Juni 2016

so siehts aus


Heute morgen habe ich im Bett gelegen und darauf gewartet, dass die Schmerztablette wirkt. Dabei habe ich mir auf Annikas Blog den Podcast über das gesunde Fett angehört. Ich schaute aus dem Fenter in den Himmel, aus dem das Wasser wieder wie aus Eimern kam. Und ich hatte mich gerade mit dem Kopf weggedreht, als ein unfassbar greller Blitz das Zimmer erhellte und es fast gleichzeitig so dermaßen donnerte, dass ich vor Schreck fast aus dem Bett geplumpst bin. Gut, dass ich nicht gerade in den Himmel geschaut habe als es blitzte. Puh...

Freitag, 24. Juni 2016

tatsächlich

Als ich es heute morgen hörte, da konnte ich es schlichtweg nicht glauben. Die Bri*ten gehen aus der E*U. Ich bin zu unpol*itisch, um mich dazu klug zu äußern. Ich stelle mein Ungläubigkeit fest. Das Gefühl von "die Welt bricht aus den Fugen". Natürlich denke ich das nicht nur wegen dem Austritt eines Landes aus der E*U. Mein Gefühl ist, dass es nicht das einzige Land sein wird, dass sich verabschiedet.

Vor einem mega-heftigen Unwetter bin ich gegen 18 Uhr nach Hause gekommen. Die Straßen waren für ein paar Stunde deutlich überschwemmt. Zumindest ist es nicht mehr so drückend-schwül-backig. 
Wochenende! Sehnsüchtig schaue ich auf die Uhr. 20.55 Uhr. Bis 21.30 Uhr will ich durchhalten und dann ins Bett. Ausschlafen. Kein Wecker klingelt. Ich freue mich auf mein Frühstück in aller Ruhe und das ich Zeit für mich habe. Einzig das schlechte Gefühl, meine Eltern "hängenzulassen", das trübt meine Freude an zwei freien Tagen.

Donnerstag, 23. Juni 2016

winziges G*lück am Weges-Rand

Auf dem Weg zur Arbeit saß eine junge Frau mit ihrem Hundewelpen auf einer Häusertreppe. Der Hund hatte ganz schwarzes Fell. Ich fragte, ob ich ihn anfassen darf. Die junge Frau war freundlich und ließ mich das weiche Fell streicheln. Das winzige Glück an diesem Tag. 
Die schwülheiße Luft ließ mich kaum atmen als ich um 18.15 Uhr aus dem Büro kam. Unerträglich. Vorhin kam eine Unwetterwarnung für Niedersachsen und B*remen im TV. Es grummelt draußen. 
Ich legte mich gegen 19.30 Uhr etwas hin. 
Dabei schaute in den Himmel...hmm... ab Herbst suche ich erneut.

Mittwoch, 22. Juni 2016

das war knapp

Heute war es ein unguter Tag im B*üro. Gegen Mittag kam es so dicke... habe nur kurz meinen Jogurt mit Banane gegessen und bin dann raus in die Mittagspause. Ins Café. Ich war viel zu unruhig. Arge Kopfweh. Also nach dem Cappuccino weiter. Nirgends das, was ich hätte essen wollen. 
Zurück - bei gefühlten 30 Grad - bin ich in einer Seitenstraße stehen geblieben und haben geweint. Der Streß, der Druck und eine - für mich bedrohliche Situation - waren einfach zuviel. Zumindest die Kopfweh wurden beim Weinen besser.
Ich habe es geschafft wieder in die Firma zu gehen. Fühlte mich wie ge*schlagen und es hat nur ein Hauch gefehlt (!) und ich hätte meine Jacke und Tasche genommen und wäre kommentarlos einfach gegangen. 
Nach einer Stunde hatte ich mich soweit im "Griff"- aber auch nur, weil die Kolleginnen alles weitere megastressige  von mir fernhielten. Denen ist es nicht entgangen, dass es mir gar nicht gut ging. 

Als ich um 18 Uhr nach Hause kam, rief ich meine Mutter an. Sie sagte schon am letzten Sonntag, das ich am nächsten Sonntag nicht kommen muss. Und da nehme ich sie jetzt beim Wort. Morgen rufe ich meinen Vater an und bestätige noch einmal, dass ich ihn nicht in der Reha besuche. Das fällt mir schwer. Die erwachsene Oona weiß, dass es das einzig Richtige ist. Zwei Tage zum Ausruhen und um die nötigsten Dinge im Haushalt zu machen. Zumal ich am Wochenende bei der Schwüle und Hitze vermutlich unfit bin. 
Außerdem zeigen meine Fingernägel deutlich an, dass ich eine Mangelernährung habe. Ich MUSS regelmäßiger und vor allem ausgewogener essen. Mehr trinken! 

Jetzt muss ich die nächste zwei Arbeitstage schaffen. Die sind - wie fast alle Tage - bis Oberkanteunterlippe knackevoll. Und sehr vieles erfolgt aus zuwenig Struktur und Klarheit innerhalb der Firma. 

Dafür habe ich gestern auf dem Weg zum St*adtamt (ich hatte um 18 Uhr dort einen Termin) bei K*arstadt auf dem D*VD-Tisch einen Film ergattert - letzte D*VD auf dem Stapel - der mich so erfreute, dass ich ihn heute gleich noch einmal anschaute. 
"Man l*ernt nie aus" mit dem de N*iro und der Anne Hata...dingenskirchen. Bisher hat der Film satte 13 Euro gekostet und ich bekam ihn gestern für 6 Euro. Ach... zwei Stunden das Gute, das Schöne, das Kluge und die heile Welt.

Montag, 20. Juni 2016

214 für die Katz

Oh nein... gerade wollte ich meine Fotos von gestern Abend  auf das Laptop übertragen. Ich habe alle Fotos aus "P" statt auf "Auto" fotografiert. Nicht mehr rettbar. 214 Bilder .... und es waren ein paar gute Fotos dabei... alles für die Katz... schnief... 

Hm... die Eisen-Infusion hat nicht gut geklappt

Überhaupt... ich vermute ich habe PMS .. :O) 
 

E*lemente

Gestern lief ich am späten Vormittag in Br*emerhaven am Deich entlang. Der Himmel grau und tief und wolkenreich. Der Wind blies ordentlich von vorn und das Wasser war "auflaufend". Ein Getöse von Wind und dem Anklatschen der Wellen an den Deich aus Steinen. Kaum Menschen unterwegs und es war dazu recht frisch. Ich bin viel länger gelaufen (über eine Stunde) als ich mir das so gedacht hatte. Über eine Schleuse kam ich noch gerade so bevor sie sich öffnete und bei der Hebebrücke musste ich ein paar Minuten warten. 
Die Zeit bei meiner Mutter war gut. 
Zurück fuhr ich noch einen Zug früher als sonst. So konnte ich mich um 17.45 Uhr auf das Rad schwingen und kam endlich wieder auf den R*iensberger Friedhof. Um Stille zu tanken und auch um mit der Makrokamera viele, frische Bilder zu machen. Nach einer guten Stunde im "flow" und des "Kräftesammelns" bin ich auf mein Sofa für zwei Sunden. Um 22 Uhr  ging ich ins Bett und fiel wie jeden Tag in einen tiefen, traumlosen Schlaf.

Samstag, 18. Juni 2016

das kleine Glück

ist für mich, wenn ich etwas "abgefressen" gegen Mittag aus der Firma laufe und hin zum kleinen Café. Natürlich geht das aus Kostengründen höchstens zwei Mal in der Woche. Ich bin froh, dass ich recht frühzeitig dieses wirklich sehr lütte Café entdeckt habe. Es ist zudem sehr schön, dass C. sich ab und an auf ihr Fahrrad schwingt und wir unsere Mittagspause zusammen dort verbringen können.

Am Donnerstag war ich allein dort im Café und schaute raus. Ein Mann hatte sich kurz vorher einen Espresso aus dem Laden geholt. Kaum das ich bestellt hatte und mich an die Fensterfront stellte, da war der Mann schon weitergezogen... Mittagspausen sind stets zu kurz. 


 (Oona) 
 
Ab nächster Woche will ich meine Pausen "draußen" verbringen. Das ist die einzige Chance eine Stunde lang abzuschalten. 
Es gibt weitere Neuigkeiten in der Firma. Hm... sie unterstützen meine Entscheidungen. 
Vor Monaten fand ich diese Postkarte und ich finde sie einfach gut. 

 (Image: Andrew Rich/postcard.info) 

Ab nächster Woche will ich erneut mit dem Rad fahren. Das Wetter ist nicht mehr ganz so gruselig wie in den letzten drei Wochen. Morgens in der Straßenbahn - und das nur für sechs Minuten - ist es mir häufig zu anstrengend. Diese ganzen Gerüche... zuviele Menschen. 

Geplant ist, dass meine Schwester mich heute gegen 12.30 Uhr hier abholt (sie wohnt eine Auto-Stunde von mir entfernt) und wir dann zusammen zu unserem Vater in die Reha fahren. Möge die Fahrt gut verlaufen. Ich freue mich darauf, dass ich einmal nur zu zweit mit meiner Schwester etwas Zeit verbringen kann. 

Jetzt ab unter die Dusche und einkaufen, putzen, aufräumen, Wäsche aufhängen... 
Gestern mußte jemand in der Firma längere Zeit im Flur sitzen. Als sie sich bei mir verabschiedete fragte sie mich, ob ich von der Firma Kilometer-Geld bekäme... 


Mittwoch, 15. Juni 2016

mit der Hand vor dem Mund

kann ich nicht schreiben... aber das tut Not. Heute in der Mittagspause mit C. dann doch irgendwie und so ... ähm.. gejammert. Ein kleines Büschen ?? Moooah... 
Zum Glück habe ich mit C. eine Gesprächspartnerin, mit der auch tatsächlich ein Gespräch stattfindet und der Raum zum Denken sich wieder öffnet. Nachdem eine - lt. Frau Vera F. B*irkenbihl - in das "Re*ptiliengehirn" gerutscht ist. Wo das Denken nicht mehr so möglich ist und es nur An*griff oder F*lucht gibt.

Ich hoffe, dass ich euch bald etwas Neues berichten kann und es hier wieder mehr Fotos gibt.

Dienstag, 14. Juni 2016

ist das schwer

Auf der A*rbeit gibt es neue - und für mich interessante -  Informationen. Nichts bleibt eben wie es war oder ist. Auf der Arbeit und im Leben ... so überhaupt und so... *lach* 
Ob es einer nun gefällt oder nicht. Das Gute daran ist: es ändert sich das Ungute so wie das Gute. Wobei das ja an der Sichtweise liegt und scheinbar Gutes war es am Ende dann doch nicht so wirklich. Das Schlechte hatte etwas Gutes. 

Ich versuche auf der Arbeit "offen" zu bleiben und mir selbst treu. So lange ich weiß, dass ich handlungsfähig bin, komme ich gut über die Runden. 

Wenn eine nicht mehr jammern, jaulen, klagen, motzen, scheinbar "sinnlos" wüten will .... und eine sich selbst nicht mehr zum O*pfer machen lassen will bzw. sich selbst dazu macht... moah... ist das schwer sich aus uralten Strukturen zu lösen. Was natürlich zuerwarten war. Doch ich bin zuversichtlich, dass eine sich ändern kann. Vielleicht nicht perfekt, aber doch ein großes Stück weit. 

Und ich würde so gerne schreiben, wie sehr mich es stört durch das Leben zu hetzen und ... neee... doch nicht. 

Ahoi
Oona

die trotzdem Dinge, die schmerzen, stören oder traurig machen weiterhin äußern wird. Aber ich denke, die aufmerksame Leserin / der aufmerksame Leser kennt den Unterschied zwischen jammen, klagen und schimpfen zu: Fakten gefühlt und getragen zu benennen. Dinge ändern, die ich ändern kann und die anderen Dinge, die ich nicht ändern kann, eben anzunehmen und /oder meine Haltung dazu zu ändern. 

Heute um 12 Uhr Feierabend gehabt. Gleich fahre ich nach einer kurzen Pause Zuhause zu meiner Cousine K. nebst Mann R. auf die andere Seite der Stadt.

Sonntag, 12. Juni 2016

zwei

Nachdem ich tatsächlich fast zehn Stunden in der Nacht geschlafen hatte, bin ich gestern morgen nach einem gemütlichen Frühstück in die Innenstadt gefahren. Von dort habe ich zwei Hosen und ein weinrotes T-Shirt nach Hause getragen. Die eine Hose sitzt nicht nur knackig... nein... sie hat auch eine knallige Farbe. Pink! Irgendwie musste die mit. Und obwohl sie - wie fast alle anderen Hosen - deutlich meine sehr massiven Waden abzeichnet, werde ich sie frech auf der Arbeit tragen. Gut kombiniert geht das. Sach ich jetzt ma so.

Zuhause trank ich den zweiten Cappuccino an dem Tag und legte mich danach ein wenig in mein zweites Bett, welches in meinem "Arbeits- und Gästezimmer" steht. Ich schlief sofort ein. Tief und fest habe ich geschlafen. Zwei Stunden später wachte ich auf - den lauten Handywecker hatte ich überhört - und konnte so einen netten "Herzschmerz-heile-Welt-Film" im Fernsehen sehen. 
Tja... und dann Wäsche aufgehangen und ein büschen in der Wohnung rumpuddeln. Ab 19.10 Uhr schaute ich mir den H*undeprofi an und buk nebenbei ein paar Mini-Pizzen. Was ich am "Pizza machen" besonders mag ist die Teig-Herstellung. Ich finde, dass sich Hefeteig einfach gut anfühlt. Mit einem "Herzschmerzschmacht-Film" ging es weiter... und ab ins Bett. 
Doch das "viele" sitzen und schlafen am gestrigen Tag hat leider zu einem schmerzenden Körper geführt. Deswegen habe ich mich seit 5.30 Uhr heute Morgen langsam bewegt und die Küche geputzt, die Betten neu bezogen, aufgeräumt und nun gerade einen Post geschrieben. Ich denke, ich schaffe es jetzt die Dusche zu entern. 

Am Nachmittag kommt C. und baut mir den zweiten Kleiderschrank auf.

Mittwoch, 8. Juni 2016

Möglichkeiten und Fülle

Fernsehen langweilt mich gerade und um ins Bett zu gehen ist es noch zu früh. Um mit jemandem zu telefonieren fehlt die innere Ruhe. So habe ich mich ein wenig bei f*lickr. umgesehen. Da kann eine in ungeahnte Bilderwelten, Geschichten und tolle Foto-Ideen hineinrutschen. Hier und da einen neuen Blog entdecken. 

Diese Fülle an Bildern... Leben. Landschaften. Tieren. Menschen. Situationen. Ideen. Und ich dachte gerade, dass mein Gefühl in den letzten Jahren war, dass es schon so viele Fotos gibt und im Grunde alles schon irgendwie fotografiert / umgesetzt wurde, da braucht die Welt meine Bilder nun nicht auch noch.
Aber im Grunde ist das nicht klug gedacht. Wenn mir das Fotografieren große Freude machte/macht, dann sollte ich es einfach tun. 
Allerdings finde ich, dass eine schon eine "Plattform" dafür braucht. Wie beim Schreiben ist es irgendwann dann tatsächlich überflüssig oder schade, wenn das so mühsam, liebevoll, gute "Erstellte" irgendwo in einer Schublade, in einem Archiv etc. verstaubt und nie das Tageslicht sieht. 

Wichtig finde ich für mich, dass eine etwas Eigenes "entwickelt" oder eine Idee von jemandem anderes in das passende Eigene umwandelt. Vor Jahren fand ich bei f*lickr. jemanden, der von fremden Menschen den Inhalt ihrer Taschen fotografierte. Immer im gleichen Bildaufbau. Das fand ich unglaublich spannend. Was Menschen so in ihren Taschen mit sich herumtragen. Tolle Idee. Eine andere stellte alte Gemälde in der heutigen Zeit nach. Klasse. Und was für eine Arbeit. 
Es entstand ein Buch aus den Fotos von zwei Frauen, die auf zwei  Kontinenten leben. Jede fotografierte ihr Frühstück. An 365 Tagen im Jahr. 

Jetzt warte ich auf den Geschirrspüler. Wenn der fertig ist und ich noch ein büschen versuche aufrecht zu bleiben, dann geht es um 21.30 Uhr ins Bett.

Heute Abend erfuhr ich, dass mein Vater am Montag recht kurzfristig in die dringend benötigte Reha gebracht wird. Mit dem Zug von meiner Stadt 60 Minuten entfernt. Meine Mutter ist also erst einmal drei Wochen allein. Bedeutet, dass ich jedes Wochenende unterwegs bin...

Dienstag, 7. Juni 2016

Rosenmonat

Mich machen diese vielen, wunderschönen Blüten am Wegesrand ganz betrunken vor Glück. 


Heute morgen bin ich einen Teil des Weges zur Zahnärztin zu Fuß gelaufen. Mein Stadtteil ist wirklich unfassbar, überwältigend grün und satt an Natur. Wirklich. Diese vielen Rosenblüten in allen möglichen Farben und dazu der Duft von zig anderen Blüten und Pflanzen machen mich zutiefst glücklich. Gelbe Mohnblüten recken sich dem Licht entgegen. Lavendel in Hülle und Fülle... gepaart mit Rosenstöcken. Und diese vielen unzählbaren Grüntöne.
Und dazu ein Himmel am frühen Abend, den ich selten so gesehen habe. Ständig sah ich Menschen, die den Himmel mit Sorge und Unsicherheit betrachteten. Aus den Nachrichten um 20 Uhr weiß ich, dass über einem Teil von Hamburg ein T*ornado fegte. 
Bisher hatte ich Glück und schaffte es immer gerade so in ein Haus, bevor sich der Himmel in den letzten Tagen entlud. 



Die Eß*-Sucht nimmt seit langer Zeit der "Ruhe" wieder geschmeidig an Fahrt auf. Das empfinde ich als bedr*ohlich. Gründe sind klar. Die Wege, wie ich damit heute umgehe sind noch zu finden.  
Am Abend habe ich mir meine Haare in eine kürzere, sommerliche Form schneiden lassen und die Farbe ist wieder frisch.

Sonntag, 5. Juni 2016

... nee.. doch nicht...

Mehrfach habe ich den Text gerade umgeschrieben. Über die Arbeit, die Eltern, den Schiet-Sommer :O) und mein irgendwie nicht geführtes Leben... blabla... nun habe ich alles Geschriebene wieder gelöscht. 

Genug "gejammert", gemotzt und geklagt. Gewütet. 
Noch lange nicht genug geweint und getrauert.

Heute Morgen kam mir in den Sinn:

* das, was ich ändern kann, das ändere ich. Sobald es möglich & sinnvoll & klug ist.  

* das was ich nicht ändern kann, das kann ich eben nicht ändern. Aber meine Haltung dazu kann ich ändern. 

* was ich im Grunde nicht ändern will (und es ist spannend rauszufinden, was das ist), das nehme ich an... und ... ich rede darüber nicht mehr. Für das, was ich nicht ändern kann oder eben will, muss ich mich nicht (mehr) rechtfertigen. Denn es gibt niemanden, der über mein Leben entscheidet - heute - als ich ganz allein. Das ist eine mehr oder weniger freiwillig gewählte Lebenssituation.

Was mache ich mit meiner Lebensenergie? Spannende Frage und Suche. Für was verbrauche ich sie jetzt und wofür könnte bzw. will ich sie nutzen? 
Wie kann ich mit meiner Enerige besser/klüger haushalten? 
Die Kraftquellen suchen und nutzen. Spaziergänge in der Natur. Zeiten am Wasser. Ein gutes Buch lesen. Schreiben. Fotografieren - es wäre schön, wenn ich aus meinen schönen Bildern etwas machen könnte. Pferde striegeln :O) oder mich mit den Freundinnen treffen - sprechen, die mir Kraft geben. Angenehme Cafés aufsuchen. 

Die erste "Wäsche" soll nun auf den Balkon. Am Abend gehe ich spazieren. Jetzt möchte ich meine Wohnung aufräumen, säubern und mich selbst auch ein wenig "aufhübschen". 

Habt einen schönen Sonntag! 

A* H O I 

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel wünscht euch 
Oona  

Samstag, 4. Juni 2016

Hitze ... moah

Schon um 8.30 Uhr ist es mir viel zu heiß. In den Zügen hat es ja bekanntlich fast immer die falsche Temperatur. Deswegen nehme ich eine Jacke und einen Schal mit. Hoffentlich ist es eine angenehme Fahrt nach B*remerhaven. 
Was freue ich mich auf den morgigen Tag, der wirklich nur für mich ist. Wenn es trocken ist, geht es vielleicht nach dem frühen Frühstück mit der Kamera in die Natur. Die Rosen sind so wunderschön zu sehen in den Vorgärten hier in meinem so grünen Stadtviertel. Fotografieren bevor die Hitze unerträglich für mich wird und bei Mittagslicht bekommt eine keine schöne Bilder. Irgendwo werde ich noch ein Stück Kuchen ergattern. 
Der Zug fährt um 9.56 Uhr. Weil die Einkaufshilfe des Pflegedienstes ein wenig ... äh... egal. Jedenfalls muss ich noch auf dem Weg zu meinen Eltern einkaufen. Mein Vater wünscht sich Eis zu seinem Geburtstag...

Donnerstag, 2. Juni 2016

rauchend

Mein Vater sollte Mittwoch nur für zwei Tage ins Krankenhaus zur Nachbehandlung der chemischen Behandlung. Endlich hat ein Arzt reagiert und mein Vater muss wieder für längere Zeit ins Krankenhaus, da er dramatisch abgebaut hat und massiv geschwächt ist. Weil er am Samstag 75 Jahre alt wird, darf er für zwei Tage nach Hause. 

Seit Mittwoch habe ich "Zahn*schmerzen". Heute habe ich auf der Arbeit sowas von neben mir gestanden. Weniger wegen dem "Zahn" als das Wetter und was weiß ich. Aufgerechnet heute. 
Um 16 Uhr bin ich schon los, weil ich vor dem Wochenende zu meiner Zahnärztin wollte. Rätselhafte Schmerzen. Sie ziehen über die Wange bis in die Stirn. Morgen gehe ich vor der Arbeit noch einmal hin. Und müsste die Stunde von heute auch nacharbeiten, aber ...

Nachtrag am 03.06.2016: 
Es ist am Zahnfleisch eine Entzündung, die auch wohl anliegende Nerven besucht. Muss nun ein paar Tage vor der Arbeit zur Praxis, um mir da etwas reinsp*ritzen zu lassen.   

.... das ist vielleicht nicht schlecht, denn ich kann endlich in Ruhe ! etwas wegschaffen. Wann ich jemals irgendwas im privaten schaffen soll, dass erschließt sich mir weiterhin nicht.  

Ich habe nicht einmal die Zeit und Kraft mich bzgl. meines Vaters zu sorgen. Oder warm zu essen oder ausreichend zu trinken. Von immer weniger Schlaf will ich nicht reden und die Staub-Mäuse feiern in meiner Wohnung eine ewige Party. Dazu liegen in meinem Wohnzimmer - sehr gemütlich - die noch eingepackten Kleiderschränke rum, dass nicht funktionierende Sonnenrollo ist schon eine Woche nach dem Kauf im Mors gewesen und ich habe weiterhin so gut wie nichts zum Anziehen... 
MOTZ ! 

und nun watt Schönes :O) 

Gestern war es (wie heute und die nächste ganze Woche) ziemilch wuselig, stressig und voll. Ein ziemlich "aufgedrehter" Tag in der Arbeit. Nach 10 Minuten im "Pausenraum" musste ich mittag da raus. Eine Pause für meinen Kopf und für meine Seele. 
In nur wenigen Minuten bin ich in dem kleinen Café an der größeren Straßenkreuzung. Es war "voll" mit fünf Menschen und auch vor der Tür war der einzige Tisch mit vier Frauen belegt. Ich stand vor dem Tresen und wartete auf meinen Cappuccino, um ihn mitzunehmen. Liebäugelte mit dem Rhabarber-Basier-Kuchen... aber ich blieb stark. Draußen schob eine Frau - mit einem schon entspannten Aussehen - ihr Fahrrad vor das Café. Eines der Fahrräder der Frauen fiel um, weil der Wind stärker war. Die ankommende Frau schaute auf das umgefallene Rad und sagte: "Ich habe es nicht einmal angesehen." Das hörte ich durch die offenstehende Tür und das Fenster. Das brachte mich zum Schmunzeln. 
Die Frau kam ins Café und bestellte einen doppelten Espresso Latte oder so. Die Inhabern fragte die Frau, welche so einen Kleidungsstil an hatte wie Südfrankreich und vonner Küste, ob Sie den Kaffee drinnen oder draußen trinken möchte. Sie könnte noch einen kleinen Tisch rausstellen. Die Frau entwortete leicht dahin gesagt: "Ich setz mich draußen auf die Bank am Baum und rauche eine nach der anderen." Schön, wenn Menschen scheinbar so entspannt sind mit dem, was sie eben so machen, wie sie es machen.  
Da standen wir zwei ganz entspannt vor dem Tresen, die große Espresso-Maschine röhrte und draußen flatterte eine Wimpel-Girlande im starken Wind mit tosendem Geräusch. Der Duft nach gutem Kaffee lag in der Luft, eine große Entspanntheit und kleine, selbstgebackene Küchlein, schokoladige Muffins und eine herzhafte Tarte (alles bio-regional) standen auf dem kleinen Tresen. 
Dienstag habe ich dort auch eine halbstündige Pause gemacht. Leider ist meine "Mittagspausen-Freundin" C. zur Zeit auf einer der ostfriesischen Inseln (seuftz), aber ich setzte mich - weil so windig - rein ins Café an einen ganz kleinen Tisch, welcher eine sehr an frühere Kindertage erinnert. Dazu vier lütte Stühle, die auch Kinder-Schulstühle sein könnten. Ich aß leckeren Kuchen und trank dazu einen echt guten Cappuccino. 


Im Café gibt es Bildbände über Irland, die kleinen Cafés überall in der Welt, über Kunst und es liegt die "Süd*deutsche Zeitung" auf dem Tisch. 
Wieder geerdet und mit ruhigerem Geist ging es zurück an die Arbeit....