Mittwoch, 30. November 2016

mir ein Herz gefasst

Vor einer halben Stunde habe ich mir ein Herz gefasst und bin zu den Nachbarn unter mir. Ich klingelte und überreichte der erstaunten Nachbarin mein kleines Geschenk für das Baby. Sie war wirklich erfreut und sagte das auch. Ich sagte, dass ich hoffe, dass es ihr gut gehe und ich fragte vorsichtig, was es geworden ist. Ein Mädchen. Sie schaute ins Kinderzimmer und sagte, dass die Kleine gerade eine neue Windel bekäme. In dem Augenblick kam der stolze Papa mit der lütten Deern auf dem Arm um die Ecke. Auch ihm sprach ich meinen Glückwunsch aus. Sooo klein und süß. Sie heißt J*ette und sie ist noch etwas verknauscht nach den ersten 15 Tagen auf der Welt. Ganz entzückend. Die Nachbarin fragte mich, ob ich die Lütte in der Nacht hören würde. Meine Antwort war, dass sie sich bitte darüber keine Gedanken machen sollen, weil ich ohnehin immer mit Ohropax schlafe wegen des Klopfens in den Heizkörpern. 
Es ist irgendwie entspannend, wenn eine spürt, dass sich die anderen Menschen zumindest Gedanken gemacht haben. 

Meine innere Aufregung wegen "Nachbarn" ist unschön. Gerade war ich auch nicht wirklich bei mir. Gefühlt war ich einerseits freundlich, aber auch total unsicher. 
Fast immer haben die Begegnungen mit den allen Nachbarn eher etwas Unerfreuliches an sich. Scheinbar wirke ich auf mir fremde Menschen doof und alt. Nun ja. Liegt sicherlich an meinen nicht entspannten Empfinden von Nachbarschaft.

Auch hier hat es etwas mit "den eigenen Raum einnehmen" und dem eigenen Selbstverständnis zu tun, dass ich in Ordnung bin, wie ich bin. Meine Haltung ist aus (alten) Erfahrungen und meinem massiven Sicherheitsbedürfnis entstanden. Doch es ist nie zu spät das zu ändern!
Früher bin ich ausgezogen... geflüchtet trifft es wohl eher... wenn mir die Nachbarn unerträglich erschienen. Als hochsensible Frau habe ich in den letzten Jahren sehr dran "gearbeitet", dass ich besser damit klar komme. Vor gar nicht so langer Zeit konnte ich erkennen, dass mich Geräusche, welche ich nicht "kontrollieren" oder "einordnen" kann fast umgehen t*riggern. Daran habe ich mit der T*rauma-Therapeutin gearbeitet. 

In meiner letzten Wohnung / im Wohnhaus hatten wir eine gute und angenehme Hausgemeinschaft. Die Geräusche haben mich auch mackig gemacht. Aber es war anders. Ich wußte, dass Annette jeden Samstag die Butze putzt und dabei laut Musik hört. Weil ich Annette mochte und wir uns gut verstanden, hat mich das Putzen nicht gestört. 
Irgendwann zogen andere Frauen ein in das sechs Parteienhaus. Nicht alles war super, aber wir hatten oft Spaß. Eine grüßte sich zumindest im Haus oder Garten. Schnackte ein paar Worte.

J*ette ist übrigens einer meiner Lieblingsnamen *lach*

zufällige Zufälle

Nachdem der Besuch bei meiner Friseurin letzten Donnerstag ausgefallen ist, bin ich heute hin, um mir die Haare schön machen zu lassen. Eine weiß ja nie, wann das nächste VG ansteht. Frische Farbe brauchte mein Haar und mehr Stufen. Volumen quasi. 
Wir legen gleich los mit dem Besprechen und ich plaudere so vor mich hin, da kommt von links eine Frau auf den Stuhl neben mich gehuscht. Und für den Bruchteil einer Sekunde denke ich: G. Als die Friseurin die Farbe anmischen geht, sagt eine mir wohlbekannte Stimme: "Soso, da ist die Frau Oona also beim Friseur." Ich setzte meine Brille auf und staune. Tatsächlich habe ich G. in dem Frisörsalon getroffen. Was für eine Freude!! G. und ich haben zusammengehalten in den neun Monaten in der bescheuerten Computerschule. 
Die Zeit im Salon ist nur so verflogen und wir mussten unser Gespräch leider unterbrechen, weil ich fertig geföhnt war und ihre Farbe vom Kopf gewaschen werden musste. Aber das macht nichts, denn wir sind ohnehin am Freitag zum Kaffeesieren verabredet.

Dienstag, 29. November 2016

Arbeitstitel: sich wehren/ mir selbst vertrauen

Ich habe vor ein paar Tagen bei der Doku-Reihe „L*ebenslinien“ auf dem bayrischen Sender  einen Film über Julia  gesehen. 
Schon als Kind wurde sie gemobbt, weil der Vater aus Jor*danien kam und die kleine Julia anders aussah und anders sprach, weil sie die ersten Lebensjahre in Stralsund gelebt hat. Als ein Stiefvater in ihr Leben kommt, beginnt die Ge*walt im Leben des Kindes. Jahrelang. Wenn Julia das heue als erwachsene Frau erzählt, dann bleibt mir fast das Herz stehen. Nach einer erneuten P*rügel-Attacke vom Stiefvater war das der Tropfen, welcher das Fass zum Überlaufen brachte. An dem Tag hat sie sich gewehrt und sie verprügelte den Scheiß-Kerl. Sie war 14 Jahre alt und haute den Mann aus der Wohnung.
Ihre Mutter sagte in dem Film, dass sie von alle dem nichts gewusst hätte. Ich verkürze meinen Text dazu auf: Das macht mich unglaublich wütend. Nichts will ich hören von den Psycho-Erklärungen, warum Mütter ihre Kinder nicht schützen.  

Die junge Frau hatte das Glück an einen K*ampfsport-Trainer zu geraten, der ihr beibrachte ihre A*ggressionen und ihre Kraft zu bündeln und eine gute Pr*ofisportlerin zu werden. So wurde sie mehrfach eine der weltbesten K*ick-Boxerinnen. Sie hat 2015 überraschend ihre S*portlerinnen-Karriere beendet, um mehr gemeinsame Zeit mit dem adoptierten Sohn zu haben. Julia arbeitet seit Jahren als Polizistin und sie gibt an Schulen Unterricht zum Thema „M*obbing“. In dem Film zeigten sie eine Unterrichtsstunde und das fand ich sehr beeindruckend.

Nachdem ich den Film gesehen habe, kam erneut der Gedanke, dass ich - auch mit meinem schmerzenden Körper – in einen Kurs für S*elbstverteidigung gehen sollte. Ich vermute, dass es mein Selbstvertrauen stärken und meine Grund-Haltung im Leben verbessern würde.
Abschließend möchte ich schreiben, dass ich der Überzeugung bin, dass Ge*walt  - in welcher Form auch immer -  nie eine Antwort oder eine Lösung ist.

Montag, 28. November 2016

unangemeldet

Am Samstag fuhr ich also nach Bremerhaven. Weil ich mehrfach die "Füße in die Hand" genommen hatte, musste ich nirgendwo bei der Kälte dumm rumstehen. Die Zugfahrt war wieder entspannt. Ich sollte bei der Uhrzeit bleiben und mit dem Bummelzug fahren. Wenn ich diesen Zug um 08:41 Uhr rechtzeitig erreiche. Bis jetzt war es die letzten Male so, dass ich die Treppe hochgeflitzt bin, rein in den schon bereitstehenden Zug und nach einer knappen halben Minute fuhr er los. Bekomme ich den nicht, dann kann ich den "schnellen" Zug um 08:56 Uhr nehmen. Eine könnte nun bemerken, dass ich auch früher am Haußtbahnhof sein könnte. Doch die Straßenbahnen fahren Samstagmorgen um diese Zeit nur alle 30 Minuten.
Jedenfalls fuhr der Zug durch dichte, tiefe Nebelwände hindurch und ich konnte teilweise nur bis kurz hinter die benachbarten Gleise schauen. Kurz vor Bremerhaven wurde es noch dichter und es lag Raureif auf der Natur. Was sicherlich an der Weser lag, an der das langgestreckte Bremerhaven entstanden ist. 
Als ich in dem Stadtteil meiner Eltern aus dem Bus stieg, hörte ich das Tuten über der Weser. Ach, das klang so schön, so vertraut ... es löst ein berühigendes Gefühl in mir aus, wenn Nebelhörner über das Wasser und die Stadt tuten. Verwirrend war etwas, dass man die Nebelhörner - welche ich früher in meinem Zimmer gehört habe und schon vor dem Augen aufschlagen wußte, dass es draußen sehr nebelig ist - schon vor Jahren abgeschafft hat.
Als ich vor der Haustür stand und geklingelt hatte, wartete ich eine Zeit. Hm... ist was passiert? Dann wurde der Türsummer gedrückt und ich ging zur Wohnungstür meiner Eltern. Mein Vater machte die Tür auf und stand mit dem Rolator im Wohnungsflur und fragte mich ganz erstaunt: 
"Was machst Du denn hier?" 
Ich lachte und antwortete, dass ich doch jeden Samstag komme. Meine Eltern hatten keine dirkete Ansage von mir bekommen, dass ich an diesem Samstag komme und so haben sie auch nicht nachgefragt. Meine Mutter war auch erstaunt. Und ich wäre so gern zu Hause geblieben. Seltsamerweise fand ich das nach ein paar Minuten nicht mehr schlimm und nahm die Wäsche in Angriff. 
Als meine Mutter später das Mittagessen kochte, haben mein Vater und ich nach langer Zeit ein Gesellschaftsspiel auf den Tisch gelegt. Dabei bemerkte ich, wie tüddelig mein Vater war. Zum Glück sprach ich später meine Muter darauf an und ich erfuhr, dass er noch stärkere Schmerzmittel bekommt.
Ich habe ihre Erlaubnis, dass ich meine TCM-Ärztin ansprechen darf, ob sie noch eine Idee hat, was man gegen die Schmerzen meines Vaters machen kann.

Übrigens hat mein Vater später das Rätsel um die Nebelhörner gelöst, welche es ja gar nicht mehr gibt. 
Er horchte. Nach einer Zeit sagte er: "Das ist ein Schiff, welches sehr langsam die Weser entlang fährt." Tatsächlich hörte das Tuten nach ca. einer Stunde auf. Frag den alten Seemann. Dann weißte Bescheid! *lach*
Meinen Eltern habe ich deutlich ! gesagt, dass ich am nächsten Samstag komme. Nicht, dass sie sich an dem Tag etwas anderes vornehmen...   

Gestern traf ich mich bei Sonnenschein mit B.K. am Vormittag für einen Spaziergang im B*ürgerpark. Ach... Leute... das Sonnenlicht. Eine Wohltat für die Seele!!! Später noch einen Becker Tee bei ihr. Zuhause buk mir den vorerst letzten Apfelkuchen. 
Öfter habe ich das Gefühl dicker zu sein und zu werden. Das finde ich fürchterlich. Ich bin weiterhin deutlich zu schwer für Füße, Rücken und Knie. Wenn ich jedoch ab und an auf die Waage steige, dann ist das Gewicht weiterhin in der zu akzeptierenden schwankenden Ein-Kilo-Zone. 

Nachtrag / 14.00 Uhr: 
Zwei Absagen (nach einem VG und ohne eines) an einem Tag und dazu vorhin eine nicht stattfindene Verabredung. Da wird die Laune trotz Sonnenschein echt unterirdisch....

Donnerstag, 24. November 2016

für die Muskeln und so

habe ich tatsächlich ohne Internetbestellung ein Balance-Board Gleichgewichtsbrett käuflich erworben. Dazu bin ich heute Mittag quer duch die ganze Stadt gefahren in ein überaus geschmackloses Einkaufscenter. Gähnende Leere überall. In dem Fachgeschäft für Sportgeräte hatte ich mir das scheinbar letzte Gleichgewichtsbrett der ganzen Stadt zurücklegen lassen. 25 Euro. Ich hoffe, dass sich das auszahlt. Ich finde es gut, dass es aus Holz ist und etwas breiter. Bei a*mazon hatte ich mir die "Bretter" angesehen und öfter in den Beurteilungen gelesen, dass sich die Dinger auch nach unten biegen können bei höherem Gewicht. Da ich nicht leicht bin und meine Füße schön breit :-), wird das hiermit wohl klappen.




Obwohl ich schon ein büschen Muffensausen habe wie mein übersensibler Körper auf neue Bewegungsabläufe reagiert. Und schon kann ich die Angst vor Schmerzen wahrnehmen. 
Eines der Haupthemen bei meiner freiwillig gewählten Körperarbeit. Die Angst mich zu bewegen. U. a. weil ich Angst habe noch mehr Schmerzen zu fühlen. Es ist zurzeit ständig eine Frage der bewußten Entscheidung es doch zu tun. Zu putzen. Mit dem Rad zu fahren. Trotzdem über Kopfsteinpflaster zu gehen - mega achtsam. Der Bahn entgegenzulaufen.
Die Putzaktion von gestern merke ich den Tag über immer deutlicher. Durchatmen. Das kommt und das geht wieder. 
Und den eigenen Raum einnehmen! Schwierig, aber machbar. Meistens. Da ist noch sehr viel Potenzial in alle Richtungen. 

Bei der Bank habe ich die 65 Euro für Apothekengedöns überwiesen. Diesen Monat flutscht mir das Geld nur so aus den Fingern. Dienstag 100 Euro für 2x AT-Stunden. Mit Freude und Dank an M. das Geld weitergereicht. Im Grunde ist dieses neue Erlernen unbezahlbar. Am nächsten Dienstag habe ich zeitnah einen neuen Termin bei der Friseurin ergattert. Sind locker an die 80 Euro. Morgen zur Reiki-Meisterin. 20 Euro.
Im Moment ist es eben, wie es ist. Zudem überlege ich mir viel besser und genauer, wofür ich mein erspartes Geld ausgeben möchte. Außerdem sage ich zu mir bei Dingen, die ich zurzeit dann nicht kaufe: "Im Moment möchte ich das Geld für noch bessere Dinge oder schönere Aktionen ausgeben." Das fühlt sich anders an. Es hat etwas mit dem Gefühl der eigenen Entscheidung zu tun. Viel besser als: "Das kann ich mir nicht mehr leisten."

Mittwoch, 23. November 2016

Küche fast fein

Endlich habe ich es geschafft und habe meine Küche zum größten Teil geputzt. Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung ist das Motto :-)  Tatsächlich hat der "Soda-Reiniger" von F*rosch funktioniert und meine Küchenschränke ließen sich oben drauf gut reinigen. Eine blöde Arbeit und ich habe mir Handschuhe dafür angezogen und dabei ordentlich gelüftet. Ich lege jetzt Geschenkpapier auf die Schränke, damit es nicht noch einmal so unschön wird. 
Die Frontwände der Einbauküche habe ich abgewischt, den Herd zumindest von außen geputzt und dann noch die Holzregale gereinigt. Küchengeräte aussortiert. Es gibt noch das eine und andere zu tun, aber es fühlt sich gut an, dass ich heute etwas geschafft habe.
Eine weitere Be*werbung wurde von mir gegen Mittag versendet. Meine Körperübungen sind für heute auch erledigt. 
Tja. Die Zähne sind geputzt und ich will ins Bett. Was habe ich??? Hunger. 
Mooahh... 
Irgendwas ist halt immer. 

Dienstag, 22. November 2016

zwei

Genau zwei Rückmeldungen gab es bei einer sehr hohen Zahl von Klicks gestern und heute. Das nehme ich zur Kenntnis und schaue, was das mit mir und meinem Schreiben macht. 
Meine Blog-Freundin Annika, welche ich gestern Abend dazu befragte, sagte abschließend die weisen Worte: "Dein Leben, dein Blog, dein Gefühl, deine Entscheidung." 
Genauso werde ich es handhaben. Mein Blog und meine Entscheidungen. 

Heute hatte ich nach vier Wochen die dritte Stunde A*lexander-Technik bei M. Es ist eine Freude mit ihr zu Arbeiten. So viel Wertschätzung von ihr und dazu Wissen. Für mich das "neue" Erlernen von Bewegungen. Ich gebe nicht auf wegen der vielfältigen Blockaden und uralten Mustern, sondern fange an ganz behutsam und langsam meinen Körper ins "sich bewegen" zu bringen. Energien zum Fließen. Dabei entdecke ich eine Freude an Bewegung. Das Aufrichten. Den Raum einnehmen. 
"Ich darf mich bewegen. Ich kann mich bewegen und ich will mich bewegen." Das ist mein persönliches Mantra und ich spüre, dass es sich verändert. Okay. Mit den VG´s und den vier Tagen Mensis-Schmerzen war ich fast zwei Wochen wieder raus. Aber ich habe den "roten Faden" vor ein paar Tagen wieder aufgenommen. 

Für die nächsten vier Wochen haben ich drei weitere K*örperübungen dazu bekommen. Dafür benötige ich ein "Wackelbrett" für die Körper-Balance. In der Innenstadt wurde ich vorhin nicht fündig. Bevor ich weitere Sportläden aufsuche, werde ich vorher anrufen. Sonst muss ich halt eines im Internet bestellen. Heute habe ich erstmalig in einer Internet-A*potheke bestellt. Auf Rechnung. Tatsächlich habe ich mind. 30 Euro gespart.

Gespart habe ich auch automatisch als ich um 17.20 Uhr bei der Friseurin ankam und diese gleich auf mich zu ging. Das es vor 18 Uhr leider nicht los ginge. Da ich bereits 40 Minuten durch die Geschäfte gelaufen war, weil es sich nicht gelohnt hätte, wieder nach Hause zu fahren und ich mir zudem einen Nerv im Rücken eingeklemmt habe, wurde der Termin zum Haare färben (in Absprache mit der Friseurin) verschoben. An der Haltestelle kam sofort eine Bahn und nichts wie nach Hause. Warmes Essen, ein paar Entspannungs-Kügelchen, Wärmflasche, viel trinken und vorsichtige Körperübungen. Heute komme ich hoffentlich ohne Schmerzmittel in den Schlaf.

Die Reiki-Meisterin meines Vertrauens hat sich gemeldet. Am Freitagvormittag kann ich sie besuchen. Ich habe ein paar wichtige Fragen und möchte bald anfangen mit einer bestimmten Behandlung. 
Apropöchen Behandlung. Heute Mittag wurde in der AT-Stunde deutlich, wo die nächste Blockarde sitzt. Und das schon seit über 10 Jahren!! Nach dem schweren Treppensturz auf der Arbeit. Wegen der Blockarde und den Schmerzen hoffe ich, dass ich zeitnah einen Termin bei der Krankengymnastin um die Ecke bekomme. Natürlich müßte ich mich aus Kostengründen aufraffen zu der blöden Hausärztin zu gehen, um der ein KG-Rezept aus den Rippen zu leiern. Könnte aber sein, dass ich vor lauter Ungehaltensein über ihre letzte Aktion bzgl. der De*pressionen ihr kurz die Meinung geige. 
Hmm.... brauche eh ein Rezept für die Schmerzmittel und die  Schilddrüsentabletten. Dieses Jahr bleib ich noch da, aber im nächsten Jahr suche ich eine andere Hausarzt-Praxis. 

Nachher läuft um 22.15 Uhr im zdf eine Doku über das Leben mit De*pressionen. 

Montag, 21. November 2016

Gedanken zum Blog

Ich gebe meine Gedanken und einen Einblick in mein (Seelen-) Leben hier in diesem Blog. Das ist bisher so gewollt, denn sonst hätte ich aufgehört mit dem öffentlichen Schreiben. Obwohl: Irgendwas ist immer. 
Was würde passieren, wenn ich mit dem öffentlichen Schreiben aufhören würde? Das beschäftigt mich im Zuge anderer Überlegungen seit einiger Zeit. Tatsächlich ist mir das Schreiben wichtig. War es schon immer. Das in "Worte fassen" und "Bilder" erzeugen. Alltags-Geschichten erzählen. Aber ... hmm... ist es nicht unklug bzw. sinnlos hier von mir zu schreiben, um nicht verloren zu gehen? 
Es bleibt weitestgehend ein Schreiben ins Off. 

Sonntag, 20. November 2016

lesen hilft :-)

Gestern fuhr ich zu meinen Eltern. Kurz bevor ich meine Wohnung verließ, um die Straßenbahn zu entern, fiel mir ein, dass ich nichts zum Lesen im Zug eingesteckt hatte. Ich stellte mich vor eines meiner Bücherregale und zog eines aus der langen Reihe von Büchern von Luisa Francia. Seit Jahren habe ich keines mehr ganz und in Ruhe gelesen. Dafür lese ich halt täglich ihren Blog salamandra.de , welchen sie seit 1999 schreibt. Dieses Buch erschien 2004, aber ich erwarb es Jahre später käuflich als Taschenbuch.



Im Zug war es ungewöhnlich ruhig und es gab viel Platz. Draußen zog die novemberliche Landschaft vorbei und ich fing an zu lesen. Ehrlich geschrieben bin ich mir nicht sicher, ob ich das Buch vorher ganz und bewusst gelesen habe. Gestern war auf jeden Fall angetan von dem, was ich las. Es fühlte sich an wie nach Hause kommen. Schwer zu beschreiben und darum versuche ich das auch gar nicht erst. Zwei andere Bücher von Luisa, welche ich öfter gelesen habe sind „Spielend scheitern“ und „Starke Medizin“.  

Es sind für heute Nachmittag heftige Sturmböen angesagt und viel Regen. Das beste Wetter um in der Butze zu bleiben und ein gutes Buch zu lesen, einen weiteren Apfelkuchen mit gutem Marzipan zu backen, leckeren Cappuccino zu trinken und die Seele baumeln zu lassen. Ich habe sogar noch einen Auflauf im Kühlschrank, welchen ich nur erwärmen brauche. 

Donnerstag, 17. November 2016

Baby & Quitten & Hoffnung

Ich sagte mir seit dem Sommer ständig: „Irgendwann wird das Baby unter mir in der Wohnung da sein. Und ich bleibe ganz entspannt und alles wird gut.“ Wichtig ist es für mich, dass ich versuche eine gute innere Haltung einzunehmen. Ich weiß, dass mich „Geräusche“ oft tr*iggern und mich hat es schon beschäftigt, dass demnächst ein kleines Wesen hier ins Haus „einzieht“. Sei dafür und nicht dagegen, Frau Oona! Das sagte ich mit öfter.

Seit Montagnachmittag höre ich, dass der kleine Mensch da ist. Ich habe mir das Kindchen visualisiert und vorgestellt, wie glücklich die Eltern sind. Was für ein Glück das Kind hat hier geboren zu werden. In Sicherheit und Geborgenheit. Am Dienstag habe ich im Viertel einen kleinen Willkommensgruß in Form einer (immer zu gebrauchende) süße „Schnuller-Kette“ aus gutem Holz besorgt. In ein paar Tagen, wenn sich die größte Aufregung gelegt hat, werde ich das Geschenk bei den Nachbarn abgegeben und ich hoffe, dass sie meine Geste gut heißen. 

Vor einiger Zeit habe ich von meiner Freundin B.H. ein Glas mit selbstgemachten Quittengelee geschenkt bekommen. Es war köstlich. Besonders auf frischen Vollkornbrot - leicht getoastet - mit etwas Butter.  
Erst dachte ich, da wäre Honig mit drin. Nun bekam ich von meiner Freundin B.K. am Wochenende ein kleines Gläschen Quittengelee weitergeschenkt, weil ich so begeistert von dem Geschmack war. Tatschlich ist es Geschmack der Quitte, welcher mir so gefallen hat. Wieder etwas gelernt und ich bin um einen „Geschmack“ und eine Möglichkeit reicher. Und B.H. hat über 20 Gläser mit Quittengelee hergestellt. Für Nachschub ist also gesorgt.

Außerdem habe ich mir eine Dose Birnen gekauft. Sehr lecker. Ich liebte den Birnengeschmack schon in meiner Kindheit. Das Allerbeste ist der Schokoladenpudding von Mutti und dazu Birnen aus der Dose :- )  Birnen kann ich sogar „roh“ essen. Allerdings höchstens eine Abate Fetel-Birne am Tag. Gerade habe ich im Internet gelesen, dass dies eine sehr alte Birnensorte ist. Heutzutage kann eine über einen guten Wochenmarkt gehen und dort nach a*llergiefreieren Obstsorten fragen. Da schaut Dich keine/r mehr blöd an. Teilweise steht das auch auf den Namensschildern der zig Apfelsorten. Zumindest auf den großen Bio-Wochenmärkten meiner Stadt.

Was mich ent-täuscht hat war die Feststellung, dass der teuer gekaufte Honig der Firma D*reyer dann doch aus Mexiko kommt. Vorne steht „Goldbiene“ drauf und die Imkerei kommt aus der L*üneburger Heide. Okay. Der Name hätte mich stutzig machen können, aber ich habe seit Jahren keinen Honig mehr gekauft. Nun werde ich mich schlau machen, wo ich einheimischen Honig herbekomme. Wenn ich schon dieses kostbare Lebensmittel zu mir nehme möchte.   

Ich habe eine  tolle Seite mit Rezepten  (klickediklick... um es mit Sudda zu schreiben) im Internet gefunden. Eine unfassbare große Sammlung von Rezepten von deutschsprachigen Food-Bloggerinnen. 

Hm… was ist so schwer daran, wenn eine Firma jemanden nach einem VG nicht einstellen möchte, diesen Menschen zeitnah mit einer Absage aus der Wartehaltung zu befreien?? An zwei Tagen habe ich drei Bewerbungen versenden können. Allerdings für 40 Stunden die Woche. Es verändern sich stark meine Prioritäten. Auf jeden Fall scheint die Weihnachtsflaute noch nicht eingetreten zu sein. 

Tatsächlich erscheinen am Horizont zwei Möglichkeiten, wie ich der größten Schmerzquelle in meinem Körper beikommen kann. Ich spüre seit gestern Nachmittag eine tiefe Erleichterung und es macht sich Hoffnung breit. Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben. Außer eben, dass es für mich eine der besten Nachrichten seit langem ist.

Mittwoch, 16. November 2016

sammeln von schönen Dingen

Zurzeit sammle ich bewusst Impulse, schöne innere Bilder und motivierende Geschichten aus dem wahren Leben von vor-bildlichen Menschen. Dazu schreibe ich fast täglich in mein Tagebuch aus Papier. Das zentriert mich und die Gedanken des letzten Tages kann ich am Morgen noch einmal nachlesen. Weiterführen. In der Küche steht auf dem großen Tisch eine Tasse Tee oder ein Cappuccino. Es ist warm und gemütlich. Ruhige Musik im Hintergrund. Ich genieße diese Zeit für mich. Diese Zentrierung tut mir gut. 
Es ändert sich etwas in meinem Inneren. Ob das an den „natürlichen Mitteln“ liegt, welche ich seit ca. drei Wochen einnehme? Als würde ich in ein ruhigeres Fahrwasser gleiten. 
Ahoi

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !

Freitag, 11. November 2016

abgehakt

Das VG war nicht besonders gut. Der ganze Tag war nicht gut. Wahrscheinlich wäre es klüger gewesen, diesen Termin am Morgen abzusagen. Glücklicherweise hat die Tablette, welche ich am Mittag genommen hatte, eine kurze Zeit lang gewirkt. Mir war nicht gut und mein Kopf war irgendwie nicht klar. Tüddelig.
In der Firma wartete ich 30 Minuten in einem unschönen Flur. Das Gespräch startet ungut. Nach einer halben Stunde waren wir fertig. Schon während des Gespräches bemerkte ich, dass ich dem Anzugmann kopftechnisch nicht gut folgen konnte. Deswegen unterliefen mir insgesamt noch mind. zwei "Patzer". 
Später am Tag konnte ich erkennen, dass ich mich von diesem missglückten VG geistig frei machen mus. Umgehend. Und das habe ich fast geschafft. Ich komme sicherlich nicht in die zweite Runde. Also habe ich diesen Job abgehakt.  

das einfache Glück



Die Einfachheit 
bringt mehr Glück 
als die Kompliziertheit.


(Oona und eine junge Frau vom Hof)

Donnerstag, 10. November 2016

Lichtmangel

Das Fehlen von Licht bzw. Sonnenlicht ist wirklich ungut. Heute wird es gar nicht hell. Schummrig und düster da draußen. Ich bin froh, dass ich mich entschieden habe heute nicht zu meinen Eltern zu fahren. Die Butze wird ohnehin voll. Meine Schwester rückt mit fast der ganzen Familie an. Das ist Aufregung und Planung genug.



Nach der gestrigen Mittagspause mit C. bin ich in die Innenstadt und fand bei P & C eine "unsteife" Bluse in taubengrau. Diese Farbe steht mir sehr gut.




Dienstag, 8. November 2016

weiter ausgeholt

Wie ich an den Kommentaren meiner Leserinnen unter dem Post von heute Mittag erkennen kann, wurde mein letzter "Einwurf" / Post dem Vor*stellungsgespräch zugeschrieben. Entschuldigung. Mein "Fehler". So war das nicht gemeint. 
Ich möchte kurz schreiben, dass sich diese "beschissene Gelegenheit zum Wachstum" darauf bezieht, dass ich durch mein "perferkt sein müssen" und der H*ochsensibilität etwas in die Knie gehe. Die letzten Tage trugen und tragen mehrere Gelegenheiten um seelisch/menschlich zu wachsen. Ob eine das nun will oder nicht. 

Das VG heute Mittag lief gut. Die drei Menschen waren freundlich, interessiert und klar. Sie melden sich Anfang nächster Woche bei mir, ob ich in der nächsten Runde dabei bin. Sie suchen zwei neue Mit*arbeiterInnen. Ich lass das Gespräch und die Infos erst einmal sacken.

Als ich nach Hause kam - zum Glück war es in der Zeit unterwegs schneegriesel- und regenfrei - und die Anspannung nach Tagen endlich etwas abfiel und mein Apfelkuchen im Ofen duftete, da klingelte mein Telefon. Der Ge*schäftsführer einer größeren F*irma hat meine Be*werbung gelesen und möchte mich am Freitag kennenlernen. Das sagte mir seine freundliche Sekretärin. 

NosoeibeGezuWa



Noch so eine beschissene Gelegenheit  
zum Wachstum.


Montag, 7. November 2016

und es entspannt sich etwas

wegen des Gespräches morgen. Das ist wichtig. Zu wissen das ich auch jetzt ! entscheiden darf und muss, ob ich diesen Job gern haben möchte. Wenn es denn überhaupt annähernd passt. Auch ohne A*LG1.

Meine Freundin B.K. ist da so wunderbar prakmatisch und klar. Ihre Souveränität hätte ich gern. Sie sagt, dass eine klar wissen sollte, was sie will bevor sie in so ein VG geht. 
B.K. sagt, dass eine Firma einen neuen Mitarbeiter sucht. Die Firma weiß, was sie will und braucht. Schaltet eine Anzeige und angesprochene Menschen schicken ihre Be*werbung. Die Firma sucht was im Ansatz passendes aus und lädt ein. Wenn das der Fall ist, dann hat die Be*werberin bis dahin alles richtig gemacht. Dann trifft man sich und unterhält sich. Über die zu erledigende Arbeit, den Arbeitsplatz, Arbeitszeiten und das Gehalt etc. Beide (!) Seiten schauen genau, ob es passen könnte. Dann entscheiden sich beide Seiten für sich, ob es zu einem Arbeitsverhältnis kommt oder nicht. Je mehr eine sie selbst ist in dem Gespräch, desto ehrlicher und klarer kann das Arbeitsverhältnis sein/werden. 
Paßt es nicht, dann sucht jede der Seiten nach etwas Passenderem. Da ist nichts "persönliches" dran. Kann ja gar nicht, denn wirklich kennen kann man einander nicht nach ca. 45 Minuten Gespräch.

Diese Haltung versuche ich weiter zu verinnerlichen und meine eigenen Position jetzt in Ruhe und in Klarheit zu stärken.

Freitag, 4. November 2016

räusper... ich habe Puls... sowatt von

Oona und ihre Vor*ahnungen. Gestern bekam ich eine E-Mail von einer Firma, dass sie meine Be*werbung erhalten haben und sich wieder bei mir melden würden. Ich meine, dass allein ist in der heutigen Zeit ein winziges Zeichen von Wertschätzung. 

Gestern Nacht war ungut, denn meine Sch*ilddrüse (?) scheint mehr als angestoßen zu sein durch die Kügelchen. Die Beine zuckten, große Unruhe, Hitze, Muskelschmerzen... und dabei dachte ich über diese wenigern Worte in der E-Mail nach und fragte mich, wie es sein kann, dass sie einen sehr trüben Tag (innerlich wie äußerlich) deutlich erhellen können. Natürlich schickte ich beim Rumtümpeln im Bett ordentlich R*eiki an "die perfekte (für mich) berufliche Aufgabe. Zu höchsten Gut aller Beteiligten".  
Morgens ... uhi... ich habe es geschafft bis 10:00 Uhr fertig geputzt und gestriegelt zu sein und traf pünktlich bei A. auf der anderen Seite der Weser ein. 
Ohne mit der Wimper zu zucken und ohne nach der Verpackung nebst Inhaltsangabe zu fragen, aß ich drei der köstlich duftenden Schokoladen-Printen! Tadaaa!! Hatte ich erwähnt, dass ich mir gestern bisher unbekannten Tee gekauft habe? Außerdem eine neue Schokoladensorte. Nicht der Rede wert. Leider. Ach ja. Nach gefühlten und wohl auch tatsächlichen 10 Jahren habe ich mit Honig gekauft. Das ist eine eigene Geschichte wert und der Post ist eh schon so lang. Aber ! Frau Oona sucht die Vielfalt. Sehr interessant. :-) 
A. und ich unterhielten uns u. a. über diese E-Mail und über die Firma. Später gab mir A. noch Kartoffeln aus ihrem Garten mit. Klasse. Spontan stieg ich aus der Straßenbahn bei dem Geflügelhändler meines Vertrauens, denn in der Bahn hatte ich beschlossen, dass es heute meinen Hühnchen-Möhren-Auflauf mit Kartoffelpü-Parmesankruse gibt. Da freue ich mich jetzt schon drauf.
Jedenfalls komme ich gegen 14:00 Uhr schwerbepackt in meine Wohnung. Als erstes schaute ich auf dem AB. Er blinkte. Genauso, wie ich es erwartet hatte. Komisch, oder? Die Firma mit der E-Mail möchte mich kennenlernen. Huiii... ich war sooo aufgeregt, dass ich fast 20 Minuten verstreichen lies und dann dort anrief. 

Am nächsten Dientag habe ich ein Vor*stellungsgespräch bei dieser Firma. Mit dem Fahrrad 30 Minuten entfernt - schätze ich so. Teilzeit. Für einen Tätigkeitsbereich, welchen ich mehrfach in meinem Berufsleben ausgeübt habe und der mir gefallen hat.   

Nur langsam geht diese enorme Aufregung zurück.  
Ich spüre, dass liegt a) an der Tatsache nach vier Wochen der Suche das erste VG zu haben und b) an den "Mitteln", die ich seit einer Woche nehme. Sollte sich das bis Montag nicht einpendeln, werde ich die Heilpraktikerin anrufen. Vielleicht muss ich zumindest ein Mittel reduzieren. Abwarten. Auch wenn es mir schwer fällt.
Ich werde Reiki daran schicken, dass ich am Dienstag um die Mittagszeit einen klaren Kopf habe und mich gut bewegen kann.  

Hm... mein Vater erzählt mir letzten Samstag, dass es gerade durch die Medien ging, dass ein Mensch in dem Service-Bereich einer Bank zusammengebrochen und gestorben ist. Also die Bank hatte wohl schon geschlossen. Die Kunden der Bank sind einfach über den Menschen hinweggestiegen. 
Das geht nicht in meinem Kopf. In was für einer unsozialen, stumpfen Welt leben wir teilweise ?
Das ist natürlich unterlassene Hilfe*leistung und in dem Zeitungsartikel stand, dass man davon ausgeht, dass diese Menschen durch die Kameras in der Bank und die Benutzung der Automaten ausfindig gemacht werden können und sie auf jeden Fall zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man dafür ins Gefängnis gehen. 
Selbst wenn ich den Menschen nicht anfassen möchte/kann oder die Situation nicht wirklich zu erkennen ist. Heute hat fast jeder ein Handy. Not*rufe sind kostenlos. 

Ach... entweder ist mir zu kalt oder zu heiß... mir ist kodderich. Durchatmen. Wird besser Oona. Wieso sollte alles das, was ich an Kügelchen und so nun einnehme, nicht auch spürbar sein. Wo ich doch die Prinzessin auf der Erbse bin...

"... und das ist gut so."

AHOI 
und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel, liebe Leichtmatrosinnen !
    

Donnerstag, 3. November 2016

dies und das

Tag x ist nun da. Frau Oona ist nicht mehr auf der "Gehaltsliste" vom Amt. Gestern Nacht hatte ich ein paar Probleme. Seele oder / und die vielen Kügelchen der Heilpraktikerin? Ich hatte das Gefühl, dass meine Beine kaum zu bewegen waren und anderes. Dennoch habe ich heute nach einer Woche endlich das Nahrungs-Ergänzungsmittel (schwedische Wurzel) gegen die Depris genommen. Erst einmal nur eine Kapsel statt zwei. 
Jetzt habe ich "Puls" und ich weiß, dass ich der Angst etwas Raum geben muss - damit sie sich nicht andere Spielfelder sucht - , aber ich bin diejenige, die sagt wo es lang geht.
Um mich abzulenken fahre ich gleich in die Innenstadt. 

Unter meiner Wohnung naht die Ankunft des Babys. Das macht mich unruhig. Die alte Nachbarin direkt neben meiner Wohnung ist nach ihrem Abtransport noch nicht wieder aufgetaucht. Gestorben? Altersheim? Bedeutet das neue Nachbarn? Vorher wird - nach Ansage der Verwaltung - die komplette Wohnung kernsaniert, weil niemand den Gestank einer Kettenrauscherin aus den Wänden und Türen bekommt.

Nächste Woche habe ich aufgrund meiner vorhersehbaren Schmerztage keine "Termine" gemacht. Bedeutet, dass die Kalenderwoche 45 komplett und absolut leer ist. Gar nicht gut. 

Ich habe im Internet nach einem Lebkuchen-Rezept gesucht... 

Irgendwie beginnt dieser Tag unruhig und ungeschmeidig. Und es ist noch nicht einmal 10 Uhr.