Sonntag, 20. August 2017

Glück / Mut / gute Sicht

Ich habe genau die eine Stunde mit Sonnenschein am frühen Sonntagmorgen erwischt, um auf dem großen Parkfriedhof einen Spaziergang zu machen. Schon auf dem Friedhof bemerkte ich nach einer Dreiviertelstunde, dass bei stärkerem Wind die nächsten Wolken am vorher strahlendblauen Himmel aufzogen.

Mittlerweile habe ich mir einen Cappuccino gekocht und den Laptop angeschmissen. Draußen ist es noch mehr zugezogen und die Sonne kommt nur sporadisch durch die Wolkendecke hindurch.

Wie ich die frische Luft vermisst habe in den Tagen mit diesem wechselhaften und für mich stets viel zu warmen Wetter. Zwischen Hitze (alles über 24 Grad ist mir zuviel), drückende Schwüle und Regen/Regengüssen. Mittlerweile sind zumindest zurzeit für mich die Temperaturen erträglich. Im Grunde bin ich nicht mehr  "draußen" und in der Natur gewesen seit gefühlt ewiger Zeit.

Gestern Abend bin ich gegen 18:00 Uhr raus in die Schrebergarten-Siedlung. Wunderbar! Der spürbare Wind, die wilden hell-dunklen Wolken am Himmel und ich konnte den Herbst schon riechen. 
Die vielen kleinen Gärten überquellend an Gemüse, Obst und Blumen. Diese Farbenpracht und die Gerüche. Das empfunden Glück und die tiefen inneren Bewegungen könnte ich – wenn ich es denn wollte – ohnehin nicht in Worte fassen. 
Das Glück habe ich im Herzen abgespeichert. So wie die Zeit heute Morgen. Das Rauschen der Blätter in den Baumkronen über mir. Das löst in mir Glück und Freude aus. Das Licht und der Frieden an diesem Ort. Alles darf sein. 


**
Auf der neuen Arbeit lief es von Anfang an nicht gut. Von Woche zu Woche wurde es für mich schwieriger. An einem Tag wurde mir klar, dass ich zwei Möglichkeiten habe. Eine Verbesserung zu versuchen oder von der P*robezeit gebraucht zu machen und innerhalb von 14 Tagen zu gehen. 
Noch am Tag dieser Erkenntnis habe ich vor 1 1/2 Wochen das Gespräch mit meiner Vor*gesetzten gesucht. Es war ein gutes und produktives Gespräch. Am nächsten Tag gab es ein Gespräch im „Team“. Alle Beteiligten haben haben das Gespräch als sinnvoll und gut empfunden. 
In der letzten Woche lief besser. Wenn es so bleibt und /oder sich weiterhin gut entwickelt, kann ich Anstellungszeit bis Mai 2018 schaffen. Aber es bleibt für mich eine tägliche Herausforderung mit all dem, was in meinem persönlichen Hintergrund zusätzlich abläuft.


Für die geneigte Leserin sind das ein paar Sätze. Nicht im Ansatz ist darin zu verstehen / zu erkennen, was mich das „alles“ für eine Kraft und (innere) Arbeit gekostet hat. Ich bin dankbar, dass ich in den letzten 19 Monaten einiges gelernt habe und noch Kraft übrig ist/war, nach diesen letzten acht Monaten, diese Situationen (vor allem in meinem Sinne) zu klären und zu regeln. Lösungen zu suchen und zu handeln. 




aus dem Buch "R*esilienz" von M*atthew J*ohnstone erschienen im K*unsmann-Verlag

Was gibt es noch Neues? 
Nachdem meine neue Brille zwei Wochen auf meinem Schreibtisch lag, trage ich sie seit letztem Donnerstag. Warum sie da so lange rumoxidierte? Die Geschichte ist zu lang. 
Mit der neuen Brille könnte das Sehen endlich besser werden. Ich verstelle alles Mögliche an meinem Arbeitsplatz, um die bestmögliche Haltung und Sicht zu erlangen. Dazu lade ich meine Augen ein, diese neue Sehhilfe doch bitte anzunehmen. 

Das Schöne ist zudem, dass die Brille etwas kleiner ist und somit die Gläser (aus Glas) leichter sind. Auch das neue Gestell wiegt fast nichts. Lustigerweise habe ich mich so auf das „Sehen“ fokussiert, dass ich glatt vergessen habe danach zu schauen, wie die Brille in meinem Gesicht aussieht. *lach* 
Wenn ich Gestelle beim Optiker ausprobiere, sehe ich mich nur ganz nah im kleinen Spiegel. Gestern Abend schaute ich beim Zähneputzen in den Spiegel und stellte erfreut fest, dass ich eine gute Wahl getroffen habe. Das warme „weinrot“ kann ich im Brillengestell gut tragen.


Gestern habe ich in einer meiner „Sitz-Einheiten“ angefangen einen Krimi zu lesen, welchen ich mir vor Wochen gekauft hatte. Ach ist das fein, wenn eine ein gutes Buch lesen kann. Die Sehstärke für die Nähe ist in der Gleitsicht besser. Zudem scheint das Prisma besser angepasst zu sein, denn tatsächlich kann ich eine Zeile ohne „Augen gehoppel“ lesen. 


Abwarten wie es sich weiter entwickelt. 

Jetzt ab auf die Matte...

Ahoi ! 

Mittwoch, 16. August 2017

16. August 2009 /2017

Ich freue mich auf „meine“ liebsten Monate im Jahr, die schon nahe sind. 

Zwischendurch möchte ich euch am heutigen 8. Jahrestag dieses Blogs einen lieben Gruß senden. 
Und: 


Danke



Oona is coming back soon. 



Ahoi

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !

*

Donnerstag, 3. August 2017

** Auszeit **






Ich harkel mit dem Ende dieses Blogs. 

Mit mir selbst habe ich heute eine 

Auszeit 

für diesen Blog vereinbart. 


Vielleicht sehe ich im Herbst wieder Licht im Tunnel.

Bleibt geschmeidig, liebe Leicht-Matrosinnen!


 Ahoi 

Dienstag, 1. August 2017

Re*flextion






O
o



  


Montag, 31. Juli 2017

Weisheiten .. und so



Nicht weil die Dinge schwierig sind, 
wagen wir sie nicht, 
sondern weil wir sie nicht wagen, 
sind sie schwierig. 

S*eneca 

Sonntag, 23. Juli 2017

für den August ein neues Blog-Desgin

Also das sind die Zitronen im Hintergrund. Das Sommerliche.  :-) 
Ich liebe so ziemlich alles rund um die Zitrone. Die Form, den Geruch, den Geschmack, die Farbe und das Leuchten ansich. Die Erinnerung an Sommer, Helligkeit und gute Laune. Z.B. komme ich an keinem Geschirrhandtuch mit Zitronenmotiven drauf vorbei. Auch nicht an einer Zitronen-Tarte. 
Seit ich neuerdings - nach über 10 Jahren ohne Eis - ab und an ein frisches Eis in verschiedenen Eisdielen in der Stadt kaufe, weiß ich wieder um meine Liebe zu gutgemachtem Zitroneneis. Dazu ist es eine meiner kost-baren  :-D  Kindheitserinnerung. Eis essen!

Ich sah eine Doku über die Zitronen an der A*malfi-Küste. Was sie dort alles aus dieser schönen Frucht machen, die dort ganz besonders schmecken sein soll, ist schon ein Grund nach Italien zu reisen. Die Landschaft so wunderschön. Träumen kann ich ja.

Gestern sprachen mein Vater und ich über einen unserer die Familien-Urlaube in den 1970 ´iger Jahren an der Mosel. Als das Leben - zumindest für uns Kinder - leicht war und der Sommer eine der schönsten Zeit des Jahres.

Dabei fielen mir gestern die hellen, warmen Sommer meiner  Kindheit ein. Die Tagesfahrten mit der Familie an den Strand von Cuxhaven und Dunen. Die Watt-Wanderungen. 
Vorallem erinnere ich mich an die Wochenenden im Sch*rebergarten meiner Großeltern hier in Bremen. Der Bruder meines Vaters und seine Frau haben vier Kinder, welche allerdings damals schon :-) älter waren als meine Schwester und ich. Aber Eis geht bekanntlich in jedem Alter.

In den Sommern kam am Nachmittag - mit einer tönenden Glocke - ein kleiner Eis-Wagen zu den Schrebergärten. Wir Kinder liefen auf den Hauptweg und hatten die kleine Auswahl von Eis-Glück. 

Das war noch ein großer Schrebergarten - ich schrieb schon darüber - mit hohen Bäumen. Ob der Garten letztlich wirklich so groß war, dass will ich heute nicht mehr durchdenken. Für mich war er groß und ein schöner Ort. An den Bäumen hingen Äpfel, Birnen und Pflaumen. Dazu gab es alle möglichen Sorten von Beeren-Sträuchern und natürlich Kartoffeln, Erdbeeren, Möhren usw. Rosensträucher und viele Blumen. So ist es auf meinen inneren Bildern zu sehen. 
Zwei Häuschen standen zudem in dem Garten. Ein Haus für die Gartendinge und eines zum drin sitzen. In denen roch es eben nach Garten-Häuschen. Sie waren eher funktional als schön eingerichtet. Dort konnten wir bei Regen zusammen gequetscht auf einer großen Eckbank sitzen und Kaffee trinken. Drinnen stand auch ein gußeisener Ofen. Da kamen manchmal die Bratäpfel raus. 
Mit am Schönsten war im August das Lampion-Fest in dem Schrebergarten-Viertel. 
Auf dem folgenden Foto sieht man nicht meine Cousine D. , meine Schwester und mich. Vermutlich ist meine Schwester das Licht in der Mitte...


Die angenehme Wärme flirrte über den Gärten und auf den angrenzende brachliegende Felder auf der anderen Seite des Hauptwegses. Da wurde kaum etwas gemacht, weil diese Felder zu nah an den Gleisen der Züge lagen. Die fuhren auf einer Art Erdwall an den Schrebergärten vorbei.

Wenn es am späten Abend nach Hause zurück ging, mussten wir einen (gefühlt) längeren Weg zu den Parkplätzen laufen. Der Boden des Wegses war festgefahrende Erde. Rechts und linke davon kamen ab einem bestimmten Bereich erneut "nur" Felder mit wilden Pflanzen darauf. Beim Nachlassen der Sonnenbestrahlung fingen die Blüten der wilden Kamille an zu duften. In der Luft hing ein verzückender Duft von Blüten, Licht, Sommer und Glück.

Montag, 17. Juli 2017

Leben ist Veränderung


Dinge kommen 

das Leben ist 

Dinge gehen 


Prioritäten werden neu oder anders gesetzt 

Bedürftigkeiten verlagern sich

Menschen ändern sich



für das eine oder andere 

im Lebensfluss

ist früher oder später 

die Zeit abgelaufen


was vergeht oder verschwindet

das macht Platz 

für Neues


*


AHOI 

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel 


Mittwoch, 5. Juli 2017

hin und wieder

überrollt mich die pure Verzweiflung. 
Das dauert nicht lang, denn ich versuche mich umgehend auf den Augenblick zu konzentrieren. Ich habe niemals mehr als das Jetzt.  



Die Trauer ist hauchdünn unter der Oberfläche. 

Mein Gefühl mit nur einem Viertel meiner Kraft zu leben, ist im Untergrund deutlich zu spüren.

Donnerstag, 29. Juni 2017

A*chtsamkeit






Achtsamkeit strebt nichts an. 

Sie sieht einfach, 
was bereits da ist. 




Mahathera G*unarantana 

Dienstag, 20. Juni 2017

Rose - von der Sonne berührt




Der Nachmittag war heute frei. Ich besuchte meine Cousine und ihren Mann. Im Garten unter dem Sonnenschirm sitzen und den angenehmen, frischen Wind genießen. 

*

Freitag, 16. Juni 2017

Mitgefühl für mich selbst

Gestern fuhr ich am späten Nachmittag mit dem Rad zu einer Stunde A*lexander-Technik ins "Viertel". Auf den letzten Metern fing es an zu tröppeln. Während der Stunde ging ein Gewitter über der Stadt nieder. Sehr helle Blitze und das hat "gerumst"! 
In sicheren Räumen mag ich das ganz gern hören und ich liebe die Luft danach. 
Draußen goß es aus Kübeln und ich hatte derweil eine weitere ganz besonders schöne Stunde zusammen mit M. und ich fühlte mich danach sehr gut in meinem Körper. 
Als ich zur Tür rausgegangen bin, war es frischer und es regnete nicht mehr. Glück! Der Himmel war weiterhin düster. Trocken kam ich zu Hause an und konnte späteren Gewittern vom Sofa aus zuschauen. 

Ich bin begeistert und beglückt von dem Zusammensein mit Menschen, die achtsam und wohlwollend miteinander umgehen. Das berührt gerade so sehr mein Herz. Es ist schön zumindest eine Stunde in einem "sicheren" Raum zu sein. Sein zu dürfen wie ich bin. Außerdem ist dann das Mitgefühl für sich selbst auch viel leichter zu finden.

*

Montag, 12. Juni 2017

blumig



Am Sonntag war ich vor der Hitze mit der Kamera in der Natur unterwegs. Es ist Rosenzeit und ich liebe es. Falls ich noch einmal nach Südengland komme, dann definitiv im Juni und Juli. Ein Rosenstrauch leuchtete besonders schön in der Sonne. Als ich mich ihm näherte, wurde ich magisch von einem wunderbaren und zarten Duft angezogen. Konnte mich von den Blüten kaum trennen. 




*

Donnerstag, 8. Juni 2017

die einfache Lösung

Wenn Du im Büro schlecht gucken kannst, dann verstelle den großen Bildschirm vor Dir auf die passenden Höhe. Zudem ist es ganz pfiffig sich die bestmögliche Sitzhöhe auf dem Stuhl zu überlegen. 
Besonders dann, wenn du eine Gleitsichtbrille mit Prisma trägt... moooaah .... :- D 

P.S.: Zum Glück ist mir das ganz von allein aufgefallen. 





*


Montag, 5. Juni 2017

etwas Neues kann alles beinhalten

Heute morgen überlegte ich mir, wie oft ich in meinem Leben bereits "Neuanfänge" oder einen "ersten Tag" hatte. Da kommt einiges zusammen und dennoch bleibt es aufregend. Gleichzeitig tragen mich diese Erfahrungen.
Sicherheitshalber habe ich mir für morgenfrüh mehrere Wecker gestellt... :- D



Dienstag, 30. Mai 2017

„Die frohe Bot*schaft ist…

... dass Deine R*ückenmuskulatur recht gut sein muss.“ Dies sagte mir gestern Mittag meine AT-Trainerin. Nachdem wir zusammen über meine „H*altungsfehler“ und Ausweich-Bewegungen sprachen, die ich den ganzen Tag lang ausführe. Ich bin den Ursachen weiterhin auf der Spur. Sehr langsam, aber es wird.

Jedenfalls musste ich bei ihrer zuversichtlichen Feststellung lachen. Ja. Das ist eine frohe B*otschaft. Darauf will ich vertrauen. 
Ich habe meine A*chtsamkeitsübungen im Alltag verstärkt. Je mehr ich jetzt übe, desto besser kann ich mich daran erinnern. Ich hoffe, das der A*utomatismus neu trainierter Haltungen (auf jeglicher Ebene) anspringt, wenn mehr „Äktschen“ in mein Alltag kommt.

In sechs Tagen es geht los. Vier Wochen gefühlt endlich wieder im beruflichen Alltag sein. Ich freue mich drauf. Zurzeit bin ich viel unterwegs um mich u. a. vorzubereiten. Auch das ist im Moment belebend. Wohltuend.

Es ist so eine Art langsames „Hinschunkeln“ zum ersten A*rbeitstag. Es gibt nun sommerliche Kleidung in meinen Schränken. Auf meinem S*martphone habe ich die Ideen der Zusammenstellungen fototechnisch festgehalten. Meine Schwester schickte mir nach Ansicht meiner Outfit-Fotos die Frage: „Und wenn die da eine gute Klimaanlage habe?“ *lach* Zum Glück habe ich vier neue und leichtere Strickjacken in schönen Farben im Schrank hängen. Ich liebe Strickjacken!

Mein Laptop kann nun wieder ein gängiges E*-Mail-Programm. Die zwei Stunden mit einer PC-Fachfrau sind gut investiertes Geld. Seit ein paar Tagen frische ich mein Wissen und Können auf und es macht mir Spaß. Statt irgendwelcher Übungstexte aus dem Netz nehme ich meinen R*eisetexte und arbeite mit den dazu passenden Fotos. Es geht doch nichts über praktisches Üben. Die Zeit verfliegt dabei allerdings rasend schnell.

Meinen dringenden Friseurtermin habe ich an dem geplanten Tag auf den Nachmittag verschieben können. Glück! Also frische Farbe für die Haare am zweiten A*rbeitstag.

Für das morgigen V*G am Nachmittag muss ich halt geschickt föhnen.

Dann habe ich für eine Freundin einen Briefumschlag aus dem Papier einer Zeitschrift gebastelt. Für den Umschlag wollte ich eine eher kleinere Briefmarke haben, die ein schönes Motiv hat. Bei der Post war der Schalter „mit nur Briefmarken“ leer. Ich schaute auf die bunten Bilder und entschied mich umgehend. „Bitte die Marken mit dem rosafarbenen Vergissmeinnicht.“ Das ist ja toll, dachte ich.

In der Poststelle klebte ich umgehend eine Marke davon auf den Brief. Und siehe da. Das waren gar keine Vergissmeinnicht in rosa. Sondern wunderhübsche Blüten der Kartäusernelke… 


Donnerstag, 25. Mai 2017

Vergiss*mein*nicht



Es blüht ein schönes Blümchen
Auf unsrer grünen Au.
Sein Aug' ist wie der Himmel
So heiter und so blau.


Es weiß nicht viel zu reden
Und alles, was es spricht,
Ist immer nur dasselbe,
Ist nur: Vergissmeinnicht.


Wenn ich zwei Äuglein sehe
So heiter und so blau,
So denk' ich an mein Blümchen
Auf unsrer grünen Au.


Da kann ich auch nicht reden
Und nur mein Herze spricht,
So bange nur, so leise,
Und nur: Vergissmeinnicht.


August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)







*

Sonntag, 21. Mai 2017

unterwegs im Mai

Eine Wohltat geradezu. Es war das perfekte Wetter. So wie ich es mi Sonne und Wolken halt mag. Nicht zu kalt und nicht zu warm. Diese Ruhe auf dem R*iensberger Parkfriedhof. Dazu eine Farbenpracht. Auch auf meinen Wegen außerhalb des Friedhofes. Mein Stadtteil hat sehr viel Natur zu bieten und jetzt im Mai blühen überall in den unglaublichsten knalligen Farben der Rhododendron und die Azaleen. Beide Pflanzen bzw. deren Blüten kann eine am besten im "Pulk" fotografieren. 
Interessanterweise sah ich überall Mohn an den Wegesrändern stehen. Gelb und Orange. Wo ist der gute alte rote Mohn geblieben? 



Bei einem Eisladen entschied ich mich für zwei Kugeln. Das Schlecken von Eis habe ich ewig nicht gemacht. Erinnerungen an die Kindertage kam auf. 


Meine Schwester und ich aßen früher diese Ver*führung aus Milch auch im kalten Winter. Draußen. Denn: "Eis geht immer." 

Hier die kleine Akeleiblüte, die einmal so groß werden möchte wie ihre Schwester rechts im Bild... 
 

Für meine Rückreise mit dem Zug habe ich mir in Kiel noch den neusten Band von "Mamma Ch*arlotta" gekauft. Die 2 1/2 Stunden im Zug habe ich gar nicht bemerkt. Eine leichte, amüsante Unterhaltung. Das Buch kann ich also von meiner "Geburtstagsgeschenk-Liste" streichen. Doch ständig kommen andere Bücher dazu.

Ich bin verliebt in die Blüten des "Vergiss-mein-nicht". Nach rosa Blüten vor ein paar Tagen hier also die kleinen Schönheiten in der Farbe Blau. Sind sie nicht zuundzu schön?? 



*

Mittwoch, 10. Mai 2017

neues Blog*gewand im Mai


Manchmal ist es an der Zeit für Veränderungen. 


 Ahoi

Montag, 8. Mai 2017

wieder sch*reiben

Seit gefühlt ewiger Zeit einen - wieder mit der Hand geschriebenen - Brief in den Briefkasten an der Ecke eingeworfen. Danach bin ich zur "Post" gelaufen, um neue und hübschere Briefmarken käuflich zu erwerben. Wo ich schon in dem Laden stand, habe ich ein kleines Schreibheftchen für den Tag in Kiel mitgenommen und zehn himmelblaue Briefumschläge.




**

Sonntag, 7. Mai 2017

unterwegs mit der Kamera

Als ich über den wunderschönen und ruhigen Park-Friedhof lief, kam ich nicht in meinen üblichen "Fotografier-f*low" wie sonst, wenn ich mit der Kamera unterwegs bin. Der Wind bei meinem Spaziergang war stärker als angenommen.










*

Mittwoch, 3. Mai 2017

entspannt durch diesen Tag

Wie genial war das denn?? 
Heute habe ich ausgeschlafen bis 08:00 Uhr. Die Haare sind zwar kürzer, aber ich sage nur: fluffig! Ein Frühstück mit ohne Brot. ...ähm... weil keines da war.
Eingekauft für einen Apfelkuchen am frühen Nachmittag und ein wenig Pizza am Abend. Der halbe Kuchen vom kleinen Blech passte mm-genau in die von mir noch nie zuvor benutzte Tubbbba-Dose.   :-) 






Tulpen im Rh*ododendron-Park  

*

Mittwoch, 26. April 2017

Sehnsucht nach der Küste

Es ist erstaunlich, dass sich aus verschiedenen Gründen seit Kurzem eine Sehnsucht nach Küste, Meer und Strand in mir breit macht. 
Ich versuche einen Weg zu finden, wenigstens dieser alten -  neu aufgeflammten - Sehnsucht nach Wasser, Hafen, Seeluft, Wind und Schiffen :-) nachzukommen.
Ahoi 
 

Dienstag, 18. April 2017

vonwegen der Bewegung

Hm... was einer so durch den Kopf geht. 
Jemand sagte einmal zu mir, dass gute Energie gute Energie anzieht und das sich bewegen eben automatisch mehr Bewegung bringt. 

Zufälligerweise sind meine Freundin B.K. und ich am Ostermontag woanders entlang spaziert als sonst. In einem Stadtviertel, das hinter einer großen "Hauptstrasse" in meiner Stadt liegt. Nicht das ich das so gar nicht kenne, aber mit dem Entschluss mich wohnlich zu verändern, schaue ich auf einmal anders. Merke mir Straßennamen und Wohnviertel. Jedenfalls bemerkte ich, dass es ein ruhiges und schönes Stadtviertel ist. Das macht doch Lust auf Veränderungen. 
Heute fuhr ich am späten Nachmittag in die Innenstadt - ich brauchte neue Wolle :-)   - und dabei schaute ich in einem Buchladen nach einem Stadtplan. Tatsächlich wurde ausgerechnet jetzt ein Reiseführer mit gutem, herausnehmbaren City-Plan für´n Appel und ´n Ei verkauft. Auf der Rückfahrt in der Bahn stellte ich erstaunt fest wie eben jener neu erkundete Stadtteil heißt. 

Mein Keller ist doch um einiges leerer geworden, was überaus erfreulich ist. Eine Freundin hat sich angeboten mehrere Tüten mit alten Dokumenten fachgerecht zu vernichten. Klasse. Es geht voran.

Freitag, 7. April 2017

auf*räumen hilft

und wenn eine damit um 19.30 Uhr beginnt. So kann ich mit einem längeren Vorhaben am Sonntag starten, denn ich habe Platz geschaffen und eine äußere Klarheit.
Es sind am Sonntag zudem Zimt-Schnecken geplant. Das Wetter soll wunderbar werden. Das Akku der großen Kamera ist geladen. Das zweite Akku hat den Geist abgegeben.
Eine meiner "guten" Hosen wurde am Vormittag genäht und die Schuhe sind endlich geputzt. Das Bett ist nun bezogen - schön achtsam - und gleich fahre ich zu meiner Lieblings-Cousine und Mann auf die andere Seite der Stadt. Dort gibt es eines der größeren Einkaufcenter. Mutig werde ich vor meinem Kaffeebesuch bei K. und R. nach neuen Kleidungssücken suchen.  
Im Keller werde ich mich Montag wie eine kleine Wühlmaus durch die Berge alter Sommerkleidung arbeiten. Zum Glück habe ich noch eine gute Anzahl von Plastiktüten. Damit kann ich in kleinen Portionen die ganze Kleidung zum Altkleider-Container bringen. 
Uhii... ich muss los!

 

Dienstag, 7. März 2017

geschmeidig durchgekommen

Der Tag verlief recht fluffig. Viel mit Straßenbahnen, Bussen und Zügen durch die Gegen gefahren. Alles ungewöhnlich angenehm. 

Die H*eilpraktikerin war am Morgen wieder hilfreich. Es ist beeindruckend, wenn jemand einen großen Wissens- und Erfahrungsschatz hat. 
Vermutlich wird es mir in vier Wochen durch verschiedene Maßnahmen und Einnahmen von "natürlichen" Mitteln schon wesentlich besser gehen. Das macht mir Hoffnung. 

Von dem Städtchen, in dem die H*eilpraktikerin wohnt, fuhr ich mit dem Zug direkt durch nach Bremerhaven. In 50 Minuten war ich schon da und um 12 Uhr war ich bei meinem Vater. 

Am Morgen und am Abend machen die Vögelchen ein "Radau". Das es eine wahre Freude ist. Der Frühling naht mit großen Schritten. Ich sehne mich mehr dennje nach Licht, Farben und vor allem nach frischer Luft. 

Samstag, 4. März 2017

Wahrheit


 
Es gibt eine Vollkommenheit
 tief  inmitten alles Unzulänglichen. 

Es gibt eine Stille
 tief  inmitten aller Ratlosigkeit. 

 B*uddha






Freitag, 3. März 2017

un*erträglich ohne sie zu sein


Schmerzlich vermisse ich meine Mutter. 
Jeden Tag ein bißchen mehr. 



Montag, 27. Februar 2017

ditt un datt

(dies und das) … und das fing um 07:00 Uhr an. Damit ich nicht so viel vom Tag verplemper, habe ich mir überlegt – strukturtechnisch – dass es sinnvoll wäre immer zur gleichen Zeit aufzustehen. Tja. Bedeutet dann aber auch, dass ich mind. 16 Stunden am Tag den Tag gestalten muss. Also habe ich die Uhrzeit auf 08:00 Uhr verändert. 
Zudem bin ich nach dem Tag heute erschöpft und müde. Wehn stört es, wenn ich neun Stunden am Tag schlafe? Niemanden! 
Morgens bin ich zum Bäcker, um eine andere, neue Brotsorte zu kaufen. Das ging fix schon schief, weil es a) blöd zu schneiden war - nicht nur weil zu frisch - und b) es nach nichts schmeckte. Prächtig. 


Zum Frühstück also ein langweiliges Dinkel-Roggen-Brot mit Rühreiern. Der H*öhepunkt des Tages kommt nach dem Frühstück: mein selbstgeklöppelter Cappuccino und dazu ein Kartenspiel in der muckeligen, warmen Küche.

Bei der Heilpraktikerin habe ich nächste Woche einen Termin. Die Liste der Gründe dort hinzufahren wird länger als gedacht. Einen Termin für eine neue Stunde mit der Alexander-Technik habe ich mit M. ausgemacht. In diesem Bereich habe ich bei all den Geschehnissen der letzten fünf Wochen zwei Schritte zurück gemacht. Wobei ich die fast täglichen Körperübungen erneut aufgenommen habe. 

Geplant war Szegediner Gulasch und das habe ich mittags auch zubereitet. Watt mutt, datt mutt. Aber gegessen wurde am Abend. 

 
 

Die zweite Portion habe ich eingefroren, weil ich mich bemühen musste überhaupt etwas zu essen. Für morgen habe ich eine Idee. Da ich früh Besuch bekomme, muss ich sehen wieviel Kraft noch da ist, um am Nachmittag einkaufen zu gehen.

Freitag, 24. Februar 2017

Ch*amäleon-Jacke

Am letzten Freitag habe ich mir eine  S*oftshell-Jacke  (klick) gekauft. Mir gefiel die Farbe und dass sie keine Klettverschlüsse hat. Lang genug am Po und an den Armen. Ich habe nämlich lange Arme. Oft hängt bei einer Jackenanprobe unten noch´n Meter Arm raus. 
Jedenfalls gab es die passende Größe. Obwohl ich nie so recht weiß, wann eine Jacke zu groß oder zu klein ist. Seltsam. Ist aber so. Die Verkäuferin sagte, dass sie passt. Nun ja. 
Ich habe mir angewöhnt, dass ich neue Kleidung immer erst einmal eine Woche in der Bude hängen lasse. Mit "Schnipsel" dran und schön ordentlich. Leider habe ich noch lange nicht genügend Kleidungsstücke und Schuhe zurückgebracht. Wie auch immer. Ich haderte am Preis und an der Farbe. Soll ich mir wirklich so eine Farbe kaufen?? Obwohl die mir extrem gut steht? 
Im Laden habe ich sie als "apricot" gesehen. Zuhause war ich mir nicht so sicher, ob die Jacke nicht während des Transportes von P & C nach Hause die Farbe gewechselt hat. Hm... Am nächsten Morgen war die Jacke definitiv "orange". Das schrieb ich C. umgehend. Eine Ch*amäleon-Jacke!! Für 130 Euro. Quasi ein Schnäppchen. 
Gestern kam eine meiner beiden modebegeisterten Freundinnen zu Besuch. Irgendwann erzählte ich von der Jacke. Als ich ins Wohnzimmer mit der Jacke - im Stil eines O*stfriesennerzes - zurückkam, da schaute G. nur kurz und sagte begeistert:  
Koralle !!!!
So. Nun hat das Kind einen Namen. Koralle. Das passt.
G. war begeistert von der Farbe und dem Kleidungsstück. Sie erzählte mir, dass die Klamotten der hamburgischen Firma "d*erbe" zurzeit mega angesagt sind und auch der Stil dieses Regen- Mantels (!). Deswegen länger über den Po und so. G. versichete mir, dass der Mantel perfekt passt und mir die Farbe sehr gut steht. Hatte ich erwähnt, dass die weißen Knöpfe schöne Anker drauf haben und das "Futter" innendrin marineblau ist?  *klimper mit den Augen*
"Nimm den Mantel und schneid endlich den Schnipsel raus." riet mir G. energisch. 
Äh... vielleicht mache ich das auch. *lach* 

Gleich geht es zu meiner Freundin B.K. aufs Land. Die Freundin, die ich schon 38 Jahre lang an meiner Seite weiß, hat heute Geburtstag. Zeit für ein Käffchen.  
 

Sonntag, 19. Februar 2017

Paar auf der Parkbank

Dieses Foto aus meinem Archiv von 2010 zeigt eine alte Holzbank auf dem R*iensberger Parkfriedhof. Ich habe das fotografiert, was ich sah. Die Bank stand unter einem alten Fliederbaum. Die Jahreszeit ist somit zu erkennen... 


(zum Vergrößern bitte anklicken)

*

ein Sonntag ohne Kuchen

geht im Grunde und überhaupt gar nicht. Deswegen bin ich gestern Abend - nach einem langen Tag bei meinem Vater - spontan in den Einkaufsladen und ergatterte noch ein paar Äpfel, ein Stück gute Butter und gemahlene Mandeln. Der gemütliche Nachmittag mit Cappuccino, duftenden Apfelkuchen und ein wenig fernsehen ist gesichert.
Bei meiner selbst erstellten Kuchen- und Gebäckauswahl ist massiver Handlungsbedarf zu verzeichnen. Das bemerke ich besonders, wenn ich auf meiner Runde durch meine Lieblingsback- und Kochblogs an Fotos von traumhaften Kuchen und Torten kleben bleibe. Ein Leben ohne Torte ist möglich, aber sinnlos. Hüst.
Jedenfalls habe ich heute Morgen auf dem Blog „Zucker, Zimt und Liebe“ eine  Zitronenrolle mit Käsekuchen-Füllung  (mit einem Klick zum Post) entdeckt. Mir lief umgehend das Wasser im Mund zusammen. 
Ich mag den Geschmack von Zitronen so gern. Dazu die Farbe, der Geruch und die Form der Zitrone. Allein das wäre ein Grund nach Süditalien zu reisen! Auf arte sah ich vor einiger Zeit eine Wander-Doku. Eine der Wanderung führte den Journalisten zur weltbesten Zitrone. Da geht mir das Herz auf. Diese Landschaft.

„In Italien wandert Bradley M*ayhew die A*malfiküste südlich von Neapel entlang, wo uralte Pfade traumhaft schöne Dörfer und Städte verbinden. Immer wieder führt der Weg durch Zitronenhaine, in denen die aromatischen S*fusato-Zitronen wachsen. Von einem Händler erfährt Bradley das Rezept für den Zitronenlikör L*imoncello.“ Text von der arte-Homepage

Was mich am Backen (und dem Kochen) hindert ist meine Küche. Ich habe kaum Arbeitsfläche und wenig Kochutensilien, weil ich die nicht lagern kann. Dann ist viel Licht nur selten in der Küche vorhanden. Natürlich könnte ich die Küche dahingehend verändern, dass ich mehr Arbeitsfläche und etwas mehr Stauraum hätte. Lampen sind käuflich zu erwerben. Jedoch ist meine Küche weiterhin der einzig gemütliche Raum in meiner Wohnung. Ich liebe meine Frühstücksrituale am alten großen Küchentisch. Der zu tief ist, um gut längere Zeit an ihm back- und kochtechnisch zu arbeiten.

Die andere Hürde: Irgendjemand muss das Backwerk essen und da ich mich nur schwer beherrschen kann bei leckerem Kuchen... hm... dann würde ich womöglich dicker und kann ich nicht mehr die Berge in der A*malfiküste hoch. 
Ihr versteht mein Dikemma.  *lächel*

Heute ist es draußen sehr grau, klamm und der Regen versprüht sich gleichmäßig. Die Heizung läuft und am Foto meiner Mutter brennt tapfer eine kleine Kerze gegen das Schummerlicht in der Wohnung.

… hui… gerade ploppt mein Smartphone. E. fragt, ob es die Zitronenrolle gibt, wenn sie bei mir Urlaub macht. Vor lauter Begeisterung hatte ich ihr vorhin den Link von dem Post geschickt.

Äh... im März gibt es also bei mir Zitronenrolle.

Donnerstag, 16. Februar 2017

irgendwie halt*los

Bei strahlendem Blau am Himmel und der milden Mittagssonne wurde die Urne meiner Mutter in die Erde eingelassen. Frische Frühlingsblumen in einem zarten Kranz um die Urne herum. Sie vermischten sich auf der Erde liegend mit unseren mitgebrachten vier kleinen Sträußen aus weißen Rosen. Die Ruhe auf dem Friedhof war wohltuend. 
Der junge Bestatter hat seine Aufgabe gut gemeistert. 

Aus einem Grund (den ich nicht aufschreibe) ging diese kurze Zeit auf dem Friedhof an meinem Inneren vorbei. Ich war da und "wach", aber irgendwie... es ist, wie es ist. 

Am späten Nachmittag ging ich zu B.H., welche fünf Minuten von meiner Schwester entfernt lebt. Es gab Cappuccino und frische, selbstgebackene Kekse. Letztlich wurde der Tag zu lang, aber es war gut die Freunde zu sehen und ein wenig zu sprechen. Ich rede ansonsten kaum noch. Wenn einmal jemand zu sprechen da ist, kann ich nicht viel reden.

Nach zwei Stunden bei meinen Freunden bin ich mit dem Zug nach Hause gefahren. Im Zug holte mich ein, was womöglich zur Urnen-Beisetzung hätte sein sollen (?). 
Zudem schrieb mir während meiner Zugfahrt meine Schwester, dass sie noch einmal auf dem Friedhof gewesen ist und das Grab verschlossen war. Die Blumen lagen schön auf der Erde. 
Erst in dem Moment hatte ich das Gefühl von "abgeschlossen". 
Dieses Sehen und das Wahrnehmen des offenen Grabes, welches wir ungeschützt zurücklassen mussten, dass hat mir nicht gut getan. Ich bin so froh, dass meine Schwester noch einmal zum Grab gegangen ist und mir das mitgeteilt hat.

Nach über neun Stunden Schlaf bin ich in einen neuen Tag gestartet. Heftige Gefühle der Trauer überfluten mich und irgendwie fühle ich mich haltlos. 

Alles, was von einem langen, schönen, schweren Leben ... von einem Menschen... über bleibt, dass passt in ein kleines Gefäß aus grünen Marmor.

Dienstag, 14. Februar 2017

frische Luft




Mittwoch also die Urnen-Beisetzung. Es ist erfreulich, dass es mittags nicht mehr so eisekalt ist und morgen die Sonne vom Himmel scheinen soll. Das wird ein langer Tag. Mögen die öffentlichen Verkehrsmittel mich gut von A nach B bringen.


Weil die Sonne so schön vom Himmel schien und die Temperaturen über Null stiegen, bin ich am frühen Nachmittag in die Klamotten geschlüpft. Raus an die frische Luft. Eine Wohltat für die Lungen und meine Seele! Für Fotos für euch habe ich die Kamera eingesteckt.    

 zu und zu puschelig


 Flechten-Schönheiten

  

Donnerstag, 9. Februar 2017

es geht weiter

Mich hat der Spruch "Das Leben geht weiter.", welchen eine im Leben in verschiedenen Zusammenhängen vernimmt, dann eher gestört als getröstet. 
Doch das Leben geht weiter. 
Tatsächlich habe ich das Gefühl, den "Faden" erneut aufgenommen zu haben. Am Vormittag musste ich mich selbst etwas anstupsen. In verschiedenen Läden habe ich eingekauft. Über den ganzen Tag verteilt lief in vier Durchgängen die Waschmaschine. Der Keller hängt fast bis auf die letzte Leine voll mit meiner Kleidung.
Der Schrank mit dem Putzzeug und angesammelten Zeug ist nun entrümpelt und sortiert. Mein Bett ist frisch bezogen mit einem Bettzeug, von dem ich gar nicht wußte, dass ich es jemals gekauft habe ... grübel... Ich telefonierte am Nachmittag mit meiner früheren Kollegin M. und am Abend mit B.K. Das Bad ist geputzt. Seit Wochen gibt es keine passenden St*ellenausschreibungen. 

Zum dritten Mal an hintereinander folgenden Tagen gab es etwas Warmes zu essen, was im Ansatz einen Nährwert hatte. Eine Möhre, eine Zuccini, eine kleine Knobi-Zehe und eine gelbe Paprika (alles Bio) in Gemüsebrühe gegart und dazu gab es Bio-Hirse. Tomatenmark und Ziegenfrischkäse waren auch mit im Essen. Für morgen habe ich noch keine Idee. Gut wäre etwas, dass ich am Samstagabend mir warm machen kann, wenn ich von meinem Vater wieder zurück komme.

Es geht halt weiter... irgendwie anders, aber es geht weiter. 
Und natürlich ist das gut so. Nach vornehin formieren sich zarte Gedanken und Ideen. 
Einen Schritt nach dem anderen.

Mittwoch, 8. Februar 2017

„Beruhige Dich, mein Herz.“

Vielleicht „beruhigt“ es sich in mir, wenn am nächsten Mittwoch die U*rnen-Beisetzung hinter uns liegt. Mama findet ihre letzte Ruhestätte an einem Ort auf dem Lande, wo wir als Familie viele Jahre gewohnt haben. 

Es ist Zeit ins Bett zu gehen. In den wenigen Minuten oder in der Stunde bevor ich in den Schlaf flüchten kann, könnte ich in den glasklaren Momenten des Begreifens, dass meine Mutter unwiederbringlich und für alle Zeiten fort ist, schier verrückt werden.

" Beruhige Dich, mein Herz."


Dienstag, 7. Februar 2017

was zu erwarten war

Interessanterweise habe ich am letzten Samstag eine erstaunliche Sicht auf die Dinge gewonnen. Endlich hatte ich telefonisch meine Tante erreicht - die ältere Schwester meiner Mutter -, welche weiter entfernt lebt. Es war ein schweres Gespräch. Jedenfalls in den zwei Telefonaten, welche ich mir meiner Tante führte, konnte ich glasklar erkennen, woher ich meine Fürsorge für andere Menschen und "dem anderen Menschen helfen-Impuls" habe. Wie bei meiner Tante und bei meiner Mutter - auf einmal für mich sehr deutlich sichtbar-  zieht eine mit so einem Verhalten stets den Kürzeren. 
Ich habe beschlossen, dass es an der Zeit ist, endlich dieses "Erbe" aufzugeben.

Was anders ist als bei den vorherigen Verlusten in meinem Leben: Das bin ich ! Dies bemerke ich erstaunt in den letzten drei Wochen. In einer Klarheit...  Vorallem sorge ich für mich so gut ich es gerade kann. Höre auf mein Bauchgefühl, wann immer es mir möglich ist. Ich nehme die Gefühle und die körperlichen Signale / Schmerzen wahr, die auftauchen. Versuche mit Bedacht "Lösungen" zu finden, wenn es meiner Meinung nach nötig ist. 
Handlungsfähig zu bleiben ist wichtig.

Es ist nicht so, dass ich es nicht geahnt bzw. gewusst hätte. Jeder Mensch ist natürlich in seiner Trauer und den Verlustgefühlen allein. Dass ich erneut allein gelassen werde, wenn ein naher Mensch stirbt, dass wusste ich. "Das Verstehen“, dass andere Menschen so sind wie sie sind und im Rahmen ihrer Möglichkeiten handeln, das kann ich stehen lassen neben dem Gefühl der Ent-Täuschung. Ich versuche meine momentan wenige Energie in das Wahr-Nehmen fließen zu lassen. Wahrnehmen von allem, was gerade passiert. 
So gut es mir gelingen mag, versuche ich nicht zu werten oder zu be-urteilen. Nicht mich ( ! ) und nicht andere Menschen. Das ist sehr, sehr schwer. Doch jedes Mal, wenn ich zumindest jede sechste oder zehnte Bewertung/Beurteilung/vorschnelle Meinung innerhalb einer Stunde habe fallen lassen, bin ich schon mehr dort wo ich hin möchte.  

Einerseits bin ich dankbar, dass ich mich nicht mit Menschen in Alltag auseinandersetzen muss und „funktionieren“. Andererseits bin ich 24 Stunden hier zu Hause allein. Mit den vielen Gefühlen. Kein Trost, keine Umarmung. Keine Kommunikation. Wohl auch nicht gut bzw. gesund. Im Moment nicht zu ändern. 

Ich versuche alle meine Gedanken und somit die dann aufkommenden Gefühle nebeneinander stehen zulassen. Der Raum um mich herum und in mir drin ist bis ins Universum groß. Alles darf sein. Alles hat seine Berechtigung.

In meinem Inneren spüre ich starke Veränderungen.

Grundlegend.

Auch dem schaue ich zu. 

Mein Kopfweh löst sich auf, wenn ich geweint habe. Baut sich nach kurzer Zeit wieder auf. 
Zu essen fällt mir schwer. Zumindest versuche ich mehr zu trinken. 

Jeder neue Tag macht den Schmerz größer. Die Brandung heftiger.

Ahoi 

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !