Sonntag, 31. Dezember 2017

der letzte Tag des Jahres

Der 31.12. kam schneller als gedacht. Die Tage flogen dahin, was ich überaus erfreulich finde. Irgendwie ging der Advent und Weihnachten gut vorbei. 
Gestern war ich bei meinem Vater in B*remerhaven. Ein guter Tag. 
Später auf dem Rückweg bemerkte ich, dass es sehr windig geworden war. Um nicht zu sagen stürmisch! Doch die Züge fuhren. 

**  
 
Kommt gut rüber, liebe LeserInnen !!
 
Möge sich das neue Jahr 2018 geschmeidig vor uns ausbreiten und ganz viel Licht, entspannte Zufriedenheit, Liebe und Gesundheit mit sich bringen. 


Ahoi 

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel

Oona 
 

Freitag, 29. Dezember 2017

keine S*elbstmedikation / Resilienz

Seit Dienstag gehe ich am Tag eine größere Runde spazieren. Das tut mir sehr gut. Ich versuche dabei meine Gedanken auf den Moment auszurichten. Denn an der frischen Luft zügigen Schrittes zu gehen und dabei im Kopf die gleichen unguten Gedanken zu denken, halte ich für kontraproduktiv. Heute schien die Sonne und das habe ich ausgenutzt.

Ein weiterer Punkt in dem Resilienz-Buch ist :


aus "Resilienz" - dem Ratgeber von Matthew Johnson

Zumindest diesen Bereich kann ich entspannt überspringen. 

Die Sonne scheint. Wie ich das Licht in den letzten Wochen vermisst habe. 

Donnerstag, 28. Dezember 2017

einfach anfangen

In meiner kleinen "H*eilungsbibel"  Resilienz steht: 

"Gedanken sind keine Fakten. 
Denken Sie darüber nach und meißeln sich dies ins Hirn."

Mach ich.


Jetzt fahre ich in die Stadt. Zurzeit ist das wöchentliche Treffen mit C. für eine Stunde zum Mittag, der einzige Lichtblick. 


Schon ein Augenblick des Glücks 
kann einen ganzen Tag 
mit Freude erfüllen  


In diesem Sinne

Ahoi!
 

Dienstag, 26. Dezember 2017

fast geschafft

Am 24.12. war ich bei meinem Vater. Es war fast so wie jedes andere Treffen am Wochenende. Wir sahen dieses Mal in Etappen einen lustigen Spielfilm, der schon vor ewig langer Zeit auf eine Video-Cassette gebracht wurde. 

Gestern bin ich am Vormittag zu meiner Schwester auf´s Land gefahren. Einer meiner Neffen holte mich vom Bahnhofmit dem Auto ab. Zeitgleich wurde unser Vater von meinem Schwager und dem anderen Neffe von zu Hause abgeholt. 
Meine Schwester A. schwang derweil den Kochlöffel... :-) Sie kochte das Weihnachtsessen, dass unsere Mutter so viele Jahre vorher gekocht hat und das wir so gern essen. Sie hat das Essen wunderbar und lecker zubereitet. Der weihnachtliche Tannenbaum ist bei ihnen immer sehr schön. Später gab es Kuchen und selbst gebackene Kekse. Sogar die Kekse unserer Kindheit befanden sich auf dem Teller.
Und unser Vater hat den Tag gut durchgehalten und tatsächlich haben wir gelacht, erzählt und viel gegessen. ;-)

Im Garten bei meiner Schwester gibt es ein wildes Getummel an Vöglein. Das ist die wahre Freude. Kohl- und Blaumeisen, Spatzen und Amseln waren zu sehen. Es gibt auch ein mutiges Rotkehlchen, wie meine Schwester mir erzählte. Das kommt recht dicht an sie heran, wenn A. im Garten in den Beeten arbeitet. Als wenn es schauen wollte, was A. alles an Würmern und Insekten an die Oberfläche gräbt. Den Tisch für das Rotkehlchen quasi ganz frisch deckt. Es gab auch noch andere Vogelarten, aber ich habe die Namen gerade vergessen.
Was mir das für eine kindliche Freude macht, wenn ich die kleine Vögelchen durch die Bäume fliegen bzw. hüpfen sehe! Die sind so putzig und so klein. Wie sie sich geschickt das gute Vogelfutter aus den vielen Spendern überall im Garten aufpicken.

Gegen 19 Uhr war ich wieder in meiner Wohnung. Da hat es mich kurz gerissen. Das erste Weihnachten ohne unsere Mutter. Für unseren Vater das erste Weihnachten nach 50 Jahren ohne seine Frau. Diese Gedanken und das schmerzliche Vermissen schwingen mit in diesen Tagen.

Heute Nachmittag gehe ich zu einer Freundin, die hier um die Ecke wohnt. Auf einen Becher Tee und ein paar Kekse. Abends backe ich mir meine Lieblings-Pizza und schaue etwas fern. 
Dann ist dieser Dezember / dieses Weihnachten fast geschafft. 

Sonntag, 24. Dezember 2017

lichtvolle Tage


Ich wünsche euch eine
schöne, freundliche, samtige und lichter-helle Zeit.

Ahoi 
Oona


Freitag, 22. Dezember 2017

Laufen Sie um ihr Leben / Resilienz

Der kürzeste Tag und die längste Nacht liegen hinter uns. Nicht das mir die W*intersonnenwende je viel bedeutet hätte. Aber irgendwie nehme ich das jetzt als gutes Zeichen mich in Bewegung zu bringen. 
In meinem Büchlein über die  R*esilienz  steht als erster Punkt um u.a. innere Stärke, Zuversicht und mehr Gesundheit zu bekommen:  




aus "Resilienz" - dem Ratgeber von Matthew Johnson

*

Montag, 18. Dezember 2017

im Dezember

-  kommen Pakete später an, was zu erwarten war. Gerade kam der der Mann mit meiner Heilwolle, den zwei DVD´s und dem Hamburg-Krimi. Fröhlich gab er mir die Information:
„In diesen Wohnblöcken sind die Treppen eine Fehlkonstruktion. Es ist so, als ob man die Eiger Nordwand erklimmt.“ 
Recht hat er. Deswegen sind zumindest meine Oberschenkel bwz. Beine stets fit. 

- kann eine dem Weihnachtskram fast entgehen, wenn sie zu Hause rumoxidiert.
 
- habe ich die Weihnachtspost an Familie und Freundinnen fertig geschrieben. Teilweise sind die Briefe und Karten schon raus. Ich wünsche eher einen guten Rutsch und ein gutes 2018. Da andere Weihnachten lieben, bekommen sie auch einen Gruß von Frau Oona. Eine weiß ja, was sich gehört. 


In der aktuellen flow habe ich einen Artikel über das „bullet-journal“ gelesen. Im Internet bin ich auf eine mir bisher entgangene Welt der selbstgemachten „Kalender und To-Do-Listen“-Büchlein gestoßen. Das hat mich logisch sofort angesprochen. In einem Blog schrieb eine  deutsche Anfänger-Info  und so sieht nun bei mir die Ausgangs-Situation aus. 


Sobald ich wieder fit bin, werde ich anfangen so ein bulletjournal für vier Monate anzulegen. Bei Instagram / Webseiten gibt es eine unendliche Anzahl von Vorlagen / Ideen / Tipps und Tricks + Inspirationen. Bei YouT* kann eine sich zudem auch noch das Ganze in bewegten Bildern anschauen.

Jedes Jahr versuche ich an einem Advents-Sonntag zu meinen Freunden auf´s Land zu fahren. Gestern war dieser Tag. Der Mann meiner Freundin und ihr Sohn P. sind nach dem Kaffee trinken um 16 Uhr weggefahren. So hatten B. und ich zusammen eine schöne Zeit. 
Ich mag es so, dass sie das ganze Haus geschmackvoll und so ureigen weihnachtlich schmückt. Es gab die fluffigen Kärntner Buchteln frisch aus dem Ofen. Kekse und Kerzen. Dazu einen etwas starken neuen Espresso, der uns beiden die Hutschnur anhob. *lach*

Meine Freundin liebt es kreativ zu sein. Sie ist u.a. auch Lehrerin für Kunst. In ihrem kleinen Arbeits- und Nähzimmer (drei Nähmaschinen !) quillt es überall aus Schubladen, Schränken und Kisten. Bücher, Stoffe, Nähzeug, Bastelarbeiten, Papier, Stifte, Nadeln, Garne und zig wunderschöne Arbeiten. Die sie zudem überall im Haus verteilt hat. Jedes einzelne entzückender und schöner als das andere. 
Ich tauche ein in diese Welt aus Kreativität mit diesem Gefühl von alter Vertrautheit. Aus 40 Jahren Freundschaft. Welche Ordnung hält, die ist nur zu faul zum Suchen. Natürlich weiß das Genie wo was liegt oder zu finden ist. B. kann auch nicht wiederstehen überall alles Mögliche  käuflich zu erwerben. Manches liegt lange in Schubladen, Kästen und Kisten bis es seine Bestimmung gefunden hat. 


Lustigerweise habe ich gerade gestern eine von ihr zu viel gekaufte Sammlung von Washi-Tapes abgestaubt. Die sind schmäler als meine und sind genau meine Farben und Muster. Die kann ich wunderbar in meinem bujo verwenden. 


- kann es glatt werden. Als wir gegen 19 Uhr am Bahnhof im Auto auf den Zug warteten, fing es an zu regnen. Uhi… bei den Temperaturen! Aber jede für sich ist sicher nach Hause gekommen. 

Ein Nachmittag, der mich zutiefst erfüllt hat und ich spüre eine große Dankbarkeit für diese Freundschaft seit Kindertagen. 

Donnerstag, 14. Dezember 2017

das kann dauern

Kein Paket für Frau Oona, obwohl ich dringend darauf warte. Könnte auch der 16.12. werden. Prächtig. 

Am Nachmittag war mir kalt. Fühlte an den Heizkörpern. Heizung lief im ganzen Haus nicht. Ich rief - wieder einmal - beim Verwalter an. 1 1/2 Stunden später funktionierte die Heizung wieder. 

Mittwoch, 13. Dezember 2017

warten auf Post

Nirgendwo bekam ich Heil-Schafswolle normal im Geschäft zu kaufen und so musste ich die online bestellen. Tja, und wenn ich schon was bestelle, fanden zwei Filme und ein Buch uach den Weg in den Einkaufskorb. Heute sollte es gliefert werden . Es ist eben Advent und so warte ich weiter... 

Am Morgen habe ich lange mit meiner Freundin E. in Bayern telefoniert und zur Mittagspause traf ich mich mit C. in der Stadt. Das war gut. Reden. Lachen. Reflektieren. 
Das Wetter hingegen war scheußlich und ich war froh, dass ich nach 3 1/2 Stunden unterwegs wieder in meine Wohnung konnte.

 

Dienstag, 12. Dezember 2017

gerade an der Kasse

Ich stand an der Kasse. Vor mir ein Mann, der ca. 140 Eier und etwas Milch kaufte. Als ich fertig war mit dem "auf´s Band legen" meiner paar Teile, bemerkte ich, dass eine Mitarbeiterin des Ladens hinter dem Kassierer stehend (sie wurde vorher per Durchsage an die Kasse gebeten) einen sehr abgegriffenen Zettel vom J*obcenter las. 
Sie las lange. Der Mann sucht seinen Personalausweis raus. Es wurde verglichen. Die drei KassiererInnen besprachen sich über die Kassen hinweg, was nun gemacht werden muss und welche Taste sie drücken müssen. Damit die Lebensmittel, welches der Mann gekauft hat, als Gutschein verrechnet werden. 
Dann musste er unterschreiben. Etwas umständlich. Dann nahm er den großen Karton mit den Eier-Packungen, seine schwere  Einkaufstasche und ging aus dem Geschäft. 

Was denken sich diese Behörden-Heinis?? Das es gar kein Problem ist Menschen noch mehr ins Abseits zu schießen, wenn sie an einer Kasse im vollen Rewe allen zeigen müssen, dass sie das Geld vom Staat bekommen? Ich persönlich finde das entwürdigend. Dazu müssen die ohnehin überlasteten KassierInnen diesen Job auch noch übernehmen. 

Da kann man mir erzählen was man will. Bei 80 % der Leute in dieser Gesellschaft geht innerlich das Rollo runter, wenn der Mensch gegenüber sagt, dass er ohne Arbeit bzw. auf staatliche Unerstützung / Hilfe angewiesen ist. Das habe ich selbst mehrfach erlebt. Man ist für viele in diesem Land ein Mensch zweiter Klasse. Wurscht, ob Du als RentnerInnen 40 Jahre geschuftet hast für eine Mini-Rente, ob Du ernsthaft und lebensbestimmend erkrankt bist oder ob Du als Frau ein Kind / Kinder bekommen hast oder oder oder...

Vermutlich ist der Prozentsatz der Menschen, die Unterstützung und Hilfe benötigen wesentlich höher als die Anzahl der Menschen, die heutzutage  - wie man sagt - sich auf Staatskosten ´nen faulen Lenz machen. Gibt es auch. Bestimmt. 

In einer  Doku  über Menschen, die im Grunde einen Anspruch hätten, aber sich eher mit 3 Jobs etc. und viel Klugheit und Ideenreichtung durchschlagen (um eben u.a. ihre Würde nicht zu verlieren usw.), war die Zahl dieser Menschen so unfassbar hoch, das ich erst dachte, ich habe mich verhört. Und da spart der Staat 20 Milliarden Euro ein. 
Das ist so ähnlich wie mit all den alten, kranken und dementen und somit auch pflegebedürftigen Menschen, die von ihren Angehörigen und FreundInnen betreut und gepflegt werden. Zu Hause! Es gäbe im Ansatz nicht genügend Wohnraum und ausgebildetes (!) Personal für all dieses Menschen. 
Würden die Angehörigen das nicht machen, dann wäre der Pflege-Supergau schon jetzt da ... statt in 10 oder 20 Jahren.

Freitag, 8. Dezember 2017

neues Kabel

Heute musste ich ein paar Dinge in der Innenstadt erledigen. In einem Fachgeschäft habe ich ein neues A*ntennen-Kabel gekauft. Diese Zeit zu Hause zu verbringen ohne Fernsehen, dass erscheint mir unklug. Als ich aus dem schneeflockenmatschigen Regen mit viel Wind in die Wohnung kam, war ich so froh, dass ich eine warme Butze habe. Groß und ganz allein nur für mich. So schön. 

Es ist nicht zu glauben, aber dieses neumodische A*ntennenkabel macht ein erstklassiges Bild! Wow. Was für Farben und eine Bildschärfe. Ernsthaft. Ist so ein FullTVHD-Kabel oder so. Dieses Geld hat sich gelohnt.

Am Nachmittag machte ich mir zwei Kerzen an, legte eine Weihnachtsserviette auf den Tisch ;-)  und nahm ein Käffchen und ein paar Bio-Dinkel-Kekse zu mir. Geht doch... *lach*

Mittwoch, 6. Dezember 2017

und erneut abgehängt

Am Montag war ich morgens unterwegs. Als ich um 10:20 Uhr zurück war und im Keller die Wäsche von der Leine nahm, sah ich einen Techniker, der sich an einem schwarzen Ding an der Wand zu schaffen machte. Um 10:30 Uhr wollte ich telefonieren. Ging nicht. Ich also wieder über das Handy 1&1 angerufen. Kurz: Der Techniker hat was falsch gemacht. Da nützt die nagelneu Fr*itzbox dann auch nichts. Der Störungsdienst hatte sich für Mittwochnachmittag angesagt. Von 13 bis 17 Uhr. Also wieder drei Tage ohne Telefon und Internet. Das war nervenaufreibend.  

Das ich diesen Text nun veröffentliche zeigt: der Techniker war da. Draußen am Verteiler hatte der Techniker vom Montag ein paar Leitungen „ausversehen“ abgerissen. Das sind dann 8 Tage insgesamt ohne Telefon und Internet gewesen. Möge es nun endlich stabil bleiben.

Freitag, 1. Dezember 2017

Ich bin drin!!

Nachdem am Mittwoch im Laufe des Tages die F*ritzBox endgültig den Geist aufgegeben hatte und gar nichts mehr ging, hat mich der nette Mann vom Her*mes-Dienst heute um 15 Uhr endlich aus der Wartezeit erlöst. Vorsichtig die neue F*ritzbox aus ihrem Kartonbettchen erlöst und ganz langsam und überlegt die Kabel vertüddelt. Dann die zig Kennwörter vergeben und ... TAArraa... ich bin online im Internet, Telefon und Handy. 
Als erstes rief ich meinen Vater an. Der war glücklich mich wieder telefonisch erreichen zu können.
Ach... das Leben hat mich gefühlt und so wieder! *knigger*

Mittwoch, 29. November 2017

irgendwas ist immer...

Seit Montag ist mein Telefonanschluß defekt. Mal geht das Telefonieren und dann wieder nicht. Jetzt gar nicht mehr. Vorhin mit dem Anbieter über mein Handy telefoniert. Die Fritzbox hat nach 11 Jahren !! den Geist aufgegeben. Sie schicken mir eine neue Box. Zum Glück habe ich für den Notfall mein Smartphone von einem anderen Anbieter. 

Ganz nebenbei und mit einer erstaunlichen Leichtigkeit habe ich gestern Vormittag den Rauchmelder im Flur ausgelöst. Ich saß derweil vertieft in meinen Unterlagen im Arbeitszimmer... 
Du liebe Güte. Ist das ein ohrenbetäubernder Lärm!!! Der Topf, in dem die Birnen zu Holzkohle verbrannten, ist nicht mehr zu retten. Die Herdplatte ist zum Glück heile geblieben. 
Alle Stoff-Teile in der Küche gingen in den Müll. Das Flies in der Dunstabzugshaube muss ich heute neu kaufen und das ganze Ding reingen. iihh... Heute fahre ich in die Stadt, denn ich benötige einen neuen Topf (ich habe nur noch zwei) und neue Topflappen plus einem neuen Ofenhandschuh. Dabei hatte ich das gerade erst neu gekauft. :-(  Eine neue Schürze muss her.  Weil das alles verbrannt stank und ich nicht glaube, dass man das rausgewaschen bekommt. 

In der Küche hängt der Brandgeruch weiter. Zum Glück fast nur da. Mit Essig und viel lüften versuche ich den Gestank loszuwerden. Renoviert wird zum Glück im Frühjahr. 

Am letzten Montag hatte ich zumindest einen spannenden Tag zusammen mit meiner Schwester. Wir fuhren an diesem Tag insgesamt über acht Stunden mit dem Auto. Bei schauerlichstem Regenwetter und heftigen Wind. Sogar eine Überfahrt über die Elbe war mit drin. Bei dem Wetter!! Wir hatten Spaß und mein Herz hat es glücklich gemacht. Auch der Termin, den wir zwei hatten, war gut und hat für mich etwas zum Abschluß gebracht.

Samstag, 25. November 2017

Flaute


so ist es schon seit Tagen
der Wind hat nichts zu sagen
hat keinen Plan wohin  
geht alte Wunden lecken 
verliert sich irgendwo im Nichts 
niemand segelt 
alle treiben  

ist denn immer noch kein Land in Sicht 
hier will nicht
 hier kann ich nicht länger bleiben

wenn hier heute nichts passiert
gehe einfach über Bord
bevor Du es bemerkst 
bin ich schon lange fort 
ich schwimm zum Horizont 
dort wo das Herz der Erde schlägt
und wo man endlich fühlen kann
dass die Welt sich dreht

kein Seemann singt 
die Luft steht still
das Meer ist blei
und jedes Wort zu viel 
Schweiß steht allen kalt auf der Stirn

es ist Flaute

es geht nicht vor und nicht zurück 
nicht einmal ein kleines Stück 

Flaute auf ´m Meer

wenn hier heute nichts passiert
gehe einfach über Bord
bevor Du es bemerkst 
bin ich schon lange fort 
ich schwimm zum Horizont 
dort wo das Herz der Erde schlägt
und man endlich fühlen kann
dass die Welt sich dreht

nie habe ich mich so sehr nach Sturm gesehnt
ich kann nicht mehr warten 
keine fünf Minuten 
viel zu lange bin ich schon auf diesem Kahn
doch mein Herz
mein Herz ist halt buten
und da will ich hin







Samstag, 18. November 2017

massiv inspiriert

Ich stehe scheinbar auf kluge, redegewandt Frauen mit blonden Kurzhaar-Frisuren... Nachdem ich euch über das Interview auf dem "Roten Sofa" mit B*ärbel Sch*äfer geschrieben habe, bin ich vorgestern im Bayrischen Fernsehen in der Mediathek auf eine Doku mit D*oris D*örrie gestoßen. Es gab schon einmal eine spannende Doku über sie. Und auch das habe ich hier im Blog erwähnt. ;-) Doris erzählt in dem Film über sie und ihr Leben auch über das Schreiben. Sie unterrichtet weltweit das kreative Schreiben. 

Ach... ich könnte vieles dazu schreiben, was dieser Film an den Informationen und Bildern bei mir angestoßen haben. Als erstes habe ich mir gestern ein schönes, handliches Schreibheft in knallorange gekauft.

Freitag, 17. November 2017

An*näherung am Morgen

Vor der Arbeit hatte ich noch etwas Zeit und bin an die Weser gegangen. Mein Gesicht hielt ich der Sonne entgegen und war glücklich einfach nur am Fluß zu stehen. Durchatmen. Der blaue Himmel so strahlend. Diese sonnigen Tage sind jetzt im November doppelt kostbar.
Als ich nach links sah, war geräuschlos eine junge Möwe auf der Flußmauer gelandet. 

 

Ganz entzückt sprach ich sie an. Was sie den Tag noch so vor hätte und ob sie sicher ist, dass der Annäherungsversuch ihrerseits eine gute Idee ist. Sie kam mit zögerlichen Schitten auf mich zu.




 Noch ein paar Schritte....


 


... ein kleinwenig näher...



Einige Zeit schauten wir beide gemeinsam auf das Wasser. 
Eine bezaubernde Momentaufnahme an einem hellen Tag am Fluß.


Dienstag, 14. November 2017

nebenbei


Sonntag und heute habe ich viel geschlafen. Sehr früh bin ich wach geworden. So konnte ich sehen, wie in der Ferne über den Baumkronen der Tag anfing. Es war still im Haus und auch draußen. Ich stand in der Küche vor dem bollernden Heizkörper und schaute diesem intensiven Blau zu, welches von Minute zu Minute heller wurde. Als das klare Licht die Umgebung aus dem Dunkel heraus holte. Das sind die Momente, die mir mehr bedeuten, als eine sich vorstellen kann. Das geht bis tief in die Seele. 
Das Wetter war wunderbar. Am späten Vormittag habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht habe. Ein heller Tag.

Sonntag, 12. November 2017

ditt un datt am Sonntagmorgen

Um 17 Uhr raus in den Feierabend. Wenigstens war es erfrischend kalt. Der Wind pfiff und es schüttet mal nicht. Kurz in die Innenstadt gegangen, weil ich für meinen Vater etwas besorgen musste. Durch die Haupt-Einkaufsstraße kam mir ein große Lampion-Zug entgegen. Vorweg drei wunderschöne Phantasie-Wesen, die auf Stelzen liefen und leuchteten. Leider habe ich nur ein kurzes Video gemacht, aber kein Foto. Sie sahen wirklich toll aus. Direkt dahinter lief ein Spielmannzug mit ca. 20 Leuten. Davon vor allem Trommeln. Hinter dem Spielmannszug liefen viele Erwachsene mit ihren Kindern … und den Lampions.

Wie schön sind die feinen, kleinen Lampionumzüge, wo die Kinder in den Straßen um ihr Zuhause ganz stolz und staunenden ihre u.a. selbstgebastelten Laternen durch die Nacht tragen und dabei zusammen zart- laut- leise-kräftig ihre Lieder singen. 
DAS  ist berührend. Bei mir löst das schwache, aber schöne Kindheitserinnerungen aus.


Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Brenne auf mein Licht,
Brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.

Dienstag, 7. November 2017

Folgekosten

Etwas später als geplant fuhr ich mit dem Rad zur Arbeit. Um 10.20 Uhr war es hell. Jedoch hing der Nebel über der Stadt und so war nach kurzer Zeit mein Wintermantel etwas feucht. Die Regenhose hielt die Tuchhose trocken. Meine Güte, war das frisch… aber sehr belebend. Ich fuhr ein kleines Stück des Weges durch den wunderschönen, novembrigen Bürgerpark, der fast schon ein Wald ist. Was für eine Wohltat … was für ein Aufatmen… mich an der Natur zu erfreuen. An den Menschen, die sportlich unterwegs waren. Erstaunlich viele ältere Frauen. Zu zweit oder in Grüppchen. RadfahrerInnen in den verschiedenen Geschwindigkeiten. Ein entspanntes Gewusel von Leben und ich mittendrin. Mein Geist so fein klar. Weil ich ausreichend Zeit eingeplant hatte, musste ich mich überhaupt nicht hetzen. Sehr angenehm. Was mir klar wurde: ich benötige einen anderen Sattel (mein Rücken findet die Sitzposition nicht gut), eine größere Fahrradtasche (weil da Regenzeug, Nahrungsmittel für die Arbeit u.s.w. bequem reingehen sollten) und die Griffe am Lenker müssen endlich erneuert werden. Super, dass mir das nach meinen Urlaub klar wird, wo ich jetzt viel weniger Zeit habe.

Nach Feierabend um 17 Uhr bin ich zum Rad und überlegte, wie ich jetzt am besten zum Outdoor-Laden in die Innenstadt komme. Tatsächlich habe ich einen gut fahrbaren Weg gefunden, welchen ich abends grundsätzlich nehmen kann. Denn um 17:20 Uhr durch den stockdunklen Bürgerpark zu fahren, das finde ich eine unheimliche Vorstellung. Morgens hin durch den Park, abends fast meine alte Rennstrecke wieder zurück. 


Im Outdoor-Laden fand ich fast umgehend eine Winterjacke, die mir gefiel. Aber der Preis !!! Die tomatenrote Jacke ließ ich mir weghängen, da ich sie auf dem Rad nicht hätte transportieren können. 


Zuhause schaute ich im Internet nach der Jacke und die gibt es auch als Mantel. Hm… ich suche eine wasserdichte, warme, längere Winterjacke/mantel mit einer gutsitzenden Kapuze.

Als ich erstaunlich schnell und locker (?) mit dem Rad zu Hause angekommen bin, ging ich umgehend einkaufen. U.a. im Bio-Laden. Für ein sättigendes Müsli am Morgen habe ich mir dies und das zusammen gesucht. Tja… wenn ich eines echt doof finde, dann ist es, dass aus geöffneten Tüten die Lebensmittel rieseln. Hirse, Haferflocken, gepoppter Dinkel (ungesüßt) oder Mehl. Jetzt muss ich also los und schöne, praktische Vorratsgläser und Dosen kaufen. Na Bravo!  ;-) 


Zum krönenden Abschluss dieses Tages machte ich mir meine kleinen Pizza-Schnecken. Mit viel Appetit und körperlichem Hunger habe ich sie gegessen. Eine DVD als Unterhaltung.

Im Übrigen benötige ich – so oder so – wärmere Handschuhe und eine wärmere Mütze. Und noch irgendwas reflektierendes, dass ich an das Rad oder am mir befestige.

Donnerstag, 2. November 2017

Frau Oona backt … Z*itronenkuchen

Aus meinem neuen Buch  „B*acken in der Winterzeit“  von Theresa B*aumgärtner habe ich mir als erstes den Zitronenkuchen rausgesucht. Weil ich mich schwach an den Duft und den Geschmack erinnern kann.
Das hier war das inspirierende Foto aus dem Buch.  



Gestern habe ich wunderschöne Bio-Zitronen gefunden. Das ist ein Zeichen, dachte ich. Einfach weil sie so schön sind, habe ich die Früchte in einer hellblaue Schüssel auf meinen Küchentisch gestellt.



Früher habe ich öfter Überraschungen beim Backen und Kochen erlebt. Mittendrin bei der Zubereitung las ich „1oo ml Milch“. Hä?? Welche Milch oder wieso jetzt Schmand?? Um das zukünftig bei meinen geplanten Back-Experimenten zu vermeiden, habe ich heute alles fein auf meinem Küchentisch zusammengestellt. Vor Beginn habe ich das ganze Rezept und die Abläufe genau durchgelesen…


Mixen, mischen, abwiegen, Löffel schwingend und abmessen.... Hochkonzentriert war ich bei der Sache. Da war auch schon mal meine Zungenspitze zwischen den Lippen zu sehen und das wilde Aufstäuben von Mehl. Ich habe mich immer wieder daran erinnert zu atmen. *lach* 
Die mit fluffigem Teig geschmeidig gefüllte Kastenform ab in den vorgeheizten Ofen. 180 Grad, mittlere Schiene mit Ober-und Unterhitze. Während der Teig zum Kuchen wurde, habe ich nach Rezeptangabe den Zitronensirup erstellt. Hmm… ich fand den Duft von der erhitzen Flüssigkeit aus Honig, Zitronensaft und Wasser überaus verwirrend und eher unangenehm. Ist das der Honig? fragte ich mich.
Weil ich den Geruch so merkwürdig und unappetitlich fand, habe ich den Sirup entsorgt und das Ganze noch einmal mit Rohrrohrzucker wiederholt. Kurz: es ist der heiße Zitronensaft, der so unschön riecht.

Mehrere Blicke in den Ofen. Der Kuchen lugte und lugte einfach nicht über die Form hinaus. Nach 30 Minuten holte ich - einem mütterlichen Instinkt folgend - die Form auf dem Ofen, um nach dem Rechten zu sehen... und der Kuchen war obenauf verbrannt!
So ein Schiet. Der Kuchen war fertig. Mit dem Backpapier in der Form ließ sic der Kuchen aus der Form vorsichtig „stürzen“. Ich ließ das dampfende Teil „auf dem Kopf“ liegen. Die dunkle "Rinde" kann ich später abschneiden.

Nachdem er ein kleines Bisschen ausgekühlt war, habe ich mit einem langen Holzstäbchen viele Löcher in das Backwerk gepikst. Eben von unten statt von oben. Vorsichtig den Sirup eingeträufelt. Weil die Kruste fein krosch war, lief unten auch nichts raus. Siehste!

Am Nachmittag schnitt ich mein etwas schmales Backwerk an und klöppelte ich mir einen Cappuccino. Ein Teelicht brannte für die Gemütlichkeit und eine bollernde Heizung an der Seite brachte die muckelige Wärme in den Raum. 


Meinen Zitronenkuchen, der schmackhaft, wunderbar duftend, saftig und zitronig geworden ist, habe ich in Scheiben geschnitten und eingefroren. So habe ich die nächsten Tage – wenn ich möchte und es passt – ein kleines Glück zur Kaffeezeit.


**

Mittwoch, 1. November 2017

Gedanken sind Kräfte

Manchmal ist es gut an das eine oder andere nicht zu denken. 

Erst hatte ich mein freies Wochenende. 
Letzten Freitag war ich krank und konnte nicht zu meinem Vater. 
Nächstes Wochenende kann ich nicht zu ihm fahren, weil wieder keine Züge fahren seit letzten Samstag. Voraussichtlich ist das auf "meiner" Strecke so bis zum 8.11.2017! 
Wenn ich gesund bin und diese verfluchten schiet Züge endlich wieder fahren, war ich VIER Wochen nicht bei meinem Vater.
Ich telefoniere zurzeit jeden Tag mit ihm 20 bis 40 Minuten. Er klingt verwirrter. Für mich ist das auch eine "Sicherheitsabfrage" wie es ihm geht. Ab 15.11. oder so hat er dann endlich den H*ausnotruf.
Vor vier Wochen oder so hat er sich erneut entschieden einen  Anbieter von "Essen auf Rädern" zu versuchen. Das Essen ist meistens irgendwie in Ordnung. Selten gut. Aber er bekommt jeden Tag gegen 11 Uhr ein heißes Essen geliefert und ißt es auch. 

Das Einzige, was mir etwas Ruhe bringt ist, dass ich selten am Tag an meinen Vater denke. Wenn ich mich hier zu Hause gräme und mir das Herz so schwer wird, dann ist meinen Vater damit nicht geholfen. Und ich kann es gerade nicht ändern.

Nachdem ich meinen Widerstand aufgegeben habe, ist es viel weniger "mein Leben nicht gestalten wie ich das will". Es erzeugt weniger Versapnnungen, Ärger und Widerstand.
Später möchte ich mir nichts vorwerfen müssen. 

Gedanken sind Kräfte. Manchmal an etwas nicht zu denken, erlöst eine von unguten Gedanken und somit unguten Gefühlen.
Zudem versuche ich mir klarzumachen, dass es mir z.B. gar nichts !! hilft, dass mein Vater sich viele Sorgen um mich macht. Wegen meiner Gesundheit und meiner Arbeit usw. 
Eine kann nur versuchen Lebensumstände zu verändern, damit die sich - wo möglich - zum Besseren hin entwicklen.

Heute fährt meine Schwester hin und kümmert sich um die Wäsche, die dringend gemacht werden muss.

Ich fahre gleich in die Stadt. Dinge müssen erledigt werden und ich treffe mich mit C. zur Pause. Jetzt muss ich nur noch einen wärmeren Pullover und die weite Regenjacke finden, in die ich armtechnisch reinkomme... ;-) 

Ahoi und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!
 

Montag, 30. Oktober 2017

Samstag, 28. Oktober 2017

Marmorkuchen

am donnerstag habe ich gebacken. meinen ersten marmorkuchen seit langer zeit. keine ahnung wie ich das hinkommen habe.



krank ohne tv ist eine weitere herausforderung. aber ich habe noch genügend zu lesen. ein ganzes regalfach voll. heute habe ich mit dem ersten krimi von dem norweger jo nesbo angefangen.


ansonsten bin ich süchtig nach selbst geklöppeltem apfel- bzw. birnenmus. auf einem dünnen pfannkuchen zum frühstück oder in meinen quark, welchen ich mit ziegenmilchjogurt vermische. der teure jogurt ist viel milder als normaler jogurt.

der mann meiner bayrischen freundin hat mir heute die daten gemailt von dem gebuchten flug von e. im februar. fünf tage wir beiden mädels. darauf freue mich sehr und es ist ein lichtblick. 

hier sind die vorboten vom sturm schon am nachmittag zu spüren. es heult ums haus, dass eine ´ne gänsehaut bekommt. dazu ist hier morgenfrüh ohnehin hochwasser. hoffentlich haut dieser sturm nicht schon wieder zig wunderschöne bäume um. 

Montag, 23. Oktober 2017

Strümpfe für die kalte Füße

Wenn ich mich ins Bett lege und wenn auch noch so müde bin... sind meine Füße kalt, dann kann ich nicht einschlafen. Da ist gar nichts zu machen. Ich wälze mich hin und her. Bin unmotiviert noch einmal aufzustehen, denn im Bett und unter den DREI ! Decken ist es ansonsten ganz kuschelig und muckelig. Aber die Füße sind gefühlte Eisklötze. Verstehe eine warum. 
Mooahh ey ... irgendwann gebe ich auf und steige aus dem Bett, um nach einem Paar lockeren Wollsocken zu suchen. Von denen habe ich nur wenige. Bei der Suche fand ich vorgestern ganz hinten in der großen Schublade meine von mir selbst gestrickten Strümpfe. Da sind sie also geblieben! 
Damit hatte ich vor ein paar Monaten angefangen. Strümpfe zu stricken. Vielleicht erinnert sich noch die eine oder andere Leserin. Das zweite Paar war erstaunlich gut gelungen, aber eben nicht perfekt. Na, für´s Bett reichen sie noch, dachte ich mir (wohl). 
Tja, es ist erstaunlich, wie gut sie mir passen. *staunt und freu*

Wenn ich dann wieder ins Bett gehe - mit wärmenden, kuscheligen Socken an den Füßen - dauert es keine drei Minuten und ich sinke in tiefen Schlaf. Verblüffend. Funktioniert jedes Mal.

Durch die Findung des - gar nicht so schlechten - Sockenpaares bin ich motiviert erneut zu stricken. Am Wochenende treffe ich mich mit B.H. zum Frühstücken und danach wollen wir etwas durch die Stadt "bummeln". Vielleicht fällt mit schöne Strumpfwolle in die Hände. Jetzt beginnt doch wohl die neue Strick-Saison und es gibt schönere Wolle als bei meiner letzten Suche.
Hoffentlich spielt die Fingerkuppe meines linken Zeigefingers mit. Sie ist zwar gut verheilt, aber weiterhin missgestimmt und sie schmerzt leicht. Die empfindlichen Nervenzellen fanden es womöglich nicht erbaulich, dass ich sie mit dem extrem scharfen Brotmesser entzweit habe. Die sind aber auch nachtragend. :- )

Morgen kann ich einen weiteren Tag in der Butze bleiben. Tag vier ohne Termine, Treffen oder notwendige Aktivitäten. Das ist erfreulich, weil erholsam. Nur zum Einkaufen muss ich morgen raus. 

Zurzeit lese ich einen Roman von Petra Oelkers über das Hamburg von 1905. "Das klare Sommerlicht des Nordens"  Interessant geschrieben über das Leben in der Zeit. Irgendwie kann ich keinen "roten Faden" erkennen. Bin aber auch in der letzten Zeit sehr krimilastig unterwegs gewesen und da gibt es meistens eine klare Vorwärtsbewegung in der Geschichte. Das scheine ich lieber zu mögen. 

In meinem Bücherregal gibt es ein ganzes Fach voller ungelesener Bücher. Da fand ich jetzt den letzten "Rosina-Krimi". Auch von Petra Oelker geschrieben. Die "Krimis" spielen im Hamburg von 1765. Die Bücher dieser Serie habe ich alle "durchgeschnurrbst". Wie meine Freundin B.H. zu sagen pflegt. 

Außerdem habe ich meine Schwester angefunkt, ob sie noch ein paar gute Bücher für mich hat, die mir B.H. am Wochenende mitbringen könnte.

Sonntag, 22. Oktober 2017

Nachtgedanken

Wann habe ich aufgehört Gedichte zu schreiben? Ich weiß es nicht mehr. Wie alles andere, was ich je geschrieben habe, waren meine Gedichte eines Tages gelöscht.

Ich hatte und habe das Gefühl, dass meine Texte jeglicher Art letztlich vor allem eine Manifestierung von unguten Gefühlen und von ungünstigen Gedanken-Wiederholungen waren. Das Festhalten meiner Vergangenheit, die ich ohnehin nicht mehr verändern kann. Ich habe zu viel an Lebenszeit mit der „Betrachtung“ und „Verarbeitung“ meiner Vergangenheit verbraucht. Einiges war sinnvoll und not-wendig. Anderes war Zeitverschwendung.

Jetzt gibt es nur noch eins, wo es im Moment meines Erachtens nach sinnvoll und lebenswichtig ist zurückzuschauen. Es dauert solange es dauert und doch behalte ich die Energie im Blick, die ich verbrauche.

Mein öffentliches „Tagebuch“ hängt weiterhin am seidenen Faden. Mein Blog bzw. meine Art es zu führen, ist ein paralleles Abbild von einem Verhaltensmuster. Eines, welches ich schon sehr lange ablegen will.

Zudem denke ich in den letzten Tagen über die verbale und nonverbale Kommunikation nach. Über aktives Zuhören, mein Reden und über die ge*waltfreie Kommunikation.

**

Auch darin wiederhole ich mich beim Schreiben: Dass ich mich durch den Tod meiner Mutter verändere. Auch durch all das, was im Kielwasser ihres Todes aufgetaucht ist. Und anders als früher kommen in den letzten Monaten die Bewegungen, Erkenntnisse, Heilungen und Veränderungen scheinbar von allein.

Der Tod eines Menschen verändert die, welche am Grab stehen und ihr Leben weiter leben müssen… dürfen. 


Bewusst suche ich nach passenderen Möglichkeiten meine Gefühle und Gedanken auszudrücken. Für mich selbst. Vor allem für die Trauer, die Verluste und für meine Schmerzen. Da kann die Freude, die Fülle und das Licht kommen.