Sonntag, 31. Dezember 2017

der letzte Tag des Jahres

Der 31.12. kam schneller als gedacht. Die Tage flogen dahin, was ich überaus erfreulich finde. Irgendwie ging der Advent und Weihnachten gut vorbei. 
Gestern war ich bei meinem Vater in B*remerhaven. Ein guter Tag. 
Später auf dem Rückweg bemerkte ich, dass es sehr windig geworden war. Um nicht zu sagen stürmisch! Doch die Züge fuhren. 

**  

Kommt gut rüber, liebe LeserInnen !!

Möge sich das neue Jahr 2018 geschmeidig vor uns ausbreiten und ganz viel Licht, entspannte Zufriedenheit, Liebe und Gesundheit mit sich bringen. 


Ahoi 

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel

Oona 

Donnerstag, 28. Dezember 2017

einfach anfangen

In meiner kleinen "H*eilungsbibel"  Resilienz steht: 

"Gedanken sind keine Fakten. 
Denken Sie darüber nach und meißeln sich dies ins Hirn."

Mach ich.


Jetzt fahre ich in die Stadt. Zurzeit ist das wöchentliche Treffen mit C. für eine Stunde zum Mittag, der einzige Lichtblick. 


Schon ein Augenblick des Glücks 
kann einen ganzen Tag 
mit Freude erfüllen  


In diesem Sinne

Ahoi!
 

Dienstag, 26. Dezember 2017

fast geschafft

Am 24.12. war ich bei meinem Vater. Es war fast so wie jedes andere Treffen am Wochenende. Wir sahen dieses Mal in Etappen einen lustigen Spielfilm, der schon vor ewig langer Zeit auf eine Video-Cassette gebracht wurde. 

Gestern bin ich am Vormittag zu meiner Schwester auf´s Land gefahren. Einer meiner Neffen holte mich vom Bahnhofmit dem Auto ab. Zeitgleich wurde unser Vater von meinem Schwager und dem anderen Neffe von zu Hause abgeholt. 
Meine Schwester A. schwang derweil den Kochlöffel... :-) Sie kochte das Weihnachtsessen, dass unsere Mutter so viele Jahre vorher gekocht hat und das wir so gern essen. Sie hat das Essen wunderbar und lecker zubereitet. Der weihnachtliche Tannenbaum ist bei ihnen immer sehr schön. Später gab es Kuchen und selbst gebackene Kekse. Sogar die Kekse unserer Kindheit befanden sich auf dem Teller.
Und unser Vater hat den Tag gut durchgehalten und tatsächlich haben wir gelacht, erzählt und viel gegessen. ;-)

Im Garten bei meiner Schwester gibt es ein wildes Getummel an Vöglein. Das ist die wahre Freude. Kohl- und Blaumeisen, Spatzen und Amseln waren zu sehen. Es gibt auch ein mutiges Rotkehlchen, wie meine Schwester mir erzählte. Das kommt recht dicht an sie heran, wenn A. im Garten in den Beeten arbeitet. Als wenn es schauen wollte, was A. alles an Würmern und Insekten an die Oberfläche gräbt. Den Tisch für das Rotkehlchen quasi ganz frisch deckt. Es gab auch noch andere Vogelarten, aber ich habe die Namen gerade vergessen.
Was mir das für eine kindliche Freude macht, wenn ich die kleine Vögelchen durch die Bäume fliegen bzw. hüpfen sehe! Die sind so putzig und so klein. Wie sie sich geschickt das gute Vogelfutter aus den vielen Spendern überall im Garten aufpicken.

Gegen 19 Uhr war ich wieder in meiner Wohnung. Da hat es mich kurz gerissen. Das erste Weihnachten ohne unsere Mutter. Für unseren Vater das erste Weihnachten nach 50 Jahren ohne seine Frau. Diese Gedanken und das schmerzliche Vermissen schwingen mit in diesen Tagen.

Heute Nachmittag gehe ich zu einer Freundin, die hier um die Ecke wohnt. Auf einen Becher Tee und ein paar Kekse. Abends backe ich mir meine Lieblings-Pizza und schaue etwas fern. 
Dann ist dieser Dezember / dieses Weihnachten fast geschafft. 

Sonntag, 24. Dezember 2017

lichtvolle Tage


Ich wünsche euch eine
schöne, freundliche, samtige und lichter-helle Zeit.

Ahoi 
Oona


Montag, 18. Dezember 2017

im Dezember

-  kommen Pakete später an, was zu erwarten war. Gerade kam der der Mann mit meiner Heilwolle, den zwei DVD´s und dem Hamburg-Krimi. Fröhlich gab er mir die Information:
„In diesen Wohnblöcken sind die Treppen eine Fehlkonstruktion. Es ist so, als ob man die Eiger Nordwand erklimmt.“ 
Recht hat er. Deswegen sind zumindest meine Oberschenkel bwz. Beine stets fit. 
 
- habe ich die Weihnachtspost an Familie und Freundinnen fertig geschrieben. Teilweise sind die Briefe und Karten schon raus. Ich wünsche eher einen guten Rutsch und ein gutes 2018. Da andere Weihnachten lieben, bekommen sie auch einen Gruß von Frau Oona. Eine weiß ja, was sich gehört. 


In der aktuellen flow habe ich einen Artikel über das „bullet-journal“ gelesen. Im Internet bin ich auf eine mir bisher entgangene Welt der selbstgemachten „Kalender und To-Do-Listen“-Büchlein gestoßen.


Sobald ich wieder fit bin, werde ich anfangen so ein bulletjournal für vier Monate anzulegen. Bei Instagram / Webseiten gibt es eine unendliche Anzahl von Vorlagen / Ideen / Tipps und Tricks + Inspirationen. Bei YT kann eine sich zudem auch noch das Ganze in bewegten Bildern anschauen.

Jedes Jahr versuche ich an einem Advents-Sonntag zu meinen Freunden auf´s Land zu fahren. Gestern war dieser Tag. Der Mann meiner Freundin und ihr Sohn P. sind nach dem Kaffee trinken um 16 Uhr weggefahren. So hatten B. und ich zusammen eine schöne Zeit. 
Ich mag es so, dass sie das ganze Haus geschmackvoll und so ureigen weihnachtlich schmückt. Es gab die fluffigen Kärntner Buchteln frisch aus dem Ofen. Kekse und Kerzen. Dazu einen etwas starken neuen Espresso, der uns beiden die Hutschnur anhob. *lach*

Meine Freundin liebt es kreativ zu sein. Sie ist u.a. auch Lehrerin für Kunst. In ihrem kleinen Arbeits- und Nähzimmer (drei Nähmaschinen !) quillt es überall aus Schubladen, Schränken und Kisten. Bücher, Stoffe, Nähzeug, Bastelarbeiten, Papier, Stifte, Nadeln, Garne und zig wunderschöne Arbeiten. Die sie zudem überall im Haus verteilt hat. Jedes einzelne entzückender und schöner als das andere. 
Ich tauche ein in diese Welt aus Kreativität mit diesem Gefühl von alter Vertrautheit. Aus 40 Jahren Freundschaft. Welche Ordnung hält, die ist nur zu faul zum Suchen. Natürlich weiß das Genie wo was liegt oder zu finden ist. B. kann auch nicht wiederstehen überall alles Mögliche  käuflich zu erwerben. Manches liegt lange in Schubladen, Kästen und Kisten bis es seine Bestimmung gefunden hat. 


Lustigerweise habe ich gerade gestern eine von ihr zu viel gekaufte Sammlung von Washi-Tapes abgestaubt. Die sind schmäler als meine und sind genau meine Farben und Muster. Die kann ich wunderbar in meinem bujo verwenden. 

- kann es glatt werden. Als wir gegen 19 Uhr am Bahnhof im Auto auf den Zug warteten, fing es an zu regnen. Uhi… bei den Temperaturen! Aber jede für sich ist sicher nach Hause gekommen. 

Ein Nachmittag, der mich zutiefst erfüllt hat und ich spüre eine große Dankbarkeit für diese Freundschaft seit Kindertagen. 

Mittwoch, 29. November 2017

irgendwas ist immer...

Seit Montag ist mein Telefonanschluß defekt. Mal geht das Telefonieren und dann wieder nicht. Jetzt gar nicht mehr. Vorhin mit dem Anbieter über mein Handy telefoniert. Die Telefonbox hat nach 11 Jahren !! den Geist aufgegeben. Sie schicken mir eine neue Box. Zum Glück habe ich für den Notfall mein S*martphone von einem anderen Anbieter. 

Ganz nebenbei und mit einer erstaunlichen Leichtigkeit habe ich gestern Vormittag den Rauchmelder im Flur ausgelöst. Ich saß derweil vertieft in meinen Unterlagen im Arbeitszimmer... 
Du liebe Güte. Ist das ein ohrenbetäubernder Lärm!!! Der Topf, in dem die Birnen zu Holzkohle verbrannten, ist nicht mehr zu retten. Die Herdplatte ist zum Glück heile geblieben. 
Alle Stoff-Teile in der Küche gingen in den Müll. Das Flies in der Dunstabzugshaube muss ich heute neu kaufen und das ganze Ding reingen. iihh... Heute fahre ich in die Stadt, denn ich benötige einen neuen Topf (ich habe nur noch zwei) und neue Topflappen plus einem neuen Ofenhandschuh. Dabei hatte ich das gerade erst neu gekauft. :-(  Eine neue Schürze muss her.  Weil das alles verbrannt stank und ich nicht glaube, dass man das rausgewaschen bekommt. 

In der Küche hängt der Brandgeruch weiter. Zum Glück fast nur da. Mit Essig und viel lüften versuche ich den Gestank loszuwerden. Renoviert wird zum Glück im Frühjahr. 

Am letzten Montag hatte ich zumindest einen spannenden Tag zusammen mit meiner Schwester. Wir fuhren an diesem Tag insgesamt über acht Stunden mit dem Auto. Bei schauerlichstem Regenwetter und heftigen Wind. Sogar eine Überfahrt über die Elbe war mit drin. Bei dem Wetter!! Wir hatten Spaß und mein Herz hat es glücklich gemacht. Auch der Termin, den wir zwei hatten, war gut und hat für mich etwas zum Abschluß gebracht.

Samstag, 18. November 2017

massiv inspiriert

Ich stehe scheinbar auf kluge, redegewandt Frauen mit blonden Kurzhaar-Frisuren... Nachdem ich euch über das Interview auf dem "Roten Sofa" mit B*ärbel Sch*äfer geschrieben habe, bin ich vorgestern im Bayrischen Fernsehen auf eine Doku mit D*oris D*örrie gestoßen. Es gab schon einmal eine spannende Doku über sie. Und auch das habe ich hier im Blog erwähnt. ;-) Doris erzählt in dem Film über sie und ihr Leben auch über das Schreiben. Sie unterrichtet weltweit das kreative Schreiben. 

Ach... ich könnte vieles dazu schreiben, was dieser Film an den Informationen und Bildern bei mir angestoßen haben. Als erstes habe ich mir gestern ein schönes, handliches Schreibheft in knallorange gekauft.

Freitag, 17. November 2017

An*näherung am Morgen

Vor der Arbeit hatte ich noch etwas Zeit und bin an die Weser gegangen. Mein Gesicht hielt ich der Sonne entgegen und war glücklich einfach nur am Fluß zu stehen. Durchatmen. Der blaue Himmel so strahlend. Diese sonnigen Tage sind jetzt im November doppelt kostbar.
Als ich nach links sah, war geräuschlos eine junge Möwe auf der Flußmauer gelandet. 

 

Ganz entzückt sprach ich sie an. Was sie den Tag noch so vor hätte und ob sie sicher ist, dass der Annäherungsversuch ihrerseits eine gute Idee ist. Sie kam mit zögerlichen Schitten auf mich zu.




 Noch ein paar Schritte....


 


... ein kleinwenig näher...



Einige Zeit schauten wir beide gemeinsam auf das Wasser. 
Eine bezaubernde Momentaufnahme an einem hellen Tag am Fluß.


Dienstag, 14. November 2017

nebenbei


Sonntag und heute habe ich viel geschlafen. Sehr früh bin ich wach geworden. So konnte ich sehen, wie in der Ferne über den Baumkronen der Tag anfing. Es war still im Haus und auch draußen. Ich stand in der Küche vor dem bollernden Heizkörper und schaute diesem intensiven Blau zu, welches von Minute zu Minute heller wurde. Als das klare Licht die Umgebung aus dem Dunkel heraus holte. Das sind die Momente, die mir mehr bedeuten, als eine sich vorstellen kann. Das geht bis tief in die Seele. 
Das Wetter war wunderbar. Am späten Vormittag habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht habe. Ein heller Tag.

Donnerstag, 2. November 2017

Frau Oona backt … Z*itronenkuchen

Aus meinem neuen Buch "Backen in der Winterzeit" von Theresa B*aumgärtner habe ich mir als erstes den Zitronenkuchen rausgesucht. Weil ich mich schwach an den Duft und den Geschmack erinnern kann.
Gestern habe ich Bio-Zitronen gefunden. Das ist ein Zeichen, dachte ich. Einfach weil sie so schön sind, habe ich die Früchte in einer hellblaue Schüssel auf meinen Küchentisch gestellt.



Früher habe ich öfter Überraschungen beim Backen und Kochen erlebt. Mittendrin bei der Zubereitung las ich „1oo ml Milch“. Hä?? Welche Milch oder wieso jetzt Schmand?? Um das zukünftig bei meinen geplanten Back-Experimenten zu vermeiden, habe ich heute alles fein auf meinem Küchentisch zusammengestellt. Vor Beginn habe ich das ganze Rezept und die Abläufe genau durchgelesen…


Mixen, mischen, abwiegen, Löffel schwingend und abmessen.... Hochkonzentriert war ich bei der Sache. Da war auch schon mal meine Zungenspitze zwischen den Lippen zu sehen und das wilde Aufstäuben von Mehl. Ich habe mich immer wieder daran erinnert zu atmen. *lach* 
Am Nachmittag schnitt ich mein etwas schmales Backwerk an und klöppelte ich mir einen Cappuccino. Ein Teelicht brannte für die Gemütlichkeit und eine bollernde Heizung an der Seite brachte die muckelige Wärme in den Raum. 


Meinen Zitronenkuchen, der schmackhaft, wunderbar duftend, saftig und zitronig geworden ist, habe ich in Scheiben geschnitten und eingefroren. So habe ich die nächsten Tage – wenn ich möchte und es passt – ein kleines Glück zur Kaffeezeit.


**

Montag, 30. Oktober 2017

Samstag, 28. Oktober 2017

Marmorkuchen

am donnerstag habe ich gebacken. meinen ersten marmorkuchen seit langer zeit. keine ahnung wie ich das hinkommen habe.



krank ohne tv ist eine weitere herausforderung. aber ich habe noch genügend zu lesen. ein ganzes regalfach voll. heute habe ich mit dem ersten krimi von dem norweger jo nesbo angefangen.


ansonsten bin ich süchtig nach selbst geklöppeltem apfel- bzw. birnenmus. auf einem dünnen pfannkuchen zum frühstück oder in meinen quark, welchen ich mit ziegenmilchjogurt vermische. der teure jogurt ist viel milder als normaler jogurt.

der mann meiner bayrischen freundin hat mir heute die daten gemailt von dem gebuchten flug von e. im februar. fünf tage wir beiden mädels. darauf freue mich sehr und es ist ein lichtblick. 

hier sind die vorboten vom sturm schon am nachmittag zu spüren. es heult ums haus, dass eine ´ne gänsehaut bekommt. dazu ist hier morgenfrüh ohnehin hochwasser. hoffentlich haut dieser sturm nicht schon wieder zig wunderschöne bäume um. 

Montag, 23. Oktober 2017

Strümpfe für die kalte Füße

Wenn ich mich ins Bett lege und wenn auch noch so müde bin... sind meine Füße kalt, dann kann ich nicht einschlafen. Da ist gar nichts zu machen. Ich wälze mich hin und her. Bin unmotiviert noch einmal aufzustehen, denn im Bett und unter den DREI ! Decken ist es ansonsten ganz kuschelig und muckelig. Aber die Füße sind gefühlte Eisklötze. Verstehe eine warum. 
Mooahh ey ... irgendwann gebe ich auf und steige aus dem Bett, um nach einem Paar lockeren Wollsocken zu suchen. Von denen habe ich nur wenige. Bei der Suche fand ich vorgestern ganz hinten in der großen Schublade meine von mir selbst gestrickten Strümpfe. Da sind sie also geblieben! 
Damit hatte ich vor ein paar Monaten angefangen. Strümpfe zu stricken. Vielleicht erinnert sich noch die eine oder andere Leserin. Das zweite Paar war erstaunlich gut gelungen, aber eben nicht perfekt. Na, für´s Bett reichen sie noch, dachte ich mir (wohl). 
Tja, es ist erstaunlich, wie gut sie mir passen. *staunt und freu*

Wenn ich dann wieder ins Bett gehe - mit wärmenden, kuscheligen Socken an den Füßen - dauert es keine drei Minuten und ich sinke in tiefen Schlaf. Verblüffend. Funktioniert jedes Mal.

Durch die Findung des - gar nicht so schlechten - Sockenpaares bin ich motiviert erneut zu stricken. Am Wochenende treffe ich mich mit B.H. zum Frühstücken und danach wollen wir etwas durch die Stadt "bummeln". Vielleicht fällt mit schöne Strumpfwolle in die Hände. Jetzt beginnt doch wohl die neue Strick-Saison und es gibt schönere Wolle als bei meiner letzten Suche.
Hoffentlich spielt die Fingerkuppe meines linken Zeigefingers mit. Sie ist zwar gut verheilt, aber weiterhin missgestimmt und sie schmerzt leicht. Die empfindlichen Nervenzellen fanden es womöglich nicht erbaulich, dass ich sie mit dem extrem scharfen Brotmesser entzweit habe. Die sind aber auch nachtragend. :- )

Morgen kann ich einen weiteren Tag in der Butze bleiben. Tag vier ohne Termine, Treffen oder notwendige Aktivitäten. Das ist erfreulich, weil erholsam. Nur zum Einkaufen muss ich morgen raus. 

Zurzeit lese ich einen Roman von P*etra O*elkers über das Hamburg von 1905.  Interessant geschrieben über das Leben in der Zeit. Irgendwie kann ich keinen "roten Faden" erkennen. Bin aber auch in der letzten Zeit sehr krimilastig unterwegs gewesen und da gibt es meistens eine klare Vorwärtsbewegung in der Geschichte. Das scheine ich lieber zu mögen. 

In meinem Bücherregal gibt es ein ganzes Fach voller ungelesener Bücher. Da fand ich jetzt den letzten "Rosina-Krimi". Auch von P.O. geschrieben. Die "Krimis" spielen im Hamburg von 1765. Die Bücher dieser Serie habe ich alle "durchgeschnurrbst". Wie meine Freundin B.H. zu sagen pflegt. 

Außerdem habe ich meine Schwester angefunkt, ob sie noch ein paar gute Bücher für mich hat, die mir B.H. am Wochenende mitbringen könnte.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Wege entstehen beim Gehen








Wege entstehen dadurch, 
dass man sie geht. 



Franz K*afka



Dienstag, 17. Oktober 2017

Liebste Freundin!!


Meine liebste Freundin 
im fernen Bayern. 
Heute feierst Du Deinen Geburtstag. 

Ein halbes Jahrhundert. 
Ist das zu glauben!?

 36 Jahre Freundschaft 
Gemeinsam durch alle Höhen und Tiefen des Lebens.


Alles Liebe zum Geburtstag, min Deern.

 
Halte Dich wacker im Wind, 
denn wir haben noch einiges zusammen vor.


Ahoi

*

Dienstag, 10. Oktober 2017

Labskaus mit Rote Beete


Heute habe ich zwei Stücke sehr guten Kuchen gegessen. Einen fruchtigen Apfelkuchen mit sehr vielen Mandeln drin und ein Stück Zitronen-Baiser. In einem entzückenden T*eestübchen im Bremer Sch*noor. Ich traf mich mit meiner Freundin G., die ich im April 2015 im dem C*omputerkurs vom Amt kennengelernt habe. Wir hatten uns (zu) lange nicht gesehen.

In der Straßenbahn nach Hause überlegte ich, was ich mir zu essen kochen könnte. Weil ich gestern an einer Kartoffelsuppe gescheitert bin, hatte ich noch über die Hälfte vom Corned Beef im Kühlschrank stehen. Dazu noch genügend mehlig kochende Kartoffeln und ein Glas mit eingelegter "Roten Beete" im Schrank stehen. Bei R*ewe war die Einkaufsschlange wieder unfassbar lang. Für das Zwiebelchen bin ich zum Bio-Laden rein. Ein Einkauf quasi im Vorbeigehen. So mag ich das.

Ich habe im Internet nach Rezepten gesucht für: Labskaus. Tja… das sprach mich alles nicht an und es gibt unglaublich viele Varianten, wie man dieses typisch norddeutsche Gericht zubereiten kann. U.a. ist da ewig die Frage ob mit oder ohne Fisch drin. Mit Gewürzgurke oder ohne etc. Spiegeleier und oder einen Rollmops. Am Ende habe ich es versucht so zu kochen, wie ich es von meiner Mutter her kenne. Also vom Aussehen und Geschmack. Ich habe keine Erinnerung daran, wie sie es in der Küche zubereitet hat.

Als ich den Labskaus vorhin dampfend auf meinen Teller packte (anbei die Rote Beete in einer extra Schüssel), war ich der Meinung, dass es nicht funktioniert hat und es genauso ein Reinfall geworden ist wie die Suppe am Vortag. Überraschung!! Es schmeckte fast so wie der Labskaus von meiner Mama. So lecker. Doll. Auf das Spiegelei habe ich verzichtet. Seit langem habe ich nicht mehr so gern und viel gegessen.

farbenprächtig






Dienstag, 3. Oktober 2017

Donnerstag, 28. September 2017

Tage zählen

Ich zähle die Tage bis zu meinem Urlaub. 




Freitag, 22. September 2017

feine Schnitte und b*ombige 10 Zentner

Damit es hier nicht nur gleichtönigen Seelen- und Herbst-Bücher-Blümchen-Farben-Wetter-Essens-Krams gibt, habe ich mir was einfallen lassen.

Als ich heute um 12.30 Uhr argen Hunger bekam, bin ich auf der Arbeit in die Teeküche gegangen (zwei Räume weiter) und wollte mir mein kleines Dinkel-Sonnenblumen-Brötchen aufschneiden. In der Besteckschublade griff ich nach dem großen Brotmesser… tja… und die Fingerkuppe vom linken Zeigefinger hat es erwischt. Zum Glück nicht den Fingernagel. Fein da drunter geblieben. Also reingeschnitten. Aber sowas von… weiaweia... Zum Glück liegt da ein Stapel von Servietten. 

Ich bin rüber zu den KollegInnen im Nebenbüro. Das ist mit einer offenen Tür mit "meinem" Büro verbunden. Die staunten nur. 
Der Kollege x aus unserem Büro lief mit mir zurück in die Teeküche, wo – sinnigerweise – der Verbandkasten an der Wand hängt. In dem muss definitiv mal aufgeräumt werden.„Und wo hängt die Ersthelfer-Liste?“ rief der Kollege x.

Währenddessen ging ich zurück ins Büro mit den Kolleginnen. In unserem Büro war zur der Zeit niemand mehr. Mir war ein wenig blümerant. Ich hatte mich hingesetzt und versuchte die Kuppe dranzudrücken.

Ein Kollege y von irgendwo im Haus kam angelaufen. Das der Erst-Helfer ist, dass hätte ich nicht gedacht. Der Gute war zitteriger als ich. Aber zielstrebig hat er den Finger verbunden… das muss er noch ein wenig üben. Während dessen machte x den Taxi-Schein klar und besorgte ein Taxi. Begleitete mich zum Haupteingang und wartete mit mir zusammen. Versuchte mich abzulenken.
Das Taxi fuhr mich in die A*mbulanz der B*erufsgenossenschaft. Wegen Arbeitsunfall und so. Zum Glück kamen wir sehr gut durch. Auf einem Freitagmittag in der Innenstadt wahrlich nicht selbstverständlich. 
Dort in der A*mbulanz war mir etwas schwummrig, denn ich hatte weiterhin nichts gegessen. Nach der Mittagspause der Ärztin von einer Stunde kam ich als zweite dran. Wurde vorgezogen. 
Der Verband hatte einigermaßen gehalten und ich habe feste gedrückt. Dazu eine Stunde Re*iki auf die Wunde. So war diese   „gerade zusammen gepappt“. Das wollte die Ärztin so lassen. Eine Mitarbeiterin desinfizierte die Stelle und dann kam ein kleines Klammer-Pflaster auf den Schnitt. Ein größeres Pflaster und ein Verband als Schutz. Fertig. Montag muss ich wohl zur Impfung. Habe ich schon Jahre nicht machen lassen.

An der Haltestelle der Straßenbahn überlegte ich, was ich nun tun möchte. Kurz: ich bin wieder zur Arbeit. Um 14.30 Uhr war ich im Büro. Den Unfallbericht ausgefüllt und fertig.
Es war ein recht spaßiger Nachmittag. Auch wenn der Finger muckte und sich mein Missgeschick schnell rumgesprochen hat. Nun ja. 

Die Kollegin xy (die während der Finger-Aktion in der Pause war) sagte mir, dass eines unserer wichtigen Autos nicht mehr aus der Sperrzone zu holen ist. Hä??
Mal wieder eine B*omben-Ent*schärfung eines B*lindgängers aus dem 2. W*eltkrieg. Ist hier ja nichts Neues. Um 17 Uhr würde es losgehen und der Sp+rengmeister würde (mal wieder) sein Leben riskieren. 10 Zentner-B*omben sind echte Brocken und wie mein Vater sagte, werden die von Jahrzehnt zu Jahrzehnt gefährlicher. 

Draußen fuhren die P*olizeiautos auf und ab. Warnten per Megaphone die Anwohner. Da die Firma hauchdünn an der Sp*errzone lag, wurden die MitarbeiterInnen gebeten ab 17 Uhr in die Räume zu wechseln, die entgegen der Richtung der Bo*mbenentschärfung liegen. Da in der Firma oft bis nach Mitternacht gearbeitet wird und sie nicht alle um 17 Uhr nach Hause schicken können, ist das eben nötig. 
Das Fenster öffnen haben x und ich vergessen. Denn x kam von seinem Rundgang im Haus ins Büro gestürmt und sagte:“ Wir haben noch 15 Minuten Zeit um das Haus zu verlassen. Danach werden die Eingänge von der P*olizei abgesperrt und niemand darf mehr raus.“  Mit Pech sitzt eine dann stundenlang fest. 

Leider habe ich beim eiligen Versuch meine Jacke anzuziehen meinen Finger vergessen. Schiete… ist das schön, wenn der Schmerz nachlässt.Hat auch wieder angefangen zu bluten. MistMistMist...

X und ich sind durch die Seitenausgänge raus. Am Ende war ich um 17.35 Uhr zu Hause, weil ich mir überlegt habe, welche Straßenbahnen noch fahren.

Ahoi

und immer schön achtsam sein mit den verflucht scharfen Brotmessern… 

Moooaahh.... :- ) 

Freitag, 15. September 2017

Montag, 11. September 2017

"Das geht mir doch am Mors vorbei."


sagte gestern dieses Insekt als ich mit dem Objektiv näher und näher kam. Ich habe das ganz genau gehört.





Ich arbeite an mir 
(und an meinem Mors)
dass ich leichten Herzens sagen kann


"Das geht mir doch am Mors vorbei."

Ahoi 


*

Freitag, 8. September 2017

Donnerstag, 31. August 2017

"... ro*mantischer als es ist ..."

Vor der Arbeit war ich gerade bei meiner Zahnärztin. Ich habe schon länger ein Problem mit einen bzw. zwei Zähnen. Alles immer wieder kontrollieren lassen. Jetzt habe ich etwas bemerkt und diese Überlegung meiner Zahnärztin spontan unterbreitet. 
"Da haben Sie fein mitgedacht, Frau Oona. Das macht Sinn." sagte sie. 

Es mussten für die Überprüfung meiner Z*ahn-Beiß-Schiene zwei Abdrücke von meinen Zähnen oben und unten abgenommen werden. Die Ärztin war fertig und sagte zu mir:
"Frau xy macht jetzt die Abdrücke fertig." 
Ich antwortete freudestrahlend - weil ich hoffentlich díe Lösung des monatelangen Problems erkannt habe und diese Zahnarzthelferin mir besonders sympathisch ist - und erwartungvoll: 
"Das ist schön. Ich freu mich." 
Im Türrahmen dreht sich die Ärztin lachend um und sagte zu mir: "Das stellen Sich sich jetzt romatischer vor als es ist, Frau Oona." 
Alle lachten und ich lehnte mich zurück in den Zahnarztstuhl. Hinter mir werkelte die junge Frau mit den Geräten. Sie sagte (vermutlich) schmunzelnd : 
"Und das Licht bleibt beim Drücken an." 

Selten habe ich so entspannt Abdrücke meiner Zähne machen lassen. 

Nach der Arbeit bekomme ich die Haare schön. Dabei bekomme ich bei der Haarwäsche eine Kopf(druck)massage. So viel "drücken" an einem Tag... ich komme ja aus der Freude gar nicht mehr raus. 

Ahoi 


Mittwoch, 23. August 2017

Wolkenflug

Ich habe schon immer Wolken gern beobachtet. Da ist es eine gute Wahl gewesen, dass ich vor fast 11 Jahren in das oberste Stockwerk gezogen bin. Für Stadtverhältnisse kann ich weit gucken. 












Dienstag, 22. August 2017

lesend festgesessen

Zurzeit habe ich keinen Anschluß an das F*ernsehprogramm. Es ist erstaunlich, wie viel Zeit ich habe... und auch wieder nicht. 
Gestern Abend habe ich mich für das Lesen des Krimis enschieden. Um 20:20 Uhr war ich fertig mit allem und hatte auch auch etwas gegessen. Ab auf das Sofa. Das Buch zur Hand und ich bin abgetaucht in den finnischen Winter. 

Ich muss zur Arbeit!! 

Ahoi