Mittwoch, 24. Mai 2017

wenn Sätze berühren und / oder verändern



Manchmal bekommen Sätze, die jemand vor langer Zeit zu mir gesagt hat, heute eine andere Bedeutung. Es ist nicht zu beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn eine mit der Erkenntnis - und der im Grunde darin enthaltene Wahrheit - dieser Aussage allein bliebt. Das der aufrichtige, liebevolle und achtsame Austausch von Gedanken, Gefühlen und Fakten über sehr vieles aus den vergangenen Leben beider Menschen nicht mehr möglich ist.
*
 
Die Gefühle und Gedanken sind nicht in Worte zu fassen, wenn mir jemand eine womöglich lebensverändernde Information nicht sagen darf.  
* 

Mehrere ungute Sätze von einer mir vertrauten Person  - zu mir gesagt in der Lebenssituation am Anfang des Jahres - haben mich getroffen. Erschüttert. Obwohl mein Verstand es irgendwie verstehen kann, hat mein Herz recht schnell gespürt: es ist etwas in mir unwiederbringlich kaputt gegangen. Was ohnehin schon Monate davor instabil war. 
*
Dann und wann berühren Gedichte eine bis tief in die Seele. 
Dies Gedicht von R. M. Rilke begleitet mich schon viele Jahre.


Der Panther

Im Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf –. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.

 
Manchmal höre oder lese ich Sätze, die meinen Lachnerv berühren und ich laut auflachen muss. 
"Natürlich führe ich Selbstgespräche. Manchmal brauche ich den Rat einer Expertin.“ 
Gerade jetzt und durch diesen Satz, kommen mir Dinge in den Sinn, die mich in Gefühle der Trauer spülen. Wenn mir bewusst wird, wo ich zu selten ein wichtiges und wahrhaftiges Gespräch hätte suchen sollen. Vielleicht sogar einfordern. Oder ich still hätte umarmen sollen statt zu reden. 

*

Ich schrieb einen Brief auf schönem Papier und mit Tinte. Damit habe ich wieder angefangen. Schon bei Brief Nr. 3 fiel mir eine alte Angewohnheit oder Art zu Schreiben auf, wegen derer ich das „Briefe schreiben“ vor Jahren aufgegeben habe. 

Während des Schreibens kam ich die Frage in meinem Kopf: Habe ich ihr dies hier nicht vor kurzem schon einmal geschrieben?

Habe ich nicht überhaupt alles schon dutzende Male wieder und wieder erzählt und auch auf das Papier gebracht? Welches bekanntlich überaus geduldig ist.
Nachschauen brauche ich nicht, um zu wissen, dass ich Recht habe. Es wäre das Nachlesen nicht möglich, da ich vor einigen Jahren meine Tagebücher allesamt vernichtet habe. Sowie die meisten meiner Gedichte oder meine Geschichten.

Ich habe vor kurzem beschlossen über bestimmte Themen nicht mehr zu schreiben. Das was dann übrig bleibt, ist erschreckend und vor allem erstaunlich wenig. Nicht, dass dies eine neue Erkenntnis wäre. Ich sag ja. Ich wiederhole mich. 
Das ist etwas, dass mich zunehmend stört. Und mich langweilt. 

Heutzutage schreibe ich - außer in diesem Tagebuch - bei Anflügen von massiver Schreibl*ust und bei Gedanken-Überlauf-Situationen auf einfaches, billiges Papier. Gern mit Bleistift. Der aufgeschriebenen Seelen-Kram geht ein paar Tage später ohne erneutes Lesen in den Papierkorb. Gedanken, die "wichtig" sind, die kommen ganz garantiert ohnehin und sowieso wieder und wieder.

Dieser Brief an meine Freundin bzw. meine Erkenntnis dabei, dass ich die letzten Jahre gefühlt zu 83,3 % den gleichen Kram aufschreibe, erzähle oder mich mit den gleichen Gedanken beschäftige, hat etwas in mir angestoßen, was sich ohnehin in der Startposition befand.

Ich bin gespannt, wohin die Reise geht…

*

Dienstag, 23. Mai 2017

ein wenig planen ist gut

zu viel planen unklug. 
Heute läuft es nicht rund. Ständig grätscht einer das Leben dazwischen. *lach* 
Diese innere Unruhe. 

Ich möchte eine gesunde, freundliche und langanhaltenden Zuversicht und Gelassenheit bis zum Ende meines Lebens! 
Aber dalli !

:-) 

Seuftz... mmoaah.... lach... atmen... 

Gut, dass ich bei der K*rankenkasse angerufen habe!
Das A*mt ist informiert. 
Ich denke, ich fliege auseinander, wenn ich heute keinen Zucker kriege... und der Vertrag kam heute mit der Post. 
Nun ist es dingfest. Hui... 
Jetzt endlich meinen Cappuccino gekocht. Seit vier Stunden dürstet es mich nach Kaffee.

Sonntag, 21. Mai 2017

unterwegs im Mai

Eine Wohltat geradezu. Es war das perfekte Wetter. So wie ich es mi Sonne und Wolken halt mag. Nicht zu kalt und nicht zu warm. Diese Ruhe auf dem R*iensberger Parkfriedhof. Dazu eine Farbenpracht. Auch auf meinen Wegen außerhalb des Friedhofes. Mein Stadtteil hat sehr viel Natur zu bieten und jetzt im Mai blühen überall in den unglaublichsten knalligen Farben der Rhododendron und die Azaleen. Beide Pflanzen bzw. deren Blüten kann eine am besten im "Pulk" fotografieren. 
Interessanterweise sah ich überall Mohn an den Wegesrändern stehen. Gelb und Orange. Wo ist der gute alte rote Mohn geblieben? 



Bei einem Eisladen entschied ich mich für zwei Kugeln. Das Schlecken von Eis habe ich ewig nicht gemacht. Erinnerungen an die Kindertage kam auf. 


Meine Schwester und ich aßen früher diese Ver*führung aus Milch auch im kalten Winter. Draußen. Denn: "Eis geht immer." 

Hier die kleine Akeleiblüte, die einmal so groß werden möchte wie ihre Schwester rechts im Bild... 
 

Für meine Rückreise mit dem Zug habe ich mir in Kiel noch den neusten Band von "Mamma Ch*arlotta" gekauft. Die 2 1/2 Stunden im Zug habe ich gar nicht bemerkt. Eine leichte, amüsante Unterhaltung. Das Buch kann ich also von meiner "Geburtstagsgeschenk-Liste" streichen. Doch ständig kommen andere Bücher dazu.

Ich bin verliebt in die Blüten des "Vergiss-mein-nicht". Nach rosa Blüten vor ein paar Tagen hier also die kleinen Schönheiten in der Farbe Blau. Sind sie nicht zuundzu schön?? 



*

es formiert sich

Früh bin ich aus meinem Bett raus. Die Sonne scheint und an einem Sonntag genieße ich den einzigen Tag, wo es in diesem Stadtteil viel ruhiger ist. Den Akku habe ich auf die Ladestation gesteckt und ich hoffe, dass es bald „voll“ anzeigt. Nichts wie raus in die Natur. Bevor es für mich zu warm wird.

Als ich gestern Abend aus Bremerhaven zurück kam, waren die Einkaufsläden noch rappelvoll und eh vieles leer gekauft. So habe ich meinen Plan für das heutige Kuchen backen spontan verworfen. Was aber auch okay ist, denn ich kann mich bei selbstgebackenen Kuchen kaum beherrschen. Das ist nicht günstig. Leider habe ich ein klein wenig zugenommen und schon sitzen die „Bürohosen“ etwas enger.
Wie praktisch, dass ich morgen damit beginne mich auf die Aus*hilfsarbeit nach Pf*ingsten einzuschwingen. *lach* Eine könnte nun sagen, was machst Du Dir für Gedanken? Sind nur knapp vier Wochen. Das ist natürlich richtig. Hm… es geht nicht um das Befüllen von Regalen in einem Laden.  Zudem habe ich Ende Mai noch ein V*G bei der Firma für einen extrem spannenden A*rbeitsplatz. Das würde im Juli beginnen. Für 10 Monate. Natürlich möchte ich gute Arbeit abliefern.

In den nächsten zwei Wochen habe ich mir eine lose Struktur ausgedacht, um mich wieder in die PC-Programme einzuarbeiten. Glücklicherweise habe ich die Lernbücher von der  W*eiterbildung von 2015 behalten.  Am übernächsten Montag habe ich einen Termin bei einer Fachfrau für Computer. Seitdem bin ich wesentlich beruhigter. Auch wenn das – natürlich – wieder Geld kostet. Sie versucht zudem ein bestimmtes PC-Programm auf meinem Laptop wieder zum Laufen zu bringen, damit ich weiter üben kann.

Dann werde ich einiges an guter Kleidung und passende Schuhe finden! Ich denke mit dieser Motivation sollte eine auf die Suche bzw. Findung gehen. Auf La Palma hat das 1998 gut geklappt. 
Als ich mich doch entschlossen hatte ins Wasser zu gehen, musste ich mir einen Badeanzug kaufen. Das allein ist schon unschön. Doch während der ganzen Autofahrt in die „große Stadt“ sagte ich zu mir: „Ich werde einen perfekten Parkplatz finden und einen guten Badeanzug.“ Und genau so ist es dann auch gekommen.
Während meiner zwei Wochen in Südengland habe ich das  - zusammen mit „Reiki schicken“  – andauernd gemacht. Es hat alles wunderbar funktioniert.

Außerdem brauche ich eine Ersatzbrille. Die benötige ich im Grunde schon seit einem Jahr. Ich habe keine weitere Brille durch die ich sehen könnte. Gespart am falschen Ende habe ich Anfang letzten Jahres als ich bei der – nicht gut sitzenden – Sonnenbrille auf die Gleitsicht verzichtet habe. Weil ich lese ja keine Bücher am Strand. Weil ich nicht an den Strand bei Hitze gehe….Mooah...Ich vergaß, dass ich leider keine Speisekarten, Fahrpläne, Zugaushänge oder das Smartphone lesen kann ohne Gleitsicht.
Blöderweise sind Brillen mit Gleitsicht und P*risma unfassbar teuer. Es soll noch einen weiteren Optiker in meiner Stadt geben, der sich tatsächlich mit P*risma-Gläsern auskennt und dort sollen die Brillengläser günstiger sein. F*iel-mann war vor 1 ½  Jahren leider ein Reinfall.

Nun lockt mich die Sonne nach draußen!

P.S. Und weil heute Sonntag ist, werde ich mir nach der Foto-Runde bei einem Bäcker ein Stück Kuchen organisieren. Heute ist ja noch nicht Montag...
*

Freitag, 19. Mai 2017

gr*ottenhässlich

Das sagte meine S*eelenbegleiterin gestern zu mir, als ich ihr von meinem Tag in Kiel erzählte. Gestern hatte ich die erste Stunde nach zwei Monaten Pause. 
Ich: 
"Ich bin auf dem Spuren meiner Mutter gewandelt und das bei fiesem Dauerregen. (...) Dabei wurde mir bewusst, dass Kiel auch nicht anders ist als andere Städte. Dazu nicht besonders schön. Seit Dienstag empfinde ich meine Stadt um einiges schöner." 
Sie: 
"Kiel ist wirklich eine grottenhässliche Stadt." 
Das jetzt dazu. 

Meine Wünsche haben sich konkretisiert. Ich will an die Küste. Ob nun Nord- oder Ostsee. Hauptsache weit gucken! Wind in den Haaren, das Wasser, ein Strand und dazu eine richtige Küste. Wolken in wildem oder gemächlichen Flug über das Meer. 
Bevor ich ans Meer ziehe *knigger*, weil ich schon immer am Meer leben wollte, da könnte ich erst einmal versuchen so oft es geht dort zu sein. *lach*

Aufgrund der Arbeit im Juni habe ich einiges vorab zu erledigen. Riesiges Thema für mich aktueller denn je: Klamotten. Und das für den Sommer, der ja nicht meine Zeit ist. Zumindest habe ich gestern eine Leinenhose in Marine gefunden. Jetzt brauche ich gefühlt nur noch 30 Kleidungsstücke und drei Paar Schuhe.
Für das Leben bei Wärme (20 Grad) und bei Hitze (ab 21 Grad) und um im Büro anständig auszusehen.

Recht anstrengend kam gestern Abend die neue Krone auf den Backenzahn. Zum Glück haben sich die Nerven über Nacht beruhigt. Endlich kann ich vernünftig kauen. Deswegen habe ich vorhin frisches Gemüse eingekauft und etwas Hühnerfleisch.  
Morgen koche ich bei meinem Vater dann frischen deutschen Spargel, neue Kartoffeln und dazu gibt es gebratenes Hühnerfleisch. Da freuen wir uns beide und ich habe den zweiten Tag ein "anständiges" Essen gehabt. 

Einerseits machen mir die Gedanken an "wieder arbeiten" gehörig zu schaffen und andererseits bin ich motiviert. Glücklicherweise habe ich die nächsten zwei Wochen wenig Termine und kann mich seelisch und fachlich vorbereiten.

Jetzt noch fix in den St*ellenmarkt geschaut und dann ruft meine Butze mehr als überdeutlich nach einer gründlichen Reinigung und Ordnung. 

Dienstag, 16. Mai 2017

K*iel hin & zurück an einem Tag

Dauerregen. Den ganzen Tag. Alles nur unter einem Schirm zu sehen und mit klammen Klamotten... nicht wirklich prickelnd. 
Um 7 Uhr ging es los und um 20 Uhr war ich wieder zu Hause.

Innere Bewegungen. Traurigkeit. Erkenntnisse. 
Meine Mutter im Herzen halt durch die Straßen getragen. 
Die Fotos, die ich gemacht habe, sind privat. Von Häusern und Orten aus der Vergangenheit. Ansonsten kann ich ein Foto von einem Kreuzfahrtschiff in der Kieler Förde im diesigen Regennebel nachlegen...  

Letztlich war mir klar, dass ich diesen Tagesausflug deswegen mache, um herauszufinden, warum es mich auf einmal nach Kiel gezogen hat. Genau weiß ich das weiterhin nicht, aber es ist - glaube ich - jetzt vorbei. 
Was nicht bedeutet, dass ich nicht weiter an die Ostseeküste möchte. Kiel allerdings hat die Leinen los gemacht und treibt gefühlt in die Vergangenheit meiner Mutter.

*

Nachgetragen die wenigen etwas gewordenen Fotos. Wie geschrieben ist es nicht leicht bei mehr oder weniger strömenden Regen etwas zu fotografieren. 

Hier eine Ernst B*arlach - Figur draußen an der P*etrus-Kirche in der Kieler Innenstadt. Ich mag den Künstler seit langer Zeit sehr. Diese Figur konnte gerettet werden.



 An und in der Kieler - Förde...










Ahoi

Montag, 15. Mai 2017

Bewegung

Gegen 11 Uhr bekam ich einen Anruf. Ich werde im Juni für die F*irma, wo ich am Freitag war, arbeiten. Während des Gespräches mit der netten Dame bekam ich eine Anfrage für eine andere St*elle, die im Hause zu besetzen wäre. Das nächste V*G bei ihnen habe ich Ende Mai. 

Da kam Bewegung auf und in mir gingen die Wogen hoch. Langsam wird es etwas ruhiger. Bis dahin ist noch Zeit. Ich versuche mich auf den morgigen Tag einzuschwingen. 
Die Akkus von der "kleinen" Kamera hängen im Aufladegerät. Die Adressen von Orten, die ich besuchen möchte, werde ich gleich aufschreiben oder im Smartphone einspeichern. Da für den morgigen Tag tatsächlich Dauerregen angesagt ist, werde ich meinen Ausflug in "Koralle" antreten. ( :-)  Treue LeserInnen wissen Bescheid. Dazu habe ich ein dünnes Schreibheft und einen Stift bereit gelegt und ein paar Fotos meiner Mutter. Der neue R*eiseführer ist mir zu schwer, drum werde ich die wichtigen Seiten kurz abfotografieren.

Sonntag, 14. Mai 2017

auf Anfrage ge*näht

Dank meiner Freundin B.H. habe ich nur ein "Federmäppchen" für meine Strick-Utensilien. Ich sagte ihr, was ich mir so vorgestellt habe und sie machte sich eine kleine Skizze auf einem Stück Papier. Vorher hatte ich mir mit ihr zusammen die Stoffe ausgesucht. Reißverschlüsse und das passende Kunstleder fügte sie dazu. 
Wenn ich im Herbst erneut beginne mit schönerer Wolle ein weiteres Paar Strümpfe zu stricken, habe ich alles schön zusammen und griffbereit.






zum Vergrößern auf die Bilder klicken

Ich fragte ich sie, ob ich das praktische kleine Täschchen, welches sie mir vor einiger Zeit schenkte, in die Waschmaschine stecken könne. Und so kam noch ein weiterer Stoff für ein Täschchen dazu. Das ist wirklich klasse und hat die perfekte Form. So habe ich immer alles dabei, ohne das ich die einzelnen Teile von der Umhängetasche in den Rucksack oder in die Fahrradtasche umzuräumen muss. Auf den Fotos ist die Form nicht so gut zu erkennen und die Farbe ist auf dem unteren Foto am ehesten getroffen...






Das kleine Teil links oben hat auch B.H. genäht. Passend für drei Ta*mpons, ein Brillenputztuch aus Stoff und zwei Schmerztabletten. 

 *

Freitag, 12. Mai 2017

Nachwirkungen

Nach 40 aufregenden Minuten hatte ich das Gespräch heute geschafft. Ich würde sagen, dass es ganz gut lief. Im Anschluß traf ich mich spontan mit C. auf einen Becher Cappuccino. Den Rest des Tages hing ich gefühlt etwas durch. Morgen ist ein neuer Tag. 

Gestern habe ich meiner Freundin in Bayern einen Brief geschrieben. Dabei habe ich bemerkt, dass ich mich richtig bemühen muss, um mit der Hand ordentlich zu schreiben. Aber das wird mit der Zeit schon wieder werden. 


Die ersten acht Tage mit dem P*rovisorium im Backenzahn habe ich geschafft. Jetzt muss ich bis Donnerstagabend durchhalten. Ich freue mich darauf, wenn der Zahn endlich in Ordnung ist und ich wieder alles essen kann. 

Donnerstag, 11. Mai 2017

Übung: ja - mehr Gelassenheit: Nö!

Am besten wäre es, wenn dass nächste VG am morgigen Vormittag positive Folgen hat und ich diese Art der Gespräche nicht mehr führen muss. 
Zumindest habe ich ein wenig an diesem Tag geschafft. Vormittags setzte ich mich an meinen Küchentisch und schrieb einen Brief.



Meine Kleidung hängt frisch gewaschen und gebügelt in den Schränken. Reiki an das VG geschickt. Ein wenig rumgetüddelt in der Butze... irgendwie ist der Tag ein wenig verloren gegangen.

Mittwoch, 10. Mai 2017

eingekauft

Heute also der zweite Anlauf neue Kleidung zu kaufen. Als erstes habe ich die angedachten Mini-Stempel gekauft... : - ) Die Motive sind ein Anker, ein Papierschiffchen und der Schriftzug  AHOI !



In dem Laden, wo kreative Menschen ihre selbst hergestellten Dinge verkaufen können, fand ich noch etwas, das mich schwer begeistert hat. Unter halben, ganz kleinen Glaskugeln hat jemand Teile einer Landkarte geklebt. Dazu noch eine Magnetfolie dahinter. Ich fand einen "Magneten" mit dem Schriftzug "Bremerhaven". Liegt nun auf meinem Schreibtisch. Neben einem anderen Magneten (gerade so groß wie ein 1 Cent-Stück) mit dem Landkarten-Untergrund von Turin. Ich mag die Idee und die Form sehr. Vermutlich kann ich die selbst herstellen. 







In einem Bekleidungsgeschäft habe ich einiges an Pullover und Blusen zusammengetragen und mich dann an und aus und an und aus und ... äh... ja wieder angezogen. Am Ende habe ich eine weitere Strickjacke in Olive gekauft und ein Sommershirt. 

Beim R*ewe gibt es zurzeit sehr günstige riesige Heidelbeeren. So saulecker. Tatsächlich mal etwas gefunden, dass ich wirklich mag.


neues Bloggewand im Mai


Manchmal ist es an der Zeit für Veränderungen. 


 Ahoi

 

Montag, 8. Mai 2017

wieder schreiben

Seit gefühlt ewiger Zeit einen - wieder mit der Hand geschriebenen - Brief in den Briefkasten an der Ecke eingeworfen. Danach bin ich zur "Post" gelaufen, um neue und hübschere Briefmarken käuflich zu erwerben. Wo ich schon in dem Laden stand, habe ich ein kleines Schreibheftchen für den Tag in Kiel mitgenommen und zehn himmelblaue Briefumschläge.




**

die ausweitung von sch*merz

Ab Nachmittag nahm der Schmerz im Körper zu. 
Kopfweh, die über den Abend bis in die Nacht schlimmer wurden. Die aufflammenden Schmerzen in den Unterarmen und in den Beinen - ein fließender Schmerz an den Muskeln und Knochen entlang - kenne ich. Jahrelang nicht mehr gespürt. Einfach da. Blieben mehrere Minuten fast konstant da. Bewegen, ausstreichen und ausschütteln. Nichts half. Blieb in den Armen und Beinen präsent. Am späten Abend weiterhin das Glimmen zu spüren. Ganz fein und hauchzart. Jederzeit bereit "aufzuwachen". Atmen, Frau Oona. Atmen!

Irgendwann in den letzten Wochen ist mir bewußt geworden, dass mein bisher ständige Wunsch bzw. mein innerer Druck etwas aus dem eigenen Leben noch zu machen sang- und klanglos verschwunden ist. 
Mich über dem Wasser halten. Mehr schaffe ich nicht. Es ist wie ein seltsames und erleichterndes Annehmen. Hmm... oder eher ein Aufgeben?! Ich habe einiges in meinem Leben gemacht, bewegt, geändert und ein wenig verbessert. Doch es ändert bzw. verbessert sich im Verhältnis dazu zu wenig. 

Einen Sinn habe ich bisher in diesem Kram namens Leben nicht begreifen oder erkennen können. Daran hat die jahrzehntelange Seelen-Arbeit nicht viel geändert. Sätze wie: "Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst." bleiben ohne jede Schwingung in mir. 

Ständig sich mit körperlichen und/oder seelischen Schmerzen rumzuquälen, das macht müde und undankbar. Unachtsam. Es macht eine oft ungerecht und es zermürbt den Menschen. Besonders ungut ist es, wenn Sch*merzmittel kaum oder gar nicht wirken. 

Irgendwas lässt mich jeden Tag wieder aufstehen und so tun, als ob es wichtig oder sinnvoll wäre, da zu sein. Wenn ich irgendwann runter bin "vom Hoff", dann ändert sich in der Welt nichts. 
Meine Mutter ist seit ein paar Wochen fort und die dösige Welt geht weiter ihren Gang. Das finde ich sehr befremdlich. 
In mir drin harkt es seit Mitte Januar noch mehr als sonst.

Ihr Schmerz hat endlich aufgehört. 
Meiner wird es eines Tages auch. 

Das ist eine gute und irgendwie beruhigend-tröstliche Aussicht ...





... und bis dahin halte ich meinen Kahn so in den Wind, 
dass ich weiterhin immer eine Handbreit Wasser 
unter dem Kiel habe.   



Sonntag, 7. Mai 2017

unterwegs mit der Kamera

Nachdem ich vorgestern weitere 2.000 Fotos aller Art gelöscht habe, musste ich heute Vormittag raus in die Natur. 







Der Wind war doch etwas stärker als angenommen. So sind das nun nicht die besten Bilder geworden, aber ich habe festgestellt, dass mein Blog sehr textlastig geworden ist. 

Als ich über den wunderschönen und ruhigen Park-Friedhof lief, kam ich nicht in meinen üblichen "Fotografier-f*low" wie sonst, wenn ich mit der Kamera unterwegs bin. 

Ich habe mir zumindest vorgenommen bei meinem Tagesausflug nach Kiel viel zu fotografieren. Mit ein wenig mehr Bemühen werden das hoffentlich ein paar vorzeigbare Bilder. Etwas Sonne wäre fein.

Ansonsten lese ich weiter in dem Buch  "Ach diese L*ücke, diese ent*setzliche Lücke".  Einerseits möchte ich diese Leihgabe meiner Freundin bald zurückgeben. Andererseits muss ich mich anhalten sorgsam und langsam zu lesen, um die Sätze, die Auswahl von Worten und die Beschreibungen von Erlebnissen und Gefühlen ganz aufnehmen zu können. Desöfteren muss ich laut auflachen und ein anderes Mal kann ich die Zeilen durch meine Tränen hindurch kaum noch lesen. 

Mir fällt zum Thema "Beschreibung" ein spannendes und lustiges Interview ein, welches durch den zu frühen Tod von Herrn Will*helmsen,  dazu auch etwas betrüblich ist.
Dort erzählte er wie sehr es liebt, die Dinge oder das Leben ansich, ganz, aber auch ganz genau zu erfassen und zu beschreiben. Als Bespiel nahm er die Lache von Frau B*auerfeind. 
Für mich geht es um die Art wie dieses "Beschreiben" oder das Suchen nach Begrifflichkeiten vonstattenging. In dem ...hm... brachialen, fein-sinnigen, mutigen oder sanften "auseinander nehmen" von dem was ist, kann eine eigene Schönheit und Wahrheit liegen. Keine Ahnung, ob die mir gewogene Leserin diesen Absatz versteht. 

Wenn ich am Nachmittag zu meinem selbstgeklöpplten Cappuccino ein Stück Kuchen essen möchte, dann ist JETZT  (!) der Zeitpunkt gekommen diesen auch in eine Backform einzufügen... 

Ahoi 
und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel, ihr Lieben. 


*

Donnerstag, 4. Mai 2017

wieder ein Gespräch

Ich habe in einer Woche ein V*orstel*lungsgespräch in einer sehr interessanten Firma. Mehr kann ich dazu nicht schreiben. Auf jeden Fall werde ich die Zeit bis zum VG nutzen und mich eingehend mit der Firma beschäftigen.

Heute habe ich bei C. meine Fahrkarte für die Fahrt nach Kiel bezahlt. Jetzt muss ich die nur noch ausdrucken.
Stück für Stück nähere ich mich. 

Mittwoch, 3. Mai 2017

ausgeruht und fast entspannt durch diesen Tag

Wie genial war das denn?? 
Heute habe ich ausgeschlafen bis 08:00 Uhr. 
Die Haare sind zwar kürzer, aber ich sage nur: fluffig! 
Ein Frühstück mit ohne Brot. ...ähm... weil keines da war. 
Den Berg von frischer und fast frischer Bügelwäsche neu auf dem Bügelbrett umsortiert. Nun liegt alles schön glatt. 
Al*exander-technisch 1a die Waschmaschine und die Spülmaschine befüllt und entleert und befüllt und entleert...


Eingekauft für einen Apfelkuchen am frühen Nachmittag und ein wenig Pizza am Abend. Der halbe Kuchen vom kleinen Blech passte mm-genau in die von mir noch nie zuvor benutzte Tubbbba-Dose  :-) 







Tulpen im Rh*ododendron-Park  

*

Dienstag, 2. Mai 2017

eine weitere Stunde A*lexander-Technik

Früh bin ich heute aus den Federn, weil ich bereits um 8.30 Uhr der freundlichen Arzthelferin xyz meine rechte Morsseite hinhalten wollte. Die achte Vitamin B12 Spritze. Frau xyz erzählte mir freudestrahlend, dass sie sich nun - wie von mir dringend angeraten - endlich einen Termin bei einem H*NO-Arzt geholt hat. Bei dem vorherigen Piekser kamen wir nämlich ins Gespräch und sie sagte mir, dass ihr Bruder Krebs an den St*immbändern hatte und sie sich fürchtet, dieses auch zu haben. Mit angeschlagenen St*immbändern kenne ich mich leider aus. Darum meine "ernste, aber freundliche" Ansage. Scheinbar erreichten meine Worte sie und sie hat sich aus der latenten Angst ins Handeln begeben. Das ist - denke ich - eine gute Entscheidung von ihr.

Meine Friseurin war den ersten Tag nach ihrer Urlaubswoche wieder im Salon. Eine Kundin hatte abgesagt und so hatte sie Zeit meine Haare sehr gründlich zu schneiden. Ähm...ist ja bald Sommer.  :-) 

Am Nachmittag zur A*lexander-Technik-Stunde mit M. in der Innenstadt. Ich fuhr mutig mit dem Rad und kaum hatte ich mich auf den Drahtesel geschwungen, fing es an zu regnen. Mooaahh... 

Zum Thema: meine körperliche Bewegung / Bewegungsabläufe und meiner starken Angst vor Schmerzen kommen wir dem Kern näher.
In der Stunde habe ich mit ihr zusammen Bewegungsabläufe geübt, die während meines Tages ständig vorkommen. Dabei konnte M. einiges an unguten Bewegungsabläufen erkennen und ich konnte sie zudem erspüren.
Es ist so beeindruckend, dass ich mit der passenden - also rein natürlichen - Bewegung ca. 70 % weniger Energie aufbringen muss, um mich zu bewegen. Etwas anzuheben, zu gehen oder mich hinzusetzen. Das Aufstehen von einem Stuhl geht im Grunde wie von allein. Mit den passenden Impulsen und einem relativ entspannten Körper. Für mich ist die AT ein körperliches Erleben gekoppelt mit geistigem Verstehen.
Natürlich ist es hilfreich, dass ich häufig im Alltag die Zeit und die Ruhe habe, mich mit dem Erlernten auf allen Ebenen zu beschäftigen und es ständig umzusetzen. 

Heute wurde uns beiden klar, was ich genau damit meine, wenn ich sage, dass ich mich nicht bewege. Oder das ich meinen Körper eher als eine starre Einheit empfinde.
In der letzten Stunde konnte ich zudem deutlich spüren - was M. ohnehin längst gespürt und kommuniziert hat - dass ich erstaunlicherweise meine ...hm... Körpermasse /Energie über dem Bauchnabel festhalte. In den Schultern, Brust und Nacken. Wenig Kontakt zu dem, was einen jeden Menschen trägt. Verlässlich. Die Erde. Also das mit dem "Loslassen", das ist so eine Sache. Aber ich bleib dran... *lächel* 

Als ich nach Hause kam, war eine mir unbekannte Nummer auf dem AB gespeichert, aber keine Nachricht. Um 19:00 Uhr kam ein Anruf von einer Firma, wo ich mich letzte Woche initiativ b*eworben hatte. Weiteres dazu evtl. ein anderes Mal.

Ahoi
und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !!

Sonntag, 30. April 2017

stricken, lesen, planen, Erinnerungen

Tatsächlich habe ich mit meinem 3. Paar Socken angefangen. Hier das Foto von dem Paar Nr. 2, welches auch tragbar ist. Die ersten zwei Strümpfe waren quasi Übungssocken und gingen nach dem Sammeln der Erfahrungen in die Pütz.


Eine Freundin erzählte, dass sie gerade ein Buch an ihre Schwester verliehen hat, mit dessen Kauf ich schon seit Wochen "k*ämpfe". Das Buch kommt ja irgendwann nach B*remen zurück. 
Noch viel lieber möchte ich von dem Autor dieses Buch lesen. 


Meine Freundin wollte sich nach dem ersten Buch ohnehin alle drei Bände kaufen und somit bekam ich dieses Buch von ihr geliehen, bevor sie es selbst gelesen hat. In verschiedenen Fernsehauftritten konnte ich den B*urg-Schauspieler Herrn M. "live" erleben und ich finde, dass er wunderbar erzählen kann. So habe ich beim Lesen seine Stimme im Ohr. 

**
Meine Freundin B.H. ist Lehrerin. Gestern hat sie in allen nur erdenklichen Läden passende P*ostkarten für die Geburtstage ihrer SchülerInnen gekauft. Da gab es an den Karten-Ständern doch einiges zu entdecken und zu lachen. 

"Rausgehen ist wie Fenster aufmachen. Nur krasser."
"Bevor ich mich jetzt aufrege, ist es mir lieber egal." 

**
13 Wochen sind keine Zeit. 
Und in den letzten Tagen überfällt mich manchmal mitten im zügigen Gehen zu einem Treffen oder beim Kaffee kochen ein tiefer Schmerz. Wie aus dem Nichts. Er brennt sich durch alles hindurch. Meine Körperzellen und meine Seele. 
Der Schmerz ... der Verlust meiner Mutter stockt mir den Atmen. Der Tod ist endgültig, brutal und wirft eine tief in die Mitte von allem.

 

Achja... in dem ansehnlichen Schwung von P*ostkarten meiner Freundin befand sich diese für mich. 

*

Samstag, 29. April 2017

ein schöner Tag

Heute hatte ich einen ausgesprochen schönen Tag zusammen mit meiner Freundin B.H.! Ein langer Tag voller Sonne, Licht und viel gemeinsamen Lachen. Eine Wohltat für meine Seele.

Während unseres Bummels durch das "Viertel" erreichte mich die Nachricht von meiner Freundin C., dass sie meinen Tagesausflug nach Kiel gebucht hat. Zu einem sehr günstigen Preis. 

Ahoi
und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel !

Donnerstag, 27. April 2017

nachfragen hilft


In der Arztpraxis war es warm, freundlich, offen und lustig, wie ich es in den letzten 15 Jahren kenne. Ich sprach die Arzthelferin an und fragte nach dem K*ostenvoranschlag bzgl. des Zahnes, der in zwei Wochen gemacht werden muss. Blödes Karies. Mooah.. Nachdem daraufhin die Zahnärztin noch einmal kurz in meinem Mund nachgesehen hat, konnte mir die Arzthelferin einen K*ostenvoranschlag erstellen. Von vorherigen ca. 900 Euro bin ich nun also auf eine Version gekommen, wo die Krankenkasse zuzahlt. Nun muss ich ca. 500 Euro selbst zahlen. Die günstige Version möchte ich nicht. Ich habe stets versucht das Beste für meine Zähne / Kiefer zu bekommen und daran wird sich nichts ändern.
Bei wunderbaren Sonnenschein und blauem Himmel radelte ich zügig nach Hause. Vor dem Wohnhaus schloss ich mein Rad an und aus dem Augenwinkel sah ich eine Frau gegenüber mit ihrem Rad. Meine TCM-Ärztin S. ! Was für eine Freude! Wir konnten uns nur ein paar Minuten unterhalten, da sie auf dem Weg in ihre Praxis war. Ein winziger Austausch über unsere jeweilge "Pflege-Situation" unserer Eltern. Eine Wohltat. Ich hoffe, dass wir irgendwann doch noch Zeit für eine Tasse Tee finden.

Beschwingt bin ich ein paar Tulpen in einem schönen Rot einkaufen gegangen. Für den kleinen Platz im Wohnzimmer, wo ich wieder ein Bild von meiner Mutter aufstellen konnte und wo nun ein Lichtlein brennt.

Zuhause habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und rief einen Ge*schäftsführer einen großen Firma an. Die Nummer habe ich von meiner Z*ahnreinigungsfee, die mit dem Herrn befreundet ist. Schon zwei Mal hat sie mir ans Herz gelegt, da doch anzurufen. Sie hatte sich mit ihm über mich unterhalten.

Das Telefonat war kurz und freundlich. Seiner P*ersonal-Bearbeiterin soll ich meine Unterlagen zusenden. Mache ich heute fertig, abends schaut eine Freundin drüber und morgenfrüh hat die Dame meine Unterlagen.

Am Samstag treffe ich mich mit B.H. hier in meiner Stadt. Nachdem wir monatelang... was schreibe ich ... jahrelang keinen passenden Termin gefunden haben, um im Viertel zusammen frühstücken zu gehen und ein wenig durch die Läden bummeln, ist also übermorgen der Tag der Tage!  :-) Sie wohnt auf dem Land im selben Ort wie meine Schwester. Ihre Männer gehen über das Wochenende segeln und so hat "Mutti" etwas frei. Ich freue mich sehr.

Ich nähere mich meinem Ziel nach Kiel zu fahren spielerisch. Quasi. Wenn eine bei I*nstrgam oder bei F*lickr. die Suchwörter Kiel (-Förde), Holtenau, Schilksee oder Laboe eingibt (alles Namen, die ich seit der Kindheit gehört, aber im Grunde nicht mit wirklichem Bewusstsein oder inneren Bildern abgespeichert habe) dann bekomme ich jede Menge Blicke auf die Orte, die ich zu bereisen gedenke.... klasse Satz... Jedenfalls habe ich den Blog einer Kielerin wiedergefunden, über die ich bei der Sendung "N*ordtour" im N*DR vor langer Zeit einen Bericht sah. Es gibt von dem Blog auch ein Buch. Das wird ja immer besser.


Mittwoch, 26. April 2017

Sehnsucht nach der Küste

Es ist erstaunlich, dass sich aus verschiedenen Gründen seit Kurzem eine Sehnsucht nach Küste, Meer und Strand in mir breit macht. 
Ich versuche einen Weg zu finden, wenigstens dieser alten -  neu aufgeflammten - Sehnsucht nach Wasser, Hafen, Seeluft, Wind und Schiffen :-) nachzukommen.
Ahoi 
 

Montag, 24. April 2017

d*unkle Tage

Ist es zurzeit eine mehrtägige P*MS?
Erneut eine "d*epressive Verstimmung"? 
Oder die "normale Trauer" gepaart mit Ängsten?
Alles zusammen oder einfach nur ein paar blöde Tage? 

In mir wird es von Tag zu Tag dunkler. 
Ungute und destruktive Gedanken. 
Tiefe Trauer 
und
tiefschwarze Blicke in meine Zukunft. 

Sind diese Ängste und Blicke realistisch?
Oder doch nur ein Hirngespinst, weil ich das SEIN im Hier und Jetzt ums verrecken nicht hinbekomme.

Tatsächlich und vielleicht hilft es in diesen Tagen nur abzuwarten, dass diese "Phase" vorbeigeht. Wie alles ständig, immer und ewig sich verändert und verschwindet.

Ahoi 
Oona 

Dienstag, 18. April 2017

vonwegen der Bewegung

Hm... was einer so durch den Kopf geht. 
Jemand sagte einmal zu mir, dass gute Energie gute Energie anzieht und das sich bewegen eben automatisch mehr Bewegung bringt. 

Zufälligerweise sind meine Freundin B.K. und ich am Ostermontag woanders entlang spaziert als sonst. In einem Stadtviertel, das hinter einer großen "Hauptstrasse" in meiner Stadt liegt. Nicht das ich das so gar nicht kenne, aber mit dem Entschluss mich wohnlich zu verändern, schaue ich auf einmal anders. Merke mir Straßennamen und Wohnviertel. Jedenfalls bemerkte ich, dass es ein ruhiges und schönes Stadtviertel ist. Das macht doch Lust auf Veränderungen. 
Heute fuhr ich am späten Nachmittag in die Innenstadt - ich brauchte neue Wolle :-)   - und dabei schaute ich in einem Buchladen nach einem Stadtplan. Tatsächlich wurde ausgerechnet jetzt ein Reiseführer mit gutem, herausnehmbaren City-Plan für´n Appel und ´n Ei verkauft. Auf der Rückfahrt in der Bahn stellte ich erstaunt fest wie eben jener neu erkundete Stadtteil heißt. 

Mein Keller ist doch um einiges leerer geworden, was überaus erfreulich ist. Eine Freundin hat sich angeboten mehrere Tüten mit alten Dokumenten fachgerecht zu vernichten. Klasse. Es geht voran.

Montag, 17. April 2017

dies und das und jenes

Gegen Mittag treffe ich mich mit B.K. und wir wollen trotz der Kälte und des sehr wechselhaften Wetters einen Spaziergang wagen. Später Kaffee, Tee und Kuchen. Im Anschluß kann B.K. mir helfen die Bücher-Kartons für morgenfrüh fertig zu machen. Sortiert wird nach Altpapier, "doch noch behalten" und "das Gute" kommt in eine Einrichtung. Sinnigerweise habe ich jetzt vor all die bisher ungelesenen Bücher zu lesen. Die kann ich nämlich dann weiterverschenken oder entsorgen. Die Bücher, die ich eh nicht mehr lesen wollen würde :-) , habe ich schon in den Keller verfrachtet.

Aus dem Keller sind morgen meine alten Kleidungsstücke - acht große Müllbeutel voller Kleidung - entsorgt. Auch die Bücher bzw. das Altpapier sind dann endlich weg. Nach dem S*perrmüll müssten die zwei Keller fast leer sein. Erstaunlicherweise fand ich zwei große Eimer mit weißer Wandfarbe. Die DVD´s und C´s, die ich nicht mehr benötige gehen an die "O*xfarm". 

Meine Freundin B.H. will mich seit Monaten auf ein Frühstück
besuchen. Da wird sie nach Ostern auf einen Termin "festge*nagelt" :-) Sie bekommt die angesammelten "Bastel/Kreativ-Sachen" plus den dazugehörigen Bücher. Das kann sie gut für ihren K*unstunterricht an der Schule gebrauchen.

Die Wohnung ist entrümpelt und teilweise neu sortiert. Mit schönen, praktischen Wohnideen - von denen u. a. meine Freundin C. meistens eine Menge hat - kann ich in eine kleinere Wohnung ziehen.

**
Ich hoffe, dass sich nach den Ferien auf dem S*tellenmarkt etwas bewegt. 

Natürlich weiß ich, dass ich mich bewegen muss. Meine Stadt hat seit Jahren einen sehr schlechten "Ar*beitsmarkt" und meine "Vorstellungen" und meine "Einschränkungen" machen das Finden einer Arbeit mit 30 Stunden nicht gerade einfacher.

Meine Motivation woanders hinzuziehen - mit guter Verkehsanbindung um zu meinem Vater zu kommen - ist größer geworden. Weil ich mit meiner Wohnsitutation nicht zufrieden bin und weil ich Geld verdienen will und muss. Erreichbarkeit des Vaters: natürlich weiß ich nicht, wie schnell sich die Situation mit meinem Vater verändern kann / wird. 
Das sich etwas ändert, dass ist klar. 

Eine Freundin war erbost als ich ihr erzählte, dass ich zurzeit nicht dahin ziehe, wo es eher Arbeit gibt, solange mein Vater noch lebt. Sie meinte, dass eine doch nicht ihr Leben nach den Eltern bzw. jetzt dem Vater ausrichten kann/ darf. 

Von außen betrachtet ist es leicht zu sagen, dass man den alten Mann umgehend in ein passendes Heim zwingt. Fertig. Sollen sich andere drum kümmern, weil ich bin weg. So das ich mich - nicht wie jetzt zwei Mal die Woche - um ihn kümmern kann bzw. ihn unterstützen kann. 

Das eigene Leben leben. Sagt sie. 
Aber ist das nicht ein Teil meines eigenen Lebens? Eltern zu haben. Das sie alt werden. Das meine Eltern ab ihren 60 ígern krank und bald dann schwerkrank wurden... ist eben so. Hätten meine Schwester und ich ganz sicher abgewählt, wenn wir es hätte wählen können.

Wichtig ist für mich womit ich leben kann. Mir wurde vor ein paar Wochen klar, dass ich zwei Möglichkeiten habe. Ich kann in den motzigen Widerstand gehen und jedes Mal mit Ärger und Unwillen zu meinem Vater fahren. Oder ich kann es annehmen, wie es ist. Dann ist es weiterhin körperlich und seelisch anstrengend, aber irgendwie auch leichter. 

Sicherlich müsste ich besser für mich sorgen. Das ich mich besser abgrenzen sollte, müsste, weiß ich. 
Noch habe ich weiterhin - unter der Last und den Veränderungen der eigenen Lebensbaustellen - keine "passende" Lösung/Haltung gefunden. Sich ohnehin gefühlt ständig die Anforderungen und Herausforderungen verändern. 

Was mich irgendwie "beruhigt" ist die Tatsache, dass viele Menschen für kürzere oder längere Zeit mit der Unterstützung oder Pflege etc. von Angehörigen zu tun haben. Das müssen nicht die eigenen Eltern sein. 

Wenn eine drauf wartet, dass es irgendwann alles gut, ruhig, gesund, passend, sicher, entspannt und/oder sorgenfrei ist, dann wird sie ihr Leben lang warten. Gut ist es zu begreifen, dass ich genau das gemacht habe. Das ändert sich. 
Oder das eine mit 48 Jahren die (un-) bewußte Erwartung nicht aufgeben kann, dass sie eines Tages auch nur zwei Tage ohne Schmerzen ist. Körperlich wie seelisch.

Das einzig Beständige ist die Unbeständigkeit. 
Eine der tiefsten Wahrheiten, die ich nur schwer begreife. Aber so ist es. In dieser Wahrheit und dem Wissen und der Erfahrung, dass es genau so ist, könnte eine sich entspannen. 

Ich beschäftige mich mit dem "annehmen" was ist. 
Und dabei erkenne ich meine Widerstände... gegen so ziemlich alles was ist. Das ist alles andere als gesund für Körper, Geist und Seele und schon gar keine Grundlage für den innren Frieden, nach dem ich mich so sehne. 

Es soll möglich sein - habe ich gehört und gelesen - die meiste Zeit im inneren Frieden zu sein. Selbst in unruhigen und unguten Zeiten.

Und weil das alles so geschmeidig läuft, bekomme ich noch einen Schupfen. Irgendwas ist halt immer...

Einen schönen Rest-Ostermontag wünscht euch 
Oona