Montag, 30. Januar 2017

sie ist voraus*gegangen



Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande 

 als flöge sie nach Haus.
( J. F. v. Eichendorff )



 Meta 
29.  Juni  1939  -  28.  Januar  2017 



*

Samstag, 28. Januar 2017

mir fehlt das Schreiben

Die wenigen Worte, die ich hier aufschreiben kann - wenn ich kurz zu Hause und somit am Laptop bin - schaffen es nicht stehenzubleiben bis ich auf "Veröffentlichen" drücken könnte.

Mittlerweile ist es ein Warten auf Erlösung geworden.

Donnerstag, 26. Januar 2017

was von Bedeutung ist

Vermutlich gibt es wenige Situationen im Leben, wo der Mensch klar und in ganzer Tiefe erkennen bzw. fühlen kann, was im Leben wichtig ist.

Weiterhin hängt ihr Leben am seidenen Faden.

Montag, 23. Januar 2017

ab*schließend


Der Zustand meiner Mutter hat sich verschlechter. 

Sonntag, 22. Januar 2017

Sonntag

Morgen muss ich an die frische Luft. Heute bleibe ich zu Hause und dümpel so durch den freien Tag. Ein Tag zum Durchatmen. Die "Hab-acht-Haltung" bleibt. 
Unsere Mutter liegt seit sieben Tagen auf der Intenstivstation. Was beruhigend ist, dass sie gefühlt bisher auf einer Station bzw. in einem Krankenhaus liegt, wo sie in guten Händen ist. Meine Schwester und ich empfinden das so.
Wir hoffen alle, dass eine geplante, einzig-sinnmachende und langsam dringende Operation am Montag dazu führt, dass die ÄrztInnen sie doch wieder aus dem künstlichen Koma zurückholen können. Natürlich ist das ein Eingriff mit Risiken. 
Jeder weitere Tag in diesem Zustand ist ungut.

Mittwoch, 18. Januar 2017

neben der Spur

Weiterhin liegt meine Mutter im künstlichen Koma. Es gibt zusätzlich unerwartete Schwierigkeiten und die Fakten, welche meine Schwester und mein Vater am Montagnachmittag erfuhren und die sie mir am Abend am Telefon mitteilten, sind kaum zu begreifen oder zu ertragen. 

Auf der I*ntensivstation angekommen, brach mir augenblicklich beinahe der Herz beim Anblick meiner Mutter. Obwohl mein Innerstes übervoll ist, gibt es dazu nichts weiter zu schreiben. 

Ich war nach dem Besuch im Krankenhaus bei bei meinen Eltern und habe dort auch übernachtet. So war mein Vater versorgt und ich hätte im Notfall schnell zusammen mit meiner Schwester ins ferne Krankenhaus fahren können. 
Um 15 Uhr war ich heute wieder bei mir Zuhause.

Sonntag, 15. Januar 2017

plötzlich wieder anders

Meine Mutter liegt seit heute Vormittag in einer Stadt am Meer in einem Krankenhaus. Es war das einzige Krankenhaus, dass meine Mutter mit der akuten Erkrankung als Notfall aufnehmen konnte. Sie liegt zudem im künstlichen Koma auf der Intensivstation. 
Dies wissen wir erst seit dem Nachmittag. Tun können wir nichts.  

Ich kann nicht mehr tun als mein eigenes Herz liebevoll zu halten, ruhig zu atmen und meinen Verstand zu fokusieren. 



Samstag, 14. Januar 2017

*

Weil meine Mutter mich gebeten hat mit dem Mors zu Hause zu bleiben - aufgrund der Wetterlage - habe ich das Wochenende nun doch für mich.

Donnerstag, 12. Januar 2017

neues Jahr - neue Möglichkeiten


Zugern würde ich bei dem angekündigten Orkansturm morgen zu Hause bleiben. Die DB hat im Radio schon Verspätungen angekündigt. Lieber möchte ich am Wochenende mir endlich wieder etwas Vernünftiges zum essen kochen und die neuen Schreibwaren in Ruhe ausprobieren. Bei YouT bin ich auf interessante Berichte  gestoßen. 

Als ich vorhin meine frischgewaschene Wäsche in den Keller trug, um sie dort aufzuhängen, traf ich im Hausflur meine Nachbarin mit dem Säugling. Also... sie hatte das Kindchen (leider) nicht dabei. Die Lütte ist heute auf den Tag drei Monate alt. 
Wir unterhielten uns eine Zeit lang. Ihr Mann bleibt bis Mitte Feburar zu Haus. Die modernen Papas halt ;-) Sie wüßte auch gar nicht, sagte sie mir, wie sie das sonst mit dem Säugling und dem Haushalt etc. schaffen sollte. Alles ist so neu und langsam erst verschwindet die Unsicherheit. Ich bot ihr meine Hilfe an. Solange ich zu Hause bin, kann ich gern fix zum Einkaufladen laufen, weil Mehl, Eier oder Windeln fehlen. Oder wenn sie eine andere Unterstützung benötigt, dann kann sie sich gern an mich wenden. Über das Angebot hat sie sich gefreut. 

Ahoi, liebe Leichtmatrosinnen. 

Frischer Wind ist im Anmarsch!  ;-) 

  

Dienstag, 3. Januar 2017

Tag 3

Als ich um 08:00 Uhr in meine Küche ging, um die Heizung hochzudrehen und dabei aus dem Fenster in den noch fast dunklen Himmel schaute, fragte ich mich, was es auch für einen Sinn machen sollte früher aufzustehen. Aber dann bitte: Strukturierung! *lach* Das ist meine neue Herausforderung für jeden Tag. Kein Vorsatz. Das mit den guten Vorsätzen habe ich endgültig abgeschafft. 


Anspannung und Entspannung. Schön in der Balance halten. Deswegen habe ich ein wenig gelesen (Dr. Siri) und im Internet mit einer neuen Vorgehensweise nach Arbeit gesucht. 
Gegen Mittag habe ich ca. 2 1/2 Stunden in der Küche rumgetüddelt. Schränke entrümpelt (leider nur ein Mü mehr Platz dadurch), unpassendes und unschönes Geschirr aussortiert, die Regale abgewischt und anders "dekoriert". Dabei hörte ich das Programm auf CD von Herrn H*irschhausen zum Thema "Glück". Überaus erheiternd. 


Nachdem ich am Nachmittag eine warme Mahlzeit zu mir genommen habe, kann ich mich gleich meinen Körperübungen widmen. Während draußen der starke Wind mit fettem Regen an meine Fenster knallt und sich Baby Jette unter mir ihr Seelchen aus dem lütten Leib brüllt. 
Morgen steht Staubsaugen und Staubwischen auf dem Programm. Das liegt mir nicht. Hüflt aber nichts. Fenster putzen kann ich mir gerade klemmen. So arbeite ich mich entspannt zum Wochenende hin. Wenn am Samstag dann vier meiner fünf Freundinnen zum Kaffee & Tee plus Kuchen kommen, ist die Butze fein.

Montag, 2. Januar 2017

sowas von geschmeidig ins neue Jahr

Am 31.12. bin ich ein wenig aufgehübscht zu B.K. gegangen. Es ist schön, wenn eine der Freundinnen nur vier Geh-Minuten von einer entfernt wohnt. Im Gepäck hatte ich die frischen Hühnerbrustfilets und eine Tüte Laugen-Salz-Brezel. 

Wir kochten zusammen ein kleines Abendessen, welches wir bei klassischer Musik mit viel Freude verspeisten. Später spielten wir schwer amüsiert "Memory" und ehe wir uns versahen, war es schon ein paar Minuten vor Mitternacht. Mit perlendem Wasser wurde angestoßen und ich wurde umgehend feste von der Freundin umarmt und gedrückt. 

Auf ihrem Balkon im 2. OG konnten wir gut die Raketen sehen, die dieses Jahr wunderschön am nachtblauen Himmel aufleuchteten. Es waren viel mehr Raketen und Lichter zu sehen als in den letzten Jahren. Schöner und abwechslungsreicher. 
Zurück auf dem Sofa durfte ich mein Geburtstagsgeschenk auspacken. Ein Kochbuch über die glücklichen Hundterjährigen. *lach* Ein tolles Geschenk. Also das Kochbuch als solches ist eher nebensächlich, aber ein Tipps und Infos um glücklich und gesund alt zu werden, dass könnte hilfreich sein. 
Mein Smartphone hatte ich lautlos zur Seite gelegt und als ich irgendwann draufschaute, da purzelten die Glückwünsche und Neujahrsgrüße von nah und fern in mein Herz. Schön.
Um 3 Uhr morgens lag ich im eigenen Bett, aber um 10 Uhr stand ich bei B.K. wieder auf der Matte. Frühstück. Nebenbei erwähnte B.K., dass sie noch selbstgebackenen Birnenkuchen hätte... 
Zwischendurch wollte ich nach Hause. Die vier Stunden nutzte ich mit etwas schlafen und viel telefonieren. Kaum hatte ich aufgelegt, da klingelte es erneut.
Nach dem leckeren Birnenkuchen bei B.K. am Nachmittag ging es mit ihr um 18 Uhr ins Kino in der Innenstadt. Nach 35 Minuten Laufzeit des Films habe ich B.K. allein im Kino zurückgelassen und fuhr nach Hause. Ich war mir im Vorfeld nicht sicher, ob ich den Film sehen kann/will. Aber eine muss ja auch mal was neues ausprobieren.., aber das war ein ... blöder Film. Auszeichung hin oder her. Hauptsache ich habe für mich gesorgt. *Schwamm drüber*. 

Schon in der Bahn zum Kino spürte ich die Migräne kommen. Um 21 Uhr gab es ´ne Tablette und das Kühlkissen an den Kopp. Die Tablette hat geholfen und die Kälte auch. So habe ich mir das visualiersiert. *schmunzel* 
Nachdem ich Miss Marpel lachend durch das schwarzweiße England gefolgt bin, habe ich meinen entspannten Kopf auf das weiche Kissen gelegt und sank umgehend in tiefen Schlaf. Frisch bin ich in den neuen Tag und in mein neues Lebensjahr gestart. 




Los geht´s !

*

Sonntag, 1. Januar 2017

** 2017 **

Allen meinen LeserInnen 
ein gesundes, fröhliches, liebe-volles, 
 kraft-volles, zufriedenes, lebendiges,  
glückliches, geschmeidiges & gutes neues Jahr ! 


Möge das Licht & die Schönheit 
stets mit euch sein. 



Ahoi

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel 
wünscht euch 

Oona