Dienstag, 2. Mai 2017

eine weitere Stunde A*lexander-Technik

Früh bin ich heute aus den Federn, weil ich bereits um 8.30 Uhr der freundlichen Arzthelferin xyz meine rechte Morsseite hinhalten wollte. Die achte Vitamin B12 Spritze. Frau xyz erzählte mir freudestrahlend, dass sie sich nun - wie von mir dringend angeraten - endlich einen Termin bei einem H*NO-Arzt geholt hat. Bei dem vorherigen Piekser kamen wir nämlich ins Gespräch und sie sagte mir, dass ihr Bruder Krebs an den St*immbändern hatte und sie sich fürchtet, dieses auch zu haben. Mit angeschlagenen St*immbändern kenne ich mich leider aus. Darum meine "ernste, aber freundliche" Ansage. Scheinbar erreichten meine Worte sie und sie hat sich aus der latenten Angst ins Handeln begeben. Das ist - denke ich - eine gute Entscheidung von ihr.

Meine Friseurin war den ersten Tag nach ihrer Urlaubswoche wieder im Salon. Eine Kundin hatte abgesagt und so hatte sie Zeit meine Haare sehr gründlich zu schneiden. Ähm...ist ja bald Sommer.  :-) 

Am Nachmittag zur A*lexander-Technik-Stunde mit M. in der Innenstadt. Ich fuhr mutig mit dem Rad und kaum hatte ich mich auf den Drahtesel geschwungen, fing es an zu regnen. Mooaahh... 

Zum Thema: meine körperliche Bewegung / Bewegungsabläufe und meiner starken Angst vor Schmerzen kommen wir dem Kern näher.
In der Stunde habe ich mit ihr zusammen Bewegungsabläufe geübt, die während meines Tages ständig vorkommen. Dabei konnte M. einiges an unguten Bewegungsabläufen erkennen und ich konnte sie zudem erspüren.
Es ist so beeindruckend, dass ich mit der passenden - also rein natürlichen - Bewegung ca. 70 % weniger Energie aufbringen muss, um mich zu bewegen. Etwas anzuheben, zu gehen oder mich hinzusetzen. Das Aufstehen von einem Stuhl geht im Grunde wie von allein. Mit den passenden Impulsen und einem relativ entspannten Körper. Für mich ist die AT ein körperliches Erleben gekoppelt mit geistigem Verstehen.
Natürlich ist es hilfreich, dass ich häufig im Alltag die Zeit und die Ruhe habe, mich mit dem Erlernten auf allen Ebenen zu beschäftigen und es ständig umzusetzen. 

Heute wurde uns beiden klar, was ich genau damit meine, wenn ich sage, dass ich mich nicht bewege. Oder das ich meinen Körper eher als eine starre Einheit empfinde.
In der letzten Stunde konnte ich zudem deutlich spüren - was M. ohnehin längst gespürt und kommuniziert hat - dass ich erstaunlicherweise meine ...hm... Körpermasse /Energie über dem Bauchnabel festhalte. In den Schultern, Brust und Nacken. Wenig Kontakt zu dem, was einen jeden Menschen trägt. Verlässlich. Die Erde. Also das mit dem "Loslassen", das ist so eine Sache. Aber ich bleib dran... *lächel* 

Als ich nach Hause kam, war eine mir unbekannte Nummer auf dem AB gespeichert, aber keine Nachricht. Um 19:00 Uhr kam ein Anruf von einer Firma, wo ich mich letzte Woche initiativ b*eworben hatte. Weiteres dazu evtl. ein anderes Mal.

Ahoi
und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !!

1 Kommentar:

  1. Nach diesen zwei Wochen Ischias mit Hexenschuss (ausgerechnet an Walpurgis haha) verstehe ich so viel besser, was du oft leiden musst. Und wie fröhlich du dabei meistens bist! Ahoi und servus aus Bayern!

    AntwortenLöschen