Donnerstag, 28. Dezember 2017

einfach anfangen

Ich habe mir im Internet viele Seiten mit Gestaltungen von bujo´s  angesehen. Wurde geradezu überschüttet von Infos, Bildern und Kauf-Hinweisen. Wie man das Schreiben von schönen Worten übt und was es für Schriften so überhaupt gibt. Welche Stifte durchdrücken und wie man am besten in das b*ulletjournal stempeln, kleben oder malen kann. 

Ein Stückweit war das ganz gut, weil ich viele Inspirationen / Ideen / gute Hinweise bekommen habe. Aber eine bekommt auch das Gefühl, dass niemals so schön hinzubekommen. Auch weil ich u. a. weder die Geduld für das Üben von Schriften habe oder nicht das Geld für diese vielen Stifte etc. ausgeben kann / will. 
Im Laufe meiner Nachforschungen wurde mir klar, dass es auch irgendwie langweilig ist, das eigene persönliche Notizbuch mit den Sammlungen von "Listen" genauso zu machen wie zig tausend andere Frauen. 

Ganz gut gefiel mir ein YouT*-Video von einer deutschen Frau, die mit ganz einfachen Materialien den tatsächlichen Sinn und Aufbau dieser Hefte erklärte. Daran habe ich mich nun orientiert. Mein kostengünstiges Büchlein habe ich mit Merkzettelchen vorab etwas eingeteilt.  Hat sich als nicht sinnvoll herausgestellt ... *knigger*



Was ich noch nie mochte ist, wenn der Text von der vorherigen Seite auf die nächste durchdrückt. Fast alle Stifte - und gerade die überall angepriesenen sauteuren Teile - drücken sehr durch. Ich habe jeweils ein Stift zum testen gekauft. 
Die letzten Seiten des Büchleins habe ich zu Testseiten erklärt. Am Ende bin ich auf die stets benutzten Buntstifte von F*aber Castell gekommen. Da hat sich über die Jahre eine kleine, feine Farbauswahl angesammelt. 

Schnell wurde mir klar, dass ich in meiner eigenen Schrift schreibe. Fertig. Bei einer I*nstragam-Frau habe ich schöne Gestaltungsideen gefunden, die meiner Meinung nach auch Sinn machen. Diese werde ich nach meinen Bedürfnissen abwandeln. Das tolle an diesem Büchlein ist ja, dass ich jede Woche bzw. jeden Monat meine Sammlung an Listen und die Kalender-Blätter neu gestalten kann. Eine malt/gestaltet sinnigerweise nur einen Monat auf einmal. Mit jeder Seite kann eine sich "verbessern" oder es noch ein wenig schöner machen / gestalten. 


Wenn die "Aufregung" vor der ersten weißen Seite geschafft ist, läuft es. Einfach anfangen, Frau Oona. 
Das ist ein gutes Übungsobjekt gegen den eigenen Perfektionismus. *lach* Überlegen, gestalten, machen, freuen und loslassen. 


Ich habe den Kalender für ein Vierteljahr angedacht. Dann schaue ich, ob es Sinn macht, mir weiterhin viel Freude bereitet und ob ich das weiter machen möchte. 


Auf jeden Fall bin ich zeitweise mit anderen Dingen beschäftigt als mit düsteren Gedanken und Sorgen.

Vorhin rief ich in meiner Firma an. Da beide Schultern schmerzen - und das gerade wieder mehr - , wird es zum 8.1.18 sicher nichts. Wie ich von der Kollegin hörte, glauben sie nicht, dass ich bis April wieder komme. *schluck* Ich weiß noch nicht, was das genau mit mir macht. Es ist sicherlich aus ihrer Sicht logisch. Aber es fühlt sich auch merkwürdig an. Entspannt mich das, weil ich ja eh die Zeit brauche, die ich brauche um wieder fit zu werden?
Oder ist es demotivierend als unbrauchbar abgeharkt zu werden. 

In meiner kleinen "H*eilungsbibel"  Resilienz steht: 

"Gedanken sind keine Fakten. 
Denken Sie darüber nach und meißeln sich dies ins Hirn."

Mach ich.


Jetzt fahre ich in die Stadt. Zurzeit ist das wöchentliche Treffen mit C. für eine Stunde zum Mittag, der einzige Lichtblick. 

Für 2018 habe ich Pläne, um dieses allein sein zu ändern. So geht das einfach nicht weiter. Mein Körper ist mehr als deutlich. 
Leider ist zurzeit das Dilemma, dass mich genau dieser Körper ausbremst und Verändeurngen noch schwieriger sind.

Nun ja. Welche hat gesagt, dass es einfach ist? 

C.  schenkte mir zu Weihnachten eine kleinen Kalender. Das ist nun schon Kalender vier für 2018. *hihihi* 
Aber es ist sehr schön und er erinnert mich jeden Tag an das Gute. 
Die Bilder des Kalenders kann ich später als Poskarte verwenden. Auf dem Deckblatt / Januar steht ein Fuchs (diese Tiere finde ich so wunderschön !!) im zarten Schneefall stehend.


Schon ein Augenblick des Glücks 
kann einen ganzen Tag 
mit Freude erfüllen  


In diesem Sinne

Ahoi!


 

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