Freitag, 12. Januar 2018

erhellend

* Das Gespräch mit der T*herapeutin war etwas erhellend. Viele der chaotisch herumwirbelnden Puzzelsteinchen haben einen Platz im "Bild" gefunden. Überblick. Wohlwollende Rückmeldungen. Klare Ansagen. 
Der A*ntrag bei der K*rankenkasse ist raus.
Nächsten Mittwoch geht es weiter.

* Heute Morgen habe ich mit mir gerungen. Soll ich oder nicht...
tatsächlich bin ich bei einer großen or*thopädischen Ge*meinschaftspraxis endlich durchgekommen. Und nichts geschieht ja ohne Grund. Gerade hatte jemand abgesagt und so habe ich nächsten Woche am Dienstagvormittag einen Termin bei einem Orthopäden. Und bei dem sage ich nichts weiter als: "Da (Fingerzeig) tut es weh, wenn ich so und so mache." Punkt. Wenn der sagt: "Da ist nichts." oder ähnlich, dann habe ich es versucht. Sollte ich eine "D*iagnose" bekommen. Fein. Die Ferse jubel ich denen zum Röntgen auch gleich unter. 

* Endlich habe ich die H*ausverwaltung erreicht. Ja. Ich darf den gesamten Teppich (ca. 50 m2) in der Wohnung rausreißen lassen, wenn der neue Teppich eine "neutrale" Farbe hat. Prächtig. 

Am Montagnachmittag kommt die R*aumausstattungsfirma, welche ich mir schon vor Wochen überlegt hatte. Sie messen die Wohnung aus. Später bekomme ich einen Kostenvoranschlag, wo die Kosten für den Teppich bzw. Küchenbelag dazukommen, welche ich mir bei denen aussuche. Dazu können sie sich Montag auch gleich meine "Sonnenschutz-Problematik" in zwei Zimmern anschauen. Im Sommer brät da stundenlang die Sonne drauf. 

Klar, wenn mir das zu teuer ist, dann gehe ich den anderen Weg über einen Baumarkt.  Dies ist umständlich, wenn eine kein Auto hat und die Märkte am Rand der Stadt liegen. Und ich habe niemanden, der mir die Sonnenschutzteile anbringen kann. Ordentlich und sicher.
Vorher lasse ich die Wohnung streichen. 
Wenn ich wieder Geld erwirtschaftet habe, kommt die Einrichtung dran. 

Das alles stets den Impuls und die Gedanken unterdrückend, dass ich es niemals schaffe, wo anzukommen oder mir ein Zuhause zu erschaffen. 

* Gestern habe ich mir das neue Buch von Luisa Francia bestellt und kann es nachher abholen. "Im Körper zu Hause." Obwohl ich weiß, dass dieses Buch hochwendiger produziert wurde als ein normales Taschenbuch, finde ich 20 Euro viel Knete. Für einen Teil des Bücher-Geburtstagsgeldes ist es jedoch gerade recht.

Jetzt gibt es gleich Frühstück. Ich freue mich schon den ganzen Morgen auf meinen Cappuccino. 

Nachtrag: 
Draußen wird es gar nicht hell. Ganz tief liegt die graue Regen-Nebel-Decke über der Stadt. Sobald ich zur Ruhe komme, zieht das Nebelgrau in meine Seele. 

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