Donnerstag, 11. Januar 2018

noch an Deck

Wo ich wegen meiner körperlichen Schmerzen auch hingegangen bin, über kurz oder etwas länger sagte man zu mir:  "Ihre / deine körperlichen Schmerzen sind p*sychischer Natur. Ich kann nichts weiter oder überhaupt für Sie / dich tun." 

Die Heilgymnastin hat mir dies am Montagmorgen mit zumindest netten Worten gesagt. Weil mir das in den letzten Wochen mehrfach mitgeteilt wurde, ist es gefühlt ein erneutes Zurückschmeißen in meine Hilflosigkeits- und Ohnmachtsgefühle. 

Natürlich ist mir klar, dass ein ( sehr ? ) großer Teil meiner körperlichen Schmerzen ihren Ursprung in meiner Seele / Geist haben. Doch solche gefühlten "Abweisungen" erhöhen in mir den Druck massiv, weil ich kaum Lösungen und Wege finde, wie ich mich von diesen Schmerzen befreien kann.
Ich weiß, dass vieles ( alles ? ) aus der arg ramponierten Seele meine Kindheit kommt. Das sich alte Muster / Verhaltensweisen wiederholten und dadurch die Schäden / Wunden bis heute nur bedingt bis gar nicht geheilt oder ausbalanciert sind. 

Obwohl ! ich verschiedene Th*erapieformen ausprobiert habe. Eine viel zu lang andauernde Ge*sprächstherapie und später eine A*nalyse. Letzteres war für mich noch ungünstiger, wie ich heute weiß. Kann ich mir vorwerfen. Kann ich aber auch lassen. Massive Zeit- und Geldverschwendung. Okay. Zumindest bin ich am Leben geblieben. Letztlich hat mir eine T*rauma-Therapie geholfen. Vier Jahre lang bis März 2017. Meine gewonnene "Stabilität" habe ich in  2017 (vorübergehend ?!? ) verloren.

Gerade kann ich mich nicht durchringen erneut einen (anderen) Orthopäden aufzusuchen. Wenn eine da überhaupt einen Termin bekommen würde. Oder zu einer anderen Krankengymnastin zu gehen. Denn das "Problem" mit der rechten Schulter ist weiterhin nicht gelöst.

Wenn das ja eh alles seelisch ist.

Vermutlich weiche ich Dingen aus, die mir unerträglich erscheinen. Die aber gesehen werden wollen... nein ... müssen. Denn es schmerzt. Tag für Tag. Ich kann nicht mehr "wegschauen", denn mein Körper macht mich unbeweglicher. Der Druck ist riesig. Ich kann nur noch wenig flüchten, aber ich schaffe es nicht "hinzugucken".

Am Nachmittag habe ich einen Termin bei meiner früheren T*rauma-Therapeutin. Vielleicht kann ich ein paar Termine bei ihr bekommen bevor sie Ende März ihre Praxis schließt.

Ahoi 
und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !


Vermutlich werde ich den Text zeitnah wieder rausnehmen. 
Falls eine dazu kommentieren möchte, dann bitte beim vorherigen Post. Sonst ist der Kommentar gelöscht.